Planet History

Daily Archives: 10. Juni 2017

877. An Schiller

[Jena], den 11. Juni 1802 Meine Arbeit hat gut gefördert, ob sie gleich viel weitläufiger geworden ist, als ich gedacht habe. Einige Motive gegen das Ende sind noch auszuführen, übrigens ist alle schon in’s Reine und in die Rollen geschrieben. Sonntag Abend hoffe ich Ihnen es vorzulesen, versagen Sie sich nicht; denn Montag muß ich […]

Elisabeth Büchsel

Elisabeth Büchsel  aus Stralsund würde in diesem Jahr 150 Jahre alt. Mit drei Ausstellungen wird die Künstlerin geehrt: in Stralsund, in Kloster und auf Hiddensee. Der NDR berichtet von allen dreien. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/land_und_leute/Nordmagazin-Land-und-Leute,sendung649022.html Ähnliche BeiträgeJoachim Wächter zum 90sten Geburtstag Archivportal-D Stralsund … Weiterlesen

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Köslin und seine Ostseebäder

#archivestourism Anlässlich des heutigen internationalen Tags der Archive #IAD17 zeigen Archive weltweit auf Twitter unter dem Hashtag #archivestourism Fundstücke zum Thema Tourismus. Aus den Beständen der Bibliothek der Universität Danzig – Gdansk: #Köslin und seine Ostseebäder, ca 1920 [wohl eher … Weiterlesen

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Karte der Ostseebäder 1906

#archivestourism Anlässlich des heutigen internationalen Tags der Archive #IAD17 zeigen Archive weltweit auf Twitter unter dem Hashtag #archivestourism Fundstücke zum Thema Tourismus. Wir haben in den Beständen der Universitätsbibliothek Greifswald diese Karte der #Ostseebäder 1906 gefunden . http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/image/PPN771041128/4/ Ähnliche BeiträgeFamilienforschung … Weiterlesen

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Norddeutsche Radsportzeitung 1900 – 1901 Gau Stettin

Norddeutsche Radsportzeitung siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutsche_Radsport-Zeitung http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/toc/PPN889497745/1/ Ähnliche BeiträgeDer elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek Der Untergang der Amazone Vitae pomeranorum

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Historische Krankheitsbezeichnungen

Manche historische Krankheitsbezeichnungen sind verschwunden… http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/vergessene-krankheiten-was-wurde-aus-blausucht-bleichsucht-bauchwassersucht-15035508.html Ähnliche BeiträgeBibel in Belgard gefunden – wer kann helfen? Demminer Findbuch – Innungen Fotografieren im Landesarchiv nun dauerhaft erlaubt

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Buchtipp: History Teaching Toolbox

Russel Tarr ist Geschichtslehrer an der internationalen Schule in Toulouse. Seit 1998 betreibt er das Webportal ActiveHistory, auf Twitter hat er 25.000 Follower. 2013 wurde er in Großbritannien bekannt als der Bildungsminister eine seiner Unterrichtsideen öffentlich als Beispiel dafür heranzog, was im britischen Bildungssystem falsch läuft. Es folgte eine hitzige Debatte über Schule und Geschichtsunterricht […]

Transcribathon

Schon registriert? @Europeanaeu Transcribathon Quellen1. Weltkriegs spannendes tool, coller Wettbewerb & nette Leute https://t.co/4HADKd3llb pic.twitter.com/cP3dwknawe
— Barbara Fischer (@fischerdata) 9. Juni 2017
#crowdsourcing
http://archi…

Fahrlässige Selbstabschaffung der geisteswissenschaftlichen kleinen Verlage

In seiner Designkolumne für den Merkur polemisiert Christian Demand: „Wenn in dreißig oder vielleicht auch fünfunddreißig Jahren die ersten Wissenschaftshistorikerinnen und -historiker darangehen werden, das plötzliche Verschwinden der kleinen deutschen geisteswissenschaftlichen Buchverlage im ersten Drittel des 21. Jahrhunderts aufzuarbeiten, dann … Weiterlesen

Treffen der Ruhrgebietsarchivare: Interimsstandort des montan.dok von grossem Interesse

Das Treffen der Ruhrgebietsarchivare findet in der Regel einmal pro Monat zu unterschiedlichen Themen an verschiedenen Orten in der Metropolregion Ruhr statt. Es repräsentiert damit zugleich den Arbeitskreis Ruhrgebiet innerhalb der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare e.V., der seit langem unter der bewährten Leitung von Prof. Dr. Manfred Rasch, dem Leiter des thyssenkrupp Konzernarchivs, steht. Aktuelle Ausstellungen werden besichtigt, Archive besucht, archivfachliche Veranstaltungen organisiert und im Sommer eine Radtour geplant. Die Veranstaltungen sind nicht nur für die Mitarbeitenden der regionalen Wirtschaftsarchive gedacht, sondern es nehmen regelmäßig … Treffen der Ruhrgebietsarchivare: Interimsstandort des montan.dok von grossem Interesse weiterlesen

Sanierung von Burg Schwalbach dauert noch bis 2020

Die seit sieben Jahren laufende Sanierung von Burg Schwalbach im Taunus zieht sich hin. 6,7 Millionen Euro hat das Land Rheinland-Pfalz bereits investiert: 1,6 Millionen Euro fehlen noch (sie sind auch noch nicht fest zugesagt). Das meldet die Nassauische Neue Presse, die mit Burgschwalbachs Bürgermeister Ehrenfried Bastian vor Ort war. Das 1059-Einwohner-Örtchen unterhalb der Burg … Sanierung von Burg Schwalbach dauert noch bis 2020 weiterlesen

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Que(e)r durch die Disziplinen. Judith Butlers Graduate Seminar für Promovierende der Philosophischen Fakultät

von Julia Maxelon

Judith Butler, Professorin für Rhetorik und Komparatistik an der University of California, Berkeley, ist in Deutschland besonders als Feministin und ‚Begründerin der Gender Studies‘ bekannt. In den Vorlesungen und Seminaren, die sie im Juni 2016 als Albertus-Magnus-Professorin an der Universität zu Köln hielt, präsentierte sie jedoch vor allem ihre neuere Forschung, die sich im Bereich der Politischen Philosophie und Ethik der Gewaltlosigkeit bewegt. So viele Studierende und Angehörige der Universität wollten ihre beiden Vorlesungen „Die Ethik und Politik der Gewaltlosigkeit“ und „Verletzlichkeit und Widerstand neu denken“ hören, dass die Aula schon eine Stunde vor Beginn geschlossen werden musste und ein Live Stream in zwei benachbarten Hörsälen eingerichtet wurde. Judith Butler polarisiert und inspiriert – und das seit mehr als 25 Jahren. Das Highlight der Veranstaltungen mit ihr war für viele Mitglieder von a.r.t.e.s. das Graduate Seminar, das am letzten Tag ihrer Woche in Köln stattfand.

Buch: Die deutschen Königspfalzen – Band 5.3 – Bayerisch-Schwaben

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Eines der Hauptmerkmale des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation war das Reisekönigtum. Deutschen Könige (und Kaiser) des Mittelalters verfügten über keine feste Residenz, sondern reisten quer durchs Land, um von verschiedenen Orten aus ihre Regierungsmacht auszuüben. Wichtige Voraussetzung hierfür waren ausreichende Unterbringungsmöglichkeiten für das oft sehr umfangreiche königliche Gefolge. Diesen Aufenthaltsorten – man spricht von sogenannten Pfalzen – widmet sich die vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlichten Repertoriumsreihe Die deutschen Königspfalzen.
Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den Teilband 5.3, in dem die Königspfalzen bzw. die dazugehörenden Siedlungen in Bayerisch-Schwaben einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Konkret sind das:

🔼Augsburg 🔼Donauwörth 🔼Günzburg
🔼Hohenaltheim 🔼Holzkirchen 🔼Memmingen
🔼Mering 🔼Zusmarshausen

Die in diesem Band behandelten Pfalzorte werden nach zwei verschiedenen Schemata behandelt. Schema A – für Königspfalzen, Königshöfe und andere Besitzungen des Reichs zum Zeitpunkt der ersten Aufenthalts; und Schema B – für Aufenthaltsorte der Könige ohne nachweisbare Existenz einer Königspfalz, eines Königshofes oder anderer Besitzungen des Reichs zum Zeitpunkt des ersten Aufenthalts.

Folgende Informationen beinhaltet Schema A (von mir gekürzt wiedergegeben):
I. Name des Pfalzortes
II. Historisch-geographische Beschreibung (Lage in Landschaft; Verkehrslage; Lage des Pfalzortes in der Wirtschaftsgeographie, der kirchlichen Geographie, der Wirtschaftsgeographie und der politischen Geographie)
III. Siedlungsgeschichte des Pfalzbereichs (Frühgeschichte, Bezeichnung der Siedlung in den Quellen, Beziehung zwischen Siedlung und Pfalz)
IV. Topographie der Pfalz (Bezeichnung der Pfalz in den Quellen; Lage der Pfalz in ihren Bestandteilen; Bauten und Ausstattung)
V. Königtum und Pfalz (Aufenthalt der Könige in der Pfalz und am Pfalzort; Nichtkönigliche Aufenthalte in der Pfalz und am Pfalzort; Königserhebungen, Hoftage, Heeresversammlungen, Synoden; Versammlungen und Landtage in der Pfalz und am Pfalzort; Gerichtstage am Pfalzort; Empfang von Päpste; usw. )
VI. Besitz, Serviten und Aufgaben (Königsgut und Pfalz; auf der Pfalz erhobene Abgaben; besondere Reichsaufgaben der Pfalz)
VII. Späteres Schicksal der Pfalz
VIII. Bedeutung der Pfalz in den einzelnen Perioden

IX. Bibliographie und Hilfsmittel (Häufig zitierte Quellen, Quellensammlungen und Regestenwerke; Bücher und Aufsätze; Karten; Bilder)  

Folgende Informationen beinhaltet Schema B (von mir gekürzt wiedergegeben):
I. Name des Pfalzortes
II. Historisch-geographische Beschreibung (Lage in Landschaft; Verkehrslage; Lage des Pfalzortes in der Wirtschaftsgeographie, der kirchlichen Geographie, der Wirtschaftsgeographie und der politischen Geographie)
III. Geschichte des Ortes (Siedlungsgeschichte; Institution oder Person, die den König beherbergte, und ihre Beziehung zum Königtum
IV. Örtlichkeit der Königsaufenthalte (Bezeichnung; Lage; Bauten)
V. Königtum vor Ort (Aufenthalt des Königs am Ort; Nichtkönigliche Aufenthalte von Bedeutung; Königserhebeungen, Hoftage, Heeresversammlungen und Synoden …; Versammlungen und Landtage …; Gerichtstage des Königs; Empfang von Päpsten, …; Geisliche Festfeiern des Königs; Weltliche Festfeiern des Königs; usw.)
VI. Besitzverhältnisse, Servititen und Reichsaufgaben
VII. Nachwirkungen der Funktion des Ortes für das Königtum

VIII. Bedeutung als Aufenthaltsort von Königen in den einzelnen Perioden
IX. Bibliographie (Häufig zitierte Quellen, Quellensammlungen und Regestenwerke; Bücher und Aufsätze; Karten; Bilder)

Der oben dargelegte Aufbau der Schemata ist stringent und übersichtlich. Das erleichtert das Arbeiten mit diesem Repertorium sehr. Mehrere ausklappbare Karten stellen zusätzlich ein nützliches Hilfsmittel dar.
Die großzügig zitierten Textstellen der historischen Quellen wurden im lateinischen Original wiedergegeben. Für Leser mit vergleichsweise bescheidenen Lateinkenntnissen (ego) ist dieser Umstand etwas problematisch. Da die essentiellen Informationen aber immer auch in deutscher Sprache genannt werden, kann man von keiner gravierenden Hürde sprechen.
Die Ausführungen zu den unterschiedlichen Pfalzorten unterscheiden sich sehr in ihrem Umfang. So beansprucht beispielsweise alleine Augsburg rund die Hälfte der Seiten des vorliegenden Bandes. Was freilich im Angesicht der herausragenden historischen Bedeutung dieses Ortes wenig verwunderlich ist (außerdem galt mein spezielles Interesse ohnehin Augsburg).

Trotz des schönen Leineneinbandes mit Goldprägung, der sich unter dem Schutzumschlag verbirgt, dürfte der Preis von 130 Euro vielen Interessenten ziemlich happig erscheinen – deshalb vier statt fünf Sterne.

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