Planet History

Daily Archives: 8. Juni 2017

876. An Goethe

Weimar, den 9. Juni 1802. Ich gratulire zu der glücklichen Entbindung des Werks und freue mich auf die Mittheilung desselben. Sie sehen bei dieser Gelegenheit, wie viel die Nothwendigkeit bei Ihnen vermag, und sollten dieses Mittel auch bei andern Werken anwenden, es würde sich gewiß eben so gut bewähren. Bei mir ist in diesen Tagen […]

#sciorg Technische Universität München: Berufungs- und Karrieresystem. Statut zum Qualitätsmanagement

http://portal.mytum.de/kompass/berufungen/tenure-track/TUM-Berufungs-und-Karrieresystem-deutsch-englisch.pdf/download (PDF; 3,3 MB) Das Zukunftskonzept „TUM. The Entrepreneurial University“ greift im Rahmen der Exzellenzinitiative 2012 die besondere Chance auf, einen Paradigmenwechsel im Berufungssystem der deutschen Hochschulen einzuleiten. Mit einem umfassenden Konzeptansatz will die Technische Universität München das herkömmliche, durch vielerlei Hürden eingeschränkte Berufungssystem in ein leistungskontrolliertes, durchgängiges Karrieresystem umwandeln. Dieses Vorhaben wird sich als kulturverändernd […]

Tagungsbericht: Wenzel IV. (1361-1419). Neue Wege zu einem verschütteten Herrscher / Wenceslas IV (1361-1419). New Approaches to a Superimposed King, 29.03.-01.04.2017, Erfurt

Zum DOWNLOAD: Konferenzprogramm Die vom 29.03. bis 01.04. 2017 in Erfurt veranstaltete Tagung sollte den wissenschaftlichen Austausch zwischen deutschen, tschechischen und österreichischen sowie schweizerischen Mediävisten fördern und hatte sich dazu ein ambitioniertes Ziel gesteckt. Der bislang als verschüttet bezeichnete König…

Imsenweiler

Aus einer genealogischen Mailingliste: „Erbstetten Dekanat Backnang Leonhardt/lLeonhardt Ackermann heiratete 1659 die Anna Maria Nantz. Als Ihr Herkunftsort nennt der Pfarrer Imbsenweikshof ?. Hat jemand eine Ahnung wo das sein könnte. In einem Straßenatlas von 1974 ist der Ort nicht … Weiterlesen

Dommann: Wessen Interessen? Welche Verbindungen? Wahlverwandtschaften, Medienwandel und die Geschichte des Urheberrechtes

Monika Dommann: Wessen Interessen? Welche Verbindungen? Wahlverwandtschaften, Medienwandel und die Geschichte des Urheberrechtes, in: Forschung und Lehre 2017, Heft 6, S. 506-507. Das aktuelle Heft weist übrigens einen Urheberrecht-Schwerpunkt auf (wegen des aktuellen dt. UrGWissG) und hat auf der Website unter … Weiterlesen

Literaturtipp! Ginther, Lackner & Kaier: Publication Services at the University Library Graz: A New Venture, a New Role #openaccess

Clara Ginther, Karin Lackner and Christian Kaier: Publication Services at the University Library Graz: A New Venture, a New Role. In: New Review of Academic Librarianship Vol. 23 (2017), Special Issue „Supporting Researchers“. DOI: http://dx.doi.org/10.1080/13614533.2017.1324802 Abstract: Establishing Publication Services in … Weiterlesen

„Bis bald in Duisburg“ – der Endspurt zur Konferenz und zum Archivcamp in digitalen Postkarten

In den vergangenen Wochen wurden hier im Blog und über andere Social Media-Kanäle auf ganz besondere Art sowohl Konferenz, als auch Archivcamp beworben: digitale Postkarten mit Zitaten aus Filmklassikern. Bekannte Zeilen wurden um Archivbegriffe ergänzt und schufen damit einen Bezug zwischen den berühmten und von vielen geliebten Filmen und der Archivwelt. Die Referenz auf einen Lieblingsfilm, Vorfreude auf die anstehende Konferenz oder einfach nur das Verbreiten guter Laune: die Postkarten wurden online aus verschiedenen Gründen verbreitet, geteilt und diskutiert. Viele fanden ihre eigene Interpretation, … „Bis bald in Duisburg“ – der Endspurt zur Konferenz und zum Archivcamp in digitalen Postkarten weiterlesen

Junges Gemüse gesucht: Stadt Paderborn sucht Auszubildende/Auszubildenden als FAMI für das Stadt- und Kreisarchiv

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv | Stadt Paderborn Die Stadt Paderborn bietet engagierten und an Medien interessierten jungen Menschen eine praxisorientierte Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv. Was ist Einstellungsvoraussetzung? mindestens Hauptschulabschluss erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren Das … Weiterlesen

Offenes Archiv und Sommerfest im Brecht-Haus

Ein Jubiläum steht an. Am Sonnabend, den 10. Juni 2017, feiert das Brecht-Haus  zum zehnten Mal ein Sommerfest. Es gibt Bewährtes wie in den vergangenen Jahren. Dabei sind Führungen durch die Wohnungen von Bertolt Brecht und Helene Weigel und über den Dorotheenstädtischen Friedhof, Filme,  Gespräche und Kulinarisches im Hof. Das Brecht-Archiv öffnet seine Türen und … Offenes Archiv und Sommerfest im Brecht-Haus weiterlesen

Der Beitrag Offenes Archiv und Sommerfest im Brecht-Haus erschien zuerst auf Berliner Archive – Blog der Berliner Archivarinnen und Archivare.

„Die Massen aufgerufen, die Partei zu kritisieren“

Interview mit Daniel Leese über verschiedene Lesarten der Kulturrevolution

Daniel Leese ist Professor der Sinologie an der Universität Freiburg. Im Mittelpunkt seiner Lehre und Forschung steht die Geschichte und Politik des Modernen China. Zu seinen zahlreichen Werken zählen Mao Cult: Rhetoric And Ritual In China’s Cultural Revolution (Cambridge University Press 2013) und Die chinesische Kulturrevolution: 1966-1976 (München: Verlag C.H. Beck 2016).
Verena Klein und Felicia Lee Nölle studieren beide Sinologie und Japanologie an der Ruhr-Universität Bochum. Sie konzipierten, führten und transkribierten das Interview.

Die Aufklärung in Brandenburg-Preußen – Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Steffen Martus (HU Berlin), Prof. Dr. Andreas Pečar (Uni Halle) und Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D´Aprile (Uni Potsdam)

Potsdam | Eine Veranstaltung des Research Center Sanssouci (RECS)

Heute und im Grunde zu jeder Zeit gilt, frei nach Friedrich Nicolai: „Aufklärung ist überall, zumal in Deutschland nötig.“ Denn die Aufklärung spielt als eine Denkrichtung, auf die man sich in der Gegenwart immer wieder gern bezieht, eine große Rolle: sie stiftet einerseits Tradition, verbindet uns also mit unserer Vergangenheit, und sie weist uns andererseits, weil sie meist positiv gesehen wird, einen möglichen Weg in die Zukunft. Ist der Sachverhalt aber so einfach? Wie nah steht uns die große Zeit der Aufklärer und der Aufklärung, das 18. Jahrhundert, wie nah das aufklärerische Denken in Brandenburg-Preußen? Was kann – ganz aktuell – vorbildlich für die Gegenwart und gar für die Zukunft sein, was nicht? Darüber diskutieren der Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Steffen Martus von der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr. Andreas Pečar von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die beide jüngst ein Buch zur Aufklärungsforschung vorgelegt haben. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D´Aprile, Direktor des RECS und Inhaber der Professur Kulturen der Aufklärung der Universität Potsdam.
Mi., 28.06.17  I  19 Uhr  I  Der Eintritt ist frei Um Anmeldung unter t.vuminh@recs.academy wird gebeten.
Neue Kammern I  Ovidsaal Park Sanssouci  I  Eingang über Maulbeerallee 14469 Potsdam
www.recs.academy

Die Aufklärung in Brandenburg-Preußen – Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Steffen Martus (HU Berlin), Prof. Dr. Andreas Pečar (Uni Halle) und Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D´Aprile (Uni Potsdam)

Potsdam | Eine Veranstaltung des Research Center Sanssouci (RECS)

Heute und im Grunde zu jeder Zeit gilt, frei nach Friedrich Nicolai: „Aufklärung ist überall, zumal in Deutschland nötig.“ Denn die Aufklärung spielt als eine Denkrichtung, auf die man sich in der Gegenwart immer wieder gern bezieht, eine große Rolle: sie stiftet einerseits Tradition, verbindet uns also mit unserer Vergangenheit, und sie weist uns andererseits, weil sie meist positiv gesehen wird, einen möglichen Weg in die Zukunft. Ist der Sachverhalt aber so einfach? Wie nah steht uns die große Zeit der Aufklärer und der Aufklärung, das 18. Jahrhundert, wie nah das aufklärerische Denken in Brandenburg-Preußen? Was kann – ganz aktuell – vorbildlich für die Gegenwart und gar für die Zukunft sein, was nicht? Darüber diskutieren der Leibniz-Preisträger Prof. Dr. Steffen Martus von der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr. Andreas Pečar von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die beide jüngst ein Buch zur Aufklärungsforschung vorgelegt haben. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D´Aprile, Direktor des RECS und Inhaber der Professur Kulturen der Aufklärung der Universität Potsdam.
Mi., 28.06.17  I  19 Uhr  I  Der Eintritt ist frei Um Anmeldung unter t.vuminh@recs.academy wird gebeten.
Neue Kammern I  Ovidsaal Park Sanssouci  I  Eingang über Maulbeerallee 14469 Potsdam
www.recs.academy

Literaturtipp! Chan, Loizides (Ed.): Expanding Perspectives on Open Science: Communities, Cultures and Diversity in Concepts and Practices. #ELPUB2017 #openaccess

Leslie Chan, Fernando Loizides (Eds.): Expanding Perspectives on Open Science: Communities, Cultures and Diversity in Concepts and Practices. Proceedings of the 21st International Conference on Electronic Publishing. IOS Press: Amsterdam 2017. Online unter: http://ebooks.iospress.nl/book/expanding-perspectives-on-open-science-communities-cultures-and-diversity-in-concepts-and-practices-proceedings-of-the-21st-international-conference-on-electron Contents Leslie Chan and Fernando Loizides: … Weiterlesen

Das Wappen von John F. Kennedy

Am 29. Mai 2017 wäre John F. Kennedy 100 Jahre alt geworden. Geboren wurde er am 29. Mai 1917 in  Brookline, Massachusetts. Er starb am 22. November 1963 durch mehrere Gewehrschüsse während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas. John F. Kennedy war von 1961 bis 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten… Weiter »

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Krimskrams: Die faszinierende Prioritätensetzung à la Campus Galli — Archäologe als Sozialversicherungsbetrüger — usw.

Prioritätensetzung à la Campus Galli: Die Mauer für den Obstgarten geht vor!
Beim quasi im Frühmittelalter angesiedelten Klosterbauprojekt Campus Galli wird gerne der Eindruck erweckt, man würde sich sehr an den historischen Fakten orientieren. Geradezu gebetsmühlenartig weisen deshalb die Verantwortlichen darauf hin, dass Mönche, die im 9. Jahrhundert ein neues Kloster gründeten, zuerst rasch eine kleine provisorische Kirche errichteten, bevor sie für sich selbst feste Wohnquartiere bauten. Und genau aufgrund dieses Sachverhaltes (für den freilich die Quellenlage eher dünn ist) handhabe man es auch beim Campus Galli so. 
Nach mehreren Jahren (von wegen ‚rasch‘) ist nun besagte Holzkirche zumindest äußerlich fertig. Es scheint daher naheliegend, dass jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen ist, Schlafsaal, Toiletten und andere essentielle Einrichtungen eines mittelalterlichen Klosters zu bauen – nicht wahr? 
Falsch gedacht! Beim Campus Galli lässt man sozusagen die Mönche weiterhin in zugigen Zelten hausen und errichtet stattdessen eine Mauer für den Obstgarten   😂 
Eine solche Prioritätensetzung ist besonders in Hinblick auf die ständig insinuierte historisch korrekte Baureihenfolge reichlich absurd. Dementsprechend setzte es kürzlich auf der Facebook-Seite des Campus Galli wieder einmal Kritik an diesem projekt-inhärenten Bullshit Nonsen. Und wie so oft reagieren die Betreiber (bzw. der hier anonym agierende Geschäftsführer Hannes Napierala) wenig glaubwürdig bzw. souverän. Wer kritisch nachfragt, wird sofort als Meckerer abgestempelt – selbst wenn es sich um jemanden vom Fach – wie etwa eine Archäologin – handelt.

Quelle: Facebook-Seite des Campus Galli

Ich dokumentiere derlei Facebook-Diskussionen übrigens deshalb immer wieder hier im Blog, weil sie von den Verantwortlichen des Campus Galli schon mal gerne im Nachhinein gelöscht werden, um nicht allzu blöd in der Öffentlichkeit dazustehen. In dem Zusammenhang darf man auch die absurde Aufforderung sehen, kritische Fragen höchstens in E-Mail-Form an den Campus Galli zu richten.

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Archäologe als Sozialversicherungsbetrüger
Der Donaukurier berichtet vom Prozess rund um eine archäologische Grabungsfirma, deren beide Geschäftsführer, einer davon ein Archäologe, die Öffentliche Hand laut erstinstanzlichem Urteil um Sozialversicherungsabgaben in der Höhe von 500.000 Euro betrogen. Eine Mitarbeiterin, die wohl von den Vorgängen wussten, wurden gegen eine vergleichsweise geringe Zahlung von 2500 Euro vom Haken gelassen, während die Hauptangeklagten jeweils eine über zweijährige Haftstrafe ausfassten: Klick mich
Was lernen wir daraus? Auch in der Archäologie gehts schon mal um persönliche Bereicherung – und nicht immer nur im Milieu der bösen „Raubgräber „…

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Woah …

… sind hier aber aufmerksame Leser und Kunstexperten unterwegs! Da hat doch tatsächlich jemand bemerkt, dass ich der betenden Ägypterin auf dem Header-Bild eine Nasen-OP spendiert habe. 😊

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Weitere interessante Themen auf diesem Blog: 

Das optimale E-Portfolio für Ihre Bibliothek (Young Information Scientist 2, 2017)

Dana Vosberg: Das optimale E-Portfolio für Ihre Bibliothek – Lizenzierungsentscheidungen und Bestandscontrolling für elektronische Ressourcen Zielsetzung — Wissenschaftliche Bibliotheken geben mittlerweile den überwiegenden Anteil ihres Erwerbungsbudgets für elektronische Ressourcen aus. Das Ziel dieses Beitrages besteht deshalb darin, ein praxistaugliches Modell … Weiterlesen