Kaffee und Aufklärung

“The impact of the introduction of coffee into Europe during the seventeenth century was particularly noticeable since the most common beverages of the time, even at breakfast, were weak ‘small beer’ and wine. … Those who drank coffee instead of alcohol began the day alert and stimulated, rather than relaxed and mildly inebriated, and the quality and quantity of their work improved. … Western Europe began to emerge from an alcoholic haze that had lasted for centuries.”

aus: Stephen Johnson – The invention of air. An experiment, a journey, a new country and the amazing force of scientific discovery

(Solche monokausalen Erklärungen greifen natürlich viel zu kurz, sind aber auf den ersten Blick enorm einleuchtend. Der Gedanke, dass besonders wache Kaffeetrinker eine breite Masse Betrunkener aus der “selbstverschuldeten Unmündigkeit” geführt haben, ist einfach zu schön. Demnach wären auch Kaffeemaschinen weltverbessernde Werkzeuge – und der übliche zu hohe Kaffeekonsum unter uns Studenten ist auch zu entschuldigen…)

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