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Erinnerungsbilder 5: der Tramunfall

Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-2329 1 Ein spektakuläres Bild eines Zusammenstosses zweier Trams: Fast kippen sie aus den Schienen, Passantinnen und Passanten stehen ungläubig davor. Am 11. Februar 1966 schoss Hans Bertolf dieses Foto des aussergewöhnlichen Ereignisses im Dreirosen-Quartier, Kreuzung Klybeckstrasse – Dreirosenstrasse.  War die Baustelle Auslöser des Unfalls? Dieser Beitrag ist Teil der Sommerserie…

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Der Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen zieht um

Nach zehn Jahren in der Königinstr. 11 zieht der Fachbereich Archiv- und Bibliothekswesen im August in neu angemietete Räume in der Dessauerstr. 6 um. Schon seit Langem stand fest, dass der Mietvertrag für die Königinstr. aufgrund umfangreicher Sanierungsarbeiten, die eine Baufreiheit erfordern, von Seiten des Vermieters nicht verlängert wird. Nach längerer Suche konnten in der Dessauerstr. gegeignete Räume gefunden werden, die in vielfacher Hinsicht sehr gut für die Schulungsnutzung geeignet sind. Besonders hervorzueben sind insbesondere die gute Anbindung und die vielfältigen Möglichkeiten am neuen Standort…

Computerszene 1952

Im Juni des Jahres 1952 ging in Göttingen der erste deutsche Elektronenrechner in Betrieb, die G1. Im folgenden Juli fand in der RWTH Aachen die erste deutsche Tagung zur Informatik statt. Auf dem Kolloquium für programmgesteuerte Rechengeräte und Integrieranlagen sprachen fachkundige Experten, darunter Konrad Zuse. Unter den Zuhörern befand sich auch der junge Heinz Nixdorf….

ITUG-Reisestipendien für die DHd Konferenz 2018

Vom 26. Februar bis zum 2. März 2018 findet an der Universität Köln die Jahrestagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum unter dem Leitthema „Kritik der digitalen Vernunft“ satt. Wer erfolgreich einen Beitrag (Poster, Vortrag, Panel, Workshop) mit signifikantem TUSTEP-Bezug eingereicht hat, erhält die Möglichkeit sich für ein Reisekostenstipendium der International TUSTEP User Group (ITUG) zu […]

5300 Jahre Schrift – Neuerscheinung, HCCH & SFB 933

Entstanden aus der akademischen Mittagspause 2015 in Heidelberg und herausgegeben von Michaela Böttner, Ludger Lieb, Christian Vater, Christian Witschel: „In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser: Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, […]

Ein Heroldsstab für Pro Heraldica

Einer der berührendsten Momente bei der Verabschiedung von Dr. Rolf Sutter in den Ruhestand war die Übergabe eines zu diesem Anlass von ihm gestifteten Heroldsstabes an seinen Nachfolger Clemens Kech. Heroldsamt in Deutschland Bis zum Ende des 1. Weltkrieges und der Abschaffung der Monarchien 1918 gab es in Deutschland noch Heroldsämter. In den folgenden Jahren… Weiter »

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Ausschreibung: Postdoktorandenstipendium (Trier Center for Digital Humanities)

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsinitiative ist am Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier/Trier Center for Digital Humanities zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Postdoktorandenstipendium für die Dauer von 12 Monaten mit der Option um Verlängerung bis zum 31.12.2018 zu vergeben. Bewerbungsfrist ist der 15. August 2017. 2017_TCDH_Ausschreibung_Postdoktorandenstipendium

Ausschreibung: Doktorandenstipendium (Trier Center for Digital Humanities)

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsinitiative ist am Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier/Trier Center for Digital Humanities zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Doktorandenstipendium für die Dauer von 12 Monaten mit der Option um Verlängerung bis zum 31.12.2018 zu vergeben. Bewerbungsfrist ist der 15. August 2017. 2017_TCDH_Ausschreibung_Doktorandenstipendium

Forschungsarbeit zum Gedenkort T4: Der umstrittene Ort. Zur kollektiven Aushandlung von Erinnerung im öffentlichen Raum am Beispiel der Neugestaltung des Gedenk- und Informationsortes Tiergartenstraße 4 in Berlin.

Ende September werde ich an der Christian-Albrechts-Universität Kiel bei Frau Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten meine Bachelorarbeit im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde vorlegen. Hier möchte ich vorab über mein Forschungsvorhaben informieren. Meine Forschungsergebnisse werde ich aller Wahrscheinlichkeit nach im November auf der Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der NS-„Euthanasie“ und Zwangssterilisation in der Berliner Charité vorstellen.

 

 

Von Julia Frick

 

 

Der „Gedenk- und Informationsort Tiergartenstraße 4 für die Opfer der NS-‚Euthanasie‘-Morde“ in Berlin, kurz Gedenkort T4, befindet sich direkt neben der Philharmonie im Stadtteil Tiergarten. Sein heutiges Erscheinungsbild ist Ergebnis und Spiegel einer jahrelangen Debatte verschiedener Interessengruppen darüber, wie ein durch Kriegszerstörung und spätere Baumaßnahmen unsichtbar gewordener historischer Täterort als Erinnerungsort, als Denkmal und Bildungsstätte sichtbar gemacht werden kann.

 

 

[caption id="attachment_14124" align="aligncenter" width="489"] Der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde. (Foto: Frick)[/caption]

 

Umstrittene Erinnerung

 

Der Gedenkort T4 präsentiert sich somit als umstrittener Ort, an dem im Laufe der Jahre unterschiedliche Strategien der symbolischen Besetzung und des „Sichtbarmachens“ von Geschichte realisiert wurden bzw. werden sollten.

Sowohl Historiker_innen und Mediziner_innen, Politiker_innen und Stiftungen als auch im Dritten Reich zwangssterilisierte Menschen, Nachfahren von Ermordeten und Menschen mit Behinderungen und/oder psychischen Erkrankungen haben sich in diesen Ort eingeschrieben. So entstanden zwischen 1989 und 2014 zwei dauerhafte Objektivationen, die auf unterschiedliche Weise Erinnerung sichtbar machen. In gleicher Weise blieben jedoch andere Initiativen erfolglos, ihr Bild von Geschichte und Erinnerung unsichtbar.

Die Geschichte des heutigen Gedenkort T4 illustriert anschaulich, dass Erinnerung im öffentlichen, v.a. urbanen Raum stets als gesellschaftlicher Aushandlungsprozess zu verstehen ist. „An der öffentlichen Erinnerungskultur“, so fasst es Sabine Moller zusammen, „ist ablesbar, welche Erinnerung auf dieser Ebene durchgesetzt wurde“ (Moller 2010, S. 90).

 

 

Forschungsfrage und theoretische Basis

 

Meiner Bachelorarbeit wird die Forschungsfrage zugrunde liegen, wie Erinnerung im Kontext der Neugestaltung des Gedenkort T4 von den verschiedenen Interessengruppen ausgehandelt wurde. Welche Konfliktlinien wurden sichtbar? Welche Argumentationen und Aneignungsstrategien gab es, und welche haben sich letztlich in der Gestaltung und Konzeption des Ortes durchgesetzt?

Bei meiner Analyse möchte ich mich zum einen auf Maurice Halbwachs‘ Theorie der cadres sociaux (Soziale Bezugsrahmen/Kollektive Erinnerung als soziale Konstruktion) stützen. Zum anderen sollen Jan Assmanns Weiterentwicklungen des Halbwachs’schen Modells in Richtung eines kommunikativen und eines kulturellen Gedächtnisses Berücksichtigung finden. Aleida Assmanns Ansätze wiederum erscheinen mir unabdingbar, da sie dieses Konzept in mehreren Werken direkt auf die deutsche Erinnerungskultur zum Dritten Reich anwendet.

 

 

Vorgehen

 

Als zeitlichen Rahmen für meine Analyse habe ich den Zeitraum zwischen 2007 und 2014 gewählt. Im Jahr 2007 formierte sich der sogenannte „Runde Tisch T4“, eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Stiftungsvertreter_innen, Politiker_innen, Angehörigen von NS-‚Euthanasie‘-Opfern, Wissenschaftler_innen sowie Betroffenen[1], deren erklärtes Ziel eine Neugestaltung des historischen Ortes „Tiergartenstraße 4“ war. Das Ende dieser Bemühungen markierte schließlich 2014 die Einweihung des im Rahmen eines Gestaltungswettbewerbs neu errichteten Gedenk- und Informationsortes T4.

Als Material liegen mir zum einen Anträge, Forderungen und Stellungnahmen der verschiedenen Interessengruppen vor, die mögliche Neukonzeptionen des Gedenkort T4 beinhalten. Zum anderen war der Ort „Tiergartenstraße 4“ auch (und gerade) in jenen Jahren des Umbruchs Raum für rituelle Praktiken des Erinnerns. Eine weitere Quelle werden demnach diverse Redebeiträge der immer Anfang September stattfindenden Gedenkfeier an der Tiergartenstraße 4 sein.

Um Aufschluss über die verschiedenen Konfliktlinien und Argumentationen zu erlangen, werden diese Dokumente systematisch erschlossen und qualitativ ausgewertet.

 

 

Aktueller Forschungsstand

 

Während die Forschung zu Erinnerungskulturen und -praktiken bezüglich des Nationalsozialismus in den Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaften seit einigen Jahren regelrecht boomt (vgl. u.a. Assmann 2014, Assmann 2016 und Rürup 2014), so liegen die Forschungsschwerpunkte in allen beteiligten Disziplinen doch noch immer auf dem Holocaust. Die Erforschung der NS-‚Euthanasie‘-Morde in Bezug auf ein wie auch immer geartetes kollektives Gedächtnis hingegen ist aus wissenschaftlicher, vor allem kulturanthropologischer Sicht, noch ein weitgehend brachliegendes Feld.

Nach eingehender Recherche liegt mir zwar kein dezidiert kulturanthropologisches/europäisch-ethnologisches Werk vor, welches sich mit erinnerungskulturellen Praktiken bezüglich des Gedenkens an die Opfer der NS-‚Euthanasie‘-Morde befasst. Zwei interdisziplinäre Sammelbände seien hier jedoch zu nennen, einer davon gerade jüngst erst erschienen, die ein langsam aufkommendes kulturwissenschaftliches Interesse an der Thematik erkennen lassen.

 

Zum einen ist dies der Band „NS-‚Euthanasie‘ und Erinnerung. Vergangenheitsaufarbeitung. Gedenkformen. Betroffenenperspektiven.“ von Stefanie Westermann, Richard Kühl und Tim Ohnhäuser (2011). Gleich in der Einleitung benennen die Herausgeber_innen das Forschungsdefizit und sprechen bezüglich der NS-‚Euthanasie‘-Morde von einem „jahrzehntelang aus dem kollektiven Gedächtnis mehr oder weniger bewusst ausgegrenzten Verbrechenskomplex“ (Westermann et al. 2011, S. 8).

Zum anderen erscheint der gerade erst von Thomas Müller, Paul-Otto Schmidt-Michel et al. veröffentlichte Band „Vergangen? Spurensuche und Erinnerungsarbeit. Das Denkmal der Grauen Busse.“ (2017) vielversprechend, da er Beiträge zur Aufarbeitung der NS-‚Euthanasie‘ aus den Geschichts- und Kulturwissenschaften ebenso beinhaltet wie solche aus (denkmal)gestalterischer bzw. künstlerischer Perspektive.

 

 

Auswahlbibliografie

 

Assmann, Aleida (2016)

Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention. 2. Auflage. München.

 

Assmann, Aleida (2014)

Der lange Schatten der Vergangenheit. Erinnerungskultur und Geschichtspolitik. 2. Auflage. München.

 

Endlich, Stefanie (2016)

Orte und Formen des Gedenkens an Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen. In: KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hrg.): „Euthanasie“-Verbrechen. Forschungen zur nationalsozialistischen Gesundheits- und Sozialpolitik (Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Heft 17). Bremen. S. 150-162.

 

Endlich, Stefanie et al. (Hrg.) (2014)

Tiergartenstraße 4. Geschichte eines schwierigen Ortes. Berlin.
Jaworski, Rudolf und Peter Stachel (Hrg.) (2007)
Die Besetzung des öffentlichen Raumes. Politische Plätze, Denkmäler und Straßennamen im europäischen Vergleich. Berlin.

 

Jureit, Ulrike und Christian Schneider (2010)
Gefühlte Opfer. Illusionen der Vergangenheitsbewältigung. Stuttgart.

 

Moller, Sabine (2010)
Das kollektive Gedächtnis. In: Gudehus, Christian / Ariane Eichenberg / Harald Welzer (Hrg.): Gedächtnis und Erinnerung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Stuttgart. S. 85-92.

 

Müller, Thomas et al. (Hrg.) (2017)
Vergangen? Spurensuche und Erinnerungsarbeit. Das Denkmal der Grauen Busse. Zwiefalten.

 

Rürup, Reinhard (2014)
Der lange Schatten des Nationalsozialismus. Geschichte, Geschichtspolitik und Erinnerungskultur. Göttingen.

 

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Hrg.) (2015)
Tiergartenstraße 4. Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde. Berlin.

 

Westermann, Stefanie/Richard Kühl/Tim Ohnhäuser (Hrg.) (2011)
NS-„Euthanasie“ und Erinnerung. Vergangenheitsaufarbeitung, Gedenkformen, Betroffenen-perspektiven (Medizin und Nationalsozialismus, Band 3). Berlin.

 

 

[1] Mit „Betroffenen“ sind zwar in erster Linie Menschen gemeint, die zwischen 1933 und 1945 zwangssterilisiert
wurden. Als „Betroffene“ bezeichnen und definieren sich aber teilweise auch solche, die von einer
körperlichen, psychischen oder geistigen Einschränkung betroffen sind und sich aus dieser Gegebenheit
heraus mit den Opfern der NS-„Euthanasie“-Morde identifizieren.

 

 

 

Die echte und die falsche Holografie

1947 erfand der ungarische Ingenieur Dennis Gabor in England eine Verbesserung von Elektronenmikroskopen. Er nannte sie Holografie. 15 Jahre später entwickelten zwei Forscher in den USA daraus eine Technik für 3D-Bilder. In jüngster Zeit werden unter dem Namen Holografie räumliche Videopräsentationen angeboten. Sie basieren aber auf einem ganz anderen Verfahren, das ins 19. Jahrhundert zurückgeht….

Landesarchiv Saarbrücken: Dachgartenprojekt mit historischen Pflanzen geht ins zweite Jahr

Im letzten Jahr wurde im Landesarchiv Saarbrücken ein Dachgarten-Projekt – teilweise mit historischen Pflanzen –  gestartet, das wunschgemäß vorangeht und  ArchivbenutzerInnen und -mitarbeiterInnen  gleichermaßen erfreut. Die in der letzten Saison gepflanzten mehrjährigen Stauden in den Kübeln sind gut über den Winter gekommen, und bereits seit einigen Wochen blühen Storchschnabel und Ziersalbei. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wegen der nasskalten Witterung im Frühling haben sich auch unsere Rosen erholt. Besonders die Turbat-Züchtung von 1913 „Marie Jeanne“ bringt reiche Blütenbüschel hervor. Gespannt warten wir auf unsere Neuerwerbung „Kaiser Wilhelm“, einer […]

Los Bañales, Tag der offenen Tür für die ganze Familie – zum 9. Mal!

Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: “(…) se han producido interesantes hallazgos de nuevos edificios públicos y, sobre todo, de una sensacional vivienda -muy noble- con excelente aparato decorativo. Está resultando una campaña extraordinaria, (…). Y para enseñártelo todo, hemos organizado, un año más, una Jornada de Puertas Abiertas (…).” Zu den Aktivitäten zählen u.a. – … „Los Bañales, Tag der offenen Tür für die ganze Familie – zum 9. Mal!“ weiterlesen

Los Bañales, Tag der offenen Tür für die ganze Familie – zum 9. Mal!

Aus dem Ankündigungstext der Veranstalter: “(…) se han producido interesantes hallazgos de nuevos edificios públicos y, sobre todo, de una sensacional vivienda -muy noble- con excelente aparato decorativo. Está resultando una campaña extraordinaria, (…). Y para enseñártelo todo, hemos organizado, un año más, una Jornada de Puertas Abiertas (…).” Zu den Aktivitäten zählen u.a. – … „Los Bañales, Tag der offenen Tür für die ganze Familie – zum 9. Mal!“ weiterlesen

Eine inspirierende, eine schwierige Lektüre

Thomas Jenny ist es gewohnt, Dinge auf den Punkt zu bringen. Der Leiter des in Basel beheimateten Radiosenders Radio X steht in der Ausstellung Magnet Basel und formuliert zielsicher, was die Lektüre des Fremdenpolizeidossiers von Carl Laszlo bei ihm ausgelöst hat: «Die Frage stellt sich, was machen wir heute mit einem Menschen wie diesem?». Leben…

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Erinnerungsbilder 4: das Kasernenfest

Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-851 1. Foto Hans Bertolf Dieses orientalisch wirkende Bild wurde nicht in fernen Ländern geschossen, sondern auf dem Kasernenareal in Basel. Am Kasernenfest der Basler Webstube, die 1956 für ihren Neubau an der Missionsstrasse sammelte.  Erinnern Sie sich an das Kasernenfest oder an die sogenannten Webstübler? Teilen Sie Ihre Erinnerungen mit…

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„Ich fühlte mich verantwortlich dafür, das Schweigen zu brechen“ – Sigrid Falkenstein und ihre Tante Anna Lehnkering

  Es wäre wohl nicht übertrieben, Sigrid Falkenstein (Jg. 1946), als Vorreiterin derjenigen Angehörigen von „Euthanasie“-Opfern zu bezeichnen, die mit ihren Recherchen an die Öffentlichkeit gingen. Den Anfang machte im Jahr 2003 ein überraschender Fund im Internet. Was dann geschah, ist vielen bereits bekannt – im Interview mit Julia Frick erzählte die Autorin und pensionierte  Continue Reading »

Demminer Findbuch – Superintendentur

Im Landesarchiv Greifswald lagern verschiedene Bestände über die Stadt und den Altkreis Demmin, welche zum Großteil schon über die Archivsuche Ariadne erfasst sind. Mein Ziel ist es, die restlichen Findbücher zu veröffentlichen, welche bislang nur als Schriftform (handgeschrieben bzw. Schreibmaschine) … Weiterlesen

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Jahresbericht der HföD für 2016 erschienen

Vor wenigen Tagen ist der neue Jahresbericht der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern erschienen, traditionell in einer gedruckten und in einer elektronischen Version. Der Jahresbericht schildert die Entwicklungen der Fachhochschule im vergangenen Jahr, wobei der Präsident in seinem Vorwort vor allem einige wichtige Punkte hervorhebt:…

Das Ende eines Patents

Jeder Erfinder möchte sein geistiges Eigentum schützen. Dazu meldet er die Erfindung zum Patent an. Falls alle Unterlagen korrekt sind und niemand Einspruch erhebt, gewährt das Patentamt den Schutz. 26 Jahre lang versuchte Konrad Zuse, ein Patent für seinen Digitalrechner zu erhalten. Am 14. Juli 1967 wies das Bundespatentgericht in München seine Bemühungen endgültig zurück….

Das Ende eines Patents

Jeder Erfinder möchte sein geistiges Eigentum schützen. Dazu meldet er die Erfindung zum Patent an. Falls alle Unterlagen korrekt sind und niemand Einspruch erhebt, gewährt das Patentamt den Schutz. 26 Jahre lang versuchte Konrad Zuse, ein Patent für seinen Digitalrechner zu erhalten. Am 14. Juli 1967 wies das Bundespatentgericht in München seine Bemühungen endgültig zurück….

ITUG Jahrestagung 2017: Call for Papers / Call for Participation

Call for Papers / Call for Participation Semantics, Services, Open Data ITUG Jahrestagung 2017 am 28.-29.9.2017 Darmstadt Pre-Conference Workshops & TUSTEP-Café am 26.-27.9.2017 Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen, auch im Jahr 2017 wird die ITUG-Jahrestagung stattfinden, diesmal vom 26.-29.9.2017 in Darmstadt. Der 26. und 27.9. sind für Einführungen, Schulungen und Hands-on-Workshops vorgesehen. Am 27.9. wollen wir […]

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für langfristige Forschungsprojekte endet am 1. Oktober 2017. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig. Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische … Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung weiterlesen

Neue Biografie: Herta Martha Wieland

um 8.45 Uhr Tod in der Heil- und Pflegeanstalt Teupitz, ihr Mann besuchte gegen Mittag noch einmal die Klinik: da wird ihm nur ihr Tod mitgeteilt (er sagte später: „Die haben sie gespritzt.“ Wie sich eine Tochter erinnert). Todesursache: „Entkräftung bei Geisteskrankheit“ – wobei sie 6 Tage vorher, am Tag ihrer Einweisung, physisch vollkommen gesund und bei Kräften war. Tatsächliche Todesursache: vermutlich eine Luminal- oder Luftspritze.

 

[caption id="attachment_14098" align="aligncenter" width="300"] Herta Wieland (links) mit ihrer Familie 1935. Quelle: Privatsammlung[/caption]

Es ist nicht viel, was man über Herta Martha Wieland weiß. Das Wenige hat ihre Enkelin recherchiert und unserer Sammlung von Lebensgeschichten von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“-verbrechen angefügt. Hier können Sie die Biographie lesen.

 

 

 

Märchenland im Computer

Vor 35 Jahren liefen in den USA schon viele kleine Computer wie der Apple II oder der seit 1981 verkaufte IBM PC. Eindruck machten aber große Rechner mit Dutzenden Schränken. Was in ihnen tatsächlich vorging, enthüllte ein Werk von Steven Lisberger: „Tron“ Dieses wurde am 9. Juli 1982 uraufgeführt und gilt als erster langer Computerfilm….

Klanghof – eine Musik-Installation von Fritz Hauser zur Ausstellung „Magnet Basel“

Wie klingt das, wenn Menschen ihre Heimat verlassen, sich auf eine Reise in eine ungewisse Zukunft begeben? Raum und Zeit dehnen sich, formen einen Zustand ohne voraussehbare zeitliche Struktur und ohne ein zum voraus festgelegtes Ziel. Solche Migrationserfahrungen macht die laufende Ausstellung «Magnet Basel» sichtbar. Und mit diesen Erfahrungen setzt sich das Musik-Projekt «Klanghof» auseinander….

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Hitler in Freiburg und in Basel

Plakat zu einer Wahlveranstaltung Adolf Hitlers in Freiburg 1932. Staatsarchiv Basel-Stadt, PD-REG 5a 8-1-1 Am 29. Juli 1932 besuchte Adolf Hitler während des Wahlkampfs Freiburg im Breisgau. 70 000 Menschen versammelten sich im Mösle-Stadion, um seine Rede zu hören. Auch in Basel wurde heftig für die Veranstaltung geworben. Plakatwand in Basel 1932. Staatsarchiv Basel-Stadt, NEG…

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Erinnerungsbilder 3: der Überschallknall

Staatsarchiv Basel-Stadt, BSL 1013 1-2114 1. Foto Hans Bertolf Ende März 1963 durchbrach ein Flugzeug über Basel die Schallmauer und zahlreiche Scheiben und Fenster zersprangen. Erinnern Sie sich daran? Vielleicht wissen Sie auch noch, wo das Café auf dem Foto war? Dieser Beitrag ist Teil der Sommerserie «Basler Erinnerungen gesucht!» von barfi.ch mit Bildern aus…

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Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz passiert auch den Bundesrat

Nachdem der Bundestag bereits am 30. Juni 2017 den Entwurf der Bundesregierung zum „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ nach kleineren Änderungen durch den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz angenommen hat, hat das Gesetz am heutigen 7. Juli auch den Bundesrat passiert. Nun kann das Gesetz – wie vorgesehen – am 1. März 2018 in Kraft treten. Das UrhWissG bringt […]

Pommersches online bei familysearch

Zeitgleich mit der Ankündigung, daß ab 1.9.2017 keine Mikrofilme mehr in die Forschungsstellen der LDS bestellt werden können, hat die Kirche begonnen, auf der Seite Familysearch vermehrt online zugängliche Unterlagen einzustellen. Solche Unterlagen werden mit einem kleinen Kamera-symbol gekennzeichnet. Leider … Weiterlesen

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Wieso Kleopatra auch heute noch eine relevante Rolle spielt

Sponsored Post: Kleopatra ist sicherlich eine der schillerndsten Persönlichkeiten in der Geschichte. Die Pharaonin vom Nil ist auch heute noch jedem bekannt. Über Jahre hinweg bestimmte sie die Geschicke der ägyptischen Politik. Und das, obwohl sie ursprünglich nur durch einen Trick zur Herrscherin über das Land am Nil wurde. Nur mit Hilfe Cäsars konnte sie […]

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Firmenlauf B2Run 2017

Schon zum 3. Mal haben wir mit Pro Heraldica jetzt beim Stuttgarter Firmenlauf B2Run teilgenommen. In 2015 waren wir mit einer Gruppe von sieben Mitarbeitern erstmals am Start, im letzten Jahr nahmen wir 12 Teilnehmer. Mit genau dieser Anzahl von Athleten wollten wir auch dieses Jahr wieder an den Start gehen, doch leider fielen Franziska… Weiter »

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Weben mit Lochkarten

Es ist kein sehr rundes Jubiläum, doch wir können es trotzdem feiern. Vor 265 Jahren, am 7. Juli 1752, wurde in Lyon Joseph-Marie Jacquard geboren. Im frühen 19. Jahrhundert entwickelte er den nach ihm benannten Webstuhl mit Lochkarten-Steuerung. Er erzeugte Textilien mit komplizierten Mustern und Bildern. Jacquards Karten inspirierten später den englischen Computervisionär Charles Babbage….