Planet History

Author Archive for Georgios Chatzoudis

Likest Du nur oder lebst Du auch? Die digitale Revolution und ihre Folgen

Salon Sophie Charlotte 2017

Die digitale Revolution ist in aller Munde. Doch was genau ist das Revolutionäre am Digitalen bzw. was ist das Digitale an der Revolution? Möglicherweise aber handelt es sich bei dem Begriff der digitalen Revolution noch um einen Platzhalter für einen Wandel, der nach wie vor schwer zu fassen ist. Im Anschluss daran stellt sich die Frage, wer die Revolutionäre sind? Sind es die sogenannten digital natives oder gehören schon alle, die ein Smartphone nutzen bereits dazu? Und was genau unternehmen diese Revolutionäre? Ist Liken schon ein revolutionärer Akt? Oder ist es ganz anders: Ist das Digitale am Ende der Totengräber des Konzepts Revolution? Diesen und anschließenden Fragen stellt sich die Runde um den Mathematiker und Moderator Prof. Dr. Peter Deuflhard: der Soziologe und Journalist Dr. Christoph Kucklick, der Informatiker Alexander Markowetz, die Jura-Studierende Melodie Parva und die Psychologin Dr. Constanze Schreiner.

„Realer Lohnunterschied zu Lasten der Frauen“

Interview mit Thomas Hinz über Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau

Frauen verdienen nach wie vor und die meisten Fällen für dieselbe Arbeitsleistung weniger als Männer. Dass das so ist, hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass diese Ungleichbehandlung gesellschaftlich nicht als solche wahrgenommen oder sogar als „normal“ empfunden wird. So die Ausgangshypothese einer Studie zur Lohnungleichheit der Universität Konstanz. Tatsächlich stellte sich heraus, dass eine Lohnlücke von bis zu neun Prozent als fair betrachtet wird. Wie sich dieses Ergebnis erklären lässt, das haben wir den Sozialforscher Prof. Dr. Thomas Hinz gefragt, der die Studie durchgeführt hat.

„Symbolische Entschädigungen für individuelle Ansprüche“

Interview mit Constantin Goschler zu den Reparationsforderungen Griechenlands

Im Zuge der Schuldenkrise in Griechenland und der daran anschließenden Debatte um die Rückzahlung der Kredite tauchte in den vergangenen Jahren immer wieder die Reparationsfrage auf. Die griechische Regierung versuchte beide Komplexe – aktuelle Schuldenlast und Reparationen aus dem Zweiten Weltkrieg – miteinander zu verknüpfen. Der staatliche griechische Rechnungshof hatte im Jahr 2015 die Höhe der deutschen Reparationsschuld für die Besetzung des Landes von 1941 bis 1944 und für die in der Zeit begangenen Kriegsverbrechen auf rund 280 Milliarden Euro taxiert. Die Bundesregierung erklärte daraufhin, dass die Reparationsfrage politisch und juristisch abgeschlossen sei. Ein Ende dieser Debatte scheint angesichts dieser verhärteten Positionen nicht in Sicht. Auf dem vergangenen Körber History Forum im Juni in Berlin hat der Historiker Prof. Dr. Constantin Goschler von der Ruhr-Universität Bochum diesen Konflikt zum Anlass für einen Kurzvortrag genommen, in dem er die Frage nach der historischen Schuld Deutschlands gegenüber Griechenland neu beleuchtet. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt. Im Anhang zu diesem Interview folgt das Manuskript des Vortrags, das wir mit der freundlichen Genehmigung Professor Goschlers an dieser Stelle veröffentlichen dürfen.

Der ewige Exportweltmeister – zur historischen Dimension eines deutschen Sonderweges

Munich History Lecture | Vortrag von Werner Plumpe

Es ist aufschlussreich, die Grundlinien der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland seit dem späten Kaiserreich nachzuzeichnen und nach den sie langfristig bestimmenden Faktoren im europäischen Vergleich zu fragen. Dabei zeigt sich eine erstaunliche Kontinuität, nicht nur in der ökonomischen Konstellation, sondern auch in der europäischen Arbeitsteilung. Deutschlands ökonomischer Sonderweg war und ist stets auch ein europäisches, ja weltwirtschaftliches Ereignis, dessen zumeist politisch gesteuerte gegenwärtige Wahrnehmung seiner historischen Komplexität nicht gerecht wird. Im vorliegenden Vortrag erläutert Prof. Dr. Werner Plumpe von der Goethe-Universität Frankfurt/Main diesen wirtschaftlichen Sonderweg.

„Co-existence calls for the creation for a new body politic“

Interview with Costas Laoutides on the Rohingya conflict in Myanmar

Since the end of August about half a million people have fled from western Myánmar to its neighboring country Bangladesh. The refugees belong to a Muslim minority, the so called Rohingya in Rakhine. The background of the recent incidents is a new intensity in an old conflict between Muslims and the Buddhist majority of the country. It is interesting that in the Western world a lot of attention has been paid to this warlike situation in far Southern Asia. Why is this so? Is the media really well informed about this conflict? Dr Costas Laoutides from the Deakin University in Melbourne has done a lot of research on the Rohingya conflict, of which parts were funded by the Gerda Henkel Foundation. We asked him for an interview about the recent incidents in Myanmar.

„Der Geschichtsunterricht ist besser als sein Ruf“

Interview mit Sven Tetzlaff über den Geschichtsunterricht an Schulen in Deutschland

Vor knapp zwei Wochen schlug Spiegel-Online in einem Artikel Alarm: „Vier von zehn Schülern wissen nicht, wofür Auschwitz steht“, so der Titel des Beitrags über die von der Hamburger Körber-Stiftung in Auftrag gegebene Umfrage zum Geschichtsunterricht in Deutschland. Der Schluss, dass Schülerinnen und Schüler kaum noch über Geschichtswissen verfügten, liegt demzufolge nah. Die daran anschließende Frage lautet daher: Wer ist schuld daran? Die Lehrerinnen und Lehrer? Ist der Geschichtsunterricht so schlecht? Wir haben Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung, diese und andere Fragen gestellt, der dabei zu überraschenden Ergebnissen kommt.

„Der Geschichtsunterricht ist besser als sein Ruf“

Interview mit Sven Tetzlaff über den Geschichtsunterricht an Schulen in Deutschland

Vor knapp zwei Wochen schlug Spiegel-Online in einem Artikel Alarm: „Vier von zehn Schülern wissen nicht, wofür Auschwitz steht“, so der Titel des Beitrags über die von der Hamburger Körber-Stiftung in Auftrag gegebene Umfrage zum Geschichtsunterricht in Deutschland. Der Schluss, dass Schülerinnen und Schüler kaum noch über Geschichtswissen verfügten, liegt demzufolge nah. Die daran anschließende Frage lautet daher: Wer ist schuld daran? Die Lehrerinnen und Lehrer? Ist der Geschichtsunterricht so schlecht? Wir haben Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung, diese und andere Fragen gestellt, der dabei zu überraschenden Ergebnissen kommt.

Wer lügt im Netz? – Von Bots, Trollen und anderen Akteuren

Podiumsdiskussion in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Um sich im Kommunikationsraum Internet sicher bewegen zu können, ist heute auch die Kenntnis der technischen Manipulationsmöglichkeiten maßgeblich. Vor allem die geziehlte Beeinflussung von Diskursen und Meinungen ist zu einem großen Thema geworden. Begriffe wir „Fake News“, „Filterblasen“, „Social Bots“ und „Big Data“ prägen die Debatte um die digitale Kommunikation. 
Mit welchen Mitteln aber lassen sich digitale Diskurse manipulieren und die Meinungsbildung im Netz beeinflussen? Was verbirgt sich eigentlich hinter Social Bots? Wie lassen sich gefälschte Kommentare und Nachrichten entlarven? Insbesondere in Wahlkampfzeiten stellt sich zudem die Frage, wie real die Möglichkeit ist, im Netz auf Entscheidungen von gesellschaftlicher Tragweite einzuwirken.  

Rebellische Klangwelten – Musikperformance der Tarkiba-Band

Salon Sophie Charlotte 2017

Tarkiba – so heißt die 2016 in Berlin gegründete Band, deren Musiker alle aus Ägypten stammen. Tarkiba bedeutet, dass viele einzelne Teile – ähnlich einem Mosaik – zu einem lebendigen und vielfältigen Ganzen zusammengefügt wurden. So bildet die Band eine Brücke zwischen der arabischen Klangwelt und Weltmusik. In ihren Texten erzählen die Musiker von kleinen zwischenmenschlichen Begegnungen in ihrer Heimat, von den Träumen und Fantasien der Menschen. Mit Texten, die Geschichten aus dem Alltag der Menschen erzählen, möchten sie aufrütteln und zum Nachdenken anregen. Sie singen gegen Vorurteile, Stillstand und Tabus.

„Festivals sind noch wichtiger geworden“

Interview mit Gregor Greve zum Film-Medien-Festival Archäomediale & Cinarchea

Das Internationale Archäologie-Film-Festival Cinarchea hat seit zwei Jahren einen Nachfolger: das Film-Medien-Festival Archäomediale & Cinarchea. Kontinuität und Neues sind der Anspruch der Veranstaltung, die seit 2015 in Brandenburg an der Havel stattfindet. Das Hauptaugenmerk der kritischen Betrachtung liegt dabei nach wie vor auf der filmischen Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit und der Präsentation dieser Filme im Museum, im Fernsehen, im Internet oder über DVD. Neu hinzu kommen nun vor allem die Neuen Medien. Was es noch im Vorfeld des 12. Internationalen Archäologie-Film-Medien-Festivals zu wissen gilt, das haben wir Festivalleiter Gregor Greve gefragt.

„Festivals sind noch wichtiger geworden“

Interview mit Gregor Greve zum Film-Medien-Festival Archäomediale & Cinarchea

Das Internationale Archäologie-Film-Festival Cinarchea hat seit zwei Jahren einen Nachfolger: das Film-Medien-Festival Archäomediale & Cinarchea. Kontinuität und Neues sind der Anspruch der Veranstaltung, die seit 2015 in Brandenburg an der Havel stattfindet. Das Hauptaugenmerk der kritischen Betrachtung liegt dabei nach wie vor auf der filmischen Umsetzung wissenschaftlicher Arbeit und der Präsentation dieser Filme im Museum, im Fernsehen, im Internet oder über DVD. Neu hinzu kommen nun vor allem die Neuen Medien. Was es noch im Vorfeld des 12. Internationalen Archäologie-Film-Medien-Festivals zu wissen gilt, das haben wir Festivalleiter Gregor Greve gefragt.

„Hier wird frei geforscht und diskutiert“

Interview mit David Bartosch über das universitäre Leben in China

Dr. David Bartosch war vor einigen Jahren noch Promotionsstipendiat der Gerda Henkel Stitung. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit der Philosophiegeschichte Deutschlands und Chinas. Nach seiner Promotion zog es ihn nach Peking, wo er heute lebt und arbeitet. Bereits in einem früheren Beitrag hat uns David Bartosch seine Eindrücke aus China mitgeteilt. Dieses Mal haben wir ihn vor allem zu seiner aktuellen Tätigkeit und dem Wesen der chinesischen Universitätslandschaft befragt.

Die Deutsche Kultur oder eine deutsche Kultur?

Beiträge zur Debatte um deutsche Identität

Die Frage nach deutscher Identität, deutscher Kultur oder deutscher Leitkultur ist alles andere als neu. Aber sie stellt sich immer wieder und dafür gibt es Gründe. Neu angestoßen wurde die Debatte zuletzt durch die SPD-Politikerin Aydan Özoğuz, sie sich im Mai 2017 zum Thema „deutsche Leitkultur“ äußerte und dieses Konzept kritisierte. In unserem Wissenschaftsportal hat der Historiker Prof. Dr. Jörn Rüsen diese Position zum Anlass für einen kritischen Meinungsbeitrag genommen. Daraufhin haben sich im Portal weitere Stimmen gemeldet, die aus unterschiedlichen Perspektiven auf Jörn Rüsens Kritik antworten. Wir haben diese und ähnliche Beiträge zu einem Dossier zusammengefasst.

Verstörend normal? Jugendrevolten damals und heute

Salon Sophie Charlotte 2017

Die Jugendrevolte der Bundesrepublik schlechthin war die Studentenrevolte von 1968. Geprägt war sie von besonderen Formen des Protests: Demonstrationen, Sit- und Teach-Ins und anderen spontane Aktionen. Was ist von dieser Protestkultur heute noch geblieben? Spielt die 68er Zeit mit ihrem Ausdruck von Auflehnung und Widerstand für die heutige Jugend noch eine Rolle? Wogegen lehnt sich junge Menschen heute auf, falls sie sich überhaupt noch gegen etwas auflehnen? Über diese Fragen diskutieren die Historikerin Dr. Silja Behre von der Hebrew University in Jerusalem und der Historiker Prof. Dr. Norbert Frei von der Universität Jena. Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Ulrich Raulff vom Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Nina Reusch zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Die Debatte um „Deutsche Kultur“ beziehungsweise um „eine deutsche Kultur“ geht weiter. Mit der Geschichtsdidaktikerin Dr. Nina Reusch vom Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin meldet sich nach vier Männerstimmen nun eine Frau zu Wort, in denen sie sich konkret auf die vorangegangenen Beiträge von Prof. Dr. Jörn Rüsen, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer und Prof. Dr. Andreas Körber bezieht. Wir verweisen hier noch zusätzlich auf den Beitrag von Prof. Dr. Peter Trawny.

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 5 – Quellenarbeit: Was die Texte verraten

In den Nationalbibliotheken und Theaterarchiven Teherans hat die Iranistin Anna Heller zahlreiche Dokumente nicht nur gesichtet, sondern auch digitalisiert. Die Digitalisate bilden die Grundlage ihres Projekts zur Erforschung der politischen Implikationen des modernen Theaters in Iran. An die Quellensammlung schließt sich das Studium der Quellen an, mit dem sie in Teheran bereits beginnt. Einem Aspekt misst sie in ihrer Arbeit besondere Bedeutung bei: der Zensur. Was wollte die Regierung des Schahs auf der Bühne nicht sehen? Was verraten die Quellen darüber?

„Massenhysterische Verfassung des Zeitgeistes“

Interview mit Christian Kohlross über neurotische Kollektive

Die Diagnose des Kulturwissenschaftlers und Psychotherapeuten Dr. Christian Kohlross lautet kurz und knapp: Die westlichen Gesellschaften sind therapiebedürftig. Symptome der diagnostizierten kollektiven Neurose seien vor allem Hysterie, Depression und Narzissmus. Zuletzt haben wir in einem Interview mit dem Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans-Jürgen Maaz über ganz ähnliche Phänomene gesprochen, der die Ursachen für das Führen eines falschen Lebens in Überanpassung und Überkonformität ausmachte. Christian Kohlross setzt einen anderen Akzent zur Erklärung von der von ihm festgestellten kollektiven Neurose, in der Affektisolierung, Externalisierung und kognitive Dissonanz eine entscheidende Rolle spielen. Wir haben ihm unsere Fragen gestellt.

Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

Der Bundestagswahlkampf 2017 ist gemessen an den Kampagnen der Parteien ein recht geschichtsloses Unterfangen. Die Wahlplakate und die dazugehörigen Slogans scheinen weit überwiegend ohne historische Bezüge auszukommen. So der erste Eindruck. Auf dem zweiten Blick aber verbergen sich doch bereits in diesen sehr plakativen Formen des Wahlkampfs verschiedene Vorstellungen von Geschichte und mehrere Anspielungen auf die drei Dimensionen von Zeit: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese herauszudestillieren, ist das Vorhaben der ersten Ausgabe von Der Geschichtstalk im Super7000, die am 14. September 2017 live gestreamt wurde. Über das Thema „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“ diskutieren die Historikerinnen und Historiker Prof. Dr. Antje Flüchter von der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Eva Schlotheuber von der Universität Düsseldorf und Prof. Dr. Marko Demantowsky von der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis.

Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch

Der Geschichtstalk im Super 7000

Der Bundestagswahlkampf 2017 ist gemessen an den Kampagnen der Parteien ein recht geschichtsloses Unterfangen. Die Wahlplakate und die dazugehörigen Slogans scheinen weit überwiegend ohne historische Bezüge auszukommen. So der erste Eindruck. Auf dem zweiten Blick aber verbergen sich doch bereits in diesen sehr plakativen Formen des Wahlkampfs verschiedene Vorstellungen von Geschichte und mehrere Anspielungen auf die drei Dimensionen von Zeit: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Diese herauszudestillieren, ist das Vorhaben der ersten Ausgabe von Der Geschichtstalk im Super7000, die am 14. September 2017 live gestreamt wurde. Über das Thema „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“ diskutieren die Historikerinnen und Historiker Prof. Dr. Antje Flüchter von der Universität Bielefeld, Prof. Dr. Eva Schlotheuber von der Universität Düsseldorf und Prof. Dr. Marko Demantowsky von der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis.

Die Namen der Künstler

Das ProjektForschungsgegenstand dieses Projektes sind die Künstlersignaturen, die interdisziplinär und komparatistisch untersucht werden. Beachtet werden dabei Werke aus der Berliner Gemäldegalerie und dem Bode-Museum. Außerdem sollen ausgewählte Werke aus dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett und dem Münzkabinett betrachtet werden. – Es ergibt sich somit ein repräsentativer Querschnitt durch die Kunstproduktion Europas vom 9. bis ins 18. Jahrhundert. Die untersuchten Signaturen werden einer detaillierten technischen, formalen und philologischen Analyse unterzogen und in einer Datenbank erfasst, um Aussagen über die Bedeutung der Signatur, den Status und das Selbstverständnis der Künstler in verschiedenen Epochen und kulturellen Räumen treffen zu können. Die Ergebnisse sollen in einer internationalen Tagung in einem weiteren Kontext diskutiert sowie in Buchpublikationen veröffentlicht werden.

Andreas Körber zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Leiter des Arbeitsbereichs Geschichtsdidaktik an der Universität Hamburg, Prof. Dr. Andreas Körber, hat bereits gestern den Debattenbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen über die Existenz oder Nicht-Exstenz einer deutschen Kultur im L.I.S.A.Kommentarbereich besprochen. Da sein Kommentar in der gegenwärtigen Debatte eine neue Dimension des Kulturbegriffs aufmacht, haben wir uns entschieden, seine Überlegungen hier als eigenständigen Beitrag erscheinen zu lassen. Darüber hinaus knüpft er an den Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Dieter Brochmeyer an.

Dieter Borchmeyer zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Literaturwissenschaftler und frühere Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer, ist in seinem jüngsten Buch Was ist deutsch? – Die Suche einer Nation nach sich selbst der Frage nachgegangen, was die deutsche Identität in ihrem Kern ausmacht und welchen historischen Wandlungen „das Deutsche“ unterworfen war und ist. Dabei ist der Kulturbegriff in seinem Werk von zentraler Bedeutung. Wir haben Dieter Borchmeyer auch vor diesem Hintergrund um einen Kommentar auf den gestrigen Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen gebeten.

Dieter Borchmeyer zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Literaturwissenschaftler und frühere Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer, ist in seinem jüngsten Buch Was ist deutsch? – Die Suche einer Nation nach sich selbst der Frage nachgegangen, was die deutsche Identität in ihrem Kern ausmacht und welchen historischen Wandlungen „das Deutsche“ unterworfen war und ist. Dabei ist der Kulturbegriff in seinem Werk von zentraler Bedeutung. Wir haben Dieter Borchmeyer auch vor diesem Hintergrund um einen Kommentar auf den gestrigen Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen gebeten.

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 4 – Theater damals und heute: Ein Gespräch mit Delara Noushin

In den Archiven und Bibliotheken Teherans hat die Iranistin Anna Heller von der Universität Marburg bislang die schriftlichen Quellen zur Erforschung der Geschichte des modernen iranischen Theaters gesichtet. Nun widmet sie sich einer anderen Quellengattung: dem Zeitzeugeninterview. Ihre Gesprächspartnerin Delara Noushin ist selbst Schauspielerin und Nichte von Abdol-Hoseyn Noushin, dem Gründer des modernen Theaters in Iran. Sie weiß unter anderem von der Bedeutung ihres Onkels zu berichten, aber auch von den Repressalien, die er unter der Herrschaft des Schahs zu erleiden hatte. Nach dem Gespräch zieht es Anna Heller wieder zu den Büchern und sie sucht einen Stadtteil Teherans auf, der für seine vielen Buchhandlungen und Antiquariate bekannt ist.

„Ein genuines Produkt des Kalten Krieges“

Interview mit Bernd Stöver über die Geschichte des US-Geheimdienstes CIA

Vor 70 Jahren und ein halbes Jahr nach der Truman-Doktrin trat in den Vereinigten Staaten von Amerika das Gesetz zur Gründung der Central Intelligence Agency, kurz CIA, in Kraft. Ihr Aufrag war klar: Kampf gegen den internationalen Kommunismus, insbesondere gegen die Sowjetunion. Mit dem Untergang der UdSSR 1991 galt die Mission als erfüllt, der Triumph für die CIA war groß. Doch wie lautete der neue Auftrag? Wer war der neue Feind, den es nun ins Visier zu nehmen galt? Welche Bedeutung kommt dabei dem Terroranschlag vom 9. September 2001 zu? Der Historiker Prof. Dr. Bernd Stöver von der Universität Potsdam hat sich der 70-jährigen Geschichte der CIA angenommen und darüber einen kleinen Band verfasst. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

Wie man Revolutionen macht! Zur Theorie erfolgreicher Umstürze

Salon Sophie Charlotte 2017

Die Geschichte weiß von gelungenen und von verpatzten Revolutionen. Dabei hängt die Einschätzung ob des Erfolgs einer Revolution nicht zuletzt vom Standpunkt des Betrachters bzw. des Urteilenden ab. So wird unter anderem die Französische Revolution von 1789 gemeinhin als Vorbild für gelungene Umstürze herangezogen, die Märzevolution 1848 in Deutschland für weniger erfolgreiche und über die Russische Oktoberrevolution von 1917 scheiden sich die Geister. Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, glaubt nun ein Rezept zu haben, wie Revolutionen zu machen und erfolgreich durchzuführen sind. In seinem Vortrag erläutert er seine Theorie.

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live: <br /> „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Heute um 20 Uhr ist es soweit – Start von Der Geschichtstalkt im Super7000. Meine Gäste heißen dann Antje Flüchter, Professorin für Frühe Neuzeit von der Universität Bielefeld, Eva Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte der Universität Düsseldorf und amtierende Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), sowie Marko Demantowsky, Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel. Wir werden darüber sprechen, welche Rolle Geschichte, Geschichtsbilder, Geschichtsvorstellung, Geschichtsnarrative im aktuellen Bundestagswahlkampf spielen. Sie sind eingeladen, sich in diese Live-Debatte einzuschalten und sich mit Kommentaren, Fragen und Anregungen via Facebook, Twitter, bei L.I.S.A. und in unserem Blog zu beteiligen.
Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf unsere Sendung bietet das Intro zu unserer Sendung, das wir hier schon einmal verraten…

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 3 – Die Nationalbibliotheken in Teheran – Zentren des Wissens

Die Nationalbibliothek in Teheran liegt zwar inmitten der Stadt, ist aber nicht leicht zu erreichen. Der Zugang in das festungsartige Gebäude ist zudem mit der Bewältigung einiger bürokratischer Formalitäten verbunden. Dazu gehört unter anderem eine gute Begründung des Forschungsinteresses, so auch bei der Marburger Iranistin und Doktorandin Anna Heller. Sind diese Hürden einmal übersprungen, eröffnet sich den Nutzerinnen und Nutzern der Nationalbibliothek eine sehr moderne und ausgesprochen hilfsbereite Institution. Anna Heller bietet einen Einblick in ihre Arbeit an einem der wichtigsten Zentren des Wissens in Iran.

„Historische Bildung und populäre Unterhaltung“

Interview mit Ilka Brombach über Geschichtsfilme und das Festival „moving history“

In der kommenden Woche beginnt in Potsdam erstmals das neue Geschichtsfilmfestival „moving history – Festival des historischen Films“. An insgesamt fünf Tagen sind Filme unterschiedlicher Genres mit historischen Sujets zu sehen. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die filmische Auseinandersetzung mit der Geschichte der ersten RAF-Generation. Wir haben im Vorfeld der Veranstaltung der Leiterin des Festivals, Dr. Ilka Brombach, unsere Fragen gestellt, unter anderem nach der Bedeutung historischer Filme für die Formierung gegenwärtiger Geschichtsbilder.

Arabischer Frühling, arabischer Winter: Warum scheitern Revolutionen?

Salon Sophie Charlotte 2017

War der Arabische Frühling, als Ende 2010 in mehreren Ländern der Arabischen Welt eine Serie von Protesten und Aufständen ausgelöst wurde, eine Revolution? Was hat die Menschen dazu bewogen, sich gegen Regierungen und Regime aufzulehnen, die allgemein als sehr stabil galten? Welche Motive leiteten die Menschen, welche globalen Rahmenbedingungen haben dazu beigetragen? Und: Was ist vom Arabischen Frühling heute noch geblieben? Über diese Fragen mit dem Fokus auf Syrien, Tunesien und Algerien diskutieren die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Rachid Ouaissa von der Universität Marburg und Prof. Dr. Volker Perthes von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Moderiert wird das Gespräch von der Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Gudrun Krämer von der FU Berlin.

L.I.S.A.live: „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“

Der Geschichtstalk im Super7000 | Do, 14.09. | 20.00 Uhr

In einer Woche diskutiere ich bei der Premiere des neuen Formats „Der Geschichtstalk im Super7000“ hier bei L.I.S.A. mit Prof. Dr. Antje Flüchter (Bielefeld), Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Düsseldorf) und Prof. Dr. Marko Demantowsky (Basel) das Thema: „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“. Dabei wird es weniger um die historische Einzelbetrachtung vergangener Wahlkämpfe gehen, sondern vielmehr um die Frage, welche Vorstellungen von Geschichte sich insbesondere im gegenwärtigen Wahlkampf erkennen lassen. Wie verorten die Parteien welche Vorstellung von Geschichte in ihren Kampagnen? Auf welche Geschichtsbilder wird dabei zurückgegriffen? Mit welchen Dimensionen von Zeit kokettieren die Wahlkämpfer?

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 2 – Auf Spuren in der Lalehzar-Straße

In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rang die führende poltische Klasse des Iran um die zukünftige Ausrichtung des Landes: absolute oder konstitutionelle Monarchie oder gar parlamentarische Republik? Mit der Übertragung der Macht von der erschöpften Kadscharen-Monarchie auf die Dynastie der Pahlavis 1926 schien der Weg offen für die Umgestaltung des Iran zu einem modernen Nationalstaat. Der neue Schah Reza Pahlavi legte dem Land ein umfassendes Modernisierungsprogramm auf, das auf einer neuen iranischen nationalen Identität basieren sollte. In diesem Prozess der Nationsbildung kam dem Theater eine besondere Funktion zu. In Teheran entstanden seit 1920er Jahren Schauspielstätten, auf denen nicht zuletzt das politische Programm des Schah den Menschen vermittelt werden sollte. Die Iranistin Anna Heller macht sich im früheren Vergnügungsviertel, der Lalehzar-Straße, auf die Suche nach Überresten der damaligen Schaubühnen einer Nation im Werden.

„Die CEU ist keine im luftleeren Raum stehende Institution“

Interview mit Hannes Hofbauer über die „Causa CEU“ in Ungarn

Im Zuge der Debatte um den Konflikt zwischen der gegenwärtigen ungarischen Regierung und der Central European University, kurz: CEU, in Budapest gab es im Westen viel Kritik an der Politik von Ministerpräsident Viktor Orbán. Dem allgemeinen Tenor in Politik, Wissenschaft und Medien zufolge ist das neue Gesetz ein direkter Angriff auf die Freiheit der Wissenschaft. Wir haben zuletzt in einer kleinen Reihe einige betroffene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unserem Portal aus Ihrer Sicht den Konflikt und die Institution CEU schildern lassen. Was bisher noch fehlt, das zeigt auch die Auflistung von Presseartikeln zur Causa CEU im L.I.S.A.Beitrag vom Sonntag, ist eine gegenläufige Perspektive. Der Historiker und Publizist Hannes Hofbauer gehört zu den wenigen Stimmen im Westen, die einen anderen Blick auf die Debatte um die CEU haben. Wir haben ihm unsere Fragen gestellt.

Dantons Tod im Paternoster

Salon Sophie Charlotte 2017

Die Revoltution frisst ihre eigenen Kinder. So ereilte es bereits Danton, der anders als Robespierre gewaltlos eine Repulik schaffen wollte. Seine Gegnerschaft zu den ehemals Verbündeten bezahlte er mit dem Leben. Georg Büchner hat diese tragische Dialektik vieler Revolutionen in seinem Drama „Dantons Tod“ künstlerisch verarbeitet. Studierende der Universität der Künste haben Büchners Text als Steinbruch für eine besondere Performance unter der Regie von Simon Schlingplässer und Alfred Hartung verwendet. Im Paternoster der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften führen sie ihre Fassung auf.

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 1 – Die Bibliothek des Stadttheaters

Inwieweit spiegelt sich die Geschichte eines Landes auch in seiner Kultur, seiner Kunst, in seinen Theatern wider? Das ist eine der Ausgangsfragen im Froschungsprojekt der Iranistin Anna Heller von der Universität Marburg. Sie erforscht die moderne Theatergeschichte des Iran und fragt dabei nach der Rolle des Theaters für den iranischen Nationsbildungsprozess beziehungsweise für die Schaffung einer nationalen Identität. Für Anna Heller sind die Bibliothek und das Archiv des Stadttheaters in Teheran zentrale Orte ihrer Materialsammlung. Dort sucht sie nach Texten und biographischen Hinweisen auf die Autoren der für sie relevanten Dramen. Dabei rücken auch Dramatiker ins Licht, die nie die große literarische Bühne betreten haben, aber aus historischen Gesichtspunkten von besonderer Bedeutung sind.

„Nach dem Weltkrieg kam der Weltschmerz“

Interview mit Clemens Escher über Bürgereingaben für eine bundesdeutschen Nationalhymne

Ein neuer Staat braucht Symbole, über die er seine Staatlichkeit ausdrücken kann. Nationalhymnen gehören dabei zum festen symbolischen Repertoire einer jeden Staatsgründung. Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte sich die Frage nach der Hymne vor allem für die Nachfolgestaaten des untergegangenen sogenannten Dritten Reichs: für die Bundesrepublik Deutschland, die DDR und für die Bundesrepublik Österreich. Der Historiker Dr. Clemens Escher hat sich im Rahmen seines Dissertationsprojekts mit der Suche der Bundesdeutschen nach einer Nationalhymne beschäftigt und dabei die Vorschläge von Bürgern untersucht. Seine Ergebnisse bieten einen neuen und aufschlussreichen Zugang zum Gefühlshaushalt der Bonner Republik unmittelbar nach der Katastrophe des Nationalsozialismus. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

Reform, Moderne, Islam. Die Verwandlung der arabischen Welt im 19. und 20. Jahrhundert

Munich History Lecture | Vortrag von Gudrun Krämer

Von der Mitte des 19. Jahrhunderts an war die Reformpolitik im Osmanischen Reich, wie zuvor schon in seiner ägyptischen Provinz, explizit als Modernisierung angelegt. Sie zielte auf eine Stärkung zentralstaatlicher Kontrolle, bewirkte zugleich aber, gewollt und ungewollt, eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft. Dabei ließ sich die Emanzipation von Sklaven und Nichtmuslimen (nicht aber der Frau) vornehmlich als Reaktion auf äußeren Druck verstehen; nicht so die Herausbildung einer neuen städtischen Mittelschicht, die sich als Bürgertum verstand und engagierte – im Osmanischen Reich ebenso wie in seinen arabischen Nachfolgestaaten. Den gesellschaftlichen Umbrüchen und den Versuchen, unter kolonialen Vorzeichen eine ‚lokale Moderne‘ zu schaffen, sei sie religiös oder säkular fundiert, gilt der Vortrag von Prof. Dr. Gudrun Krämer.

Die Kunst als Utopie der Revolution

Salon Sophie Charlotte 2017

Richtige Revolutionen sind politisch – in Ursprung, Motiven, Durchführung und Zielen. Das Paradigma dafür ist bis heute die Französische Revolution von 1789. Das Bemühen in Deutschland um eine ähnliche revolutionäre Kraft und Ausstrahlung, war von wenig Erfolg getragen. Woran lag das? Waren die Deutschen für Revolutionen nicht gemacht? Das fragten sich bereits die zeitgenössischen Intellektuellen, wie Goethe, Schlegel oder Fichte. Revolutionärer Ruhm ließe sich dann aber vielleicht auf einem anderen Feld ernten, dort, wo die Deutschen etwas zu bieten hatten: in Philosophie, Dichtung und Kunst? Diesem Ansatz geht in seinem Vortrag der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Wilhelm Voßkamp nach: Können Philosophie, Dichtung und Kunst als ästhetische Revolution an die Stelle politischer treten und dabei ein gleichrangiges Paradigma bieten?

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 4 – Gespräch mit Niels Gutschow über das Leben und die Arbeit eines Forschers Nepal

In unserem ausführlichen Interview erläutert Prof. Dr.-Ing. Niels Gutschow als der Leiter des wissenschaftlichen Projekts zum Wiederaufbau zerstörter Tempel in Nepal die Hintergründe seiner Arbeit. Welche Ziele verfolgt er dabei? Wie erklärt sich seine persönliche Verbundenheit mit dem Land Nepal, zu seinen Einwohner und der dazugehörigen Kultur? Auf welche Schwierigkeiten ist er bei der Umsetzung des Projekts gestoßen? Und vor allem haben wir von ihm wissen wollen, wie er Denkmalschutz und Kulturerhalt im Spannungsfeld von Restaurierung, Bewahrung und Neuschöpfung einschätzt? Wie verhalten sich westliche Vorstellungen von Denkmalpflege zu lokalen?