Ein Neubeginn

Es ist fast gemein: Jetzt habe ich 6 Jahre im Münsterland gewohnt, in Warendorf und in Ahlen. Entsprechend groß ist der MaxCluster:
Jetzt bin ich Ende Juli wieder zurück nach Freiburg gezogen. Und ich kann fast wieder von vorne anfangen – die damals in meinen Studententagen erfahrenen Gebiete waren deutlich kleiner und ich habe damals das Tile Hunting gar nicht gekannt. Aber genau deswegen mache ich das ja: Der Breisgau ist wunderschön, die Höhen des Schwarzwalds sind eine sportliche Herausforderung und das Elsass lockt. Also geht’s los, zu einer der ältesten Kirchen des Breisgaus in Sulzburg. Zuerst einmal geht es durch das wunderbare Staufen.
Dann entlang des Schwarzwaldes an Grunern vorbei nach Ballrechten-Dottingen mit wunderbarem Blick auf die Rheinebene.
Dann schraubt sich der Weg hoch in ein Schwarzwaldtal, an dessen Beginn Sulzburg liegt.
Sulzburg ist eines dieser etwas verlassenen Dörfer, die wunderschön sind, in denen jetzt aber auch recht wenig los ist. Das Landesbergbaumuseum hatte schon geschlossen und clevererweise hatte ich auch kein Geld dabei, um mir etwas zu essen und trinken zu kaufen.
St. Cyriak ist eine der ältesten Kirchen des Breisgaus und richtig, richtig schnuckelig.
Der Innenraum ist schlicht und wirkt einfach.
Es sind sogar noch alte Fresken erhalten.
Auch etwas, das man seltener sieht: Holzbalken aus dem vorvergangenem Jahrtausend.
Dann ging es in die Ebene runter nach Heitersheim. Dort gibt es die Villa Urbana, eine alte Römervilla. Oder halt die Überreste einer Römervilla, die irgendwie dann ganz unspektakulär sind, da es sich um ein paar Mauerreste handelt. Wie es aber in Zeiten der Tourismusförderung so üblich ist, wurde dort ein riesiges Besucherzentrum mit Museum platziert. Viel zu sehen gibt es dort nicht, die Aussicht auf den Schwarzwald ist deutlich spektakulärer.
Im Anschluss ging es dann wieder über Staufen zurück.