Planet History

Daily Archives: 12. Oktober 2017

„Kaisersturz“ – ZDF dreht Doku über Abgang von Wilhelm II.

Die Revolution im Herbst 1918 und die Flucht von Kaiser Wilhelm II. jähren sich 2018 zum 100. Mal. Grund genug für das ZDF dieser Umbruchzeit und dem glanzvollen Leben des letzten deutschen Kaisers ein 1,5-stündiges Doku-Drama zu widmen. Titel: „Kaisersturz“. Gedreht wird bis Ende Oktober an Originalschauplätzen, sofern sie noch existieren. Etwa im neuen Palais … „Kaisersturz“ – ZDF dreht Doku über Abgang von Wilhelm II. weiterlesen

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Eine gute Idee: National Archives’ Transferring to Places of Deposit e-learning course

Die National Archives and Restauration Administration machen Schluss mit komplizierten Anbietungsabläufen, die Registraturbeauftragte und andere Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung nicht durchschauen. Durch einen eLearning-Kurs (National Archives’ Transferring to Places of Deposit e-learning course) können aktenproduzierende und aktenzuständige Personen bestimmter Einrichtungen jetzt einfach die Abläufe der Anbietung und deren Hintergründe, sowie mögliche Konsequenzen für ihre Arbeit erfahren und anzuwenden lernen. Auf Twitter wurde auch ein erklärendes Video zum Kurs veröffentlicht. Hintergrund ist die Änderung des Public Records Act, der bis 2013 eine 30-Jahresfrist vorsah, die ausgewählte Verwaltungsunterlagen … Eine gute Idee: National Archives’ Transferring to Places of Deposit e-learning course weiterlesen

Ein kleines Wirtschaftswunder

Ein kleines Wirtschaftswunder -Schlämmkreide auf Rügen Die erste deutsche Kreidefabrikation entstand 1840 bei Greifswald. Gründer war der als Altertumsforscher berühmt gewordene Friedrich von Hagenow, der auch als tüchtiger Geschäftsmann galt. Wenige Jahre nach der Greifswalder Fabrik ging 1845 in Saßnitz … Weiterlesen

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Frauen der Reformationsgeschichte

Frauen der Reformationsgeschichte Eine schöner Bericht des NDR über Adeline Gräfin Schimmelmann, die auf Rügen ein Seemannsheim errichtete, als ein Beispiel aus der Ausstellung „Frauen der Reformationsgeschichte“, die noch bis zum 5.11.2017 im Greifswalder Dom und danach an anderen Orten … Weiterlesen

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Standesamt Kolberg

Standesamt Kolberg Die Kolberger Familienforscher waren wieder fleissig: Personendaten aus den Sterbeurkunden StA Kolberg 1914-1918 erfasst Link zur KolbeX: http://kolberg-koerlin.de/familienforschung/#suchmaske Bild: Rathaus Kolberg Ähnliche BeiträgeQuellensuche Pommern Fernwehforschung in Pommern Demminer Findbuch – Landratsamt Demmin

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Familysearch – neue Digitalisate

Familysearch – neue Digitalisate Die neuen freien Digitalisate bei Familysearch https://fs.webosi.net/detail/pommern/latest (Updatedatum 25.9.2017) betreffen Stralsund und Barth, aber auch ein altlutherisches Kirchenbuch aus Kirchhayn–Jackson Wisconsin, das die Auswanderer aus dem Kreis Cammin mitgenommen hatten und dort weiterführten. Achtung: Für die meisten … Weiterlesen

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Heeresversuchsanstalt Peenemünde

Heeresversuchsanstalt Peenemünde Vor 75 Jahren startete in Peenemünde die erste Großrakete der Welt. Ab 1936 entstand auf der Ostseeinsel Usedom die Heeresversuchsanstalt Peenemünde. 1938 kam eine Versuchsstelle der Luftwaffe hinzu. Die Anstalten belegten eine Fläche von 25 Quadratkilometern und beschäftigten … Weiterlesen

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Auch Israel will Unesco verlassen

„Als Hauptgrund in beiden Fällen gilt aber die Vollmitgliedschaft Palästinas, die am 31. Oktober 2011 beschlossen wurde. Die Unesco war die erste Organisation der Vereinten Nationen, die Palästina als eigenständigen Staat und als Mitglied akzeptiert.“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/auch-israel-will-unesco-verlassen-a-1172678.html Update zu https://archivalia.hypotheses.org/67805

Erneuter Fund in Sakkara: Pyramidion aus dem Alten Reich entdeckt

Innerhalb von nur einer Woche kann das Team der Universität Genf einen zweiten Erfolg verkünden. Nachdem sie letzte Woche in Sakkara einen Obelisken aus dem Alten Reich gefunden hatten, stießen sie nun während ihrer Ausgrabungen auf ein Pyramidion (Schlusstein einer Pyramidenspitze), die vielleicht ebenfalls zu Königin Anchenespepi II. gehörte. Ihr neuer Fund ist zwar nicht […]

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Erneuter Fund in Sakkara: Pyramidion aus dem Alten Reich entdeckt

Innerhalb von nur einer Woche kann das Team der Universität Genf einen zweiten Erfolg verkünden. Nachdem sie letzte Woche in Sakkara einen Obelisken aus dem Alten Reich gefunden hatten, stießen sie nun während ihrer Ausgrabungen auf ein Pyramidion (Schlusstein einer Pyramidenspitze), die vielleicht ebenfalls zu Königin Anchenespepi II. gehörte. Ihr neuer Fund ist zwar nicht […]

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Tagung der Deutschen ISKO 2017 mit Schwerpunkt Digital Humanities

via Michael Franke-Maier, UB/FU Berlin Die Tagung WissOrg’17 – Theorie, Information und Organisation von Wissen findet dieses Jahr unter dem Motto Knowledge Organization for Digital Humanities vom 30. 11.-01.12. an der FU Berlin statt. Dabei handelt es sich um eine Reihe zweijährlich stattfindender Tagungen, die von der deutschen ISKO (International Society for Knowledge Organisation) ausgerichtet wird. […]

Jagdschloss Hummelshain vor der Zwangsversteigerung

Das verfallende Jagdschloss Hummelshain in Thüringen soll erneut den Besitzer wechseln. Nach Informationen der Thüringer Allgemeinen bereitet die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) eine Zwangsversteigerung vor. Wer den Zuschlag bekommen soll, steht offenbar auch schon fest. Nach Angaben der Zeitung soll die LEG einen Bauunternehmer aus Bayern favorisieren. Über den Kaufbetrag wurde nichts bekannt. Zurzeit gehört das … Jagdschloss Hummelshain vor der Zwangsversteigerung weiterlesen

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Report on the 19th Fish Remains Working Group meeting in Alghero-Stintino, Italy.

A blog entry by Mari Yamasaki.

The beautiful cities of Alghero (Fig. 1) and Stintino (Fig. 2) in Sardinia served as the backdrop for the 19th Fish Remains Working Group (also FRWG) meeting from the 1st to the 7th of October. In the course of three intense days of conference, 16 posters and 47 papers – including my own – were presented, with topics spanning from isotopic analysis and DNA sequencing, to ethnographical accounts and archaeological excavation, all sharing one common denominator: the importance of fish remains for understanding the past ways of life.
Figure 1. View of Alghero, Torre Sulis (Photo by Mari Yamasaki)



Figure 2. View of Stintino, Porto Minore (Photo by Mari Yamasaki)

With few exceptions, the study of fish remains is regarded as a minor component when building the larger historical narratives of a site, city or region. The aim of this group of international scholars is precisely to give the right weight to this often neglected piece of evidence. The majority of the participants came from archaeozoological background, but ethnologists, historians and more traditional archaeologists also attended and presented their perspectives on the subject, which often instigated lively and interdisciplinary discussions (Fig.3).



Figure 3.  (Photos by Mari Yamasaki)

a. Opening remarks. From the left: Prof. Piero Bartoloni, Prof. Arturo Morales-Muñiz, Prof. Barbara Wilkens, Dr. Ornella Piras, Dr. Gabriele Carenti

b. Prof. Morales-Muñiz. „The European hake (Merluccius merluccius L.): a deepwater fishery in the Neolithic?“
c. Prof. Richard C. Hoffman. „Who dined extensively on fish in Medieval Europe? A critical consumer reads stable isotope analysis“
Among many brilliant contributions, I believe it is worth highlighting some of them for the originality of their approach. From session 1, Ambra Zambernardi’s ethnological account on the relationship between the tonnarotti and their prey, the bluefin tuna, was particularly interesting. With the term tonnarotti, in fact, one does not refer to fishermen just as much as the term Tonno (tuna) does not refer to fish, or the tonnara to fishing. The connection between the tuna, the tonnarotti, and the tonnara is a unique one, something that resembles more the hunt of big game, or even war, than fishing. Traces of parallels between the capture of the Bluefin tuna and battle scenes can be dated back to classical Greece: in Aeschylus‘ tragedy „The Persians“, the slaughtering of the enemies is described as the mattanza, the killing phase of the capture of this giant fish. In Zambernardi’s account on the tonnarotti, the deep sense of respect that these men had for their catch was evident. This is also attested by the prayers of atonement recited for the dead tunas after the mattanza. Another aspect that emerged is that, sadly, this traditional practice and the cultural world related to it are rapidly getting lost with the introduction of industrialized fishing strategies.
Taking a leap in the deep past, Ying Zhang’s paper in session 2 focused on the Neolithic on the Yangtze River ecosystem and on the state of archaeozoological research in the area with particular reference to the ichthyofaunae. Despite a traditional image of populations dedicated mostly to terrestrial sources, from her studies emerged a picture of communities which consistently relied on fresh water resources. Interestingly, even where marine and brackish fish was available in the estuarine areas, the preference was still leaning towards the riverine sources, with a minimal incidence of marine fauna. As for the latter, the species represented consisted prevalently of large pelagic species such as tuna, shark and whale. Her hypothesis is that these few remains did not indicate the existence of a deep-water fishing strategy, but resulted from the opportunistic exploitation of specimens that were washed ashore by the tide.
In session 3, Arturo Morales Muñiz – one of the top experts in the field of archaeological fish remains for the European Atlantic coast and the western Mediterranean – also addressed the question of the existence of Neolithic deep-water fisheries. Analysis of modern hake from the Mediterranean and from the Atlantic reveal different trophic levels, which in turn allows to differentiate the origin of the fish on the basis of their isotopic signature. The isotopic analysis of archaeological fish remains from the Iberian Peninsula were then compared to the modern ones to confirm that populations in Galician coast would indeed procure their hake from the Atlantic. From this data, it almost appeared that pelagic fishing was commonly practiced already in the Neolithic. However, studying the reproductive behaviour of the hake, it resulted that this species comes close to the shore in relatively shallow waters in spring and autumn. In light of this, it becomes clear how this activity was connoted by a seasonal character, rather than advanced oceanic seafaring technology. 
Another famous name in the study of archaeological fish remains participated in the conference: Omri Lernau – arguably the authority in the field for the Eastern Mediterranean – offered a paper within the forth session. In his talk, he presented the archaeological evidence relative to the consumption of non-kosher fish (simply put, the prohibition to eat any fish without scales) in Israel, for a period spanning between the Bronze Age and the Late Roman times. In his overview of the evidence, he showed how this dietary taboo underwent variable degrees of implementation throughout Jewish history, and only consolidated, together with Israelite identity, in times of crisis – namely under the Babylonian and the Roman domination. Among the non-kosher fish, particularly numerous all over the country were the remains of the African catfish (Clarias gariepinus), a riverine fish that may have lived in the much wetter Bronze and Iron Age Israel. Recent investigation, however, point towards the likelihood that this species was actually imported from Egypt together with another Nilotic fish, the Lates niloticus. As it is a matter of special interest for my dissertation project, I addressed the issue of the imports of the Lates in my own paper in relation to the exploitation of maritime resources and the development of seaborne trade networks in the Eastern Mediterranean Bronze Age, The import of determined fish species from great distances is also accounted for in Medieval Serbia. In her paper, Ivana Živaljević presented the case study of the monastery of Studenica, where large sturgeons were carried via land for well over 200 km. 
On the last day, the conference moved to the fishing village of Stintino, some 40 km north of Alghero, where we were hosted by the Museo della Tonnara (the Museum of the traditional Bluefin tuna fishing). After welcome talks by Antonio Diana, major of Stintino, and Salvatore Rubino, scientific director of the museum and professor of microbiology atthe University of Sassari, we were given some time to visit this small but charming museum displaying the archaeology, technology and personal histories of the all but lost art of the tonnara (Fig. 4), the traditional fishing of the Bluefin tuna (Thunnus thynnus). 
Figure 4. A model representing the net arrangements for the tonnara. on display at the Museo della Tonnara, Stintino. (Photo by Mari Yamasaki)

Following the visit, the last session of the 19th FRWG was held in the conference hall of the museum itself. Here, Richard Hoffmann’s paper addressed a very relevant matter concerning the appropriate use of scientific data to answer historical questions. In particular, he made use of stable isotope analysis performed on individuals from a mass grave dated to 15th century Rome, and compared it with the written sources from the same period referring to the fish sold in the city markets. Taken alone, the two studies depicted two rather different scenarios: on the one hand, the isotopic analysis appeared to be consistent with a diet based on Atlantic fish, and thus implied that the Roman marked imported it; on the other, the sources made no mention of such type of fish being sold in Rome at the time. However, after combining these two types of evidence with population and economic data, there emerged a much more intricate picture, where consumption habits intertwine with an increase of trade between Rome and different areas of Europe and, consequently, a more intense movement of people along with their goods and foods (including Atlantic stockfish, for example) into the Italian peninsula. Far from suggesting the import of exotic fish, the most likely explanation was that the analysed individual was probably a foreigner, possibly a trader, who died in Rome during the plague.
In conclusion, the 19th FRWG meeting was a great occasion to highlight the importance of fish remains to understand more than just economic practices, but also gain precious information on the expression of identities and ethnicity through consumption habits. Finally yet importantly, it offered the chance to compare some radically different methods and approaches from a variety of disciplines in two of the most beautiful corners of Italy.

 

Koblenzer Kulturnutzerstudie

Kulturelle Teilhabe in Koblenz und der Region Jetzt mitmachen! In einer großen Fragebogenaktion sollen die kulturellen Interessen und Bedürfnisse der Bürger/innen und Bewohner/innen von Stadt und Region Koblenz erfragt werden. Egal ob Rock-Festival, Zeichenworkshop, Reisen oder Theaterbesuche, jegliche Form von kultureller Aktivität und Interessen steht im Mittelpunkt. Zum Fragebogen der Kulturnutzerstudie (nähere Infos hier), die das […]

„Co-existence calls for the creation for a new body politic“

Interview with Costas Laoutides on the Rohingya conflict in Myanmar

Since the end of August about half a million people have fled from western Myánmar to its neighboring country Bangladesh. The refugees belong to a Muslim minority, the so called Rohingya in Rakhine. The background of the recent incidents is a new intensity in an old conflict between Muslims and the Buddhist majority of the country. It is interesting that in the Western world a lot of attention has been paid to this warlike situation in far Southern Asia. Why is this so? Is the media really well informed about this conflict? Dr Costas Laoutides from the Deakin University in Melbourne has done a lot of research on the Rohingya conflict, of which parts were funded by the Gerda Henkel Foundation. We asked him for an interview about the recent incidents in Myanmar.

Auslieferung ADW XXII

Anfang dieser Woche war es endlich soweit! Die Auslieferung der 22. Edition unserer im Zweijahresrhytmus erscheinenden Allgemeinen Deutschen Wappenrolle ist erfolgt. Und auch bei der 22. Ausgabe ist immer noch ein tolles Gefühl, die neueste Ausgabe der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle in Händen zu halten. Diese Ausgabe war auch zugleich die letzte Ausgabe, bei der unser… Weiter »

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BAM Austria: Arbeitskreis Bibliotheken, Archive, Museen Österreichs: Aktivitäten 2016 (VÖB-Mitt. 1/2017)

Bruno Bauer, Markus Feigl, Gabriele Fröschl, Martina Griesser, Rainer Hubert, Lorenz Mikoletzky, Alfred Schmidt, Siegfried Steinlechner und Harald Wendelin: BAM Austria: Arbeitskreis Bibliotheken, Archive, Museen Österreichs: Aktivitäten 2016 Zusammenfassung: Bericht über die Aktivitäten von BAM Austria (Bibliotheken, Archive, Museen) 2016. … Weiterlesen

„Ich verbitte mir alle ungezogenen Bemerkungen darüber, daß ich Handschriften des Auslands nicht benutzt habe…“. Der Zugang zu Manuskripten und Sammlungen und die Erforschung der koptischen Bibel

Berlin | Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, 18:00-20:00 Uhr

Koptische Manuskripte waren für die Grundlegung der ägyptischen Philologie im 19. Jh. unverzichtbar und sind für den Ausbau der ägyptischen Sprachwissenschaft seit der Berliner Schule Adolf Ermans immer noch wertvoll. Die Erman-Vorlesung 2017 wird von Heike Behlmer, Inhaberin des Göttinger Lehrstuhls für Ägyptologie und Koptologie und Leiterin eines Akademieprojekts zur Edition der koptischen Septuaginta, gehalten.
Mehr noch als andere Literaturen des christlichen Orients hat die der ägyptischen Christen unter Fragmentierung, Zerstreuung und Verlust gelitten. Manuskripte der koptischen Bibel etwa sind in über 100 Museen, Bibliotheken und Sammlungen weltweit zu finden.
Bemühungen, den Text der koptischen Bibel zu rekonstruieren und zu edieren, waren und sind mit dem Problem des Zugangs zu den physischen Handschriften bzw. Fragmenten konfrontiert. Wie erfahren Gelehrte, welche Handschriften existieren und wo sie aufbewahrt werden, wie bekommen sie Erlaubnis (und finanzielle Mittel), Bibliotheken und private Sammlungen zu besuchen, wie regeln Institutionen und Sammler den Leihverkehr? Welche Rolle spielen dabei staatliche Institutionen und wie verändert im 19.Jh., der Zeit enormer Material- und Wissenserweiterungen, die weltpolitische Situation den Zugang zur handschriftlichen Überlieferung „orientalischer“ Kulturen?
Der Vortrag soll anhand einiger Beispiele aus der Arbeit an der koptischen Bibel vom 19. Jh. bis heute diesen logistischen, finanziellen und (wissenschafts-)politischen Fragen nachspüren – Fragen, die selbst in Zeiten des Informationsüberflusses noch eine Rolle spielen.
Um Anmeldung wird gebeten Anmeldung bis zum 29.10. unter: 
www2.bbaw.de/anmeldung-erman-vorlesung17

FR: Dänemark – Bibliotheken im Umbruch

Dänische Bibliotheken erfinden sich gerade neu: Bücher sind nur noch Nebensache. Vom Chorgesang bis zum Behördengang und mit Obdach für Einsame bieten sie dem Niedergang die Stirn. … Siehe http://www.fr.de/panorama/daenemark-bibliotheken-im-umbruch-a-1309752 via https://oebib.wordpress.com/2017/10/08/daenemark-bibliotheken-im-umbruch/

Videos: Kannibalen im Herzen Europas — Richard Löwenherz — Tatorte der Reformation

Archäologie: Kannibalen im Herzen Europas? | Spieldauer 2 Minuten | SWR | Stream & Info | Direkter Download
Tatorte der Reformation: Münster & Köln | Spieldauer 30 Minuten | MDR | Stream & Info

Interview mit Prof. Stefan Weinfurter über Richard Löwenherz | Spieldauer 8 Minuten | SWR | Stream & Info
Apropos Richard Löwenherz: Sozusagen als begleitende Maßnahme zu der im Video erwähnten Ausstellung über diesen berühmten englischen König ist kürzlich ein neues Buch erschienen. Zurzeit lese ich es noch, allerdings irgendwann diesen Herbst werde es hier im Blog besprechen.
Der Kaufpreis beträgt zwar 35 Euro, aber teuer ist das eigentlich nicht, wenn man bedenkt, um was für eine dicke, großformatige Schwarte es sich dabei handelt: Nähere Infos
Foto: Hiltibold | Cover: (C) Historisches Museum der Pfalz Speyer
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 Mehr Videos

Trump-Administration streicht den Schutz archäologischer Denkmäler

    Wie  befürchtet hat das US-Innenministerium nach einem Dekret des POTUS D. Trump den Schutz einiger archäologischer Fundstellen aufgehoben, da sie wirtschaftliche Interessen schädigten.

    Anasazi-Fundstelle „House on Fire Ruin“ im upper Mule Canyon,
    Teil des neuen Bears Ears Nationaldenkmals
    (Foto:  snowpeak   [CC BY 2.0] via  Wikimedia Commons)
    Betroffen sind vor allem der Bears Ears National Parc, in dem sich zehntausende Fundstellen der Anasazi-Kultur befinden.  Sie sind ein besonders interessantes Beispiel für die langfrstige Anpassung menschlicher Gesellschaften an einen Klimawandel (was für die klimaskeptische Trumpadministration aber vielleicht keine Rolle spielte), das schon verschiedentlich die wissenschaftliche Diskussion angeregt hat.

    Der Antiquities Act soll nun neu gefasst werden, so dass die Streichungen – was sie bisher wohl nicht sind – auch legal werden.

    Interne Links