Planet History

Daily Archives: 14. September 2017

Stellenausschreibung im Akademieprojekt „Beethovens Werkstatt“: Web-Entwickler

In dem von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz geförderten Langzeitprojekt „Beethovens Werkstatt“ ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt an der Universität Paderborn eine Stelle als Web-Entwickler (Entgeltgruppe 10 TV-L) im Umfang von 100 % der regulären Arbeitszeit zu besetzen. Es handelt sich um eine zunächst auf 36 Monate wegen Drittmittelfinanzierung befristete Tätigkeit. Eine Verlängerung […]

Quellensuche Pommern

Die „Quellensuche“ für Pommern ist ab sofort auf unseren Internetseiten verfügbar. https://www.pommerscher-greif.de/quellensuche.html Was steckt hinter dieser sogenannten „Quellensuche“? Die Pommernforscher wissen es aus eigener Erfahrung. Die Quellen für die familiengeschichtliche Forschung in Pommern sind aufgrund der besonderen Situation in den … Weiterlesen

Der Beitrag Quellensuche Pommern erschien zuerst auf Blog Pommerscher Greif e.V..

Transmortale VIII – Call for paper

Knochenkapelle in Evora, Portugal
(Foto Leisner)

Die transmortale VIII findet 2018 wieder im Museum für Sepulkralkultur in Kassel statt. Wie immer
ist das Ziel des Workshops, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit zu geben, ihre neuen Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. So können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden.

Der Workshop findet am Samstag, den 10. März 2018 statt und wird gemeinsam von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und Historisches Seminar) und dem Museum/Institut für Sepulkralkultur veranstaltet.

Wer sein Forschungsprojekt in einem Vortrag oder einer Präsentation vorstellen möchte (max. 20 Minuten), sendet seinen Themenvorschlag (mit Abstract von max. einer Seite nebst Curriculum Vitae) bis zum 3. November 2017 an: niedermeyer@sepulkralmuseum.de  

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live: <br /> „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Heute um 20 Uhr ist es soweit – Start von Der Geschichtstalkt im Super7000. Meine Gäste heißen dann Antje Flüchter, Professorin für Frühe Neuzeit von der Universität Bielefeld, Eva Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte der Universität Düsseldorf und amtierende Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), sowie Marko Demantowsky, Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel. Wir werden darüber sprechen, welche Rolle Geschichte, Geschichtsbilder, Geschichtsvorstellung, Geschichtsnarrative im aktuellen Bundestagswahlkampf spielen. Sie sind eingeladen, sich in diese Live-Debatte einzuschalten und sich mit Kommentaren, Fragen und Anregungen via Facebook, Twitter, bei L.I.S.A. und in unserem Blog zu beteiligen.
Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf unsere Sendung bietet das Intro zu unserer Sendung, das wir hier schon einmal verraten…

Paläografieschulung für MitarbeiterInnen des Amtsgerichts Saarbrücken im Landesarchiv

Das Landesarchiv Saarbrücken versteht sich nicht nur als landesgeschichtliches Kompetenzzentrum für das Saarland und als Serviceeinrichtung für seine NutzerInnen, sondern auch als Dienstleister für die Behörden im Archivsprengel. Im August und September 2017 fand daher eine Paläografieschulung für MitarbeiterInnen des Amtsgerichts Saarbrücken, Abteilung Grundbuchamt, statt. Die Beschäftigten des Grundbuchsamts stoßen bei ihrer täglichen Arbeit in den Grundbüchern immer wieder auf Einträge in deutscher Kurrentschrift. Die Lesefertigkeit und damit auch die Lesegeschwindigkeit zu verbessern, war daher Ziel der Schulung, die in den Räumen des Landesarchivs […]

Was wollt‘ uns Onkel Hans nur sagen?

Lesekurs für Handschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Stadtarchiv Lauf Wer beruflich oder privat mit Dokumenten älteren Datums zu tun hat, geschichtliche Wissenschaften oder Familienforschung betreibt oder ganz einfach einmal wissen möchte, welche Geheimnisse Tante Erna ihrem Kochbuch und Onkel Hans in seinen Lehr- und Dienstzeugnissen stehen hat, braucht Kenntnisse im Entziffern älterer Handschriften. Da nicht jedes Dokument zusammen mit dem Archivar entziffert werden kann, bietet das Laufer Stadtarchiv bereits seit mehreren Jahren in regelmäßigen Abständen „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Form von Lesekursen für Handschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.  Dabei […]

ist friede in den hütten ist friede in den palästen amen

1982 hat das Franz Hodjak als „Variation auf ein Thema von Büchner” gedichtet, und dieser vielleicht knappstmögliche Kommentar zu Büchners Landbote, den ich zu Beginn des Gesprächs mit den Nachfahren der Landboten-Protagonisten zitierte, war, scheint mir, in der munteren und aufschlussreichen Runde konsensfähig.   Das „Panel” – vlnr: Ludwig Steinmetz, Manfred Büchner, Thomas Will, Magda Pillawa, […]

Kunst, Unternehmen, Öffentlichkeit – Gedanken zu einem Dreieck, das keines ist

Von Tanja Bernsau und Ries Roowaan

Betritt man die Eingangshallen größerer Unternehmen, hat man nicht selten das Gefühl, sich in eine Kunsthalle verirrt zu haben. Viele Firmen haben ihre öffentlichen Räume wie auch die Büros der leitenden Angestellten mit modernen und zeitgenössischen Kunstwerken von hoher Qualität dekoriert, die ohne Weiteres in einem renommierten Museum für Gegenwartskunst hängen oder stehen könnten. Manch international operierende Firma hat mittlerweile sogar eine qualitativ bessere Kunstsammlung als ein Durchschnittsmuseum in der Provinz. Zwar ist dies im kontinentalen Europa – dem die Vereinigten Staaten sowie das Vereinigte Königreich um einiges voraus waren – eine relativ neue Entwicklung, die sich erst in den letzten Jahrzehnten richtig durchgesetzt hat, aber es sieht danach aus, dass sie bleibend ist.

Kunst, Unternehmen, Öffentlichkeit

Gedanken von Tanja Bernsau und Ries Roowaan zu einem Dreieck, das keines ist

Betritt man die Eingangshallen größerer Unternehmen, hat man nicht selten das Gefühl, sich in eine Kunsthalle verirrt zu haben. Viele Firmen haben ihre öffentlichen Räume wie auch die Büros der leitenden Angestellten mit modernen und zeitgenössischen Kunstwerken von hoher Qualität dekoriert, die ohne Weiteres in einem renommierten Museum für Gegenwartskunst hängen oder stehen könnten. Manch international operierende Firma hat mittlerweile sogar eine qualitativ bessere Kunstsammlung als ein Durchschnittsmuseum in der Provinz. Zwar ist dies im kontinentalen Europa – dem die Vereinigten Staaten sowie das Vereinigte Königreich um einiges voraus waren – eine relativ neue Entwicklung, die sich erst in den letzten Jahrzehnten richtig durchgesetzt hat, aber es sieht danach aus, dass sie bleibend ist.

Besuch der Bibliothek des Bayerischen Landtags

Ein weiterer verregneter Nachmittag, eine weitere interessante Bibliothek: am 25. Juli durften wir, das heißt die Kurse 2014/17 und 2015/18 die Bibliothek des Bayerischen Landtages besichtigen – und nicht nur diesen Teil des geschichtsträchtigen Gebäudes, wie sich später herausstellen wird.
Aber ganz von vorn: nach einigen kleinen Orientierungsschwierigkeiten wurden wir -gelotst durch Besuchereingang und Hinterhof- von Herrn Dr. Markus Nadler in der hübschen und 2014 renovierten Bibliothek begrüßt…

Souveränität statt Komplexität. Eine Diskursanalyse des COMPACT-Magazins im Kontext der politischen Legitimationskrise der Gegenwart – Felix Schilk

Anlässlich des diesjährigen Studentischen Soziologiekonkgress in Chemnitz stellten wir uns die Frage, wer eigentlich hinter den markanten Vortragstiteln steckt. Wie kamen die Vortragenden zu ihren Themen und zur Soziologie? Was bewegt sie und was wollen sie bewegen? Was treibt sie an und was treibt sie um? Und…

Krimskrams: Haben Archäologen den Schädel von Plinius dem Älteren entdeckt? — Heribert Illig nervt Prof. Sowieso und alle Studienräte

Haben Archäologen den Schädel von Plinius dem Älteren entdeckt?

Es wär schon eine kleine Sensation, wenn es zutreffend ist, dass sich unter den sterblichen Überresten der Opfer des im Jahr 79 n. Chr. ausgebrochenen Vesuvs auch der Schädel von Plinius dem Älteren befindet: Klick mich

Freilich, im Gegensatz dazu geht der Archäologe Alberto Angela in seinem hier von mir besprochenen Buch “Pompeji – Die größte Tragödie der Antike” davon aus, dass der Leichnam des älteren Plinius NICHT im vom Vulkan fast vollständig zerstörten Stabiae zurückgelassen wurde, sondern mit der von ihm ursprünglich kommandierten Rettungsflotte in den Stützpunkt Misenum zurückkehrte.

Was mir nicht unlogisch erscheint, denn die, die den Tod von Plinius als Augenzeugen miterlebten, kehrten ja ebenfalls zurück und konnten vom Erlebten sehr detailliert berichten. Entsprechend heißt es in einem Brief des jüngeren Plinius (hier von mir zitiert), der Leichnam seines Onkels (=der ältere Plinius) sei am Tag nach dem Vulkanausbruch ohne äußere Zeichen von Verletzungen am Strand gefunden worden. Warum hätte man damals den hochrangigen Verstorbenen dort einfach liegenlassen sollen?

Ich bin daher skeptisch, dass der entdeckte Schädel tatsächlich einst dem älteren Plinius gehörte.

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Heribert Illig nervt Prof. Sowieso und alle Studienräte

Im Kulturmagazin Unser Lübeck erschien kürzlich ein Beitrag über Heribert Illig, seine Fantomzeit-These und den ‚erfundenen‘ Scharlöömanje – der komplette Titel lautet: Für Historiker eine Unperson – Der Verschwörungstheoretiker und Karlsleugner Heribert Illig nervt Prof. Sowieso und alle Studienräte 

Liest sich irgendwie ganz lustig 😊

Auch die Tageszeitung Die Presse brachte kürzlich einen Artikel über Heribert Illig. Darin scheint es darum zu gehen, dass angeblich auch Teile der Antike frei erfunden sein sollen (^^). Allerdings verbirgt sich der Großteil des Textes hinter einer Bezahlmauer.

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