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		<title>Ein Stöckchen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 12:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Klaus Graf warf mir ein Twitterstöckchen zu und damit nicht nur die NSA meine Twitter-Gewohnheiten kennt, beantworte ich das natürlich pflichtbewusst: 1.) Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/ein-stockchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Klaus Graf warf mir ein <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2FyY2hpdi50d29kYXkubmV0L3N0b3JpZXMvNDM0MjA4Njk4Lw==">Twitterstöckchen </a>zu und damit nicht nur die NSA meine Twitter-Gewohnheiten kennt, beantworte ich das natürlich pflichtbewusst:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.) Wer bist Du auf Twitter? Seit wann bist Du auf Twitter? Nutzt Du Twitter vorwiegend privat und/ oder beruflich?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich nutze Twitter jetzt seit dem Mai 2009 unter dem viel zu kryptischen und unaussprechbaren Nick <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tL21zY2hmcg==">@mschfr</a>, traue mich aber nicht, den zu ändern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.) Zu welchen Themen veröffentlichst Du Deine Tweets?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu allem, was mir gerade auffällt. Das sind in vielen Fällen Links zu geschichtswissenschaftlichen Artikeln, Kurioses, lesenswerte Reportagen, Bilder und viele Karten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.) Wie viel Zeit pro Woche nimmst Du Dir für Twitter?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unterschiedlich &#8211; Twitter füllt diese kurze Pausen, in denen ich irgendwas oder interessantes zu lesen suche. Twitter bietet diese Links, interessante Diskussionen und dazu auch viel kurzweiliges.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.) Auf welchen weiteren Social Media-Kanälen bist Du aktiv?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Facebook für die Kommunikation mit Freunden, G+ nutze ich eher nicht, dazu kommen noch diverse Foren und Chaträume. Gerade Webforen sollten dringend eine Renaissance erleben. Außerdem muss man einfach mal sagen, dass Reddit ohne die Default Subreddits die großartigste Internetseite überhaupt ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5.) Welche Position nimmt Twitter für Deine Kommunikation in all Deinen Social Media-Kanälen ein?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine unter vielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6.) Organisierst Du Tweetups bzw. nimmst Du daran teil?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7.) Wofür verwendest Du Twitter vorwiegend?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle meine Tätigkeiten auf Twitter fallen nach EG-Verordnung Nr. 2195/2002 unter die CPC-Nr. 90916000.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>8.) Welche Gesamtnote von 1 – 6 würdest Du Twitter geben und wieso?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mittlerweile nur noch eine 3+ &#8211; das Netzwerk macht immer noch Spaß, allerdings hat sich die Firmenpolitik zum Negativen gewandelt (ich will meinen IFTTT-Zugriff zurück!) und es zeigt sich, <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3NjaG1hbGVuc3Ryb2VyLm5ldC9ibG9nLzIwMTMvMDIvdWJlci10d2l0dGVyLw==">dass 140 Zeichen häufig einfach zu wenig sind</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>9.) Welche Tools nutzt Du mit welcher Hardware für Deine Aktivitäten auf Twitter?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Größtenteils die Webseite und das Smartphone, dazu die Instapaper-Integration. Andere Tools wie die IFTTT-Schnittstelle wurden ja eingestellt und TweetDeck ist auch unbenutzbar geworden und wird von mir nur noch genutzt, um Tweets zu schedulen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Stöckchen gebe ich an<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3R3aXR0ZXIuY29tL0pXX0ZS"> @JW_FR </a>, damit dieser endlich gezwungen ist, sich ein eigenes Blog einzurichten und <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cHM6Ly90d2l0dGVyLmNvbS9tYXR0aGlhc19tYWRlcg==">@matthias_mader </a>weiter.</p>
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		<title>Vom Museum ins Kino</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/vom-museum-ins-kino/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 10:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Britische Museum überträgt heute einen Rundgang durch seine neue Ausstellung &#8220;Life And Death In Pompeii And Herculaneum&#8221; live in 280 Kinos. Die Aufzeichnung soll danach in weiteren 1000 Kinos und diverse Schulen weltweit gezeigt werden. Was auf den ersten Blick &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/vom-museum-ins-kino/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Britische Museum überträgt heute einen Rundgang durch seine neue Ausstellung &#8220;Life And Death In Pompeii And Herculaneum&#8221; live in 280 Kinos. Die Aufzeichnung soll danach in weiteren 1000 Kinos und diverse Schulen weltweit gezeigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was auf den ersten Blick völlig abstrus klingt, ist eigentlich nur der nächste, logische Schritt in einer zunehmend globalisierten Eventgesellschaft. Bereits jetzt locken die großen Ausstellungen in den großen Museen ein internationales Publikum an, das durchaus von London nach Berlin fliegt. Das sorgt dann schnell für enorme Kapazitätsprobleme &#8211; Vorbestellungen, lange Schlangen und Zeitslots für die Besucher sind die Folge. Auch der Genuss der Ausstellung wird arg getrübt, wenn man vor jeder Vitrine siebenundzwanzig andere Besucher zur Seite drängeln muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Infrastruktur steht &#8211; bereits jetzt werden nicht nur Fußballspiele live in den Kinos gezeigt, sondern auch <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5tZXRvcGVyYWZhbWlseS5vcmcvbWV0b3BlcmEvbGl2ZWluaGQvTGl2ZWluSEQuYXNweA==">Opernübertragungen aus New York </a>erfreuen sich großer Beliebtheit. Kultur im Kino funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Paradoxe daran ist, dass man zwar nicht direkt vor Ort ist, diese Virtualität allerdings dafür sorgt, dass man die Ausstellung besser erleben kann. Genau wie ein Fußballspiel im Fernsehen dank verschiedener Kameraeinstellungen und Zeitlupe eben anders ist und man bei einer Konzertübertragung direkt auf der Bühne mitschauen kann und nicht in der hintersten Reihe die Musiker nur als kleine Punkte erkennt, bietet auch die Kinoversion ein <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5icml0aXNobXVzZXVtLm9yZy93aGF0c19vbi9leGhpYml0aW9ucy9wb21wZWlpX2FuZF9oZXJjdWxhbmV1bS9wb21wZWlpX2xpdmUvbGl2ZV9ldmVudC5hc3B4">anderes Ausstellungserlebnis</a>.</p>
<blockquote><p>See the wonders of the exhibition from the comfort of the cinema, introduced live by British Museum Director Neil MacGregor, presented by Peter Snow and Bettany Hughes and featuring Mary Beard, Rachel de Thame, Giorgio Locatelli, Andrew Wallace-Hadrill and exhibition curator Paul Roberts who bring extraordinary objects to life in this unique event.</p>
<p>Plus, you’ll see specially made films of Pompeii and Herculaneum today, and go behind the scenes of the exhibition to explore the stories of these famous Roman cities.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das Museum dürfte durch die zusätzlichen Ticketverkäufe und die definitiv folgende DVD-Version einige Extraeinnahmen erwirtschaften, tausende Leute erhalten die Gelegenheit, eine Ausstellung zu sehen, die sie sonst nicht besucht hätten und auch die Kinos dürften sich über derartige Events freuen. Problematisch könnte dies allerdings für die kleineren Museen vor Ort werden, die nicht die Mittel für derartig spektakuläre Ausstellungen besitzen. Genau wie die Übertragungen der Metropolitan Opera den lokalen Häusern potentielles Publikum abgraben, könnten vor allem die großen Museen von derartigen Aktionen profitieren. Wir dürfen gespannt sein, welche Häuser diese Aktion demnächst ebenfalls aufgreifen und uns auf das neue Genre der verfilmten Ausstellungen freuen &#8211; wenn nicht im Kino, dann später auf DVD.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Brockhaus, ein Nachtrag</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/brockhaus-ein-nachtrag/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 19:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Brockhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die taz sagt in ihrem Nachruf eigentlich alles, was zum Ende des gedruckten Brockhaus gesagt werden muss: Wer sich den 30-Bänder in der aktuellen, 21. Auflage zulegen würde, bekäme für seine 2.800 Euro ein Werk, das zwischen 2005 und 2006 &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/brockhaus-ein-nachtrag/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3Rhei5kZS9UcmFkaXRpb25zLUVuenlrbG9wYWVkaWUtd2lyZC1laW5nZXN0ZWxsdC8hMTE4MDE2Lw==">Die taz sagt in ihrem Nachruf eigentlich alles, was zum Ende des gedruckten Brockhaus gesagt werden muss</a>:</p>
<blockquote><p>Wer sich den 30-Bänder in der aktuellen, 21. Auflage zulegen würde, bekäme für seine 2.800 Euro ein Werk, das zwischen 2005 und 2006 erschienen ist. Der „Deutschland“-Artikel datiert vom Oktober 2005, Redaktionsschluss irgendwann im Frühjahr – da war Gerhard Schröder noch Bundeskanzler. Der amtierende US-Präsident wäre unter „Bush, George W.“ zu finden. Tröstlich allerdings, dass Loriot noch lebte und Rudi Carrell und Michael Jackson auch.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2xpc3RzLndpa2ltZWRpYS5vcmcvcGlwZXJtYWlsL3ZlcmVpbmRlLWwvMjAxMy1KdW5lLzAwNzA1NC5odG1s">Matthias Schindler</a> äußert sich auf der VereinDE-l positiv zu einer Befreiung der Brockhaus-Inhalte, wie sie neben mir auch die taz gefordert hat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Als die Meldung über das (dritte?) Ende von Brockhaus innerhalb von 5 Jahren gestern über dpa lief, haben via twitter sofort einige gleich nachgefragt, ob es nicht zu einer Freigabe der Inhalte kommen könnte.</p>
<p>Wir hatten eine ähnliche Diskussion vor vielen Jahren, als Microsoft<br />
das Ende der Encarta bekanntgab. Unsere Frage nach Redmont war, ob man bereit sei in welcher form auch immer Nutzungs- und/oder Markenrechte an Texten, Bildmaterial und Software der Encarta freizugeben.  Microsoft hat nach einiger Bedenkzeit dann mitgeteilt, dass man diese Option nicht ins Auge fasse, unter anderem aus Haftungsgründen. Es kam also noch nicht einmal zu Verhandlungen zur Frage, wie viel Geld oder sonstige Leistungen gefordert und geboten werden.</p>
<p>Ich halte Bertelsmann hier für deutlich pragmatischer.</p>
<p>Die Frage ist, was genau gewünscht wird:</p>
<p>Denkbar wäre, sich auf den enzyklopädischen Teil von Brockhaus zu<br />
konzentrieren (oder zumindest den lexikalischen Teil) und die Produkte  wie &#8220;Brockhaus perspektiv – Vorsicht Höchstspannung!<br />
&#8220;<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5icm9ja2hhdXMuZGUvYnVlY2hlci9lcndhY2hzZW5lL3NhY2hidWVjaGVyL2luZGV4LnBocD93ZV9vYmplY3RJRD0yMTE5" target=\"_blank\">http://www.brockhaus.de/<wbr />buecher/erwachsene/<wbr />sachbuecher/index.php?we_<wbr />objectID=2119</a>  zu ignorieren. Geht es um die Nutzungsrechte der Texte (und Bilder?) der gedruckten 21. Auflage, dazu noch die Texte, die seit dem Druck durch die Redaktion in die Onlineausgabe eingeführt wurden? Will man<br />
zusätzlich die Software haben für den Betrieb von <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2Jyb2NraGF1cy1lbnp5a2xvcGFlZGllLmRlLw==" target=\"_blank\">brockhaus-enzyklopaedie.de</a>? Hier ist noch überhaupt nicht erfasst, was<br />
man damit machen möchte. Denkbar wäre der Versuch, den Stand der BE21 (und ggf. von Vorauflagen, von denen die meisten ja ebenfalls noch urheberrechtlich geschützt sind) im Netz zu behalten und den IST-Zustand dieser Enzyklopädie zu dokumentieren. Wichtiges Feature könnte die Freigabe unter einer (dann konsequenterweise auch freien) CC-Lizenz sein. Für den Fall, dass Brockhaus-Inhalte Aspekte abdecken, die von Wikipedia grundsätzlich als enzyklopädisch relevant anerkannt werden aber noch nicht erfasst sind, wäre eine Übernahme der Inhalte und die fortgesetzte Pflege der Inhalte denkbar. Ich erinnere daran, dass die deutschsprachige Wikipedia sich leidenschaftlich beim Meyers-Lexikon von 19-irgendwas und auch technischen Lexika des frühen 20. Jahrhunderts bedient hat, was zwar urheberrechtlich vertretbar, aber inhaltlich oft gewagt war.</p>
<p>Im Blog von Schmalenstroer fiel das Stichwort Stiftung. Eine solche &#8220;Stiftung enzyklopädisches Erbe&#8221; (ihr alle kennt mit Sicherheit schönere Begriffe) könnte je nach finanzieller Kraft deutschland-, germanophonie- oder weltweit Nutzungsrechte von erloschenen Enzyklopädieprojekten aufkaufen und ggf. dazu Nachlass aus den Verlagsarchiven, z.B. Entwürfe, Redaktionsanweisungen, Autorenkorrespondenz, etc und all diese Inhalte dann der Nachwelt erhalten und &#8211; bevorzugt online &#8211; zum Ansehen und Nachnutzen bereitstellen. Auch das Meyers Konversationslexikon bzw. Meyers enzyklopädisches Lexikon, die (again) Encarta, auch ältere und gemeinfreie Lexika könnten darunter fallen. Das ist dann ab er schnell<br />
eine große Aufgabe, die von ihrem Bedarf an Ressourcen weit über das ginge, was von Vereinen wie Wikimedia Deutschland gestemmt werden könnte. Und ob so etwas an einer Akademie der Wissenschaft als Langzeitforschungsprojekt angesiedelt werden könnte, kann ich ohne Recherche nicht beantworten.</p>
<p>Wenn man die &#8220;Minimallösung&#8221; von oben sich anschaut, ist es auch hier schwer zu sagen, welches Preisschild an so einem Projekt hinge und<br />
welche Geldforderungen Bertelsmann hat. Das ist zum Teil auch davon<br />
abhängig, wie viele andere Firmen sich um die Marken- und<br />
Nutzungsrechte von Brockhaus reissen werden und ob deren Pläne sich<br />
überschneiden oder beissen mit dem, was hier vorgestellt wird. Grob<br />
ins Blaue geschätzt reden wir eher von 10.000€ als von 1 Million, aber<br />
da ist ein riesiger Unsicherheitsfaktor dran. Die genannten<br />
Zahlenregionen von Michael halte ich für deutlich zu hoch gegriffen.<br />
Es ist ausdrücklich kein Kriterium, wie viel Geld in der Vergangenheit<br />
z.B. in die BE21 gesteckt wurde oder wie viele Verluste die Sparte bei<br />
wissenmedia/Inmedia[One eingefahren hat.</p>
<p>Meiner Meinung nach wäre es mehr als schade, wenn die sehr<br />
wechselvolle Geschichte von Brockhaus jetzt einfach so endete, ohne<br />
dass zumindest das Erreichte der Nachwelt erhalten bliebe.</p>
<p>Mathias</p>
<p>Weiterführende Literatur zum Kontext:<br />
* <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2Jsb2cud2lraW1lZGlhLmRlLzIwMDkvMDMvMjQvZGFzLWdhc3RzcGllbC11bmZyZWllci1pbmhhbHRlLWltLW5ldHov" target=\"_blank\">http://blog.wikimedia.de/2009/<wbr />03/24/das-gastspiel-unfreier-<wbr />inhalte-im-netz/</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Idee einer Stiftung, welche fleißig alte, vergriffene oder unprofitable Lexika aufkauft und frei zugänglich macht, gefällt mir. Gerade Fachlexika erscheinen häufig in homöopathischen Auflagen, enthalten aber das gesammelte Wissen einer gesamten Disziplin.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei anderen Werken ist es schade, dass sie nicht frei verfügbar sind. Hier im Schrank steht etwa das von Axel Schildt herausgegebene &#8220;Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Ein Lexikon.&#8221;, in dem namhafte Historiker die Grundbegriffe eben dieser kurz und knapp auf dem aktuellen Forschungsstand erläutern. Das Werk erschien 2005, ist mittlerweile vergriffen und der C.H. Beck-Verlag plant keinen Nachdruck. Auf Amazon wird es für schlappe 45 Cent verhökert. Kommerziell ist das Werk tot, online unter freier Lizenz könnte es allerdings mehr als nützlich sein und in vielen Diskussionen auch eine Alternative zur Wikipedia bieten. Solche Werke verschwinden schnell in den Antiquariaten und in den Universitätsbibliotheken, wo sie zwischen dem LexMA und dem Pauly ein wenig beachtetes Dasein führen müssen. Ähnliches gilt auch für ältere Ausgaben von Lexika. So ist nicht nur die aktuelle, gedruckte Version des Brockhaus interessant, sondern etwa auch die älteren Ausgaben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Aufkaufen kommerzieller Inhalte kann aber auch problematisch sein. Tobias schreibt ebenfalls auf der Liste:</p>
<blockquote><p>Es wäre auch zu befürchten, dass eine Erwartungshaltung einer<br />
finanziellen Gegenleistung für die Freigabe von Inhalten unter einer<br />
freien Lizenz entsteht: Warum soll das Bundesarchiv kostenlos Bilder<br />
freigeben, wenn Bertelsmann für seine Inhalte Geld bekommt? Oder noch<br />
weiter gedacht: Wieso sollte ich meine Inhalte kostenlos abgeben, wenn<br />
andere etwas dafür bekommen?</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das ist ein Fallout unseres veralteten Urheberrechts: Eigentlich müssten Inhalte viel schneller in die Public Domain übergehen und natürlich müssten auch Inhalte, die Staatsangestellte wie Professoren in ihrer Arbeitszeit erstellen, gründsätzlich gemeinfrei sein. Solange dies allerdings nicht der Fall ist, sollte man pragmatisch handeln und versuchen, möglichst viele Inhalte zu befreien. Eine Stiftung Enzyklopädisches Wissen wäre ein guter Anfang.</p>
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		<title>Der Brockhaus ist am Ende &#8211; befreien wir ihn!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 08:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Brockhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war&#8217;s dann: Das Traditionslexikon Brockhaus wird endgültig eingestellt und Bertelsmann gibt seine Lexikonsparte auf. Nachdem das Lexikon bereits aufgrund der starken Konkurrenz zuerst von Microsofts Encarta, dann des Internets und vor allem der Wikipedia in arge wirtschaftliche Schieflage geraten &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/der-brockhaus-ist-am-ende-befreien-wir-ihn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvQXVzLWZ1ZXItQnJvY2toYXVzLUJlcnRlbHNtYW5uLWdpYnQtTGV4aWtvbnNwYXJ0ZS1hdWYtMTg4NjczMC5odG1s">Das war&#8217;s dann</a>: Das Traditionslexikon Brockhaus wird endgültig eingestellt und Bertelsmann gibt seine Lexikonsparte auf. Nachdem das Lexikon bereits aufgrund der starken Konkurrenz zuerst von Microsofts Encarta, dann des Internets und vor allem der Wikipedia in arge wirtschaftliche Schieflage geraten ist und bereits einmal den Betreiber wechselte, wird das Projekt jetzt ganz aufgegeben. Bis Mitte 2014 soll der Vertrieb der gedruckten Bände eingestellt werden, Onlineaktualisierungen gibt es noch 6 Jahre.</p>
<p style="text-align: justify;">Das verwundert nicht sonderlich: Der komplette Brockhaus kostet schlappe 2820€ und ist damit ein klares Luxusgut für gutbetuchte Bildungsbürger. Auch die 10 Bände der kleineren Ausgabe schlagen mit 450€ zu Buche &#8211; eine Anschaffung, die man sich dreimal überlegt, wenn es die Wikipedia kostenlos gibt und die gedruckten Bände nach wenigen Jahren bereits wieder veraltet sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvQXVzLWZ1ZXItQnJvY2toYXVzLUJlcnRlbHNtYW5uLWdpYnQtTGV4aWtvbnNwYXJ0ZS1hdWYtMTg4NjczMC5odG1s">Wirklich interessant ist, was jetzt mit dem Brockhaus passieren könnte</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Zukunft der Marke Brockhaus ist noch unklar&#8221;, sagte Pressesprecher Matthias Wulff. Denkbar sei, eine Lizenz für die Marke Brockhaus zu vergeben. &#8220;Denn Brockhaus ist ja eine gute Marke.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die Marke ist egal, aber die Inhalte sind interessant. Wie wäre es mit einer kollektiven Befreiung des Brockhauses? Warum sollte der Brockhaus an irgendeine weitere Firma gehen, die ihn dann irgendwie verzweifelt versucht weiter zu betreiben oder zu verramschen? Eine Stiftung wäre sicherlich der bessere Weg. Wie wäre es, wenn etwa die Wikimedia Foundation oder der deutsche Verein mit einer Spendenkampagne genügend Geld sammeln, um die Rechte zu kaufen und das Lexikon unter eine freie Lizenz zu stellen? Eine derartige Kampagne dürfte auf einiges Interesse stoßen. Oder wie wäre es, wenn eine andere Stiftung oder Kulturorganisation mal unauffällig bei unserer Regierung nachfragt, ob man irgendwelche Finanztöpfe anzapfen kann? Mehr als ein paar Kilometer Autobahn, eine halbe Eurohawk-Drohne oder die monatlichen Betriebskosten einer Flughafenbaustelle nahe Berlin sollte auch der Brockhaus nicht kosten &#8211; und kulturell sinnvoller als demnächst von der Elbe überflutete Philharamoniebaustellen ist das eh. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um das bis zur Wikipedia wichtigste deutsche Lexikon zu befreien.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digital Humanities als Generationenkonflikt</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/digital-humanities-als-generationenkonflikt/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 12:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Geschichtswissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Generationengerechtigkeit steht momentan wieder auf der politischen Agenda. Vor dem Hintergrund einer grassierenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa mit unreal klingenden 59 Prozent in Griechenland, 55 Prozent in Spanien und 38 Prozent in Italien und Portugal stellt sich die Frage &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/06/digital-humanities-als-generationenkonflikt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Thema Generationengerechtigkeit steht momentan wieder auf der politischen Agenda. Vor dem Hintergrund einer grassierenden <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3dpcnRzY2hhZnQvc296aWFsZXMvanVnZW5kYXJiZWl0c2xvc2lna2VpdC1pbi1ldXJvcGEtZ2lwZmVsLWluLXBhcmlzLWEtOTAyMzU4Lmh0bWw=">Jugendarbeitslosigkeit in Europa</a> mit unreal klingenden 59 Prozent in Griechenland, 55 Prozent in Spanien und 38 Prozent in Italien und Portugal stellt sich die Frage nach der Zukunft der jungen Generation. Wer als junger Mensch nicht in stabile Arbeitsverhältnisse kommt, wird niemals den Lebensstandard seiner Eltern erreichen. Hinter diesen nackten Zahlen stecken persönliche Katastrophen, Menschen ohne Zukunft und Schicksale, die eigentlich mehr Protest auslösen müssten. Die Selbstmordrate in den entsprechenden Ländern zeigt auch steil nach oben.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland ist diese Debatte aufgrund der anderen wirtschaftlichen Bedingungen bislang nur abgeschwächt angekommen, aber auch hier herrscht durchaus Krisenstimmung. Auch wenn hier die Jugendarbeitslosigkeit nicht so gravierend ist, die Zukunft erscheint manchmal auch recht grau: Befristete Zeitverträge, steigende Beiträge und Kosten, Klimaerwärmung, Verschuldung, ständiger Ortswechsel und Terrorhysterie sind Teil der Lebensrealität junger Menschen. Anita Blasberg attackierte in der ZEIT die Generation der Babyboomer in einer lesenswert gemeinen Polemik:</p>
<blockquote><p>Wann habe ich eigentlich angefangen, mich zu wundern?</p>
<p>War es im März, als der Altpunker Campino (50) für den wichtigsten deutschen Musikpreis Echo nominiert wurde, gemeinsam mit den Altrockern Bruce Springsteen (63), Joe Cocker (68) und Peter Maffay (63)?</p>
<p>War es im Winter, als die Altpolitiker <a title=\"Themenseite auf ZEIT ONLINE\" href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL3NjaGxhZ3dvcnRlL3BlcnNvbmVuL3BlZXItc3RlaW5icnVlY2s=">Peer Steinbrück</a> (66) und <a title=\"Themenseite auf ZEIT ONLINE\" href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL3NjaGxhZ3dvcnRlL3BlcnNvbmVuL3JhaW5lci1icnVlZGVybGU=">Rainer Brüderle</a> (67) zu Hoffnungsträgern ihrer Parteien gekürt wurden?</p>
<p>Oder war es nach der Wahl in <a title=\"Themenseite auf ZEIT ONLINE\" href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL3NjaGxhZ3dvcnRlL29ydC9pdGFsaWVu">Italien</a>, wo seither ein 87-jähriger Staatspräsident und ein 76-jähriger korrupter Milliardär um die Macht rangeln, gemeinsam mit einem 70-jährigen ehemaligen Investmentbanker, einem 64-jährigen Komiker und einem 61-jährigen Sozialdemokraten?</p>
<p>Vielleicht war es auch während einer dieser Talkrunden, in denen der 44-jährige Markus Lanz als &#8220;junger Mann&#8221; bezeichnet wurde.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sie macht ein Ungleichgewicht in der Zusammensetzung der Altershohorten für dieses Phänomen verantwortlich:</p>
<blockquote><p>In fast allen Industrieländern setzte nach dem Zweiten Weltkrieg ein gigantischer Babyboom ein – in Deutschland begann er erst einige Jahre später, aber auch hierzulande gilt: Nie zuvor und nie danach wurden so viele Kinder geboren wie zwischen 1946 und 1965. Die sogenannten Babyboomer sind die größte und wohlhabendste Alterskohorte aller Zeiten. [...]</p>
<p>Die Babyboomer sind und waren immer: die Mehrheit. Sie sind es gewohnt, dass das, was sie beschäftigt, auch die ganze Gesellschaft beschäftigt. Jetzt, in ihren besten Jahren, sitzen sie an den Schaltstellen des Landes: Die Kanzlerin ist eine Babyboomerin, genau wie die meisten deutschen Ministerpräsidenten. Die Gruppe der über 48-Jährigen stellt die große Mehrheit der Konzernvorstände sowie die einflussreichsten Publizisten.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Etwas später knüpfte die Piraten-Vorstand Katharina Nocun in ihrem Blog an diesen Artikel an und beschrieb das Lebensgefühl der &#8220;Generation Praktikum&#8221;:</p>
<blockquote><p>Das ist mittlerweile vollkommen normal. Aber was sie dann erwartet sind nicht selten befristete Arbeitsverträge. Und das jahrelang. Viele meiner Freunde wurden nach der Ausbildung nicht übernommen. Die Arbeitslosigkeit ist gering, aber was sind das für Jobs die uns erwarten? Viele gut ausgebildete junge Leute hangeln sich von einem Zeitvertrag und Honorarjob zum nächsten. Ich habe Freunde die von Zeitarbeitsfirmen systematisch ausgebeutet werden und das über Jahre hinweg. Überhaupt gab es noch nie so viele junge Menschen, die aufgrund psychischer oder psychosomatischer Beschwerden krank geschrieben werden, wie heute. Neben dem Hamsterrad aus durchstrukturierter Bildungslaufbahn, Praktika und Jobs auf Probe bleibt für viele wenig Zeit für Politik. Obwohl die Politik in weiten Teilen Verantwortung für diese Situation trägt. In Italien nennt man meine Generation die 1000-Euro Generation. In Griechenland heißt sie die 700-Euro Generation. Hier werden wir einfach nur Generation Praktikum genannt.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Tage später überarbeitete sie ihren Artikel ebenfalls für die ZEIT:</p>
<blockquote><p>Wenn wir nicht bald das notwendige Update für die Sozialsysteme einspielen, wird meiner Generation damit faktisch die Kündigung des Generationenvertrags ausgesprochen. Ich fühle mich manchmal als ob unsere Eltern eine Party gefeiert hätten und wir müssten nun aufräumen und zahlen.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5mYXoubmV0L2FrdHVlbGwvZmV1aWxsZXRvbi9hYnRyaXR0LW9obmUtdmVybWFlY2h0bmlzLWRlci1zdHVyei1kZXItYmFieWJvb21lci0xMTY1NDQwNS5odG1s">Der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher attackierte die Generation der Babyboomer bereits Anfang letzten Jahres heftig</a>. Schaut man in die USA, dann ist der &#8220;boomer backlash&#8221; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5lc3F1aXJlLmNvbS9mZWF0dXJlcy95b3VuZy1wZW9wbGUtaW4tdGhlLXJlY2Vzc2lvbi0wNDEyI2l4enoxcWNKR0N0RkM=">dort</a> <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy50aGVhdGxhbnRpYy5jb20vYnVzaW5lc3MvYXJjaGl2ZS8yMDEyLzEwL3doby1kZXN0cm95ZWQtdGhlLWVjb25vbXktdGhlLWNhc2UtYWdhaW5zdC10aGUtYmFieS1ib29tZXJzLzI2MzI5MS8=">seit</a> <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5lc3F1aXJlLmNvbS9mZWF0dXJlcy93b3JzdC1nZW5lcmF0aW9uLTA0MDA=">Jahren </a><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5uYXRpb25hbGpvdXJuYWwuY29tL2ZlYXR1cmVzL3Jlc3RvcmF0aW9uLWNhbGxzL215LWZhdGhlci10aGUtcGFyYXNpdGUtMjAxMjEwMDQ=">ein</a> <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5xdWlja21lbWUuY29tL1NjdW1iYWctQmFieS1Cb29tZXJzLz91cGNvbWluZw==">Thema</a>, ein Blick in manche Kommentare zeigt, dass dort einiger <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy55b3V0dWJlLmNvbS93YXRjaD92PVlmWXAwTHBkVWtz">Hass </a>vorhanden ist. Diese <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlLzIwMTMvMTgvZGVtb2dyYWZpZS1iYWJ5Ym9vbWVyLXJlcGxpaw==">Thesen </a><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy53ZWx0LmRlL2RlYmF0dGUva29sdW1uZW4vRnVocnMtV29jaGUvYXJ0aWNsZTExNTQzMTQyNi9XZXItbWl0LTM1LW5vY2gtaGVydW1kb2VkZWx0LWlzdC1zZWxic3Qtc2NodWxkLmh0bWw=">haben </a>natürlich einige abwehrende <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy56ZWl0LmRlL2NhbXB1cy8yMDEzLzAzL2RlbW9ncmFmaWUtYXJiZWl0LWxlYmVuc2RhdWVyLWphbWVzLXZhdXBlbA==">Antworten</a> provoziert und natürlich stellt sich die Frage, ob man wirklich eine ganze Generation so über einen Kamm scheren kann. Die Grundfeststellung, dass die Babyboomer Zeit ihres Lebens immer in der Mehrheit waren, ist allerdings wichtig. Wir leben in einer Demokratie und in dieser bestimmt nunmal die Mehrheit. Wenn diese Mehrheit sich langsam auf ihre Rente einstellt, sehen gesellschaftliche Prioritäten eben anders aus als wenn eine Mehrheit in die Bildungsinstitutionen strebt. Die Mehrheit ist da, wo man Wahlen gewinnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was hat das jetzt mit den Digital Humanities zu tun? Es ist die angesprochene Generation der Babyboomer, welche niemals ganz ihren Frieden mit den Computern und dem Internet gemacht hat. Es wird von einem Teil genutzt, aber auch häufig eher widerstrebend. Das Digitale blieb immer ein fremdes Land, in das man notgedrungen ein paar Ausflüge macht, aber wirklich zuhause ist man in der analogen Welt. Telefonbuch und Straßenkarten bleiben griffbereit im Regal stehen und werden fleißig genutzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese digitale Spaltung lässt sich auch in den deutschlandweiten Internetnutzungsstatistiken ablesen. So sind von den jüngeren praktisch alle Online und mit steigendem Alter sinkt die Nutzung. Die Nutzung alleine sagt allerdings noch nichts über die Nutzungskompetenz aus. Jeder Professor und Wissenschaftler mit einem Mailaccount ist laut Definition online, die Digital Humanities verlangen aber deutlich mehr Fähigkeiten. Wer seinen Mailaccount, Google und die Seite der lokalen Universitätsbibliothek bedienen kann, kann noch lange nicht &#8220;die Wunderwelt der digitalen Bibliotheken&#8221; erkunden oder gar Forschungsprojekte durchführen. Auch eine Literaturverwaltungssoftware macht noch keinen digitalen Historiker.</p>
<p>Nehmen wir etwa die <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5hcmQtemRmLW9ubGluZXN0dWRpZS5kZS9maWxlYWRtaW4vT25saW5lMTIvMDcwOC0yMDEyX0J1c2VtYW5uX0dzY2hlaWRsZS5wZGY=">Web 2.0-Nutzung nach Geschlecht und Alter</a>, ermittelt von der ARD/ZDF-Onlinestudie 2012:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2ltZ3VyLmNvbS9xczRuNXl0"><img title="Hosted by imgur.com" alt="" src="http://i.imgur.com/qs4n5yt.png" /></a><br />
Wenn etwa nur 49 Prozent der über 60jährigen die Wikipedia nutzen, ist die Bedeutung von freien Lizenzen und freiem Wissen schwerer zu vermitteln. Die Probleme unseres Urheberrechtes sind jedem YouTube-Nutzer dank GEMA und Content-ID geläufig, wer hingegen lieber Fernsehen schaut, stößt seltener auf diese Themen. Das gilt auch für Blogs und Twitter &#8211; selbst bei den Jungen werden sie vergleichsweise weniger genutzt, aber die Ü60 lassen die für die Digital Humanities zentralen Dienste einfach links liegen. (Natürlich differenzieren sich diese Nutzungsstatistiken nach dem Bildungsabschluss &#8211; wer gebildeter ist, nutzt häufiger das Internet. Die Tendenz bleibt aber bestehen.)</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Haltung ist verständlich: Immerhin sind es die digitalen Technologien, welche als Störfaktor in die bestehende Wissenschaftskultur eingreifen. Das gedruckte Buch und die gedruckte Zeitschrift brauchen keine Legitimation &#8211; das Blog muss aber einen klaren Mehrwert bieten. Und wieso sollte man auch per Twitter mit wildfremden Leuten in 140 Zeichen interagieren, wenn man sein wissenschaftliches Netzwerk auch offline hat und man sich fleißig auf diversen Tagungen austauschen kann?</p>
<p>Schaut man sich etwas um, stößt man daher beim Nachwuchs  auf viel Frust. Etwa in den Kommentaren zu Sabine Scherz &#8220;<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3JlZGFrdGlvbnNibG9nLmh5cG90aGVzZXMub3JnLzEyMDk=">Warum sollte ich als Wissenschaftler/in bloggen?</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Für Geisteswissenschaftler gilt noch mehr: Social-Media-Kompetenz ist nur dann ein Pluspunkt in der Eigenwerbung, wenn die Mehrheit der relevanten Entscheider es für einen Pluspunkt hält. Dass das heute so ist, bezweifle ich; das müsste man aber mal empirisch überprüfen und nach verschiedenen Sektoren aufschlüsseln.&#8221;<br />
-<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2VyYmxvZ2d0ZXMud29yZHByZXNzLmNvbQ==">erbloggtes</a></p>
<p>&#8220;Aber hallo. In bestimmten Zirkeln ist alles an Internetnutzung, was über Emailversand hinausgeht, unverständlich.&#8221;<br />
<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2Jsb2cuZ2VkZW5rb3J0LXQ0LmV1Lw==">- Robert Parzer</a></p>
<p>&#8220;Der Knackpunkt sind eben die Entscheider und hier gibt es wohl mittelfristig keinen echten Durchbruch, weil in der Wissenschaft Professoren (= Gutachter) eben ein Flaschenhals sind (für JEDE Art von Bewerbung/Stipendium). Solange an diesen Schaltstellen technikaverse Personen sitzen hilft nur die Etablierung eigener Strukturen, um in diesen seine Fähigkeiten zu vermarkten. Wenn Blogs noch in 20 Jahren existieren (wovon man nicht umbedingt ausgehen muss), wird die Sachlage sicher anders aussehen. Bis dahinter ist es wohl sinnvolle eigene Projekte innerhalb einer DH Community zu pushen als seinen Professor vom Bloggen zu überzeugen…&#8221;<br />
<a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2tvbnNlcnZhdGl2Lmh5cG90aGVzZXMub3JnLw==">- Patrick Deinzer</a></p></blockquote>
<p>Diesen Frust merkt man auch anderen Beiträgen an. <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5jcml0aWNhbGJpdHMub3JnLzIwMTMvMDQvMjUvYmxvZ3MtYnVjaGVyLXVuZC1kYXMtd2Vya3pldWctZGVzLWhpc3RvcmlrZXJzLw==">Philipp Nordmeyer schreibt folgendes</a>:</p>
<blockquote><p>Es besteht keine wissenschaftliche Notwendigkeit zu bloggen, aber sehr wohl in klassischen Formaten zu veröffentlichen. Sie sind eine Grundbedingung für wissenschaftliches Ansehen und ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Die meisten erfahreneren Kollegen haben stabile Netzwerke, die jedoch bis auf E-Mails offline funktionieren. Auf Tagungen tauschen sie Informationen aus, ihre Texte sind in Buchform zu finden und was von den Studenten zu lernen ist, bestimmen sie.</p></blockquote>
<p><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2RoZC1ibG9nLm9yZy8/cD0xNDg3">Auch Christof Schön beklagt die institutionelle Behäbigkeit:</a></p>
<blockquote><p>Klar wird auf jeden Fall, dass die Entwicklung in der Forschungspraxis nicht haltmacht, während die kulturellen und institutionellen Gegebenheiten nur langsam reagieren.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Klaus Graf ist 55, Peter Haber starb im Alter von 49 Jahren viel zu jung. Der überwiegende Teil der digitalen Geisteswissenschaftler ist jedoch deutlich jünger und steht meistens noch am Anfang der <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy50YXouZGUvITExNDk3OS8=">häufig prekären</a> wissenschaftlichen Karriere. Die Gatekeeper, Stipendiengeber, Berufungskommissionen, Doktorväter &amp; Co hingegen denken analog und nutzen analoge Kriterien für die Auswahl. Und da zählt ein Blog eben weniger als eine wissenschaftliche Veröffentlichung und herkömmliche Forschungsprojekte sind leichter zu vermitteln.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei der durch das Bologna-System erzwungenen Neukonzeption der Studiengänge wurde flächendeckend die Chance vertan, digitale Inhalte endlich in das Curriculum zu integrieren. Der Gipfel der Gefühle sind an den meisten Universitäten Tutorien mit Datenbankschulungen oder einer Kurzeinführung für Citavi, wirkliche Digital Humanities-Kompetenzen werden selten vermittelt. Bei der Konzeption der Studiengänge wurden auch die klassischen alten Regeln verwendet, die häufig entsprechenden Projekten im Weg stehen: Wenn in der Prüfungsarbeit steht, dass eine Abschlussarbeit einen bestimmten Seitenumfang haben soll, dann ist dies ein Problem etwa für ein Projekt im Stile von <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5zdGFuZm9yZC5lZHUvZ3JvdXAvdG9vbGluZ3VwL3JwbHZpei8=">Mapping the Republic of Letters</a>. Der/Die Studierende darf dann nicht nur einen skeptischen Professor überzeugen, sondern muss sich auch noch mit der Unibürokratie herumschlagen &#8211; kein Wunder, dass entsprechende Projekte selten sind. Die meisten Masterstudiengänge verlangen weiterhin etwa zwei moderne Fremdsprachen plus Latein &#8211; Programmiersprachen zählen aber nicht. Damit kippen dann die Leute, die in der Schule Informatik statt Französich gewählt haben, raus. Entsprechend selektieren sich auch die Studierenden. <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oZWxsb2plZC5kZS93cC8/cD00NTM=">Moritz Hoffmann stellt zurecht fest, dass die wirklich Technikbegeisterten selten Geschichte studieren</a>:</p>
<blockquote><p>Aus meinem relativ kleinen 2010er-Jahrgang des Bachelor Geschichte in Bonn war ich zum Zeitpunkt des Abschlusses der einzige (oder einer von sehr wenigen), der schon ein Smartphone hatte. Das Konzept eines VPN-Clients, mit dem man sich zuhause in Uninetz einwählen kann um lizenzierte Datenbanken aufzurufen, musste ich noch während des letzten Semesters KommilitonInnen erklären. Von 10 Lehrveranstaltungen in Bonn hatten (grob überschlagen) 8 einen Semesterordner mit Kopievorlagen und zwei bis drei einen eLearning-Kurs, in dem man die Vorlagen als PDF-Dateien herunterladen konnte. Während sich das Verhältnis in Heidelberg ungefähr umgekehrt hat, verbleibt es doch in den meisten Fällen bei einem reinen Transport der analogen Technologie ins Netz – Links, Visualisierungen, Daten als Quelle bleiben meist außen vor. Nun geht dies meist von der DozentInnengeneration aus, es wird aber von den StudentInnen auch nicht nachgefragt – das Maximum der Beschäftigung mit digitalen Quellen besteht in vielen Fällen daraus, für eine Hausarbeit die Medien SPIEGEL, ZEIT und FAZ abzugrasen, die im Volltext im Netz durchsuchbar sind. Wirklich “netzaffine” Personen finden sich nun mal in erster Linie in anderen Studiengängen.<br />
Geschichte bleibt weiterhin ein Fach, dass die Monographie über den Aufsatz stellt, das Papier über das PDF, das Verlagshaus über den offenen Zugang. Ausnahmen gibt es immer und immer häufiger, für einen Strukturwandel braucht es noch Zeit.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Fazit fällt daher schwer: Zum einen will ich diesen Beitrag nicht als eine wütende Sturmrede gegen eine Generation von innovationshemmenden Dinosauriern, welche dem Fortschritt im Wege stehen, verstanden wissen. Es gibt zum einen gute Gründe für die etablierte und bewährte &#8220;analoge Geschichtswissenschaft&#8221; und zum anderen hat die technische Entwicklung viele Menschen einfach überfahren. Google wird im September 15 Jahre jung und dürfte noch kein Bier in der Kneipe trinken. Es sind auch gerade 14 Jahre her, dass ein ehemaliger Tennisspieler mit dem Slogan &#8220;Bin ich schon drin, oder was?&#8221; für einen Internetprovider Werbung für ISDN-Dialup machte. Die deutsche Wikipedia darf erst seit März Filme ab 12 im Kino sehen. Twitter, Facebook &amp; Co sind noch deutlich jünger. Es ist keine Bösartigkeit, wenn jemand von dieser Entwicklung überfordert ist und lieber auf die altbekannten, seit Jahrzehnten bewährten Arbeitsprozesse zurückgreift. An dieser Stelle schlagen natürlich auch die bekannten Probleme der Hochschulfinanzierung zu: Wenn Lehrstuhlinhaber eher Wissenschaftsmanager denn Forscher sind und ihre Zeit mit Bürokratie, Drittmitteleinwerbung und Förderungsanträgen verbringen müssen und dazu noch dank Sparmaßnahmen vor riesigen Seminaren stehen und ihre Karriere mit ständigen Publikationen vorantreiben müssen, fehlt schon die Zeit für klassiche Forschung. Für etwas gänzlich Neues fehlt diese dann komplett.</p>
<p style="text-align: justify;">Was kann man also tun? Ich weiß es nicht &#8211; einfach wie <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2RlLndpa2lxdW90ZS5vcmcvd2lraS9NYXhfUGxhbmNr">Max Planck</a> darauf zu hoffen, dass die &#8220;Wahrheit&#8221; sich durchsetzen wird, ist zu pessimistisch.</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Außerdem reproduzieren die heutigen Studiengänge eben die analoge Geschichtswissenschaft. Überzeugungsarbeit ist wichtig, ich sehe aber sehe auch keine Chance, dass ein größerer Teil der heutigen Historiker plötzlich zu begeisterten Bloggern, Twitterern oder gar Programmierern werden. Oder ist es der richtige Weg, eigene Strukturen zu schaffen? Hypotheses.org macht dies momentan vorbildlich, es ist aber fraglich, ob und wie dies in größerem Rahmen geschehen kann. Wichtig ist hingegen, dass man das Thema Generation in diesem Kontext etwas genauer beleuchtet und darüber diskutiert. Ohne die Gatekeeper geht es nämlich auch nicht &#8211; und die sind meist über 55 Jahre alt und gehören zu den internetskeptischen Babyboomern.</p>
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		<title>Herzog August Bibliothek digitalisiert fleißig</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 11:11:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heise vermeldet, dass die Wolfenbüttler Herzog August Bibliothek ihre digitalisierten Werke unter eine offene Creative-Commons-Lizenz gestellt hat und lobt dies ausdrücklich. Auch die Pressemitteilung der HAB betont die Vorzüge dieser Lizenz und der freien Verfügbarkeit der Werke: &#8220;Die Herzog August &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/herzog-august-bibliothek-digitalisiert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oZWlzZS5kZS9uZXdzdGlja2VyL21lbGR1bmcvQmlibGlvdGhlY2EtQXVndXN0YS1zdGVsbHQtRGlnaXRhbGlzYXRlLXVudGVyLUNyZWF0aXZlLUNvbW1vbnMtTGl6ZW56LTE4Njg4MzEuaHRtbA==">Heise </a>vermeldet, dass die Wolfenbüttler Herzog August Bibliothek ihre digitalisierten Werke unter eine offene Creative-Commons-Lizenz gestellt hat und lobt dies ausdrücklich. Auch die <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5oYWIuZGUvZmlsZXMvMjAxMy0wNS0yMi1jcmVhdGl2ZWNvbW1vbnNsaXplbnoucGRm">Pressemitteilung </a>der HAB betont die Vorzüge dieser Lizenz und der freien Verfügbarkeit der Werke:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Herzog August Bibliothek digitalisiert seit 1999 kostbare Teile ihrer Bestände und bietet sie online frei über das Internet an. Inzwischen sind mehr als 2,8 Millionen Seiten digitalisiert und über 17.000 alte Drucke und Handschriften verfügbar. In den letzten Jahren wurde die Frage der Lizenzierung von über das Netz angebotener Digitalisate immer drängender, da der Bedarf an möglichst bequem nachnutzbaren Digitalisaten seitens der Forschung wuchs. Für die geforderte flexible wissenschaftliche Nutzung erwies sich aber die Nutzungsordnung der Bibliothek, die noch aus dem Druckzeitalter stammte, nicht mehr geeignet. Angesichts laufender Abmahnwellen für illegal genutztes Bildmaterial im Internet herrschte vielfach auch Unsicherheit, was man mit den Digitalisaten der Bibliothek machen dürfe.</p>
<p>„Wir möchten den Nutzern größtmögliche Freiheit im Umgang mit unseren Quellen gewähren. Öffentliche Einrichtungen haben aus unserer Sicht eine Verpflichtung, das so zu handhaben“, betont Thomas Stäcker, Stellvertretender Leiter der Bibliothek. Um Klarheit zu schaffen und der Forschung ein möglichst offenes und einfach nachnutzbares Angebot zu machen, hat die Bibliothek nun ihre Nutzungsordnung angepasst und alle ihre Digitalisate unter eine Creative Commons Lizenz BY–SA gestellt, die eine freie Nutzung und Wiederveröffentlichung unter der Bedingung erlaubt, dass die Quelle genannt wird und die Weitergabe unter gleichen freien Bedingungen erfolgt. Auch die von der Bibliothek erstellten Volltexte und digitalen Editionen fallen unter diese Lizenz. Sie stellt damit nach dem Vorbild der<br />
Open Source Bewegung sicher, dass diese Quellen und Forschungsergebnisse optimal zum Beispiel durch die wachsende digital humanities Bewegung genutzt werden können. Darüber hinaus sie setzt auch einen Akzent für eine offene und freie Wissenschaftskultur im Umgang mit dem uns anvertrauten Kulturerbe und den Forschungserträgen, indem sie nun zum Nutzen der Wissenschaft ungehindert und frei von rechtlichen Schranken zirkulieren können.&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das hört sich doch erstmal positiv an. So ist etwa die <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2Ricy5oYWIuZGUvbXNzLz9saXN0PW1zJmFtcDtpZD0zLTEtYXVnLTJm">digitalisierte Ausgabe des Sachsenspiegels</a> aus dem 14. Jahrhundert durchaus sehenswert. Doch stellt sich da eine Frage: Laut Urheberrecht ist ein Werk bis 70 Jahre nach dem Tod eines Autoren geschützt, danach erlöschen sämtliche Urheberrechte und es wird es gemeinfrei. Jeder kann es dann kopieren, verändern, online stellen oder ausdrucken  wie er gerade will. Auch die bloße Anfertigung einer zweidimensionalen Reproduktion verleiht noch kein neues Schutzrecht &#8211; die Bibliothek besitzt demnach überhaupt keine Rechte an den alten Werken. Sie sind gemeinfrei und so schön wie die offizielle Erklärung auch klingt: Die CC-BY-SA 3.0-Lizenz ist an dieser Stelle die unfreiere Variante. Jeder darf die Werke auch ohne irgendeine Lizenznennung nutzen.</p>
<h6 style="text-align: justify;">(Abgesehen davon ist das Digitalisierungsprojekt natürlich zu loben und es ist auch verständlich, dass die Bibliothek für ihre Digitalisierungsbemühungen gerne eine gewisse Anerkennung haben will &#8211; es gehört eh zum guten wissenschaftlichen Stil, seine Quellen richtig zu zitieren. Dazu gehört selbstverständlich auch ein Direktlink zu benutzten Digitalisaten.)</h6>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf der Suche nach Onkel Leo</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/auf-der-suche-nach-onkel-leo/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Amerikaner Eric Muller sucht momentan per YouTube nach einem Video, das die Deportation seines Onkels Leopold am 25. April 1942 aus Würzburg zeigt: On April 25, 1942, the Nazis deported my uncle Leo to Poland, where he was murdered. &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/auf-der-suche-nach-onkel-leo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Amerikaner Eric Muller sucht momentan per YouTube nach einem Video, das die Deportation seines Onkels Leopold am 25. April 1942 aus Würzburg zeigt:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/nO8ROXLbt6g" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<blockquote><p>On April 25, 1942, the Nazis deported my uncle Leo to Poland, where he was murdered. And they MADE A MOVIE of the deportation. The movie disappeared at the end of the war. I want to find it and see my uncle. I&#8217;ve made this short video appealing for help in locating it. (It&#8217;s in German, but you can click on the &#8220;cc&#8221; button for English subtitles.)</p>
<p>If you know anyone in Germany &#8212; or know someone who knows someone in Germany &#8212; would you PLEASE forward the video along to them and ask them to spread the word? Let&#8217;s see if social media can be used to find this historical artifact! Email me at filmsuche@ericmuller.org.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Diesen Aufruf kann man natürlich nur unterstützen &#8211; wer Tipps und Hinweise hat, wo sich dieses Video verstecken könnte, darf sie an Eric weiterleiten.</p>
 <img src="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-post-id=1888" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<title>ANNO jetzt mit Volltextsuche</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/anno-jetzt-mit-volltextsuche/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal kann man als deutscher Historiker nur etwas neidisch ins Ausland schauen: Der eh schon großartige österreichische Dienst ANNO, welcher diverse Zeitungen der Jahre 1701 bis 1872 versammelt, hat jetzt eine Volltextsuche bekommen. Das funktioniert erstaunlich gut und auch das &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/anno-jetzt-mit-volltextsuche/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Manchmal kann man als deutscher Historiker nur etwas neidisch ins Ausland schauen: Der eh schon großartige österreichische Dienst ANNO, welcher diverse Zeitungen der Jahre 1701 bis 1872 versammelt, hat jetzt eine <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL2Fubm8ub25iLmFjLmF0L2Fubm8tc3VjaGUv">Volltextsuche </a>bekommen. Das funktioniert erstaunlich gut und auch das Userinterface ist &#8211; untypisch für derartige Projekte &#8211; gut gelungen und übersichtlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Einziger Punkt, an dem man etwas meckern könnte, ist die bei Frakturschrift nicht optimale OCR. Da es allerdings kein einziges OCR-Programm gibt, das wirklich vernünftig eine Fraktur-Texterkennung durchführen kann, ist es schwer das der Österreichischen Nationalbibliothek anzukreiden. Das gilt auch für die üblichen Probleme mit dem <b>ſ.</b></p>
<p style="text-align: justify;">Von daher: Das darf eine deutsche Bibliothek gerne nachmachen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reclaim.fm &#8211; die eigene Social Media-Sicherung</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/reclaim-fm-die-eigene-social-media-sicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eines der interessantesten Projekte der letzten Zeit: Reclaim.fm, publikumswirksam von Felix Schwenzel und Sascha Lobo auf der Republica vorgestellt, verspricht, die eigenen Inhalte aus den Sozialen Netzwerken zu befreien. Technisch basiert es auf einem handelsüblichen WordPress, welches mit &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/reclaim-fm-die-eigene-social-media-sicherung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist eines der interessantesten Projekte der letzten Zeit: <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3JlY2xhaW0uZm0v">Reclaim.fm</a>, publikumswirksam von Felix Schwenzel und Sascha Lobo auf der Republica vorgestellt, verspricht, die eigenen Inhalte aus den Sozialen Netzwerken zu befreien. Technisch basiert es auf einem handelsüblichen WordPress, welches mit verschiedenen Plugins ausgestattet wird. Per RSS oder API-Zugriff kann man sich so die verschiedenen Inhalte auf den eigenen Server saugen und so übersichtlich und unter eigener Kontrolle speichern. <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3Nhc2NoYWxvYm8uY29tL3JlY2xhaW0v">Eine Demo findet sich hier</a>.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Note the reclaim wall, which shows you any content you left somewhere on the web. You can filter the different sources with one click, and it’s fully searchable. Sources can be:<br />
• RSS (any RSSable content)<br />
• Facebook (likes, comments, status messages, uploaded photos, links)<br />
• Twitter (tweets, favs)<br />
• Links (Facebook, Twitter, Delicious, Pinboard)<br />
• Youtube (uploads, favs, likes)<br />
• Vimeo (uploads, favs)<br />
• Pinterest (uploads, shares)<br />
• Instagram (guess what)<br />
• Google+ (status messages, uploaded photos, links)<br />
• Flickr (photos)</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich habe das einfach mal auf meinem Server installiert und getestet. Erwähnte ich schon, dass eigene Server super sind, weil man solche Dienste einfach und problemlos ausprobieren kann? Der erste Eindruck ist positiv: Die Einrichtung funktioniert, ist aber noch etwas sehr frickelig. Dafür zieht es zuverlässig die Daten aus den entsprechenden Netzwerken. Nicht nur für Privatanwender, sondern gerade auch für Institutionen kann das interessant sein: So werden die eigenen Social Media-Aktivitäten übersichtlich angezeigt und ein interessierter Nutzer kann sich schnell einen Überblick über Texte, Fotos und Videos machen ohne gleich 5 verschiedene Fremdseiten besuchen zu müssen. So kann etwa ein Museum, welches auf Flickr Bilder veröffentlicht, auf Facebook Veranstaltungen ankündigt, auf YouTube Vortragsmitschnitte zeigt und per Twitter kommuniziert, dieses an einer Stelle bündeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Und wo ist jetzt der Link zu meiner Reclaim-Seite? Geheim und passwortgeschützt. Zum einen bekommt man auf diese Weise schnell Probleme mit unserem unzeitgemäßen Urheberrecht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">In the future, Reclaim Social should copy and store the any content on your blog, which will be quite interesting from an legal point of view. At the moment, some contents like videos are just widgetised.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn man etwa die auf Tumblr gemochten Bilder ins eigene Blog zieht, steht irgendwann garantiert Atilla Abmahnanwalt mit einer Rechnung vor der Tür. Dann doch lieber ein Passwortschutz, das schützt auch vor zu viel Offenheit &#8211; ein fertig eingerichtetes Reclaim ist schon sehr Post-Privacy und bündelt eben alles für jeden zugänglich auf einen Blick.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Features fehlen aber noch &#8211; da der Dienst stark auf RSS-Feeds setzt, versagt er gnadenlos bei Diensten, die keine RSS-Feeds anbieten. An den üblichen Webforen, Mailinglisten oder privaten Diskussionsrunden beißt sich das Tool die Zähne aus. Mit ein paar weiteren Frickeleien kann man da allerdings sicherlich noch etwas nachrüsten &#8211; so bietet WordPress etwa Post-per-Mail an, damit ließen sich sicherlich auch Mailinglisten integrieren. Ich werde aber erstmal abwarten, wie sich das Tool insgesamt entwickelt und was dort noch integriert wird.</p>
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		<title>Nachrichtendienst für Historiker wieder zurück</title>
		<link>http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/nachrichtendienst-fur-historiker-wieder-zuruck/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 11:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schmalenstroer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vielen schlechten Nachrichten gibt es endlich auch mal etwas Positives zu vermelden: Der Nachrichtendienst für Historiker hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die Seite ist durch das Leistungsschutzrecht allerdings arg verkrüppelt &#8211; die Titel der Artikel können nicht vollständig angezeigt &#8230; <a href="http://schmalenstroer.net/blog/2013/05/nachrichtendienst-fur-historiker-wieder-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach vielen schlechten Nachrichten gibt es endlich auch mal etwas Positives zu vermelden: Der <a href="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-url=aHR0cDovL3d3dy5uZmhkYXRhLmRlLw==">Nachrichtendienst für Historiker</a> hat seinen Betrieb wieder aufgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Seite ist durch das Leistungsschutzrecht allerdings arg verkrüppelt &#8211; die Titel der Artikel können nicht vollständig angezeigt werden und auch die Teaser sind arg verkrüppelt und lassen häufig nicht einmal auf den Inhalt des Artikels schließen. Trotzdem ist es gut, dass es die tägliche Presseschau wieder gibt. Ich habe sie nämlich doch vermisst.</p>
 <img src="http://schmalenstroer.net/blog/?feed-stats-post-id=1880" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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