Planet History

Tag Archive for Kunstgeschichte

Oh wie schön ist Regensburg! Zur Ästhetik einer Stadt und ihrer Umgebung – Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege (24.-26.11.2017)

  Schon Goethe notierte in sein Tagebuch: „Regensburg liegt gar schön. Die Gegend mußte eine Stadt herbeilocken (…).“ Das diesjährige Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege 2017 widmet sich vom 24. bis 26. November der Schönheit und der Ästhetik Regensburgs und seiner Umgebung. Wie gewohnt stehen wieder…

Neuerscheinung: Georg Schrott: „Ihr Schutzpatrone des Stiftlandes…“ Die fünf Waldsassener Seligen und ihre ungewöhnliche Geschichte

Fünf Mönche, die im 12. bis 14. Jahrhundert in Waldsassen lebten, wurden seit der Barockzeit als Selige verehrt: der legendäre Gründer Gerwig von Volmarstein, der erste Prior Wigand, die beiden Äbte Hermann und Johannes III. sowie Landgraf Friedrich von Leuchtenberg, zuerst Mönch…

Kritiken des Leidens

Workshop am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin (Vortragsraum im Souterrain)

Workshop vom 10. – 12. November 2017Institut für Philosophie der Freien Universität BerlinOrganisation: Erika Benini in Kooperation mit Anne Eusterschulte
“Das leibhafte Moment meldet der Erkenntnis an, daß Leiden nicht sein, daß es anders werden solle […]. Die Abschaffung des Leidens, oder dessen Milderung hin bis zu einem Grad, der theoretisch nicht vorwegzunehmen, dem keine Grenze anzubefehlen ist, steht nicht bei dem Einzelnen, der das Leid empfindet, sondern allein bei der Gattung, der er dort noch zugehört, wo er subjektiv von ihr sich lossagt und objektiv in die absolute Einsamkeit des hilflosen Objekts gedrängt wird.” [Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, GS 6, S. 203]
Freitag, 10. November 2017 13.30 Uhr: Erika Benini und Martin Mettin: Begrüßung und kurze Einführung: Kritik und Leiden 14.00-15.00 Uhr: Emil Angehrn: Stummes und beredtes Leiden. Konstellationen der Kritik
15.30-17.00 Uhr: (Moderation: Heiko Stubenrauch) David Palme: Leiden heißt Sprechen könnenKristina Pleinert: Leiden an der Sprache: Sprachkritik bei Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard vor dem Hintergrund Adornos literarischer ÄsthetikAntje-Kathrin Mettin: Vom Trotz der Scheherazade – Erzählen als Kritik des Leidens 
17.15-18.15 Uhr: Claudia Bozzaro: Zum Umgang mit dem Leiden im medizinischem Kontext
Samstag, 11. November 201710.00-11.00 Uhr: Anne Eusterschulte: Leiden der Erinnerung. Christian Boltanskis Ästhetik der Absenz
11.00-12.30 Uhr: (Moderation: Thomas Helbig)Nina Rabuza: Dem Leiden einen Ausdruck verschaffen – Darstellungen von Leiden an der KZ-Gedenkstätte Dachau (AT)Andreas Matena: Unvorstellbares Leiden? Die Theologie in Auseinandersetzung mit „Auschwitz“Sylvia Kafehsy: The Politics of Trauma: Individuelles Leid als kollektive Wunde
13.30-14.30 Uhr: Erika Benini: Dialektik zwischen Mitleid und Mitmachen
14.30-16.00 Uhr: (Moderation: Erika Benini)Kristin Drechsler: Vom Tod getroffen – Zum Leiden an der Unverfügbarkeit des AnderenDaniel Mirbeth: Zeugenschaft und Abwehr: Zu einer Kritik von Leid und MitleidElsa Romfeld: Die Glückseligen und die Anderen – Die Negation des Leidens in der Leistungsgesellschaft
16.30-18.00 Uhr: (Moderation: Frank Müller)Noelia Bueno Gómez: Loss of Self versus Self-Discovery in Pain and SufferingFiona Siegenthaler: Verletzende Kunst: Praktiken des Sehens und Leidens in der Post-ApartheidHelen Akin: Butlers Ideologie der Geschlechtermelancholie. Kritische Kritik einer Kritik
18.15-19.15 Uhr: Timo Storck: Die Schmerzerfahrung als Suche nach Grenzen und Kontakt zum Anderen
Sonntag, 12. November 2017 10.00-11.00 Uhr: Gunzelin Schmid Noerr: Die Wirklichkeit am Leitfaden des Leidens verstehen
11.00-12.30 Uhr: (Moderation: Anne Eusterschulte)Angelika Seppi: »Das innigste Versammelnde«. Zum Verhältnis von Arbeit, Denken und SchmerzTomer Raudanski: Politics of Anguish and LoveLuigi Corrias: Law, International Society and the Suffering of Humanity
13.30-14.30 Uhr: (Moderation: Lorenz Mayr)Daniel Lucas: Leid als konstituierendes Narrativ des IchHenrike Kohpeiß: Kritische Theorie negativer Gefühle 

Die Namen der Künstler: Episode 4 – Die Cartellini

Als Cartellini werden Zettel in Werken bezeichnet, die, obwohl sie in das Bild gemalt wurden, oft wie aufgeklebt oder als Teil der Inszenierung wirken. Künstler versuchten sich an der Imitation einer echten Schrift – ließen die Pinselstriche wie von einer Schreibfeder gemalt erscheinen. Alessandro della Latta untersucht jedoch auch die Echtheit der Signaturen: Wurden die Inschriften manipuliert oder gar geändert?

„Dynamiken der Konventionalität“ im Mittelalter

Ausschreibung online: Neues Graduiertenkolleg an der Philosophischen Fakultät ab April 2018

Ab April 2018 wird es an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln das neue, DFG-geförderte Graduiertenkolleg 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400–1550)“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Mittelalterforschung geben. Fünf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen konnten die Deutsche Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr überzeugen und Fördergelder für neue Graduiertenkollegs einwerben – das Graduiertenkolleg 2212 ist eines davon und an dem Kölner Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK) angesiedelt. Die Ausschreibung für die ersten sechs Stellen für Promovierende und eine Postdoc-Stelle läuft bis zum 8. Dezember 2017: Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen aller mediävistischen Disziplinen.

„Dynamiken der Konventionalität“ im Mittelalter

Ausschreibung online: Neues Graduiertenkolleg an der Philosophischen Fakultät ab April 2018

Ab April 2018 wird es an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln das neue, DFG-geförderte Graduiertenkolleg 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400–1550)“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Mittelalterforschung geben. Fünf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen konnten die Deutsche Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr überzeugen und Fördergelder für neue Graduiertenkollegs einwerben – das Graduiertenkolleg 2212 ist eines davon und an dem Kölner Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK) angesiedelt. Die Ausschreibung für die ersten sechs Stellen für Promovierende und eine Postdoc-Stelle läuft bis zum 8. Dezember 2017: Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen aller mediävistischen Disziplinen.

Die Namen der Künstler: Episode 3 – Im Laboratorium

Die Restaurationswerkstatt und das Laboratorium der Museen sind für Alessandro della Latta von besonderer Bedeutung. Diplom-Restauratorin Dr. Ute Stehr nimmt dafür die Werke näher in den Blick: Wie ist die Unterschrift auf das Bild gelangt? Wurde sie geschrieben oder gemalt? Wurde gar versucht eine Federschrift zu imitieren? Oder sollte durch verschiedene Farbschattierungen das Abbild einer eingemeißelten Gravur kreiert werden? Fest steht, dass die Signaturen Teil der Bildkompensation und somit als komplexe kulturelle Äußerungen anzusehen sind.

Einladung zum nächsten Doktorandenstammtisch (Dresden, Halle, Leipzig)

Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig | 18:00 Uhr

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumni der Gerda Henkel Stiftung, wir laden Euch herzlich zum nächsten Doktorandenstammtisch am Freitag, den 10.11.2017 um 18 Uhr ein. Der Stammtisch findet im kleinen Seminarraum des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, Wünschmanns Hof, (Zugang: Dittrichring 18-20) 5. Etage, 04109 Leipzig statt.Diesmal wird eine von uns (Karen Kriedemann) euch ihr Dissertationsprojekt „Old and New Objects in the Garden – Spatio-temporal Strategies of Representation in Irish Landscape Gardens, 1720–1790“ vorstellen.Da wir anschließend etwas essen gehen wollen, wäre es schön, wenn Ihr uns per E-Mail eine Rückmeldung bis zum 6.11.2017 gebt, falls Ihr teilnehmen wollt (karen.kriedemann@posteo.de). Gerne könnt Ihr auch weitere Interessenten auf den Stammtisch aufmerksam machen.Wir freuen uns auf Euer Kommen!Viele GrüßeAnke Dietrich und Karen Kriedemann

Altmünchen. Der Maler Joseph Puschkin (1827–1905) und die Sammlung Neuner im Münchner Stadtmuseum

Wir laden Sie herzlich zur Buchvorstellung im Rahmen eines Vortrags beim Historischen Verein von Oberbayern ein! WANN: Dienstag, 14. November 2017, 18:30 Uhr WO: Vortragssaal des Münchner Stadtmuseums, St. Jakobsplatz 1, 80331 München Eintritt frei! Der Münchner Künstler Joseph Puschkin (1827–1905) fertigte im Auftrag des Weinwirts…

Die Namen der Künstler: Episode 2 – Im Kupferstichkabinett

Auch auf Zeichnungen und Stichen gibt es Signaturen von Künstlern: Im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin finden sich zahlreiche dieser hochkarätigen Werke, die Alessandro della Latta untersucht. Wie haben die Meister die Künstlerschriften eingesetzt? Warum hat Rembrandt, von dem nur wenige signierte Zeichnungen überliefert sind, ausgerechnet seine Zeichnung des letzten Abendmahls signiert? Inwieweit ist die Signatur Alfred Dürers Gestaltungsmittel und somit Teil des Bildes? Neben diesen Fragen gibt della Latta in dem Video außerdem Antworten darauf, welche Rolle die Schriftart inne hatte und wie die Schrift selbst zur Kunst wurde.

Die Namen der Künstler: Episode 1 – Der Corso

Für Alessandro della Latta ist nicht allein das Kunstwerk von Bedeutung. Denn der Kunsthistoriker beschäftigt sich mit den Signaturen der Künstler. Und diese sind ebenso vielfältig wie das Kunstwerk selbst: Auf der einen Seite sind sie Teil des Gemäldes, auf der anderen Seite ein eigener Mikrokosmos. Sie sind nicht selten gut versteckt oder gar in das Motiv des Werkes eingebunden: Objekte, die auch im Alltag Schriftzüge tragen, wie Warenkisten, Schiffe oder Messerklingen, geben Auskunft über die Urheberschaft des Werkes. Ab dem 16. Jahrhundert werden die Signaturen schließlich zu einem Authentizitätssiegel und daher ab dem 18. Jahrhundert immer öfter gefälscht, um mit Namen wie ‚Rembrandt‘ den Wert eines Bildes zu steigern. Zum Start der neuen Videoreihe gibt della Latta erste Einblicke in die Welt der Künstlersignaturen. 

Wie schafft es Migration ins Museum?

a.r.t.e.s.-Alumna Sandra Vacca promoviert über und arbeitet bei DOMiD

Wie schafft es Migration ins Museum? Was bedeutet Migration für die Geschichte eines Landes und wie wird sie gesammelt, aufbereitet, dargestellt? Diese Fragen versucht Sandra Vacca, Museologin und Alumna der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, in ihrem geschichtswissenschaftlichen Promotionsprojekt „Remembering, Narrating and Representing Immigration: Immigration Museums and Exhibitions in Germany, France and the UK“ zu beantworten. Doch nicht nur im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Sandra mit Migration in Deutschland: In Köln engagiert sie sich darüber hinaus seit vielen Jahren bei DOMiD, dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland.

World Biographical Information System Online: Digitale Quellensammlung im neuen Interface

Nach Relaunch: Größte Sammlung biographischer Artikel bis zum 31.10. im Free Access testen

Das World Biographical Information System Online (WBIS) basiert auf den digitalisierten Mikrofiche-Editionen der Biographischen Archive des K.G. Saur Verlags und ist die größte digitale Sammlung weltweiter biographischer Quellen. 
WBIS enthält 8,4 Millionen biographische Originalartikel und erscheint dank eines Relaunchs ab sofort im optimierten und runderneuerten User-Interface. Bis 2021 wird die Sammlung um ca. 250.000 Biographien aus 300 neuen Quellen erweitert.
WBIS bietet biographische Artikel zu Männer und Frauen, Familien und Gruppen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und Berufen, aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft.
Die behandelten Personen und die Quellen stammen aus allen Ländern und Regionen der Erde, die biographischen Informationen reichen vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis zur Gegenwart. Die Texte stammen aus Nachschlagewerken, die vom 16. Jahrhundert bis heute veröffentlicht wurden.
WBIS ist ein nützliches digitales Werkzeug für alle Forscherinnen und Forscher, die zu biographischen Fragen arbeiten und eignet sich für Historiker, Soziologen, Kultur- und Literaturwissenschaftler, Theologen und viele weitere.  
Das neue WBIS kann bis zum 31.10. im Free Access getestet werden. Zugang zur Datenbank ist danach in Deutschland über eine DFG-geförderte Nationallizenz in allen wissenschaftlichen Bibliotheken möglich.

Buchankündigung: Museum Storage and Meaning. Tales from the Crypt

Edited by Mirjam Brusius, Kavita Singh

Museen bestehen zum Großteil aus Sammlungen, die sich im Depot befinden. Was hat es mit diesen Objekten auf sich? Weshalb fühlen sich Museen verpflichtet, sie zu bewahren, selbst wenn viele der Objekte vielleicht niemals ins Licht der Öffentlichkeit geraten werden? In ‘Museum Storage and Meaning: Tales from the Crypt’ (hrsg. von Mirjam Brusius und Kavita Singh, Routledge 2017) bieten Kuratoren, Wissenschaftler und Kritiker Einblick in die verborgenen Bereiche von Museen und ergründen damit auch moralische und politische Aspekte des Bewahrens.

Die Namen der Künstler

Das ProjektForschungsgegenstand dieses Projektes sind die Künstlersignaturen, die interdisziplinär und komparatistisch untersucht werden. Beachtet werden dabei Werke aus der Berliner Gemäldegalerie und dem Bode-Museum. Außerdem sollen ausgewählte Werke aus dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett und dem Münzkabinett betrachtet werden. – Es ergibt sich somit ein repräsentativer Querschnitt durch die Kunstproduktion Europas vom 9. bis ins 18. Jahrhundert. Die untersuchten Signaturen werden einer detaillierten technischen, formalen und philologischen Analyse unterzogen und in einer Datenbank erfasst, um Aussagen über die Bedeutung der Signatur, den Status und das Selbstverständnis der Künstler in verschiedenen Epochen und kulturellen Räumen treffen zu können. Die Ergebnisse sollen in einer internationalen Tagung in einem weiteren Kontext diskutiert sowie in Buchpublikationen veröffentlicht werden.

Learning from Venice, Athens, Kassel, and Münster (and in between)

Report by Lilia Sokolova about a.r.t.e.s. alumna Francesca Valentini’s summer school “Contemporary Art in the Global Present”

From July 10 to 22, 2017, a.r.t.e.s. alumna Francesca Valentini led the interdisciplinary summer school “Contemporary Art in the Global Present.” Seventeen participants from Italy, Greece, Germany, Canada, and Austria set on a mutual journey across Europe to explore the decade’s major international exhibitions of contemporary art. Although the group of advanced M.A. students, doctoral candidates, and post-docs represented diverse academic disciplines (art history, cultural studies, anthropology, political science, sociology, linguistics, and Chinese studies), everyone shared an interest in the cultural, social, political and economic implications of the so-called “SuperKunstSommer.” The epithet refers to the decennial concurrence of the Venice Biennale, documenta, and Skulptur Projekte Münster. This year it also became the itinerary of the DAAD-funded summer school, which was held by the a.r.t.e.s. Graduate School in collaboration with the Department of Philosophy and Cultural Heritage of the Università Ca’ Foscari Venezi and the Department of Communication & Media Studies of the National and Kapodistrian University of Athens.

Der internationale französische Veranstaltungskalender “Calenda” im Überblick September 2017

Willkommen zum Überblick über die internationale französische Forschungsdatenbank „Calenda“ Seit Juli 2013 erscheint hier im monatlichen Rhythmus ein deutschsprachiger Überblick über die Beiträge auf Calenda zur mittelalterlichen Geschichte zur Verfügung gestellt. Bei Calenda handelt es sich um die wichtigste Forschungsdatenbank…

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 4 – Gespräch mit Niels Gutschow über das Leben und die Arbeit eines Forschers Nepal

In unserem ausführlichen Interview erläutert Prof. Dr.-Ing. Niels Gutschow als der Leiter des wissenschaftlichen Projekts zum Wiederaufbau zerstörter Tempel in Nepal die Hintergründe seiner Arbeit. Welche Ziele verfolgt er dabei? Wie erklärt sich seine persönliche Verbundenheit mit dem Land Nepal, zu seinen Einwohner und der dazugehörigen Kultur? Auf welche Schwierigkeiten ist er bei der Umsetzung des Projekts gestoßen? Und vor allem haben wir von ihm wissen wollen, wie er Denkmalschutz und Kulturerhalt im Spannungsfeld von Restaurierung, Bewahrung und Neuschöpfung einschätzt? Wie verhalten sich westliche Vorstellungen von Denkmalpflege zu lokalen?

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 3 – Der Wiederaufbau des Harishankara Tempels

Der 1706 gestiftete Tempel des Harishankara auf dem Durbar Square in Patan ist infolge des Erdbebens von 2015 bis auf den Sockel eingestürzt. Bei der Begutachtung der Schäden wird das Ausmaß des Schadens deutlich: sogar die Fundamentschäden weisen Brüche und Risse auf, zahlreiches schmückendes Beiwerk in Form von Figuren und Ornamenten ist zerstört. Was übrig geblieben ist, wird akribisch dokumentiert und gelagert. Für das aber, was unwiederbringlich verloren ist, stellt sich für die Forscher, Architekten, Restauratoren und Handwerker nun die entscheidende Frage: Wie viel an modernen Eingriffen in die historische Bauweise ist erlaubt? Was darf wie wiederhergestellt werden? Dürfen beispielsweise zerstörte und für immer verlorene Holzfiguren neu geschnitzt werden und den Platz der alten Figur einnehmen? Westliche Vorstellungen und Konzepte zur Denkmalpflege prallen hier auf Traditionen der Einheimischen. 

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 3 – Der Wiederaufbau des Harishankara Tempels

Der 1706 gestiftete Tempel des Harishankara auf dem Durbar Square in Patan ist infolge des Erdbebens von 2015 bis auf den Sockel eingestürzt. Bei der Begutachtung der Schäden wird das Ausmaß des Schadens deutlich: sogar die Fundamentschäden weisen Brüche und Risse auf, zahlreiches schmückendes Beiwerk in Form von Figuren und Ornamenten ist zerstört. Was übrig geblieben ist, wird akribisch dokumentiert und gelagert. Für das aber, was unwiederbringlich verloren ist, stellt sich für die Forscher, Architekten, Restauratoren und Handwerker nun die entscheidende Frage: Wie viel an modernen Eingriffen in die historische Bauweise ist erlaubt? Was darf wie wiederhergestellt werden? Dürfen beispielsweise zerstörte und für immer verlorene Holzfiguren neu geschnitzt werden und den Platz der alten Figur einnehmen? Westliche Vorstellungen und Konzepte zur Denkmalpflege prallen hier auf Traditionen der Einheimischen. 

Die Welt verbessern. Augusta von Preußen und Fürst von Pückler-Muskau

Wissenschaftliche Tagung veranstaltet von der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Schloss und Park Branitz und dem Research Center Sanssouci (RECS) vom 28.-30. September 2017

Königin Augusta von Preußen und Fürst Hermann von Pückler-Muskau einte der Wunsch, durch Taten und Gedanken etwas im Leben der Menschen zu verändern: deren Ansichten, Blickwinkel und Haltungen, deren Standpunkte und Verhältnisse. Das Leben könne besser, zumindest aber schöner und lebenswerter werden, wenn man sich den Strömungen der Zeit gegenüber aufgeschlossen zeige, wenn man Neues und Anderes ausprobiere, man Ungewöhnliches zulasse – im politischen Leben eine liberalere Verfassung zum Beispiel. Davon waren beide überzeugt. Es waren solche, für die Zeit die Zeit des 19. Jahrhunderts weltbürgerliche, „moderne“ Ansichten, mit denen beide in ihrem konservativen, engstirnigen Umfeld schnell aneckten.Weil die Königin und der Fürst in ihrem Innern auch sehr von sich überzeugt und manchmal etwas eitel waren, galten sie bei Vielen als naiv oder gar als Phantasten.
Die (politischen) Persönlichkeiten Pücklers und Augustas vorzustellen, ihre Ideen zu erörtern und Möglichkeiten auszuloten, verbessernde Vorstellungen in ihrem Umkreis nicht nur einzubringen, sondern teilweise auch selbst durchzusetzen, sind die Ziele dieser Tagung. Denn möchte man sich ein vollständiges Bild beider machen, ist es nötig, die als bedeutende Persönlichkeit der Hohenzollern zu Unrecht vielfach vernachlässigte Königin und den jenseits seiner Gartenschöpfungen heute meist nur als „Dandy“, „Lebemann“ oder „Exot“ dargestellten Fürsten in den Mittelpunkt der Betrachtung zu stellen. Angerundet wird die Tagung mit einer Führung durch die Ausstellung in Branitz und einer Exkursion zur Ausstellung in Babelsberg.
Die Tagung ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellungen Pückler.Babelsberg – Der grüne Fürst und die Kaiserin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und Augusta von Preußen. Die Königin zu Gast in Branitz der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.
Um Anmeldung bis zum 03. September 2017 unter info@pueckler-museum.de wird gebeten.
Tagungsort: Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Besucherzentrum auf dem Gutshof Robinienweg 5, 03042 Cottbus
Die Veranstaltung wird fotografisch und filmisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Veranstalter das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Foto- und Filmmaterial für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur Dokumentation nutzen dürfen.
 

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 2 – Ritual bestimmt das Leben

Die nepalesische Gesellschaft ist vor allem eine Ritualgesellschaft. So beginnt für die Newars, die größte Ethnie im Kathmandutal, jeder Tag mit der Verehrung der Götter der Nachbarschaft und der Besänftigung von Geistern. Die Versorgung der Ahnen mit Nahrung und Wasser gehört dabei zu einem ihrer wichtigsten Rituale. Auch beim Wiederaufbaufbau der durch das Erdbeben im Kathmandutal zerstörten Tempel kommt Ritualen eine wesentliche Rolle zu. Unter anderem werden die Werkzeuge, die bei den Restaurierungsmaßnahmen zum Einsatz kommen sollen, mit dem Blut einer geopferten Ziege geweiht. Die Weihung der Werkzeuge und im Anschluss daran auch der Handwerker ist eingebunden in ein großes Volksfest.

Nicht alle Wege führen nach Rom. Wissenschaftsmanagement als Karriereoption, auch in den Kulturwissenschaften?

Ein Veranstaltungsbericht

Die steigende Relevanz von Drittmittelprojekten, die (auch in Folge der Bologna-Reform) stetig wachsende Bürokratisierung sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck innerhalb und zwischen den Universitäten hat in den vergangenen Jahren das Thema Wissenschaftsmanagement an inner- wie an außeruniversitären Forschungseinrichtungen zunehmend an Bedeutung gewinnen lassen. Doch dessen ungeachtet kommuniziert das akademische Umfeld dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Karriereoption im Wissenschaftsmanagement oft immer noch als second best. Auch in der öffentlichen Wahrnehmung ist der third space zwischen Verwaltung und Wissenschaft chronisch unterrepräsentiert. Dies hat zur Folge, dass die vielseitigen, häufig nicht eindeutig dem einen oder anderen Bereich zuzuordnenden Tätigkeitsfelder und die notwendigen Zugangsvoraussetzungen für potentielle Interessent/ innen nur schwer zu überschauen sind.
Dieses Defizit an Information, Differenzierung und Anerkennung war Anlass für eine am 26. Juni 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) durch-geführte Informations- und Diskussionsveranstaltung. Die Fokussierung auf Kulturwissenschaften trug dem Umstand Rechnung, dass das Studium der Kultur- und Geisteswissenschaften zwar ein breites, deutlich über die fachlichen Inhalte hinausreichendes Spektrum an Fähig- und Fertigkeiten vermittelt, den Absolvent/innen jedoch die Karrierewege außerhalb der Wissenschaft häufig nur in Ansätzen bewusst sind. Ziel der Veranstaltung war es somit, nicht nur ein differenzierteres Bild des Wissenschaftsmanagements und dessen Zugangsmöglichkeiten zu skizzieren, sondern auch, dem akademischen Nachwuchs eine Karriereoption mit Zukunftspotential vorzustellen. Dass es sich hierbei um ein echtes Desiderat handelt, bestätigten auch die zahlreichen Teilnehmer/innen (64 Anmeldungen, von Bachelorabsolvent/innen bis PostDocs), die aus unterschiedlichen Fächern, Einrichtungen und Städten nach Mainz kamen.

Nicht alle Wege führen nach Rom. Wissenschaftsmanagement als Karriereoption, auch in den Kulturwissenschaften?

Ein Veranstaltungsbericht

Die steigende Relevanz von Drittmittelprojekten, die (auch in Folge der Bologna-Reform) stetig wachsende Bürokratisierung sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck innerhalb und zwischen den Universitäten hat in den vergangenen Jahren das Thema Wissenschaftsmanagement an inner- wie an außeruniversitären Forschungseinrichtungen zunehmend an Bedeutung gewinnen lassen. Doch dessen ungeachtet kommuniziert das akademische Umfeld dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Karriereoption im Wissenschaftsmanagement oft immer noch als second best. Auch in der öffentlichen Wahrnehmung ist der third space zwischen Verwaltung und Wissenschaft chronisch unterrepräsentiert. Dies hat zur Folge, dass die vielseitigen, häufig nicht eindeutig dem einen oder anderen Bereich zuzuordnenden Tätigkeitsfelder und die notwendigen Zugangsvoraussetzungen für potentielle Interessent/ innen nur schwer zu überschauen sind.
Dieses Defizit an Information, Differenzierung und Anerkennung war Anlass für eine am 26. Juni 2017 an der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) durch-geführte Informations- und Diskussionsveranstaltung. Die Fokussierung auf Kulturwissenschaften trug dem Umstand Rechnung, dass das Studium der Kultur- und Geisteswissenschaften zwar ein breites, deutlich über die fachlichen Inhalte hinausreichendes Spektrum an Fähig- und Fertigkeiten vermittelt, den Absolvent/innen jedoch die Karrierewege außerhalb der Wissenschaft häufig nur in Ansätzen bewusst sind. Ziel der Veranstaltung war es somit, nicht nur ein differenzierteres Bild des Wissenschaftsmanagements und dessen Zugangsmöglichkeiten zu skizzieren, sondern auch, dem akademischen Nachwuchs eine Karriereoption mit Zukunftspotential vorzustellen. Dass es sich hierbei um ein echtes Desiderat handelt, bestätigten auch die zahlreichen Teilnehmer/innen (64 Anmeldungen, von Bachelorabsolvent/innen bis PostDocs), die aus unterschiedlichen Fächern, Einrichtungen und Städten nach Mainz kamen.

Zwischen Geschichtlichkeit und Schöpfungsmacht: Die Cologne Summer School of Interdisciplinary Anthropology

The Phenomenality of Material Things: Praxis – Genesis – Cognition

Der zweite Teil der dreijährigen Cologne Summer School of Interdisciplinary Anthropology The Phenomenality of Material Things: Praxis – Genesis – Cognition fokussierte im September 2016 die genetische Perspektive auf die Materialität von Dingen und ihre Wechselwirkung auf Kultur, Geschichte und Denken. Organisiert wurde sie vom Research Lab der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne in Kooperation mit dem Internationalen Kolleg Morphomata und dem Collaborative Research Centre 806 „Our Way to Europe“.

Nepal – Zerbrechliches Erbe: Episode 1 – Das Erdbeben von 2015

Das Nepal-Erdbeben im April 2015 kam nicht überraschend. Entsprechend wurden Vorsorgungen getroffen, aber die Präventionsmaßnahmen reichten am Ende nicht aus. Was überraschte, war die verheerende Intensität der Erdstöße, so dass es zu einer Katastrophe mit vielen Opfern und gewaltigen Zerstörungen kam. Betroffen von den Zerstörungen waren nicht zuletzt die bedeutenen Tempel des Landes. Mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung werden einige der historischen Heiligtümer nun wieder aufgebaut und restauriert, darunter beispielsweise der Harishankara-Tempel in Patan. Die Rekonstruktionsarbeiten finden in einem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne statt. Was gilt es zu erhalten und was muss mit neuen Methoden dauerhaft gesichert werden? Die einheimischen Architekten sehen westliche Kulturerhaltskonzepte kritisch und berufen sich auf ihre Bautraditionen.

Keine Interaktion! Bild-Text-Bezüge von Beischriften. Eine Standortbestimmung in fünf Punkten

Francisca Feraudi-Gruénais (Alte Geschichte, Universität Heidelberg) zum a.r.t.e.s. forum 2016

Das a.r.t.e.s. forum ist die interdisziplinäre Jahrestagung der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland einlädt, aus ihrer jeweiligen disziplinären Perspektive zum Tagungsthema Bezug zu nehmen. Das a.r.t.e.s. forum 2016 versammelte Beiträge zum Thema „text – language – media“. Im Folgenden ist das Résumé von Dr. Francisca Feraudi-Gruénais zu ihrem Vortrag beim a.r.t.e.s. forum am 15. Juli 2016 zu finden.

Kulturelle und sprachliche Aneignung im Kontext: mit Max und Moritz zu Gast im Japan des ausgehenden 19. Jahrhunderts

Judit Árokay (Japanologie, Universität Heidelberg) zum a.r.t.e.s. forum 2016

Das a.r.t.e.s. forum ist die interdisziplinäre Jahrestagung der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland einlädt, aus ihrer jeweiligen disziplinären Perspektive zum Tagungsthema Bezug zu nehmen. Das a.r.t.e.s. forum 2016 versammelte Beiträge zum Thema „text – language – media“. Im Folgenden ist die Zusammenfassung von Prof. Dr. Judit Árokay zu ihrem Vortrag beim a.r.t.e.s. forum am 15. Juli 2016 zu finden.

Aby Warburgs „Serendipity“: von Zufall und Weisheit im Labyrinth der Bibliothek

Vortrag von Andreas Beyer anlässlich des Sommerfests der Gerda Henkel Stiftung

Die Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg in London gehört heute zu den Zentren der internationalen Humanismusforschung sowie der Forschung zum Nachleben der Antike. Entstanden war sie nach dem Ersten Weltkrieg aus der Liebe ihres Gründers Aby Warburg für das Buch. Schon als Jugendlicher hatte der erstgeborene Sohn der Bankiersfamilie Warburg seine Leidenschaft fürs Lesen entdeckt, der er sich ein Leben lang verschreiben sollte. Der Ort, an dem Buch und Lesen genuin zusammentrafen, war damals die Bibliothek, die fortan Warburgs Wirken bestimmte. Ihm schwebte dabei der Aufbau einer Bibliothek vor, deren Struktur sich vom Prinzip der Serendipität (Serendipity) leiten ließ: dem glücklichen Zufall, genauer: dem gelenkten Zufall. Wie diese Paradoxie zu verstehen ist, davon handelt der Vortrag des Kunsthistorikers Prof. Dr. Andreas Beyer, den er anlässlich des Sommerfests der Gerda Henkel Stiftung gehalten hat. Begrüßt und vorgestellt wird er von Dr. Michael Hanssler, dem Vorsitzenden des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung.

„Vergessen ist einfacher als Erinnern!“

Workshop beleuchtet das schwierige Unterfangen, musikalisches Wissen zu speichern

Wie und wo wird musikalisches Wissen gespeichert? Wie kann es aktualisiert, wie abgerufen werden? Und gibt es einen methodischen Unterschied, je nachdem, ob man aus der Praxis oder aus der Wissenschaft auf dieses Wissen zugreift? Die Betrachtung dieser Fragen war Ziel des Workshops „Speicher musikalischen Wissens. Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“, der am 8./9. Mai 2017 bei der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne stattgefunden hat. Organisiert von Marie Louise Herzfeld-Schild und Evelyn Buyken (beide Universität zu Köln) waren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis eingeladen, die Sicht ihrer jeweiligen Disziplinen und Tätigkeitsfelder dazulegen. Ausgehend von den Theorien Jan und Aleida Assmanns, nach denen Wissen und Erinnerung funktional bestimmt und gesellschaftlich bedingt sind, wurde Musik zu Beginn des Workshops als Kunstform definiert, die in einer Vielzahl von habituellen, sozialen und kulturellen Rahmen und Diskursen steht und sich daher besonders stark in spezifischen Praktiken manifestiert. Zusammen mit dem Konzept dreier Dimensionen von Gedächtnis nach Astrid Erll – 1. die materielle Dimension, 2. die soziale Dimension und 3. die mentale Dimension – begleiteten diese Definition und das Wissen um ihre Diskurse die Vorträge des Workshops während der gesamten zwei Tage. Das aus Sicht der Praxis ‚künstliche Auseinanderziehen‘ der Speicherformen des Wissens wurde vor allem deswegen als notwendig erachtet, um die verschiedenen Aspekte erkennbar und benennbar zu machen.

Tagung: Die Sakralisierung der Landschaft. Inbesitznahme, Gestaltung und Verwendung im Zeichen der Gegenreformation in Mitteleuropa (Seitenstetten, 11. – 13. 10. 2017)

Das Diözesanarchiv St. Pölten, das Don Juan Archiv Wien und der Verein Basilika Sonntagberg veranstalten vom 11. bis zum 13. Oktober 2017 im niederösterreichischen Benediktinerstift Seitenstetten die Tagung „Die Sakralisierung der Landschaft. Inbesitznahme, Gestaltung…

Call for Papers: Verflechtung und Abgrenzung. Deutsch-polnische Perspektiven in der Kunstgeschichte seit 1945 [DHI Warschau]

Internationaler Workshop am Deutschen Historischen Institut Warschau,16.-17. November 2017. Bewerbungsschluss: 6. August 2017 Kulturtransferforschung und Verflechtungsgeschichte (histoire croisée) bilden zentrale konzeptuelle und methodische Bezugspunkte aktueller kulturwissenschaftlicher Forschung. Auch in Untersuchungen zur Geschichte der deutsch-polnischen…

Tagungsbericht: Wenzel IV. (1361-1419). Neue Wege zu einem verschütteten Herrscher / Wenceslas IV (1361-1419). New Approaches to a Superimposed King, 29.03.-01.04.2017, Erfurt

Zum DOWNLOAD: Konferenzprogramm Die vom 29.03. bis 01.04. 2017 in Erfurt veranstaltete Tagung sollte den wissenschaftlichen Austausch zwischen deutschen, tschechischen und österreichischen sowie schweizerischen Mediävisten fördern und hatte sich dazu ein ambitioniertes Ziel gesteckt. Der bislang als verschüttet bezeichnete König…