Planet History

Daily Archives: 26. November 2018

Johann Adrian Bolten

Johann Adrian Bolten (1742 – 1807) stammte aus Süderstapel, heute an der Grenze zwischen Schleswig-Flensburg und Dithmarschen, wo sein Vater Hermann als Pastor tätig war. Er war ein Enkel des ersten Altonaer Propstes Johann Bolten (1678–1758) und ebenso wie einer seiner Onkel, Johann Boltens Sohn Johann Christian, Hermanns Bruder, Schüler des Christianeums; der Onkel, geboren 1727, wurde ein bekannter Altonaer Arzt, der sich erfolgreich der neuen Disziplin der Seelenkunde widmete, aber bereits 1757 knapp 30jährig verstarb. Seinen eigenen 1783 geborenen Sohn Hermann Christian schickte … Johann Adrian Bolten weiterlesen

Badische Ministerialbeamte und Angestellte in französischer Internierungshaft: Die Folgen der späten Räumung des Kultusministeriums in Straßburg am 22. und 23. November 1944

In der Spruchkammerakte Paul Schmitthenners, dessen Nachkriegslebensweg an dieser Stelle schon mehrfach (Siehe Beitrag vom 28.06.2018, sowie Beitrag vom 28.05.2017) beleuchtet worden ist, findet sich als jüngstes Schriftstück eine am 3. Dezember 1954, dreieinhalb Jahre nach der Einstellung seines Verfahrens, angefertigte Aktennotiz aus der Hand eines pensionierten Ministerialrats, der die Frage geprüft hatte, ob das Spruchkammerverfahren

digiS-Umfrage: Bestands- und Bedarfserhebung 2018

Die Servicestelle Digitalisierung digis führt derzeit gemeinsam mit der HTW eine Umfrage durch, um einen Überblick zum aktuellen Stand genutzter Erschließungslösungen, vorhandener Online-Präsentationen digital(isiert)er Objekte und entsprechender Bedarfe in Berliner Kulturerbeeinrichtungen zu bekommen und so in Zukunft besser fördern zu können. Sie bittet daher die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berliner Museen und Archive um ihre Unterstützung, … digiS-Umfrage: Bestands- und Bedarfserhebung 2018 weiterlesen

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GTA: Von mythischen Städten, Akteur-Netzwerken und amerikanischer Kultur

Gedanken zur kulturellen Arbeit der Grand-Theft-Auto-Reihe von Sören Schoppmeier* Die These dieses Beitrags ist so unscheinbar, dass man sich ihr vertieft widmen sollte: Grand Theft Auto [1] ist ein aktiver Teilnehmer amerikanischer Kultur. Dabei sei angemerkt, dass dies zu argumentieren etwas ganz anderes ist, als einfach festzustellen, dass Grand Theft Auto verschiedene Aspekte der amerikanischen Kultur und Gesellschaft abbildet. Eine solche Feststellung verortet die Spielereihe irgendwie außerhalb dessen, was sie abbildet, nämlich dem was wir etwas ungenau amerikanische Kultur nennen. Selbst wenn man die … GTA: Von mythischen Städten, Akteur-Netzwerken und amerikanischer Kultur weiterlesen

Fundstücke KW 47

Neue Erkenntnisse zur Entstehung des „Domesday Book“ legen nahe, dass diese später begann und länger dauerte als bislang angenommen. So eine Studie, die bei damals.de vorgestellt wird. Warum sind auf spätmittelalterlichen Darstellungen der …

Die Entfestigung von Koblenz nach dem Ersten Weltkrieg

Am 11. November 1918 schwiegen endlich die Waffen, der Erste Weltkrieg war zu Ende. Im Zuge des Waffenstillstands wurde das Rheinland entmilitarisiert und besetzt. In die Koblenzer Zone rückten im Dezember 1918 amerikanische Truppen ein, Einquartierungen und Requisitionen für die Besatzung waren die Folge. Koblenz durchlebte nach den entbehrungsreichen Jahren des Krieges schwierige politische und Mehr »

Rubén Olmo López, Hamburg 11/2018 – 06/2019

Toletum heißt Rubén Olmo López herzlich willkommen! Rubén ist Althistoriker; er wurde 2016 an der Universidad Complutense de Madrid mit einer Studie promoviert, die gerade im LIT-Verlag erschienen ist: El centro en la periferia: Las competencias de los gobernadores provinciales romanos en Hispania durante el Principado, Berlin 2018 (= Geschichte und Kultur der Iberischen Halbinsel; 14). … „Rubén Olmo López, Hamburg 11/2018 – 06/2019“ weiterlesen