5GB Speicherplatz zusätzlich für Dropbox-Nutzer

Es gibt nur wenige Web 2.0-Anwendungen, die sich unter Historikern einer solchen Beliebtheit erfreuen wie Dropbox. Die Kombination aus automatischer Datensicherung und Syncronisierung mehrerer Rechner scheint einen Nerv getroffen zu haben, den andere Webanwendungen so noch nicht kitzeln konnten.

Dazu kommt ein kurz gesagt geniales Affiliate-Programm – wer seinen Freunden und Kollegen eine Dropbox aufschwatzt, bekommt selbst mehr Speicherplatz. Nur ist es bei solchen Aktionen immer so wie auch bei anderen Pyramidensystemen: Irgendwann gehen die möglichen Neukunden aus. Hier verlieren sie zwar nicht ihr Vermögen, aber müssen mit den kostenlosen 2GB Speicher auskommen – oder das kostenpflichtige Upgrade kaufen.

Es gibt aber immer wieder Wege, um mehr Platz zu ergattern – so kann man etwa seine Facebook- und Twitter-Accounts verknüpfen oder eine Uni-Mailadresse angeben und schon erhöht sich der Platz ohne dass man seine Freunde belästigen muss.

Jetzt gibt es eine besonders große Aktion: Wer den neuen Beta-Clienten testet und darüber Fotos importiert, der kann sich satte 5GB Zusatzspeicher schnappen. Und so geht es:

  1. Den Forum Build herunterladen und installieren
  2. Fotos importieren
  3. Profit

Der Fotoimport muss über einen Wechseldatenträger erfolgen. Man kann direkt die Digitalkamera anschließen, eine externe Festplatte oder ein USB-Stick mit Bildern oder Videos reicht allerdings auch aus. Kopiert die Daten einfach in den DCIM-Ordner. Schließt man den dann an den Rechner an, muss man im AutoPlay nur “Import pictures and videos” wählen.

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Für das erste Bild gibt es direkt 500MB, die weiteren MB gibt es, wenn die entsprechende Anzahl an Fotos hochgeladen wurde jeweils in 500MB-Schritten. Ihr müsst also schlappe 4,5GB an Daten hochladen, was selbst bei schnellen DSL-Verbindungen Ewigkeiten dauert. (Danke Asymetric DSL…)

Sind die Bilder einmal hochgeladen, können sie einfach wieder gelöscht und der Platz für etwas anderes genutzt werden.

(Die Importfunktion ist übrigens ganz nett, aber dann doch nicht gerade sehr durchdacht: Zum einen verschluckt sie sich an den RAW-Files meiner Sony-Kamera, welche zu einem Absturz des Clienten führen und zum anderen packt sie alle Bilder in einen einzelnen Ordner – selbst wenn sie auf der Speicherkarte schön sortiert waren. Die ebenfalls experimentelle Android-App mit automatischem Fotoupload könnte aber nett werden. Ich werde sie morgen mal testen.)

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