Planet History

Daily Archives: 19. Mai 2017

„Die geistliche Weinrebe“ – eine unbeachtete Handschrift in der Klosterbibliothek Georgenberg

Zu den von Dietrich Schmidtke im Verfasserlexikon 19801 aufgezählten sieben Textzeugen des ungedruckten deutschsprachigen Traktats „Die geistliche Weinrebe“, eine Zahl, die auch der Handschriftenzensus nicht vermehren konnte,2 kommt hinzu eine Überlieferung in der Klosterbibliothek der bei Innsbruck gelegenen Benediktinerabtei Georgenberg: … Weiterlesen

Hinterpommern Vergessene Dörfer – Kleine Städte – Große Namen

Neuerscheinung: Hinterpommern Vergessene Dörfer – Kleine Städte – Große Namen Elsbeth Vahlefeld „Wo bist Du geboren?“ „In Muttrin, Kreis Stolp, Pommern!“ Etwas später fragte meine Mutter wieder: „Wo bist Du geboren?“ Meine Antwort: „In Muttrin, Kreis Stolp, Pommern!“ „Ja, richtig. … Weiterlesen

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digiPress

digiPress Die Bayerische Staatsbibliothek erweitert erneut ihr digitales Angebot und startet das Zeitungsportal digiPress für die Präsentation digitalisierter Zeitungen. Bis Jahresende wird das Rechercheportal seinen Umfang fast verdreifachen: von aktuell 340 auf mehr als 1 000 urheberrechtsfreie historische Zeitungstitel. Das … Weiterlesen

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Mecklenburgische Kirchenbücher bei Archion

Mecklenburgische Kirchenbücher bei Archion – Interessant ist auch der Vergleich der Bildqualität….. https://dirkpeters.net/blog/index.php?entry/6507-mecklenburgische-kirchenb%C3%BCcher-bei-archion/ Ähnliche BeiträgeSeminar in Greifswald 2017 Mitstreiter für die Indexierung gesucht! Mein Vorfahre, ein Selbstmörder?

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Sonderausstellung – Pommersches Landesmuseum Greifswald

Sonderausstellung – Pommersches Landesmuseum Greifswald Ausstellung ab 14.05. im pommerschen Landesmuseum Luthers Norden Die Ausstellung dokumentiert Wege, Personen und Orte der Ausbreitung der Reformation im Norden. https://www.pommersches-landesmuseum.de/aktuelles/sonderausstellung.html Ähnliche BeiträgeDemminer Findbuch – Innungen Fotografieren im Landesarchiv nun dauerhaft erlaubt Das Demminer … Weiterlesen

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Von Terroristen und Schurkenstaaten. Bilder des Islam und des Nahen Ostens im Military Shooter

von Kathrin Trattner*   Die sogenannte ‘arabische Welt’ ist bereits seit den 1980ern beliebter Schauplatz für Computerspiele unterschiedlicher Genres. Der ‚Orient‘, der uns in Action Adventures und Platformern wie The Magic of Scheherazade (1989), Prince of Persia (1989) oder Disney’s Aladdin (1993) begegnet, ist dabei vor allem von Motiven im Stile von Tausendundeiner Nacht geprägt: Scheinbar losgelöst von der Moderne dominieren Bazare, bunte Fliesen und Kamele die virtuellen Welten, die bevölkert sind von Figuren wie Kalifen, Beduinen und Bauchtänzerinnen.[1] Jene historisierenden, mystifizierenden und exotistischen … Von Terroristen und Schurkenstaaten. Bilder des Islam und des Nahen Ostens im Military Shooter weiterlesen

TV-Vorschau 20. – 26. Mai 2017

In dieser Woche gibt es diverse biografische Dokus, es geht um russische Erinnrungskultur an die Schattenseiten ihrer Geschichte und der Wiederaufbau der bundesdeutschen Städte nach dem Zweiten Weltkrieg aus denkmalpflegerischer Perspektive. Samstag, 20. Mai Auf N-TV stehen um 20.15 Uhr „Hitler und die Apostel des Bösen“ im Blickpunkt. „Hitler ist …

Internationaler Tag der Archive am 9. Juni

Der International Council on Archives lädt auch in diesem Jahr wieder zum Internationalen Tag der Archive am 9. Juni 2017 ein. Er steht unter dem Motto „Archive, Bürgerrecht und Interkulturalismus“. Der Tag ist weder Ersatz noch Konkurrenz für den Tag der Archive in Deutschland, der 2018 wieder stattfinden wird. Mehr dazu im Blog des VdA und auf der Website des Councils.

Stadtarchiv Mannheim goes MARCHIVUM. Begleitende Social Media- und Netzaktivitäten für eine neue Identität (Dr. Harald Stockert) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (3)

Dr. Harald Stockert Stadtarchiv Mannheim goes MARCHIVUM. Begleitende Social Media- und Netzaktivitäten für eine neue Identität 2018 wird das Stadtarchiv Mannheim-ISG als neues Domizil den vormaligen Hochbunker Ochsenpferch beziehen. Mit dem Umzug verbunden ist eine Erweiterung seines Aufgabenspektrums um eine Stadtgeschichtliche Ausstellung und ein NS-Dokumentationszentrum. Aus dem bisherigen Stadtarchiv wird dann das neue MARCHIVUM. Diese Erweiterung des Profils wird seit Beginn 2016 offensiv in die Öffentlichkeit kommuniziert. Wichtige Plattformen sind dabei Homepage, Social Media und ein eigener Blog. Unter www.marchivum.de kann das Baugeschehen verfolgt … Stadtarchiv Mannheim goes MARCHIVUM. Begleitende Social Media- und Netzaktivitäten für eine neue Identität (Dr. Harald Stockert) – VORSCHAU: OFFENE ARCHIVE 2.3 (3) weiterlesen

Tatort Archiv: Einem Gotteslästerer auf der Spur

Ein Film über die Arbeit mit Quellen im Archiv

Wer Vergangenes erforschen will, ist auf historische Dokumente, Bilder und Artefakte angewiesen. Ein Grossteil dieser Quellen wird heute in Archiven aufbewahrt. In der historischen Forschung gleicht die Recherche im Archiv einer Spurensuche am Tatort – mit allen Überraschungen, Entdeckungen und Unwägbarkeiten, wie sie auch die Aufklärung eines Kriminalfalls mit sich bringt.
TATORT ARCHIV begibt sich auf die Spuren des Zürcher Generals Johann Rudolf Werdmüller, der im 17. Jahrhundert angeklagt wurde, gotteslästerliche Reden geschwungen und Landesverrat begangen zu haben. Was lässt sich im Archiv über Gotteslästerung in der Frühen Neuzeit in Erfahrung bringen? Wie entsteht eine historische Fragestellung? Warum ist Geschichtswissenschaft eine Gegenwartswissenschaft?
Anschaulich und praxisnah führt der Film in Techniken der Recherche und des historischen Forschens ein. Anhand von Gerichtsakten, Suppliken, Bildern und Briefen wird der Umgang mit handschriftlichem Material thematisiert. Der Film richtet sich an angehende Historikerinnen und Historiker sowie an alle, die sich zu detektivischer Spurensuche ins Archiv begeben wollen.

Aus den Museen: Tutanchamuns Bett zieht um und interessante Sonderausstellungen in Kairo und Luxor

So langsam wird es ernst für das Grand Egyptian Museum (GEM), das voraussichtlich Mitte 2018 seine Tore öffnen wird. Eine besondere Herausforderung besteht in dem Transport der wertvollen Altertümer, die vom alten Museum am Tahrir Platz in das GEM transportiert werden müssen. Ägypten hatte dafür eigens in ihrer Tutanchamun-Konferenz vor zwei Wochen mit Fachleuten aus […]

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Radikale Überzeugungstäter? Studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna-Prozess

Greifswald | Alfried Krupp Wissenschaftskolleg | 6. bis 7. Juli 2017

Die deutschen Universitäten des 19. und 20. Jahrhunderts stellten nicht nur Orte der Gelehrsamkeit dar, sondern wurden von der größten akademischen Gruppe, den Studierenden, auch als Räume perpetuierter Gewalt und suspendierter Normen wahrgenommen. Der radikale Teil der Studierenden bildete zwar stets nur eine Minderheit, trug seine Ideen und Ideologien aber wirkungsvoll aus der Gesellschaft an die Universitäten und von dort wieder zurück. Infolge dieser Entwicklungen blieben die Hochschulen weder von den Wertemustern des Vormärz, noch vom Radauantisemitismus der Nationalsozialisten oder von den Studentenunruhen der 68er verschont.Die Tagung, bei der nationale wie internationale Experten über studentische Protest- und Gewaltformen zwischen den Befreiungskriegen und dem Bologna-Prozess diskutieren, nimmt deutschlandweite Entwicklungen ebenso in den Blick wie repräsentative Fallbeispiele. Im Mittelpunkt stehen der Eigensinn jugendkultureller Lebenswelten und die politischen Aktionsformen potentieller Eliten. Immerhin rückten die radikalen Studierenden nach Abschluss ihrer Studien oftmals in führende gesellschaftliche oder staatliche Positionen auf und beeinflussten mit dem ihnen eigenen Politikverständnis die Entwicklung Deutschlands auf vielfältige Weise.Die internationale Fachtagung des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs wird gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach–Stiftung, Essen, und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern. Die Tagung und der öffentliche Abendvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion stehen allen Interessierten offen.
 
Programm: 
Donnerstag, 6. Juli 20179.00 Uhr:Begrüßung und Einführung in das TagungsthemaProf. Dr. Oliver Auge & Martin Göllnitz (M.Ed.) (beide Kiel)9.15 Uhr:“zum fechten wider alle Welt gebildet“ – Deutsche Studenten in den Befreiungskriegen 1813-1815PD Dr. Dr. Harald Lönnecker (Koblenz)10.00 Uhr:“…und sie kamen wieder mit Schwertern in der Hand“: Studentische Gewalt im Vormärz und der 1848er Revolution zwischen Anspruch und WirklichkeitDr. Jan Schlürmann (Kiel)10.45 Uhr:Kaffeepause11.15 Uhr:Die Gesellschaft der Volksfreunde – ein Blick auf das Ende der Greifswalder Burschenschaft 1833-1838Dr. Dirk Alvermann (Greifswald)12.00 Uhr:Auf Kneipe und Fechtboden: Anerkennungskämpfe jüdischer Studentenverbindungen in Kaiserreich und Weimarer RepublikDr. Miriam Rürup (Hamburg)12.45 Uhr:Mittagessen13.45 Uhr:Politischer Protest und Totenkult. Das studentische Langemarck-Gedenken in der Weimarer RepublikDr. Arndt Weinrich (Paris)14.30 Uhr:Militante Kommilitonen. Radikalisierungsprozesse studentischer Gewalttäter in den Anfangsjahren der Weimarer RepublikMartin Göllnitz, M.Ed. (Kiel)15.15 Uhr:Kaffeepause15.45 Uhr:Nationalsozialistische Gewaltpolitik an den Hochschulen 1929-1933Prof. Dr. Michael Grüttner (Berlin)16.30 Uhr:Der Greifswalder „Blutsonntag“ und die Universität – studentische Gewalt und ihre FolgenJan Mittenzwei (Berlin)17.15 Uhr:Abendessen19.00 Uhr (Öffentlicher Abendvortrag mit Podiumsdiskussion):Studentischer Protest im Wandel der Zeiten. Ideologische Seitenwechsel der Studierenden im 19. und 20. JahrhundertProf. Dr. Konrad Jarausch (Chapel Hill/USA)Freitag, 7. Juli 20179.15 Uhr:Die Tupamaros Westberlin (TW) als Transformationszusammenhang studentischer in terroristische GewaltDr. Wolfgang Kraushaar (Hamburg)10.00 Uhr:Kaffeepause10.30 Uhr:Diskursverweigerung und ‚Jagd auf Korporierte‘ als Mittel studentisch-politischer Auseinandersetzung seit 1990Dr. Frank Grobe (Wiesbaden)11.15 Uhr:Die Bologna-Reform und studentischer Protest. Im Focus: Die „Uni brennt“ Bewegung 2009/10Elisabeth Westphal (Wien)12.00 Uhr:ZusammenfassungHolger Zinn (Wiesbaden)12.30 Uhr:Mittagessen und Ausklang
 
Anmeldung bis spätestens 15. Juni 2017 unter:
Siri Hummel M.A.Alfried Krupp Wissenschaftskolleg GreifswaldMartin-Luther-Straße 1417487 GreifswaldTelefon: +49 (0) 3834 / 86 – 19029Email: siri.hummel@wiko-greifswald.de

Illegale Ausgrabungen in Abydos fördern Steinblock von Nektanebos II. zu Tage

In einem Privathaus in Abydos stießen die Behörden auf einen Steinblock mit der Kartusche des in der 30. Dynastie regierenden Nektanebos II. Gefunden wurde der Block bei illegalen Ausgrabungen, die der Besitzer in seinem Haus durchführte. Hani Abul Azm, Leiter der Hauptverwaltung für Altertümer in Oberägypten erklärte, dass der entdeckte Steinblock vielleicht Teil eines königlichen […]

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Hinterm Zaun – die Universitätsbibliothek der Bundeswehr München in Neubiberg

Ein 140 ha großes Gelände im Süden Münchens – das Areal ist mit Stacheldraht umzäunt, die Eingänge werden von Kameras und Sicherheitskräften überwacht. Was könnte man hier wollen? – Genau, ein Praktikum an der Universitätsbibliothek der Bundeswehr! Das Haupttor kann man leicht passieren – man muss sich nur ausweisen können und den Grund des Besuchs erläutern, um das Gelände betreten zu dürfen…

Volkszählung 1939

Im Mai 1939 fand in Deutschland und dem im Vorjahr „angeschlossenen“ Österreich eine Volkzählung statt. Jüdische Bürger und Familien mussten zusätzliche Angaben machen. Die gesammelten Informationen wurden vom Reichsamt für Statistik mit Lochkarten weiter verarbeitet. Historiker diskutieren den Zensus bis heute. Insbesondere stellt sich die Frage, ob seine Daten die Verfolgung der Juden erleichtert haben….

Eine Zukunft in Aleppo?!

Mamoun Fansa /  Carola Simon / Lena Wimmer (Hrsg.)

Strategies to rebuild Aleppo
Mainz: Nünnerich-Asmus-Verlag 2017

120 Seiten, 74 Abbildungen, Broschur
englisch

ISBN: 978-3-945751-96-1

€ 17,90 (D) / sFr 17,90 / € 18,40 (A)

Im Frühjahr 2017 ist die Belagerung Aleppos durch die Regime-Truppen zu Ende gegangen, die Kämpfe in der Stadt haben erst Mal aufgehört. Aber die einst prächtige Stadt ist zerstört, viele der Bewohner sind geflohen.
Aleppo im Dezember 2016
(Foto: Russ. Verteidigungsministerium/
Министерство обороны Российской Федерации
[CC BY 4.0] via WikimediaCommons)
Aleppo im Dezember 2016
(Foto: Russ. Verteidigungsministerium/
Министерство обороны Российской Федерации
[CC BY 4.0] via WikimediaCommons)
Zahlreiche aktuelle Bilder aus der Stadt zeigen das Ausmaß der Zerstörung, die kaum Wohnraum oder städtische Infrastrukturen zurück gelassen hat. Ein Wiederaufbau ist hier dringend von Nöten, doch da der Konflikt noch nicht beendet ist, ist das ein schwieriges Unterfangen. In Aleppo hat derzeit das syrische Regime den Sieg davon getragen, das zu unterstützen der Westen nicht bereit ist. 
Schon im April 2016 hat in Berlin am Deutschen Architekturzentrum (DAZ) eine Tagung stattgefunden, die sich mit den Möglichkeiten eines Wiederaufbaus befasst hat.

Vor dem Krieg war Aleppo ein Musterbeispiel einer Stadtsanierung unter Beteiligung der Einwohnerr. In den 1980er Jahren war die Altstadt von Aleppo von einer massiven Abwanderung betroffen. Die Anerkennung der Altstadt von Aleppo als UNESCO-Weltkulturerbe konnte diesen Prozess nur bedingt aufhalten. Seit den 1990er Jahren bis 2010 wurden etwa 90% der Altstadt saniert. Dabei wurden gezielt die Einwohner eingebunden. Darüber berichtet der einleitende Beitrag von Franziska Laue, „Aleppo Archive in Exile“ (S. 22ff.). Als Aleppo Archive wird das Urban Historical Archive and Documentation Center ( UHADC) bezeichnet, das als Abteilung der Stadtverwaltung von Alt-Aleppo die Sanierungsarbeiten, Forschungen und Stadtentwicklung koordiniert hat. Der Beitrag stellt auch dar, wie seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges die Arbeiten eingestellt wurden, zugleich aber von Deutschland aus versucht wurde, das Netzwerk zu erhalten und auszubauen. Den umfangreichen digitalen Datenbestand des Aleppo Archive hat 2016 das Deutsche Archäologische Institut in seine Obhut genommen.

Die jetzige Initiative baut auf den Arbeiten des UHADC auf, dessen Daten wichtige Grundlagen für die künftigen Planungen sein werden. Die langfristigen Ziele sind (S. 14):

  • Eine Wiederherstellung der Altstadt nach dem Krieg. Dabei soll die Stadt als Ganzes betrachtet werden, also auch die Neustadt in die Überlegungen und Maßnahmen einbezogen werden.
  • Ene Rekonstruktion der Altstadt. Alte und neue Strategien, aber auch die historischen Quellen sollen die Grundlage dafür sein.
  • Ein Wiederuafbau der Neuustadt, der auf die Altstadt bezogen werden soll.
  • Eine Einbeziehung der Archäologie in den Planungsprozess und Durchführung von Ausgrabungen, um Kenntnisse über die älteren Stadtepochen zu erhalten. 
  • Die Beteiligung der Einwohner der Altstadt, für die zunächst provisorische Wohnungen auf Freiflächen außerhalb der alten Stadtbefestigung errichtet werden sollen.
  • Wiederbelebung des traditionellen Handwerks, das sowohl für den Wiederaufbau als auch für die Identität der Menschen von Bedeutung ist
  • Werbung für eine Berücksichtigung des Kulturerbes und der Identität der Altstadt

In mehreren Interviews („Discussing Aleppo“)  kommen verschiedene Architekten und Archäologen zu Wort, die ihre persönliche Sicht erläutern.

Das Bändchen – eher eine Hochglanzbroschüre – ist ein wichtiges Signal der Hoffnung für die Menschen in Aleppo. Es wirbt dafür, den Wiederaufbau wohl durchdacht und unter Betiligung der Bevölkerung vozunehmen. Bislang ist es nur eine Hoffnung, dass dies bald geschehen kann. Zwar laufen erste Wiederaufbaumaßnahmen bereits an, doch erfolgen diese unter dem Assad-Regime,, mit dem vom Westen keine Kooperation gewollt ist (die Altertumsbehörde macht da eine bemerkenswerte Ausnahme). So bleibt die Ungewissheit, ob es die politischen Voraussetzungen geben wird, um die Ideen und Ergebnisse vor Ort tatsächlich rechtzeitig einzubringen.

Inhaltsverzeichnis

  • Introduction
  • Welcome
  • Manifesto & Purpose
  • Who should participate in the reconstruction of Aleppo?
  • How should we start to reconstruct / rebuild / redevelop Aleppo?
  • Aleppo Archive in Exile (Franzsika Laue)
  • Summary of the panel discussions
  • Open discussion (Interviews)
  • Discussing Aleppo
  • Biographies
  • Past / present / future of Aleppo – an exhibition
  • Abbreviations
  • Participants of the conference
  • Acknowledgments
  • Imprint

 

    Links

    19.5.1917 Der Widerspruch im Trichterfeld

    Die Franzosen trauen sich nicht mehr weiter. Der Widerspruch im Trichterfeld. Die anfängliche Stille war nur von kurzer Dauer. Seit gestern ist der Nebel verschwunden. Das Wetter hat sich aufgeklärt. Sofort meldet sich auf beiden Seiten die Artillerie zum Wort. Heute ging bei den Franzosen infolge unserer planmäßigen Bekämpfung ein großes Munitionsdepot – und zwar […]

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