Eine Runde um den Pont du Gard

Los geht es nahe des Pont du Gard in Remoulins. Der erste Kilometer führt durch diese wunderbare Allee:

Danach folgt die schlechteste Passage der Strecke: An St. Bonnet du Gard vorbei nach Lédenon. Die Nationalstraße ist nicht nur viel befahren und hat keinen Seitenstreifen, sondern hat auch noch einige Höhenmeter und keinen Schatten weit und breit. 

(Auf einer späteren Tour entdecke ich einen deutlich besseren Weg, wenn man nicht gerade mit dem Rennrad unterwegs ist: Ab St. Bonnet den Chemin de Lédenon nehmen, der über einen netten Wirtschaftsweg dort hinführt und die Hauptstraße umgeht)

Das hier ist übrigens das erste dieser typischen Kriegsdenkmäler in Frankreich, das ich mit einer zusätzlichen Widmung für den Algerienkrieg gesehen habe:

Von dort aus geht es in Richtung Cabrières über eine wirklich hübsche Straße, die alles bietet, was man sich wünscht: Wunderschöne Kurven, Steigungen und Gefälle, Weinreben, Mohnblüten am Wegesrand und wunderbare Natur.

Von Cabrières geht es steil den Berg hoch. 

Und wer einen Berg erklommen hat, bekommt eine Belohnung: Er darf wieder herunterfahren. Die Abfahrt nach Collias ist einfach herrlich.

Auf mehreren Kilometern windet und schlängelt sich die Straße das Tal hinunter

Sie ist wenig befahren und aus Collias kommen haufenweise Rennradfahrer hinaufgeschnauft

Das Tal ist wirklich, wirklich schön.

Collias ist erreicht und der Blick von der Brücke auf den Gardon ist wirklich, wirklich toll.

Von Collias aus geht es zurück.

Der Pont du Gard ist erreicht und immer wieder fein. Er ist zwar etwas touristisch, aber bei so einem Bauwerk an so einem schönen Fleck Erde ist das auch kein Wunder.

Für Radfahrer (und Fußgänger) ist das Überqueren des Flusses übrigens kostenlos. Autofahrer zahlen happige 9,50€ pro Person im Fahrzeug. 

Und das war’s – unser Campingplatz liegt direkt neben dem Pont du Gard und damit ist auch diese feine Rundtour beendet.