Planet History

Monthly Archives: April 2020

Arolsen Archives: „Jeder Name zählt“

Arolsen Archives - Jeder Name zählt Die Arolsen Archives möchten das weltweit größte Online-Archiv für Informationen zu den Opfern des Nationalsozialismus weiter ausbauen. Im Rahmen der Aktion „Jeder Name zählt“ sollen Freiwillige Namen aus Deportationslisten und anderen Dokumenten eingegeben und so für Suchende weltweit recherchierbar machen.

Zu Tisch!

„Die Tafel aufheben“ – der Satz ist auch heute noch geläufig. Er hat seinen Ursprung im Mittelalter, als Tische, an denen das gemeinschaftliche Mahl eingenommen wurde, zuweilen keine soliden, fest verfügten Konstruktionen waren, sondern aus…

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Aktuell dreht sich alles um Eindämmungsmaßnahmen, die eine Ausbreitung des sogenannten Coronavirus verlangsamen. Hygienevorschriften, Kontaktbeschränkungen, sogenanntes social distancing und insbesondere Schutzmasken sind im Gespräch. Im Laufe der Geschichte sind dies wiederkehrende Maßnahmen und Utensilien zur Eindämmung von Seuchen und Krankheiten, weshalb das Deutsche Historische Museum eine Reihe von Masken besitzt. Doch ein ganz besonderes Exemplar hat zuletzt in der #curatorbattle vom Yorkshire Museum auf Twitter („Museen, zeigt her eure gruseligsten Objekte“) für Aufsehen gesorgt: die sogenannte Pestmaske aus unserer Dauerausstellung. Wurde sie allerdings tatsächlich als „Schnabeliger Schutz gegen die Pest“ verwendet, wie wir in unserer „Wozu das denn?“-Reihe 2017 berichteten? Warum die Provenienz und insbesondere die Nutzung als Schutzmaske fragwürdig sind, schreibt Sabine Witt, Sammlungsleiterin Alltagskultur. Zusammen mit Stefan Bresky, Leiter Bildung und Vermittlung, hat sie jüngst einen Beitrag zu diesem Objekt in der zweiten Ausgabe unseres DHM-Magazins Historische Urteilskraft veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir den Text leicht gekürzt und exklusiv im DHM-Blog!

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Aktuell dreht sich alles um Eindämmungsmaßnahmen, die eine Ausbreitung des sogenannten Coronavirus verlangsamen. Hygienevorschriften, Kontaktbeschränkungen, sogenanntes social distancing und insbesondere Schutzmasken sind im Gespräch. Im Laufe der Geschichte sind dies wiederkehrende Maßnahmen und Utensilien zur Eindämmung von Seuchen und Krankheiten, weshalb das Deutsche Historische Museum eine Reihe von Masken besitzt. Doch ein ganz besonderes Exemplar hat zuletzt in der #curatorbattle vom Yorkshire Museum auf Twitter („Museen, zeigt her eure gruseligsten Objekte“) für Aufsehen gesorgt: die sogenannte Pestmaske aus unserer Dauerausstellung. Wurde sie allerdings tatsächlich als „Schnabeliger Schutz gegen die Pest“ verwendet, wie wir in unserer „Wozu das denn?“-Reihe 2017 berichteten? Warum die Provenienz und insbesondere die Nutzung als Schutzmaske fragwürdig sind, schreibt Sabine Witt, Sammlungsleiterin Alltagskultur. Zusammen mit Stefan Bresky, Leiter Bildung und Vermittlung, hat sie jüngst einen Beitrag zu diesem Objekt in der zweiten Ausgabe unseres DHM-Magazins Historische Urteilskraft veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir den Text leicht gekürzt und exklusiv im DHM-Blog!

„What did you say your occupation was?“ – „I’m a grog-swilling, foul-smelling pirate.“

DAS PIRATENBILD IN ‚ALTEN‘ UND ‚NEUEN‘ MEDIEN von Eugen Pfister Der folgende Text erschien ursprünglich als Aufsatz im Sammelband: „Andreas Obenaus, Eugen Pfister und Birgit Tremml (Hrsg.): Schrecken der Händler und Herrscher: Piratengemeinschaften in der Geschichte. Mandelbaum, Wien 2012“. Da in den letzten acht Jahren doch so das eine oder andere Piratenspiel erschienen ist (und ein weiterer Pirates of the Caribbean Film) empfehle ich noch folgende online lesbare Aufsätze von mir. Hier findet sich eine Analyse zu Assassin’s Creed Black Flag und hier im Forum … „What did you say your occupation was?“ – „I’m a grog-swilling, foul-smelling pirate.“ weiterlesen

#75liberation

Erinnern im virtuellen RaumAnne Vitten6. Mai 2020Dieses Jahr läuft vieles ganz anders als geplant: Wegen der Corona-Pandemie dürfen bis mindestens zum Ende des Sommers keine Großveranstaltungen stattfinden. Diese Einschränkung traf auch viele Gedenkfei…

Stellenausschreibung: WMA (m/w/d, E13 100%) befristet/Frankfurt/Softwareentwicklung/SvSal

Das Projekt „Die Schule von Salamanca“ (https://salamanca.school/) der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, sucht für die Arbeitsstelle in Frankfurt/Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d, E13 100%) für Entwicklung von Software und Infrastruktur. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2021 zu besetzen, bei positiver Evaluation des Projekts ist aber eine Verlängerung […]

Lecture Digital Humanities: Job perspectives | Vorlesung Digital Humanities: Berufliche Perspektiven. Ein Beitrag zum #dayofDH2020

German Version below. This is the second time that we are devoting this lecture to the topic of job perspectives and career opportunities in the Digital Humanities. We feel that this is timely because despite the fact that the number of DH courses of higher education, professorships and departments has risen steeply and despite the […]

Die DDR bei Moritz von Uslar: Saufen gegen die Langeweile

Cornelius Pollmer hat Moritz von Uslar in der Süddeutschen Zeitung freigesprochen. Falsch der Vorwurf, der Reporter sei „ausschließlich fixiert auf Männlichkeitsquatsch“. Falsch auch der Vorwurf, er erhebe sich „über die Menschen in Zehdenick“. Das Buch „Nochmal Deutschboden“, sagt Cornelius Pollmer, sei „schlicht ein gutes Dokument unserer Zeit“. Also auf zu einer Dokumentenanalyse. Moritz von Uslar: Nochmal Deutschboden. Meine Rückkehr in die brandenburgische Provinz. Köln: Kiepenheuer & Witsch 2020. Eine Rezension von Michael Meyen Cornelius Pollmer ist natürlich Partei. Ein Jahr vor Moritz von Uslar … „Die DDR bei Moritz von Uslar: Saufen gegen die Langeweile“ weiterlesen

Corona-Alltag in Aschaffenburg – die stadtgeschichtliche Sammlung hat begonnen!

Das Coronavirus hat uns alle fest im Griff! Aus diesem Grund haben wir in der letzten Woche einen Sammelaufruf zu diesem Thema gestartet. Zahlreiche Bilder und Beiträge aus dem Corona-Alltag sind bereits bei uns eingegangen: Verlassene Plätze und Cafés, abgesperrte Parkbänke, Eindrücke aus Testzentren und Corona-Tagebüchern und natürlich die zahlreichen Geschlossen-Schilder in den Läden. Danke […]

Der Beitrag Corona-Alltag in Aschaffenburg – die stadtgeschichtliche Sammlung hat begonnen! erschien zuerst auf Stadt- & Stiftsarchiv.

Carl Ludwig von Haller 1814 : Was ist die alte Ordnung?

Carl Ludwig von Haller (1768–1854) : Was ist die alte Ordnung? : Eine Neujahrs-Rede an Stadt und Land, [Bern] 1814. Universitätsbibliothek Bern, BeM ZB H var 999 → e‑rara Mit diesem Manifest läutete der Enkel des Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller in der Schweiz die Epoche  der Restauration (1813–1830/31) ein. Literatur Marc H. Lerner : …

„Carl Ludwig von Haller 1814 : Was ist die alte Ordnung?“ weiterlesen