Planet History

Tag Archive for Kunstgeschichte

Neuerscheinung: Jahrbuch für fränkische Landesforschung Band 76 (2016)

Zentralinstitut für Regionenforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg– Sektion Franken ISBN 978-3-940049-24-7, ISSN 0446-3943 Jahrbuch für fränkische Landesforschung Band 76 (2016) Schriftleitung: Werner K. Blessing, Georg Seiderer, Dieter J. Weiß, Wolfgang Wüst; Redaktion: Regina Hindelang 2017. Festeinband, XVIII und 364 Seiten, diverse Abbildungen VK 32,00 EUR Inhalt:…

Das neue Corpus der Barocken Deckenmalerei in Deutschland. Methodologische und mediale Herausforderungen bei der Erforschung architekturgebundener Malerei in der frühen Neuzeit

Der Historische Verein von Oberbayern lädt herzlich zum Dezembervortrag von Herrn Prof. Dr. Stephan Hoppe, München, ein! Wann: Dienstag, 5. Dezember 2017, im Anschluss an die um 18:30 Uhr beginnende Mitgliederversammlung Wo: Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München Deckenmalerei ist eine raumbezogene Kunst, die…

Oh wie schön ist Regensburg! Zur Ästhetik einer Stadt und ihrer Umgebung – Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege (24.-26.11.2017)

  Schon Goethe notierte in sein Tagebuch: „Regensburg liegt gar schön. Die Gegend mußte eine Stadt herbeilocken (…).“ Das diesjährige Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege 2017 widmet sich vom 24. bis 26. November der Schönheit und der Ästhetik Regensburgs und seiner Umgebung. Wie gewohnt stehen wieder…

Neuerscheinung: Georg Schrott: „Ihr Schutzpatrone des Stiftlandes…“ Die fünf Waldsassener Seligen und ihre ungewöhnliche Geschichte

Fünf Mönche, die im 12. bis 14. Jahrhundert in Waldsassen lebten, wurden seit der Barockzeit als Selige verehrt: der legendäre Gründer Gerwig von Volmarstein, der erste Prior Wigand, die beiden Äbte Hermann und Johannes III. sowie Landgraf Friedrich von Leuchtenberg, zuerst Mönch…

Kritiken des Leidens

Workshop am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin (Vortragsraum im Souterrain)

Workshop vom 10. – 12. November 2017Institut für Philosophie der Freien Universität BerlinOrganisation: Erika Benini in Kooperation mit Anne Eusterschulte
“Das leibhafte Moment meldet der Erkenntnis an, daß Leiden nicht sein, daß es anders werden solle […]. Die Abschaffung des Leidens, oder dessen Milderung hin bis zu einem Grad, der theoretisch nicht vorwegzunehmen, dem keine Grenze anzubefehlen ist, steht nicht bei dem Einzelnen, der das Leid empfindet, sondern allein bei der Gattung, der er dort noch zugehört, wo er subjektiv von ihr sich lossagt und objektiv in die absolute Einsamkeit des hilflosen Objekts gedrängt wird.” [Theodor W. Adorno, Negative Dialektik, GS 6, S. 203]
Freitag, 10. November 2017 13.30 Uhr: Erika Benini und Martin Mettin: Begrüßung und kurze Einführung: Kritik und Leiden 14.00-15.00 Uhr: Emil Angehrn: Stummes und beredtes Leiden. Konstellationen der Kritik
15.30-17.00 Uhr: (Moderation: Heiko Stubenrauch) David Palme: Leiden heißt Sprechen könnenKristina Pleinert: Leiden an der Sprache: Sprachkritik bei Ingeborg Bachmann und Thomas Bernhard vor dem Hintergrund Adornos literarischer ÄsthetikAntje-Kathrin Mettin: Vom Trotz der Scheherazade – Erzählen als Kritik des Leidens 
17.15-18.15 Uhr: Claudia Bozzaro: Zum Umgang mit dem Leiden im medizinischem Kontext
Samstag, 11. November 201710.00-11.00 Uhr: Anne Eusterschulte: Leiden der Erinnerung. Christian Boltanskis Ästhetik der Absenz
11.00-12.30 Uhr: (Moderation: Thomas Helbig)Nina Rabuza: Dem Leiden einen Ausdruck verschaffen – Darstellungen von Leiden an der KZ-Gedenkstätte Dachau (AT)Andreas Matena: Unvorstellbares Leiden? Die Theologie in Auseinandersetzung mit „Auschwitz“Sylvia Kafehsy: The Politics of Trauma: Individuelles Leid als kollektive Wunde
13.30-14.30 Uhr: Erika Benini: Dialektik zwischen Mitleid und Mitmachen
14.30-16.00 Uhr: (Moderation: Erika Benini)Kristin Drechsler: Vom Tod getroffen – Zum Leiden an der Unverfügbarkeit des AnderenDaniel Mirbeth: Zeugenschaft und Abwehr: Zu einer Kritik von Leid und MitleidElsa Romfeld: Die Glückseligen und die Anderen – Die Negation des Leidens in der Leistungsgesellschaft
16.30-18.00 Uhr: (Moderation: Frank Müller)Noelia Bueno Gómez: Loss of Self versus Self-Discovery in Pain and SufferingFiona Siegenthaler: Verletzende Kunst: Praktiken des Sehens und Leidens in der Post-ApartheidHelen Akin: Butlers Ideologie der Geschlechtermelancholie. Kritische Kritik einer Kritik
18.15-19.15 Uhr: Timo Storck: Die Schmerzerfahrung als Suche nach Grenzen und Kontakt zum Anderen
Sonntag, 12. November 2017 10.00-11.00 Uhr: Gunzelin Schmid Noerr: Die Wirklichkeit am Leitfaden des Leidens verstehen
11.00-12.30 Uhr: (Moderation: Anne Eusterschulte)Angelika Seppi: »Das innigste Versammelnde«. Zum Verhältnis von Arbeit, Denken und SchmerzTomer Raudanski: Politics of Anguish and LoveLuigi Corrias: Law, International Society and the Suffering of Humanity
13.30-14.30 Uhr: (Moderation: Lorenz Mayr)Daniel Lucas: Leid als konstituierendes Narrativ des IchHenrike Kohpeiß: Kritische Theorie negativer Gefühle 

Die Namen der Künstler: Episode 4 – Die Cartellini

Als Cartellini werden Zettel in Werken bezeichnet, die, obwohl sie in das Bild gemalt wurden, oft wie aufgeklebt oder als Teil der Inszenierung wirken. Künstler versuchten sich an der Imitation einer echten Schrift – ließen die Pinselstriche wie von einer Schreibfeder gemalt erscheinen. Alessandro della Latta untersucht jedoch auch die Echtheit der Signaturen: Wurden die Inschriften manipuliert oder gar geändert?

„Dynamiken der Konventionalität“ im Mittelalter

Ausschreibung online: Neues Graduiertenkolleg an der Philosophischen Fakultät ab April 2018

Ab April 2018 wird es an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln das neue, DFG-geförderte Graduiertenkolleg 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400–1550)“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Mittelalterforschung geben. Fünf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen konnten die Deutsche Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr überzeugen und Fördergelder für neue Graduiertenkollegs einwerben – das Graduiertenkolleg 2212 ist eines davon und an dem Kölner Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK) angesiedelt. Die Ausschreibung für die ersten sechs Stellen für Promovierende und eine Postdoc-Stelle läuft bis zum 8. Dezember 2017: Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen aller mediävistischen Disziplinen.

„Dynamiken der Konventionalität“ im Mittelalter

Ausschreibung online: Neues Graduiertenkolleg an der Philosophischen Fakultät ab April 2018

Ab April 2018 wird es an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln das neue, DFG-geförderte Graduiertenkolleg 2212 „Dynamiken der Konventionalität (400–1550)“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Mittelalterforschung geben. Fünf Hochschulen in Nordrhein-Westfalen konnten die Deutsche Forschungsgemeinschaft in diesem Jahr überzeugen und Fördergelder für neue Graduiertenkollegs einwerben – das Graduiertenkolleg 2212 ist eines davon und an dem Kölner Zentrum für Mittelalterstudien (ZEMAK) angesiedelt. Die Ausschreibung für die ersten sechs Stellen für Promovierende und eine Postdoc-Stelle läuft bis zum 8. Dezember 2017: Bewerben können sich Absolventinnen und Absolventen aller mediävistischen Disziplinen.

Die Namen der Künstler: Episode 3 – Im Laboratorium

Die Restaurationswerkstatt und das Laboratorium der Museen sind für Alessandro della Latta von besonderer Bedeutung. Diplom-Restauratorin Dr. Ute Stehr nimmt dafür die Werke näher in den Blick: Wie ist die Unterschrift auf das Bild gelangt? Wurde sie geschrieben oder gemalt? Wurde gar versucht eine Federschrift zu imitieren? Oder sollte durch verschiedene Farbschattierungen das Abbild einer eingemeißelten Gravur kreiert werden? Fest steht, dass die Signaturen Teil der Bildkompensation und somit als komplexe kulturelle Äußerungen anzusehen sind.

Einladung zum nächsten Doktorandenstammtisch (Dresden, Halle, Leipzig)

Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig | 18:00 Uhr

Liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Alumni der Gerda Henkel Stiftung, wir laden Euch herzlich zum nächsten Doktorandenstammtisch am Freitag, den 10.11.2017 um 18 Uhr ein. Der Stammtisch findet im kleinen Seminarraum des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Leipzig, Wünschmanns Hof, (Zugang: Dittrichring 18-20) 5. Etage, 04109 Leipzig statt.Diesmal wird eine von uns (Karen Kriedemann) euch ihr Dissertationsprojekt „Old and New Objects in the Garden – Spatio-temporal Strategies of Representation in Irish Landscape Gardens, 1720–1790“ vorstellen.Da wir anschließend etwas essen gehen wollen, wäre es schön, wenn Ihr uns per E-Mail eine Rückmeldung bis zum 6.11.2017 gebt, falls Ihr teilnehmen wollt (karen.kriedemann@posteo.de). Gerne könnt Ihr auch weitere Interessenten auf den Stammtisch aufmerksam machen.Wir freuen uns auf Euer Kommen!Viele GrüßeAnke Dietrich und Karen Kriedemann

Altmünchen. Der Maler Joseph Puschkin (1827–1905) und die Sammlung Neuner im Münchner Stadtmuseum

Wir laden Sie herzlich zur Buchvorstellung im Rahmen eines Vortrags beim Historischen Verein von Oberbayern ein! WANN: Dienstag, 14. November 2017, 18:30 Uhr WO: Vortragssaal des Münchner Stadtmuseums, St. Jakobsplatz 1, 80331 München Eintritt frei! Der Münchner Künstler Joseph Puschkin (1827–1905) fertigte im Auftrag des Weinwirts…

Die Namen der Künstler: Episode 2 – Im Kupferstichkabinett

Auch auf Zeichnungen und Stichen gibt es Signaturen von Künstlern: Im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin finden sich zahlreiche dieser hochkarätigen Werke, die Alessandro della Latta untersucht. Wie haben die Meister die Künstlerschriften eingesetzt? Warum hat Rembrandt, von dem nur wenige signierte Zeichnungen überliefert sind, ausgerechnet seine Zeichnung des letzten Abendmahls signiert? Inwieweit ist die Signatur Alfred Dürers Gestaltungsmittel und somit Teil des Bildes? Neben diesen Fragen gibt della Latta in dem Video außerdem Antworten darauf, welche Rolle die Schriftart inne hatte und wie die Schrift selbst zur Kunst wurde.

Die Namen der Künstler: Episode 1 – Der Corso

Für Alessandro della Latta ist nicht allein das Kunstwerk von Bedeutung. Denn der Kunsthistoriker beschäftigt sich mit den Signaturen der Künstler. Und diese sind ebenso vielfältig wie das Kunstwerk selbst: Auf der einen Seite sind sie Teil des Gemäldes, auf der anderen Seite ein eigener Mikrokosmos. Sie sind nicht selten gut versteckt oder gar in das Motiv des Werkes eingebunden: Objekte, die auch im Alltag Schriftzüge tragen, wie Warenkisten, Schiffe oder Messerklingen, geben Auskunft über die Urheberschaft des Werkes. Ab dem 16. Jahrhundert werden die Signaturen schließlich zu einem Authentizitätssiegel und daher ab dem 18. Jahrhundert immer öfter gefälscht, um mit Namen wie ‚Rembrandt‘ den Wert eines Bildes zu steigern. Zum Start der neuen Videoreihe gibt della Latta erste Einblicke in die Welt der Künstlersignaturen.