Planet History

Daily Archives: 17. Juni 2017

Nepal – Zerbrechliches Erbe

Das Projekt Zwei schwere Erdbeben trafen Nepal am 25. April und 12. Mai 2015. Tausende Menschen kamen ums Leben. Viele historisch bedeutende Tempel, Klöster und Palastanlagen wurden ganz oder teilweise zerstört. Unmittelbar danach schlossen sich das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung zu einer gemeinsamen Initiative zusammen, um den Erhalt bzw. Wiederaufbau des Kulturerbes in Nepal zu unterstützen. Ein Jahr nach den Erdbeben haben die Kooperationspartner und Gäste heute auf Einladung der Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf eine erste Bilanz gezogen: In einem Pressegespräch informierten sie über die Initiative, blickten auf die Situation in Nepal heute und boten einen Einblick in aktuelle Wiederaufbau-Projekte.
„Für die geförderten Projekte sind zwei Elemente wichtig“, erläuterte Prof. Dr. Ulrich Lehner, Mitglied des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung und Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA. „Sie werden gemeinsam mit Partnern in Nepal entwickelt und schließen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte und junge Wissenschaftler ein.“ Auf das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts ging Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Außenbildungs- und Außenforschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik des Auswärtigen Amts ein: „Einer der zentralen Schwerpunkte unserer Kulturarbeit im Ausland ist die Bewahrung des kulturellen Erbes in aller Welt sowie der Schutz und die Pflege der kulturellen Identität und ihrer Vielfalt. Auch bei Naturkatastrophen ist Kulturerhalt ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland sich gemeinsam mit seinen Partnern der Zivilgesellschaft für den Erhalt kulturellen Erbes der Menschheit einsetzt. Wir danken der Gerda Henkel Stiftung für die Initiative und Unterstützung bei den Wiederaufbaumaßnahmen in Nepal.“
Darauf, dass die Situation in Nepal nach wie vor schwierig ist, verwies der Honorargeneralkonsul der Demokratischen Bundesrepublik Nepal für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, Ram Pratap Thapa. Doch seien Verbesserungen, auch durch ein weltweites Engagement vieler Institutionen, spürbar: „Internationale NGOs, staatliche Einrichtungen, Stiftungen und Einzelpersonen leisten hierzu einen großen Beitrag.“ Auf den Kenntnisreichtum der einheimischen Zimmerleute und Maurer vor Ort verwies in diesem Zusammenhang der Architekt, Denkmalpfleger und Bauhistoriker Prof. Dr. Niels Gutschow. „Die Handwerker bilden das eigentliche, nicht hoch genug einzuschätzende Potential jeglicher Wiederaufbauarbeit. Sie stellen das wieder her, was ihre Urahnen, ebenfalls Zimmerleute und Maurer, vor zwei- bis vierhundert Jahren geschaffen haben.
Die Gerda Henkel Stiftung hat für den Kulturerhalt in Nepal eine Million Euro bereitgestellt, das Auswärtige Amt 250.000 Euro. Die Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH unterstützt die Initiative mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 25.000 Euro.
Der Förderschwerpunkt Patrimonies der Gerda Henkel StiftungInnerhalb des Förderschwerpunktes Patrimonies finden Projekte Berücksichtigung, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes vorrangig in Krisenregionen konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen. Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten. Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt. Insbesondere durch die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern und Fachkräften möchte sich die Stiftung für eine Stärkung regionaler und wissenschaftlicher Strukturen einsetzen. Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen vorwiegend in den Zielregionen wirksam werden.
Das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen AmtsSeit 1981 unterstützt Deutschland im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit dem Kulturerhalt-Programm die Bewahrung des kulturellen Erbes in aller Welt, um das Bewusstsein für die eigene Identität im Partnerland zu stärken und einen partnerschaftlichen Kulturdialog zu fördern. Das Programm ist ein wirkungsvolles Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Gerade der Beitrag von Kulturerhalt-Vorhaben zur Stabilisierung in Krisenstaaten und als Krisenprävention hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Von 1981 bis 2015 wurden mehr als 2.700 Projekte in 144 Ländern mit rd. 65 Mio Euro gefördert. Die Bereiche, in denen das Auswärtige Amt mit dem Kulturerhalt-Programm aktiv ist, sind weit gefächert und reichen von der Restaurierung von Wandmalereien in Tempelanlagen, Sicherung und Sanierung von bedeutsamen Gebäuden über die Digitalisierung von Handschriften, Filmen, Klangarchiven und Publikationen zur Darstellung kulturellen Erbes. Wo möglich, werden Fachleute und die lokale Bevölkerung des Partnerlandes an der Durchführung beteiligt sowie die Projekte um eine Ausbildungskomponente vor Ort ergänzt.

Nepal – Zerbrechliches Erbe

Das Projekt Zwei schwere Erdbeben trafen Nepal am 25. April und 12. Mai 2015. Tausende Menschen kamen ums Leben. Viele historisch bedeutende Tempel, Klöster und Palastanlagen wurden ganz oder teilweise zerstört. Unmittelbar danach schlossen sich das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung zu einer gemeinsamen Initiative zusammen, um den Erhalt bzw. Wiederaufbau des Kulturerbes in Nepal zu unterstützen. Ein Jahr nach den Erdbeben haben die Kooperationspartner und Gäste heute auf Einladung der Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf eine erste Bilanz gezogen: In einem Pressegespräch informierten sie über die Initiative, blickten auf die Situation in Nepal heute und boten einen Einblick in aktuelle Wiederaufbau-Projekte.
„Für die geförderten Projekte sind zwei Elemente wichtig“, erläuterte Prof. Dr. Ulrich Lehner, Mitglied des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung und Mitglied des Gesellschafterausschusses der Henkel AG & Co. KGaA. „Sie werden gemeinsam mit Partnern in Nepal entwickelt und schließen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Fachkräfte und junge Wissenschaftler ein.“ Auf das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts ging Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Außenbildungs- und Außenforschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik des Auswärtigen Amts ein: „Einer der zentralen Schwerpunkte unserer Kulturarbeit im Ausland ist die Bewahrung des kulturellen Erbes in aller Welt sowie der Schutz und die Pflege der kulturellen Identität und ihrer Vielfalt. Auch bei Naturkatastrophen ist Kulturerhalt ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland sich gemeinsam mit seinen Partnern der Zivilgesellschaft für den Erhalt kulturellen Erbes der Menschheit einsetzt. Wir danken der Gerda Henkel Stiftung für die Initiative und Unterstützung bei den Wiederaufbaumaßnahmen in Nepal.“
Darauf, dass die Situation in Nepal nach wie vor schwierig ist, verwies der Honorargeneralkonsul der Demokratischen Bundesrepublik Nepal für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen, Ram Pratap Thapa. Doch seien Verbesserungen, auch durch ein weltweites Engagement vieler Institutionen, spürbar: „Internationale NGOs, staatliche Einrichtungen, Stiftungen und Einzelpersonen leisten hierzu einen großen Beitrag.“ Auf den Kenntnisreichtum der einheimischen Zimmerleute und Maurer vor Ort verwies in diesem Zusammenhang der Architekt, Denkmalpfleger und Bauhistoriker Prof. Dr. Niels Gutschow. „Die Handwerker bilden das eigentliche, nicht hoch genug einzuschätzende Potential jeglicher Wiederaufbauarbeit. Sie stellen das wieder her, was ihre Urahnen, ebenfalls Zimmerleute und Maurer, vor zwei- bis vierhundert Jahren geschaffen haben.
Die Gerda Henkel Stiftung hat für den Kulturerhalt in Nepal eine Million Euro bereitgestellt, das Auswärtige Amt 250.000 Euro. Die Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH unterstützt die Initiative mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 25.000 Euro.
Der Förderschwerpunkt Patrimonies der Gerda Henkel StiftungInnerhalb des Förderschwerpunktes Patrimonies finden Projekte Berücksichtigung, die sich auf die Bewahrung historischen Kulturerbes vorrangig in Krisenregionen konzentrieren und wissenschaftliches Arbeiten im Bereich von Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte in vielen Fällen überhaupt erst ermöglichen. Im Rahmen des Schwerpunkts werden Maßnahmen gefördert, die einen Beitrag zur Erhaltung von Kulturgütern, zur Verbesserung der wissenschaftlichen Infrastruktur, zur Ausbildung von Nachwuchskräften sowie zum Aufbau von Netzwerken in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft in den Zielländern leisten. Das Programm wird nicht ausgeschrieben, sondern in Zusammenarbeit mit ausgewählten Partnern Schritt für Schritt entwickelt. Insbesondere durch die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern und Fachkräften möchte sich die Stiftung für eine Stärkung regionaler und wissenschaftlicher Strukturen einsetzen. Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen vorwiegend in den Zielregionen wirksam werden.
Das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen AmtsSeit 1981 unterstützt Deutschland im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit dem Kulturerhalt-Programm die Bewahrung des kulturellen Erbes in aller Welt, um das Bewusstsein für die eigene Identität im Partnerland zu stärken und einen partnerschaftlichen Kulturdialog zu fördern. Das Programm ist ein wirkungsvolles Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Gerade der Beitrag von Kulturerhalt-Vorhaben zur Stabilisierung in Krisenstaaten und als Krisenprävention hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Von 1981 bis 2015 wurden mehr als 2.700 Projekte in 144 Ländern mit rd. 65 Mio Euro gefördert. Die Bereiche, in denen das Auswärtige Amt mit dem Kulturerhalt-Programm aktiv ist, sind weit gefächert und reichen von der Restaurierung von Wandmalereien in Tempelanlagen, Sicherung und Sanierung von bedeutsamen Gebäuden über die Digitalisierung von Handschriften, Filmen, Klangarchiven und Publikationen zur Darstellung kulturellen Erbes. Wo möglich, werden Fachleute und die lokale Bevölkerung des Partnerlandes an der Durchführung beteiligt sowie die Projekte um eine Ausbildungskomponente vor Ort ergänzt.

Familiengeschichte mit doppeltem Boden – Barbara Stellbrink-Kesy und ihre Großtante Irmgard Heiss

Familiengeschichte mit doppeltem Boden – Barbara Stellbrink-Kesy und ihre Großtante Irmgard Heiss „Als ich dann nach dem Tod meines Vaters einen Schrank von einem Raum in einen anderen transportierte, fiel darin etwas polternd zur Seite, was sich als eingebauter doppelter … Weiterlesen

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Heimatmuseum Grimmen

Das Heimatmuseum in Grimmen feiert Geburtstag die digitalen Bestände sind zu finden auf http://museum-im-muehlentor.museumnet.eu/home http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Grimmen/Kultur/Museum-ist-30-Jahre Ähnliche BeiträgeDemminer Findbuch – Innungen Fotografieren im Landesarchiv nun dauerhaft erlaubt Das Demminer Findbuch

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Pfarrwitwenhäuser

Pfarrwitwenhäuser Das Pfarrwitwenhaus in Groß Zicker auf Rügen – erlebte Geschichte mit Beispielen aus Kirchenbüchern http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Pfarrwitwenhaeuser-Sozialhilfe-vor-300-Jahren,nordmagazin43048.html Ein ausgezeichneter Artikel zu dem Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Konservierung_von_Pfarrwitwen Ähnliche BeiträgeDer elektronische Lesesaal der Martin-Opitz-Bibliothek Haus Demmin Weihnachten im Pommerlande

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Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern gestartet

Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern gestartet Benutzbar war sie schon länger, aber heute haben offiziell 5 Leute gleichzeitig auf einen Knopf gedrückt und die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern gestartet. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/detail/n/digitale-bibliothek-mecklenburg-vorpommern-in-greifswald-offiziell-gestartet/ http://www.ndr.de/kultur/Digitale-Bibliothek-mit-31000-Werken-gestartet,digitalebibliothek100.html Video: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Digitale-Bibliothek,nordmagazin43070.html Ähnliche BeiträgeSeminar in Greifswald 2017 Neuerscheinungen 2016 Vitae pomeranorum

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Wie beginnt man familiengeschichtliche Forschungen?

Wie beginnt man familiengeschichtliche Forschungen? Zwar alt – aber wirklich lesenswert. Ein Tipp aus http://archivalia.hypotheses.org/65434 Wie beginnt man familiengeschichtliche Forschungen? (1926), Oswald Spohr http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/spohr1926/0020?sid=97af89eba9a43eba4b92a071f1e4bf09 Ähnliche Beiträge1. Regionaltreffen Vorpommern Anekdoten aus der Familienforschung Die Familie von Götz George

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Auswanderung nach Brasilien

Auswanderung nach Brasilien RodrigoTrespach‏ @rtrespach weist auf Twitter auf die Listen deutscher Einwanderer nach Rio Grande do Sul 1824-1876 hin , die bei familysearch online frei eingesehen werden können. https://familysearch.org/search/catalog/1148362?availability=Family%20History%20Library „Registros de entradas de Imigrantes Alemães no RS 1824-1876 disponível … Weiterlesen

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Weltdokumentenerbe zieht um

Das Archiv des ITS zieht um Ein Archiv zieht um: Der Internationale Suchdienst (ITS, englisch International Tracing Service,) ist ein Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung über die nationalsozialistische Verfolgung, http://hessenschau.de/tv-sendung/video-34654.html Ähnliche BeiträgeBuchscanner Joachim Wächter zum 90sten Geburtstag Fotoalben – … Weiterlesen

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Leichenpredigt auf einen armlosen Kalligraphen

Leichenpredigt auf einen armlosen Kalligraphen Schreib ich doch dis mit meinem fus Das Leben des Thomas Schweicker (1540-1602) aus Schwäbisch Hall, der ohne Arme geboren wurde. http://www.personalschriften.de/leichenpredigten/artikelserien/artikelansicht/details/thomas-schweicker-1540-1602.html Ähnliche BeiträgeEhrentafeln aus Klützow Teil 2 Ehrentafeln 1. Weltkrieg Totenkronen und Haarbilder

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Deutsche Geschlechterbücher

Pommersche Geschlechterbücher Klaus Dieter Kreplin hat uns freundlicherweise seine Zusammenstellung „Pommern im deutschen Geschlechterbuch“ zur Verfügung gestellt, die im Sedina-Archiv 1/2017 abgedruckt wurde. Zu finden auf https://pommerscher-greif.de/sonstige/articles/dgb.html Dort auch die Links zu zwei neu entdeckten Digitalisaten von pommerschen Geschlechterbüchern. Ähnliche … Weiterlesen

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Geschichtsfiktion im Dienste territorialer Macht: Die Chronik von den 95 Herrschaften des Leopold von Wien

Open-Access-Dissertation von Christoph J. Hagemann (2017) http://dx.doi.org/10.11588/heibooks.226.298 weist erhebliche Mängel auf. Zu theoriegesättigt … Die allzu hochtrabenden Ausführungen entfernen sich zu sehr vom Text. Wenig überzeugend ist beispielsweise der Versuch, die untersuchte Chronik als „heraldische Gebrauchsliteratur“ zu bestimmen (S. 199ff.). … Weiterlesen

Abydos bald um einige Attraktionen reicher

Abydos ist vor allem durch den beeindruckenden Totentempel von Sethos I. bekannt, der auch die berühmte Königsliste enthält. Andere Sehenswürdigkeiten werden dort selten von Touristen besucht. Das könnte sich in Zukunft vielleicht ändern, denn einige der vor mehr als einem Jahrhundert entdeckten Gräber und Anlagen werden gerade in einen besichtigungsfähigen Zustand versetzt. Darunter ist auch […]

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Internationale Tagung: Reformatio & Memoria. Teil 2: Neuere Forschungen zum Protestantismus in der Frühen Neuzeit – Erinnerungsräume der Reformation

Der Zusammenhang von Reformation und Erinnerung ist angesichts der vielfältigen Veranstaltungen rund um das Reformationsjubiläum 2017 evident. Auch die Forschung hat sich seit vielen Jahren des Themas der protestantischen Erinnerungskulturen angenommen, wie zahlreiche Studien belegen. Damit geriet stärker in den Blick, wie die „klassischen Erben“ der Wittenberger und Genfer Reformation die Bevölkerung immer wieder an die Errungenschaften des neuen Glaubens erinnerten, den es auch mithilfe dieser Erinnerung gegen Gegner aller Art nach innern und außen zu verteidigen galt. Die präsentierte „Memoria“ war gleichsam der […]

Basale Tatsachen. Ein Zwischenruf der „radikalen Kartographie“ zur Migrationsdebatte

a.r.t.e.s.-Juniorprofessor Dr. Martin Zillinger

Angesichts einer Politik, die nach der Grenzöffnung 2015 die Hürden für Migrierende und Flüchtende wieder kontinuierlich höher zieht und zunehmend auf Abschiebungen setzt, um Handlungsinitiative zu beweisen, ist es sinnvoll, sich einige basale Tatsachen über Krieg und Vertreibung an den europäischen Außengrenzen vor Augen zu führen. Dafür lohnt sich ein Blick auf die Arbeit von Philippe Rekacewicz, der als Kartograph für die monde diplomatique tätig ist und Anfang 2017 sein Projekt einer „cartographie radicale“ am Global South Studies Center der Universität zu Köln vorgestellt hat (vgl. www.monde-diplomatique.fr/cartes).