Planet History

Daily Archives: 4. September 2017

Informationshoheit abgeben

https://twitter.com/histrhen/status/903293962479435776 https://archive20.hypotheses.org/5138 Zitat von Archivdirektor Thomas Just (Privatmeinung): Es ist doch absurd, dass ein Archiv gefeiert wird, weil es das Fotografieren erlaubt. Sowas sollte schon längst flächendeckend Standard sein. Es ist absurd, dass wir gezwungen werden, Geld einzunehmen, und dann … Weiterlesen

Informationshoheit abgeben

https://twitter.com/histrhen/status/903293962479435776 https://archive20.hypotheses.org/5138 Zitat von Archivdirektor Thomas Just (Privatmeinung): Es ist doch absurd, dass ein Archiv gefeiert wird, weil es das Fotografieren erlaubt. Sowas sollte schon längst flächendeckend Standard sein. Es ist absurd, dass wir gezwungen werden, Geld einzunehmen, und dann … Weiterlesen

Fundstücke KW 35

Diese Woche widmet sich auch die Süddeutsche Zeitung der arabischen Belagerung Konstantinopels vor 1300 Jahren. SRF Kontext hat einen Audiobeitrag zum Thema „Historische Kunstwerke als Quellen der Geschichtsforschung“. Der Standard meldet, dass London der gewalttätigste Ort im mittelalterlichen England gewesen … Weiterlesen

„Die Archive müssen Informationshoheit über ihre Bestände abgeben“

„Wir brauchen einen viel breiteren und offeneren Zugang zu den Quellen in den Archiven. Die Archive müssen Informationshoheit über ihre Bestände abgeben.“ (Thomas Just) Kommentar zu Sektion 3: (Un)gelesene Quellen zum Westfälischen Friedenskongress @Staatsarchiv #archives #Bonn1648 @archivportal @archive20 pic.twitter.com/jKudglJxqC — Rhein. Geschichte (@histrhen) August 31, 2017  Wichtige (und völlig richtige) Gedanken von Thomas Just, geäußert im Nachgang zu einer Konferenz in Bonn in einer Diskussion in der geschlossenen Facebook-Gruppe „Archivfragen“, die hier im Blog mit Genehmigung von Thomas Just (danke!) wiedergegeben werden: Disclaimer: Das … „Die Archive müssen Informationshoheit über ihre Bestände abgeben“ weiterlesen

Eneko López Martínez de Marigorta, Hamburg 09/2017 – 02/2018

Toletum heißt Eneko López Martínez de Marigorta herzlich willkommen! Eneko ist Mediävist; er wurde im Mai diesen Jahres an der Universidad del País Vasco / Euskal Herrika Unibertsitatea Vitoria-Gasteiz promoviert. Dank eines Postdoc-Stipendiums des DAAD verbringt er nun die nächsten sechs Monate an der Universität Hamburg. Während seines Aufenthaltes hier arbeitet er an einem Projekt … „Eneko López Martínez de Marigorta, Hamburg 09/2017 – 02/2018“ weiterlesen

Videos: "Townsends" – ein ausgezeichneter Youtube-Kanal für Living-History — Barry Lyndon in HD — Ernst Pernicka und eine kleine Kulturgeschichte des Goldes

„Townsends“ – ein ausgezeichneter Youtube-Kanal für Living-History

Zwar ist der Youtube Kanal Townsends im 18. Jahrhundert angesiedelt – also nicht in ‚meiner Zeit‘ – aber trotzdem handelt es sich dabei um eines der schönsten Angebote auf Youtube, die ich bisher zum Thema Living History entdecken konnte. 

Schwerpunkt ist das Kochen bzw. die Ernährung. Die gezeigten Rezepte sind sehr interessant und oft auch nicht schwierig – ich habe selbst schon ein paar ausprobiert. Und obwohl das Ergebnis mitunter etwas komisch aussieht 😊, so hat es (meistens) gut geschmeckt: Zur Kanal-Übersicht

Das nachfolgende Rezept habe ich übrigens auch schon als Ottone im nichtöffentlichen Living-History-Umfeld mehrmals gekocht. Einfach weil es fürs Frühmittelalter ohnehin so gut wie keine überlieferten Rezepte gibt und immer bloß gegrilltes Fleisch und Eintopf ist auf Dauer langweilig. Außerdem ist die Annahme nicht völlig abwegig, dass es eine rudimentäre Mahlzeit wie diese im 10. Jahrhundert gab (die Römer kochten ja auch schon ähnliches).
Übrigens, den Apfel im Teigmantel – eigentlich eine Art primitiver Knödel – kann man zusätzlich mit etwas Marmelade füllen und ihn dann, wenn alles fertig ist, mit einer Sauce aus Honig und Butter übergießen. Außerdem funktioniert das Rezept auch gut mit anderen Früchten wie Marillen, Pfirsichen, Kirschen usw. Möglicherweise sogar mit einer würzigen Fleischfüllung?

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Barry Lyndon in HD 

Apropos 18. Jahrhundert: Bezüglich der Kleidung habe ich ja eine große Affinität zu dieser Zeit – und wäre ich nicht schon als Ottone und Römer unterwegs, dann würde es mich schon reizen, mir auch noch ein schönes Rokoko-Outfit zuzulegen, wie man es beispielsweise in Kubricks hochgelobter und ziemlich authentisch ausgestatteter Romanverfilmung Barry Lyndon sieht; da stimmt sogar das billige Krapp-Rot der damaligen englischen Uniformen (obschon die Röcke der Offiziere – als Kontrast dazu – durchaus kräftigere Farben vertragen hätten). Den Film gibt es übrigens seit dem Vorjahr in einer sehr gut restaurierten HD-Variante.

Berühmt ist der Film auch für seinen Soundtrack (in diesem Trailer wurde eine etwas modernisierte Variante verwendet). Es handelt sich dabei um Händels Sarabande, welche wiederum eine Art Variation des wunderbaren ‚Stückes‘ La Folia aus dem 15. Jahrhundert ist, an dem sich im Laufe der Zeit zig bekannte und weniger bekannte Komponisten versucht haben. Darunter Antonio Martin y Coll (Jordi Savall) und Antonio Vivaldi (Apollo’s Fire).
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Ernst Pernicka – Kleine Kulturgeschichte des Goldes | Spieldauer 67 Minuten | Youtube | Stream & Info

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Leitfaden Genealogischer Nachlass

(via Archivalia) Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Ostschweiz 2016 : Dokumentation: Genealogischer Nachlass. «Dieses Dokument soll Familiengeschichtsforscher dabei unterstützen, die Daten und Dokumente so zu sammeln, damit sie nach Abschluss der Forschungsarbeit oder im Falle eines Nachlasses an Dritte weitergegeben werden können.» → https://www.ghgo.ch/images/nachlass/Genealogischer-Nachlass-Version-1-0.pdf •