Planet History

Daily Archives: 27. Januar 2020

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Als deutsche Truppen am 19. März 1944 Ungarn besetzten, begann dort für die jüdische Bevölkerung der Holocaust. Die damals 14-jährige Sheindi Ehrenwald aus der Kleinstadt Galánta schrieb vom Tag der Besetzung an auf, wie sie Bedrohung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Vernichtung erlebte. Diese Aufzeichnungen zeigen wir als Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ in unserer Dauerstellung. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung erläuterte Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, am 22. Januar den näheren Kontext damaligen Ereignisse.

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Als deutsche Truppen am 19. März 1944 Ungarn besetzten, begann dort für die jüdische Bevölkerung der Holocaust. Die damals 14-jährige Sheindi Ehrenwald aus der Kleinstadt Galánta schrieb vom Tag der Besetzung an auf, wie sie Bedrohung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Vernichtung erlebte. Diese Aufzeichnungen zeigen wir als Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ in unserer Dauerstellung. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung erläuterte Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, am 22. Januar den näheren Kontext damaligen Ereignisse.

»Also Kameraden: Schreibt, beschreibt kurz und scharf.«

Anfang Januar 1945 schrieb der damals 27-jährige Abraham Levite im Lager Auschwitz-Birkenau die Einleitung zu einer geplanten Auschwitz-Anthologie. Da die beteiligten Autoren davon ausgingen, dass keine Juden das Lager überleben würden, sollten die Texte den Nachgeborenen eine jüdische Perspektive auf die Qualen der Lagerhaft und Vernichtung vermitteln. In der Einleitung äußert Levite seine Befürchtungen hinsichtlich […]

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Der Justizmord an dem Mannheimer Ehepaar Andreas und Emilie Glock

Auch fast 75 Jahre nach dem Untergang des „Dritten Reiches“ herrscht noch keine vollständige Klarheit darüber, wer zu den „Opfern des Nationalsozialismus“ zu zählen ist. Zwar hat sich der Opferbegriff in den letzten Jahrzehnten beträchtlich erweitert und schließt neben den früh in den Fokus der Erinnerung gerückten Juden und politisch Verfolgten auch lange Zeit marginalisierte

Mädchen aus Ost-Berlin

Schade. Schade um Udo. Schade vor allem um diese Chance, deutsch-deutsch zu erinnern. Ein Ausrufezeichen haben die Macher in den Filmtitel hineingemogelt, aber „Lindenberg! Mach dein Ding“ erzählt dann doch nur eine ganz normale Aufsteigergeschichte West, mit Mama-Papa-Kitsch und ganz viel Schnaps. Es gibt die DDR in diesem Film, ein paar Minuten wenigstens. Udo besoffen auf einem Parkplatz unterm Fernsehturm. Petra. Eine verrauchte Wohnung, mit den Tapeten, die sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, mit Nachbarn und Freunden und genauso viel Alkohol wie … „Mädchen aus Ost-Berlin“ weiterlesen

Ank.: Klimakrise und Waldsterben 2.0. Was muss getan werden, um die Wälder zu retten?

Klimakrise und Waldsterben 2.0 Was muss getan werden, um die Wälder zu retten? Vortrag im Begleitprogramm von „Holz macht Sachen!“, Schönborner Hof/Storchennest, 4.2.2020, 19.30 Uhr Die Klimakrise mit der extremen Dürre und Hitze belastet die Wälder in Bayern massiv. In Franken sterben insbesondere Kiefernwälder, im Spessart, in anderen Mittelgebirgen und in Südbayern setzen die Borkenkäfer […]

Der Beitrag Ank.: Klimakrise und Waldsterben 2.0. Was muss getan werden, um die Wälder zu retten? erschien zuerst auf Stadt- & Stiftsarchiv.

Das Jahr der Tablets

Vor zehn Jahren erfolgten zwei sehr unterschiedliche Produktpräsentationen, doch von ganz ähnlichen Geräten. Am 6. Januar 2010 stellte Microsoft-Chef Steve Ballmer in Las Vegas mehrere Tablet-Computer vor; sie liefen mit Betriebssystemen seiner Firma. Am 27. Januar enthüllte Steve Jobs in San Francisco das neue Apple iPad, das im Markt der flachen Rechner die Spitzenposition eroberte….

RomanIslam. Center for Comparative Empire and Transcultural Studies – Ausschreibung der Koordination, Hamburg 04/2020

„RomanIslam“, das „Center for Comparative Empire and Transcultural Studies“, welches die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im September bewilligt hat, nimmt zum 1. April 2020 im Hauptgebäude der Universität Hamburg (ESA) seine Arbeit auf: Wir freuen uns auf alle Interessierten, die unseren Beginn begleiten mögen! RomanIslam schreibt eine Stelle für einen Postdoktoranden aus den Altertumswissenschaften für den … „RomanIslam. Center for Comparative Empire and Transcultural Studies – Ausschreibung der Koordination, Hamburg 04/2020“ weiterlesen

Vorschau auf die Jour fixes des Sommersemesters 2020:

Im Sommersemester 2020 finden folgende IEFN-Vorträge statt:   11. März 2020: Gertrud Haidvogel / Fritz Hauer / Severin Hohensinner (Wien): Gewässer als Ressource und Risiko – Die Transformation der Wasserstadt Wien in der frühen Neuzeit (Moderation: Anton Tantner)   22. April 2020: William O`Reilly (Cambridge): Nostalgia and Hope in Early Modern Migration (Moderation: Stephan Steiner)   20. Mai 2020: Sarah Pichlkastner (Wien): „ohne Rücksicht auf das, was anjetzo bestehet“? Das Wiener Bürgerspital als Vorläufer der josephinischen Neugründungen auf dem Gebiet der geschlossenen Fürsorge (Moderation: […]

Der Volkskreuzzug. Wenn der Pöbel in den Krieg zieht

Die letzten Jahre des 11. Jahrhunderts waren mit Sicherheit nicht die zuträglichsten für die christlich-muslimischen Beziehungen. Einfach war die Koexistenz der Religionen zwar nie gewesen, seitdem der Islam sich 400 Jahre zuvor ausgebreitet und erst das Heilige Land, dann die Iberische Halbinsel und schließlich Anatolien bis vor die Tore Konstantinopels eingenommen hatte. Aber was Papst …

Der Volkskreuzzug. Wenn der Pöbel in den Krieg zieht Weiterlesen »

Der Beitrag Der Volkskreuzzug. Wenn der Pöbel in den Krieg zieht erschien zuerst auf Ralf Grabuschnig.

Der Volkskreuzzug. Wenn der Pöbel in den Krieg zieht

Die letzten Jahre des 11. Jahrhunderts waren mit Sicherheit nicht die zuträglichsten für die christlich-muslimischen Beziehungen. Einfach war die Koexistenz der Religionen zwar nie gewesen, seitdem der Islam sich 400 Jahre zuvor ausgebreitet und erst das Heilige Land, dann die Iberische Halbinsel und schließlich Anatolien bis vor die Tore Konstantinopels eingenommen hatte. Aber was Papst Urban II. nun in den 1090ern vorhatte, hatte doch eine ganz andere Qualität. Ein Hilferuf aus Byzanz hatte ihn nämlich erreicht. Die Muslime waren weiter vorgerückt; Gräueltaten gegen die christliche Bevölkerung sollen verübt worden sein. Das wollte sich Urban nicht gefallen lassen und so rief […]

Weiterlesen