Planet History

Daily Archives: 4. Oktober 2017

Schweden: Springer und IOP Offsetting

In Schweden ist ein Zwischenbericht zu den Offsetting-Agreements mit Springer und IOP veröffentlicht worden. Von dem 24-Seitigen Bericht in schwedischer Sprache, gibt es auch eine zweiseitige Zusammenfassung auf Englisch. Springer Compact: Juli 2016 – Dezember 2017 Der Deal des Bibsam Konsortium umfasst die Publikationsmöglichkeit in 1705 Hybrid-Journals von Springer und den Zugriff auf 2110 Journals […]

Felsenbilder aus der Steinzeit – auch in Ägypten

In Wadi Abu Subeira, zwischen Assuan und Kom Ombo gelegen, fanden Forscher Felsgraffitis, die in die späte Steinzeit datiert werden. Der Generalsekretär des Antikenministeriums, Dr. Mostafa Waziri, erklärte der Presse, dass die neuen Graffitis auf Sandsteinfelsen gefunden wurden und eine Reihe wilder Tiere darstellen. Nilpferde, Bullen, Esel und Gazellen konnten die Forscher mit bloßem Auge […]

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Künstlerarchiv: Peter Weibel schenkt sein Archiv der Universität für angewandte Kunst, Wien

Das Archiv des Medienkünstlers und Medientheoretikers besteht aus rund 1170 Exponaten und einer umfangreichen Bibliothek. Unter den Exponaten befinden sich Fotografien, Textcollagen, Videos, DVDs, CDs, Installationen, Video- und Computerinstallationen, Bildschirme, Aufkleber, Gedichte, Digitale Prints, Fahnen, Ausdrucke, Proofs, Plakate, Einzelteile, Zeitungsausschnitte, … Weiterlesen

Festschrift 200 Jahre Kataster erschienen

Heute vormittag fand in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften der Festakt zum Jubiläum 200 Jahre Kataster statt, bundespräsidiale Videobotschaft inklusive. Frisch erschienen ist nun auch die einschlägige Festschrift, die einen von mir mitverfassten Hausnummernbeitrag enthält:

Rabl, Gunter/Tantner, Anton/Unger, Eva-Maria Unger: Von der Seelenkonskription und Häusernummerierung zum Adressregister, in: 200 Jahre Kataster. Österreichisches Kulturgut 1817-2017. Wien: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, 2017, S. 157–171.

Illustriert wird der Beitrag u.a. mit einer Hausnummer von Ernst Jandl!

OeAW_200JahreKataster

Büchereiperspektiven 3/17 online

Büchereiperspektiven 3/17 Von innen nach außen. Öffentlichkeitsarbeit für Bibliotheken Öffentliche Bibliotheken übernehmen wichtige Aufgaben in der Gesellschaft – und das sollte auch vermittelt werden. In dieser Ausgabe der Büchereiperspektiven finden Sie Anregungen, um die Bibliothek und ihre Leistungen bekannter zu … Weiterlesen

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 6 – Das Generalinterview mit Prof. Dr. Christoph U. Werner

Die Erforschung des iranischen Theaters und der kulturellen Produktionen, wie Musik und Tanz, ist ein neues Feld, das Wissenschaftler erst in den letzten zehn bis zwanzig Jahren für sich entdeckt haben. Oft wurden diese Entwicklungen von Lokalhistorikern angestoßen, die sich für die heimische Bühne oder die Geschichte einer bestimmten Theatergruppe interessierten. Heute begegnen den Wissenschaftlern die verschiedensten Herausforderungen: Einerseits die eingeschränkten Zugänge zu Quellentexten, andererseits jedoch auch die Erwartungshaltungen, mit denen sich die Theaterwissenschaftler konfrontiert sehen. Dass das iranische Theater der 20er und 30er Jahre aufgrund der Zensur uninteressant sei, ist ein Vorwurf, der bis heute in den Köpfen verankert scheint. Die Aufgaben des Forschungsprojektes sieht Prof. Dr. Christoph Werner daher darin, einen neuen Blickpunkt auf die Entwicklungen zu werfen: Wie steht das Theater mit anderen kulturellen Formen im Zusammenhang? Lassen sich Theater, Musik, Kino und Tanz des frühen 20. Jahrhunderts überhaupt unterscheiden? Wie stehen die Entwicklungen mit dem iranischen Nationalismus in Verbindung – und wie arbeitet der sich neu formierende, iranische Staat mit dem Theater? Auf diese Fragen gibt Prof. Dr. Christoph Werner in unserem Generalinterview Antworten. 

Honorary Fellow des Historischen Kollegs Todd Weir erhält renommierten Buchpreis

Todd Weir, Honorary Fellow am Historischen Kolleg im Jahr 2012, erhält für sein unter anderem in der Kaulbach-Villa entstandenes Werk „Secularism and Religion in Nineteenth-Century Germany. The Rise of the Fourth Confession“ (Cambridge University Press, New York, 2014, XV, 304 S.) den Jacques-Barzun-Preis für das beste kulturgeschichtliche Buch. Die renommierte Auszeichnung wird jedes Jahr von der American Philosophical Society, der 1743 von Benjamin Franklin gegründeten und damit ältesten Gelehrtenvereinigung der USA, vergeben. Die Preisverleihung findet im April 2018 statt. Todd Weir ist Professor für die Geschichte des Christentums und der modernen Kultur an der Universität Groningen (Niederlande).

Videos: Goldschatz-Fund — Antike Siedlungen von Staudamm bedroht — Das römische Aquädukt Pont du Gard — usw.

Goldschatz-Fund beim Pipeline-Bau | Spieldauer 4 Minuten | DW | Stream  & Info

Wie Geld gewinnt und Bagger Geschichte zertrümmern | Spieldauer 5 Minuten | BR | Stream  & Info

Archäologen entdecken 5500 Jahre alten Schädel in der Blätterhöhle | Spieldauer 3 Minuten | WDR | Stream  & Info
Das römische Aquädukt Pont du Gard | Spieldauer 14 Minuten | WDR | Stream  & Info
Antike Siedlungen von Staudamm bedroht | Spieldauer 5 Minuten | DW | Stream  & Info
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 Mehr Videos

Verbandsklagerecht in der Denkmalpflege

Der Jurist und Archäologe Till Kemper sieht entscheidende Vorteile in der Einführung eines Verbandsklagerechts in der Denkmalpflege, ähnlich, wie es schon im Umweltschutz üblich ist. Dies würde es ermöglichen, dass nicht nur die Staatsanwaltschaft oder die persönliche Betroffene, sondern auch die organisierte Öffentlichkeit klagen könnte. Damit wäre eine größere Bürgerbeteiligung erreicht und auch europäischen Konventionen Rechnung getragen.

In jedem Fall liegt ein positiver Effekt auf der Hand: Sollte die Öffentlichkeit durch das Verbandsklagerecht aktiv den Denkmalschutz und die Denkmalpflege stützen können, wüchse in der Öffentlichkeit sicherlich auch die Bereitschaft, Aufwendungen für den Denkmalschutz mitzutragen.