Planet History

Monthly Archives: Mai 2017

Unterricht als Rollenspiel!?

In der dänischen Østerskov Schule in Hobro wird das Lernen in Form von Rollenspielen organisiert: Auf der iMedia hat mich Steffen Griesinger auf das (kommerzielle) Angebot Class Craft hingewiesen, dass laut Eigenausage „jede Klasse in ein Rollenspiel“ verwandelt und damit „die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern“ fördert. Mich würde interessieren, hat jemand der geschätzten Leserinnen […]

Unterricht als Rollenspiel!?

In der dänischen Østerskov Schule in Hobro wird das Lernen in Form von Rollenspielen organisiert: Auf der iMedia hat mich Steffen Griesinger auf das (kommerzielle) Angebot Class Craft hingewiesen, dass laut Eigenausage „jede Klasse in ein Rollenspiel“ verwandelt und damit „die Zusammenarbeit von Schülerinnen und Schülern“ fördert. Mich würde interessieren, hat jemand der geschätzten Leserinnen […]

Kreis Schleswig-Flensburg sucht noch immer Abnehmer für’s Danewerk

Vor ziemlich genau einem Jahr wurden Pläne des Kreises Schleswig-Flensburg bekannt, einen Teil des Danewerks zwecks Kostenersparnis abzugeben (auch auf hier wurde darüber berichtet). Einem aktuellen Bericht der „Schleswiger Nachrichten“ zufolge sind die Verantwortlichen  jetzt vielleicht sogar bereit draufzuzahlen: https://www.shz.de/lokales/schleswiger-nachrichten/kreis-schleswig-flensburg-lockt-mit-negativem-kaufpreis-id16913926.html … Weiterlesen

Fast befriedigende Matura am Schottengymnasium

In den nächsten Tagen stöhnen wieder Schülerinnen und Schüler am Schottengymnasium wie in ganz Österreich bei der mündlichen Matura. Denjenigen, die einen Antritt in Latein wagen, mag als Trost dienen, dass man früher nicht nur Übersetzungen vom Lateinischen ins Deutsche anfertigen musste, sondern auch umgekehrt. Das machte auch dem jungen Karl Hübl 1885 bei der schriftlichen Matura am Schottengymnasium zu schaffen: Den deutsch-lateinischen Prüfungsteil beurteilte sein Prüfer nur als fast befriedigend. P. Hugo Mareta, der die Prüfungen in Latein und Deutsch abnahm, war von … Fast befriedigende Matura am Schottengymnasium weiterlesen

Masterstudium „Digitale Geisteswissenschaften“ an der Universität Graz!

Ab dem Studienjahr 2017/18 wird an der Universität Graz das erste Masterstudium „Digitale Geisteswissenschaften“ in Österreich angeboten! Das als zweijähriges Masterstudium mit 120 ECTS Credits konzipierte Studienangebot richtet sich an Bachelor-AbsolventInnen geistes- und kulturwissenschaftlicher Studienrichtungen. Das Studium wird grundsätzlich in … Weiterlesen

Masterstudium „Digitale Geisteswissenschaften“ an der Universität Graz!

Ab dem Studienjahr 2017/18 wird an der Universität Graz das erste Masterstudium „Digitale Geisteswissenschaften“ in Österreich angeboten! Das als zweijähriges Masterstudium mit 120 ECTS Credits konzipierte Studienangebot richtet sich an Bachelor-AbsolventInnen geistes- und kulturwissenschaftlicher Studienrichtungen. Das Studium wird grundsätzlich in … Weiterlesen

ICA schreibt Stelle als GeneralsekretärIn aus

Der ICA ist auf der Suche nach einem/ einer neuen Generalsekretär/in. Die Stelle ist ab Anfang 2018 zu besetzen, Auswahlgespräche sind Mitte September dieses Jahres in London geplant. Da sich der spätere Arbeitsplatz am Sekretariat des ICA in Paris befindet, sind französische Sprachkenntnisse von Vorteil. Vorausgesetzt werden unter anderem Erfahrungen im Managementsektor sowie ein Hochschulabschluss … ICA schreibt Stelle als GeneralsekretärIn aus weiterlesen

Die Sklaven von Lagos: Episode 4 – Sprechende Zähne

Die Zähne eines jeden Menschen sind ebenso einzigartig wie seine Fingerabdrücke. Darüber hinaus lassen sich aus der Untersuchung von Zähnen, Rückschlüsse auf das Leben der Menschen ziehen. Die Bioarchäologinnen des Forensischen Instituts der Universität Coimbra entnehmen ihnen und den dazugehörigen Kieferknochen Informationen über Krankheiten und deren Ursache. Karies und Parodontose deuten möglichweise daraufhin, dass die Ernährung mangelhaft und einseitig war. Die Zähne der menschlichen Überreste von Lagos weisen aber noch ein weiteres auffälliges Merkmal auf. Viele sind geschliffen bzw. abgefeilt. Wie lässt sich das erklären? Welche Informationen verbergen sich hinter dieser Entdeckung?

Vollständige Online-Dienste: Möglichkeiten und Unmöglichkeiten (Dr. Fred van Kan) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (7)

Dr. Fred van Kan Vollständige Online-Dienste: Möglichkeiten und Unmöglichkeiten Unsere Welt ist eine digitale Welt und dass beeinflusst auch den Sektor der Archive. Information wird heutzutage zunächst einmal online gesucht und ein vollständiges Online-Angebot ist daher unsere Zukunft. Das heißt: alle Information ist online verfügbar, ein Besuch im Archiv ist nicht notwendig. Dabei muss man einerseits bestimmte Voraussetzungen erfüllen, andererseits gibt es aber auch Hindernisse. Von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten für das Archivwesen im Internet geht es in dieser Keynote. Kurzbiographie Dr. Fred van … Vollständige Online-Dienste: Möglichkeiten und Unmöglichkeiten (Dr. Fred van Kan) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (7) weiterlesen

Livestream: Publizieren im digitalen Zeitalter

Podiumsdiskussion am Centre Marc Bloch im Livestream: 1. Juni, 14-16 Uhr

Der Begriff “digitale Publikation” klingt für viele noch widersprüchlich, oder er schreckt einfach ab. Online-Veröffentlichungen gelten noch oft als minderwertige Publikationen. Dennoch entwickelt sich das digitale Publizieren seit mehreren Jahrzehnten, ja es ist sowohl in den Lese- als auch in der Forschungspraxis in den Geistes- und Sozialwissenschaften ein ein entscheidender, eigenständiger Kommunikationsraum geworden. Dort sind so unterschiedliche Materialien zu finden wie Editionen von Primärquellen, Datenbanken, Bücherplattformen, Zeitschriften, die leicht mit einander in Verbindung gesetzt werden können.  Diese Zirkulationsstruktur im Publikationsraum birgt ein faszinierendes Potential, das dennoch – wenn auch nur symbolisch – an juristischen, sozialen oder wissenschaftlichen Grenzen stößt.
Die Zurückhaltung bei der Aneignung des digitalen Publikationsraums hängt teilweise damit zusammen, wie dieser Lese- und Schreibpraktiken zu verschieben scheint. In dieser Podiumsdiskussion geht es darum, diese Verschiebungen zu artikulieren, aber auch die Kontinuitäten stark zu machen, und damit auch das Potential digitalen Publizierens auszuloten.
Die Veranstaltung wird vom Centre Marc Bloch, von DARIAH-EU und von der Französischen Botschaft in Berlin organisiert; gestreamt und aufgezeichnet vom Wissenschaftsportal L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung.
Warming Up: One-Minute-Madness (15mn)
In den ersten 15 Minuten der Veranstaltung sind 10 bis 12 Beiträge geplant, die jeweils eine Minute dauern. Die eingeladenen KurzrednerInnen können sich an u.s. Themen orientieren. Ziel dieser dynamischen Einführung in das Thema ist, so viele Facetten zu beleuchten wie möglich, die dann im Anschluss in der Podiumsdiskussion wieder aufgegriffen werden können.
Mögliche Themen: Bloggen, Open Peer Review, Post-Publication peer review, einzelne Publikationsprojekte oder einer im Rahmen eines digitalen Publikationsprojekts entstandenen Frage.
Podiumsdiskussion “Digitale Publikationen heute, ein Vademecum”
Die einstündige Podiumsdiskussion wird moderiert von Laurent Romary (Inria/Centre Marc Bloch). Jeder Diskutant/Jede Diskutantin ist eingeladen, die Sprache seiner/ihrer Wahl zu verwenden (Deutsch bzw. Französisch).
DiskutantInnen:
– Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris)
– Herbert Grüttemeier (Institut de l’information scientifique et technique)
– Denis Eckert (Centre Marc Bloch)
 
Centre Marc Bloch (Berlin), Raum Germaine Tillion (7. Stock), 1. Juni,
14:00-16:00

Die Prostratio, Fortsetzung

Der erste Blogartikel zu diesem Thema (31. Jan. 2017) hat soviel Interesse hervorgerufen, dass die Redaktion sich für eine Fortsetzung entschieden hat…


Der große Usus-Forscher P. Gregor Müller O.Cist. hat für die Cistercienser-Chronik einiges über die Prostratio-Gebräuche verfasst. Die Ritualbücher liefern schließlich keine genaue Beschreibung darüber, wie die Prostratio konkret aussieht – abgesehen davon, dass man dabei auf dem Fußboden liegt. Die vor der Brust gekreuzten Arme während dieser Prostration scheint die korrekte Form bei den Cisterciensern zu sein, so Müller in CistC 11 (1899) 216. War sie auch selten (sie fand fast nur in den Beerdingungs- und Professriten statt), so lassen sich trotzdem zahlreiche schriftliche Belege lassen finden, etwa in folgenden Ritualbüchern: Liber Usum, Rituale O.Cist., Rituel françois pour les Religieuses und auch im Reglement de la Trappe
Bei Exsequien kommt die Prostratio in folgender Weise vor: Im letzten Teil der Beerdigungsliturgie, nach der Versenkung des Verstorbenen ins Grab, kehrt die Mönchsprozession in die Kirche zurück; die Mönche stellen sich der Seniorität nach entlang der Altarstufe auf und prosternieren sich mit dem Kopf zum Altar. Ist der Konvent groß, bildet sich eine zweite Reihe, eine Körperlänge dahinter, die sich ebenso zu Boden wirft. Der Abt kehrt, nachdem er in der Sakristei die Messgewänder abgelegt hat, an die Stufe zurück und nimmt seinen Platz auf dem Boden ein, den die ältesten Mönche ihm freihielten. Aus: CistC 27 (1915) 218-221.

Aktuelle Ausstellungen im Rheinland anlässlich des Reformationsjubiläums, oder: Das Ringen um den rechten Glauben

Unter letzterem Titel eröffnet jetzt am 3. Juni 2017 in Aachen das Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum eine umfangreiche Geschichtsschau zum konfessionellen Mit- und Gegeneinander im Aachener Raum. Auch zu dieser Ausstellung konnte unser Archiv einige überraschende Exponate beisteuern. Oder … Weiterlesen

SN: Norwegische Bibliothek digitalisiert Literatur aus Nigeria

Die norwegische Nationalbibliothek will große Teile der Literatur Nigerias digitalisieren. Das Vorhaben sei kein Entwicklungshilfeprojekt, sondern solle die norwegische Bibliothek um „ausländische Sprachen“ erweitern, so dass beide Seiten „Gewinner“ seien, sagte Bibliothekssprecherin Nina Barein am Montag. … Siehe http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/kultur/sn/artikel/norwegische-bibliothek-digitalisiert-literatur-aus-nigeria-249814/

Gibt es ein Urheberrecht auf Gerüche?

Mit Spannung erwarten wir die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs: http://ipkitten.blogspot.de/2017/05/is-there-copyright-in-taste-of-cheese.html Deutsche Gerichte haben sich der Frage noch nicht angenommen, aber die deutsche Fachliteratur neigt wie immer den Verwertern zu (Dreier/Schulze 5. Aufl. § 2 Rz. 244a).

Virtuelles Hausrecht nicht nach Gutdünken

JurPC Web-Dok. 81/2017 – DOI https://doi.org/10.7328/jurpcb201732581 „Die Frist der ordentlichen Kündigung eines Internet-Forennutzungsvertrags beträgt in entsprechender Anwendung von § 624 S. 2 BGB sechs Monate.“ Das AG Kerpen begründet detailliert, wieso Foreninhaber nicht nach Belieben Nutzer ausschließen können.

Aktuelle Informationen zur schleswig-holsteinischen Landesgeschichte

Bereits im April erschienen die 92. „Mitteilungen der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte“, in denen u.a. publik gemacht wird, dass die von der Geschichtsgesellschaft herausgegebene „große Landesgeschichte“ unvollendet bleiben wird: http://www.geschichte-s-h.de/wp-content/uploads/2017/04/Mitteilungen92.pdf Vom Rundbrief des Arbeitskreises Wirtschafts- und Sozialgeschichte SH sind in … Weiterlesen

Schriftenreihe des Landeskirchlichen Archivs der Nordkirche

Das Landeskirchliche Archiv der Nordkirche hat im vergangenen Jahr eine neue Schriftenreihe gestartet. Zwei Bände sind bislang (auch online) erschienen. Bd. 1: A.-C. Draeger: Kirchliches Archivgut und Archivgut mit kirchlichem Bezug in staatlichen und kommunalen Archiven Schleswig-Holsteins (Dezember 2016) http://www.archivnordkirche.de/files/landeskirchliches_archiv/downloads/Schriften%20Band%201%20-%20Kirchliches%20Archivgut.pdf … Weiterlesen

Die Anfänge des Scheckverkehrs in der Niederlausitz

Als Abbildungen dieses Artikels sehen Sie die Vorder- und Rückseite eines Scheckheftes der Haupt-Sparkasse des Markgraftums Niederlausitz. Dieses in mehreren Landkreisen wirkende Institut wurde am 1. Oktober 1824 eröffnet und hatte zahlreiche Nebenstellen. Eine befand sich in Luckau. Von dort stammt das 100 Jahre alte Heft, das mehrere Währungen erlebt hat. Dies lässt sich aus […]

Ein Reitergefecht, I

So viele Schlachten hat es im Dreißigjährigen Krieg gar nicht gegeben, was vielfach der praktizierten Strategie einer Schlachtenvermeidung entsprach. Stattdessen prägten die kleinen bewaffneten Zusammenstöße einzelner Trupps das Bild des Kriegs. Genau wie in diesem Gemälde von Sebastian Vrancx. Es … Weiterlesen

Nationalbibliotheken Norwegen und Nigeria schließen Kooperationsvertrag zur Digitalisierung der in Nigeria erschienenen Literatur

Das Projekt soll, so der Direktor der NB Norwegen, Aslak Sira Myhre, einen Beitrag zur Entstehung einer „Afrikanischen digitalen Bibliothek“ leisten, es soll anderen Ländern als Modell dienen. Der norwegischen Nationalbibliothek ist am Ausbau ihrer fremdsprachigen Sammlungen gelegen, Ziel der … Weiterlesen