Planet History

Daily Archives: 14. Juni 2017

Ausstellung: buecher gar hübsch gemolt: Deutsche Buchmalerei des 15. und frühen 16. Jahrhunderts

buecher gar hübsch gemolt: Deutsche Buchmalerei des 15. und frühen 16. Jahrhunderts Die Staatsbibliothek Bamberg zeigt vom 3. April bis 30. Juni 2017 einen repräsentativen Querschnitt aus ihrem Bestand an illuminierten Büchern des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Einer breiteren Öffentlichkeit wird so Einblick in diesen…

Ausstellung: 1517. Die Welt der Pflege Coburg vor 500 Jahren

Sehr geehrte Damen und Herren, am Donnerstag, 1. Juni 2017 wurde im Staatsarchiv Coburg eine kleine Ausstellung eröffnet: „1517. Die Welt der Pflege Coburg vor 500 Jahren“. Begleitausstellung im Staatsarchiv Coburg zur Bayerischen Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“. Eine Ausstellung des Staatsarchivs Coburg in Kooperation mit dem…

Praktikum Max Perutz Library

Für die Sommermonate bietet die Max Perutz Library (Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie, 1030 Wien) eine Praktikumsstelle an. Tätigkeiten: Update der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (https://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?bibid=IMP&colors=7&lang=en  ) Evtl. ein paar Buch-Katalogisierungstätigkeiten sowie Printbuch-Bestandsbereinigung Dauer bis ca. 3 Wochen im Zeitraum Juli bis September … Weiterlesen

Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Armin Häberle

Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor. Armin Häberle studierte Malerei und Grafik an der Kunstakademie Karlsruhe und der Universität Lissabon. Er war Meisterschüler […]

Trumps Tweets sollen archiviert werden

Aber das ist zunächst einmal nur ein (chancenloser) Gesetzentwurf eines US-Demokraten: http://www.univie.ac.at/voeb/blog/?p=43691 http://www.spiegel.de/netzwelt/web/donald-trump-covfefe-gesetz-will-tweets-archivieren-a-1151955.html Edit: Der Wikipedia-Eintrag zu #covfefe wurde gelöscht und leitet jetzt zu Trumps Verhältnis mit den Medien weiter. pic.twitter.com/0ETfrFSeuC — Lukas Naumann (@LksNau) 11. Juni 2017

Manuel Müller im Interview mit den Lauten Europäern/DFJW

In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) führen die Lauten Europäer eine Reihe von Videointerviews zur Europapolitik durch. Zuletzt sprachen sie mit unserem Koordinator Manuel Müller, der auch das Blog Der (europäische) Föderalist betreibt. Zu den Gesprächsthemen gehörten der momentane Zustand und die Zukunft der Europäischen Union, die Möglichkeit eines „deutsch-französischen Motors“ für institutionelle Reformen und der Vorschlag gesamteuropäischer Wahllisten bei der Europawahl. Das Interview in voller Länge ist hier zu finden.

Die Sklaven von Lagos: Episode 6 – Das Generalinterview mit Maria Teresa Ferreira

Aus schriftlichen Quellen ist in Portugal die Geschichte der Sklaverei bereits relativ gut erschlossen. Durch den Zufallsfund von 158 menschlichen Skeletten, die sich nach aufwändigen bioarchäologischen Untersuchungen als Überreste früher Sklaven erwiesen haben, konnte Dr. Maria Teresa Ferreira in einem europaweit einzigartigen Projekt wichtige noch offene Fragen beantworten. In unserem Generalinterview erläutert sie ausführlich vor welchen Herausforderungen ihre Arbeit stand, welche erweiternden Erkenntnisse über die Geschichte der Sklaverei gewonnen werden konnten und welche Fragen sich nun neu stellen.

Call for Exposés: Paradiese (19. Juni 2017)

4. Ausgabe der AVENUE – Das Magazin für Wissenskultur

Was haben der Garten Eden, unser Schrebergarten-Glück und die Insel Utopia gemeinsam? Nichts, ausser dem vagen Versprechen auf Wunscherfüllung. Doch der erste Blick trügt. Denn sie alle verweisen auf Orte, die sich von ihrer profanen Umgebung auf spezifische Weise abgrenzen: All diese Paradiese verfügen über eigene Zwecke, Räume und Zeiten.
Paradiese überraschen als subversive Gegenwelten oder bestätigen unsere Ambitionen in Reinform. Sie trösten über Hunger, Arbeit und Mühsal hinweg oder schaffen ausgleichende Gerechtigkeit. Doch Paradiese sind exklusiv. Sie sind, darauf macht bereits das altiranische Wort pairi-daēza aufmerksam, «umgrenzte Bereiche» – mit hohen Transitbedingungen: Wer hinein will, muss sterben, glauben, lieben oder sich durch einen Griessbreiberg hindurchfressen. Nur für Paradiese auf Zeit, fürs Einkaufsparadies oder Hotel Eden, reicht die Gold Card. Wer die Zugangskontrolle übersteht, begegnet Fülle und Überfluss und bleibt doch unter seinesgleichen. Schliesslich muss man es in so einem Paradies ja auch aushalten – gelegentlich eine ganze Ewigkeit.

Im Paradies gibt es mehr Verbote als in der Hölle.Jüdisches Sprichwort

Die vierte Ausgabe der Avenue will anhand von Paradiesen unsere Sehnsucht vermessen. Deshalb suchen wir für Forschungsstand Paradiese Geisteswissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler, die sich Schlaraffenländern, Utopien, Gärten und Hotelanlagen aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen nähern. Drei Aspekte möchten wir besonders in Blick nehmen: Den Raum, die Zeit und den Zweck von Paradiesen.

Raum: Wie können die Grenzen zu einem Paradies überwunden werden? Wie gestaltet sich die Binnenarchitektur eines Paradieses und was symbolisiert sie? Wie jenseitig oder diesseitig, wie himmlisch oder irdisch sind Paradiese?
Zeit: Ist das Paradies schon verloren oder erwartet es uns in der Zukunft? Liegt es wie eine utopische Insel unentdeckt in der Gegenwart? Und wie entgeht das ewige Leben der Langeweile – auch rhetorisch, wenn von ihm erzählt wird?
Zweck: Welche Sehnsüchte bedienen und nähren Paradiese? In welchem Verhältnis stehen sie zur Lebenswelt: wirken sie konservativ, karnevalesk oder subversiv? Gehorcht der ständige Aufschub einer Erlösung im Paradies gar einer Idee der Ausbeutung: machen Paradiese gefügig, brav und fleissig?

Diese Aspekte versprechen interessante Rückschlüsse, wie Paradiese unsere Hoffnungen und Sehnsüchte organisieren.
Wir suchen Beiträge
Die Avenue – Das Magazin für Wissenskultur ist die einzige populärwissenschaftliche Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften im deutschsprachigen Raum. Sie erscheint zunächst als offene Diskussionsplattform online, im sogenannten Avenue Salon. Nach der Diskussion im Netz gelangen die Inhalte samt ausgewählten Kommentaren in den Druck.
Für die vierte Ausgabe zum Thema Forschungsstand Paradiese suchen wir verständliche, kurze und präzise Beiträge aus den verschiedenen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Zu den gesuchten Formaten gehören wissenschaftliche Artikel, Reportagen, Positionen genauso wie Interviews. Zur Inspiration mögen die Beiträge der ersten drei Ausgaben dienen. Für Orientierung bezüglich Umfang und Sprachduktus wiederum sorgt folgende Seite.
Fair content
Mit der Avenue setzen wir uns für fair content ein. Damit wollen wir wissenschaftliches und wissenschaftsjournalistisches Schreiben nicht nur angemessen honorieren, sondern auch ein Zeichen setzen: Geistes- und sozialwissenschaftliches Denken und Wissen sind wertvoll! Da für die Avenue noch keine langfristige Finanzierung gefunden ist, bitten wir die Autorinnen und Autoren, vorerst mit einer Entschädigung von 250 € pro Beitrag zu rechnen.
Wir freuen uns über Exposés von bis zu 500 Wörtern, die spätestens am 19. Juni 2017 bei uns eintreffen: corinna.virchow@avenue.jetzt und mario.kaiser@avenue.jetzt. Am 20. Juni entscheiden wir, welche Skizze wir für geeignet halten, um als Beitrag für die Avenue ausgearbeitet zu werden.
Wir danken herzlich für die Kenntnisnahme und Verbreitung dieses Call for Exposés und freuen uns jetzt schon über zahlreiche Einsichten und Reflexionen zum Thema Paradiese.
Corinna Virchow                                              Mario Kaiser

Erich Honecker – Das Leben davor 1912-1945

Am 15. Juni 2017 um 18 Uhr liest Martin Sabrow aus seinem 2016 veröffentlichten Buch „Erich Honecker. Das Leben davor 1912-1945“. Die Veranstaltung – eine Kooperation des Bundesarchivs mit dem Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung und der Johannes-Sassenbach-Gesellschaft – findet im Bundesarchiv statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere … Erich Honecker – Das Leben davor 1912-1945 weiterlesen

Der Beitrag Erich Honecker – Das Leben davor 1912-1945 erschien zuerst auf Berliner Archive – Blog der Berliner Archivarinnen und Archivare.

Ein vermeidbares Unglück? – Die Feudenheimer Bunkerkatastrophe im September 1944

Am Freitag dem 25. September 1944 starben in Feudenheim am Bunker bei einer Massenpanik über 30 Menschen. Gegen 21:27 Uhr kündigten die Sirenen, wie bereits am Vormittag des gleichen Tages, einen weiteren alliierten Fliegerangriff auf Mannheim an. In sämtlichen Stadtteilen, auch im Vorort Feudenheim, strömten die Menschen in Richtung der Luftschutzbunker, von denen sie sich…