Planet History

Author Archive for Angela Stilwell

Workshop: Die Opfer der Krankenmorde

In der Reihe „Erinnerung braucht Empathie“ bietet das Stadtarchiv München für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Reihe von Workshops zum biografischen Recherchieren über Verfolgte der NS-Diktatur in München an. Dr. Sibylle von Tiedemann, Mitglied der Arbeitsgruppe „Psychiatrie und Fürsorge im Nationalsozialismus in München“, die in Kooperation…

Workshopreihe: Biografische Recherchen zu Opfern des Nationalsozialismus in München

Erinnerung braucht Empathie München wird mit Gedenktafeln oder -stelen und einem zentralen Namensdenkmal an die mehr als 10.000 Kinder, Frauen und Männer erinnern, die aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung ihr Leben verloren. Zu den Opfern der NS-Regimes gehören Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Widerstandskämfper*innen, Homosexuelle,…

Mehr Archivcamp wagen!

Ich konnte dieses Jahr nicht bei der Offene Archive 2.3 dabei sein, aber da wir im 21. Jahrhundert leben und es hier um Archive im Web 2.0 (und darüber hinaus 😉) geht, war dies gar kein Problem, denn über Twitter konnte ich die Hauptpunkte und Diskussionen prima mitverfolgen und auch hier und da meinen Senf dazu geben. Und so habe ich auch mit Spannung verfolgt, wie sich denn das neue Format des Archivcamps schlägt. Ich hatte das Gefühl, dass alle Beteiligten, auch nach anfänglicher … Mehr Archivcamp wagen! weiterlesen

Online-Recherche im Stadtarchiv München

Mittelalterliche Urkunden, frühneuzeitliche Rechnungsbände, moderne Verwaltungsakten und elektronische Unterlagen aus dem 21. Jahrhundert, Fotos, Filme, Plakate und Pläne, Firmen- und Vereinsarchive sowie Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten: Das Stadtarchiv München verwahrt umfangreiche Bestände aus über 800 Jahren Stadtgeschichte, in denen nun auch im Internet unter https://stadtarchiv.muenchen.de recherchiert werden…

Italienische Migration nach München 1955–2015

60. Jahrestag der bilateralen Vereinbarung über die Anwerbung und Vermittlung von italienischen Arbeitskräften nach der Bundesrepublik Deutschland Montag, 21. Dezember 2015 10:00–17:30 Uhr, Stadtarchiv München, Winzererstraße 68, München Schirmherrschaft: Oberbürgermeister Dieter Reiter Tagung anlässlich des 60. Jahrestages der bilateralen Vereinbarung über die Anwerbung und Vermittlung von…

Jeder Mensch hat einen Namen

Gedenken an den 9. November 1938 Öffentliche Namenslesung (15 bis 18 Uhr) und Gedenkveranstaltung (19 Uhr). „Reichskristallnacht“ – das Wort steht für eingeworfene Schaufenster von Geschäften jüdischer Eigentümer. Diese Zerstörungen waren jedoch nur die äußerlich sichtbaren Spuren der nationalsozialistischen Aggression. Dahinter verbirgt sich weit mehr. „Kristallnacht“,…

Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung: “Zeitreise ins alte München: Schwabing“

Do, 15. Oktober 2015, 19 Uhr in der Seidlvilla, Nicolaiplatz,1b, 80802 München “Zeitreise ins alte München: Schwabing“ – Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung Eintritt frei! Das Stadtarchiv München setzt seine Publikationsreihe „Zeitreise ins alte München“ aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums der Eingemeindung Schwabings mit einem Band über dieses…

TAG DER OFFENEN TÜR: Ein Hauch Theaterluft – der Nachlass August Everdings im Stadtarchiv München

Im Jahr 2013 erhielt das Stadtarchiv von der Familie Everding den Nachlass des Regisseurs und Intendanten der Münchner Kammerspiele und späteren Generalintendanten der Bayerischen Staatstheater, August Everding (1928–1999). Die Erschließung des umfangreichen Materials steht nun vor dem Abschluss. Zum Tag der Offenen Tür werden bisher unbekannte Schriftstücke, Ton- und Filmdokumente, Fotos und Objekte aus dem Leben des weltbekannten Theatermanns und Kulturmanagers gezeigt. Programm: Ganztägig (10-16 Uhr): August Everding – Ausgewählte Stücke aus dem Nachlass Studioausstellung 11.00 Uhr Begrüßung Stadtdirektor Dr. Michael Stefan, Leiter Stadtarchiv, Anton Löffelmeier, Projektleiter Nachlass August Everding, Stadtarchiv, Prof. Hans-Jürgen Drescher, Präsident der Theaterakademie August Everding 11.15 Uhr Studiengang Musical „Es gibt Riesen über uns“, eine Hommage von Studierenden des Studiengangs Musical der Theaterakademie August Everding, mit Claudio Gottschalk-Schmitt, Valentina Inzko, Robert Henry Lankaster, Valerie Luksch, Wiebke Isabella Neulist, Johannes Osenberg, Laura Pfister, Lisa Rothhardt, Nico Soller. Am Flügel: Manfred Manhart, Leitung: Martin Harbauer. 12.15 Uhr Ergänzungsstudiengang Theater-, Film und Fernsehkritik „Armer, starker August“, vorgetragen von Britta Schönhütl (Absolventin) 12.30 Uhr Studiengang Musiktheater/Operngesang „Everdings Opernwelt“, Arien und Duette aus Opern, die August Everding inszeniert hat, mit Alexandra Flood, Sopran – Nadia Steinhardt, Mezzosopran – Ioannis Kalyvas, Tenor – Carl Rumstadt, Bariton. Musikalische Leitung und Moderation: Joachim Tschiedel […]

Migration bewegt die Stadt

Im Februar 2015 ist das Projekt »Migration bewegt die Stadt« gestartet. In Kooperation erforschen und sammeln das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München die Geschichte und Gegenwart der Migration in München, um neue Sichtweisen zu vermitteln: München ist Einwanderungsstadt und Migration schon immer Bestandteil ihrer Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Wir laden Sie herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 9. Juli 2015 um 18.00 Uhr mit anschließendem Empfang ein, bei der Themen, Ziele und Perspektiven des Projektes vorgestellt werden. Programm: Grußwort von Stadtrat Marian Offman in Vertretung des Oberbürgermeisters Dieter Reiter Projektvorstellung mit Diskussionsbeiträgen Podiumsdiskussion Ort: Saal im Münchner Stadtmuseum, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München Tel. 089-233-22370, www.muenchner-stadtmuseum.de Kontakt: Münchner Stadtmuseum Sammlung Stadtkultur / Volkskunde Projekt: Migration bewegt die Stadt St.-Jakobs-Platz 1 80331 München Stadtarchiv München Projekt: Migration bewegt die Stadt Winzererstraße 68 80797 München Um eine schriftliche Anmeldung per E-Mail bis 7. Juli 2015 wird gebeten: perspektive.migration@muenchen.de (Quelle: Flyer)

Symposium: Zwischen “Erfolg” und “Exil”. Lion Feuchtwanger und München

Gemeinsam mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München, der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der LMU und der Feuchtwanger Memorial Library in Los Angeles veranstaltet das Stadtarchiv München am 14. und 15. Juli ein Symposium mit dem Thema “Zwischen “Erfolg” und “Exil”. Lion Feuchtwanger und München”. Programm: Dienstag, 14. Juli 2015 16:00 – 18:00 Stadtführung Drei Jahre Geschichte einer Provinz. Eine topographische Erkundung auf den Spuren von »Erfolg« Dirk Heißerer Teilnehmerzahl begrenzt! Anmeldung über: symposium.feuchtwanger@gmail.com Münchner Künstlerhaus, Lenbachplatz 8 19:00 Eröffnung des Symposiums Maja Grassinger Begrüßung Hans-Georg Küppers, Kulturreferent der Landeshauptstadt München Grußwort Michael Brenner/Andreas Heusler Einführung Lion Feuchtwangers München. Szenische Lesung Otto Falckenberg Schule, München Lion Feuchtwanger Dokumentarfilm von Albrecht Joseph (1956) Mittwoch, 15. Juli 2015 Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15 10:00 – 10:15 Einführung in das Symposium Andreas Heusler/Michael Brenner 10:15 – 12:15 Inspiration und Regression – das »Milieu München« Moderation: Andreas Heusler Feuchtwangers Flaucher: Metamorphosen des bayerischen Ministerpräsidenten von Kahr und sein Verhältnis zu Kunst und Wissenschaft Ferdinand Kramer, München Feuchtwangers jüdische Wurzeln: Abgrenzung und Identitätsstiftung Heike Specht, Zürich Lion Feuchtwangers intellektuelles Koordinatensystem: Wedekind, Halbe, Mühsam, Reinhardt, Mann, Brecht, Valentin Dirk Heißerer, München 12:15 – 13:45 Mittagspause 13:45 – 17:15 Der Schriftsteller Lion Feuchtwanger Moderation: […]

Veranstaltung: Frauengeschichte – Wege zur Historisierung

Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte lädt am 16. Juli 2015 von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr zur öffentlichen Podiumsdiskussion unter dem Thema „Frauen- und Geschlechtergeschichte – von der Bewegung ins Archiv und in die Geschichtsbücher“ ein. Bei der Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der Frauenbewegung, aus dem Archivbereich, der Forschung sowie der schulischen Vermittlung, wollen wir mit einer breiteren Öffentlichkeit ins Gespräch kommen und u.a. folgende Fragen diskutieren: Wie kann das Bewusstsein von (ehemaligen) Aktivistinnen für die historische Relevanz ihrer Unterlagen geschärft werden? Nach welchen Kriterien übernehmen die verschiedenen Archive Unterlagen? Braucht es von Seiten der Archive (mehr) Angebote und Schulungen zu Grundlagen der Schriftgutverwaltung und Archivierung für Aktivistinnen selbst? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben WissenschaftlerInnen z.B. an die Erschließung und Zugänglichkeit von Beständen? Wie können Archive und Wissenschaft kooperieren? Wie wird die Neue Frauenbewegung in den Bildungsmedien dargestellt? Inwiefern fließen Themen der Frauen- und Geschlechtergeschichte in die bayer. Lehrpläne ein? (Quelle: Flyer IfZ München) Um 16:30 Uhr wird das Findbuch zum IfZ-Archivbestand der Frauenakademie München (FAM) an Vertreterinnen der FAM übergeben. Parallel gibt es die Möglichkeit zur Selbstpräsentation von Fraueninitiativen und Archiven sowie Gelegenheit zum weiteren Austausch. Weitere Informationen finden sich auf dem Flyer.

Die „Gesellschaft Alt-England“ in München 1819 – 1888

Dr. Wolfgang Burgmair Die „Gesellschaft Alt-England“ in München 1819 – 1888 am Donnerstag, 16. April 2015, 19 Uhr im Stadtarchiv München, Winzererstraße 68 (Eingang auch über Schleißheimer Straße 105) Eintritt frei! Die um 1820 gegründete „Gesellschaft Alt-England“ war nicht die erste und bei weitem nicht die einzige gesellige Vereinigung Münchens, sie versammelte aber in ihren Reihen prominente Vertreter aus Regierung, Ministerialbürokratie, Wissenschaft, Kultur und Industrie.   Der Referent berichtet über Aufstieg und Niedergang der Vereinigung und beleuchtet dabei zahlreiche gesellschaftliche, politische und kulturelle Aspekte von der Frühzeit der Monarchie bis zur Prinzregentenzeit. Eine wichtige Quellen-Grundlage bilden dabei die Karikaturen und Bildgeschichten Franz Graf von Poccis. Der Vortrag ist als Werkstattbericht eines langfristigen Forschungsprojekts gedacht. Der Historiker und Archivar Dr. Wolfgang Burgmair arbeitet seit 1996 am Historischen Archiv des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie München. Veranstalter des Abends sind die Franz-Graf-von-Pocci-Gesellschaft, die „Gesellschaft der Zwanglosen“ sowie das Stadtarchiv München.

Vortrag mit Diskussion: „ … und darüber ist kein Zweifel: Dieser Feind steht rechts!“

Dienstag, 09.12.2014, 19:00 Uhr / Stadtarchiv München, Rotunde, Winzererstraße 68, 80797 München Veranstalter: AK Veranstaltungen gegen den NSU c/o Kreisjugendring München-Stadt und Stadtarchiv München Vortrag mit Diskussion „ … und darüber ist kein Zweifel: Dieser Feind steht rechts!“ (Reichskanzler Joseph Wirth, Deutsche Zentrumspartei, im Reichstag 1922) Vom Nichtbefolgen einer Warnung: Verharmlosung des Rechtsextremismus – Traditionen und Kontinuitäten in der deutschen Geschichte Im Dienst der Karriere – Führungskräfte von Polizei und Nachrichtendiensten zwischen Weimar, Nationalsozialismus und Bundesrepublik Zwischen Auftrag und Feindbild – Sozialisation in Sicherheitspolizei/Gestapo damals und in Verfassungsschutz und Staatsschutz heute. Seit über einem Jahr begleitet ein Arbeitskreis verschiedener Münchner Organisationen und Einrichtungen den Prozess gegen den „nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mit öffentlichen Veranstaltungen: Diese informieren, klären auf und hinterfragen – zum Beispiel, warum von staatlichen Behörden die Gefahr des Rechtsextremismus immer wieder unterschätzt oder gar ignoriert wird. Die nunmehr vierte Veranstaltung zum Thema wirft einen Blick auf die Geschichte. Referenten: Dr. Joachim Schröder, Historiker Friedbert Mühldorfer, Lehrer und Historiker Mitglieder des Arbeitskreises: B.U.D. Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Opfer rechtsextremer Gewalt Florian Ritter, MdL SPD DGB-Jugend DGB München Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus firm Kreisjugendring München-Stadt Netzwerk demokratische Bildung München Stadtarchiv München Störfunk-Jugendradio ver.di München Vereinigung […]

Gesprächsrunden und Rundgänge zum Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing in der Ehrenbürgstraße

An der Ehrenbürgstraße in München haben sich acht Baracken eines Lagers erhalten, in dem während der NS-Herrschaft ausländische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter untergebracht waren. Dort entsteht als Dependance des NS-Dokumentationszentrums München ein Erinnerungsort, der sich mit dem Thema Zwangsarbeit auseinandersetzt. Im Oktober lädt die Landeshauptstadt München zu öffentlichen Gesprächsrunden und Rundgängen ein, in deren Mittelpunkt die Geschichte des Orts und seine herausragende erinnerungskulturelle Bedeutung stehen. 17.10.2014, 16 Uhr | Rundgang Heimweh, Hunger, Schwerstarbeit: Die Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus Auf dem Geländerundgang informieren die Historiker Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München, und Dr. Sabine Schalm, NS-Dokumentationszentrum München, über die Entstehungsgeschichte und die bauliche Struktur der Barackenanlage sowie den Alltag der Insassen. Treffpunkt Ehrenbürgstraße 9 Eintrtt frei Gelände barrierefrei 21.10.2014, 19 Uhr | Gespräch Zur Aktualität von Geschichte: Der Erinnerungsort Zwangsarbeiterlager Neuaubing Mit Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München, und Dr. Sabine Schalm, NS-Dokumentationszentrum München Einführung: Prof. Dr.-Ing. Winfried Nerdinger, Gründungsdirektor des NS-Dokumentationszentrums München Moderation: Ulrich Trebbin, Bayerischer Rundfunk Ort: Jugendtreff Neuaubing, Wiesentfelser Straße 57 (barrierefrei) Eintritt frei 24.10.2014, 16 Uhr | Rundgang Heimweh, Hunger, Schwerstarbeit: Die Lebenswirklichkeit von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern im Nationalsozialismus Auf dem Geländerundgang informieren die Historiker Dr. Andreas Heusler, Stadtarchiv München, und Dr. Sabine Schalm, NS-Dokumentationszentrum München, über […]

22. Tagung altbayerischer Heimatforscher

Samstag 18.10.14 in München, Oberbayern Nachlässe und Sammlungen. Fundgruben für den Heimatforscher 22. Tagung altbayerischer Heimatforscher Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstr. 5-11 Leitung: Dr. Wolfgang Pledl Die beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege angesiedelte Kontaktstelle Heimatforschung hält regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen ab, zu denen namhafte Experten eingeladen werden und die bestimmten Themen aus dem gesamten Bereich der Heimatforschung gewidmet sind. Die Referate zu Theorie und Praxis von Heimatgeschichte und Heimatforschung stammen von Fachleuten, die in der Lage sind, ihr Wissen auch für den Laien verständlich weiterzugeben. Zielgruppe sind Heimatpfleger, Mitarbeiter von Historischen Vereinen und Laienhistoriker, aber auch Lehrer und Studenten aller landeskundlicher Fächer. Programm und Anmeldeflyer als PDF zum Download (Quelle: Bayerischer Landesverein für Heimatpflege)

53. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung

Stadt, Region, Migration – Zum Wandel urbaner und regionaler Räume Freitag, den 14. November 2014 15:00 Uhr „Migration bewegt die Stadt“ – Vorstellung des Projekts der Landeshauptstadt München (Treffpunkt im Foyer des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München) …………………………………………………………………………………….. 18:00 Uhr Eröffnung der 53. Jahrestagung Altes Rathaus, Festsaal, Marienplatz 15 Begrüßung durch einen Vertreter der Landeshauptstadt München 18:15 Uhr Öffentlicher Vortrag Zwischen Türkengraben und Gleis 11. Skizzen zur Migrationsgeschichte Münchens Dr. Michael Stephan (München) 19:15 Uhr Verleihung des Stadtgeschichtlichen Preises des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung Laudatio 20:00 Uhr Stehempfang der Landeshauptstadt München Samstag, den 15. November 2014 9:00 Uhr Prof. Dr. Bernd Roeck (Zürich) Einführung in die Tagung Sektion I: ORTE / REGIONEN / EREIGNISSE Moderation: Dr. Michael Stephan 9:30 Uhr Prof. Dr. Uwe Israel (Dresden) Meltingpot Lagune. Wie Migranten das mittelalterliche Venedig prägten 10:15 Uhr Dr. Stephan Sander-Faes (Zürich) Topographien des Alltags: Verflechtungen von Stadt, Umland und Bewohnern im venezianischen Dalmatien des 16. Jahrhunderts 11:00 Uhr Kaffeepause 11:30 Uhr Felizitas Schaub (Berlin) Stadtnomaden. Migration und städtische Kulturen in Berlin und Prag (1867 – 1914) 12:15 Uhr Steven M. Zahlaus (Nürnberg) Menschen in prekären Lebensumständen: Die Zuwanderung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen, „Gastarbeiterinnen“ und „Gastarbeitern“ nach Nürnberg 13:00 Uhr Mittagspause Sektion […]

Ausstellung: Wenn der Kaiser ruft. Zur Geschichte des ehemaligen Wehramtsgebäudes an der Winzererstraße 68 in München

WO: Stadtarchiv München, Winzererstr. 68, 80797 München WANN: 19. Sept. bis 31. Oktober 2014; Öffnungszeiten: Mo bis Do 9-18 Uhr; Fr 9-12 Uhr Eintritt frei! Ausstellungseröffnung am 18. September, 18 Uhr   Das Gebäude des Stadtarchivs München in der Winzererstraße 68 feiert seinen 100. Geburtstag. 1912/1913 als Zweckbau für das städtische Wehramt erbaut, erzwang der Ausbruch des Ersten  Weltkriegs die vorzeitige Indienststellung des Gebäudes am 29. Juli 1914. Während der gesamten Dauer des Krieges erfüllte das Wehramt seine Aufgaben, nämlich die kämpfenden Truppen mit Mannschaftsnachwuchs und mit Materialien zu versorgen. Das Kriegsende besiegelte auch das Schicksal des besagten Amtes – mit der Verabschiedung der Weimarer Verfassung gingen 1919 alle militärischen Zuständigkeiten auf das Deutsche Reich über. Das nun funktionslos gewordene Wehramtsgebäude wurde ab 1926 eine Dependance für das am Marienplatz situierte und von Raumnot geplagte Stadtarchiv. Die von Dr. Manfred Peter Heimers konzipierte Ausstellung zeichnet in sechs Stationen die Geschichte des Gebäudes an der Winzererstraße nach: Vom Entwurf durch den Stadtbaurat Hans Grässel, über die Umnutzung ab 1926, die Beschädigung im Zweiten Weltkrieg und den mühsamen Wiederaufbau bis hin zum Ausbau für Archivzwecke ab 1976 mit einem nach Plänen von Hans-Busso von Busse errichteten großzügigen Magazinbau, der die Baugeschichte 1989 […]

Stellenausschreibung: Archivreferendar/in für das Stadtarchiv München

Die Landeshauptstadt München sucht für das Direktorium, HA I, Stadtarchiv, zum 01.10.2014 eine/n Archivreferendarin / Archivreferendar für das Referendariat zum Einstieg in der vierten Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen. Das Stadtarchiv ist die Fachdienststelle für alle Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Es hat die Aufgabe, das Archivgut (Akten, Urkunden, Karten, Pläne, Bild- und Tondokumente sowie elektronische Aufzeichnungen) aller städtischen Dienststellen, Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften zu archivieren, zu erschließen und bereitzustellen. Es berät die Benutzerinnen und Benutzer im Benutzerdienst und erteilt Auskünfte aus den Archivalien. Die städtische Verwaltung wird bei der Verwaltung und Sicherung ihrer Unterlagen beraten und unterstützt. Darüber hinaus ist das Stadtarchiv zuständig für die Erstellung der Stadtchronik, die zeitgeschichtliche Dokumentationstätigkeit sowie die stadtgeschichtliche Forschung und die historische Bildungsarbeit im Rahmen von Ausstellungen, Führungen, Vorträgen, Veranstaltungen und Publikationen. Was sind Ihre Aufgabenschwerpunkte? … während der fachtheoretischen Unterrichts- und Ausbildungszeit: Erwerben von archivischem Fachwissen, insbesondere in Archivwissenschaft, Archivalienkunde, Archivrecht und Archivtechnik. Erweitern und vertiefen der Kenntnisse in den geschichtlichen Hilfswissenschaften und der deutschen, lateinischen und französischen Schriftkunde. Ausbauen der Kenntnisse in Verfassungs-, Verwaltungs- und Territorialgeschichte, in Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie in Rechtsgeschichte. … während der praktischen Unterweisung: Angebotenes Archivgut sichten und im Hinblick auf Archivwürdigkeit […]

Buchvorstellung: Lion Feuchtwanger. Münchner – Emigrant – Weltbürger

Das Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, der Residenz Verlag und das Stadtarchiv München laden ein zur Buchvorstellung: Andreas Heusler: Lion Feuchtwanger. Münchner – Emigrant – Weltbürger am Mittwoch, 16. Juli 2014, 19.00 Uhr im Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, St.-Jakobs-Platz 18 Dr. Andreas Heusler stellt sein Buch im Gespräch mit Sabine Zaplin, Kulturjournalistin (BR), vor. Grußwort: Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München     und Oberbayern Aus dem Buch liest Gabi Hinterstoisser (BR). Schlusswort: Mag. Claudia Romeder, Verlagsleiterin Residenz Verlag Eintritt frei! Anmeldung erbeten unter (089) 20 24 00-491 oder karten@ikg-m.de ________________________ Zum Buch Lion Feuchtwanger (1884–1958), der weltberühmte Autor von „Jud Süß“ und „Erfolg“, war ein wirkungsstarker Akteur seiner Zeit – stilprägend in Theater und Literatur, politisch bewusst angesichts verstörender Zeitläufte, konsequent menschlich trotz existenzieller Bedrohung. Der 1884 in München geborene jüdische Intellektuelle warnte als einer der Ersten vor der nationalsozialistischen Gefahr. Im Exil in Frankreich und den USA war er eine stets hilfreiche Anlaufstelle. Freundschaften verbanden ihn mit vielen anderen Vertriebenen wie Arnold Zweig, Bertolt Brecht und Heinrich Mann. Wie viel uns seine Lebensgeschichte auch heute zu erzählen hat, zeigt die soeben erschienene Biografie von Dr. Andreas Heusler. Zum Autor Dr. Andreas Heusler, geboren 1960 in Calw, […]

Stellenanzeige: Archivar/in oder Historiker/in oder Volkskundler/in (Europäische Ethnologie)

Die Landeshauptstadt München sucht für das Direktorium, Hauptabteilung I, Stadtarchiv, Abteilung 2, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Archivar/in oder Historiker/in oder Volkskundler/in (Europäische Ethnologie) Die Stelle ist auf vier Jahre befristet. Das Stadtarchiv ist die Fachdienststelle für alle Fragen des städtischen Archivwesens und der Stadtgeschichte. Der Abteilung 2, Benutzerbetreuung, Forschung und Vermittlung, obliegt neben der Erschließung und der Bereitstellung von Archivgut die Beratung und die Auskunftserteilung im Benutzerdienst, die Erstellung der Stadtchronik, die zeitgeschichtliche Dokumentationsarbeit sowie die stadtgeschichtliche Forschung und die historische Bildungsarbeit im Rahmen von Ausstellungen, Führungen, Vorträgen, Veranstaltungen und Publikationen. Zur Abteilung 2 gehört das Sachgebiet „Zeitgeschichte, Jüdische Geschichte“, das mit der Durchführung des neuen Projekts zur dauerhaften Erforschung, Sammlung und Sichtbarmachung der Migrationsgeschichte als Teil der Münchner Stadtgeschichte betraut ist. Was sind Ihre Aufgabenschwerpunkte? Projektbezogene Bestandsaufnahme der Überlieferung zur Migrationsgeschichte im Stadtarchiv und Fortschreiben des Dokumentationsprofils Kontaktpflege zu „Akteuren der Migration“, Zeitzeugeninterviews, Beraten, Übernehmen und Erschließen von Sammlungsgut Überregionale Kontaktpflege und Erfahrungsaustausch, Einbinden des Projekts in den wissenschaftlichen Diskurs Öffentlichkeitsarbeit, Erarbeiten eines Vermittlungs- und Bildungskonzepts sowie Durchführen von Fachtagungen Die Aufgabenerfüllung erfolgt in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum im Rahmen des Projekts „Migration bewegt die Stadt“. Worauf kommt es uns an? Ein mit Promotion abgeschlossenes Universitätsstudium (Geschichte oder […]

Ausstellung: Schuld und Sühne? Der Nationalsozialismus vor Gericht

Eine Ausstellung des Staatsarchivs München zeigt anhand von Akten der Staatsanwaltschaften München I, München II und Traunstein die Ermittlungen und Strafverfahren wegen Nationalsozialistischer Gewaltverbrechen (NSG). Nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen über 50 Millionen Toten stellte sich die Frage nach der Verantwortung, nach Schuld und Sühne der von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen unvorstellbaren Ausmaßes. Neben den alliierten Hauptkriegsverbrecherprozessen in Nürnberg wurden von den Amerikanern die zwölf Nürnberger Folgeprozesse sowie die Dachauer Kriegsverbrecherprozesse zur Abstrafung verbrecherischer Organisationen sowie von Tätergruppen und Einzeltätern geführt. Seit Ende 1945 durften die deutschen Gerichte wieder Recht sprechen und seit dem Jahr 1950 hatten sie so weitreichende Kompetenzen, um auch Kriegsverbrechen aburteilen zu können. Darüber hinaus konnten jetzt Ermittlungsbehörden und Gerichte in Eigenregie Straftaten mit nationalsozialistischem Hintergrund verhandeln und strafen. Die Ausstellung des Staatsarchivs München gibt einen Einblick in die Verfahrensabläufe vor Gericht und stellt einige Prozesse vor, die aus der Masse der Strafverfahren herausragen. Ein großer Abschnitt der Ausstellung widmet sich den Verbrechen im Konzentrationslager Dachau, deren juristische Aufarbeitung ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft München II fiel. Es werden z.B. die den Strafverfahren zu entnehmenden Fakten zu den Phlegmone- und Malariaversuchen und den Unterdruck- und Kaltwasserversuchen von Dr. Sigmund Rascher vorgestellt. Die gequälten Häftlinge […]

200 Jahre Planimeter – Ein bayerischer Vermesser und seine geniale Idee

2014 jährt sich eine geniale Erfindung zum 200. Mal: Der bayerische Trigonometer Johann Martin Hermann (1785-1841) entwarf das erste exakt messende Planimeter. Sein Instrument konnte den Inhalt einer Fläche, deren Grenzen krumm und unregelmäßig verlaufen, erstmals genau berechnen. Hermann war seinerzeit bei der Königlich Unmittelbaren Steuerkataster-Kommission tätig, also in der Vorgängereinrichtung des heutigen Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Präsident Dr. Klement Aringer eröffnete anlässlich des 200. Jubiläums dieser Erfindung die Sonderausstellung „200 Jahre Planimeter – Ein bayerischer Vermesser und seine geniale Idee“ in der Vermessungshistorischen Ausstellung des LDBV. Dabei betonte er die enorme Bedeutung der Erfindung Johann Martin Hermanns in den Anfangsjahren der bayerischen Landesvermessung: Um die genaue Steuerabgabe für jedes der über 20 Millionen Grundstücke in Bayern zu ermitteln, brauchte man dessen genauen Flächeninhalt. Als Gäste begrüßte Herr Dr. Aringer Herrn Prof. Dr. Joachim Fischer, der die Geschichte des Planimeters wissenschaftlich aufgearbeitet hat und für den Inhalt der Ausstellung verantwortlich zeichnet, Herrn Andreas Brennecke vom Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität Paderborn, der der Ausstellung einen 3D-Druck beschafft hat, sowie Vertreter des Deutschen Museums und des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, die die Sammlung des LDBV mit Leihgaben und Exponaten bereichert haben: Frau Dr. Laura Scherr (Bayerisches Hauptstaatsarchiv), Frau […]

48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Kommunalarchivare am 16./17. Mai 2014 in Coburg

Das Programm zur 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Kommunalarchivare wird derzeit verschickt. Während sich die Arbeitssitzung am Freitag mit verschiedensten Themen aus dem Bereich des kommunalen Archivwesens befasst, ist die Arbeitssitzung am Samstag Vormittag den neuen “Möglichkeiten des Internets für Kommunalarchive“ vorbehalten. Das Programm: Freitag, 16. Mai 2014 11.00 Uhr Arbeitsgruppe „Bewertung von Archivgut“ (Sitzungssaal Ämtergebäude, Steingasse 18) 14.00 – 17.00 Uhr 1. Arbeitssitzung: Versammlung der Kommunalarchivare (Kongresshaus Rosengarten, Berliner Platz 1, 2.OG, Sitzungssaal 2+3) Tagesordnung: 1) Begrüßung (Dr. Michael Stephan, Stadtarchiv München) 2) Zukunft der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Kommunalarchivare (Dr. Michael Stephan, Stadtarchiv München) 3) Neue Homepage des AK Stadtarchive und der AG Kommunalarchivare (Christoph Engelhard, Stadtarchiv Memmingen) 4) Bericht der Arbeitsgruppe „Bewertung von Archivgut“ (Dr. Ingo Schwab, Stadtarchiv München) 5) Umgang bei Digitalisierung durch Dritte (Dr. Michael Diefenbacher, Stadtarchiv Nürnberg) 6) Digitale Langzeitarchivierung in Bayern und der bayerische Beitrag zu DIMAG (Dr. Manfred Heimers, Stadtarchiv München) 7) Neue Gebührensatzungen (Dr. Daniel Baumann, Stadtarchiv München) 8) Versicherung von Archiven und Archivgut (Dr. Dorit Maria-Krenn, Stadtarchiv Straubing) 9) Berichte aus der BKK und dem Bayerischen Städtetag 9) Berichte aus der BKK und dem Bayerischen Städtetag (Dr. Michael Stephan, Stadtarchiv München) 10) Verschiedenes 17.00 – 18.00 Uhr – Stadtführung (Treffpunkt: Marktplatz, Prinz-Albert-Denkmal); […]

2 Archivarinnen oder Archivare für die Langzeitarchivierung im Stadtarchiv München gesucht!

Folgende Aufgabenschwerpunkte wird die Arbeit beim Stadtarchiv haben: Mitarbeiten beim Ausbau des Basissystems zur Digitalen Langzeitarchivierung Erfassen, Bewerten, Übernehmen und Erschließen von digitalem Archiv- und Sammlungsgut Digitale Bestandserhaltung Betreuen von Benutzern/innen und Zugänglichmachen von Archiv- und Sammlungsgut Beraten von Registraturen in der Stadtverwaltung Die ganze Ausschreibung finden Sie hier!

AUSSTELLUNG: Münchner Frauen in den Kriegs- und Nachkriegsepochen des 20. Jahrhunderts

Ausstellung des Stadtarchivs München Die Kriegs- und Nachkriegsjahre veränderten die Lebensbedingungen in der Stadt grundlegend. Sie verursachten einen gesamtgesellschaftlichen Wandel. In den Akten und Sammlungen des Stadtarchivs München finden sich zahlreiche Zeugnisse dafür. Die Ausstellung zeigt Beispiele aus der reichhaltigen Überlieferung und stellt dabei die Münchner Frauen in den Mittelpunkt. Während der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert kämpften die Frauen – so lautete die Propaganda – „an der Heimatfront“. Mit großem Einsatz übernahmen sie viele Tätigkeiten der als Soldaten einberufenen Männer, engagierten sich für wohltätige Zwecke und versorgten gleichzeitig ihre Familien unter schwierigen Bedingungen. Teils willig, teils unwillig begegneten sie den Erwartungen, die an sie gestellt wurden, den Lebensbedingungen, die die Kriege ihnen aufzwangen, und den politischen Gegebenheiten, die ihnen im Lauf der Jahrzehnte nur langsam Rechte auf ein selbstbestimmtes Leben und politisches Handeln zuerkannten. In den Jahren nach den beiden Weltkriegen galt die Aufmerksamkeit dann in erster Linie den zurückkehrenden Soldaten. Frauen, die „nur“ an der Heimatfront gekämpft hatten, mussten zurückstehen, etwa wenn es um die Verteilung der knappen Arbeitsplätze ging. Doch das Erdulden und Warten blieb nicht ihre einzige Reaktion auf die Kriegsfolgen. Das Thema der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gesellschaft bekam nach den in […]

EINBLICKE: eine Veranstaltungsreihe des Stadtarchiv München

Mit der Veranstaltungsreihe “Einblicke” möchte das Stadtarchiv München monatlich interessierten Besuchern die Möglichkeit bieten, einen Einblick in die Arbeit des Archivs zu erhalten. Das Themenspektrum reicht von praktischen Einführungen in die Bestände und Recherchemöglichkeiten, Lesekurse und Führungen, bis zu Vorstellungen einzelner Bestände und Arbeitsergebnissen. Das Programm für das erste Halbjahr 2014 ist gewohnt abwechslungsreich, wobei ein kleiner Fokus auf dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs liegt. Di, 28. Januar 2014, 18.30 Uhr Die Münchner Stadtchronik Dr. Brigitte Huber stellt das offizielle Tagebuch der Stadt München anhand Einträge aus dem Jahr 1914 vor. Di, 18. Februar 2014, 18.30 Uhr Blick in die Restaurierungswerkstatt Margaretha Eisenhofer berichtet über ihre Arbeit. Telefonische Anmeldung (ab 10. Februar) erforderlich! Tel. (0 89) 2 33-03 08 Sa, 8. März 2014, 10 -17 Uhr – Tag der Archive Münchner Frauen in den Kriegs- und Nachkriegsepochen des 20. Jahrhunderts. Dokumente aus den Akten und Sammlungen des Stadtarchivs München (Ausstellung) Außerdem: Führungen durch die Ausstellung (11/15 Uhr), das Magazin der Fotosammlung (13 Uhr) und das allgemeine Archivmagazin (10/12/14 Uhr). Der Lesesaal und das Ben-Chorin-Zimmer sind geöffnet. Weitere Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Do 9-18 Uhr; Mi, Fr 9-12 Uhr (bis 11. April) Di, 18. März 2014, 18.30 […]

Buchvorstellung: Alfred Koppel „Dies ist mein letzter Brief …“Eine Münchner Familie vor der Deportation im November 1941

Einladung zur Buchvorstellung am Donnerstag, 30. Januar 2014 um 19.00 Uhr in der Rotunde des Stadtarchivs München Begrüßung Dr. Michael Stephan, Leiter des Stadtarchivs München Grußwort Michael Volk, Volk Verlag München Einführung der Herausgeber Friedbert Mühldorfer Ilse Macek Lesung aus den Briefen von Carla Koppel Julia Muhler Cortis, Moderatorin und Sprecherin Kooperationspartner Buchvorstellung: Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Lagergemeinschaft Dachau e.V. Stadtarchiv München Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA Bitte melden Sie sich bis zum 24. Januar unter stadtarchiv@muenchen.de an! Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter – und stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie.Die Familie Koppel lebte in den 1930er Jahren in München. Der Vater wie auch Alfred und sein Bruder Walter konnten noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, die Mutter musste mit den vier anderen Kindern zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm Briefe nach New York, den letzten wenige Tage vor der Deportation nach Kaunas im November 1941, wo sie und ihre Kinder ermordet wurden.Alfred Koppel schrieb die Geschichte seiner Familie auf und übersetzte die Briefe ins Englische. 2010 erschien sein […]

Neue Angebote im Lesesaal des Stadtarchivs München

Mit der Wiedereröffnung des Stadtarchivs München am 04.12.2013 gibt einige Neuerungen im Lesesaal des Stadtarchivs. Ab sofort kann das Stadtarchiv im Lesesaal  WLAN anbieten, das die Benutzer des Hauses kostenfrei nutzen können. Außerdem ist nun das Fotografieren mit eigener Kamera ohne Blitz für die private Nutzung im Lesesaal erlaubt. Zusammen mit der Lesesaalordnung wird der Benutzer auf dieses Angebot hingewiesen und verpflichtet sich gleichzeitig, bei Veröffentlichung die Erlaubnis des Stadtarchivs einzuholen. Ausgenommen sind Fotos sowie Unterlagen, die gebunden bzw. geheftet sind und daher aus konservatorischen Gründen nur durch Fachpersonal fotografiert werden dürfen. Als dritte Neuerung steht nun ein Reader-Printer bereit, der digitale Kopien von Mikrofilmen anfertigen kann. Dies kann zum Beispiel bei Zeitungen oder den verfilmten Ratsprotokollen eine Erleichterung sein. CDs sind bei der Lesesaalaufsicht für zu erhalten. Das Stadtarchiv München freut sich auf Ihren Besuch!

Vorstellung des Forschungsprojekts „Die Münchner Stadtverwaltung im Nationalsozialismus“

Als erste bundesdeutsche Großstadt lässt München in einem breit angelegten wissenschaftlichen Forschungsprojekt die Rolle der Stadtverwaltung während der NS-Zeit untersuchen. München besaß für Entstehung und Aufstieg des Nationalsozialismus eine Schlüsselrolle. Im Kontext von „Machtergreifung“ und Machtsicherung der NSDAP spielte auch die Kommunalverwaltung als Herrschaftsinstrument eine wichtige Rolle. Von der Geschichtswissenschaft wurde dieser Aspekt bislang noch nicht systematisch untersucht. Hier setzt ein vom Münchner Stadtrat im Jahr 2009 beschlossenes, mehrstufiges Forschungsprojekt an. In Kooperation mit dem Stadtarchiv führt das Historische Seminar der LMU München das Projekt in voller wissenschaftlicher Unabhängigkeit durch. Das Vorhaben geht zurück auf einen Stadtratsantrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen/RL, die bereits im März 2008 die „Aufarbeitung der Rolle der Stadtverwaltung und der städtischen Beteiligungsgesellschaften im Dritten Reich“ gefordert haben. Anlass für diesen Antrag war eine Pilotstudie zur Geschichte des städtischen Gesundheitsamtes während der NS-Zeit, die vom Referat für Gesundheit und Umwelt 2007 in Auftrag gegeben worden war. Diese Pilotstudie hatte eine enge Verstrickung der städtischen Gesundheitsverwaltung mit der Bürokratie des Unrechts nach 1933 ans Licht gebracht und die Notwendigkeit einer breit angelegten, wissenschaftlichen Untersuchung von Verwaltungshandeln in der Diktatur deutlich gemacht. Seit Herbst 2009 loten Historikerinnen und Historiker des Historischen Seminars der Ludwig-Maximilians-Universität die Dimensionen nationalsozialistischer […]

Präsentation: Erste Forschungsergebnisse des Projekts „Die Münchner Stadtverwaltung im Nationalsozialismus“

Das Stadtarchiv München lädt herzlich ein zur Präsentation der bisher im Rahmen des Kooperationsprojekts  „Die Münchner Stadtverwaltung im Nationalsozialismus“ fertig gestellten ersten Forschungsbausteine. Das Projekt wird getragen vom Historischen Seminar der LMU München und dem Stadtarchiv München. Annemone Christians Amtsgewalt und Volksgesundheit. Das öffentliche Gesundheitswesen im nationalsozialistischen München Florian Wimmer Die Völkische Ordnung von Armut. Kommunale Sozialpolitik im nationalsozialistischen München Begrüßung Oberbürgermeister Christian Ude Ziele und Perspektiven des Forschungsprojekts Margit Szöllösi-Janze Über die Studien Rainer Volk im Gespräch mit Annemone Christians und Florian Wimmer Wann: Montag, 2. Dezember 2013, 19 Uhr Wo: Neues Rathaus, Kleiner Sitzungssaal, Marienplatz 8, 80331 München Um Antwort wird gebeten bis 26. November an stadtarchiv@muenchen.de Link zu Flyer