Planet History

Daily Archives: 5. Oktober 2017

Beitrag wiederhergestellt

Der Beitrag zu meiner Ausgabe des Sagenbuchs von Georg Stütz https://archivalia.hypotheses.org/12952 (22. April 2011 bei archivalia.twoday.net veröffentlicht) schnurrte vermutlich beim Import nach Hypotheses auf wenige Zeilen zusammen. Den Rest habe ich jetzt aus Twoday wiederhergestellt.

Obelisk aus dem Alten Reich in Sakkara gefunden

Die in Sakkara grabende Mission der Universität Genf stieß auf den oberen Teil eines Obelisken aus Granit, der einmal zum Grabkomplex der Königin Anchenespepi II. aus der 6. Dynastie gehört haben soll. Mit 2,50 m ist dies das größte je gefundene Fragment eines Obelisken aus dem Alten Reich. Der gesamte Obelisk soll nach Meinung der […]

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Verlage kündigen Klage gegen ResearchGate an

Laut der Verlagsinitiative „Coalition for Responsible Sharing“ ist die ausgerichtliche Einigung zwischen dem Verband der Wissenschaftsverlage STM und ResearchGate gescheitert. (Hintergrund.) In einem Statement auf der Website der Initiative werden „formal steps to remedy the illicit hosting of millions of subscription articles on the ResearchGate site“ angekündigt. Unterzeichnet wurde die Erklärung von den Unternehmen American […]

Tagung „Reichsstadt als Argument“

Die Tagung „Reichsstadt als Argument“ versucht, über einen langgestreckten Zeitraum vom Spätmittelalter bis zum Ende des Alten Reiches spezifische und wiederkehrende Argumentationsmuster und -kontexte herauszuarbeiten und vergleichend zu betrachten. Dabei rückt die grundsätzliche Frage nach dem Selbstverständnis von Städten als „Reichsstädte“ im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit in den Fokus. Die Vorträge behandeln auch Städte im Elsass, der Pfalz (Speyer, Worms) und der Nordschweiz (St. Gallen). Sechste wissenschaftliche Tagung des Mühlhauser Arbeitskreises für Reichsstadtgeschichte vom 12. bis 14. Februar 2018 in Mühlhausen/Thüringen. Nähere … Tagung „Reichsstadt als Argument“ weiterlesen

What we have done so far: List of publications and lectures from the “Coats of arms in practice” project

The project “Coats of arms in practice” aims to reassess medieval heraldry from the perspective of cultural history. In order to keep track of the results of the project, we publish here a list of the publications and lectures that emerged from this project so far. Of course, there is still more to come!       Edited Volumes Hiltmann, Torsten; Hablot, Laurent (eds.): Heraldic Artists and Painters in the…

Und es geht wieder los

Nach langer Abwesenheit – hier im Blog, aber auch ansonsten – bin ich wieder da. Und starte in ein wunderbares Jahr, das ich als Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung am Historischen Kolleg in der Münchner Kaulbach-Villa verbringen darf. Ein ganzes Jahr, in dem ich keinerlei Verpflichtungen habe, außer mein Projekt zu den ländlichen Übergangsgesellschaften zu einem (vorläufigen) Abschluss zu bringen. Dieses Jahr will ich vor allem zum Schreiben nutzen, damit meine Habilschrift wächst und gedeiht. Aber ich habe auch fest eingeplant, diesem Blog wieder […]

Audio: Steuermann Mao

Helwig Schmidt-Glintzer zu Gast im Thomasius-Club am 19. April 2017

Der Sinologe Helwig Schmidt-Glintzer war über 20 Jahre lang Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Er veröffentlichte etliche Bücher über das alte und das neue China. Nun legt er eine Biographie über Mao Zedong vor, der als „Steuermann“ verehrt und als Diktator verachtet wird. Dabei nutzt er neue Quellen und Forschungen, um den historischen Hintergrund auszuleuchten, vor dem Mao bei der Erneuerung Chinas antrat. Denn Mao war mehr als das, was später Maoismus hieß. Wir fragten den Autor auch nach dem gegenwärtigen China und seiner Sicht auf den Reformer.

Die Biographie – etwas Bleibendes schaffen

Wir beschäftigen uns bei Pro Heraldica nicht nur mit dem Schreiben von Familien- und Firmenchroniken, sondern auch mit dem Schreiben von Biographien. Das hat sich im Prinzip aus dem Schreiben der Familienchroniken entwickelt. Wir haben einfach festgestellt, dass wir teilweise Gesprächspartner haben, die so ein interessantes Leben und soviel erlebt haben, dass man dieses Leben… Weiter »

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„Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ in SHERPA/RoMEO („This is a RoMEO green journal“) und ERIH PLUS (VÖB-Mitt. 1/2017)

Redaktion der Mitteilungen der VÖB: „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ in SHERPA/RoMEO („This is a RoMEO green journal“) und ERIH PLUS / Editorial Zusammenfassung: Editorial von Heft 1, Band 70 (2017) der „Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und … Weiterlesen

Archäomediale & Cinarchea

12. Internationales Archäologie-Film-Medien-Festival

Vom 11. bis 14. Oktober 2017 findet im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zum dritten Mal das Archäologie-Film-Medien-Festival Archäomediale/Cinarchea statt. Schirmherr des diesjährigen Festivals ist Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz). In jeweils zwei Programmblöcken werden internationale dokumentarische Formate gezeigt. Das Themenspektrum ist vielfältig und reicht von der Steinzeit, über verschiedene Epochen des europäischen Mittelalters, bis hin zu Grabungen auf Schlachtfeldern des Zeiten Weltkrieges und in Syrien. Eine hochkarätige Jury aus Vertretern von TV (Gisela Graichen, Georg Graffe, Kay Siering) und Wissenschaftlern (Prof. Dr. Franz Schopper, Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Dr. Angela Kühnen) prämiert am Samstagabend die besten Produktionen. Neben den gezeigten Filmen haben alle Besucher über ihr Smartphone die Möglichkeit, archäologische Podcasts in unserer Hör- Lounge zu genießen und dafür einen Zuschauerpreis zu vergeben.
Highlight des Festivals ist ein „Werkstattgespräch“ mit dem Althistoriker Prof. Dr. Werner Dahlheim. Dieser berichtet anhand zahlreicher Beispiele aus seiner Tätigkeit als Berater für Dokumentarfilme und gibt Einblick in diese teils komplizierte und schwierige Arbeit. Abgerundet wird das Festival durch die Sonderausstellung des international renommierten Berliner Fotografen Manfred Hamm „Die antiken Stätten von morgen. Ruinen des Industriezeitalters“.

Archäomediale/Cinarchea

12. Internationales Archäologie-Film-Medien-Festival

Vom 11. bis 14. Oktober 2017 findet im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zum dritten Mal das Archäologie-Film-Medien-Festival Archäomediale/Cinarchea statt. Schirmherr des diesjährigen Festivals ist Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz). In jeweils zwei Programmblöcken werden internationale dokumentarische Formate gezeigt. Das Themenspektrum ist vielfältig und reicht von der Steinzeit, über verschiedene Epochen des europäischen Mittelalters, bis hin zu Grabungen auf Schlachtfeldern des Zeiten Weltkrieges und in Syrien. Eine hochkarätige Jury aus Vertretern von TV (Gisela Graichen, Georg Graffe, Kay Siering) und Wissenschaftlern (Prof. Dr. Franz Schopper, Prof. Dr. Kerstin Stutterheim, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Dr. Angela Kühnen) prämiert am Samstagabend die besten Produktionen. Neben den gezeigten Filmen haben alle Besucher über ihr Smartphone die Möglichkeit, archäologische Podcasts in unserer Hör- Lounge zu genießen und dafür einen Zuschauerpreis zu vergeben.
Highlight des Festivals ist ein „Werkstattgespräch“ mit dem Althistoriker Prof. Dr. Werner Dahlheim. Dieser berichtet anhand zahlreicher Beispiele aus seiner Tätigkeit als Berater für Dokumentarfilme und gibt Einblick in diese teils komplizierte und schwierige Arbeit. Abgerundet wird das Festival durch die Sonderausstellung des international renommierten Berliner Fotografen Manfred Hamm „Die antiken Stätten von morgen. Ruinen des Industriezeitalters“.

Nadelkissen der Amischen

Nadelkissen der Amischen

Was haben Nadelkissen mit dem Protestantismus zu tun? In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ erklärt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, den überraschenden Zusammenhang.

Nadelkissen der Amischen

Nadelkissen der Amischen

Was haben Nadelkissen mit dem Protestantismus zu tun? In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ erklärt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, den überraschenden Zusammenhang.

LE CHAJIM – Auf das Leben! Jüdische Kulturwoche im Oktober 2017 in Rothenburg mit Filmen, Vorträgen, Führungen, Folklore

Jüdische Kultur und Geschichte erleben, in den Dialog treten, Neues kennenlernen, Spannendes erfahren, der Vergangenheit gedenken und der Gegenwart begegnen – dafür bietet alljährlich die Jüdische Kulturwoche in Rothenburg, organisiert vom evangelischen Bildungswerk und Freunden, die Gelegenheit. Unter dem Motto … Weiterlesen

#MOMathon17 | monasterium.net: nächster MOMathon am 30. November 2017

Der nächste MOMathon von monasterium.net findet am 30. November 2017 statt: http://icar-us.eu/en/cooperation/online-portals/monasterium-net/momathon/ via Medieval charter fans, go, run! The next #momathon17 is announced for Nov 30th! https://t.co/K3fnRzXE3n @TorstenHiltmann @MariaRottler — mom-ca (@monasterium_net) October 4, 2017   The MOMAthon is … … an online event in which many people interested in historical documents all around the world help to enhance the world’s largest database of medieval and early modern charters. Monasterium.net contains many documents with incomplete description: There are documents with automatically created descriptions which … #MOMathon17 | monasterium.net: nächster MOMathon am 30. November 2017 weiterlesen

Krimskrams: Stumpfes Messer mit Gürtel aus Leder schärfen? — Polystratus und ein antikes Buch mit Gegenwartsbezug?

Polystratus und ein antikes Buch mit Gegenwartsbezug?

In der sogenannten Villa dei Papiri – einer antiken Landvilla, die im Jahr 79 n. Chr. beim Ausbruch des Vesuvs verschüttet wurde – entdeckten Forscher schon früh verkohlte Bücher/Schriftrollen, an deren Entzifferung bis heute gearbeitet wird. 
Darunter befinden sich auffällig viele Werke epikureischer Philosophen. Der Villen-Besitzer – oder zumindest einer seiner Vorgänger – scheint eine Vorliebe für diese philosophische Schule gehabt zu haben.
Als ich kürzlich ein wenig über die von den Archäologen ans Tageslicht geförderten Schriften las, sprang mir ein vom Epikureer Polystratus stammender Titel sofort ins Auge und ich musste aufgrund seines unfreiwilligen Gegenwartsbezuges schmunzeln – er lautet nämlich: Über die unsinnige Verachtung der Volksmeinung
Es gibt offenbar Dinge, die sich selbst in über 2000 Jahren nicht geändert haben 😉. 
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Stumpfes Messer mit Gürtel aus Leder schärfen?


Was tun, wenn man mit in Mittelalter- oder Römerausstattung mitten in der Pampa unterwegs ist und plötzlich feststellt, dass das Messer nicht mehr gut schneidet? Genau, man holt den Schleifstein hervor. Wenn der aber vergessen wurde, dann tut es mitunter auch ein Gürtel. Als ich nämlich kürzlich in die beschriebene Situation kam, habe ich das Messer in meiner Not mit großem Erfolg gut zehn Minuten am straff gespannten Leder des Gürtels abgezogen. Dem Gürtel hat das so gut wie nichts ausgemacht, denn man setzt die Klinge dabei ja in einem sehr flachen Winkel auf.
Freilich, richtig tiefe, wüste Kerben bekommt man damit nicht heraus (die würden sogar eher dem Leder schaden), aber sofern die Schneide noch nicht völlig ruiniert ist, kann das Schärfen am Gürtel trotzdem viel bringen – und zwar auch dann, wenn keine Schleifpaste auf dem Leder aufgetragen wurde, wie das bei speziellem Abziehleder gerne gemacht wird.

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