Planet History

Tag Archive for Allgemein

Vorschau auf den Weltpsychiatriekongress in Berlin, 8. – 12. Oktober 2017

NS-Medizinverbrechen ein wichtiges Thema   Von Eva Buchholz1)Die Autorin organisiert ebenfalls ein Symposium auf dem WPA-Kongress. Zuvor nimmt sie an der Kundgebung des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener (BPE) e.V. teil und demonstriert für Menschenrechte und gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie. Thema ihres Symposiums ist: „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Psychiatrie: Brauchen wir eine neue Psychiatrie-Enquête?“  Continue Reading »

69. Deutscher Genealogentag

Heute beginnt in Dresden der 69. Deutsche Genealogentag. Jedes Jahr treffen sich zu diesem Anlass Genealogen aus ganz Deutschland zum Austausch zum Thema Ahnenforschung. Der Deutsche Genealogentag ist das größte Treffen von Ahnenforschern im deutschsprachigen Raum. Die Versanstalung dauert vom 22.09.2017 bis 25.09.2017 und trägt das Thema „Europa in unseren Wurzeln – Sachsen und seine… Weiter »

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Familienforscher kritisieren langsame Digitalisierung in Deutschland

Familienforscher kritisieren langsame Digitalisierung in Deutschland Die Familienforscher (Weissleder, DAGV) haben vor dem Deutschen Genealogentag in Dresden die schleppende Digitalisierung von Dokumenten in Deutschland kritisiert. https://www.heise.de/amp/meldung/Familienforscher-kritisieren-langsame-Digitalisierung-in-Deutschland-3836927.html Ähnliche BeiträgeFernwehforschung in Pommern Demminer Findbuch – Landratsamt Demmin Das Camminer Domkapitel

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An Pommerns Küste – Die Ostsee zwischen Stettin und Danzig

An Pommerns Küste – Ostsee zwischen Stettin und Danzig Video über Kolberg – Greifenhagen – Stolp -Leba – Hel http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Die-Ostsee-zwischen-Stettin-und-Danzig,maretv930.html Ähnliche BeiträgeFischersiedlungen in Schleswig-Holstein

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Hundert hinterpommersche Impressionen 09.2017

Hinterpommersche Impressionen Ulrich Kruggel aus Dessau lässt uns wieder teilnehmen an seiner Reise nach Stolp und Stolpmünde 🙂 http://www.mz-buergerreporter.de/dessau-rosslau/reise/hundert-hinterpommersche-impressionen-092017-d43605.html Ähnliche BeiträgeNeuerscheinungen 2016 Neuerscheinungen 2015 Zukunft braucht Herkunft

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Heinz Nixdorf und die Motoren

Vor 50 Jahren galt der Kreiskolbenmotor als Spitzenleistung deutscher Autotechnik. Der revolutionäre Antrieb des Erfinders Felix Wankel steckte im Ro 80 der Firma NSU. Heinz Nixdorf erwarb zwei Limousinen des Typs. Er begeisterte sich auch für den Elsbett-Motor, eine Weiterentwicklung des Diesel. 1984 startete er die Entwicklung eines elektrischen Fahrrads, das aber ein Prototyp blieb….

Ergebnis E-Voting zum TDA 2018

Bis einschließlich Montag, 18. September 2017, hatten die Mitglieder des VdA die Möglichkeit, über das Motto für den 9. TAG DER ARCHIVE 2018 abzustimmen. Mit 78 Stimmen votierte eine breite Mehrheit für den Vorschlag Demokratie und Bürgerrechte. Auf den Vorschlag Europa: Austausch und Bewegung entfielen beim E-Voting 38 Stimmen, auf den Vorschlag Europa: Erinnern und … Ergebnis E-Voting zum TDA 2018 weiterlesen

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not

Sparkassen gibt es im Gebiet des heutigen Freistaats Sachsen seit dem Jahr 1819. Sie entstanden aus dem Grundgedanken heraus, dass der arbeitenden, nichtvermögenden Bevölkerung ein Institut zum Vorsorgen nützlich sein konnte. „Hilfe zur Selbsthilfe“ hieß das Motto. Für Lebensziele, das Alter, aber insbesondere auch für Notzeiten konnte gespart werden. Als sehr nützlich erwiesen sich die […]

Die Taten der Treulosen Acht

Es klingt wie ein Western: die Treulosen Acht. Tatsächlich ist es der Spitzname für eine Gruppe amerikanischer Ingenieure und Forscher. Sie gründeten am 19. September 1957 die Halbleiter-Abteilung der Kamerafirma Fairchild; zuvor arbeiteten sie für William Shockley, der den Transistor erfand. Ihre Produkte prägten die Mikroelektronik, und das Unternehmen wurde zur Keimzelle des Silicon Valley….

Coding da Vinci Berlin 2017, seid dabei!

Coding da Vinci, der erste und größte Kulturhackathon Deutschlands, ist 2017 zurück in Berlin! Diesen Herbst steigen wir wieder tief ein in die digitalen Archive und Sammlungen von einigen von Berlins beliebtesten Kulturinstitutionen. 19 Kulturinstitutionen haben für 2017 insgesamt 30 neue Kulturdatensets für das Datenportal (Datenauswahl: Jahr 2017) von Coding da Vinci unter freien Lizenzen […]

„Die Ursache des Schweigens ist nicht Scham“ – Andreas Hechler und seine Urgroßmutter Emilie Rau

Andreas Hechler studierte in Berlin Europäische Ethnologie und Gender Studies und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Bildungsreferent bei Dissens, einem Forschungs- und Bildungsinstitut mit Sitz in Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit in den letzten Jahren waren geschlechterreflektierte Neonazismusprävention, Intergeschlechtlichkeit in der Pädagogik, Männlichkeit, sexualisierte Gewalt und der Themenkomplex NS-„Euthanasie“, Familienbiografien, Ableismus und Erinnerungspolitik.

 

Im Gegensatz zu den meisten anderen Familien in Deutschland wurde in seiner Familie offen darüber gesprochen, dass ein früheres Familienmitglied, nämlich seine Urgroßmutter Emilie Rau, im Dritten Reich ermordet worden war. Die tiefere und in diesem Zuge auch wissenschaftliche Erforschung dessen hatte jedoch einen Anlass, der von außen kam. 

 

 

 

[caption id="attachment_14178" align="alignright" width="186"]Emilie Listmann vor ihrer Hochzeit mit Christian Rau (Quelle: Hechler).[/caption]

Julia Frick: Wann hast du begonnen, über das Schicksal deiner Urgroßmutter nachzuforschen? Kannst du dich an einen Moment erinnern, der ausschlaggebend für den Beginn deiner Recherchen war?

 

Andreas Hechler: Ich stoße mich zugegebenermaßen an dem Begriff „Schicksal“, weil es eben kein „Schicksal“ war, sondern die Geschichte auch anders hätte verlaufen können. „Schicksal“ hat etwas Unabänderliches und individualisiert ein gesellschaftliches Verhältnis – in diesem Fall die systematische Ermordung von als „krank“ und „behindert“ stigmatisierten Menschen.

 

 

Ich bin mit dem Wissen aufgewachsen, dass in unserer Familie jemand umgebracht wurde und dass das Unrecht war. In meiner Familie wurde offen darüber gesprochen – im Gegensatz zu vielen anderen Familien, in denen es NS-‚Euthanasie‘-Opfer gibt. Allerdings wusste ich nichts Genaues.

 

Als mich dann Mitte der 1990er-Jahre der deutsche Staat zwingen wollte, Kriegsdienst zu leisten und mir sehr klar war, dass ich das nicht will (im Rahmen des Konzepts der Gesamtverteidigung sehe ich auch den sog. ‚Zivildienst‘ als einen Kriegsdienst) und staatliche Zwangsdienste in jeglicher Hinsicht ablehne, hat mich mein damaliger Anwalt gefragt, ob es in meiner Familie ein NS-Opfer gibt. Ich erinnerte mich dunkel und habe dann innerfamiliär nachgefragt. Die Ermordung meiner Urgroßmutter Emilie Rau war zu diesem Zeitpunkt dank der unermüdlichen Arbeit meiner Großmutter gut in mehreren Ausstellungen und Begleitbänden (so zum Beispiel „Verlegt nach Hadamar“) dokumentiert, und so konnte ich recht einfach nachweisen, dass ich ein direkter Nachfahre einer Verfolgten des Naziregimes bin. Damit war ich aus dem Zwangsdienst raus. Die genauen rechtlichen Hintergründe sind mir nicht bekannt, aber es ist wohl so, dass direkte Nachfahr_innen von NS-Opfergruppen nicht dienen mussten (aber durften, wenn sie wollten). Auf jeden Fall war das alles der Anlass, mich noch mal genauer mit dieser Geschichte zu beschäftigen.

 

Fast 20 Jahre später haben Bekannte von mir dann den Sammelband „Gegendiagnose“ geplant und mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, etwas zu meiner Familiengeschichte zu schreiben. Ich wollte eigentlich nur einen ganz kurzen Essay zu der Frage schreiben, warum die Namen der im Rahmen der NS-‚Euthanasie‘ Ermordeten nicht genannt werden – doch herausgekommen ist dann ein 50-Seiten-Text zu den innerfamiliären Folgen der Ermordung meiner Urgroßmutter. Hierfür habe ich 2013 intensive Recherchen angestellt und u.a. Interviews mit der dritten und vierten Generation meiner Familie geführt, die Krankenakte meiner Urgroßmutter gelesen und den ganzen Schriftverkehr meiner Großmutter mit Behörden, Krankenhäusern und anderen Institutionen und Personen.

 

 

 

Julia Frick: Was waren dabei deine ersten Schritte und Anlaufstellen?

 

Andreas Hechler: Eines der Spezifika des Nationalsozialismus ist ja, dass er in Deutschland nicht nur Gesellschaftsgeschichte, sondern auch Familiengeschichte ist. Insofern habe ich da angefangen, wo die meisten – Opfer- wie Täter_innen-Nachfahr_innen – anfangen: bei meiner Familie. Ich hatte das Glück, dass meine Großmutter Marie Hechler in jahrzehntelanger Recherchearbeit einen riesigen Materialkorpus zusammengetragen hatte.

 

 

Julia Frick: Wie hat deine Familie bzw. dein Umfeld auf dein Engagement reagiert?

 

Andreas Hechler: Sehr positiv und unterstützend. Das Thema war ja schon lange ‚durch‘ aufgrund der Arbeiten meiner Großmutter in den 70er- und 80er-Jahren. Alle in meiner näheren Familie wissen zumindest rudimentär Bescheid, empfinden den Mord an Emilie Rau als große Ungerechtigkeit und standen mir für Interviews zur Verfügung. Meine Großmutter (Emilie Raus Tochter) war in dieser Hinsicht prägend für die ganze Familie.
Es gibt allerdings einen Teil meiner Familie zweiten Grades, der ein Unbehagen mit meinen Nachforschungen und meiner Textproduktion hat(te), innerfamiliär nicht über die Ermordung Emilie Raus spricht und – ganz klassisch – Scham empfindet. Dies ist ein Teil der Familie, den ich auch erst durch meine Recherchen kennengelernt habe.

 

Mir ist hier wichtig zu sagen, dass ich die innerfamiliäre Tabuisierung zwar falsch finde, aber diesen Umgang partiell auch nachvollziehen kann. Wir leben in einer ableistischen (behindertenfeindlichen) Gesellschaft und es gibt ganz real die Stigmatisierung von Menschen und Familien, die etwas mit Diagnosen und Psychiatrie zu tun haben.
Vor diesem Hintergrund denke ich, dass die immer wieder reproduzierte Rhetorik der ‚Scham in den Familien‘ mehr vernebelt als erklärt: die Ursache für das Schweigen in den Familien ist Ableismus, nicht Scham. Letztere ist Effekt des Ersteren, Scham ist nicht die eigentliche Ursache für das Schweigen. Diese gesellschaftliche Dimension muss zentral hervorgehoben werden, wenn über das Thema gesprochen und geschrieben wird; es liegt nicht (nur) in der Verantwortung der einzelnen Familien(mitglieder)!

 

 

 

Hätte meine Urgroßmutter vor ihrer Ermordung nicht schon Kinder gehabt, gäbe es mich nicht. Das zu realisieren ist krass.

 

 

 

Julia Frick: Wie würdest du den Einfluss beschreiben, den deine Recherchen auf dich selbst hatten und haben?

 

 

Andreas Hechler: Ich bin ja durch meine Recherchen sehr tief in das Leben meiner Urgroßmutter und der verschiedenen Generationen nach ihr eingetaucht, eine Zeit lang hat mich das richtig reingesogen. Eine Erkenntnis daraus war, dass die Ermordung eines Familienmitglieds eine sehr langfristige Wirkung auf die Familie haben kann. Das ist nicht neu, aber mir ist die Tiefendimension dessen anhand meiner eigenen Biografie noch mal klarer geworden. Nicht zuletzt der Umstand, dass ich lebe. Hätte meine Urgroßmutter vor ihrer Ermordung nicht schon Kinder gehabt, gäbe es mich nicht. Das zu realisieren ist krass.

 

Ich fand es auch interessant, meine eigenen Familienmitglieder unter einem spezifischen Fokus zu interviewen. Ich habe vieles erfahren, was ich nicht wusste. Es hat mich einigen von ihnen näher gebracht, von anderen habe ich mich eher etwas entfernt.

 

Ich muss(te) mich auch selbst in Ambiguitätstoleranz üben, sind doch den klaren Bildern von meiner Urgroßmutter als Opfer und meiner Großmutter als aufrechter Antifaschistin nun Gegennarrationen zur Seite gestellt worden, die etwas an mir nagen. Hier meinen eigenen Wunsch nach klar geschiedenen Täter-Opfer-Dichotomien zu erkennen war nicht so leicht.

 

Schlussendlich habe ich mich noch mal verstärkt dem Themenfeld Ableismus zugewendet, insbesondere unter einem Fokus, unter dem er selten verhandelt wird, nämlich einer historischen Dimension. Folgende Fragen haben für mich einen größeren Stellenwert erhalten: Warum gibt es Ableismus, warum gibt es ihn immer noch und wie ist seine spezifische Ausprägung in Deutschland? Und vor allem: Wie bekämpfen wir ihn?!

 

 

 

Julia Frick: Was treibt dich und deine Arbeit an?

 

 

Andreas Hechler: Mein großes Empfinden für (Un-)Gerechtigkeit, das Wissen um die Gewordenheit von Gesellschaft und dass diese veränderbar ist, das Wissen um die Notwendigkeit des Blicks zurück in die Geschichte, um die Gegenwart zu verstehen und für eine bessere Zukunft kämpfen zu können, meine familiäre Prägung und nicht zuletzt Unterstützung durch Freund_innen und Kampfgefährt_innen – ohne diese würde gar nichts gehen.
Ich freue mich auch, dass das Thema in den letzten zwei Jahren mehr Aufmerksamkeit erfährt und ich für Zeitungs- und Filminterviews, Artikel und Konferenzen zu dem Thema angefragt werde. Also diese Form der Anerkennung gibt mir auch Motivationsschübe.

 

 

 

 

 

 

Happy birthday, google.com!

Vor zwanzig Jahren arbeiteten zwei Studenten in der kalifornischen Stanford-Universität an ihrer Dissertation. Larry Page und Sergey Brin, beide 24 Jahre alt, betrieben im Netzwerk der Universität eine Suchmaschine mit dem Namen BackRub. Ihre Resultate übertrafen die Angaben aller anderen Suchprogramme. Am 15. September 1997 registrierten Brin und Page sie unter der neuen Adresse www.google.com….

Paläografieschulung für MitarbeiterInnen des Amtsgerichts Saarbrücken im Landesarchiv

Das Landesarchiv Saarbrücken versteht sich nicht nur als landesgeschichtliches Kompetenzzentrum für das Saarland und als Serviceeinrichtung für seine NutzerInnen, sondern auch als Dienstleister für die Behörden im Archivsprengel. Im August und September 2017 fand daher eine Paläografieschulung für MitarbeiterInnen des Amtsgerichts Saarbrücken, Abteilung Grundbuchamt, statt. Die Beschäftigten des Grundbuchsamts stoßen bei ihrer täglichen Arbeit in den Grundbüchern immer wieder auf Einträge in deutscher Kurrentschrift. Die Lesefertigkeit und damit auch die Lesegeschwindigkeit zu verbessern, war daher Ziel der Schulung, die in den Räumen des Landesarchivs […]

Was wollt‘ uns Onkel Hans nur sagen?

Lesekurs für Handschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts im Stadtarchiv Lauf Wer beruflich oder privat mit Dokumenten älteren Datums zu tun hat, geschichtliche Wissenschaften oder Familienforschung betreibt oder ganz einfach einmal wissen möchte, welche Geheimnisse Tante Erna ihrem Kochbuch und Onkel Hans in seinen Lehr- und Dienstzeugnissen stehen hat, braucht Kenntnisse im Entziffern älterer Handschriften. Da nicht jedes Dokument zusammen mit dem Archivar entziffert werden kann, bietet das Laufer Stadtarchiv bereits seit mehreren Jahren in regelmäßigen Abständen „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Form von Lesekursen für Handschriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts an, die sich großer Beliebtheit erfreuen.  Dabei […]

„Man muss auch jönne könne“: Das Rheinische Grundgesetz in seiner Anwendung für die archivische Praxis

Beim 27. Norddeutschen Kirchenarchivtag in Hofgeismar hatte das Archiv der EKiR die Gelegenheit, aus seiner aktuellen Arbeit zu berichten (Vortragstext und Präsentation). Man muss auch gönnen können: Scherzhaft formuliert, geht es doch um einen ernsthaften archivfachlichen Hintergrund: Der Wegfall obsolet … Weiterlesen

10. TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen

Der Termin für das zehnte TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen zum Thema „Annotation mit DARIAH-Werkzeugen“ am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin ist inzwischen auf den 25. und 26. Oktober 2017  festgelegt worden. Das vorläufige Programm und weitere Informationen zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der DARIAH-Website.

Allgemeine Deutsche Wappenrolle Band 22

In wenigen Wochen wird der 22. Band der Allgemeinen Deutschen Wappenrolle (ADW) beim Wappen-Herold erscheinen. Alle zwei Jahre werden in der ADW unsere neuesten Wappenregistrierungen veröffentlicht. Die ADW XXII ist auch gleichzeitig die letzte Edition, die unser langjähriger Forschungsleiter Dr. Rolf Sutter mitbegleitet. Dr. Sutter ist im Sommer 2017 nach 37 Jahren bei Pro Heraldica… Weiter »

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Stellenausschreibung für DoktorandInnen an der Technischen Universität Darmstadt

via Anastasia Pupynina Projekt „Reading at Scale. Mixing Methods in Literary Corpus Analysis“ Prof. Dr. Thomas Weitin Stellenausschreibung für DoktorandInnen Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung im Programm „Mixed Methods in the Humanities“ geförderten Projekts „Reading at Scale. Mixing Methods in Literary Corpus Analysis“ wird am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der Technischen Universität Darmstadt […]

Stellenausschreibung am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

via Andreas Bihrer Am Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist im Zuge der „Auslobung von bis zu 30 Dauerstellen im Bereich der Lehre“ im Rahmen des Hochschulpakts 2020 zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiter/s mit überwiegender Tätigkeit in der Lehre unbefristet zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit entspricht der Hälfte der Arbeitszeit […]

Le bœuf sur le toit

Heinrich Keller [1778-1862] : Vorfall bey der Salzhaus-Treppe. [Zürich?], [zwischen 1800 und 1830?]. Zentralbibliothek Zürich, Zürich D2, Grossmünster-Qu., Rathausquai I, 3a, →  http://dx.doi.org/10.7891/e-manuscripta-57780 Legende: a Le bœuf sur le toit, b Grossmünster, c Salzhaustreppe («Grossmünstertreppe»), d Rathausquai •

Deutsche Hacker im NASA-Computer

Vor 30 Jahren erlebte die Bundesrepublik den ersten Fall von globalem Hacking, den NASA-Hack. Dahinter stand eine Gruppe von jungen Männern, die sich VAXbuster nannten. Sie drangen über die bekannten Computer der Firma Digital Equipment in internationale Datennetze ein und sahen sich in fremden Dateien um. Vor Gericht gestellt oder gar verurteilt wurde aber niemand….

Dorfgeschichte: Neparmitz-Ausbau

Kleine Dorfgeschichte Neparmitz Ausbau auf Rügen – gibt es das noch? http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Dorfgeschichte-Neparmitz-Ausbau,nordmagazin45100.html Ähnliche BeiträgeDauerausstellung über Kosegarten Begräbnissitten in Pommern Älteste Pommerin ist 111 Jahre jung !

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Neuer online-Übersetzer

Neuer online-Übersetzer Ein neuer online-Übersetzer liefert gute und verständliche Ergebnisse bei Polnisch-Deutsch, noch besser bei Polnisch-Englisch https://www.deepl.com/translator Die FAZ schreibt: „Das kleine Kölner Start-up-Unternehmen DeepL mischt den riesigen Markt für Übersetzungen auf. Sein Internet-Dienst ist sogar dem eines ganz Großen … Weiterlesen

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Wenn der Computerkäfer landet

Im 19. Jahrhundert sprachen amerikanische Elektroingenieure von Bugs, wenn ihre Anlagen nicht funktionieren wollten. Das Wort bezeichnet eigentlich ein Insekt. Am 9. September 1947 wurde ein echter Bug in einem elektrischen System gefunden. Es war eine Motte, die in ein Relais des Großrechners Harvard Mark II geriet. Seitdem sind digitale Insekten aus Computern nicht wegzudenken….

Neues Denkmal erinnert an Patientenmorde im belarussischen Novinki

Der nationalsozialistische Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion traf das Territorium der damaligen Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (seit 1991: Republik Belarus) besonders hart. Infolge der Durchführung zahlloser Massenmorde sank die Bevölkerungszahl Belarus‘ um 1,7 Millionen Menschen; mehrere Hunderttausende Juden wurden gezielt durch Mitglieder der Einsatzgruppen erschossen, dazu kamen noch Morde an Roma und Kriegsgefangenen sowie ein Hungerplan, der gezielt die Menschen in den Städten dem Hungertod aussetzte, um Lebensmittel nach Deutschland bringen zu können.

 

Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern waren unter diesen Umständen nahezu ohne Chancen, den Krieg zu überleben. Nicht nur litten sie besonders unter dem von den Besatzern bewusst herbeigeführtem Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten, sondern sie wurden Ziel von Mordaktionen. Dies betraf beinahe alle Gebiete der besetzten Sowjetunion, wo im Rücken der Wehrmacht Einsatzgruppen Behinderte und psychisch Kranke erschossen und vergasten. Eine besondere Bedeutung nahmen dabei die Morde in Belarus ein, da sie zu den ersten koordinierten Aktionen gehörten, anhand derer zahlreiche Fragen berührt werden, die die Genese des Patientenmordes und damit verbunden des Holocaust sowie die Querverbindungen zur Aktion T4 im Altreich betreffen. Darauf kann hier nicht detailliert eingegangen werden, verwiesen sei auf einen Artikel von Gerrit Hohendorf und anderen im Gedenkstättenrundbrief 152.

 

In Minsk bestand eine psychiatrische Klinik in Novinki vor den Toren der Stadt, die auf dem Gelände einer Kolchose lag. Heinrich Himmler besuchte im Rahmen eines Besuches bei den Einsatzgruppen diesen Ort und gab dabei Artur Nebe die Weisung, die Kranken zu töten. Nebe war Führer der Einsatzgruppe B und als Chef des Reichskriminalpolizeiamtes schon in die „Euthanasie“-Verbrechen involviert gewesen, da dieses Amt für die Lieferung u.a. der Gasflaschen an die T4-Tötungsanstalten zuständig war. Dass „Geisteskranke“ zu töten waren, scheint an der Ostfront allgemein akzeptiert gewesen zu sein. So notierte der Generalstabschef des Heeres, Franz Halder im September 1941 in seinem Kriegstagebuch:

Russen sehen Geistesschwache als heilig an. Trotzdem Tötung nötig.((zitiert nach Christian Gerlach, Kalkulierte Morde, Hamburg 1999, S. 1072)))

 

Artur Nebe wandte sich an Albert Widmann, einem im Krimialtechnischen Institut arbeitenden und bereits in der Aktion T4 versierten Chemiker mit der Bitte um Unterstützung. Widmann fuhr darauf hin nach Minsk, und nahm 400 Kilogramm Sprengstoff sowie zwei Metallschläuche mit. Mit dem Sprengstoff wurden Patienten des Krankenhauses Nowinki in einem Wald bei Minsk getötet; dies erwies sich aber als eine nicht effiziente Tötungsmethode. Mit Hilfe der Metallschläuche wurde am 18. September 1941 ein Badehaus des Krankenhauses mit Gas geflutet, um über 100 Kranke zu ermorden. Einige Tage später wurden die jüdischen Patienten von Nowinki erschossen. Später, am 6. und 7. Dezember, wurden auch noch 200 Patienten der psychiatrischen Abteilung des 2. Zivilkrankenhauses von Minsk erschossen.

 

 

Diese Verbrechen kamen bei zahlreichen Prozessen zur Sprache, unter anderem bei den Prozessen gegen Mitglieder und Führer von Einsatzgruppen wie Dr. Bradfisch in München, Georg Heuser in Koblenz und Karl Frenzl in Karl-Marx-Stadt. Auch in Minsk selbst kam es zu Verfahren, doch erst über 70 Jahre nach den Verbrechen rückten die Opfer der Verbrechen in den Fokus der Erinnerungskultur. Dank einer von der Stiftung EVZ geförderten Ausstellung in Minsk (Bericht hier), an der das einzige unabhängige Hochschulinstitut in Belarus, das European College of Liberal Arts mit ihrem Zentrum für Public History beteiligt war, kam es zu Kontakten zum psychiatrischen Krankenhaus. Alexej Bratochkin und Oleg Aizberg legten die Grundlagen, damit am 5. September 2017 ein Gedenkstein der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Er wurde von Igor Zosimovich entworfen und enthält die Inschrift

Als ein Andenken und im Respekt vor der menschlichen Würde der von den Nazi-Okkupanten ermordeten Patienten des psychiatrischen Krankenhauses und der Arbeitskolonie Novinki

 

Für deutsche Ohren mag diese Wortwahl ungewohnt klingen, vielleicht sogar als antiquiert erscheinen. Betrachtet man aber den belarussischen Kontext, so ist dieses Denkmal als durchaus würdevoll und angemessen zu bezeichnen; es wirkt angesichts der etwa im Museum des Großen Vaterländischen Krieges aufgefahrenen Gigantomanie wohltuend bescheiden und zurückhaltend. Was nun noch zu wünschen wäre, ist, dass es auch in Belarus gelingen möge, den Opfern wieder einen Namen zu geben. Dazu sind aber noch umfangreiche Studien notwendig, und wohl auch ein weiterer Mentalitätswandel in der Erinnerungskultur Belarus‘.  Jedenfalls ist dieser Gedenkstein auch als ein Beispiel besonders gelungener Förderpolitik der Stiftung EVZ anzusprechen: Durch die finanzielle Unterstützung der Ausstellung in Minsk wurde letztlich nicht nur das Denkmal in Novinki ermöglicht, sondern es gelang auch, vielfältige und fruchtbare Arbeitsbeziehung zwischen Interessierten in Deutschland und Belarus herzustellen.

 

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Neues Denkmal erinnert an Patientenmorde im belarussischen Novinki

Der nationalsozialistische Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion traf das Territorium der damaligen Belarussischen Sozialistischen Sowjetrepublik (seit 1991: Republik Belarus) besonders hart. Infolge der Durchführung zahlloser Massenmorde sank die Bevölkerungszahl Belarus‘ um 1,7 Millionen Menschen; mehrere Hunderttausende Juden wurden gezielt durch Mitglieder der Einsatzgruppen erschossen, dazu kamen noch Morde an Roma und Kriegsgefangenen sowie ein Hungerplan, der gezielt die Menschen in den Städten dem Hungertod aussetzte, um Lebensmittel nach Deutschland bringen zu können.

 

Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern waren unter diesen Umständen nahezu ohne Chancen, den Krieg zu überleben. Nicht nur litten sie besonders unter dem von den Besatzern bewusst herbeigeführtem Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten, sondern sie wurden Ziel von Mordaktionen. Dies betraf beinahe alle Gebiete der besetzten Sowjetunion, wo im Rücken der Wehrmacht Einsatzgruppen Behinderte und psychisch Kranke erschossen und vergasten. Eine besondere Bedeutung nahmen dabei die Morde in Belarus ein, da sie zu den ersten koordinierten Aktionen gehörten, anhand derer zahlreiche Fragen berührt werden, die die Genese des Patientenmordes und damit verbunden des Holocaust sowie die Querverbindungen zur Aktion T4 im Altreich betreffen. Darauf kann hier nicht detailliert eingegangen werden, verwiesen sei auf einen Artikel von Gerrit Hohendorf und anderen im Gedenkstättenrundbrief 152.

 

In Minsk bestand eine psychiatrische Klinik in Novinki vor den Toren der Stadt, die auf dem Gelände einer Kolchose lag. Heinrich Himmler besuchte im Rahmen eines Besuches bei den Einsatzgruppen diesen Ort und gab dabei Artur Nebe die Weisung, die Kranken zu töten. Nebe war Führer der Einsatzgruppe B und als Chef des Reichskriminalpolizeiamtes schon in die „Euthanasie“-Verbrechen involviert gewesen, da dieses Amt für die Lieferung u.a. der Gasflaschen an die T4-Tötungsanstalten zuständig war. Dass „Geisteskranke“ zu töten waren, scheint an der Ostfront allgemein akzeptiert gewesen zu sein. So notierte der Generalstabschef des Heeres, Franz Halder im September 1941 in seinem Kriegstagebuch:

Russen sehen Geistesschwache als heilig an. Trotzdem Tötung nötig.((zitiert nach Christian Gerlach, Kalkulierte Morde, Hamburg 1999, S. 1072)))

 

Artur Nebe wandte sich an Albert Widmann, einem im Krimialtechnischen Institut arbeitenden und bereits in der Aktion T4 versierten Chemiker mit der Bitte um Unterstützung. Widmann fuhr darauf hin nach Minsk, und nahm 400 Kilogramm Sprengstoff sowie zwei Metallschläuche mit. Mit dem Sprengstoff wurden Patienten des Krankenhauses Nowinki in einem Wald bei Minsk getötet; dies erwies sich aber als eine nicht effiziente Tötungsmethode. Mit Hilfe der Metallschläuche wurde am 18. September 1941 ein Badehaus des Krankenhauses mit Gas geflutet, um über 100 Kranke zu ermorden. Einige Tage später wurden die jüdischen Patienten von Nowinki erschossen. Später, am 6. und 7. Dezember, wurden auch noch 200 Patienten der psychiatrischen Abteilung des 2. Zivilkrankenhauses von Minsk erschossen.

 

 

Diese Verbrechen kamen bei zahlreichen Prozessen zur Sprache, unter anderem bei den Prozessen gegen Mitglieder und Führer von Einsatzgruppen wie Dr. Bradfisch in München, Georg Heuser in Koblenz und Karl Frenzl in Karl-Marx-Stadt. Auch in Minsk selbst kam es zu Verfahren, doch erst über 70 Jahre nach den Verbrechen rückten die Opfer der Verbrechen in den Fokus der Erinnerungskultur. Dank einer von der Stiftung EVZ geförderten Ausstellung in Minsk (Bericht hier), an der das einzige unabhängige Hochschulinstitut in Belarus, das European College of Liberal Arts mit ihrem Zentrum für Public History beteiligt war, kam es zu Kontakten zum psychiatrischen Krankenhaus. Alexej Bratochkin und Oleg Aizberg legten die Grundlagen, damit am 5. September 2017 ein Gedenkstein der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Er wurde von Igor Zosimovich entworfen und enthält die Inschrift

Als ein Andenken und im Respekt vor der menschlichen Würde der von den Nazi-Okkupanten ermordeten Patienten des psychiatrischen Krankenhauses und der Arbeitskolonie Novinki

 

Für deutsche Ohren mag diese Wortwahl ungewohnt klingen, vielleicht sogar als antiquiert erscheinen. Betrachtet man aber den belarussischen Kontext, so ist dieses Denkmal als durchaus würdevoll und angemessen zu bezeichnen; es wirkt angesichts der etwa im Museum des Großen Vaterländischen Krieges aufgefahrenen Gigantomanie wohltuend bescheiden und zurückhaltend. Was nun noch zu wünschen wäre, ist, dass es auch in Belarus gelingen möge, den Opfern wieder einen Namen zu geben. Dazu sind aber noch umfangreiche Studien notwendig, und wohl auch ein weiterer Mentalitätswandel in der Erinnerungskultur Belarus‘.  Jedenfalls ist dieser Gedenkstein auch als ein Beispiel besonders gelungener Förderpolitik der Stiftung EVZ anzusprechen: Durch die finanzielle Unterstützung der Ausstellung in Minsk wurde letztlich nicht nur das Denkmal in Novinki ermöglicht, sondern es gelang auch, vielfältige und fruchtbare Arbeitsbeziehung zwischen Interessierten in Deutschland und Belarus herzustellen.

 

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Automatische Inhaltserschließung: CONTRA² …

Die Diskussion zu der von der DNB im Hochsommer kurzfristig angekündigten Automatisierung der Sacherschließung fand (prominente) Fortsetzung und landete vorigen Donnerstag auch in der Online-Ausgabe des Börsenblatts – Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel: „Automatisierte Inhaltserschließung in der Deutschen Nationalbibliothek. Was Maschinen können und … Weiterlesen

3 Burgen in Flammen – Historie als inszenierte Explosion

In der Nacht vom 19. auf den 20. August fand zum 5. Mal der „Dreinschlag“ in Thüringen statt. Dieses imposante Ereignis, das einen Blitzeinschlag von 1231 imitiert, wird alle drei Jahre durch ein sprichwörtlich fulminantes Feuerwerk zelebriert. Das Spektakel spielt sich auf drei Burgen zwischen Erfurt und Eisenach, den Drei Gleichen, ab. In einer lauen… Weiter »

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3 Burgen in Flammen – Historie als inszenierte Explosion

In der Nacht vom 19. auf den 20. August fand zum 5. Mal der „Dreinschlag“ in Thüringen statt. Dieses imposante Ereignis, das einen Blitzeinschlag von 1231 imitiert, wird alle drei Jahre durch ein sprichwörtlich fulminantes Feuerwerk zelebriert. Das Spektakel spielt sich auf drei Burgen zwischen Erfurt und Eisenach, den Drei Gleichen, ab. In einer lauen… Weiter »

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Textilkaufhaus S. Guttmann? – Noch nie gehört!

Es gibt wohl in Nürnberg nur noch sehr, sehr wenige Menschen, die mit der Firma „S. Guttmann“ und ihrem Tätigkeitsfeld etwas anfangen können. Dabei handelte es sich bei diesem Unternehmen, das mit seinem Angebotsspektrum lange Jahre zweifellos das „erste Haus am Platz“ war, um eines der bedeutendsten und angesehensten Textilwarenfachgeschäfte Nürnbergs – jedoch nur bis zur so genannten NS-Machtergreifung 1933, die zu einem baldigen Ende dieses renommierten Einzelhandelsfachgeschäfts führen sollte.     Die von dem aus Beuthen stammenden und aus Berlin in die Noris gekommenen Kaufmann Samuel Guttmann 1877 in Nürnberg gegründete Manufakturwarenhandlung expandierte nicht nur in der ehemaligen Reichsstadt binnen […]

E-Voting zum TAG DER ARCHIVE 2018 Motto

Ab sofort können die Mitglieder des VdA über das Motto für den kommenden TAG DER ARCHIVE 2018 abstimmen. Dieser wird thematisch an das Europäische Kulturerbejahr 2018 anknüpfen. Auf der Homepage des VdA können die Mitglieder nun im internen Bereich ihre Stimme abgeben. Das Motto sollte möglichst allen Archiven die Möglichkeit bieten, interessante Veranstaltungen oder andere … E-Voting zum TAG DER ARCHIVE 2018 Motto weiterlesen