Visualisierung, falsch gemacht

Ich poste hier ja bekanntlich häufiger mal richtig gut gelungene Visualisierungen. Seien es Meeresströmungen, Reisezeiten, Wikipedia-Edits oder frühneuzeitliche Briefnetzwerke – passend visualisiert können auch die langweiligsten Datenhaufen spannend und interessant werden.

Visualisierungen haben aber ein Problem: Sie reduzieren die Komplexität des Gegenstandes, überfahren häufig die wichtigen kleinen Details und verfälschen so die Wirklichkeit. Wie sehr man damit daneben greifen kann, zeigt die völlig zu Unrecht recht populäre Seite Maps of War mit ihrer kartographischen Darstellung des “March of Democracy”. Da ist so vieles so dermaßen falsch, dass man diese Darstellung als das perfekte Beispiel nehmen kann, wie man es eben nicht machen sollte.

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