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Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Schneller, spektakulärer und vor allem selbst mittendrin – die Fotografien Willi Ruges wirken wie unmittelbare Vorläufer heutiger Instagram-Bilder. Mit eigenwilligen Perspektiven transportierte er nicht nur die Sensation bestimmter Ereignisse, sondern nahm an den Ereignissen wie einem Fallschirmsprung oder einem Autorennen teil und wurde so selbst Teil der Aufnahme. So wurde er prägend für die Bildsprache seiner Zeit. Sein eindrucksvolles Bild von der Deutschen Bomberstaffel im Anflug auf Paris aus Jahr 1940 ist in unserer Sonderausstellung zu sehen. Dr. Katrin Bomhoff, Kuratorin der Ausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie“ und Mitarbeiterin von ullstein bild, über einen Fotografen, der sich den Themen seiner Redaktion über Selbstversuche annäherte und einen neuen Stil der Pressefotografie prägte.

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Schneller, spektakulärer und vor allem selbst mittendrin – die Fotografien Willi Ruges wirken wie unmittelbare Vorläufer heutiger Instagram-Bilder. Mit eigenwilligen Perspektiven transportierte er nicht nur die Sensation bestimmter Ereignisse, sondern nahm an den Ereignissen wie einem Fallschirmsprung oder einem Autorennen teil und wurde so selbst Teil der Aufnahme. So wurde er prägend für die Bildsprache seiner Zeit. Sein eindrucksvolles Bild von der Deutschen Bomberstaffel im Anflug auf Paris aus Jahr 1940 ist in unserer Sonderausstellung zu sehen. Dr. Katrin Bomhoff, Kuratorin der Ausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie“ und Mitarbeiterin von ullstein bild, über einen Fotografen, der sich den Themen seiner Redaktion über Selbstversuche annäherte und einen neuen Stil der Pressefotografie prägte.

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.

Von Tieren und Wandtellern

Von Tieren und Wandtellern. Was Staatsbesuche mit Bob Marley und dem Saarland zu tun haben

Stellen Sie sich vor, ein entfernter Bekannter lädt Sie zu einem Essen ein. Sie freuen sich und planen Ihren Besuch. Natürlich sollten Sie auch ein Gastgeschenk mitbringen, nur was könnte das sein, jenseits von Wein und Pralinen? Das Geschenk soll ja möglichst etwas über Ihre Persönlichkeit aussagen, Sie interessant machen und gleichzeitig den Geschmack des Gastgebers treffen. Es soll deutlich werden, dass Sie sich Gedanken bei der Auswahl gemacht haben. Schenken wird da schnell zu einer komplexen Aufgabe.

Von Tieren und Wandtellern

Von Tieren und Wandtellern. Was Staatsbesuche mit Bob Marley und dem Saarland zu tun haben

Stellen Sie sich vor, ein entfernter Bekannter lädt Sie zu einem Essen ein. Sie freuen sich und planen Ihren Besuch. Natürlich sollten Sie auch ein Gastgeschenk mitbringen, nur was könnte das sein, jenseits von Wein und Pralinen? Das Geschenk soll ja möglichst etwas über Ihre Persönlichkeit aussagen, Sie interessant machen und gleichzeitig den Geschmack des Gastgebers treffen. Es soll deutlich werden, dass Sie sich Gedanken bei der Auswahl gemacht haben. Schenken wird da schnell zu einer komplexen Aufgabe, meint der Historiker Robert Kluth.

Die Revolution, die eine Weltrevolution werden sollte, jedoch nicht wurde

Die Revolution, die eine Weltrevolution werden sollte, jedoch nicht wurde

Die revolutionären Ereignisse in Russland von 1917 bis 1922 führten zu einem Einschnitt, der das gesamte 20. Jahrhundert prägte und bis heute nachwirkt. Anlässlich des 100. Jahrestags zeigen wir die Sonderausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ zu den revolutionären Ereignissen in Russland und ihren Auswirkungen. Die Rede, die der Philosoph und Autor Michail Ryklin zur Eröffnung der Ausstellung am 17. Oktober hielt, veröffentlichen wir zum Jahrestag der Oktoberrevolution ungekürzt in unserem Blog.

Die Revolution, die eine Weltrevolution werden sollte, jedoch nicht wurde

Die Revolution, die eine Weltrevolution werden sollte, jedoch nicht wurde

Die revolutionären Ereignisse in Russland von 1917 bis 1922 führten zu einem Einschnitt, der das gesamte 20. Jahrhundert prägte und bis heute nachwirkt. Anlässlich des 100. Jahrestags zeigen wir die Sonderausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ zu den revolutionären Ereignissen in Russland und ihren Auswirkungen. Die Rede, die der Philosoph und Autor Michail Ryklin zur Eröffnung der Ausstellung am 17. Oktober hielt, veröffentlichen wir zum Jahrestag der Oktoberrevolution ungekürzt in unserem Blog.

Das Schiffsmodell einer Lübecker Fleute

Das Schiffsmodell einer Lübecker Fleute

Dass sich in der Sammlung eines historischen Museums auch Modelle von Schiffen befinden, ist einleuchtend, wenn auch nicht unbedingt jedem geläufig. In unserer Reihe „Wozu das denn?“ stellt Ausstellungskurator Thomas Eisentraut am Modell einer Fleute aus der Dauerausstellung exemplarisch die europäische Geschichte aus maritimer Perspektive dar. Welch wichtige Rolle das Meer in der europäischen Geschichte und im Selbstverständnis der Europäer spielt, zeigt das Deutsche Historische Museum ab Juni 2018 in seiner großen Überblicksausstellung „Europa und das Meer“.

Das Schiffsmodell einer Lübecker Fleute

Das Schiffsmodell einer Lübecker Fleute

Dass sich in der Sammlung eines historischen Museums auch Modelle von Schiffen befinden, ist einleuchtend, wenn auch nicht unbedingt jedem geläufig. In unserer Reihe „Wozu das denn?“ stellt Ausstellungskurator Thomas Eisentraut am Modell einer Fleute aus der Dauerausstellung exemplarisch die europäische Geschichte aus maritimer Perspektive dar. Welch wichtige Rolle das Meer in der europäischen Geschichte und im Selbstverständnis der Europäer spielt, zeigt das Deutsche Historische Museum ab Juni 2018 in seiner großen Überblicksausstellung „Europa und das Meer“.

Martin Luther: Porträt einer Erinnerungskultur

Martin Luther: Porträt einer Erinnerungskultur

Erstmals und auch einmalig ist der 31. Oktober in diesem Jahr in ganz Deutschland ein Feiertag. Im Zuge des „Reformationsjubiläums“ wird der Veröffentlichung der 95 Thesen vor 500 Jahren gedacht, in dessen Folge sich die Reformation entfaltete. Das Datum hat eine lange Tradition, stets erschuf der Zeitgeist ein eigenes Bild des Urhebers der Thesen, Martin Luther (1483–1546). Viele historische Luther-Interpretationen sind heute vergessen, manche aber feiern 2017 ihre Auferstehung. In unserer Rubrik „Geschichte aktuell“ unternimmt der Historiker Robert Kluth eine kleine Reise durch die verschiedenen Luther-Bilder der vergangenen Jahrhunderte.

Martin Luther: Porträt einer Erinnerungskultur

Martin Luther: Porträt einer Erinnerungskultur

Erstmals und auch einmalig ist der 31. Oktober in diesem Jahr in ganz Deutschland ein Feiertag. Im Zuge des „Reformationsjubiläums“ wird der Veröffentlichung der 95 Thesen vor 500 Jahren gedacht, in dessen Folge sich die Reformation entfaltete. Das Datum hat eine lange Tradition, stets erschuf der Zeitgeist ein eigenes Bild des Urhebers der Thesen, Martin Luther (1483–1546). Viele historische Luther-Interpretationen sind heute vergessen, manche aber feiern 2017 ihre Auferstehung. In unserer Rubrik „Geschichte aktuell“ unternimmt der Historiker Robert Kluth eine kleine Reise durch die verschiedenen Luther-Bilder der vergangenen Jahrhunderte.

Christus in Korea

Christus in Korea

In unserer Reihe „Wozu das denn?“ stellt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, das Leben Christi im Korea des 19. Jahrhunderts vor.

Christus in Korea

Christus in Korea

In unserer Reihe „Wozu das denn?“ stellt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, das Leben Christi im Korea des 19. Jahrhunderts vor.

Mata Hari, die schöne Spionin

Mata Hari, die schöne Spionin

In unseren Tagen wäre sie vielleicht ein Youtube-Star: Mata Hari. Margaretha Geertruide Zelle 1876 im niederländischen Leerwarden geboren war als Mata Hari eine Meisterin darin, sich als Marke zu erfinden und zu verkaufen – eine Strategie, die bis heute nachwirkt. Auch heute, hundert Jahre nach ihrem Tod, ist sie noch ein Symbol für die Kombination aus Erotik und Spionage.

Mata Hari, die schöne Spionin

Mata Hari, die schöne Spionin

In unseren Tagen wäre sie vielleicht ein Youtube-Star: Mata Hari. Margaretha Geertruide Zelle 1876 im niederländischen Leeurwarden geboren war als Mata Hari eine Meisterin darin, sich als Marke zu erfinden und zu verkaufen – eine Strategie, die bis heute nachwirkt. Auch heute, hundert Jahre nach ihrem Tod, ist sie noch ein Symbol für die Kombination aus Erotik und Spionage.

Mata Hari, die schöne Spionin

Mata Hari, die schöne Spionin

In unseren Tagen wäre sie vielleicht ein Youtube-Star: Mata Hari. Margaretha Geertruide Zelle 1876 im niederländischen Leeurwarden geboren war als Mata Hari eine Meisterin darin, sich als Marke zu erfinden und zu verkaufen – eine Strategie, die bis heute nachwirkt. Auch heute, hundert Jahre nach ihrem Tod, ist sie noch ein Symbol für die Kombination aus Erotik und Spionage.

Nadelkissen der Amischen

Nadelkissen der Amischen

Was haben Nadelkissen mit dem Protestantismus zu tun? In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ erklärt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, den überraschenden Zusammenhang.

Nadelkissen der Amischen

Nadelkissen der Amischen

Was haben Nadelkissen mit dem Protestantismus zu tun? In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ erklärt Ihnen Anne-Katrin Ziesak, Kuratorin und Projektleiterin der Ausstellung „Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt“, den überraschenden Zusammenhang.

Erntefeste und Erntedank

Erntefeste und Erntedank

Mit Beginn des Herbstes, in der Regel um das erste Oktoberwochenende herum, werden Häuser und Straßen in vielen Orten Deutschlands mit Obst, Gemüse und Getreideähren geschmückt. Strohpuppen zieren die Vorgärten. In Trachten gekleidete Frauen, Männer und Kinder ziehen ebenso geschmückte Wagen und Schubkarren durch die Straßen und feiern gemeinsam ein großes Fest. Hintergrund der oft mehrere Tage dauernden Veranstaltung ist das Erntedankfest, das in diesem Jahr auf den 1. Oktober fällt.

Erntefeste und Erntedank

Erntefeste und Erntedank

Mit Beginn des Herbstes, in der Regel um das erste Oktoberwochenende herum, werden Häuser und Straßen in vielen Orten Deutschlands mit Obst, Gemüse und Getreideähren geschmückt. Strohpuppen zieren die Vorgärten. In Trachten gekleidete Frauen, Männer und Kinder ziehen ebenso geschmückte Wagen und Schubkarren durch die Straßen und feiern gemeinsam ein großes Fest. Hintergrund der oft mehrere Tage dauernden Veranstaltung ist das Erntedankfest, das in diesem Jahr auf den 1. Oktober fällt.

Gleiche Rechte, Gleiche Pflichten – Frauenwahlrecht in Deutschland

Gleiche Rechte, Gleiche Pflichten – Frauenwahlrecht in Deutschland

Am 24. September 2017 findet die 19. Bundestagswahl statt. Unter den zur Wahl stehenden Kandidaten sind in diesem Jahr 1.400 Frauen, 29 % aller Bewerber. Parteien wie Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die SPD haben sogar überwiegend weibliche Listenführer. Und seit 2005 gibt es in Deutschland eine Bundeskanzlerin. Vor hundert Jahren wäre das undenkbar gewesen.

Gleiche Rechte, Gleiche Pflichten – Frauenwahlrecht in Deutschland

Gleiche Rechte, Gleiche Pflichten – Frauenwahlrecht in Deutschland

Am 24. September 2017 findet die 19. Bundestagswahl statt. Unter den zur Wahl stehenden Kandidaten sind in diesem Jahr 1.400 Frauen, 29 % aller Bewerber. Parteien wie Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und die SPD haben sogar überwiegend weibliche Listenführer. Und seit 2005 gibt es in Deutschland eine Bundeskanzlerin. Vor hundert Jahren wäre das undenkbar gewesen.

Mit Kindern Macht beanspruchen

Mit Kindern Macht beanspruchen

Mächtige und Herrscher ließen sich immer wieder im Kreise ihrer Familie abbilden. In Deutschland halten sich Politiker heute eher zurück mit der Veröffentlichung von privaten Bildern. Im Gegensatz zu den USA und Kanada, wo die Mächtigen ihre Familienfotos durchaus als Instrument einsetzen, wie der Kunsthistoriker Dr. Wolfgang Ullrich beobachtet.

Mit Kindern Macht beanspruchen

Mit Kindern Macht beanspruchen

Mächtige und Herrscher ließen sich immer wieder im Kreise ihrer Familie abbilden. In Deutschland halten sich Politiker heute eher zurück mit der Veröffentlichung von privaten Bildern. Im Gegensatz zu den USA und Kanada, wo die Mächtigen ihre Familienfotos durchaus als Instrument einsetzen, wie der Kunsthistoriker Dr. Wolfgang Ullrich beobachtet.

Der Terror und die Öffentlichkeit

Der Terror und die Öffentlichkeit
40 Jahre Deutscher Herbst

Die Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Vorstandssprecher der Dresdner Bank AG Jürgen Ponto, Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer – 1977 versetzte die Terrorwelle der Roten Armee Fraktion (RAF) die damalige Bundesrepublik in Angst und Schrecken. In zahlreichen Medien wird das Gefühl der Angst und Polarisierung des heutigen Terrors mit dem vor vierzig Jahren verglichen. Laut aktueller Literatur geht die Taktik des Terrors aber noch weiter zurück und basiert auf den Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts, eng verbunden mit der Entwicklung der Massenmedien und der Öffentlichkeit. Es sind die Reaktionen von Staat und Öffentlichkeit, die den Terror zu einem Erfolg oder Misserfolg werden lassen.

Der Terror und die Öffentlichkeit

Der Terror und die Öffentlichkeit
40 Jahre Deutscher Herbst

Die Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback, Vorstandssprecher der Dresdner Bank AG Jürgen Ponto, Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer – 1977 versetzte die Terrorwelle der Roten Armee Fraktion (RAF) die damalige Bundesrepublik in Angst und Schrecken. In zahlreichen Medien wird das Gefühl der Angst und Polarisierung des heutigen Terrors mit dem vor vierzig Jahren verglichen. Laut aktueller Literatur geht die Taktik des Terrors aber noch weiter zurück und basiert auf den Revolutionen des 18. und 19. Jahrhunderts, eng verbunden mit der Entwicklung der Massenmedien und der Öffentlichkeit. Es sind die Reaktionen von Staat und Öffentlichkeit, die den Terror zu einem Erfolg oder Misserfolg werden lassen.

Presse, Bilder, Öffentlichkeit

Presse, Bilder, Öffentlichkeit – Vom wandelnden Wert der Fotografie im digitalen Zeitalter

Am 19. August wird weltweit jährlich der internationale Tag der Fotografie gefeiert. Er geht zurück auf das Event des australischen Fotografen Korske Ara aus dem Jahr 2009, der dieses Datum wählte, weil am 19. August 1839 die Pariser Akademien der Wissenschaften und der schönen Künste das Patent für die Daguerreotypie erhielt und der Allgemeinheit zur Verfügung stellte. Unsere Kolumnistin Nadia S. Zaboura nimmt diesen Tag zum Anlass, um nach dem heutigen Wert der Fotografie im digitalen Zeitalter zu fragen.

Presse, Bilder, Öffentlichkeit

Presse, Bilder, Öffentlichkeit – Vom wandelnden Wert der Fotografie im digitalen Zeitalter

Am 19. August wird weltweit jährlich der internationale Tag der Fotografie gefeiert. Er geht zurück auf das Event des australischen Fotografen Korske Ara aus dem Jahr 2009, der dieses Datum wählte, weil am 19. August 1839 die Pariser Akademien der Wissenschaften und der schönen Künste das Patent für die Daguerreotypie erhielt und der Allgemeinheit zur Verfügung stellte. Unsere Kolumnistin Nadia S. Zaboura nimmt diesen Tag zum Anlass, um nach dem heutigen Wert der Fotografie im digitalen Zeitalter zu fragen.

Bildersturm und Reformation

Bildersturm und Reformation

Während des byzantinischen Bilderstreits im 8. und 9. Jahrhundert oder während der Reformation, deren 500. Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird, erlebte das Christentum ikonoklastische Zeiten. Ikonoklasmus ist die religiös motivierte Zerstörung von Kunstwerken, insbesondere von figürlichen Darstellungen. Es war Martin Luther, der dafür den deutschen Begriff „Bildersturm“ prägte.

Bildersturm und Reformation

Bildersturm und Reformation

Während des byzantinischen Bilderstreits im 8. und 9. Jahrhundert oder während der Reformation, deren 500. Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird, erlebte das Christentum ikonoklastische Zeiten. Ikonoklasmus ist die religiös motivierte Zerstörung von Kunstwerken, insbesondere von figürlichen Darstellungen. Es war Martin Luther, der dafür den deutschen Begriff „Bildersturm“ prägte.