Planet History

Author Archive for Agnes Silberhorn

Akademie-Forum: Vom geteilten zum vereinten Deutschland – Wissenschaftspolitik und ihre Folgen

Hans Joachim Meyer, Ehrenmitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, hat kürzlich seine Autobiographie vorgelegt, in der er meinungsstark, klar und bisweilen unbequem u.a. auch auf sein Wirken als Wissenschaftsminister in der Zeit der Wiedervereinigung zurückblickt. Im Akademie-Forum am 23.9.2015, 18 Uhr, wird das Buch zunächst in Gespäch und Lesung vorgestellt; im Anschluss diskutieren Hans Joachim Meyer, Peer Pasternack, Cornelius Weiss und Pirmin Stekeler-Weithofer über die Spätfolgen der damaligen gravierenden Umbrüche. Es moderiert Heike Schmoll (FAZ).
 
Programm
 
Buchvorstellung und LesungHans Joachim Meyer:In keiner Schublade: Erfahrungen im geteilten und vereinten Deutschlandim Gespräch mit Heike Schmoll (FAZ)Im Anschluss Podiumsdiskussion mit Hans Joachim MeyerPeer PasternackPirmin Stekeler-WeithoferCornelius WeissModeration: Heike Schmoll (FAZ)
 
Weitere Informationen zum Buch

Mittwoch, 23.09.2015, 18 Uhr
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1
04107 Leipzig
 
Interessenten sind herzlich willkommen!
 
www.saw-leipzig.de/aktuelles/wissenschaftspolitik

Pressekonferenz und Festveranstaltung: Forschungsprojekt ›Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica‹ nimmt seine Arbeit auf

Das Forschungsprojekt Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica nimmt seine Arbeit auf: In den kommenden 25 Jahren erarbeiten das Goethe- und Schiller-Archiv, die Sächsische Akademie der Wissenschaften und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz in einem gemeinsamen Forschungsprojekt eine Online-Forschungsplattform zu Goethes Leben, Wirken und Werk. Zum Projekt-Auftakt laden die beteiligten Kooperationspartner zu einer Pressekonferenz und zu einer anschließenden Festveranstaltung ein.
 
Pressekonferenz
Donnerstag, 30. April 2015 | 11 UhrStadtschloss ǀ KaminzimmerBurgplatz 4 ǀ 99423 Weimar
Gesprächspartner sind:
• Dr. Bernhard Fischer, Direktor Goethe- und Schiller-Archiv, Klassik Stiftung Weimar• Prof. Dr. Klaus Manger, Friedrich-Schiller-Universität Jena, für die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig• Prof. Dr. Ernst Osterkamp, Humboldt-Universität zu Berlin, für die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
 
Anmeldung zur Pressekonferenz bitte an toska.boehme@klassik-stiftung.de
Festveranstaltung
Donnerstag, 30. April 2015 | 12 UhrStadtschloss ǀ FestsaalBurgplatz 4 ǀ 99423 Weimar
Den Festvortrag hält Prof. Dr. Nobert Miller, Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.Anmeldung zur Festveranstaltung bitte an veranstaltungen@klassik-stiftung.de
 
 
Pressemeldung zum Projekt

Akademie-Forum: Die alternssensible Stadt

Freitag, 18. Oktober 2013, 18 UhrAlbertinum Dresden Hermann-Glöckner-Saal, Eingang Georg-Treu-Platz, 01067 Dresden
 
Wie sieht die Stadt von morgen aus? Auf welche Veränderungen müssen wir uns einstellen? Was können und müssen wir heute tun, damit das Zusammenleben auch in der Großstadt der Zukunft für alle Menschen in einer alternden Gesellschaft reibungslos funktioniert? Zu einer Diskussion über diese und weitere Fragen laden die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. für den 18. Oktober 2013 in den Hermann-Glöckner-Saal des Albertinum Dresden ein.Experten aus Politik und Wissenschaft werden zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zusammenkommen; die Moderation übernimmt Gabriele Bischoff (MDR). Im Anschluss gibt es die Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum. Nach der Veranstaltung wird zu einem kleinen Empfang geladen.Die Veranstaltung wird von MDR Figaro aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt. An der Sächsischen Akademie der Wissenschaften hat sich 2013 eine Arbeitsgruppe gegründet, die das Thema „Stadt der Vergangenheit – Stadt der Zukunft. Zur Transformation des Urbanen am Beispiel von Stadtregionen“ in den Blickpunkt rückt. Besonderes Augenmerk wird auf die vielgestaltigen Umgestaltungsprozesse der stadtregionalen Entwicklung und auf wichtige Strukturbrüche in der Siedlungsentwicklung im mitteldeutschen Raum gelegt, deren Auswirkungen eine besondere Herausforderung für die Zukunft darstellen.Weitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-die-alternssensible-stadt

Akademie-Forum: Die alternssensible Stadt

Freitag, 18. Oktober 2013, 18 UhrAlbertinum Dresden Hermann-Glöckner-Saal, Eingang Georg-Treu-Platz, 01067 Dresden
 
Wie sieht die Stadt von morgen aus? Auf welche Veränderungen müssen wir uns einstellen? Was können und müssen wir heute tun, damit das Zusammenleben auch in der Großstadt der Zukunft für alle Menschen in einer alternden Gesellschaft reibungslos funktioniert? Zu einer Diskussion über diese und weitere Fragen laden die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e. V. für den 18. Oktober 2013 in den Hermann-Glöckner-Saal des Albertinum Dresden ein.Experten aus Politik und Wissenschaft werden zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zusammenkommen; die Moderation übernimmt Gabriele Bischoff (MDR). Im Anschluss gibt es die Gelegenheit für Fragen aus dem Publikum. Nach der Veranstaltung wird zu einem kleinen Empfang geladen.Die Veranstaltung wird von MDR Figaro aufgezeichnet und zeitversetzt ausgestrahlt. An der Sächsischen Akademie der Wissenschaften hat sich 2013 eine Arbeitsgruppe gegründet, die das Thema „Stadt der Vergangenheit – Stadt der Zukunft. Zur Transformation des Urbanen am Beispiel von Stadtregionen“ in den Blickpunkt rückt. Besonderes Augenmerk wird auf die vielgestaltigen Umgestaltungsprozesse der stadtregionalen Entwicklung und auf wichtige Strukturbrüche in der Siedlungsentwicklung im mitteldeutschen Raum gelegt, deren Auswirkungen eine besondere Herausforderung für die Zukunft darstellen.Weitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-die-alternssensible-stadt

Thüringen und die Mark Meißen im Interregnum. …

Internationale Tagung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Wissenschaftler aus der Schweiz, Tschechien, Luxemburg, Österreich und Deutschland kommen vom 19. bis zum 21. September zu einer internationalen Tagung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Residenzschloss Altenburg zusammen. Erstmalig wird dabei ein weitgehend unbekanntes Forschungsfeld in den Blickpunkt genommen: Mitteldeutschland im Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter – die Zeit des sogenannten Interregnums.

Das Gebiet des heutigen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt war im 12. und 13. Jahrhundert eine der zentralen Königslandschaften des mittelalterlichen Reiches. Impulse für wichtige Umbrüche und Innovationen gingen von hier aus. Während der Regierungszeit des Thüringer Landgrafen Heinrich Raspe († 1247), dem Gegenkönig Friedrichs II., rückte der Raum in besonderer Weise in den Mittelpunkt der Reichspolitik. Doch auch schon unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152–1190) und später im staufisch-welfischen Thronstreit (1198–1215) hat das Königtum wiederholt versucht, seinen Einfluss in dieser Region zur Geltung zu bringen. Schließlich haben sich König Rudolf von Habsburg (1273–1291) und seine Nachfolger noch einmal intensiv darum bemüht, die mitteldeutschen Länder zu einem Königsland zu machen. Vor diesem Hintergrund greift die Tagung Fragen auf, die für das späte 13. Jahrhundert als Übergangszeit vom Hoch- zum Spätmittelalter von zentraler Bedeutung sind, die aber von der Forschung bislang noch nicht beantwortet wurden.
 
Ziel der Tagung ist es, das Gewicht dieser Region in der Umbruchsphase zwischen dem Ende der staufischen Herrschaft nach dem Tod Kaiser Friedrichs II. († 1250) und dem Regierungsbeginn König Rudolfs von Habsburg (1273), die seit Friedrich Schillers berühmten Diktum als „die kaiserlose, die schreckliche Zeit“ gilt, erstmals umfassender zu ergründen und die hoch- und spätmittelalterliche Bedeutung Mitteldeutschlands stärker in das Bewusstsein zu rücken.
 
Die Tagung wird von der Forschungsstelle „Codex diplomaticus Saxoniae“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Verbindung mit der Stadt Altenburg organisiert. Der Tagungsort ist dabei mit Bedacht gewählt: Altenburg war unter Kaiser Barbarossa eine wichtige Stauferstadt – eine Tatsache, die bis heute wenig bekannt ist. Am Donnerstag, 19. September, findet im Residenzschloss Altenburg um 19 Uhr ein öffentlicher Festvortrag statt. Prof. Dr. Matthias Werner (Jena) spricht über „Mitteldeutschland in der Reichsgeschichte des 13. Jahrhunderts“. Der Eintritt ist frei.
 
 
Programm und weitere Informationen unter
www.saw-leipzig.de/aktuelles/thueringen-und-die-mark-meissen-im-interregnum

Thüringen und die Mark Meißen im Interregnum. …

Internationale Tagung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Wissenschaftler aus der Schweiz, Tschechien, Luxemburg, Österreich und Deutschland kommen vom 19. bis zum 21. September zu einer internationalen Tagung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Residenzschloss Altenburg zusammen. Erstmalig wird dabei ein weitgehend unbekanntes Forschungsfeld in den Blickpunkt genommen: Mitteldeutschland im Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter – die Zeit des sogenannten Interregnums.

Das Gebiet des heutigen Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt war im 12. und 13. Jahrhundert eine der zentralen Königslandschaften des mittelalterlichen Reiches. Impulse für wichtige Umbrüche und Innovationen gingen von hier aus. Während der Regierungszeit des Thüringer Landgrafen Heinrich Raspe († 1247), dem Gegenkönig Friedrichs II., rückte der Raum in besonderer Weise in den Mittelpunkt der Reichspolitik. Doch auch schon unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1152–1190) und später im staufisch-welfischen Thronstreit (1198–1215) hat das Königtum wiederholt versucht, seinen Einfluss in dieser Region zur Geltung zu bringen. Schließlich haben sich König Rudolf von Habsburg (1273–1291) und seine Nachfolger noch einmal intensiv darum bemüht, die mitteldeutschen Länder zu einem Königsland zu machen. Vor diesem Hintergrund greift die Tagung Fragen auf, die für das späte 13. Jahrhundert als Übergangszeit vom Hoch- zum Spätmittelalter von zentraler Bedeutung sind, die aber von der Forschung bislang noch nicht beantwortet wurden.
 
Ziel der Tagung ist es, das Gewicht dieser Region in der Umbruchsphase zwischen dem Ende der staufischen Herrschaft nach dem Tod Kaiser Friedrichs II. († 1250) und dem Regierungsbeginn König Rudolfs von Habsburg (1273), die seit Friedrich Schillers berühmten Diktum als „die kaiserlose, die schreckliche Zeit“ gilt, erstmals umfassender zu ergründen und die hoch- und spätmittelalterliche Bedeutung Mitteldeutschlands stärker in das Bewusstsein zu rücken.
 
Die Tagung wird von der Forschungsstelle „Codex diplomaticus Saxoniae“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften in Verbindung mit der Stadt Altenburg organisiert. Der Tagungsort ist dabei mit Bedacht gewählt: Altenburg war unter Kaiser Barbarossa eine wichtige Stauferstadt – eine Tatsache, die bis heute wenig bekannt ist. Am Donnerstag, 19. September, findet im Residenzschloss Altenburg um 19 Uhr ein öffentlicher Festvortrag statt. Prof. Dr. Matthias Werner (Jena) spricht über „Mitteldeutschland in der Reichsgeschichte des 13. Jahrhunderts“. Der Eintritt ist frei.
 
 
Programm und weitere Informationen unter
www.saw-leipzig.de/aktuelles/thueringen-und-die-mark-meissen-im-interregnum

„Vom Rande her erzählt – Elemente einer Gedächtnisgeschichte des Zweiten Weltkrieges“

Prof. Dr. Dan Diner ist im April mit dem Leipziger Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig begründete die Auszeichnung mit Dan Diners Verdienste um die Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur sowie um den Ruf der Stadt Leipzig als Wissenschaftsstandort. In seinem Vortrag thematisiert der Preisträger das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg.

„Vom Rande her erzählt – Elemente einer Gedächtnisgeschichte des Zweiten Weltkrieges“

Prof. Dr. Dan Diner ist im April mit dem Leipziger Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig begründete die Auszeichnung mit Dan Diners Verdienste um die Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur sowie um den Ruf der Stadt Leipzig als Wissenschaftsstandort. In seinem Vortrag thematisiert der Preisträger das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg.

„Künste im geteilten Deutschland. Eine Erinnerung“

Unter dem Titel „Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland“ veranstalteten die Sächsische Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Akademie der Künste im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig am 5. und 6. April 2013 ein gemeinsames Symposium, das unmittelbar an die Weimarer Ausstellung „Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen“ anschließt. Erstmalig wurde der Versuch unternommen, einen Gesamt-Überblick über die Situation von Bildender Kunst, Literatur, Musik, Theater und Film im doppelten Deutschland (1949–1990) zu gewinnen.
 
Wolfgang Thierse hat als Zeitzeuge des geteilten und dann neu vereinigten Deutschlands am 4. April das Symposium mit einem Vortrag eröffnet, in dem er sich an die Künste in der Bundesrepublik und in der DDR erinnert.

„Künste im geteilten Deutschland. Eine Erinnerung“

Unter dem Titel „Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland“ veranstalteten die Sächsische Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Akademie der Künste im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig am 5. und 6. April 2013 ein gemeinsames Symposium, das unmittelbar an die Weimarer Ausstellung „Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen“ anschließt. Erstmalig wurde der Versuch unternommen, einen Gesamt-Überblick über die Situation von Bildender Kunst, Literatur, Musik, Theater und Film im doppelten Deutschland (1949–1990) zu gewinnen.
 
Wolfgang Thierse hat als Zeitzeuge des geteilten und dann neu vereinigten Deutschlands am 4. April das Symposium mit einem Vortrag eröffnet, in dem er sich an die Künste in der Bundesrepublik und in der DDR erinnert.

Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland

Wolfgang Thierse und Durs Grünbein sind bei einem Symposium der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und der Sächsischen Akademie der Künste in Leipzig zu Gast.
 
Unter dem Titel „Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland“ veranstalten die Sächsische Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Akademie der Künste im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig am 5. und 6. April 2013 ein gemeinsames Symposium, das unmittelbar an die Weimarer Ausstellung „Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen“ anschließt. Erstmalig soll nun jedoch der Versuch unternommen werden, einen Gesamt-Überblick über die Situation von Bildender Kunst, Literatur, Musik, Theater und Film im doppelten Deutschland (1949–1990) zu gewinnen. Dass die Frage nach Autonomie und Lenkung nicht nur die DDR, sondern, unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen, die Künste in beiden politischen Systemen betraf, ist eine der durch neuere Forschungen gestützten Hauptannahmen der Organisatoren. Es soll daher untersucht werden, ob und inwieweit die Freiheit und Entwicklung der Kunst in Ost und West möglicherweise sogar gleichermaßen gefährdet war und ob sich neben zahlreichen markanten Unterschieden auch Gemeinsamkeiten finden lassen. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden Künstler, Wissenschaftler, Zeithistoriker und Zeitzeugen diese Fragen in einem breit gefächerten Dialog erörtern.
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse wird das Symposium am 4. April 2013 um 19 Uhr mit einem Vortrag im Alten Rathaus zu Leipzig eröffnen. Um Anmeldung wird gebeten an sekretariat@saw-leipzig.de. Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/kuenste.
 
Einladung
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Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland

Wolfgang Thierse und Durs Grünbein sind bei einem Symposium der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und der Sächsischen Akademie der Künste in Leipzig zu Gast.
 
Unter dem Titel „Autonomie und Lenkung. Die Künste im doppelten Deutschland“ veranstalten die Sächsische Akademie der Wissenschaften und die Sächsische Akademie der Künste im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig am 5. und 6. April 2013 ein gemeinsames Symposium, das unmittelbar an die Weimarer Ausstellung „Abschied von Ikarus. Bildwelten in der DDR – neu gesehen“ anschließt. Erstmalig soll nun jedoch der Versuch unternommen werden, einen Gesamt-Überblick über die Situation von Bildender Kunst, Literatur, Musik, Theater und Film im doppelten Deutschland (1949–1990) zu gewinnen. Dass die Frage nach Autonomie und Lenkung nicht nur die DDR, sondern, unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen, die Künste in beiden politischen Systemen betraf, ist eine der durch neuere Forschungen gestützten Hauptannahmen der Organisatoren. Es soll daher untersucht werden, ob und inwieweit die Freiheit und Entwicklung der Kunst in Ost und West möglicherweise sogar gleichermaßen gefährdet war und ob sich neben zahlreichen markanten Unterschieden auch Gemeinsamkeiten finden lassen. In Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden Künstler, Wissenschaftler, Zeithistoriker und Zeitzeugen diese Fragen in einem breit gefächerten Dialog erörtern.
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse wird das Symposium am 4. April 2013 um 19 Uhr mit einem Vortrag im Alten Rathaus zu Leipzig eröffnen. Um Anmeldung wird gebeten an sekretariat@saw-leipzig.de. Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/kuenste.
 
Einladung
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Buchpräsentation: Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale

Im Rahmen des Inschriften-Werks der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist im Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ der 85. Band erschienen. Der Band wird am 17. Januar 2013 um 18.00 Uhr im Kammermusiksaal des Händelhauses, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale) der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale (Die Deutschen Inschriften, Band 85, Leipziger Reihe 4. Band), gesammelt und bearbeitet von Franz Jäger. 2012. 634 Seiten, 90 Tafeln mit 266 s/w- Abb., 2 Karten, Leinen mit Schutzumschlag
Zur Bandpräsentation und zu einem anschließenden Empfang laden ein: Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig PD Dr. Holger Zaunstöck1. Vorsitzender des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. Prof. Dr. Hans Ulrich Schmid Vorsitzender der Inschriftenkommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigUrsula Reichert Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden
 
Einladung
Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/de/news514336 Pressebilder: http://www.saw-leipzig.de/presse/bildmaterial/inschriften-halle Der Band präsentiert in 530 Katalogartikeln und einem Anhang die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, sowohl original erhaltenen als auch abschriftlich überlieferten Inschriften aus dem heutigen Stadtgebiet von Halle. Erfaßt sind alle Inschriften vom hohen Mittelalter bis zum Jahr 1650. Zu den ältesten, vor allem auf Glocken überlieferten treten seit dem späten 14. Jh. Inschriften hinzu, die Bauarbeiten an den Stiften und Klöstern sowie an städtischen Bauwerken, insbesondere an der Stadtbefestigung dokumentieren. Die Stadtherrschaft der Erzbischöfe von Magdeburg schlug sich kaum in der epigraphischen Überlieferung nieder, bis sich im Jahr 1503 in der neuerbauten Moritzburg eine ständige Hofhaltung etablierte. Inschriften aus dem Umfeld des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz, Kardinal Albrecht von Brandenburg, der von 1514 bis 1541 in Halle residierte, belegen für das Neue Stift, den heutigen Dom, und die erzbischöfliche Burg Giebichenstein eine rege Bau- und Stiftungstätigkeit. Seit der Mitte des 16. Jh. sind viele der Inschriften durch Reformation und Konfessionalisierung geprägt und lassen schwelende Religionskonflikte aufscheinen. Herausragende epigraphische Denkmale der in Halle 1541 durchgeführten Reformation sind die Inschriften an den von 1549 bis 1554 erbauten Emporen der Marktkirche und an den 1557 begonnenen Arkaden des Stadtgottesackers. Den Schwerpunkt des Inschriftenkatalogs bildet der zum größten Teil kopial überlieferte Bestand an frühneuzeitlichen Grabinschriften. Sie dienen dem Gedenken der städtischen und höfischen Eliten und veranschaulichen deren familiäre und ständische Einbindung. Die Grabmäler für Hofbedienstete sind die wichtigsten Denkmale der Hofhaltung der lutherischen Administratoren des Erzstifts Magdeburg aus dem Hause Brandenburg, die bis 1625 in Halle residierten.
 
 
 
 
 
 
Literaturhinweise:
Hans Fuhrmann, „Eine düstere und blutige Geschichte. Zur ältesten nur abschriftlich überlieferten Inschrift des Halberstädter Doms”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 4 (2010),www.denkstroeme.de/heft-4/s_133-142_fuhrmannHans Fuhrmann, „Die Inschriften des Doms zu Halberstadt (Die Deutschen Inschriften, Band 75, Leipziger Reihe 3. Bd.)”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 3 (2009), www.denkstroeme.de/heft-3/s_161-165_fuhrmann
 

Buchpräsentation: Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale

Im Rahmen des Inschriften-Werks der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist im Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ der 85. Band erschienen. Der Band wird am 17. Januar 2013 um 18.00 Uhr im Kammermusiksaal des Händelhauses, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle (Saale) der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
Die Inschriften der Stadt Halle an der Saale (Die Deutschen Inschriften, Band 85, Leipziger Reihe 4. Band), gesammelt und bearbeitet von Franz Jäger. 2012. 634 Seiten, 90 Tafeln mit 266 s/w- Abb., 2 Karten, Leinen mit Schutzumschlag
Zur Bandpräsentation und zu einem anschließenden Empfang laden ein: Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig PD Dr. Holger Zaunstöck1. Vorsitzender des Vereins für hallische Stadtgeschichte e. V. Prof. Dr. Hans Ulrich Schmid Vorsitzender der Inschriftenkommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigUrsula Reichert Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden
 
Einladung
Pressemitteilung: http://www.idw-online.de/de/news514336 Pressebilder: http://www.saw-leipzig.de/presse/bildmaterial/inschriften-halle Der Band präsentiert in 530 Katalogartikeln und einem Anhang die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, sowohl original erhaltenen als auch abschriftlich überlieferten Inschriften aus dem heutigen Stadtgebiet von Halle. Erfaßt sind alle Inschriften vom hohen Mittelalter bis zum Jahr 1650. Zu den ältesten, vor allem auf Glocken überlieferten treten seit dem späten 14. Jh. Inschriften hinzu, die Bauarbeiten an den Stiften und Klöstern sowie an städtischen Bauwerken, insbesondere an der Stadtbefestigung dokumentieren. Die Stadtherrschaft der Erzbischöfe von Magdeburg schlug sich kaum in der epigraphischen Überlieferung nieder, bis sich im Jahr 1503 in der neuerbauten Moritzburg eine ständige Hofhaltung etablierte. Inschriften aus dem Umfeld des Erzbischofs von Magdeburg und Mainz, Kardinal Albrecht von Brandenburg, der von 1514 bis 1541 in Halle residierte, belegen für das Neue Stift, den heutigen Dom, und die erzbischöfliche Burg Giebichenstein eine rege Bau- und Stiftungstätigkeit. Seit der Mitte des 16. Jh. sind viele der Inschriften durch Reformation und Konfessionalisierung geprägt und lassen schwelende Religionskonflikte aufscheinen. Herausragende epigraphische Denkmale der in Halle 1541 durchgeführten Reformation sind die Inschriften an den von 1549 bis 1554 erbauten Emporen der Marktkirche und an den 1557 begonnenen Arkaden des Stadtgottesackers. Den Schwerpunkt des Inschriftenkatalogs bildet der zum größten Teil kopial überlieferte Bestand an frühneuzeitlichen Grabinschriften. Sie dienen dem Gedenken der städtischen und höfischen Eliten und veranschaulichen deren familiäre und ständische Einbindung. Die Grabmäler für Hofbedienstete sind die wichtigsten Denkmale der Hofhaltung der lutherischen Administratoren des Erzstifts Magdeburg aus dem Hause Brandenburg, die bis 1625 in Halle residierten.
 
 
 
 
 
 
Literaturhinweise:
Hans Fuhrmann, „Eine düstere und blutige Geschichte. Zur ältesten nur abschriftlich überlieferten Inschrift des Halberstädter Doms”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 4 (2010),www.denkstroeme.de/heft-4/s_133-142_fuhrmannHans Fuhrmann, „Die Inschriften des Doms zu Halberstadt (Die Deutschen Inschriften, Band 75, Leipziger Reihe 3. Bd.)”, in Denkströme. Journal der Sächsischen Akademie der Wissenschaften, Heft 3 (2009), www.denkstroeme.de/heft-3/s_161-165_fuhrmann
 

Akademie-Forum: Profit statt Ethos. Der Niedergang der Medienkultur?

Am Freitag, 16. November 2012, 16 Uhr, findet in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ein Akademie-Forum zum Thema „Profit statt Ethos. Der Niedergang der Medienkultur?“ statt. In einer Podiumsdiskussion debattieren Journalisten und Wissenschaftler über den Wandel des Journalismus im digitalen Zeitalter und über den drohenden Verlust moralischer Leitlinien in der heutigen Medienlandschaft. Den Einführungsvortrag „Medienethik 2.0 – ein Niedergang der Medienkultur?“ hält Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Universität Bremen). Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind außerdem Christoph Drösser von der Wochenzeitung DIE ZEIT (Hamburg) und Bertram Weiß (Hamburg), der erst kürzlich mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet wurde und unter anderem als Autor für das Magazin GEO tätig ist. Es moderiert Akademie-Präsident Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer (Universität Leipzig). Die Rahmenbedingungen für journalistisches Arbeiten haben sich gravierend verändert. Zum einen verursachen globale wirtschaftliche Umbrüche besonders für die Printmedien einen steigenden ökonomischen Druck, der die Recherchemöglichkeiten und -qualität (z.B. durch eigene Korrespondenten) oftmals einschränkt. Der Anspruch, genügend Leser zu halten oder neue zu gewinnen, mündet nicht selten in dem Versuch, durch polarisierende Berichte und Debatten, schnell publizierte Meldungen und reißerische Schlagzeilen, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zum anderen sind die Möglichkeiten journalistischen Arbeitens, die sich durch neue Medien bieten, Fluch und Segen zugleich. Kaum hat ein Ereignis stattgefunden, gibt es heutzutage die ersten Kommentare auf Twitter, Facebook und Co. – der Erwartungsdruck, dass die entsprechend sauber recherchierte Hintergrundberichterstattung spätestens am Folgetag in der Zeitung zu lesen ist, steigt. Doch je genauer ein journalistischer Bericht sein soll, umso weniger lässt er sich meist auf eine plakative Schlagzeile reduzieren. Zunehmend sind Journalisten außerdem auf anonymisierte Quellen angewiesen. Enthüllungsportale wie WikiLeaks und WikiPlag scheinen derzeit Hochkonjunktur zu haben. Wie sollen professionelle Kommunikatoren künftig mit den neuen Inhalten und ihren teils intransparenten Quellen und Autoren, auch dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, umgehen? Die Kommunikations- und Medienethik trennt ursprünglich die Ebenen der Produktion und der Rezeption von Medieninhalten. Doch ist das noch möglich in Zeiten, in denen die Nutzer selbst Inhalte erstellen und verbreiten? Und welche moralischen Leitlinien greifen dabei eigentlich für wen? Korporative Kodizes wie der Pressekodex sind dem (bloggenden) Publikum ohnehin meist nicht vertraut. Führt dies zunehmend zu ungeprüften Inhalten, also weniger Qualität, und zu mehr Boulevard, also weniger kritischem Diskurs, in der öffentlichen Kommunikation? Wie passt dies alles noch zusammen mit dem Berufsethos eines Journalisten?
 
Diese und weitere Fragen werden Gegenstand des Akademie-Forums sein. Interessenten sind herzlich willkommen. 
 
Einführungsvortrag Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz: Medienethik 2.0 – ein Niedergang der Medienkultur?
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Universität Bremen), Christoph Drösser (DIE ZEIT, Hamburg), Bertram Weiß (GEO-Autor, Hamburg) und Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer (Universität Leipzig / Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig)
 
Weitere Informationen unter: www.saw-leipzig.de/medienkultur.

Akademie-Forum: Profit statt Ethos. Der Niedergang der Medienkultur?

Am Freitag, 16. November 2012, 16 Uhr, findet in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig ein Akademie-Forum zum Thema „Profit statt Ethos. Der Niedergang der Medienkultur?“ statt. In einer Podiumsdiskussion debattieren Journalisten und Wissenschaftler über den Wandel des Journalismus im digitalen Zeitalter und über den drohenden Verlust moralischer Leitlinien in der heutigen Medienlandschaft. Den Einführungsvortrag „Medienethik 2.0 – ein Niedergang der Medienkultur?“ hält Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Universität Bremen). Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind außerdem Christoph Drösser von der Wochenzeitung DIE ZEIT (Hamburg) und Bertram Weiß (Hamburg), der erst kürzlich mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet wurde und unter anderem als Autor für das Magazin GEO tätig ist. Es moderiert Akademie-Präsident Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer (Universität Leipzig). Die Rahmenbedingungen für journalistisches Arbeiten haben sich gravierend verändert. Zum einen verursachen globale wirtschaftliche Umbrüche besonders für die Printmedien einen steigenden ökonomischen Druck, der die Recherchemöglichkeiten und -qualität (z.B. durch eigene Korrespondenten) oftmals einschränkt. Der Anspruch, genügend Leser zu halten oder neue zu gewinnen, mündet nicht selten in dem Versuch, durch polarisierende Berichte und Debatten, schnell publizierte Meldungen und reißerische Schlagzeilen, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zum anderen sind die Möglichkeiten journalistischen Arbeitens, die sich durch neue Medien bieten, Fluch und Segen zugleich. Kaum hat ein Ereignis stattgefunden, gibt es heutzutage die ersten Kommentare auf Twitter, Facebook und Co. – der Erwartungsdruck, dass die entsprechend sauber recherchierte Hintergrundberichterstattung spätestens am Folgetag in der Zeitung zu lesen ist, steigt. Doch je genauer ein journalistischer Bericht sein soll, umso weniger lässt er sich meist auf eine plakative Schlagzeile reduzieren. Zunehmend sind Journalisten außerdem auf anonymisierte Quellen angewiesen. Enthüllungsportale wie WikiLeaks und WikiPlag scheinen derzeit Hochkonjunktur zu haben. Wie sollen professionelle Kommunikatoren künftig mit den neuen Inhalten und ihren teils intransparenten Quellen und Autoren, auch dem Verschwimmen der Grenzen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, umgehen? Die Kommunikations- und Medienethik trennt ursprünglich die Ebenen der Produktion und der Rezeption von Medieninhalten. Doch ist das noch möglich in Zeiten, in denen die Nutzer selbst Inhalte erstellen und verbreiten? Und welche moralischen Leitlinien greifen dabei eigentlich für wen? Korporative Kodizes wie der Pressekodex sind dem (bloggenden) Publikum ohnehin meist nicht vertraut. Führt dies zunehmend zu ungeprüften Inhalten, also weniger Qualität, und zu mehr Boulevard, also weniger kritischem Diskurs, in der öffentlichen Kommunikation? Wie passt dies alles noch zusammen mit dem Berufsethos eines Journalisten?
 
Diese und weitere Fragen werden Gegenstand des Akademie-Forums sein. Interessenten sind herzlich willkommen. 
 
Einführungsvortrag Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz: Medienethik 2.0 – ein Niedergang der Medienkultur?
Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz (Universität Bremen), Christoph Drösser (DIE ZEIT, Hamburg), Bertram Weiß (GEO-Autor, Hamburg) und Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer (Universität Leipzig / Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig)
 
Weitere Informationen unter: www.saw-leipzig.de/medienkultur.

Leipzigs Bedeutung für die Geschichte Sachsens

Tagung der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und des Leipziger Geschichtsvereins e.V.

Im Jahr 2015 jährt sich die urkundliche Ersterwähnung Leipzigs zum tausendsten Mal. Im Vorfeld dieses Jubiläums besteht ein verstärktes Interesse an der wissenschaftlichen Erschließung der reichen Geschichte dieser bedeutenden Stadt. Zu den Institutionen, die sich seit langer Zeit immer wieder mit der Leipziger Historie beschäftigt haben, zählen insbesondere die Historische Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Leipziger Geschichtsverein. Im Zusammenhang mit dieser Tradition sollen durch eine Fachtagung Schwerpunkte der Leipziger Geschichte der Öffentlichkeit gegenüber näher vermittelt werden. Zugleich bilden die Referate wichtige Beiträge für die Erarbeitung eines neuen Bildes der Stadtgeschichte. Zentrale Themen bilden Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sowie Kunst und Kultur.
Kontakt und weitere Informationen Christine Marschallek Tel.: +49 341 71153-29E-Mail: marschallek@saw-leipzig.de

Leipzigs Bedeutung für die Geschichte Sachsens

Tagung der Historischen Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und des Leipziger Geschichtsvereins e.V.

Im Jahr 2015 jährt sich die urkundliche Ersterwähnung Leipzigs zum tausendsten Mal. Im Vorfeld dieses Jubiläums besteht ein verstärktes Interesse an der wissenschaftlichen Erschließung der reichen Geschichte dieser bedeutenden Stadt. Zu den Institutionen, die sich seit langer Zeit immer wieder mit der Leipziger Historie beschäftigt haben, zählen insbesondere die Historische Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Leipziger Geschichtsverein. Im Zusammenhang mit dieser Tradition sollen durch eine Fachtagung Schwerpunkte der Leipziger Geschichte der Öffentlichkeit gegenüber näher vermittelt werden. Zugleich bilden die Referate wichtige Beiträge für die Erarbeitung eines neuen Bildes der Stadtgeschichte. Zentrale Themen bilden Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung sowie Kunst und Kultur.
Kontakt und weitere Informationen Christine Marschallek Tel.: +49 341 71153-29E-Mail: marschallek@saw-leipzig.de

Normativität und Institution. Hegels Autonomiebegriff in den Herausforderungen der Life Sciences

Interdisziplinäre Tagung zur Rolle der Philosophie im Dialog mit den Rechts- und Sozialwissenschaften des 21. Jahrhunderts
 
Veranstalter
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu LeipzigIn Zusammenarbeit mit Universität Basel, Juristische Fakultät, Universität Leipzig, Juristenfakultät, Universität Leipzig, Institut für Philosophie
Mit freundlicher Unterstützung der VolkswagenStiftung
 
Ort
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Karl-Tauchnitz-Straße 1 04107 Leipzig Die Abendvorträge finden im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Albertina statt.
 
Kontakt
Universität Leipzig Juristenfakultät Dr. Benno Zabel Tel.: +49 341 9735-264 zabel@rz.uni-leipzig.de
 
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Sekretariat Elke Kotthoff Tel.: +49 341 71153-13 sekretariat@saw-leipzig.de
 
Einladung
 
 
Programm
 
Donnerstag, 19.7.2012
 
Moderation: Pirmin Stekeler-Weithofer 14:00 – 15:20 Uhr Benno Zabel (Leipzig): Freie Praxisformen und rechtliche Institutionen Christian Schmidt (Leipzig): Das Recht der Geschichte15:35 – 16:55 Uhr Giacomo Rinaldi (Urbino): Hegel und das moderne Verständnis der Person Stephan Stübinger (Bonn):Hegel und das moderne Verständnis der Person im Recht 17:10 – 18:30 Uhr Wolfgang Schild (Bielefeld) / Diethelm Klesczewski (Leipzig) / Katrin Gierhake (Bonn): Sozialkontrolle, Rechtspflege und Sanktionierung
 
(Programmhinweis: Aus organisatorischen Gründen mussten die Panels am Donnerstag, 17:10 – 18:30 Uhr, und am Samstag, 9:00 – 10:20 Uhr, untereinander getauscht und leicht verändert werden.)
Gemeinsames Abendessen
 
 
Freitag, 20.7.2012
 
Moderation: Kurt Seelmann 9:00 – 10:20 Uhr Günter Dux (Freiburg i. Br.) / Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig): Radikale Historisierung 10:35 – 11:55 Uhr Kenneth Westphal (Norwich) / Michael Kahlo (Leipzig): Autonomie und Freiheit Daniela Demko (Basel): Autonomie in den Life Sciences und Hegels Institutionenlehre 12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause 13:30 – 14:50 Uhr Heikki Ikäheimo (Sydney) / Carla De Pascale (Bologna): Fichte’s Struggle With ‚Recognition‘ 15:05 – 16:25 Uhr Ludwig Siep (Münster): Freiheit, soziale Identität und Natur in Hegels praktischer Philosophie Stephan Kirste (Salzburg): Hegel und der postnationale Verfassungsstaat 19:30 – 21:00 Uhr Uhr Abendvortrag im Vortragssaal der Universitätsbibliothek AlbertinaSebastian Rödl (Leipzig): Das gemeinsame Wollen
 
Samstag, 21.7.2012
 
Moderation: Andrea Kern 9:00 – 11:55 Uhr (mit Pause)Klaus-Michael Kodalle (Jena):Spannungen und Gewichtsverlagerungen im Verzeihungsdiskurs des Deutschen Idealismus
Kurt Seelmann (Basel) / Erzsébet Rózsa (Debrecen) / Elisabeth Weisser-Lohmann (Hagen): Ethische Räume jenseits rechtlicher Institutionen? Gnade, Versöhnung und Verzeihung bei Hegel
 
12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause
Moderation: Benno Zabel 13:30 – 14:50 Uhr Sabrina Zucca-Soest (Hamburg) / Christoph Enders (Leipzig) / Gerhard Luf (Wien): Das Recht der Menschenwürde 15:00 – 16:20 Uhr Walter Jaeschke (Berlin) / Birgit Sandkaulen (Bochum): „Das Ewige, das gegenwärtig ist“ – Metaphysik und Naturrecht 16:30-18:00 Uhr Abschlussvortrag im Vortragssaal der Universitätsbibliothek AlbertinaKlaus Vieweg (Jena): Die bürgerliche Gesellschaft als ‚Verstandesgemeinschaft‘ – Zur logischen Grundlegung von Hegels praktischer Philosophie 18.00 Ende der Tagung

Normativität und Institution. Hegels Autonomiebegriff in den Herausforderungen der Life Sciences

Interdisziplinäre Tagung zur Rolle der Philosophie im Dialog mit den Rechts- und Sozialwissenschaften des 21. Jahrhunderts
 
Veranstalter
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu LeipzigIn Zusammenarbeit mit Universität Basel, Juristische Fakultät, Universität Leipzig, Juristenfakultät, Universität Leipzig, Institut für Philosophie
Mit freundlicher Unterstützung der VolkswagenStiftung
 
Ort
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Karl-Tauchnitz-Straße 1 04107 Leipzig Die Abendvorträge finden im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Albertina statt.
 
Kontakt
Universität Leipzig Juristenfakultät Dr. Benno Zabel Tel.: +49 341 9735-264 zabel@rz.uni-leipzig.de
 
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Sekretariat Elke Kotthoff Tel.: +49 341 71153-13 sekretariat@saw-leipzig.de
 
Einladung
 
 
Programm
 
Donnerstag, 19.7.2012
 
Moderation: Pirmin Stekeler-Weithofer 14:00 – 15:20 Uhr Benno Zabel (Leipzig): Freie Praxisformen und rechtliche Institutionen Christian Schmidt (Leipzig): Das Recht der Geschichte15:35 – 16:55 Uhr Giacomo Rinaldi (Urbino): Hegel und das moderne Verständnis der Person Stephan Stübinger (Bonn):Hegel und das moderne Verständnis der Person im Recht 17:10 – 18:30 Uhr Wolfgang Schild (Bielefeld) / Diethelm Klesczewski (Leipzig) / Katrin Gierhake (Bonn): Sozialkontrolle, Rechtspflege und Sanktionierung
 
(Programmhinweis: Aus organisatorischen Gründen mussten die Panels am Donnerstag, 17:10 – 18:30 Uhr, und am Samstag, 9:00 – 10:20 Uhr, untereinander getauscht und leicht verändert werden.)
Gemeinsames Abendessen
 
 
Freitag, 20.7.2012
 
Moderation: Kurt Seelmann 9:00 – 10:20 Uhr Günter Dux (Freiburg i. Br.) / Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig): Radikale Historisierung 10:35 – 11:55 Uhr Kenneth Westphal (Norwich) / Michael Kahlo (Leipzig): Autonomie und Freiheit Daniela Demko (Basel): Autonomie in den Life Sciences und Hegels Institutionenlehre 12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause 13:30 – 14:50 Uhr Heikki Ikäheimo (Sydney) / Carla De Pascale (Bologna): Fichte’s Struggle With ‚Recognition‘ 15:05 – 16:25 Uhr Ludwig Siep (Münster): Freiheit, soziale Identität und Natur in Hegels praktischer Philosophie Stephan Kirste (Salzburg): Hegel und der postnationale Verfassungsstaat 19:30 – 21:00 Uhr Uhr Abendvortrag im Vortragssaal der Universitätsbibliothek AlbertinaSebastian Rödl (Leipzig): Das gemeinsame Wollen
 
Samstag, 21.7.2012
 
Moderation: Andrea Kern 9:00 – 11:55 Uhr (mit Pause)Klaus-Michael Kodalle (Jena):Spannungen und Gewichtsverlagerungen im Verzeihungsdiskurs des Deutschen Idealismus
Kurt Seelmann (Basel) / Erzsébet Rózsa (Debrecen) / Elisabeth Weisser-Lohmann (Hagen): Ethische Räume jenseits rechtlicher Institutionen? Gnade, Versöhnung und Verzeihung bei Hegel
 
12:00 – 13:30 Uhr Mittagspause
Moderation: Benno Zabel 13:30 – 14:50 Uhr Sabrina Zucca-Soest (Hamburg) / Christoph Enders (Leipzig) / Gerhard Luf (Wien): Das Recht der Menschenwürde 15:00 – 16:20 Uhr Walter Jaeschke (Berlin) / Birgit Sandkaulen (Bochum): „Das Ewige, das gegenwärtig ist“ – Metaphysik und Naturrecht 16:30-18:00 Uhr Abschlussvortrag im Vortragssaal der Universitätsbibliothek AlbertinaKlaus Vieweg (Jena): Die bürgerliche Gesellschaft als ‚Verstandesgemeinschaft‘ – Zur logischen Grundlegung von Hegels praktischer Philosophie 18.00 Ende der Tagung

Lange Nacht der Wissenschaften Leipzig

Am 29. Juni 2012 heißt es wieder „Tür auf“ für die Lange Nacht der Wissenschaften Leipzig! Von 18 Uhr bis Mitternacht werden die Leipziger Wissenschaftseinrichtungen allen Interessierten Einblicke in Labore, Archive, Institute, Forschungsstellen, Hörsäle und Kliniken bieten; mit über 300 Veranstaltungen gibt es außerdem zusammengerechnet 900 Stunden Programm. So bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern direkt ins Gespräch zu kommen. Woran forschen sie? Wofür ist das gut? Was treibt sie an? Wie funktioniert Forschung? 
Um 17 Uhr wird die Lange Nacht feierlich eröffnet. Ein Shuttle der Leipziger Verkehrsbetriebe bringt die Besucher dann die ganze Nacht hindurch kostenlos zu den Wissenschaftsorten in Leipzig.
Auch die Sächsische Akademie der Wissenschaften öffnet am 29. Juni 2012 ihre Türen. Von Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Lesungen über Nachtführungen und geöffnete Arbeitsstellen bis hin zu abendlichen Treppen-Gesprächskonzerten reicht das Programm.

Programm

Foyer
18:00 – 22:00 Uhr: Denkströme und weiteres Die Forschungsarbeit der Akademie findet in zahlreichen Publikationen ihren Niederschlag. Eine Auswahl der neuesten Bücher steht zum Nachschlagen und Blättern bereit. Bücherstand, betreut von Michael Hübner
Sitzungssaal
18:00 – 19:30 Uhr: Durch Technik zum Glück? (Irr)Wege zu besseren Menschen Der Mensch ist dabei, seine Evolution in die eigenen Hände zu nehmen. Bio-, Nano- und Informationstechnologien machen die technische Aufrüstung zu einem „neuen Menschen“ möglich. Ist diese Entwicklung erstrebenswert? Führt sie zum Glück? Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uwe-Frithjof Haustein, Prof. Dr. Lothar Kreiser, Prof. Dr. Peter Kunzmann, Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha, Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer
Siehe auch wissen.dradio.de
 
19:30 – 20:30 Uhr Über das „Hormon der Dunkelheit“, das Melatonin, und den Diabetes mellitus 
Melatonin wird nur nachts ausgeschüttet. Typ1-Diabetiker weisen erhöhtes Melatonin und erniedrigtes Insulin auf, bei Typ2-Diabetikern koinzidieren niedriges Melatonin und hohes Insulin. Professor Peschke analysiert die Bedeutung dieses Antagonismus.Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Elmar Peschke, Akademie-Vorhaben Zeitstrukturen endokriner Systeme20:30 – 21:00 Uhr: Klima, Nährstoffe, Bakterien – Einflussfaktoren auf die Wasserqualität in Trinkwassertalsperren In Sachsen erhalten viele Menschen ihr Trinkwasser aus Talsperren. Die Wasserqualität wird durch Algenwachstum, aber auch durch Vorgänge im Sediment bestimmt – dem „Verdauungsorgan“ der Gewässer, das aber auch Krankheitserreger enthalten kann. Vortrag: Dr. Kerstin Röske, Akademie-Vorhaben Die biotische Struktur von Stauseen21:00 – 21:30 Uhr: Gesang im Feuerofen. Satirische und Friedensdichtung im 30-jährigen Krieg Mit zunehmender Dauer des Dreißigjährigen Krieges trat eine patriotische Dichtung hervor, die den Frieden über alle Konfession und Partei stellte. Texte von Diederich von dem Werder, Johann Rist, Rudolf von Bünau u. a. Vortrag und Lesung mit Dr. Gabriele Ball und Dr. Andreas Herz, Akademie-Vorhaben Die deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts: Fruchtbringende Gesellschaft21:30 – 22:00 Uhr: Zwei Naturforscher und eine unglückliche Frau. Briefe des Botanikers Nees von Esenbeck (1776–1858) „Es zeichneten sich schon die Charakterzüge ab, die später das Andenken an diesen großen Gelehrten verdunkeln sollten“. Blicke in ein skandalöses Privatleben der Goethezeit. Vortrag und Lesung mit Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha, Akademie-Vorhaben Wissenschaftsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen Deutschland und Russland auf den Gebieten Chemie, Pharmazie und Medizin
 

1. Etage
20:30 – 21:00 Uhr: Im Irrgarten der Sprache: Führung durch das Althochdeutsche Wörterbuch In der „Werkstatt“ eines Wörterbuchs – Wie klang Deutsch vor 1000 Jahren? – „Bärwinkel und Mäuseohr. Pflanzennamen im Althochdeutschen“ – Ein Klostergarten im Kleinformat – Aus der Kräuterküche – Welches Tier ist das? Führung, Vortrag, offene Arbeitsstelle mit Dr. Brigitte Bulitta u.a., Akademie-Vorhaben Althochdeutsches Wörterbuch 22:00 – 22:30 Uhr Im Irrgarten der Sprache: Führung durch das Althochdeutsche Wörterbuch Führung, Vortrag, offene Arbeitsstelle mit Dr. Brigitte Bulitta u.a., Akademie-Vorhaben Althochdeutsches Wörterbuch

18:00 – 22:00 Uhr: Das sächsisch-magdeburgische Recht – Grundlagen ostmitteleuropäischer Rechtsbeziehungen Das Magdeburger Stadtrecht bildet zusammen mit dem Sachsenspiegel Eikes von Repgow (um 1225) neben dem römischen und kanonischen Recht gemeinsame Grundlagen mittel- und osteuropäischer Rechtsordnungen. Die Anfänge der wechselseitigen rechtlichen Beziehungen in Ostmitteleuropa, deren Entwicklung und Veränderung über viele Jahrhunderte dokumentieren zahlreich überlieferte Urkunden und Rechtsbücher. Offene Arbeitsstelle, Filmvorführung, Urkundenquiz mit Dr. Wieland Carls u.a., Akademie-Vorhaben Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas
 
 
Treppenaufgang
22:30 – 23:00 Uhr: Post aus Preußen. Schumanns Berliner Freunde Treppen-Gesprächskonzert: In den Briefen von Verwandten und den Berichten der Korrespondenten vermittelte sich ein differenziertes Bild der preußischen Hauptstadt: nicht selten irritierend, zumal für den „Leipziger“ Schumann. Gesprächskonzert mit Prof. Dr. Michael Heinemann u.a., Akademie-Vorhaben Edition der Briefe Robert und Clara Schumanns mit Freunden und Künstlerkollegen 23:00 – 23:40 Uhr: Wer war Carl Philipp Emanuel Bach? Was wissen wir über den zweitältesten Sohn Johann Sebastian Bachs – den seinerzeit bekanntesten Vertreter der Bach-Familie? Was war er für ein Mensch? Anhand von Dokumenten und Briefen, garniert mit Musik, wird diesen Fragen kurzweilig nachgegangen. Gesprächskonzert mit Dr. des. Klaus Rettinghaus, Dr. Christine Blanken, Dr. Wolfram Enßlin, Akademie-Vorhaben Bach-Repertorium
www.saw-leipzig.de/aktuelles/lange-nacht-der-wissenschaften-2012
 

Lange Nacht der Wissenschaften Leipzig

Am 29. Juni 2012 heißt es wieder „Tür auf“ für die Lange Nacht der Wissenschaften Leipzig! Von 18 Uhr bis Mitternacht werden die Leipziger Wissenschaftseinrichtungen allen Interessierten Einblicke in Labore, Archive, Institute, Forschungsstellen, Hörsäle und Kliniken bieten; mit über 300 Veranstaltungen gibt es außerdem zusammengerechnet 900 Stunden Programm. So bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern direkt ins Gespräch zu kommen. Woran forschen sie? Wofür ist das gut? Was treibt sie an? Wie funktioniert Forschung? 
Um 17 Uhr wird die Lange Nacht feierlich eröffnet. Ein Shuttle der Leipziger Verkehrsbetriebe bringt die Besucher dann die ganze Nacht hindurch kostenlos zu den Wissenschaftsorten in Leipzig.
Auch die Sächsische Akademie der Wissenschaften öffnet am 29. Juni 2012 ihre Türen. Von Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Lesungen über Nachtführungen und geöffnete Arbeitsstellen bis hin zu abendlichen Treppen-Gesprächskonzerten reicht das Programm.

Programm

Foyer
18:00 – 22:00 Uhr: Denkströme und weiteres Die Forschungsarbeit der Akademie findet in zahlreichen Publikationen ihren Niederschlag. Eine Auswahl der neuesten Bücher steht zum Nachschlagen und Blättern bereit. Bücherstand, betreut von Michael Hübner
Sitzungssaal
18:00 – 19:30 Uhr: Durch Technik zum Glück? (Irr)Wege zu besseren Menschen Der Mensch ist dabei, seine Evolution in die eigenen Hände zu nehmen. Bio-, Nano- und Informationstechnologien machen die technische Aufrüstung zu einem „neuen Menschen“ möglich. Ist diese Entwicklung erstrebenswert? Führt sie zum Glück? Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Uwe-Frithjof Haustein, Prof. Dr. Lothar Kreiser, Prof. Dr. Peter Kunzmann, Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha, Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer
Siehe auch wissen.dradio.de
 
19:30 – 20:30 Uhr Über das „Hormon der Dunkelheit“, das Melatonin, und den Diabetes mellitus 
Melatonin wird nur nachts ausgeschüttet. Typ1-Diabetiker weisen erhöhtes Melatonin und erniedrigtes Insulin auf, bei Typ2-Diabetikern koinzidieren niedriges Melatonin und hohes Insulin. Professor Peschke analysiert die Bedeutung dieses Antagonismus.Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Elmar Peschke, Akademie-Vorhaben Zeitstrukturen endokriner Systeme20:30 – 21:00 Uhr: Klima, Nährstoffe, Bakterien – Einflussfaktoren auf die Wasserqualität in Trinkwassertalsperren In Sachsen erhalten viele Menschen ihr Trinkwasser aus Talsperren. Die Wasserqualität wird durch Algenwachstum, aber auch durch Vorgänge im Sediment bestimmt – dem „Verdauungsorgan“ der Gewässer, das aber auch Krankheitserreger enthalten kann. Vortrag: Dr. Kerstin Röske, Akademie-Vorhaben Die biotische Struktur von Stauseen21:00 – 21:30 Uhr: Gesang im Feuerofen. Satirische und Friedensdichtung im 30-jährigen Krieg Mit zunehmender Dauer des Dreißigjährigen Krieges trat eine patriotische Dichtung hervor, die den Frieden über alle Konfession und Partei stellte. Texte von Diederich von dem Werder, Johann Rist, Rudolf von Bünau u. a. Vortrag und Lesung mit Dr. Gabriele Ball und Dr. Andreas Herz, Akademie-Vorhaben Die deutsche Akademie des 17. Jahrhunderts: Fruchtbringende Gesellschaft21:30 – 22:00 Uhr: Zwei Naturforscher und eine unglückliche Frau. Briefe des Botanikers Nees von Esenbeck (1776–1858) „Es zeichneten sich schon die Charakterzüge ab, die später das Andenken an diesen großen Gelehrten verdunkeln sollten“. Blicke in ein skandalöses Privatleben der Goethezeit. Vortrag und Lesung mit Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha, Akademie-Vorhaben Wissenschaftsbeziehungen im 19. Jahrhundert zwischen Deutschland und Russland auf den Gebieten Chemie, Pharmazie und Medizin
 

1. Etage
20:30 – 21:00 Uhr: Im Irrgarten der Sprache: Führung durch das Althochdeutsche Wörterbuch In der „Werkstatt“ eines Wörterbuchs – Wie klang Deutsch vor 1000 Jahren? – „Bärwinkel und Mäuseohr. Pflanzennamen im Althochdeutschen“ – Ein Klostergarten im Kleinformat – Aus der Kräuterküche – Welches Tier ist das? Führung, Vortrag, offene Arbeitsstelle mit Dr. Brigitte Bulitta u.a., Akademie-Vorhaben Althochdeutsches Wörterbuch 22:00 – 22:30 Uhr Im Irrgarten der Sprache: Führung durch das Althochdeutsche Wörterbuch Führung, Vortrag, offene Arbeitsstelle mit Dr. Brigitte Bulitta u.a., Akademie-Vorhaben Althochdeutsches Wörterbuch

18:00 – 22:00 Uhr: Das sächsisch-magdeburgische Recht – Grundlagen ostmitteleuropäischer Rechtsbeziehungen Das Magdeburger Stadtrecht bildet zusammen mit dem Sachsenspiegel Eikes von Repgow (um 1225) neben dem römischen und kanonischen Recht gemeinsame Grundlagen mittel- und osteuropäischer Rechtsordnungen. Die Anfänge der wechselseitigen rechtlichen Beziehungen in Ostmitteleuropa, deren Entwicklung und Veränderung über viele Jahrhunderte dokumentieren zahlreich überlieferte Urkunden und Rechtsbücher. Offene Arbeitsstelle, Filmvorführung, Urkundenquiz mit Dr. Wieland Carls u.a., Akademie-Vorhaben Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas
 
 
Treppenaufgang
22:30 – 23:00 Uhr: Post aus Preußen. Schumanns Berliner Freunde Treppen-Gesprächskonzert: In den Briefen von Verwandten und den Berichten der Korrespondenten vermittelte sich ein differenziertes Bild der preußischen Hauptstadt: nicht selten irritierend, zumal für den „Leipziger“ Schumann. Gesprächskonzert mit Prof. Dr. Michael Heinemann u.a., Akademie-Vorhaben Edition der Briefe Robert und Clara Schumanns mit Freunden und Künstlerkollegen 23:00 – 23:40 Uhr: Wer war Carl Philipp Emanuel Bach? Was wissen wir über den zweitältesten Sohn Johann Sebastian Bachs – den seinerzeit bekanntesten Vertreter der Bach-Familie? Was war er für ein Mensch? Anhand von Dokumenten und Briefen, garniert mit Musik, wird diesen Fragen kurzweilig nachgegangen. Gesprächskonzert mit Dr. des. Klaus Rettinghaus, Dr. Christine Blanken, Dr. Wolfram Enßlin, Akademie-Vorhaben Bach-Repertorium
www.saw-leipzig.de/aktuelles/lange-nacht-der-wissenschaften-2012
 

Sächsisch-magdeburgisches Recht in Polen, Buchvorstellung am 29. Mai 2012 in Magdeburg

Am 29. Mai 2012 um 18.00 Uhr wird im Alten Rathaus Magdeburg Band 2 der Reihe IVS SAXONICO-MAIDEBVRGENSE IN ORIENTE vorgestellt. Anwesend sind die Autoren und die Projektleiter des Akademie-Vorhabens „Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.
Inge Bily, Wieland Carls und Katalin Gönczi:Sächsisch-magdeburgisches Recht in Polen. Untersuchungen zur Geschichte des Rechts und seiner Sprache Buchpräsentation mit den Autoren und Projektleitern des Akademie-Vorhabens „Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas“ Termin 29. Mai 2012 | 18.00 Uhr Ort Altes Rathaus Magdeburg, Franckesaal Mit Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Eichler (Leipzig) Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Prof. Dr. Heiner Lück (Halle-Wittenberg) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische Rechtsgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Moderation Dr. Maren Ballerstedt (Magdeburg) Leiterin des Stadtarchivs Magdeburg Außerdem sind zwei der Autoren des vorgestellten Bandes anwesend: Dr. Wieland Carls (Arbeitsstelle Leipzig) und Dr. Katalin Gönczi (Arbeitsstelle Magdeburg) Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang geladen. Eine Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Magdeburg
 
Weitere Informationen unter
www.saw-leipzig.de/aktuelles/buchpraesentation-saechsisch-magdeburgisches-recht-in-polen

Sächsisch-magdeburgisches Recht in Polen, Buchvorstellung am 29. Mai 2012 in Magdeburg

Am 29. Mai 2012 um 18.00 Uhr wird im Alten Rathaus Magdeburg Band 2 der Reihe IVS SAXONICO-MAIDEBVRGENSE IN ORIENTE vorgestellt. Anwesend sind die Autoren und die Projektleiter des Akademie-Vorhabens „Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig.
Inge Bily, Wieland Carls und Katalin Gönczi:Sächsisch-magdeburgisches Recht in Polen. Untersuchungen zur Geschichte des Rechts und seiner Sprache Buchpräsentation mit den Autoren und Projektleitern des Akademie-Vorhabens „Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas“ Termin 29. Mai 2012 | 18.00 Uhr Ort Altes Rathaus Magdeburg, Franckesaal Mit Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Eichler (Leipzig) Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Prof. Dr. Heiner Lück (Halle-Wittenberg) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische Rechtsgeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Moderation Dr. Maren Ballerstedt (Magdeburg) Leiterin des Stadtarchivs Magdeburg Außerdem sind zwei der Autoren des vorgestellten Bandes anwesend: Dr. Wieland Carls (Arbeitsstelle Leipzig) und Dr. Katalin Gönczi (Arbeitsstelle Magdeburg) Im Anschluss wird zu einem kleinen Empfang geladen. Eine Veranstaltung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. In Kooperation mit dem Stadtarchiv Magdeburg
 
Weitere Informationen unter
www.saw-leipzig.de/aktuelles/buchpraesentation-saechsisch-magdeburgisches-recht-in-polen

Akademie-Kolloquium: Sakralbauten in der Moderne

 
Sakralbauten in der Moderne (ca. 1880 –1930): eine Arena pluraler Interessen
 
Vorträge
Prof. Dr. Michaela Marek Einführung: Zum Problem des modernen Architekturbegriffs am Beispiel des Kirchenbaus Fanny Stoye, M.A. Der Pfarrkirchenbau um 1900: Akteure und ihre Interessen Dr. des. Dipl.-Soz. Uta Karstein Zwischen Unterstützung und Belehrung: der Beitrag christlicher Kunstvereine zum Kirchenbau im 19./20. Jahrhundert Philipp Rinn, M.A. Gotik in der Kirchenbaudebatte der Zwischenkriegszeit: Ambivalenzen in der Anpassung an die Moderne
Pfarrkirchen aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert rangieren im Kunsturteil nicht sehr hoch: handelt es sich doch bis zum Auftreten inspirierter Modernisten wie Dominikus Böhm oder Rudolf Schwarz vermeintlich um traditionsverhaftete Serienproduktion von begrenzter künstlerischer Originalität, der man allenfalls „malerische“ Qualitäten im Stadtbild zugestehen mag. Tatsächlich fällt diese Baugattung auch durch die Maschen der kunsthistorischen wissenschaftlichen Kanonbildung, die vor allem auf Innovation und auf Souveränität des Künstlers gründet. Das Forschungsprojekt „Sakralbauten in der Moderne. Gemeindlicher Kirchenbau in der Zeit beschleunigter Urbanisierung als ‚eigensinniger’ Prozess (ca. 1880–1930)“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig fokussiert demgegenüber gerade die Eingebundenheit der Baugattung in die komplexen soziokulturellen Aushandlungsprozesse der Jahrzehnte um 1900. Es fragt nach den Beteiligten, ihren keineswegs immer kongruenten Interessen und der Reichweite ihrer Mitsprachekompetenzen. Dazu gehören neben den entwerfenden Architekten die Gemeinden als Bauherren, amtskirchliche Instanzen, städtische Behörden, eingeladene oder auch selbstberufene Experten und Berater, oft einschlägig aktive Vereine. Welche Vorstellungen von Sakralität, Gemeinde, Kirche in einer ‚modernen’ städtischen Gesellschaft brachten die Akteure in die Auseinandersetzung ein? Welche religiösen und außerreligiösen Positionierungen werden darin fassbar? Wie regelte man Konflikte, wie führte man Konsens herbei? Die Ergebnisse des Projektes lassen ein differenzierteres Bild des Stellenwerts von Religion und sakraler Architektur in der Kultur der einsetzenden Moderne erwarten. Nicht zuletzt versprechen sie – über das konkrete Thema hinaus – Impulse für eine Revision des Architekturbegriffs jenseits solitärer Denkmäler.
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.
weitere Informationen zum Projekt: www.gko.uni-leipzig.de/kunstgeschichte
Einladung
Freitag, 25.5.2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-sakralbauten-in-der-moderne

Akademie-Kolloquium: Sakralbauten in der Moderne

 
Sakralbauten in der Moderne (ca. 1880 –1930): eine Arena pluraler Interessen
 
Vorträge
Prof. Dr. Michaela Marek Einführung: Zum Problem des modernen Architekturbegriffs am Beispiel des Kirchenbaus Fanny Stoye, M.A. Der Pfarrkirchenbau um 1900: Akteure und ihre Interessen Dr. des. Dipl.-Soz. Uta Karstein Zwischen Unterstützung und Belehrung: der Beitrag christlicher Kunstvereine zum Kirchenbau im 19./20. Jahrhundert Philipp Rinn, M.A. Gotik in der Kirchenbaudebatte der Zwischenkriegszeit: Ambivalenzen in der Anpassung an die Moderne
Pfarrkirchen aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert rangieren im Kunsturteil nicht sehr hoch: handelt es sich doch bis zum Auftreten inspirierter Modernisten wie Dominikus Böhm oder Rudolf Schwarz vermeintlich um traditionsverhaftete Serienproduktion von begrenzter künstlerischer Originalität, der man allenfalls „malerische“ Qualitäten im Stadtbild zugestehen mag. Tatsächlich fällt diese Baugattung auch durch die Maschen der kunsthistorischen wissenschaftlichen Kanonbildung, die vor allem auf Innovation und auf Souveränität des Künstlers gründet. Das Forschungsprojekt „Sakralbauten in der Moderne. Gemeindlicher Kirchenbau in der Zeit beschleunigter Urbanisierung als ‚eigensinniger’ Prozess (ca. 1880–1930)“ am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig fokussiert demgegenüber gerade die Eingebundenheit der Baugattung in die komplexen soziokulturellen Aushandlungsprozesse der Jahrzehnte um 1900. Es fragt nach den Beteiligten, ihren keineswegs immer kongruenten Interessen und der Reichweite ihrer Mitsprachekompetenzen. Dazu gehören neben den entwerfenden Architekten die Gemeinden als Bauherren, amtskirchliche Instanzen, städtische Behörden, eingeladene oder auch selbstberufene Experten und Berater, oft einschlägig aktive Vereine. Welche Vorstellungen von Sakralität, Gemeinde, Kirche in einer ‚modernen’ städtischen Gesellschaft brachten die Akteure in die Auseinandersetzung ein? Welche religiösen und außerreligiösen Positionierungen werden darin fassbar? Wie regelte man Konflikte, wie führte man Konsens herbei? Die Ergebnisse des Projektes lassen ein differenzierteres Bild des Stellenwerts von Religion und sakraler Architektur in der Kultur der einsetzenden Moderne erwarten. Nicht zuletzt versprechen sie – über das konkrete Thema hinaus – Impulse für eine Revision des Architekturbegriffs jenseits solitärer Denkmäler.
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.
weitere Informationen zum Projekt: www.gko.uni-leipzig.de/kunstgeschichte
Einladung
Freitag, 25.5.2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-sakralbauten-in-der-moderne

Akademie-Kolloquium: Der Briefwechsel Philipp Jakob Speners (1635–1705). …

Am 27. April 2012 stellt das Akademie-Vorhaben Edition der Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705) vor allem aus der Berliner Zeit (1691–1705) seine Arbeit im Akademie-Kolloquium vor. Leiter des Projekts ist Professor Dr. Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
 
Freitag, 27. April 2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
 
Die Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705), des Begründers des lutherischen Pietismus, sind nicht nur für die Erforschung der Anfänge des Pietismus, der bedeutendsten Erneuerungsbewegung des Protestantismus seit der Reformation, sondern für die Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit überhaupt Quellen ersten Ranges. Sie sind teils handschriftlich überliefert und in Archiven und Bibliotheken weit über Deutschland hinaus zu finden, teils liegen sie gedruckt in alten, von Spener selbst besorgten oder postumen Sammlungen vor, die als historische Quellen bisher kaum benutzbar waren, weil in ihnen regelmäßig die Namen der Adressaten sowie oftmals Hinweise auf unmittelbar beteiligte Personen getilgt worden sind. Um die Wende des Jahres 1688/89 berichtet Spener, er habe im zurückliegenden Jahr 622 Briefe geschrieben, etwa 300 müssten noch beantwortet werden. Ca. 3500 Briefe aus diesem enormen epistolographischen Werk des Begründers des Pietismus sind bis heute überliefert. Nicht allein die Quantität dieses Briefkorpus ist für die Forschung der frühen Neuzeit von großer Bedeutung. Mit ihm wird vielmehr eine Kommunikationsschnittstelle in verschiedene Dimensionen markiert. Speners Korrespondenten waren nicht nur Theologen an der Universität und einfache Gemeindepfarrer, sondern er wechselte ebenso Briefe mit Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Thomasius, mit Politikern und Juristen wie Veit Ludwig von Seckendorff und Samuel Pufendorf oder auch Naturwissenschaftlern wie Ehrenfried Walther von Tschirnhaus. Zu seinen Korrespondenten gehörten Mitglieder europäischer Königshäuser wie die schwedische Königin Ulrike Eleonore, aber auch Menschen aus den einfachsten sozialen Schichten. Die letzteren treten erst seit seiner Wirkungszeit als Oberhofprediger in Dresden und Propst in Berlin in den Fokus der Forschung. Mit der historisch-kritischen Veröffentlichung dieses Briefwechsels wird nicht nur für die theologie- und geistesgeschichtliche Erforschung im Vorfeld und Übergang zur Aufklärung eine bedeutsame Quelle bereitgestellt, sondern auch die sozialgeschichtliche Bedeutsamkeit des Pietismus wird aus dem Blickwinkel der Korrespondenz Philipp Jakob Speners neu beleuchtet. Dadurch und durch die genaue Kommentierung erhält eine bisher weithin im Dunkeln liegende Epoche frühneuzeitlicher Religions- und Kulturgeschichte erstmals deutlichere Konturen.
 
Vorträge
 
Prof. Dr. Udo Sträter: Die Edition des Briefwechsels von Philipp Jakob Spener als Projekt der Pietismusforschung Dr. Klaus vom Orde: Zum Korrespondentennetz seit der Dresdner Wirksamkeit Philipp Jakob Speners und zur Durchführung der Editionsarbeit Claudia Neumann: Philipp Jakob Speners Briefwechsel mit seinem Schwiegersohn Adam Rechenberg in Leipzig
 
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter
http://www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-spener-briefwechsel

Akademie-Kolloquium: Der Briefwechsel Philipp Jakob Speners (1635–1705). …

Am 27. April 2012 stellt das Akademie-Vorhaben Edition der Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705) vor allem aus der Berliner Zeit (1691–1705) seine Arbeit im Akademie-Kolloquium vor. Leiter des Projekts ist Professor Dr. Udo Sträter, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
 
Freitag, 27. April 2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
 
Die Briefe Philipp Jakob Speners (1635–1705), des Begründers des lutherischen Pietismus, sind nicht nur für die Erforschung der Anfänge des Pietismus, der bedeutendsten Erneuerungsbewegung des Protestantismus seit der Reformation, sondern für die Kirchen- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit überhaupt Quellen ersten Ranges. Sie sind teils handschriftlich überliefert und in Archiven und Bibliotheken weit über Deutschland hinaus zu finden, teils liegen sie gedruckt in alten, von Spener selbst besorgten oder postumen Sammlungen vor, die als historische Quellen bisher kaum benutzbar waren, weil in ihnen regelmäßig die Namen der Adressaten sowie oftmals Hinweise auf unmittelbar beteiligte Personen getilgt worden sind. Um die Wende des Jahres 1688/89 berichtet Spener, er habe im zurückliegenden Jahr 622 Briefe geschrieben, etwa 300 müssten noch beantwortet werden. Ca. 3500 Briefe aus diesem enormen epistolographischen Werk des Begründers des Pietismus sind bis heute überliefert. Nicht allein die Quantität dieses Briefkorpus ist für die Forschung der frühen Neuzeit von großer Bedeutung. Mit ihm wird vielmehr eine Kommunikationsschnittstelle in verschiedene Dimensionen markiert. Speners Korrespondenten waren nicht nur Theologen an der Universität und einfache Gemeindepfarrer, sondern er wechselte ebenso Briefe mit Philosophen wie Gottfried Wilhelm Leibniz und Christian Thomasius, mit Politikern und Juristen wie Veit Ludwig von Seckendorff und Samuel Pufendorf oder auch Naturwissenschaftlern wie Ehrenfried Walther von Tschirnhaus. Zu seinen Korrespondenten gehörten Mitglieder europäischer Königshäuser wie die schwedische Königin Ulrike Eleonore, aber auch Menschen aus den einfachsten sozialen Schichten. Die letzteren treten erst seit seiner Wirkungszeit als Oberhofprediger in Dresden und Propst in Berlin in den Fokus der Forschung. Mit der historisch-kritischen Veröffentlichung dieses Briefwechsels wird nicht nur für die theologie- und geistesgeschichtliche Erforschung im Vorfeld und Übergang zur Aufklärung eine bedeutsame Quelle bereitgestellt, sondern auch die sozialgeschichtliche Bedeutsamkeit des Pietismus wird aus dem Blickwinkel der Korrespondenz Philipp Jakob Speners neu beleuchtet. Dadurch und durch die genaue Kommentierung erhält eine bisher weithin im Dunkeln liegende Epoche frühneuzeitlicher Religions- und Kulturgeschichte erstmals deutlichere Konturen.
 
Vorträge
 
Prof. Dr. Udo Sträter: Die Edition des Briefwechsels von Philipp Jakob Spener als Projekt der Pietismusforschung Dr. Klaus vom Orde: Zum Korrespondentennetz seit der Dresdner Wirksamkeit Philipp Jakob Speners und zur Durchführung der Editionsarbeit Claudia Neumann: Philipp Jakob Speners Briefwechsel mit seinem Schwiegersohn Adam Rechenberg in Leipzig
 
Mit anschließender Diskussion.Interessenten sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen unter
http://www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-spener-briefwechsel

Akademie-Kolloquium: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK)

Über 500 renommierte internationale Fachwissenschaftler arbeiten an der „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“, einem siebenbändigen Lexikon, das ein Modul des Forschungs-Projekts „Europäische Traditionen – Enzyklopädie jüdischer Kulturen“ an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig darstellt. Herausgeber der Enzyklopädie und Projektleiter ist Dan Diner. Nach dem Erscheinen des zweiten Bandes stellen die Projektmitarbeiter im Akademie-Kolloquium am 23.3.2012 ihre Arbeit vor.

Vorträge Dr. Markus Kirchhoff, Neuere politische Geschichte der Juden in der EJGK Dr. Frauke von Rohden, Jüdische Aufklärung in der EJGK Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.23.3.2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-ejgk

Akademie-Kolloquium: Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK)

Über 500 renommierte internationale Fachwissenschaftler arbeiten an der „Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur“, einem siebenbändigen Lexikon, das ein Modul des Forschungs-Projekts „Europäische Traditionen – Enzyklopädie jüdischer Kulturen“ an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig darstellt. Herausgeber der Enzyklopädie und Projektleiter ist Dan Diner. Nach dem Erscheinen des zweiten Bandes stellen die Projektmitarbeiter im Akademie-Kolloquium am 23.3.2012 ihre Arbeit vor.

Vorträge Dr. Markus Kirchhoff, Neuere politische Geschichte der Juden in der EJGK Dr. Frauke von Rohden, Jüdische Aufklärung in der EJGK Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.23.3.2012, 11.15 Uhr–13.00 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-ejgk

Akademie-Kolloquium: Das östliche Europa in transnationaler Perspektive

Freitag, 24. Februar 2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig
 
Prof. Dr. Matthias Middell, Transnationalisierung der Doktorandenausbildung – Ein Projekt zur engeren Zusammenarbeit mit Partnern aus Ostmitteleuropa Prof. Dr. Frank Hadler, Transnationalisierung Ostmitteleuropas – Ein Problemaufriss aus historischer Perspektive Prof. Dr. Sebastian Lentz, Transnationale Räume – Wie geht die Humangeographie mit grenzüberschreitenden Phänomenen um? Prof. Dr. Matthias Middell, Schwierigkeiten einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas – Ein Blick in die Werkstatt Prozesse und Bewegungen, die nationale Grenzen überschreiten, finden in der Forschung zunehmende Aufmerksamkeit. Sie werden als treibende Kraft für neue gesellschaftliche Entwicklung gewertet, von manchen aber auch als Bedrohung tradierter Formen der Souveränität mit Sorge betrachtet. Das interdisziplinäre Projekt „Das östliche Europa in transnationaler Perspektive“ fragt nach dem Umfang und den Wirkungen solcher Prozesse im Raum zwischen Ostsee und Adria. Geographen und Historiker aus Leipziger Forschungsinstituten und der Universität haben sich zusammengeschlossen, um Doktoranden aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ein Ausbildungsprogramm anzubieten, das die transnationale Dimension ihrer Dissertationen zu stärken vermag. Das Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaftliche Forschung“ gefördert – mit der wissenschaftlichen Begutachtung der eingereichten Projekte ist die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betraut. Im Akademie-Kolloquium führen die Projektleiter in den aktuellen Stand der Forschung ein, diskutieren neue methodische Probleme und stellen exemplarisch erste Resultate des Vorhabens vor. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Interessenten sind herzlich willkommen.
 
Weitere Informationen unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-das-oestliche-europa-in-transnationaler-perspektive

Akademie-Kolloquium: Das östliche Europa in transnationaler Perspektive

Freitag, 24. Februar 2012, 11.15 Uhr Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig
 
Prof. Dr. Matthias Middell, Transnationalisierung der Doktorandenausbildung – Ein Projekt zur engeren Zusammenarbeit mit Partnern aus Ostmitteleuropa Prof. Dr. Frank Hadler, Transnationalisierung Ostmitteleuropas – Ein Problemaufriss aus historischer Perspektive Prof. Dr. Sebastian Lentz, Transnationale Räume – Wie geht die Humangeographie mit grenzüberschreitenden Phänomenen um? Prof. Dr. Matthias Middell, Schwierigkeiten einer transnationalen Geschichte Ostmitteleuropas – Ein Blick in die Werkstatt Prozesse und Bewegungen, die nationale Grenzen überschreiten, finden in der Forschung zunehmende Aufmerksamkeit. Sie werden als treibende Kraft für neue gesellschaftliche Entwicklung gewertet, von manchen aber auch als Bedrohung tradierter Formen der Souveränität mit Sorge betrachtet. Das interdisziplinäre Projekt „Das östliche Europa in transnationaler Perspektive“ fragt nach dem Umfang und den Wirkungen solcher Prozesse im Raum zwischen Ostsee und Adria. Geographen und Historiker aus Leipziger Forschungsinstituten und der Universität haben sich zusammengeschlossen, um Doktoranden aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn ein Ausbildungsprogramm anzubieten, das die transnationale Dimension ihrer Dissertationen zu stärken vermag. Das Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaftliche Forschung“ gefördert – mit der wissenschaftlichen Begutachtung der eingereichten Projekte ist die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betraut. Im Akademie-Kolloquium führen die Projektleiter in den aktuellen Stand der Forschung ein, diskutieren neue methodische Probleme und stellen exemplarisch erste Resultate des Vorhabens vor. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Interessenten sind herzlich willkommen.
 
Weitere Informationen unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-das-oestliche-europa-in-transnationaler-perspektive

Akademie-Forum: Human Enhancement – ein Weg zum Glück?

Im Rahmen der Tagung „Der Mensch der Zukunft: Hintergründe, Ziele und Probleme des Human Enhancement“ (17.–18.2.2012)

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Uwe-Frithjof Haustein (Leipzig), Peter Kunzmann (Jena), Hartmut Rosa (Jena), Elmar Schenkel (Leipzig), Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig), Hans-Ulrich Zabel (Halle) Der Mensch ist im Begriff, seine Evolution in seine eigenen Hände zu nehmen. Bio-, Nano- und Informationstechnologien machen eine technische Aufrüstung der menschlichen Natur möglich, die im Ergebnis einen „neuen Menschen“ schafft. Ist eine solche Entwicklung erstrebenswert? Führt sie die Menschheit zu größerem Glück? Wo liegen ethische Grenzen? Diese Fragen werden im Mittelpunkt des Akademie-Forums am 17.2.2012 in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig stehen. Interessenten sind herzlich willkommen.17.2.2012, 17–19 Uhr,Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-human-enhancementVeranstalter:Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften,Medizinische Fakultät, Universität Leipzigin Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Kommission „Wissenschaft und Werte“

Kontakt:Dr. Lutz ZerlingSächsische Akademie der Wissenschaften zu LeipzigKarl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigTel.: 0341 7115320E-Mail: zerling@saw-leipzig.de

Akademie-Forum: Human Enhancement – ein Weg zum Glück?

Im Rahmen der Tagung „Der Mensch der Zukunft: Hintergründe, Ziele und Probleme des Human Enhancement“ (17.–18.2.2012)

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Uwe-Frithjof Haustein (Leipzig), Peter Kunzmann (Jena), Hartmut Rosa (Jena), Elmar Schenkel (Leipzig), Pirmin Stekeler-Weithofer (Leipzig), Hans-Ulrich Zabel (Halle) Der Mensch ist im Begriff, seine Evolution in seine eigenen Hände zu nehmen. Bio-, Nano- und Informationstechnologien machen eine technische Aufrüstung der menschlichen Natur möglich, die im Ergebnis einen „neuen Menschen“ schafft. Ist eine solche Entwicklung erstrebenswert? Führt sie die Menschheit zu größerem Glück? Wo liegen ethische Grenzen? Diese Fragen werden im Mittelpunkt des Akademie-Forums am 17.2.2012 in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig stehen. Interessenten sind herzlich willkommen.17.2.2012, 17–19 Uhr,Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigWeitere Informationen unter:www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-forum-human-enhancementVeranstalter:Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften,Medizinische Fakultät, Universität Leipzigin Kooperation mit der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig,Kommission „Wissenschaft und Werte“

Kontakt:Dr. Lutz ZerlingSächsische Akademie der Wissenschaften zu LeipzigKarl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 LeipzigTel.: 0341 7115320E-Mail: zerling@saw-leipzig.de