Planet History

Daily Archives: 16. Mai 2017

874. An Schiller

Weimar, am 17. Mai 1802 Indem ich um den Alarkos bitte, sende ich zugleich einige Curiosa. Mögen Sie heute Abend zu einem fernern Colloquio zu mir kommen, so werden Sie mir viel Vergnügen machen indem ich noch einiges vorzutragen habe. Morgen zu Mittag wünschte ich auch Ihre Gegenwart; Sie werden noch das geheime Concilium finden. […]

Mit zwei Plagiaten zur Professur

https://www.iurratio.de/skandal-mit-zwei-plagiaten-zur-jura-professur/ https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/plagiats-vorwurf-gegen-uni-professorin-charlotte-gaitanides-id16805946.html http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/VroniPlag_Wiki:Pressespiegel In der FAZ vom 10. Mai 2017 las man (S. N4) las man unter der Überschrift „Trauriges Novum. Erstmals zwei Doppelplagiate gefunden“: „Die Soziologin Marina Hennig und die Juristin Charlotte Gaitanides sollen sowohl in ihren Doktorarbeiten als … Weiterlesen

Familienbibel-Mikrofilme

http://vault.georgiaarchives.org/cdm/landingpage/collection/p17154coll4 Unverständlich, wieso man in Georgia nur das Findmittel auf Karteikarten, aber nicht die Filme selbst digitalisiert hat. „The Georgia Archives actively microfilmed Bible records from the 1950s through the 1980s as substitutes for birth and death records, as the … Weiterlesen

Cfp: Espaces ecclésiastiques et seigneuries laïques. Définitions, modèles et conflits en zones d’interface (IXe-XIIIe siècles)

Atelier international de jeunes chercheurs, organisé par Tristan Martine (Université Paris-Est/Université de Lorraine), Jessika Nowak (Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt) & Jens Schneider (Université Paris-Est).  5 avril 2018 à l’Institut historique allemand de Paris (IHA), 6 avril 2018 à la Cité Descartes, Université Paris-Est Marne-la-Vallée, Appel ouvert jusqu’au 31 mai 2017. en savoir plus…  

ND-Kommentar zu Österreich, Spuren von Hoffnung inklusive

Für das Neue Deutschland analysiert Sebastian Reinfeldt den aktuell laufenden Versuch, nach Russland, Ungarn, Polen, Türkei etc. etc. nun auch in Österreich ein autoritäres Regime zu errichten. Ein zartes Pflänzchen Hoffnung kann Reinfeldt immerhin ausmachen: Eine mögliche parlamentarische Wiederauferstehung der KPÖ, wenn denn das innerparteiliche Schisma zwischen Bundes-KPÖ und der erfreulich starken KPÖ Steiermark überwunden wird, bei Einbeziehung auch unabhängiger Linker. Kulinarisch formuliert könnte die dringende Parole also lauten: Auf die Wiedervereinigung von Schnitzel und Kernöl im Zeichen von Hammer und Sichel!

„Sie thront wie eine Sphinx über Österreich“

Interview mit Thomas Lau über die Habsburgerkaiserin Maria Theresia damals und heute

Der 300. Geburtstag der einzigen Frau auf dem Habsburger-Thron ist in Österreich ein besonderes nationales Ereignis. An die einstige Kaiserin Maria Theresia erinnern seit einer Woche staatliche und andere Institutionen in zahlreichen Festakten und Veranstaltungen. Die Tochter von Kaiser Karl VI. und seiner Gemahlin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel, die 1740 nach dem Tod ihres Vaters die Regierungsgeschäfte der Habsburgermonarchie übernahm, wird von der Republik Österreich bis heute als Gründerin, Reformerin und Landesmutter gefeiert. Woran liegt es, dass eine Monarchin aus der Zeit des Absolutismus zur Symbolfigur einer Republik werden konnte? Wer war die einzige Frau an der Spitze der Habsburger? Der Historiker Prof. Dr. Thomas Lau von der Université de Fribourg hat eine neue Biographie über Maria Theresia verfasst. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

Hörbares: Johannes Fried über die Karolinger — Forschungstaucher — Götterdämmerung im Römischen Reich — Homo Naledi — usw.



Interview mit Johannes Fried – Thema „Karolinger“ | Spieldauer 42 Minuten | ARD/HR | Stream & Info | Direkter Download
Interview mit dem Forschungstaucher Florian Huber | Spieldauer 37 Minuten | ARD/RB | Stream & Info | Direkter Download
„Gegen Julian“ – Götterdämmerung im Römischen Reich | Spieldauer 8 Minuten | ARD/DF | Stream & Info | Direkter Download
Der Archäologe Johann Joachim Winckelmann und ein historischer Geheimcode | Spieldauer 14 Minuten | ARD/RBB | Stream & Info 
Homo Naledi: Frühmenschen lebten zeitgleich mit Homo Sapiens | Spieldauer 6 Minuten | ARD/WDR | Stream & Info | Direkter Download
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„Where did you come from, where did you go?“ – Eine Verbleibstudie der Absolventen des Fachbereichs

Als Studierender am Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen fragt man sich des Öfteren, wo man später arbeiten könnte und wie oft man den Job wechseln wird. Ein Blick in die Zukunft wäre da manchmal ganz interessant.
Um uns die Zukunft besser vorstellen zu können, wollen wir von unseren Vorgängern erfahren, wie sie ihren Start in den Beruf und ihre heutige berufliche Situation einschätzen. Dazu führen wir im Rahmen unseres praxisorientierten Teamprojekts im vierten Semester des neuen Bachelorstudiengangs eine Verbleibstudie durch…

Das Leben im Menschen oder der Mensch im Leben? : Deutsch-Französische Genealogien zwischen Anthropologie und Anti-Humanismus

Vient de paraître | Neuerscheinung Un ouvrage collectif dirigé par les coordinateurs du dossier Trivium 25|2017 « L’anthropologie philosophique »: Thomas Ebke et Caterina Zanfi (dir.) Das Leben im Menschen oder der Mensch im Leben? : Deutsch-Französische Genealogien zwischen Anthropologie und Anti-Humanismus La vie dans l’homme ou l’homme dans la vie? : Généalogies franco-allemandes entre anthropologie et anti-humanisme Avec des contribution de Thomas Ebke, Caterina Zanfi, Hans-Peter Krüger, Christian Sommer, Thomas Viennet, Dennis Johannßen, Ugo Balzaretti, Hervé Toussaint Ondoua, Olivier Agard, Wolfhart Henckmann, Edoardo Simonotti, Annika … Continuer la lecture de Das Leben im Menschen oder der Mensch im Leben? : Deutsch-Französische Genealogien zwischen Anthropologie und Anti-Humanismus 

Vortrag und Workshop mit Prof. Dr. Anthony Grafton in Halle (Saale) | 20.-21. Juni 2017

20. Juni 2017 | 18 Uhr c.t. | IZEA, Bibliothekssaal
»The Polyhistor in the Atlantic World: How Humanistic reading practices came to the American Colonies« | Abendvortrag von Prof. Dr. Anthony Grafton (Princeton)

Anthony Grafton, Henry Putnam University Professor in Princeton, gehört zu den ganz großen klassischen Philologen und Historikern weltweit. Sein Spezialgebiet reicht vom Humanismus bis zur Aufklärung, jene Zeit, als Bibel und Antike Leitmodelle waren, die Welt zu erschließen und zu verstehen, als der klassische Philologe der Meister dieser Kunst war. „Bring Out Your Dead“ (so der Titel einer Aufsatzsammlung aus dem Jahr 2001) lautet die Devise seiner historischen Rekonstruktionen. Graftons Meisterstück ist die unübertroffen präzise Studie über Leben und Werk Joseph Scaligers (Joseph Scaliger: A Study in the History of Classical Scholarhip, 2 Bde., Oxford 1983, 1993), zu seiner Zeit der unbestrittene Fürst klassischer Philologie, zugleich Begründer der modernen historischen Chronologie. Grafton schaut nicht nur auf die Ideen und Methoden seiner Protagonisten. Sein besonderes Interesse gilt den Strukturen und Praktiken, die Ideen hervorbrachten, ihnen den Weg bereiteten. In seinen unnachahmlich kunstvollen Essays werden zum Beispiel „Humanists with Inky Fingers“ (2011) lebendig, können wir zuschauen, wie sie gelebt und gearbeitet haben.

Nächstes Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen

Das nächste Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen findet am 29. Mai 2017 um 14.00 Uhr in der Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Str. 33, Konferenzraum K 2, statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist die Eingangshalle (I-Punkt), von wo aus sie abgeholt werden. Bei dem Treffen soll über Erschließung, Normdaten und digitale Vernetzung diskutiert werden.

Der Beitrag Nächstes Treffen des Gesprächskreises Nachlässe und Autographen erschien zuerst auf Berliner Archive – Blog der Berliner Archivarinnen und Archivare.

Ein Millionär zum Malnehmen

Damit kannst du rechnen! So heißt die neue Sonderausstellung, die bis Ende Juli im HNF zu sehen ist. In seiner Dauerausstellung zeigt das Museum noch andere Maschinen zum Rechnen, darunter eine mit Namen Millionär. Sie multipliziert, wie wir es mit Papier und Bleistift tun. Sie enthält ein Element, das Konstrukteure nur selten verwendeten: den Einmaleinskörper….