Planet History

Daily Archives: 2. Juli 2018

Motive, Zielgruppen, Profile: Paul Lazarsfelds frühe Studien in Wien um 1930

Before Paul Lazarsfeld became a major figure in 20th-century American sociology, he tried to make a living as a social researcher in Vienna. In 1931, he founded the Economic-Psychological Research Bureau, which linked statistical studies with in-depth interviews in order to reveal the „true motives“ for purchasing behaviors. This so-called motivation research came to be a key technique in post-war marketing. My talk will show examples of Lazarsfeld’s Viennese studies and mainly focus on a survey of Austrian radio listeners from 1932. By correlating radio programs with social class, this study broke the mass audience down into specific target groups for the very first time.

Blog der AG DH-RSE: Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen. Aus dieser Reihe wurde jetzt der erste Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht: Carsten Thiel, Julia Dolhoff: „Gute […]

Neues Palais: Die Kaiserdämmerung Wilhelm II.

Am 29. Oktober 1918 hielt Kaiser Wilhelm II. die Fassade ein letztes Mal aufrecht. Im Apollosaal des Neuen Palais in Potsdam aß er mit der Kaiserin und Sohn Prinz Oskar. Natürlich mit edlem Besteck von feinstem Porzellan und ohne jeglich Gedanken an die Rationierung. Einen gesunden Appetit dürften Majestät nicht gehabt haben: Die Nachrichten von … Neues Palais: Die Kaiserdämmerung Wilhelm II. weiterlesen

Der Beitrag Neues Palais: Die Kaiserdämmerung Wilhelm II. erschien zuerst auf Burgerbe.de.

Drei miese Vorgänger der EU in der Geschichte

Nächstes Jahr, 2019, ist ein bedeutsames Jahr in der EU Geschichte. Großbritannien wird mit Ende März aus der Europäischen Union ausscheiden und nur wenige Monate darauf folgen die EU Parlamentswahlen. In Angesicht des Brexit und der vielen populistischen Herausforderer in den Mitgliedsstaaten wird sich die EU verändern, so viel ist sicher. Sie wird es auch müssen. Doch wo kann sich die EU in der Geschichte Inspiration für diese Veränderungen holen? Gibt es denn überhaupt historische Vorbilder, an denen sich Europa an diesem kritischen Wendepunkt orientieren kann? Vorläufer für eine europäische Einigung abseits der EU selbst? Ja es gibt sie! Doch die Vorbilder aus der Geschichte, die für die EU oft genannt werden, taugen leider allesamt nichts. 

Wenn man über mögliche Vorgänger der EU in der Geschichte spricht, fällt oft zuerst der Name Karl der Große. Nicht ohne Grund vergibt die Stadt Aachen sogar einen Karlspreis für Verdienste um die europäische Einigung. Das alles heißt aber freilich nicht, das Karl der Große ein wirklich taugliches Vorbild für die heutige EU wäre. Wer seltener erwähnt wird, es aber vielleicht sollte, ist Napoleon Bonaparte. Immerhin kam er wohl am nähsten dran, ein rechtlich und politisch einheitliches Europa zu schaffen. Und zu guter Letzt fallen manchmal noch Alternativen zur EU, die nur kurze Zeit vor ihr entstanden. Die Paneuropa-Union zum Beispiel. Warum jetzt keine dieser Alternativen als historisches Vorbild für die Europäische Union taugt? Das erfährst du in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast!

Der Beitrag DV011 Drei miese Vorgänger der EU in der Geschichte erschien zuerst auf Ralf Grabuschnig.

Fundstücke KW 26

Wahrscheinlich führte nicht die Liebe zum Brettspiel im Frühmittelalter zu verstärktem Walfang, wie Der Standard schreibt. Sondern durch die erhöhte Fangquote stand mehr Knochenmaterial zum Schnitzen zu Verfügung, das dann u.a. zu Spielsteinen verarbei…

Ehemalige Absolventin des Fachbereichs gewinnt den Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“

Der vom Verlag de Gruyter gestiftete Preis „Zukunftsgestalter in Bibliotheken“ wird in Kooperation mit der Zeitschrift BIBLIOTHEK – Forschung und Praxis (BFP) und dem Netzwerk Zukunftswerkstatt – Kultur- und Wissensvermittlung verliehen; die Preisträger werden jedes Jahr auf dem Bibliothekartag bekannt gegeben und im Rahmen einer kleinen Feier geehrt. Die Preisträger in diesem Jahr waren Herr Prof. Richard Stang von der Hochschule für Medien in Stuttgart für sein Projekt “Lernwelten für Bibliotheken” und Frau Tessa Sauerwein von der Universitätsbibliothek Bamberg für ihre Arbeit zu “Framework Information Literacy Lessons” (FILL).

Die Geburt der „Informatik“

Das Wort „Informatik“ erschien zuerst in einem Firmennamen: die Standard Elektrik AG gründete 1956 in Stuttgart ein Informatikwerk. 1962 nannte der französische Manager Philippe Dreyfus die Computertechnik „informatique“. Am 22. Juli 1968 sprach in Berlin Bundesforschungsminister Gerhard Stoltenberg von einem künftigen Studium der Informatik. Aber war er der Erste, der den Ausdruck der Öffentlichkeit mitteilte?…

X. Treffen der Archäologien im Südwesten der Iberischen Halbinsel

„(…) con el doble objetivo de fortalecer los vínculos culturales entre la investigación arqueológica de ambos países y, a la vez, conocer de primera mano las más importantes novedades que se hayan producido en el ámbito territorial del suroeste pensinsular preferentemente.” Seit 1993 findet das schon traditionsreiche Encuentro an verschiedenen Orten in Portugal und in … „X. Treffen der Archäologien im Südwesten der Iberischen Halbinsel“ weiterlesen