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Tag Archive for Geschichte

Andreas Körber zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Leiter des Arbeitsbereichs Geschichtsdidaktik an der Universität Hamburg, Prof. Dr. Andreas Körber, hat bereits gestern den Debattenbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen über die Existenz oder Nicht-Exstenz einer deutschen Kultur im L.I.S.A.Kommentarbereich besprochen. Da sein Kommentar in der gegenwärtigen Debatte eine neue Dimension des Kulturbegriffs aufmacht, haben wir uns entschieden, seine Überlegungen hier als eigenständigen Beitrag erscheinen zu lassen. Darüber hinaus knüpft er an den Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Dieter Brochmeyer an.

Mediterranean Politics and Connecitivity in the late 7th Century

Berlin | Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, 19:00 Uhr

Das achte Jahrhundert n.Chr. gilt als Wendepunkt in der Geschichte der Spätantike und des Frühmittelalters. Wirtschaft und Handel dieser Zeit stehen im Fokus der Konferenz „The 8th Century“, die an der BBAW, dem Bode-Museum und der FU abgehalten wird. Ihr Ziel ist es, die Vielstimmigkeit der mit dieser Periode befassten Fächer – Alte und Mittelaltergeschichte, Klassische und Mittelalterarchäologie, Archäometrie, Byzantinistik, Islamwissenschaft, Numismatik, Papyrologie – und ihrer verschiedenen Perspektiven, Methoden und Quellentypen zusammenklingen zu lassen.
Stefan Esders lehrt Geschichte der Spätantike und des Frühmittelalters an der Freien Universität. Er nähert sich dem Thema mit Überlegungen zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Vernetzung des Mittelmeerraums am Vorabend des achten Jahrhunderts. In mediterraner Perspektive wird der Zeitraum von ca. 675 bis 695 betrachtet, Jahre, in denen das byzantinische Reich u.a. die Provinz Africa an die arabischen Eroberer verliert. In Konstantinopel, das in den 670er Jahren erstmals Angriffe der Araber abwehren muss, wird das Sechste Ökumenische Konzil abgehalten und als ein Sinnbild mediterraner Verbundenheit inszeniert.
Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.
Um Anmeldung wird gebeten bis zum 24.09. unter: www2.bbaw.de/anmeldung-7hcentury

Dieter Borchmeyer zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Literaturwissenschaftler und frühere Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer, ist in seinem jüngsten Buch Was ist deutsch? – Die Suche einer Nation nach sich selbst der Frage nachgegangen, was die deutsche Identität in ihrem Kern ausmacht und welchen historischen Wandlungen „das Deutsche“ unterworfen war und ist. Dabei ist der Kulturbegriff in seinem Werk von zentraler Bedeutung. Wir haben Dieter Borchmeyer auch vor diesem Hintergrund um einen Kommentar auf den gestrigen Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen gebeten.

Dieter Borchmeyer zur Debatte um „Deutsche Kultur“

Ein Meinungsbeitrag

Der Literaturwissenschaftler und frühere Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Prof. Dr. Dieter Borchmeyer, ist in seinem jüngsten Buch Was ist deutsch? – Die Suche einer Nation nach sich selbst der Frage nachgegangen, was die deutsche Identität in ihrem Kern ausmacht und welchen historischen Wandlungen „das Deutsche“ unterworfen war und ist. Dabei ist der Kulturbegriff in seinem Werk von zentraler Bedeutung. Wir haben Dieter Borchmeyer auch vor diesem Hintergrund um einen Kommentar auf den gestrigen Meinungsbeitrag von Prof. Dr. Jörn Rüsen gebeten.

Das LaG-Magazin im September zu „Geschichtsunterricht. Ein Schulfach in der Krise?“ ist erschienen

Die erste LaG-Magazin nach der Sommerpause ist in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband „Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD)“ entstanden. 
Die KDG richtet in diesem Jahr ihre 22. Zweijahrestagung unter dem Leitthema „Geschichtsunterricht im 21. Jahrhundert. Eine geschichtsdidaktische Standortbestimmung“ aus. Die Veranstaltung findet vom 28. bis 30. September in Berlin statt. Auf der eingerichteten Tagungswebseite finden Sie unter http://www.kgd2017.de alle relevanten Informationen zum Programm und den Akteuren.
Das LaG-Magazin bietet drei ausgewählte Texte für die Diskussion um die Zukunft des Schulfachs Geschichte. Dabei sind wir von unserem üblichen Format abgewichen.
Carmen Ludwig und Sven Tetzlaff werten mit ihrem einleitenden Beitrag den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2016/2017 zum Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“aus. Die dabei eingereichten Beiträge von Jugendlichen befassen sich vielfach mit Wertefragen, aber auch mit Verfolgung aufgrund religiöser Zugehörigkeit und dem Verhältnis von Kirche und Staat oder mit religiösen Traditionen und Bräuchen. 
In seiner Presseschau zeichnet Thomas Sandkühler den medialen Diskurs um die Ausrichtung des Geschichtsunterrichts in den Printmedien und Teilen des Internets nach. Der Autor geht dabei Fragen um den Zustand und die Leistungsfähigkeit des Geschichtsunterrichts und seiner Zweckhaftigkeit auch jenseits der deutschen Debatte nach.
Guido Lenkeit setzt sich mit Blick auf Statistiken mit der Frage auseinander, ob und ggf. inwiefern von der vielfach behaupteten Krise des Schulfachs Geschichte gesprochen werden kann.
Wir möchten uns bei den Autor_innen für ihre Beiträge bedanken. Ein besonderer Dank gebührt Professor Thomas Sandkühler, dem Vorsitzenden der KGD, für seine intensive Mitarbeit und Unterstützung dieser Magazinausgabe.
Das nächste LaG-Magazin erscheint am 2. Oktober und trägt die Überschrift „Verflechtungen – Widersprüche – Diskontinuitäten – Möglichkeitsräume. Von Rassismus- und Antisemitismuskritik in Bildung und Forschung“.

Das LaG-Magazin im September zu „Geschichtsunterricht. Ein Schulfach in der Krise?“ ist erschienen

Die erste LaG-Magazin nach der Sommerpause ist in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband „Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD)“ entstanden. 
Die KDG richtet in diesem Jahr ihre 22. Zweijahrestagung unter dem Leitthema „Geschichtsunterricht im 21. Jahrhundert. Eine geschichtsdidaktische Standortbestimmung“ aus. Die Veranstaltung findet vom 28. bis 30. September in Berlin statt. Auf der eingerichteten Tagungswebseite finden Sie unter http://www.kgd2017.de alle relevanten Informationen zum Programm und den Akteuren.
Das LaG-Magazin bietet drei ausgewählte Texte für die Diskussion um die Zukunft des Schulfachs Geschichte. Dabei sind wir von unserem üblichen Format abgewichen.
Carmen Ludwig und Sven Tetzlaff werten mit ihrem einleitenden Beitrag den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2016/2017 zum Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“aus. Die dabei eingereichten Beiträge von Jugendlichen befassen sich vielfach mit Wertefragen, aber auch mit Verfolgung aufgrund religiöser Zugehörigkeit und dem Verhältnis von Kirche und Staat oder mit religiösen Traditionen und Bräuchen. 
In seiner Presseschau zeichnet Thomas Sandkühler den medialen Diskurs um die Ausrichtung des Geschichtsunterrichts in den Printmedien und Teilen des Internets nach. Der Autor geht dabei Fragen um den Zustand und die Leistungsfähigkeit des Geschichtsunterrichts und seiner Zweckhaftigkeit auch jenseits der deutschen Debatte nach.
Guido Lenkeit setzt sich mit Blick auf Statistiken mit der Frage auseinander, ob und ggf. inwiefern von der vielfach behaupteten Krise des Schulfachs Geschichte gesprochen werden kann.
Wir möchten uns bei den Autor_innen für ihre Beiträge bedanken. Ein besonderer Dank gebührt Professor Thomas Sandkühler, dem Vorsitzenden der KGD, für seine intensive Mitarbeit und Unterstützung dieser Magazinausgabe.
Das nächste LaG-Magazin erscheint am 2. Oktober und trägt die Überschrift „Verflechtungen – Widersprüche – Diskontinuitäten – Möglichkeitsräume. Von Rassismus- und Antisemitismuskritik in Bildung und Forschung“.

Lauenburg 1843

Lauenburg 1843 Liste der sämtlichen Civil-Einwohner in Lauenburg und den dazugehörigen Eigenthumsvorwerken pp. von 1843 http://lebork.trim.pl/files/userfiles/ksiega%20mieszkancow/Ksi%C4%99ga%20mieszka%C5%84c%C3%B3w%20L%C4%99borka%20-%20Lauenburg%201843rok.pdf Bild via Pinterest Ähnliche BeiträgeDer Max-Stein Pommersches online bei Familysearch – 2 Demminer Findbuch – Superintendentur

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Das Jungfrauen Kloster in Stettin

 Das Jungfrauen Kloster in Stettin Herzog Barnim I. von Pommern stiftete 1243 zusammen mit der Gründung der Stadt Stettin auch das Zisterzienserinnenkloster. Das Kloster war bekannt als „Mariental“ (wegen der Widmung an die Gottesmutter), die Klosterkirche später auch als Maria-Magdalena-Kirche. … Weiterlesen

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Zeitfreiwilligen-Regiment Pommern

Zeitfreiwilligen-Regiment Pommern Ein recht unbekanntes Kapitel Geschichte: Nach dem Ersten Weltkrieg, seit Dezember 1918, wurden von meist beschäftigungslos gewordenen Offizieren Freiwilligenverbände aufgestellt, die überwiegend aus heimgekehrten Frontsoldaten bestanden, bewaffnet waren und sich staatlicher Duldung und Unterstützung erfreuten. Sie sollten das … Weiterlesen

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Deutsche Kultur – gähnende Leere oder wirksame Orientierung

Ein Meinungsbeitrag

Am 14. Mai dieses Jahres stand in der TAZ zu lesen: eine „spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“ Stattdessen gäbe es nur eine „kulturelle Vielfalt“, nicht irgendwie Einheitliches oder Übergreifendes, das als Leitkultur im Umgang mit dieser Vielfalt ins Spiel gebracht werden könnte. Man könnte mit einem Achselzucken über diese steile These hinweggehen, käme sie nicht von der im Range einer Ministerin stehenden Integrationsbeauftragten des Bundes, dem Mitglied der SPD Aydan Özoguz.

Workshopreihe: Biografische Recherchen zu Opfern des Nationalsozialismus in München

Erinnerung braucht Empathie München wird mit Gedenktafeln oder -stelen und einem zentralen Namensdenkmal an die mehr als 10.000 Kinder, Frauen und Männer erinnern, die aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung ihr Leben verloren. Zu den Opfern der NS-Regimes gehören Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Widerstandskämfper*innen, Homosexuelle,…

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 4 – Theater damals und heute: Ein Gespräch mit Delara Noushin

In den Archiven und Bibliotheken Teherans hat die Iranistin Anna Heller von der Universität Marburg bislang die schriftlichen Quellen zur Erforschung der Geschichte des modernen iranischen Theaters gesichtet. Nun widmet sie sich einer anderen Quellengattung: dem Zeitzeugeninterview. Ihre Gesprächspartnerin Delara Noushin ist selbst Schauspielerin und Nichte von Abdol-Hoseyn Noushin, dem Gründer des modernen Theaters in Iran. Sie weiß unter anderem von der Bedeutung ihres Onkels zu berichten, aber auch von den Repressalien, die er unter der Herrschaft des Schahs zu erleiden hatte. Nach dem Gespräch zieht es Anna Heller wieder zu den Büchern und sie sucht einen Stadtteil Teherans auf, der für seine vielen Buchhandlungen und Antiquariate bekannt ist.

Geteiltes Erbe? Koloniales Wissen in Geschichte und Gegenwart

Museum für Völkerkunde Hamburg, Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg

Das Zeitalter der Kolonialreiche ist Vergangenheit, die noch nicht vergangen ist. Auch in Deutschland nicht, wo in den letzten Jahren zahlreiche Debatten die Gegenwärtigkeit dieser Vergangenheit gezeigt haben: Die Berliner Charité gab nach knapp 110 Jahren die sterblichen Überreste von 21 Opfern des deutschen Genozids an den Herero und Nama zurück. Doch eine offizielle Entschuldigung Deutschlands für diesen Völkermord steht bis heute aus. Straßennamen in den „Kolonialvierteln“ Hamburgs, Münchens, aber auch in kleineren Städten werden geändert oder kommentiert – nach oft vehementen Debatten in der jeweiligen Stadtöffentlichkeit.
Im Streit um das Berliner Humboldt Forum wurde die problematische Tradition vorkolonialen und kolonialen Sammelns in Völkerkundemuseen in den Mittelpunkt gerückt. Unter manchmal zweifelhaften Bedingungen haben sich Abenteurer und Wissenschaftler, private Sammler und Museen die materielle Kultur anderer Weltreligionen angeeignet.
Doch der Zusammenhang von Wissenschaft und Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert ist noch viel grundlegender. Denn „Altlasten“ lagern nicht nur in Museen, sondern auch in Denkweisen, Konzepten und Begriffen der modernen Wissenschaften. Der Siegeszug der Wissenschaften als Agenturen der Weltdeutung und als Instrumente der Weltbeherrschung begann zeitgleich mit dem zweiten Kolonialismus. Das gilt für Medizin und Anthropologie ebenso wie für die Ethnologie, Ökonomik und die Geschichtswissenschaften.
Diese materiellen und ideellen Hinterlassenschaften des europäischen kolonialen Projekts werden nun zum Problem für Politik und Wissenschaft. Sie werfen grundsätzliche Fragen nach der Entstehung der modernen Human- und Sozialwissenschaften auf.

„Ein genuines Produkt des Kalten Krieges“

Interview mit Bernd Stöver über die Geschichte des US-Geheimdienstes CIA

Vor 70 Jahren und ein halbes Jahr nach der Truman-Doktrin trat in den Vereinigten Staaten von Amerika das Gesetz zur Gründung der Central Intelligence Agency, kurz CIA, in Kraft. Ihr Aufrag war klar: Kampf gegen den internationalen Kommunismus, insbesondere gegen die Sowjetunion. Mit dem Untergang der UdSSR 1991 galt die Mission als erfüllt, der Triumph für die CIA war groß. Doch wie lautete der neue Auftrag? Wer war der neue Feind, den es nun ins Visier zu nehmen galt? Welche Bedeutung kommt dabei dem Terroranschlag vom 9. September 2001 zu? Der Historiker Prof. Dr. Bernd Stöver von der Universität Potsdam hat sich der 70-jährigen Geschichte der CIA angenommen und darüber einen kleinen Band verfasst. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

Die „Gewaltsituation“. Zur Partizipation in kollektiver Gewalt

Vortrag von Dr. Kristin Platt (Bochum) im Rahmen der Ringvorlesung „Politische Gewalt im 21. Jahrhundert“

Der Vortrag wird in einem Resümee die in den einzelnen Beiträgen der Vorlesungsreihe aufgeworfenen Fragen, politischen Bruchlinien, wissenschaftlichen Herausforderungen und Entwicklungen zusammenzutragen. Dies wird eingebunden in eine Problematisierung aktueller Forschungsperspektiven. Was am Schluss bleibt, ist die schwierige Annäherung an das „Zwischen“, das „Wir“: Denn dort, wo Täter eines Massakers sich als moralisch empfinden, wo Gewalt nach wie vor legitimierbar ist, wo wir Kontinuierungen von Gewaltverhältnissen erkennen, müssen wir die Frage, was zu Partizipation in kollektiven Gewaltsituationen führt, vielleicht doch noch einmal nachhaltiger stellen. In jüngeren Studien sind aus unterschiedlich disziplinären Perspektiven Beiträge vor allem zu situationalen Dynamiken und Ermöglichungsräumen geleistet worden. Doch können diese Ansätze die Stabilität und Kohärenz erklären, die in Gewaltsituationen für die Tatbeteiligten besteht? Und warum fasziniert noch immer die Rede von der „Normalität“ der Täter, die nicht einmal mit der Rede von der Rückkehr des „Bösen“ in Widerspruch gerät?

Fundstücke KW 37

Der Volksfreund berichtet über die archäologischen Untersuchungen frühmittelalterlicher Gräber im Kreis Mayen-Koblenz. Die Wikingerkriegerin aus Birka hat es nun auch zu SZ Online, derstandard.at und in Die Welt geschafft. Je nach Gemüt dürfte dieser Beitrag in der SHZ über ein … Weiterlesen

Hörbares: Richard Löwenherz — Heraklit — So klingt das Spätmittelalter — Das Hundetragen — Die Völlerei — Geschichte des Bettelns — Kaiser Barbarossa erobert die Peterskirche

Richard Löwenherz: Ritter, Abenteurer und Gefangener | DF | Spieldauer 22 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod
Alles fließt – Das Weltbild des antiken Denkers Heraklit | BR/ARD | Spieldauer 22 Minuten | Stream & Info Direkter Downlaod
So klingt das Spätmittelalter | RBB/ARD | Spieldauer 15 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod
Hier noch der Link zu jener im Beitrag erwähnten Internetseite, auf der sich etliche schöne Hörbeispiele spätmittelalterlicher Musik finden (jene Lieder mit mittelhochdeutschem oder frühneuhochdeutschem Text gefallen mir besonders gut): musical-life.net  
Das Hundetragen – eine Strafe des Mittelalters | BR/ARD | Spieldauer 3 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod

Die Völlerei – Das große Fressen | BR/ARD | Spieldauer 22 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod

Bettelei – Aus der Geschichte einer Lebensform | BR/ARD | Spieldauer 23 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod
Der 29. Juli 1167 – Kaiser Barbarossa erobert die Peterskirche | WDR/ARD | Spieldauer 15 Minuten | Stream & Info | Direkter Downlaod
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Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter. Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin?

DIGIMET 2017, 25./26. September 2017, Berlin

Veranstalter: Leibniz-Wettbewerbsprojekt „Welt der Kinder“ (koordiniert am GEI Braunschweig); Deutsches Historisches Institut Washington, DC (DHIW); Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Facharbeitsgruppe Geschichte in CLARIN-D; AG „Digitale Geschichtswissenschaft“ im VHD
Ort: Humboldt-Universität, Friedrichstraße 191-193, Seminarraum 5009, Berlin
Das Projekt „Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern zwischen 1850 und 1918“ evaluierte in den letzten Jahren digitale Werkzeuge für ihren Nutzen mit Blick auf geschichtswissenschaftliche Fragestellungen. Zum Abschluss organisiert das Projekt in Kooperation mit Vertretern sowohl der digitalen wie der klassischen Geschichtswissenschaften eine Tagung, die über das Projekt hinausreicht und Grundfragen methodenbewusster historischer Forschung adressiert. Führende Vertreter des Faches diskutierten gemeinsam mit jüngeren Historiker/innen Nutzen, Grenzen und Implikationen digitaler Werkzeuge und Methoden für die Geschichtswissenschaft, in der die Diskussion um große Datenmengen und der Umgang mit Methoden und Theorien aus verschiedenen disziplinären Kontexten eine lange Tradition hat. Gegenwärtig jedoch evoziert die fortschreitende Digitalisierung und die Etablierung von Digital Humanities an vielen Universitäten des In- und Auslandes Fragen und Herausforderungen, die für das Fach neu sind, die nach neuen Arbeitsweisen verlangen und Historiker/innen fordern, den Methodenkanon ihres Faches kritisch zu reflektieren und ggf. zu erweitern.
Ziel der Veranstaltung ist es, damit verbundene Chancen, Probleme und Herausforderungen für die Weiterentwicklung der historischen Geisteswissenschaften zu erörtern und insbesondere die Fragen zu adressieren, wie und warum sich der „Werkzeugkasten“ der Geschichtswissenschaft im Zeitalter der Digitalität verändert hat bzw. verändern sollte. Hierbei werden in einzelnen Sektionen verschiedene Anwendungsbereiche sowie die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen diskutiert:
In fünf thematischen Feldern wird ein intensiver Austausch zu diesen Grundfragen der Disziplin stattfinden. Im Zentrum stehen: Digitalen Quellen bzw. Werkzeuge und die Notwendigkeit der Erweiterung der historischen Quellenkritik, Herausforderungen von Born Digital Sources, neue Forschungsstrukturen, Arbeitsweisen und Herausforderungen der Interdisziplinarität, Aufbau und Sicherung fachbezogener digitaler Forschungsinfrastrukturen, Finanzierung und rechtliche Bedingungen einer Digitalen Geschichtswissenschaft sowie Lehre und Ausbildung der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter.
Die Konferenz schließt ab mit einer Podiumsdiskussion. Die Teilnehmer werden die Ergebnisse der Konferenz auch international rahmen und gegenwärtige Herausforderungen der digitalen Geschichtswissenschaften in Deutschland im Kontext neuerer Entwicklungen in anderen europäischen Ländern (Österreich, Schweiz) und Nordamerikas auf dem Podium wie auch mit dem Publikum diskutieren.

Mehmel-Orgel in der Jacobikirche in Stralsund

Mehmel-Orgel in der Jacobikirche in Stralsund Eigentlich sollte die Mehmel-Orgel in der Jacobikirche in Stralsund rekonstruiert werden, Bürger hatten dafür schon 1,7 Millionen Euro gespendet. Aber ein Expertengremium hat überraschend entschieden, dass für die Rekonstruktion zu wenig historische Substanz erhalten … Weiterlesen

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Buchvorstellung: „Eishände“ zeigt Parallelen von 1945 und heute auf

Buchvorstellung: „Eishände“ zeigt Parallelen von 1945 und heute auf Neuerscheinung: „Eishände“ Inge Schmidt geb. Wilke aus Jasenitz erzählt ihre Lebensgeschichte. https://www.nwzonline.de/oldenburg-kreis/kultur/ahlhorn-langfoerden-buchvorstellung-eishaende-zeigt-parallelen-von-1945-und-heute-auf_a_32,0,3385709631.html Ähnliche BeiträgeHerrenhaus in Koseeger Wale in Greifswalder Kirchen Demminer Findbuch – Innungen

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Wie man Revolutionen macht! Zur Theorie erfolgreicher Umstürze

Salon Sophie Charlotte 2017

Die Geschichte weiß von gelungenen und von verpatzten Revolutionen. Dabei hängt die Einschätzung ob des Erfolgs einer Revolution nicht zuletzt vom Standpunkt des Betrachters bzw. des Urteilenden ab. So wird unter anderem die Französische Revolution von 1789 gemeinhin als Vorbild für gelungene Umstürze herangezogen, die Märzevolution 1848 in Deutschland für weniger erfolgreiche und über die Russische Oktoberrevolution von 1917 scheiden sich die Geister. Der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, glaubt nun ein Rezept zu haben, wie Revolutionen zu machen und erfolgreich durchzuführen sind. In seinem Vortrag erläutert er seine Theorie.

Heute 20 Uhr L.I.S.A.live: <br /> „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“

Der Geschichtstalk im Super7000 | 20.00 Uhr bei L.I.S.A.

Heute um 20 Uhr ist es soweit – Start von Der Geschichtstalkt im Super7000. Meine Gäste heißen dann Antje Flüchter, Professorin für Frühe Neuzeit von der Universität Bielefeld, Eva Schlotheuber, Professorin für Mittelalterliche Geschichte der Universität Düsseldorf und amtierende Vorsitzende des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), sowie Marko Demantowsky, Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule FHNW in Basel. Wir werden darüber sprechen, welche Rolle Geschichte, Geschichtsbilder, Geschichtsvorstellung, Geschichtsnarrative im aktuellen Bundestagswahlkampf spielen. Sie sind eingeladen, sich in diese Live-Debatte einzuschalten und sich mit Kommentaren, Fragen und Anregungen via Facebook, Twitter, bei L.I.S.A. und in unserem Blog zu beteiligen.
Einen ersten kleinen Vorgeschmack auf unsere Sendung bietet das Intro zu unserer Sendung, das wir hier schon einmal verraten…

ist friede in den hütten ist friede in den palästen amen

1982 hat das Franz Hodjak als „Variation auf ein Thema von Büchner” gedichtet, und dieser vielleicht knappstmögliche Kommentar zu Büchners Landbote, den ich zu Beginn des Gesprächs mit den Nachfahren der Landboten-Protagonisten zitierte, war, scheint mir, in der munteren und aufschlussreichen Runde konsensfähig.   Das „Panel” – vlnr: Ludwig Steinmetz, Manfred Büchner, Thomas Will, Magda Pillawa, […]

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 3 – Die Nationalbibliotheken in Teheran – Zentren des Wissens

Die Nationalbibliothek in Teheran liegt zwar inmitten der Stadt, ist aber nicht leicht zu erreichen. Der Zugang in das festungsartige Gebäude ist zudem mit der Bewältigung einiger bürokratischer Formalitäten verbunden. Dazu gehört unter anderem eine gute Begründung des Forschungsinteresses, so auch bei der Marburger Iranistin und Doktorandin Anna Heller. Sind diese Hürden einmal übersprungen, eröffnet sich den Nutzerinnen und Nutzern der Nationalbibliothek eine sehr moderne und ausgesprochen hilfsbereite Institution. Anna Heller bietet einen Einblick in ihre Arbeit an einem der wichtigsten Zentren des Wissens in Iran.

„Historische Bildung und populäre Unterhaltung“

Interview mit Ilka Brombach über Geschichtsfilme und das Festival „moving history“

In der kommenden Woche beginnt in Potsdam erstmals das neue Geschichtsfilmfestival „moving history – Festival des historischen Films“. An insgesamt fünf Tagen sind Filme unterschiedlicher Genres mit historischen Sujets zu sehen. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die filmische Auseinandersetzung mit der Geschichte der ersten RAF-Generation. Wir haben im Vorfeld der Veranstaltung der Leiterin des Festivals, Dr. Ilka Brombach, unsere Fragen gestellt, unter anderem nach der Bedeutung historischer Filme für die Formierung gegenwärtiger Geschichtsbilder.

Historische Stadtpläne Polen

Historische Stadtpläne Polen Die Seite http://stareplanymiast.pl/ sammelt historische Stadtpläne aus Polen. Wenn man den polnischen Namen der gesuchten Stadt kennt, findet man im Menu w/g miast in der Kopfzeile auch viele pommersche Städte. Ganz unten auf der jeweiligen Seite findet sich … Weiterlesen

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L.I.S.A.live: „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“

Der Geschichtstalk im Super7000 | Do, 14.09. | 20.00 Uhr

In einer Woche diskutiere ich bei der Premiere des neuen Formats „Der Geschichtstalk im Super7000“ hier bei L.I.S.A. mit Prof. Dr. Antje Flüchter (Bielefeld), Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Düsseldorf) und Prof. Dr. Marko Demantowsky (Basel) das Thema: „Wahlkämpfe als Geschichtskämpfe? Politik historisch“. Dabei wird es weniger um die historische Einzelbetrachtung vergangener Wahlkämpfe gehen, sondern vielmehr um die Frage, welche Vorstellungen von Geschichte sich insbesondere im gegenwärtigen Wahlkampf erkennen lassen. Wie verorten die Parteien welche Vorstellung von Geschichte in ihren Kampagnen? Auf welche Geschichtsbilder wird dabei zurückgegriffen? Mit welchen Dimensionen von Zeit kokettieren die Wahlkämpfer?

Nationalismus auf der Bühne – Theater in Iran: Episode 2 – Auf Spuren in der Lalehzar-Straße

In den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts rang die führende poltische Klasse des Iran um die zukünftige Ausrichtung des Landes: absolute oder konstitutionelle Monarchie oder gar parlamentarische Republik? Mit der Übertragung der Macht von der erschöpften Kadscharen-Monarchie auf die Dynastie der Pahlavis 1926 schien der Weg offen für die Umgestaltung des Iran zu einem modernen Nationalstaat. Der neue Schah Reza Pahlavi legte dem Land ein umfassendes Modernisierungsprogramm auf, das auf einer neuen iranischen nationalen Identität basieren sollte. In diesem Prozess der Nationsbildung kam dem Theater eine besondere Funktion zu. In Teheran entstanden seit 1920er Jahren Schauspielstätten, auf denen nicht zuletzt das politische Programm des Schah den Menschen vermittelt werden sollte. Die Iranistin Anna Heller macht sich im früheren Vergnügungsviertel, der Lalehzar-Straße, auf die Suche nach Überresten der damaligen Schaubühnen einer Nation im Werden.