Eine Runde um den Pont du Gard

Die zweite Wanderung des Urlaubs ging wieder in das Gebiet der alten römischen Wasserleitung am Pont du Gard. Los ging es wie zuvor am Campingplatz, aber diesmal hatte ich einen anderen Weg gewählt.

Zuerst zeigte sich, dass man Komoot nicht vertrauen kann – denn die vorgeschlagene Tour war unmöglich und der Weg durch ein dickes Tor verriegelt. Aber ich fand einen anderen, kleinen Weg das Gebirge hoch, der so klein war, dass ich häufiger das Gefühl hatte, auf gar keinem Weg zu sein.

Nach einigen Metern verbesserte sich der Weg allerdings deutlich und es war zu spüren, dass es wirklich gewollt ist, dass hier Touristen herstapfen.

Dann die ersten Überreste der römischen Wasserleitung – die Überreste eines großen, eingestürzten Aquädukts, von dem nur noch die beiden Seiten am Hang liegen.

Der Abstieg war… nichts für Leute, die schlecht zu Fuß sind.

Nun führte der Wanderweg weg von der Wasserleitung nach St. Bonnett du Gard. Er läuft wunderschön durch einen Wald weiter das Gebirge hoch. Die Sonne brannte auch Anfang Oktober noch mit ordentlicher Kraft vom Himmel, daher waren Schatten und mäßige Steigung gerade ideal.

Das ganze zog sich einige Kilometer und wurde dann gegen Ende arg langweilig. Der Weg war schön, aber immer gleich. Aussicht gibt es mitten im Wald auch keine.

Danach wurde es aber richtig schön – ich gelangte wieder auf das Plateau, auf dem ich bereits bei der ersten Wanderung war.

Blick auf St. Bonnett

Der Weg war einfach schön

Nach einer Kurve gab es einen perfekten Blick auf den Mount Ventoux zu bewundern!

Blick in die Landschaft. Notiz an mich selbst: Recherchieren, was diese krasse Felswand an dem Berg im Hintergrund ist.

Nun ging es auch schon fast in Richtung zurück. Zuerst ging es durch diesen schönen Weg.

Und dann wieder extrem offroad mitten am Hang lang. Auch hier war es immer wieder die Frage, ob dies wirklich ein Wanderweg ist.

Aber egal – ein Weg, der ans Ziel führt, ist ein Weg und das Ziel ist im Hintergrund schon zu sehen.

Von hier oben ist der Blick auf den Pont du Gard wirklich fein – und leider wird es auch deutlich voller, denn hier hin führt eine Treppe direkt vom Besucherzentrum aus hin und entsprechend tappsen viele Touristen durch den Wald.

Blick auf die Wasserleitung – der Zugang ist leider verschlossen.

Durch den Tunnel geht es nun weiter in Richtung zurück.

Hier warten noch weitere Ruinen auf mich

Und nun ist es nur noch ein kurzer Abstieg zum Besucherzentrum und ein kurzer Weg zurück zum Campingplatz.