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Hörbares: Roms Tragödie in Germanien — Neue Facetten in der Lutherforschung — Die Kelten und der Hotzenweg



Gesprächsrunde: Sieglos an der Elbe – Roms Tragödie in Germanien | Spieldauer 44 Minuten | SWR | Stream & Info | Direkter Download

Reformation quergedacht: Neue Facetten in der Lutherforschung | Spieldauer 49 Minuten | DF | Stream & Info | Direkter Download
Kelten im Schwarzwald: Der Hotzenweg | Spieldauer 7 Minuten | SWR | Stream & Info | Direkter Download
(OFF-Topic) Wie Bäume kommunizieren – Was flüstert die Fichte? | Spieldauer 23 Minuten | DF | Direkter Download
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Nicht-invasive DNA-Untersuchungen an einer Pergamenthandschrift

https://www.archaeology.org/issues/275-1711/from-the-trenches/6014-trenches-england-york-gospel-dna „This work opens up a new area of DNA research—examining parchment documents to study changes in livestock over hundreds of years. “Parchment is this incredible untapped resource,” says Fiddyment. “Basically what you’ve got all over the world is millions … Weiterlesen

Burg Steinsberg: Achteckiger Bergfried wird saniert

Der Bergfried der Burg Steinsberg ist der einzige achteckige Bergfried nördlich der Alpen. Den einzigartigen Staufer-Bau zu sanieren dürfte 1,2 Millionen Euro kosten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich mit 100.000 Euro. Die Außenmauern der 1101 erstmals erwähnten Burg sind spiralförmig um die innere Burg angelegt. Erst, wenn man drei Tore passiert hat, steht man vor … Burg Steinsberg: Achteckiger Bergfried wird saniert weiterlesen

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Wenn unzufriedene Bürger Politik machen

Mit einem großen Vorsprung hat der umstrittene Milliardär Andrej Babiš die Parlamentswahl am 20. und 21. Oktober in Tschechien gewonnen. Der Populist kam mit seiner Protestbewegung ANO („Ja“) auf 29,7 Prozent der Stimmen. Martina Winkler, Beiratsmitglied bei Zeitgeschichte-online berichtet von den Wahlen bereits eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale. (die Red.)

Martin Schulze Wessel ist neuer Vorsitzender des Kuratoriums des Historischen Kollegs

Das Kuratorium des Historischen Kollegs hat am 16. Oktober 2017 Professor Dr. Martin Schulze Wessel zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 1962 in Münster geborene Osteuropahistoriker, der dem Kuratorium seit 2010 angehört, ist seit 2003 Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der LMU München. Er ist zudem Leiter des Collegium Carolinum, einer der beiden Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, die 2012 im Rahmen der Exzellenzinitiative an der LMU München und der Universität Regensburg entstanden ist, und der deutschen Sektion der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission. Von 2014 bis 2016 war er auch Vorsitzender des Historikerverbandes. Er tritt die Nachfolge von Professor Dr. Andreas Wirsching an, der dem Kuratorium des Historischen Kollegs seit 2011 vorstand und der nach zehn Jahren satzungsgemäß als persönliches Mitglied aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Ein grausiger Mord am Vorabend des Vesuv-Ausbruchs

Am 10. Juli 1869 machten Archäologen bei Ausgrabungen in der vom Vulkan Vesuv verschütteten römischen Stadt Herculaneum eine bemerkenswerte Entdeckung. An der heute als Cardo III bezeichneten Straße, stießen sie im Hinterzimmer eines Eckladens auf mehrere in den Boden eingelassene Fässer aus Terracotta – ähnlich jenen auf dem obigem Bild. Das war an sich noch nichts Ungewöhnliches, sondern vielmehr handelte es sich hierbei um ein in der Antike übliches Verfahren zur Lagerung von Wein und anderen Lebensmitteln. Außergewöhnlich war allerdings der Inhalt eines dieser dolia. Der bestand nämlich aus drei Sägen, einem kleinen Hammer sowie menschlichen Knochen! Wie weitere Untersuchungen ergaben, war hier der Leichnam eines Mannes zerstückelt und seine Einzelteile samt den Tatwerkzeugen hastig versteckt worden.
Es ist wenig verwunderlich, dass dieser grausige Fund bis heute die (ohnehin blühende) Fantasie der Archäologen bis aufs Äußerste anregt. So wurde beispielsweise die Vermutung angestellt, der Besitzer des Ladens sei hier mit einem Geschäftspartner oder Kunden in Streit geraten und habe diesen im Affekt ermordet. Denkbar ist angeblich auch, dass ein Nebenbuhler ins Hinterzimmer gelockt wurde, um ihn dort zu beseitigen. Oder der Ladenbesitzer, bei dem es sich wahrscheinlich um einen freigelassenen Sklaven handelte, war von seinem Patron und ehemaligen Eigentümer beauftragt worden, ein fremdes Mordopfer verschwinden zu lassen. Handelte es sich dabei vielleicht gar um eine bekannte Persönlichkeit? 
Interessanterweise ist die Leiche nicht vollständig. Unter anderem fehlt ihr Kopf, den man vielleicht am schnellsten loswerden wollte, um im Falle eines unplanmäßigen Entdeckens durch Dritte eine Identifikation zu verhindern. Desweiteren zogen die Ausgräber den Schluss, dass der mutmaßliche Mörder aufgrund des Vesuvausbruchs dabei gestört wurde, die restlichen Leichenteile – nach und nach – aus der Stadt zu schaffen, um sie beispielsweise in der Nacht ins nahe Meer zu werfen. 
Gut möglich ist außerdem, dass er sein Opfer nicht lange überlebte und nur Stunden oder vielleicht einen Tag später in den heißen pyroklastischen Strömen des Vulkans selbst den Tod fand – so wie rund die Hälfte der Einwohner Herculaneums.

Ein weiteres interessantes Beispiel für die mitunter mörderischen Umtriebe in den Hinterzimmern römischer Läden liefert die Hauptstadt selbst. Dort soll der Überlieferung nach ein Bäcker immer wieder auswärtige Laufkundschaft entführt haben, um sie daraufhin angekettet zur schweren Arbeit an den Getreidemühlen zu zwingen. Nach einiger Zeit wurden die bis zur totalen Erschöpfung geschundenen Entführten wahrscheinlich umgebracht und durch Neuzugänge ersetzt. Aufgeflogen ist das alles erst, als der Bäcker und seine Gehilfen an einen zivil gekleideten, hartgesottenen Legionär gerieten, dem es gelang, seine Angreifer zu töten. Der Skandal soll großes Aufsehen in Rom erregt haben.

Mit einem Einzelfall hatte man es hier allerdings nicht zu tun. Denn bezeichnenderweise kam es in der Kaiserzeit wiederholt zu Durchsuchungen von Landgütern, nachdem römische Bürger immer wieder von der Straße weg entführt wurden, um Sklavenarbeit zu verrichten. Zur äußerst fragwürdigen Sicherheit auf römischen Straßen siehe auch meinen Blogbeitrag: Wie sicher waren die Straßen des Römischen Reichs wirklich?

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Weiterführende Literatur / Quellen:

Weitere interessante Themen:

DiePresse: Salafismus in der Gefängnisbibliothek: Justiz entzieht IGGiÖ Zuständigkeit

Der Fund eines salafistischen Buchs zieht Konsequenzen nach sich. Die Islamische Glaubensgemeinschaft zeigt dafür kein Verständnis. Das Justizministerium hat der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) die Zuständigkeit für die Gefängnisbibliotheken entzogen. Auslöser ist der Fund eines salafistischen Buchs in der Justizanstalt Korneuburg, … Weiterlesen

Grundbucharchiv in Barby: Millionen verschimmeln

https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landesrechnungshof-sachsen-anhalt-laesst-millionen-verschimmeln Sachsen-Anhalt nutzt die Schlossanlage in Barby (Salzlandkreis) seit 1990 als Grundbucharchiv. Dort lagern rund 2,2 Millionen historische Grundbücher und -akten. Auch das Rechenzentrum der Justiz zur Führung des elektronischen Grundbuchs befindet sich in dem Schlossgebäude. Rechnungshofpräsident Kay Barthel sagte … Weiterlesen

Gadebusch ersteigert Schloss Gadebusch für 220.000 Euro

Die Stadt Gadebusch hat „ihr“ verfallendes Schloss Gadebusch bei einer Zwangsversteigerung erworben – für fast das Fünffache des Marktwerts. Grund für den „hohen“ Preis von 220.100 Euro waren vier weitere Bieter, die die Gebote zu Lasten des Steuerzahlers hoch trieben. Man überbot sich 58 Mal, bis die Stadt schließlich im Bieterkampf siegte. Der vom Gericht … Gadebusch ersteigert Schloss Gadebusch für 220.000 Euro weiterlesen

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Chronik der Borntuchen’er Kirche

Chronik der Borntuchen’er Kirche Ein kleines Schmankerl: *Chronik der Borntuchen’er Kirche Kreis Bütow von Pastor Bublitz, Pastor Hahn 1905 Bearbeitet und zur Verfügung gestellt von Klaus Dieter Schulz https://pommerscher-greif.de/materialien/articles/lauenburg.html Das Bild stammt aus Gerhard Bronisch – Walter Ohle – Hans … Weiterlesen

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Tagung „Lokale Medienarchive: Digitales Gedächtnis der Regionen?“

13. November 2017 | 12:00 Uhr  Bayerische Landeszentrale für neue Medien, München – kostenlos -, Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Digitale Speicher- und Redaktionssysteme ermöglichen eine einfache Aufbewahrung ausgestrahlter Beiträge und Sendungen. Auch bei den lokalen und regionalen Radio- und Fernsehsendern gibt es deshalb bereits umfangreiche Programmarchive. Besonderen Wert erlangt der abgespeicherte … Tagung „Lokale Medienarchive: Digitales Gedächtnis der Regionen?“ weiterlesen

Zum 2568. Geburtstag des Konfuzius

Eine Notiz aus Beijing

Malerisch gelegen in der Nähe das „Sees des Duftenden Reisfeldes“ (Daoxianghu) und des „Duftberges“ (Xiangshan) in den westlichen Ausläufern der chinesischen Hauptstadt Beijing findet sich der kleinstädtisch anmutende „Ort der Warmen Quelle“ (Wenquanzhen). Der kleine Vorort hat viel Grün, mutet fast wie ein Gartenstädtchen an. Man fühlt sich eher nach Südfrankreich versetzt, als an die Peripherie einer der wichtigsten Großstädte der Welt.

Kublank – Kobylanka

Kublank – Kobylanka Ein grosses Plakat in Kublank – Kobylanka weist auf die geplante Zerstörung des evangelischen Friedhofs hin. Das erregt jetzt auch öffentliches Interesse. Lesen sie zu den Hintergründen http://www.blog.pommerscher-greif.de/der-ehemalige-friedhof-in-kublank/ und zeichnen Sie bitte die Petition https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-alter-friedhof-in-kobylanka #LapidariumwKobylance http://www.24kurier.pl/aktualnosci/wiadomosci/wojt-nie-szanuje-zmarlych/

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Familienforschung im Selbstversuch

Familienforschung im Selbstversuch Lesens-bzw. Hörenswert: Das Leben der Ahnen – Familienforschung im Selbstversuch „“Die klassische Ahnenforschung, das sind Daten, nicht mehr. Das sagt aber nichts über die Personen aus. Wir wollen ja ein bisschen Fleisch auf die Rippen bringen. Sagen … Weiterlesen

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Grüneberg Orgel Usedom

Grüneberg Orgel Usedom Die Orgel in der Marienkirche auf Usedom stammt von Barnim Grüneberg (* 1828; † 1907) , einem Mitglied der bekannten in Stettin ansässigen Familie Grüneberg. https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCneberg-Orgel http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Usedom/Wirtschaft/Orgel-in-der-Marienkirche-wird-instandgesetzt Ähnliche BeiträgeDer Untergang der Amazone Die Familie von Götz George … Weiterlesen

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Wie fällt man beim Papst in Ungnade?

Wie fällt man beim Papst in Ungnade? Reformation mal richtig cool 🙂 erklärt – vom Deutschen Historischen Museum Wie fällt man beim Papst in Ungnade? | HisTutorial 5 Wie fällt man beim Papst in Ungnade?Mehr über den Luthereffekt: www.3xhammer.de/berlin Posted … Weiterlesen

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Kirchenordnung für Stralsund

Kirchenordnung für Stralsund Für die damals größte pommersche Stadt, Stralsund, schuf der Rektor einer Privatschule, Johannes Aepinus (1499-1553) im Auftrag des Rates 1525 die erste evangelische Kirchen- und Schulordnung überhaupt. Streiflichter auf die Geschichte der Reformation in Pommern http://www.ostsee-zeitung.de/Themen/R/Reformation/Erste-neue-Kirchenordnung-entstand-fuer-Stralsund Ähnliche … Weiterlesen

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