Planet History

Monthly Archives: Juli 2017

“The Difficulties of Peacemaking. The Westphalian Peace Congress from an Interdisciplinary Perspective.”

You can’t join us in Bonn on 31.8. or 1.9.2017? No difficulties there. What do you want to know about the Westphalian peace congress? You can send us your questions via Twitter, Facebook or as a comment on this very article. We will ask the lecturers at the conference and tell you the answers (the same way Mehr »

Fundstücke KW 30

Die Wetterauer Zeitung porträtiert den Archäologen Sascha Piffko, der Hessens größte Grabungsfirma gründete und entgegen dem Branchentrand mit Fest- statt mit Werkverträgen Erfolge und Gewinne erzielt. Am Neudegger Hausberg suchen Archäologen nach einem untergegangenen Adelssitz. Die ersten Funde – u.a … Weiterlesen

Frühe Darstellungen von Chinesinnen und Chinesen: „Dottore della China“ [1581]

Bei der Suche nach den „frühesten“ Abbildungen von Chinesinnen und Chinesen in europäischen Büchern wird in der Regel auf Linschoten (1596), seltener auf Vecellio (1590 / 1598) verwiesen. Joannes van Doetechum (1560-1630) fertigte für Linschotens 1596 in Amsterdam erschienenes Werk Itinerario : Voyage ofte Schipvaert … naer Oost ofte Portugaels Indien [1] unter anderem zwei Bildtafeln, die häufig als früheste Abbildungen von Chinesinnen und Chinesen in einem europäischen Werk genannt werden.[2] vier chinesische Typendarstellungen präsentiert und beschreibt.[3]. Bisher ungenannt blieb ein „Dottore della China“ im … Frühe Darstellungen von Chinesinnen und Chinesen: „Dottore della China“ [1581] weiterlesen

SESSION 2: New Fault Lines, New Wars

Conference „The Long End of the First World War. Ruptures, Continuities and Memories“

In session II of the Herrenhausen Symposium on „The Long End of the First World War“ which took place in Hanover, Germany, from May 8-10, 2017, entitled ‘New fault lines, new wars’, Yang Biao (Shanghai) discussed history wars in East Asia from the perspective of hardly reconcilable accounts of these wars in Chinese and Japanese history textbooks. Dan Tamir (Be’er Scheva) looked at the First World War as a turning point in the history of energy, stressing the development of oil-driven wars. Felix Brahm (London) examined how the difficult disarmament processes of African soldiers politically and culturally affected local communities and fueled British anxieties concerning armed African resistance. The session was chaired by Michael Provence (San Diego).
Yang Biao | East Asian History Wars as a Legacy of the First World War

Heiner Müller-Porträt auf Ö1

Morgen (1.8.2017, 16:05-16:55) wird auf Ö1 ein Tonspuren-Porträt über Heiner Müller wiederholt:

„Ich glaube an Whisky. Porträt des Dramatikers Heiner Müller. Von Doris Glaser und Robert Weichinger

Er war der Dramatiker der DDR. Am 30. Dezember 1995, 66-jährig, starb Heiner Müller an den Folgen seiner Krebs-Erkrankung. Auf den deutschsprachigen Bühnen sind seine Dramen nach wie vor präsent.

Als die Zeitschrift „Theater heute“ 1996 nach dem größten Ärgernis der vergangenen Bühnensaison fragte, antwortete der bekannte Feuilletonjournalist Benjamin Henrichs: „Das absurde Trauertheater nach Heiner Müllers Tod – als seien Brecht, Shakespeare und Aischylos auf einmal dahingegangen.“

Das brachte es auf den Punkt: vom sozialen Realismus ausgehend, wurden Müllers Theatertexte zu immer intensiveren, geschichtsmächtigen Parabeln („Hamletmaschine“, „Verkommenes Ufer-Medeamaterial-Landschaft mit Argonauten“).

Heiner Müller war ein blitzgescheiter und äußerst kommunikativer Querdenker. („Man kommt sich ganz klein vor in der DDR, wenn man das Gefühl hat, nicht observiert zu werden.“ Seine nicht immer langen, aber monumentalen Theatertexte rekurrieren auf die deutsche Geschichte. Nehmen Klassiker, bevorzugt alte Griechen und Shakespeare, als Ausgangsbasis, um von den alten Mythen weiter erzählend, das Hier und Jetzt zu erkunden. Müller: „Die großen Zeiten des Theaters waren nie die Zeiten der Demokratie.“
Heiner Müller, geschult im dialektischen Denken, in gewisser Weise Brechts Nachfolger, bevorzugte selbst das Endzeit-Drama-Becketts und das Theater der Ausgestoßenen von Koltes.

Heiner Müller, Zigarrenraucher und Whisky-Trinker, gab bis zum Schluss nicht auf: „Hoffnung“, sagte er, „ist vielleicht nur an den Rändern“.

Zahltag im Juli

Am letzten Werktag im Monat erhalten Beschäftigte ihren Lohn. Dann veröffentlichen wir die Zahl des Monats. Diese bieten einen Einblick in die tägliche Arbeit auf statistischer Ebene. Das LWL-Archivamt bildet in regelmäßigen Abständen neue FaMIs (Fachangestellter für Medien und Informationsdienste … Weiterlesen

Der Mann im chinesischen Zimmer

Am 31. Juli feiert der amerikanische Philosoph John Searle seinen 85. Geburtstag. Er lehrt seit 1959 an der Universität von Kalifornien in Berkeley; unter anderem widmete er sich der Sprachtheorie und dem Leib-Seele-Problem. Aufsehen erregte Searles Kritik an der Künstlichen Intelligenz. Dafür erfand er ein fiktives Experiment, das als „chinesisches Zimmer“ in die Philosophiegeschichte einging. In…

Córdoba, 07/2017: Die Ursprünge von Al-Andalus: Conquista, Islamisierung und Arabisierung

Al-Andalus, Toledo, Córdoba, „convivencia“ – es sind klangvolle Namen und Begriffe, die sich mit der Zeit der arabischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel verbinden. Doch nicht sie standen im Mittelpunkt des Sommerkurses, den Casa Árabe in Zusammenarbeit mit Maribel Fierro Bello (CSIC, ILC-CCHS) und Alejandro García Sanjuan (Universidad de Huelva) bereits zum 2. Mal in … „Córdoba, 07/2017: Die Ursprünge von Al-Andalus: Conquista, Islamisierung und Arabisierung“ weiterlesen

Rezension „Migration und Rassismus“ herausgegeben von Klaus-Jürgen Bruder und Christoph Bialluch – Verfasst von Anna-Sophie Tomancok

Der vorliegende Sammelband „Migration und Rassismus. Politik der Menschenfeindlichkeit“ wurde von den beiden Psychologen Klaus-Jürgen Bruder (FU Berlin) und Christoph Bialluch (Neuen Gesellschaft für Psychologie) im Psychosozial-Verlag herausgegeben. Entlang der übergeordneten Themen „Verortung“, „Fluchthintergründe“, „Kolonialisierung und Rassismus“, „Formen der Diskriminierung“ und „Prekäres Auskommen/Traumatisierten helfen“ werden in 25…

Warum Friedenschließen so schwer ist…

Sie können am 31. August und 1. September nicht nach Bonn kommen? Kein Problem. Dr. Lena Oetzel und Dr. Dorothée Goetze, die Organisatorinnen von “Warum Friedenschließen so schwer ist: Der Westfälische Friedenskongress in interdisziplinärer Perspektive” laden Sie ein, an der Tagung teilzuhaben, auch wenn Sie nicht persönlich anwesend sein können. Dafür wird es auf der Tagung eine “Wand Mehr »

Erinnerungsbilder 6: Basler Fluggesellschaften

  Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-3081 1 Ferienzeit …  Dank EasyJet sind ein paar Tage am Strand in Südfrankreich oder ein Städtetrip bezahlbar und unkompliziert. Früher gab es keine Billig-Fluggesellschaft, sondern die Balair, die Tea, die Crossair und auch die Globe Air, alle mit Sitz in Basel. Auf der Fotografie sind zwei Hostessen der Globe…

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Zwei deutsche mittelalterliche Handschriften der BNF Paris neu online

Etwa 18 digitalisierte Handschriften des Fonds der deutschen Handschriften findet die Suche in Gallica nach „manuscrits allemand“. Jüngst kamen hinzu: Ms. 124 – Gebetbuch und Astrologica http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b105452300 http://www.handschriftencensus.de/11397 Ms. 222 – Mystische Sammelhandschrift http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b10545229m http://www.handschriftencensus.de/4139

Jahresbericht 2015/2016 des Historischen Kollegs erschienen

Der Bericht über das 36. Kollegjahr ist erschienen. Auf 24 Seiten lässt das Historische Kolleg die Ereignisse des Jahres 2015/2016 Revue passieren. Neben Informationen zu den Fellows und zu dem im November 2016 an Karl Schlögel verliehenen Preis des Historischen Kollegs gibt die Publikation Auskunft über Tätigkeiten, Veranstaltungen, Berufungen, Auszeichnungen, Publikationen, Finanzierung, personelle Veränderungen und Kooperationen der Einrichtung. Zudem gewährt Dr. Korinna Schönhärl, Förderstipendiatin im Kollegjahr 2016/2017, in einem Interview Einblicke in ihr Forschungsprojekt („Finanziers in Sehnsuchtsräumen. Europäische Banken und Griechenland im 19. Jahrhundert“), berichtet von ihren persönlichen Erlebnissen am Historischen Kolleg und erläutert, was sich in der Wissenschaft in Zukunft tun muss, damit mehr junge Eltern eine akademische Karriere anstreben. Der reich bebilderte Jahresbericht ist – wie alle Berichte seit 2002 – auf der Homepage des Historischen Kollegs zum kostenlosen Download abrufbar.

deutschlandfunk.de: Sammelband „Im Rausch des Schreibens“Schriftsteller und ihr Rauschmittelkonsum

Viele Schriftsteller schrieben im Rausch oder ließen sich von ihm inspirieren. Für manche bedeutet das Schreiben Ekstase. Das Österreichische Literaturarchiv trägt die Rauschbiografien insbesondere österreichischer Literaten in einem Essayband zusammen. … Siehe dazu http://www.deutschlandfunk.de/sammelband-im-rausch-des-schreibens-schriftsteller-und-ihr.700.de.html?dram:article_id=392253