Planet History

Daily Archives: 15. Mai 2017

„Technology is the answer, but what was the question?”*

3 Tage auf der re:publica * Von Gesine Rodewald * Mai 2015
Seit elf Jahren zieht die re:publica viele Blogger*innen, Programmierer*innen, Netzaktivist*innen, Journalist*innen, Youtuber*innen und all jene in ihren Bann, die sich für die Themen der digitalen Gesellschaft interessieren und genug Kleingeld für ein Ticket in der Tasche haben. Drei volle Tage lang existiert dieser Planet namens Nerdistan mitten in Berlin-Kreuzberg – großzügig gesponsert von IBM und Daimler.

Das Garchinger „Zentrum Digitalisierung.Bayern“ startet eine neue Themenplattform für Bildung, Wissenschaft und Kultur

  Es beginnt @LMU_Muenchen am IBG der Vortrag über das „Zentrum #Digitalisierung. #Bayern (ZD.B)“ mit Holger Wittges #HistBav pic.twitter.com/kbegTyBoDV — Stefan Hemler (@Muenchen1968) May 15, 2017 Kathrin Zimmer jetzt @LMU_Muenchen über die neue Plattform „Bildung – Wissenschaft – Kultur“ des Zentrums #Digitalisierung .#Bayern (ZD.B) pic.twitter.com/u1yIPI4WFF —…

15.5.1917 Willkommene Ruhe an der Front

Bis heute befand ich mich in Ruhe. Das Wetter war prächtig – jeden Tag Frühlingssonnenschein. Als besondere Festlichkeiten verbuche ich: 1 mal Baden und 2 mal Konzert. Bei meiner Rückkehr zur Front finde ich vollkommene Stille vor. Man ist sie in dieser, durch die letzten lebhaften Wochen besonders gekennzeichneten Gegend gar nicht mehr gewöhnt. Trotzdem […]

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aussichten. Perspektivierung von Geschichte, May 15, 2017

Neueste Beiträge in ‘aussichten’ umsichten: Station Schleißheim auf einem Schienennetzplan (1935) #dasdom Hundertjahrfeier des humanistischen Gymnasiums Freising (1928) #aventinum Ausstellung: „Lutherbücher aus sechs Jahrhunderten“ (Universitätsbibliothek München 24.04.2017 – 07.07.2017) revor.ri » Restauration und Vormärz Rezensions – Index › 3. May 2017 #ww1 National Archives USA: World War I Centennial umsichten: Schleißheimer Lokomotiven (1858-1918) Prof. Dr. […]

Saints and the City. Beiträge zum Verständnis urbaner Sakralität in christlichen Gemeinschaften

Der zum Thema Stadtpatron wichtige Sammelband von 2015 liegt Open Access vor: http://nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn:nbn:de:bvb:29-opus4-67296 In der HZ 304 (2017) – DOI kostenpflichtig – bemängelt Benjamin Müsegades Versäumnisse beim Lektorat, die „Masse an Verschreibungen und Flüchtigkeitsfehlern“ sei „schlicht erschreckend“ (S. 436).

Darf man Preprints zitieren?

http://fossilsandshit.com/should-we-cite-preprints/ Wieso nicht? Es kommt doch aus meiner Sicht auf den Inhalt an und nicht auf die formalen Publikationsumstände. Aus Sicht der europäischen Geisteswissenschaften, in der die meisten, auch aktuellen Texte keinerlei Peer Review nach naturwissenschaftlichen Standards erfahren haben, mutet … Weiterlesen

[CfA:] You can contribute to Heraldica Nova, too!

We are very happy to say that Heraldica Nova is becoming more and more popular amongst the international community of heraldists, historians, and enthusiasts engaging with heraldry in the medieval and early-modern era. In March, we were able to welcome over 9,000 unique visitors! Of course, this interest would not be possible without the fascinating contributions and invaluable comments of people  from around the world that have made Heraldic…

Überlieferungsbildung 2.0

„Franziska Brunner Überlieferungsbildung 2.0 – Eine Untersuchung zum Mehrwert von Partizipation Dritter in staatlichen Archiven Die Partizipation Dritter bei der Überlieferungsbildung ist in den vergangenen Jahren in der archivischen Fachdiskussion konzeptionell angedacht sowie im Rahmen von konkreten Projekten auch bereits … Weiterlesen

„Er ist nie Teil der Familie gewesen“ – Jörg Waßmer und sein Großonkel Alois Zähringer

Jörg Waßmer ist 40 Jahre alt, lebt in Berlin und ist als Historiker am Jüdischen Museum tätig. Bereits im Kindesalter begann er, seine Großmutter über ihre Familie zu befragen und ahnte nicht, was er damit in Bewegung setzen würde. Vor einigen Wochen konnte ich ihn in Berlin treffen – und er erzählte mir eine der bewegendsten Geschichten meiner bisherigen Arbeit.

 

 

[caption id="attachment_14058" align="aligncenter" width="511"] Jörg Waßmer begann im Alter von 12 Jahren, das Schicksal seines Großonkels Alois zu erforschen. Auf der einzig erhaltenen Fotografie ist dieser (links hinter den Baumstämmen) kaum erkennbar. (Fotos: David M. C. Miller / Archiv Waßmer)[/caption]

 

 

Julia Frick: Wann hast Du begonnen, über das Schicksal deines Großonkels nachzuforschen? Kannst Du Dich an einen Moment erinnern, der ausschlaggebend für den Beginn Deiner Recherchen war?

 

Jörg Waßmer: Ja, so einen Moment gab es. Das war 1989, da war ich gerade einmal 12 Jahre alt – und hatte wohl ein recht außergewöhnliches Hobby für ein Kind dieses Alters: Ich interessierte mich für Familiengeschichte. Ich begann, meine Großmutter zu unserer Familie zu befragen, vor allem zu ihren Eltern und Geschwistern. Sie erzählte mir daraufhin unter anderem, dass sie einen Bruder namens Karl-Friedrich gehabt habe, der aber schon „ganz klein“ gestorben sei.

 

Was sie nicht ahnen konnte: Für meine 12 Jahre war ich schon ziemlich professionell unterwegs! Ich schrieb das Standesamt in Bleichheim an, weil ich mich für die Geburts- und Sterbeurkunde interessierte. Doch von dort sollte ich eine äußerst seltsame Antwort erhalten. Einen Karl-Friedrich Zähringer habe es nie gegeben, da müsse wohl eine Verwechslung vorliegen. Ein Alois Zähringer hingegen sei verzeichnet.

 

Ich forderte also die Kopien an und staunte nicht schlecht. Denn abgesehen davon, dass Karl-Friedrich offenbar Alois geheißen hatte, war dieser Alois auch nicht „klein“ gestorben. In einer Randnotiz konnte ich die Jahreszahl 1940 entziffern – da wäre Alois 18 Jahre alt gewesen – und als Ortsangabe „Grafeneck, Württemberg“. Da das Thema NS-“Euthanasie“ in meinem Schulunterricht in den 80er und 90er Jahren keine Rolle gespielt hatte, sagte mir und auch meiner Familie dieser Ort zunächst nichts. Und das, obwohl wir damals im Schwarzwald lebten, also gar nicht allzu weit entfernt von der Schwäbischen Alb.

 

Im Herbst 1990 stieß ich dann in der Lokalzeitung auf einen Artikel, in dem es darum ging, dass in Grafeneck eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-“Euthanasie“ eingeweiht worden sei. Ich erfuhr, dass dort im Jahr 1940 mehr als 10.000 Menschen ermordet worden waren – und begann zu kombinieren. Meine Großmutter hatte offenbar einen Bruder namens Karl-Friedrich erfunden, so dachte ich, weil sie sich dafür schämte, einen „Kranken“ in der Familie zu haben.

 

 

Julia Frick: Was waren Deine ersten Schritte und Anlaufstellen?

 

Jörg Waßmer: Mein erster Schritt, nachdem ich den Zeitungsartikel gelesen hatte, war, dass ich das Samariterstift Grafeneck anschrieb. Von dort bekam ich die Auskunft, dass es keinerlei Akten aus der NS-Zeit mehr gebe und sie mir daher auch nicht weiterhelfen könnten. Ich besorgte mir dann noch die einzige Publikation, die es damals zu Grafeneck gab. Aber im Endeffekt war meine Recherche zum damaligen Zeitpunkt vorerst am Ende – bevor sie richtig angefangen hatte.

 

Erst sieben Jahre später startete ich einen neuen Anlauf. Da konnte ich mir dann Einblick in die Sterbebücher der Pfarrei seines Geburtsortes verschaffen. Und ich nahm Kontakt mit der letzten noch lebenden Halbschwester meiner Großmutter auf, mit der sie bereits viele Jahre zuvor gebrochen hatte.

 

 

Julia Frick: Was konntest Du herausfinden?

 

Jörg Waßmer: In den Sterbebüchern fand ich überraschenderweise einen Sterbeeintrag zu Alois Zähringer und zudem noch eine Notiz zu einer Heilanstalt, nämlich der St.-Josephs-Anstalt Herten. Ich wandte mich dorthin und man konnte mir bestätigen, dass mein Großonkel dort ab 1928 Patient gewesen war. Außerdem wurde mir mitgeteilt, dass und wann er von dort nach Emmendingen in eine sogenannte „Zwischenanstalt“ verlegt worden war. So konnte ich nun zumindest grob seinen letzten Weg rekonstruieren. Eine Patientenakte habe ich jedoch leider bis heute nicht, was insofern erstaunlich ist, als dass Alois‘ Name in der International Claims List auftaucht – die ja wiederum auf den Namen der Opfer beruht, zu denen im Bundesarchiv Akten vorhanden sind.

 

Letztlich war es dann meine Großtante Margarethe, die Licht ins Dunkel brachte, als ich sie etwa fünf Jahre nach dem Tod meiner Großmutter kontaktierte. Sie erzählte mir, dass meine Großmutter, die ganze neun Jahre älter gewesen war als Alois, oft auf ihren kleinen Bruder aufpassen musste. Eines Tages sei es dabei zu einem Unfall gekommen: Als sie Alois auf dem Arm hielt, fiel er ihr herunter, was offenbar zu einer schweren Verletzung mit bleibenden Folgen führte.

 

Ich vermute stark, dass meine Großmutter sich dadurch ihr Leben lang schuldig gefühlt hat. Schuldig an dem Unfall, schuldig an der Behinderung ihres Bruders und damit auch an seinem Tod.

 

 

„Es ist die Erinnerung um ihrer selbst Willen, die mich dazu bewegt, weiterzumachen. Ich will Alois dem Vergessen entreißen. Die Nazis haben ihn ermordet, haben ihn ausgelöscht, haben seine Spuren verwischt. Und meine Familie hat in dem Sinn kollaboriert, dass sie ihn auch „vergessen gemacht“ hat. Mir geht es darum, das nicht fortzuführen.“

 

 

Julia Frick: Wie hat Deine Familie bzw. Dein Umfeld auf Dein Engagement und auf die neuen Informationen reagiert?

 

Jörg Waßmer: Meine Großmutter hatte recht schnell begriffen, in welche Richtung meine Recherchen gehen würden, und da begann sie zu blocken. Meine Eltern hingegen haben mich von Anfang an unterstützt und waren zum Beispiel auch 1999 mit mir zusammen erstmalig in Grafeneck und später auch noch in Herten und Emmendingen.

 

Den Mut, Kontakt zu Halbgeschwistern meiner Großmutter aufzunehmen, hatte ich wie gesagt erst nach ihrem Tod. Margarethe, die mir auch von dem tragischen Ereignis in Alois‘ Kindheit erzählt hatte, schickte mir das einzige Foto, das es von Alois gibt.

 

Das Erschreckende daran ist, dass sie selbst ihn auf diesem Foto nicht wahrgenommen hat. Erst ich entdeckte den nur schemenhaft zu erkennenden Jungen am linken Bildrand. Sie bestätigte mir daraufhin, dass es sich nur um Alois handeln konnte. Für mich unterstreicht dieses Foto die ganze Geschichte auch noch einmal symbolisch: Mein Großonkel war immer abseits, ist offenbar nie Teil der Familie gewesen. Bereits als Siebenjähriger kam er in die Anstalt und lebte fortan fernab seiner Familie. Einschränkend muss ich sagen, dass nach seiner Ermordung zumindest die Urne aus Grafeneck angefordert und im Familiengrab beigesetzt wurde.

 

2010 habe ich dann vor seinem Elternhaus einen Stolperstein verlegen lassen. Dort leben heute noch Kinder eines Halbbruders meiner Großmutter, die ich demnach auch kontaktierte. Sie waren erfreulicherweise von Anfang an sehr offen. Und gerade neulich erreichte mich eine E-Mail von einem Großcousin, der jetzt – sechzehnjährig – in der Schule eine Arbeit über Alois schreiben möchte. Das hat mich extrem gefreut, da tatsächlich einmal die Initiative nicht von mir ausging!

 

 

[caption id="attachment_14060" align="aligncenter" width="432"] Ins Gedächtnis zurückgeholt: Heute liegt unweit der Stelle, an der Alois hier saß, ein Stolperstein, der an ihn und sein Schicksal erinnert.[/caption]

 

 

Julia Frick: Wie würdest Du den Einfluss beschreiben, den Deine Recherchen auf Dich selbst hatten und haben?

 

Jörg Waßmer: Meine Recherche hat mich auf jeden Fall geprägt, da ich dadurch schon früh erkannt habe, dass die NS-Verbrechen Bezug zu meiner eigenen Familiengeschichte haben. Sie blieben nichts Abstraktes für mich, ich wusste, ich bin mit dieser Geschichte verwoben, ob ich will oder nicht. Außerdem habe ich einen gesunden Zweifel entwickelt was Familiengeschichten angeht. Ich glaube, manchmal muss man Geschichten gegen den Strich lesen, um dem eigentlichen Kern auf den Grund zu gehen.

 

Meinen ohnehin schon existenten Wunsch, Geschichte zu studieren, hat diese frühe Beschäftigung mit der eigenen Familiengeschichte sicher noch verstärkt. Meine Magisterarbeit habe ich letztlich sogar zu Grafeneck geschrieben, und heute arbeite ich als Historiker im Jüdischen Museum in Berlin. Ich glaube, dass meine eigene Rechercheerfahrung bei meiner beruflichen Tätigkeit von Vorteil ist, da sie mich sensibilisiert hat. Denn auch wir bekommen ja viele Anfragen von forschenden Familienangehörigen.

 

 

Julia Frick: Was treibt Dich und Deine Arbeit an?

 

Jörg Waßmer: Manchmal fühle ich mich tatsächlich regelrecht als Getriebener, kann schlecht aufhören, weil ich immer denke, dass ich vielleicht noch etwas finde. So habe ich ja bis heute kein Porträt von ihm – und ich gäbe viel dafür, eines zu haben. Es ist diese Hoffnung, dass so ein Foto vielleicht noch in irgendeinem Archiv schlummert und nur darauf wartet, gefunden zu werden, die mich immer wieder antreibt.

 

Ansonsten ist es einfach die Erinnerung um ihrer selbst Willen, die mich dazu bewegt, weiterzumachen. Ich will Alois dem Vergessen entreißen. Die Nazis haben ihn ermordet, haben ihn ausgelöscht, haben seine Spuren verwischt. Und meine Familie hat in dem Sinn kollaboriert, dass sie ihn auch „vergessen gemacht“ hat. Mir geht es darum, damit zu brechen, das nicht fortzuführen.

 

Außerdem ist es mir wichtig, öffentlich an ein Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern, das verhältnismäßig wenig Spuren hinterlassen hat. Ursächlich hierfür ist vor allem, dass er seit frühen Kindertagen eine schwere Behinderung hatte und deshalb auch mehr als die Hälfte seines Lebens hinter Anstaltsmauern verbrachte. Alois hatte keinen Beruf, hat keine Familie gegründet, er ist deshalb so wenig fassbar.

 

In „Euthanasie“-Gedenkstätten liegt der Fokus oft auf Menschen, zu denen viel Material vorhanden ist und zu denen man viel erzählen kann. Das ist ja einerseits auch notwendig, wenn man Besucher dazu anregen will, sich mit jemandem ein Stück weit zu identifizieren. Aber andererseits ist es auch ein Dilemma, denn solche Opfer wie Alois, über die es nur wenige Informationen gibt, die fallen sozusagen hinten herunter.

 

 

Hier können Sie die ausführliche und von Jörg Waßmer verfasste Biografie Alois Zähringers lesen.

 

 

 

Videos: Römischer Streitwagen gegen Ferrari — Scheiterhaufen — Weltkulturerbe Uruk — Steinzeit-Siedlung entdeckt — "Einzischartische" antike Kostbarkeiten

Römischer Streitwagen gegen Ferrari | Spieldauer 3 Minuten | MDR/ARD | Stream & Info

Erinnerungen an den Scheiterhaufen | Spieldauer 2 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info | Direkter Download


7500 Jahre alte Steinzeit-Siedlung entdeckt | Spieldauer 2 Minuten | SWR/ARD | Stream & Info

Archäologisches Zentrum in Mainz: „Einzischartische“ antike Kostbarkeiten ziehen um | Spieldauer 2 Minuten | ARD/SWR | Stream & Info | Direkter Download


Weltkulturerbe Uruk – Trainingsprogramme des Iraqi-German Expert Forum | Spieldauer 11 Minuten | DAI / Youtube

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VeleHanden: the crowd as a valuable source (Nelleke van Zeeland) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (2)

Nelleke van Zeeland VeleHanden: the crowd as a valuable source The online platform VeleHanden.nl (literally: Many Hands) was initiated in 2011. Originally, it was a new way of indexing scans of registers. Millions of names, addresses and dates were transcribed by thousands of online volunteers. All these written data are now findable in a ‘Google’ way. Because VeleHanden was such a success, we could develop new types of projects and fortunately the crowd remained enthusiastic. Nelleke van Zeeland (Amsterdam City Archives) will take you … VeleHanden: the crowd as a valuable source (Nelleke van Zeeland) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (2) weiterlesen

Call for Papers: Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter. Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin? [DHI Washington]

Bewerbungsschluss: 31. Mai 2017 DIGIMET 2017, 25-26. September 2017, Berlin Veranstalter: Georg-Eckert-Institut Braunschweig, Deutsches Historisches Institut Washington, Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, CLARIN-D Fach-AG Geschichte, AG „Digitale Geschichtswissenschaft“ im VHD In der Geschichtswissenschaft hat…

Fundstücke KW 19

In der Bibliothek der Benediktinerabtei Admont ist ein 1200 Jahre altes Schriftsück aufgetaucht – in deutscher Sprache geschrieben! Hier die Kurzmeldung auf Spiegel Online, hier die kostenpflichtige Langfassung. Der Standard meldet den Fund des Wörterbuchfragments ebenfalls. Ausgrabungen im Herzen von Bielefeld … Weiterlesen

Die Externalisierungsgesellschaft

Interview mit Stephan Lessenich über Folgen des globalen Kapitalismus

Wir leben auf Kosten der anderen, so lautet zugespitzt die These des Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich von der Ludwigs-Maximilian-Universität München. Ausgeführt hat er diese These in seiner jüngsten Publikation „Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“. Demnach ist das Weltgefüge politisch, ökonomisch, sozial und ökologisch schief, unsere Lebensweise im Norden bzw. im Westen eine Belastung für den Rest der Menschheit. Diese Erkenntnisse seien nicht neu, so Stephan Lessenich, doch obwohl wir darum wüssten, ändere sich nichts. Woran liegt das? Diese und andere Fragen haben wir ihm in unserer Videogesprächsreihe „Zu Gast bei L.I.S.A. Wortwechsel im Stiftungshaus“ gestellt.

Die Externalisierungsgesellschaft

Interview mit Stephan Lessenich über Folgen des globalen Kapitalismus

Wir leben auf Kosten der anderen, so lautet zugespitzt die These des Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich von der Ludwigs-Maximilian-Universität München. Ausgeführt hat er diese These in seiner jüngsten Publikation „Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“. Demnach ist das Weltgefüge politisch, ökonomisch, sozial und ökologisch schief, unsere Lebensweise im Norden bzw. im Westen eine Belastung für den Rest der Menschheit. Diese Erkenntnisse seien nicht neu, so Stephan Lessenich, doch obwohl wir darum wüssten, ändere sich nichts. Woran liegt das? Diese und andere Fragen haben wir ihm in unserer Videogesprächsreihe „Zu Gast bei L.I.S.A. Wortwechsel im Stiftungshaus“ gestellt.

Tagung: Öffentliche Leistungen und Funktionen aktiver Friedhöfe

Grabmal auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Foto Leisner 2017)

Am Montag, 29. Mai 2017, veranstaltet der DBU eine Tagung, in der die Ergebnisse der von ihm geförderten interdisziplinären Forschungsarbeit zur Zukunftssicherung der Friedhöfe vorgestellt werden. Sie reichte über den Zeitraum von 2013 bis 2016 und weist nach, dass öffentliche Haushaltsmittel sinnvoll angelegt sind, weil die Zukunftssicherung der Friedhöfe von großem
öffentlichem Interesse ist. Mit der Tagung soll eine Diskussion zur Bedeutung aktiver Friedhöfe im urbanen Raum angeregt werden, die natürlich auch historische Friedhöfe betrifft. Darüber hinaus wird ein Pilotprojekt zur weiteren Validierung der Forschungsergebnisse vorgestellt, das ebenfalls fachlich diskutiert werden soll.

Das Programm der Tagung ist im Internet veröffentlicht. Der Tagungsort ist das DBU Zentrum für Umweltkommunikation gGmbH, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück. Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2017, online an unter: https://www.dbu.de/veranstaltungFriedhof oder per E-Mail an j.spanier(bei)dbu.de.

2. Sommerkurs für frühchristliche und westgotische Archäologie in Riba-Roja de Turia

Zum 2. Mal findet dieses Jahr der Sommerkurs auf dem Ausgrabungsgelände „València la Vella“ in der Nähe von Valencia statt, der eine Einführung in die frühchristliche Archäologie und die der Westgoten bietet. Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: „(…) El curso pretende acercar a los participantes a la metodología básica de excavación y análisis arqueológico a … „2. Sommerkurs für frühchristliche und westgotische Archäologie in Riba-Roja de Turia“ weiterlesen

„Du isst, was Du bist“ – Ein soziologischer Kommentar zum Essen als Gegenstand sozialer Differenzierung am Beispiel der Fernsehserie „Das Perfekte Dinner“

 Verfasst von Kristina Greißl Er ist wohl den meisten von uns schon einmal begegnet, der „Brutzelterror auf allen Kanälen“ (Berr 2010), der seit Jahren bundesweit die Fernseher ‚zum Kochen bringt‘. Mit zu den bekanntesten Formaten dieser Sparte zählt ohne Frage die Serie Das Perfekte Dinner, die der…

Die Wächter des Erbes – Initiativen zum Schutz des Kulturerbes in Libyen

Eine Doku auf ARTE schildertt die freiwilligen Wachen in der Ruinenstadt Leptis Magna:, die aus der ortsansässigen Bevölkerung gestellt werden:

Ein 5 min Beitrag über die Situation in Libyen mit speziellem Augenmerk auf dem Kulturgut – via  der US Botschaft in Libya auf facebook: 

Die ICOM Rote Liste für Libyen soll insbesondere des Zollbehörden helfen, potentielle Raubgrabungsgüter aus Libyen zu identifizieren.:

Sabratha in der Hand von Daesh