Planet History

Daily Archives: 6. April 2020

NZZ: Lang lebe die Bibliothek!

Speichert Google nicht mehr Wissen als alle Büchereien zusammen? Seit wir im digitalen Zeitalter leben, werden Bibliotheken gerne totgesagt. Jetzt sind sie für einmal wirklich geschlossen – und wir merken, was wir an ihnen haben. Claudia Mäder Vor zehn…

Bestandsbeschreibung der Matrikenbücher

Auf den Bestand der Matrikenbücher der Schottenpfarre, der aus klimatischen Gründen sowie zur sicheren Verwahrung als Depositum im Stiftsarchiv aufgestellt ist, wurde an dieser Stelle bereits mehrmals eingegangen. Neben den Matriken der Schottenpfarre selbst enthält dieser Bestand auch Bücher anderer Institutionen, die sich im einstigen Pfarrgebiet befanden, aber als Hauspfarren über eine eigene Matrikenführung verfügten: des Großarmenhauses, des Krankenhauses Bäckenhäusel mit der Kapelle St. Rosalia, des Spitals (Gebärhauses) in der Rossau sowie von Maria am Gestade mit dem Passauer Hof. Nun wurde vom Stiftsarchiv … Bestandsbeschreibung der Matrikenbücher weiterlesen

„Das gute teure Stück“

„Das gute teure Stück“. Highlights aus der Schenkung von Dr. Edna Brocke

Im Rahmen der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ hat das Deutsche Historische Museum eine großzügige Schenkung von Dr. Edna Brocke, Judaistin und Großnichte von Hannah Arendt, erhalten. Die Schenkung bereichert die Bestände des Museums um wertvolle Zeugnisse einer der wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Einige Objekte werden außerdem in der aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ gezeigt. Da diese im Rahmen der Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des sogenannten Coronavirus nicht zugänglich ist, stellt Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung, ein paar Highlights daraus vor.

„Das gute teure Stück“

„Das gute teure Stück“. Highlights aus der Schenkung von Dr. Edna Brocke

Im Rahmen der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ hat das Deutsche Historische Museum eine großzügige Schenkung von Dr. Edna Brocke, Judaistin und Großnichte von Hannah Arendt, erhalten. Die Schenkung bereichert die Bestände des Museums um wertvolle Zeugnisse einer der wichtigsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Einige Objekte werden außerdem in der aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ gezeigt. Da diese im Rahmen der Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung des sogenannten Coronavirus nicht zugänglich ist, stellt Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung, ein paar Highlights daraus vor.

Die Maus Mitza und der Brief von Leopold an Rosalia – szenische Lesung auf Youtube

Ganz nach dem Motto „closed but open“ können wie Ihnen dieses Angebot präsentieren: Sie können das 12-Stufen-Theater in einer szenischen Lesung von „Die Maus Mitza und der Brief von Lepold an Rosalia“ auf Youtube sehen – (nicht nur) für Kinder. Die Maus Mitza wagt zusammen mit dem Archivgespenst Ferdi einen Blick in die eigene Familiengeschichte. […]

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Disziplinierte Bilder

Disziplinierte Bilder

Nimmt man allerdings die visuelle Kriegspropaganda des faschistischen Italien zu dieser Zeit vergleichend in den Blick, gerät die These der Einzigartigkeit und internationalen Vorreiterfunktion der deutschen Kriegsbildberichterstattung im Allgemeinen und der PKs im Speziellen ins Wanken.

Die Pandemie als Generationenkonflikt? Von „Corona-Partys“ und Moral Panics

Abgesehen von Streamingserviceprovidern, Online-Versandhäusern und Toilettenpapierherstellern gibt es in Zeiten einer globalen Pandemie nur für wenige Menschen Gründe, irgendetwas zu feiern. Dennoch wabert ein besorgniserregendes Phänomen durch die deutsche Medienlandschaft. Ein Phänomen, das suggeriert, dass einige unserer Mitbürger*innen die massiven … Continue reading

Trist, Trister, Tannbach

Ausgewogen, hat ein Kollege über diese Serie gesagt. Ost und West nehmen sich da irgendwie nichts. Es geht um „Tannbach“, zehn ZDF-Stunden, produziert 2015 und 2018, längst auf Netflix. Recht hat er, der Kollege. Nur: Leben möchte man in beiden deutschen Ländern nicht. Zur Erinnerung: „Tannbach“ ist ein Dorf, das in dieser Filmwelt direkt an der Grenze liegt, in Thüringen, da, wo sich nach einem kurzen Intermezzo im Frühsommer 1945 die Besatzungszonen der Sowjetunion und der USA treffen und später DDR und BRD. Das … „Trist, Trister, Tannbach“ weiterlesen

Der Meister der Simulation

Simulationen gibt es, seit es Spiele gibt. Man denke nur an Schach, wo die Schachfiguren in den Krieg ziehen. Auch Computerspiele bilden oft die Welt ab. 1989 erschien eines, um digitale Häuser und Städte zu bauen: SimCity. Elf Jahre später kamen die v…

Wagner : Siegfried-Idyll kammermusikalisch (wie es sich gehört)

(von  ConjuntXXI!)  «Tribschener Idyll […] als Symphonischer Geburtstagsgruss. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem Richard» und zwar am 25. Dezember 1870 im Treppenhaus von Tribschen, und darum in kleiner kammermusikalischer Besetzung. «Wie ich aufwachte, vernahm mein Ohr einen Klang, immer voller schwoll er an, nicht mehr im Traum durfte ich mich wähnen, Musik erschallte, und welche …

„Wagner : Siegfried-Idyll kammermusikalisch (wie es sich gehört)“ weiterlesen

5. Altertumswissenschaftliche Studientage, UAM 04/2020

Mit Beiträgen (u.a.) von: Óscar Martínez García y Emilia Fernández de Mier, La defensa del patrimonio y las lenguas del mundo clásico: la Sociedad Española de Estudios Clásicos Arturo Moreno Benito, La cuestión del matriarcado en el noroeste hispano, el caso vadiniense Natalia Gómez García, El debate sobre la romanización. La diversidad del debate moderno … „5. Altertumswissenschaftliche Studientage, UAM 04/2020“ weiterlesen

Nicolae Ceaușescu und sein neues Rumänien auf Pump

Bildrechte: © Louis Glanzman, National Portrait Gallery, Smithsonian Institution; gift of Time magazine 1966, www.si.edu . Die Geschichte des Kalten Krieges wird gern als Konflikt zwischen zwei Welten gesehen. Auf der einen Seite der kapitalistische Westen, auf der anderen der kommunistische Osten. Und doch gibt es gerade im östlichen Europa einige Beispiele irgendwo in der Grauzone dazwischen. Josip Broz Titos Jugoslawien und seine Rolle in der Blockfreien Bewegung fällt hier wohl als erstes ein. Das Beispiel Jugoslawien bewies nämlich: Der Westen war bereit, große Investitionssummen in ein formell kommunistisches Land zu schicken, wenn dieses im Gegenzug auf etwas Distanz zur […]

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