Tile Hunting #5 – hinter Beckum

Weiter geht es mit der Jagd nach weiteren Tiles. Diesmal ging es bei wunderbarem Wetter nach Feierabend zuerst in Richtung Vorhelm-Bahnhof (wo es übrigens keinen Bahnhof gibt). Das erste unerforschte Tile erwies sich als Teil eines herzlich häßlichen Industriegebietes in Neubeckum:

Es kann ja nicht gleich alles im Münsterland hübsch und fotogen sein. Die Jagd nach Tiles führt einen manchmal auch in eher scheußliche Gebiete. Die Tiles sind zum Glück so groß bemessen, dass man nicht stundenlang öde Industriegebiete oder Vorstadtsiedlungen durchstreifen muss.

Weiter ging es durch Neubeckum in Richtung des Vellerner Brocks und des Hohen Hagens. Das erste Tile überzeugte mit seiner Bahnlinie:

Ich mag gerade die kleinen Dinge, die man am Wegesrand findet. Dieses Wegkreuz wurde anlässig einer unversehrten Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg gestiftet und wird auch heute noch top restauriert gepflegt.

Die Bahnlinie Hamm-Bielefeld wälzt sich wie eine Autobahn durch die Landschaft.

Und die Brücke über die Bahn besticht v. a. durch enorm alten Vandalismus. Ob W & H auch heute noch zusammen sind?

Weiter ging es durch die Landschaft.

Nette Geste: Während die Autos mit einer Ampel zum Warten gezwungen werden, haben Radfahrer freie Fahrt durch die Baustelle.

Nach knapp zwei Stunden Fahrt wird es doch Zeit, noch vor Sonnenuntergang nach Hause zu kommen. Denn so schön die Fahrt ist, ohne Licht am Rennrad will man nicht in der Dämmerung unterwegs sein – die so tief stehende und blendende Sonne ist schon schwierig genug auf Straßen ohne Radweg.