Planet History

Author Archive for Agnes Silberhorn

Hochmittelalterliche Klöster und Orden als Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und …

Freitag, 27. Januar 2012, 11 Uhr c.t.
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig

Vorträge:
 
Prof. Dr. Gert Melville: Ratio der Gestaltung
Dr. Mirko Breitenstein: Aneignung des Unverfügbaren
 
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.
 
Klöster und religiöse Orden des Mittelalters waren Wegbereiter der Moderne – diese These vertritt ein seit 2011 an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig angesiedeltes Projekt. Viele der gesellschaftlichen Strukturen heutiger westlich geprägter Kulturen haben demnach ihren Ursprung in Klöstern und Orden, die im Mittelalter allgegenwärtig waren. Hier habe sich, so die in Dresden beheimateten Forscher, eine Elite darum bemüht, neue Antworten auf ganz verschiedene Fragen zu finden: die nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben, die nach Wesen und Charakter von Recht, die nach Schuld und Gewissen, die nach Verantwortung. Das auf fünfzehn Jahre angelegte Langzeit-Projekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften will untersuchen, welche der Antworten und Lösungen, die in Klöstern gefunden wurden, Wirkung in der Welt hatten. Die hierfür nötigen Quellen müssen die beteiligten Wissenschaftler erst aus den Archiven und Bibliotheken erschließen, können sie so aber auch zugleich der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Forschungsarbeit erfolgt in direkter Verbindung mit einer weiteren Arbeitsstelle des Projektes, die von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften getragen wird und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg beheimatet ist.Im Akademie-Kolloquium am 27. Januar 2012 stellt das Projekt seine Arbeit und ausgewählte Arbeitsergebnisse vor.
Weitere Informationen finden Sie unterwww.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-kloester-im-hochmittelalter
 
Interessenten sind herzlich willkommen.

Hochmittelalterliche Klöster und Orden als Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und …

Freitag, 27. Januar 2012, 11 Uhr c.t.
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig

Vorträge:
 
Prof. Dr. Gert Melville: Ratio der Gestaltung
Dr. Mirko Breitenstein: Aneignung des Unverfügbaren
 
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.
 
Klöster und religiöse Orden des Mittelalters waren Wegbereiter der Moderne – diese These vertritt ein seit 2011 an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig angesiedeltes Projekt. Viele der gesellschaftlichen Strukturen heutiger westlich geprägter Kulturen haben demnach ihren Ursprung in Klöstern und Orden, die im Mittelalter allgegenwärtig waren. Hier habe sich, so die in Dresden beheimateten Forscher, eine Elite darum bemüht, neue Antworten auf ganz verschiedene Fragen zu finden: die nach dem Verhältnis von Vernunft und Glauben, die nach Wesen und Charakter von Recht, die nach Schuld und Gewissen, die nach Verantwortung. Das auf fünfzehn Jahre angelegte Langzeit-Projekt „Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle“ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften will untersuchen, welche der Antworten und Lösungen, die in Klöstern gefunden wurden, Wirkung in der Welt hatten. Die hierfür nötigen Quellen müssen die beteiligten Wissenschaftler erst aus den Archiven und Bibliotheken erschließen, können sie so aber auch zugleich der interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Forschungsarbeit erfolgt in direkter Verbindung mit einer weiteren Arbeitsstelle des Projektes, die von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften getragen wird und an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg beheimatet ist.Im Akademie-Kolloquium am 27. Januar 2012 stellt das Projekt seine Arbeit und ausgewählte Arbeitsergebnisse vor.
Weitere Informationen finden Sie unterwww.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-kloester-im-hochmittelalter
 
Interessenten sind herzlich willkommen.

Akademie-Kolloquium: Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch

28.10.2011, 11.15 Uhr
Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Villa Klinkhardt Karl-Tauchnitz-Straße 104107 Leipzig
 
Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch. Ein Stück Aufklärung in Mitteldeutschland Vorträge mit anschließender Diskussion
 
Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg: Die historisch-kritische Edition des Briefwechsels Christian Wolff – Ernst Christoph Graf von Manteuffel als Projekt der Aufklärungsforschung Dr. Hanns-Peter Neumann:
Die Korrespondenz zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph von Manteuffel. Umfang, Inhalt und Bedeutung Prof. Dr. Dr. Detlef Döring: Ernst Christoph von Manteuffel und die Leipziger »Wahrheitsliebenden« um Johann Christoph Gottsched Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.
Interessenten sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen unter: www.saw-leipzig.de
Mit einer Förderung von rund 450.000 Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die historisch-kritische Edition des Briefwechsels zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph Graf von Manteuffel. Für das Projekt kooperieren die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Die Erschließung des Briefwechsels des bedeutenden Aufklärers Christian Wolff hat in der bisherigen Forschung nur geringes Interesse gefunden. Die Edition der umfangreichen Korrespondenz Wolffs mit dem Reichsgrafen Ernst Christoph von Manteuffel bildet einen wichtigen Schritt zur Änderung dieser unbefriedigenden Situation. Zugleich wird damit der immer noch verbreiteten These widersprochen, Aufkommen und Verbreitung der Aufklärung habe allein nur als ein bürgerliches Thema zu gelten. Das Engagement des Grafen für die Philosophie Wolffs belegt vielmehr die Offenheit nicht weniger Adliger für die damals modernen Entwicklungen. Der Briefwechsel kann schließlich als Einführung in die Welt der mitteldeutschen Aufklärung dienen, die im Leipziger Gottsched-Kreis eine weithin beachtete Verdichtung erfuhr.

Akademie-Kolloquium: Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch

28.10.2011, 11.15 Uhr
Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Villa Klinkhardt Karl-Tauchnitz-Straße 104107 Leipzig
 
Der Philosoph Christian Wolff und der Reichsgraf Manteuffel im Gespräch. Ein Stück Aufklärung in Mitteldeutschland Vorträge mit anschließender Diskussion
 
Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg: Die historisch-kritische Edition des Briefwechsels Christian Wolff – Ernst Christoph Graf von Manteuffel als Projekt der Aufklärungsforschung Dr. Hanns-Peter Neumann:
Die Korrespondenz zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph von Manteuffel. Umfang, Inhalt und Bedeutung Prof. Dr. Dr. Detlef Döring: Ernst Christoph von Manteuffel und die Leipziger »Wahrheitsliebenden« um Johann Christoph Gottsched Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.
Interessenten sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen unter: www.saw-leipzig.de
Mit einer Förderung von rund 450.000 Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die historisch-kritische Edition des Briefwechsels zwischen Christian Wolff und Ernst Christoph Graf von Manteuffel. Für das Projekt kooperieren die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Die Erschließung des Briefwechsels des bedeutenden Aufklärers Christian Wolff hat in der bisherigen Forschung nur geringes Interesse gefunden. Die Edition der umfangreichen Korrespondenz Wolffs mit dem Reichsgrafen Ernst Christoph von Manteuffel bildet einen wichtigen Schritt zur Änderung dieser unbefriedigenden Situation. Zugleich wird damit der immer noch verbreiteten These widersprochen, Aufkommen und Verbreitung der Aufklärung habe allein nur als ein bürgerliches Thema zu gelten. Das Engagement des Grafen für die Philosophie Wolffs belegt vielmehr die Offenheit nicht weniger Adliger für die damals modernen Entwicklungen. Der Briefwechsel kann schließlich als Einführung in die Welt der mitteldeutschen Aufklärung dienen, die im Leipziger Gottsched-Kreis eine weithin beachtete Verdichtung erfuhr.

Glauben ist menschlich – Akademie-Forum in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

 
Einführungsvorträge:
 
– Prof. Dr. Heimo Reinitzer: „Menschlich glauben“
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth: „Glauben ist menschlich“
 
Podiumsdiskussion mit:
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth, Universität Zürich / Claremont Graduate University
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf, Ludwig-Maximilians-Universität München
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder, Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn
 
– Prof. Dr. Heimo Reinitzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
 
– Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigInteressenten sind herzlich willkommen.

Glauben ist menschlich – Das Orakel in der Titelthese ist ernst gemeint: Unser Menschsein hängt davon ab, dass wir uns vertrauensvoll auf vieles verlassen können, was kulturelle Traditionen im Allgemeinen und was andere Menschen im Besonderen lehren. Wie schon die griechische Philosophie weiß, zerstört ein radikal Ungläubiger, der alles selbst kontrollieren will, das gemeinsame Wissen und Handeln, gerade auch in Wirtschaft und Gesellschaft: Ein solcher Skeptiker macht sich ironischerweise selbst ‚zum Tier’ oder gar ‚zur Pflanze’ – und das auf beliebig hohem Niveau, etwa in einem bloß instrumentellen Denken für sich. Eben daher ist es so wichtig, die Ursachen eines solchen Rückzugs in bloße Subjektivität zu vermeiden, nämlich Leichtgläubigkeit und ihren Missbrauch, besonders auch in einem religiösen Glauben, der die hochideale Form der Reflexion auf die Form des guten Lebens in allen Sätzen über einen Gott nicht versteht.

Glauben ist menschlich – Akademie-Forum in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

 
Einführungsvorträge:
 
– Prof. Dr. Heimo Reinitzer: „Menschlich glauben“
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth: „Glauben ist menschlich“
 
Podiumsdiskussion mit:
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf U. Dalferth, Universität Zürich / Claremont Graduate University
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Wilhelm Graf, Ludwig-Maximilians-Universität München
 
– Prof. Dr. Dr. h.c. Ludger Honnefelder, Humboldt-Universität zu Berlin / Institut für Wissenschaft und Ethik e.V., Bonn
 
– Prof. Dr. Heimo Reinitzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
 
– Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigInteressenten sind herzlich willkommen.

Glauben ist menschlich – Das Orakel in der Titelthese ist ernst gemeint: Unser Menschsein hängt davon ab, dass wir uns vertrauensvoll auf vieles verlassen können, was kulturelle Traditionen im Allgemeinen und was andere Menschen im Besonderen lehren. Wie schon die griechische Philosophie weiß, zerstört ein radikal Ungläubiger, der alles selbst kontrollieren will, das gemeinsame Wissen und Handeln, gerade auch in Wirtschaft und Gesellschaft: Ein solcher Skeptiker macht sich ironischerweise selbst ‚zum Tier’ oder gar ‚zur Pflanze’ – und das auf beliebig hohem Niveau, etwa in einem bloß instrumentellen Denken für sich. Eben daher ist es so wichtig, die Ursachen eines solchen Rückzugs in bloße Subjektivität zu vermeiden, nämlich Leichtgläubigkeit und ihren Missbrauch, besonders auch in einem religiösen Glauben, der die hochideale Form der Reflexion auf die Form des guten Lebens in allen Sätzen über einen Gott nicht versteht.

Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern

NS-Täterforschung und Kollektivbiografien: Lebensläufe von Wehrmachtrichtern
Akademie-Kolloquium am 23.9.2011, 11.15–13 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Weitere Informationen unter:  www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-lebenslaeufe-und-spruchpraxis-von-wehrmachtrichtern
Vortrag
Dr. Claudia Bade: Wehrmachtrichter und die „Kriegsnotwendigkeiten“
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.
 
Das Forschungsprojekt „Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern“ wurde nach der Begutachtung durch die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig in das Förderprogramm für geisteswissenschaftliche Forschung des Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst aufgenommen und wird seit 2010 gefördert. In Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden und dem Dokumentations- und Informationszentrum Torgau / Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat das Forschungsprojekt zum Ziel, eine Kollektivbiografie der Wehrmachtrichter zu erarbeiten.
Die militärische und politische Führung wies der Wehrmachtjustiz die Aufgabe zu, die Funktionsfähigkeit der Wehrmacht als Teil des NS-Regimes zu gewährleisten. Bisher ist über Werdegang, Motivation, Effizienz, Ideologie und Praxis der Wehrmachtjuristen nicht allzu viel bekannt. Dem will das Forschungsprojekt abhelfen, indem es Täterbiografien und Spruchpraxis auf empirischer Basis verbindet. Strukturen und Funktionsprinzipien werden auf der Grundlage einer Auswertung von Personal- und Prozessakten ausgewählter Kriegsgerichte analysiert. Auf diese Weise sollen Erklärungsansätze für die in der deutschen Rechtsgeschichte beispiellose Urteilsbilanz der NS-Militärjustiz entwickelt werden. Der Vortrag wird das Forschungsprojekt und seine Entstehung vorstellen, die Recherche nach Quellen beschreiben sowie Forschungsprobleme bei der Erarbeitung einer Kollektivbiografie skizzieren. Zur Veranschaulichung wird am Beispiel einiger sächsischer Wehrmachtrichter gezeigt, ob für die Richter auch Handlungsspielräume bestanden und wie ihre Karrieren – auch nach 1945 – verliefen.

Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern

NS-Täterforschung und Kollektivbiografien: Lebensläufe von Wehrmachtrichtern
Akademie-Kolloquium am 23.9.2011, 11.15–13 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Weitere Informationen unter:  www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-lebenslaeufe-und-spruchpraxis-von-wehrmachtrichtern
Vortrag
Dr. Claudia Bade: Wehrmachtrichter und die „Kriegsnotwendigkeiten“
Im Anschluss gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.Interessenten sind herzlich willkommen.
 
Das Forschungsprojekt „Lebensläufe und Spruchpraxis von Wehrmachtrichtern“ wurde nach der Begutachtung durch die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig in das Förderprogramm für geisteswissenschaftliche Forschung des Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst aufgenommen und wird seit 2010 gefördert. In Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden und dem Dokumentations- und Informationszentrum Torgau / Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat das Forschungsprojekt zum Ziel, eine Kollektivbiografie der Wehrmachtrichter zu erarbeiten.
Die militärische und politische Führung wies der Wehrmachtjustiz die Aufgabe zu, die Funktionsfähigkeit der Wehrmacht als Teil des NS-Regimes zu gewährleisten. Bisher ist über Werdegang, Motivation, Effizienz, Ideologie und Praxis der Wehrmachtjuristen nicht allzu viel bekannt. Dem will das Forschungsprojekt abhelfen, indem es Täterbiografien und Spruchpraxis auf empirischer Basis verbindet. Strukturen und Funktionsprinzipien werden auf der Grundlage einer Auswertung von Personal- und Prozessakten ausgewählter Kriegsgerichte analysiert. Auf diese Weise sollen Erklärungsansätze für die in der deutschen Rechtsgeschichte beispiellose Urteilsbilanz der NS-Militärjustiz entwickelt werden. Der Vortrag wird das Forschungsprojekt und seine Entstehung vorstellen, die Recherche nach Quellen beschreiben sowie Forschungsprobleme bei der Erarbeitung einer Kollektivbiografie skizzieren. Zur Veranschaulichung wird am Beispiel einiger sächsischer Wehrmachtrichter gezeigt, ob für die Richter auch Handlungsspielräume bestanden und wie ihre Karrieren – auch nach 1945 – verliefen.

Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte

Neue Erkenntnisse aus dem alten Ägypten:
Forschungstag der Leipziger Ägyptologie jährt sich zum 40. Mal

Programm unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/einladungen/neue-forschungen

40 Jahre Erkenntnisse aus dem alten Ägypten: Am Donnerstag, dem 26. Mai 2011, versammeln sich bereits zum 40. Mal Ägyptologen der Berliner und Leipziger Universitäten, Akademien und Museen zum Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse und -projekte. Die „Neuen Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte“ finden in diesem Jahr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig, statt. Beginn ist 10.30 Uhr.
Die Themen des Forschungstags sind weit gefächert und reichen vom „Dinner for One“, einer Studie über Speisen der Verstorbenen, die die Lebenden den Toten als Opfer darbrachten; über aktuelle Ausgrabungen in spätzeitlichen Monumentalgräbern am westlichen Nil und im Grab des Nebanensu bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Forschung zur ägyptischen Sprache. Vier antike Briefe aus dem Sommer des Jahres 760 n. Chr., die auf jüngsten Ausgrabungen in Qasr Ibrim im heutigen Sudan gefunden wurden, sind Gegenstand des Vortrags „Der Briefträger wird Ihnen alles erläutern“. Einen Höhepunkt verspricht das Abendprogramm: Um 18:15 Uhr findet im Hörsaal 8 der Leipziger Universität der alljährliche Festvortrag statt, die mittlerweile 22. Siegfried-Morenz-Gedächtnisvorlesung zum Andenken an den bedeutenden Leipziger Ägyptologieprofessor (1914–1970). In diesem Jahr spricht Prof. Heinz-Josef Thissen aus Köln/Bonn über neue Erkenntnisse zur „Schönen Literatur“ im Demotischen, der Sprachstufe des Ägyptischen zwischen dem siebten vorchristlichen und fünften nachchristlichen Jahrhundert. Dazu wird er die Forschung von Siegfried Morenz in den Mittelpunkt rücken und prüfen, wie sich unser Kenntnisstand seither entwickelt hat. Der Titel des Vortrags lautet: „‚…an Wechselwirkungen hat es nicht gefehlt.‘ Siegfried Morenz und die demotische Literatur.“ Zum Ausklang erwartet die Leipziger und ihre Gäste ein Empfang im Ägyptischen Museum im Krochhochhaus.

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Kontakt für Rückfragen:

Dr. Franziska Naether (Universität Leipzig),
Naether@uni-leipzig.de, Tel. 0341 9730-146
 

Agnes Schaefer (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig),
schaefer@saw-leipzig.de, Tel. 0341 71153-50

Akademie-Kolloquium: Multiple Secularities

Im Jahr 2009 hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein Programm zur Förderung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung in Sachsen begründet. Mit der wissenschaftlichen Begutachtung der Projekte ist die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betreut. Das in diesem Rahmen geförderte Projekt „Multiple Secularities“ stellt im Akademie-Kolloquium am 27. Mai 2011 seine Arbeit vor. Vortrag Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr: Multiple Secularities. Auf dem Weg zu einer vergleichenden Kultursoziologie der Säkularität Mit anschließender Diskussion.
Interessenten sind herzlich willkommen.
Ort:
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Zeit:
11.15–13 Uhr
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-multiple-secularities

Neue Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte

Neue Erkenntnisse aus dem alten Ägypten:
Forschungstag der Leipziger Ägyptologie jährt sich zum 40. Mal

Programm unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/einladungen/neue-forschungen

40 Jahre Erkenntnisse aus dem alten Ägypten: Am Donnerstag, dem 26. Mai 2011, versammeln sich bereits zum 40. Mal Ägyptologen der Berliner und Leipziger Universitäten, Akademien und Museen zum Austausch über aktuelle Forschungsergebnisse und -projekte. Die „Neuen Forschungen zur ägyptischen Kultur und Geschichte“ finden in diesem Jahr in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig, statt. Beginn ist 10.30 Uhr.
Die Themen des Forschungstags sind weit gefächert und reichen vom „Dinner for One“, einer Studie über Speisen der Verstorbenen, die die Lebenden den Toten als Opfer darbrachten; über aktuelle Ausgrabungen in spätzeitlichen Monumentalgräbern am westlichen Nil und im Grab des Nebanensu bis hin zu neuen Erkenntnissen aus der Forschung zur ägyptischen Sprache. Vier antike Briefe aus dem Sommer des Jahres 760 n. Chr., die auf jüngsten Ausgrabungen in Qasr Ibrim im heutigen Sudan gefunden wurden, sind Gegenstand des Vortrags „Der Briefträger wird Ihnen alles erläutern“. Einen Höhepunkt verspricht das Abendprogramm: Um 18:15 Uhr findet im Hörsaal 8 der Leipziger Universität der alljährliche Festvortrag statt, die mittlerweile 22. Siegfried-Morenz-Gedächtnisvorlesung zum Andenken an den bedeutenden Leipziger Ägyptologieprofessor (1914–1970). In diesem Jahr spricht Prof. Heinz-Josef Thissen aus Köln/Bonn über neue Erkenntnisse zur „Schönen Literatur“ im Demotischen, der Sprachstufe des Ägyptischen zwischen dem siebten vorchristlichen und fünften nachchristlichen Jahrhundert. Dazu wird er die Forschung von Siegfried Morenz in den Mittelpunkt rücken und prüfen, wie sich unser Kenntnisstand seither entwickelt hat. Der Titel des Vortrags lautet: „‚…an Wechselwirkungen hat es nicht gefehlt.‘ Siegfried Morenz und die demotische Literatur.“ Zum Ausklang erwartet die Leipziger und ihre Gäste ein Empfang im Ägyptischen Museum im Krochhochhaus.

Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Kontakt für Rückfragen:

Dr. Franziska Naether (Universität Leipzig),
Naether@uni-leipzig.de, Tel. 0341 9730-146
 

Agnes Schaefer (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig),
schaefer@saw-leipzig.de, Tel. 0341 71153-50

Akademie-Kolloquium: Multiple Secularities

Im Jahr 2009 hat das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ein Programm zur Förderung der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung in Sachsen begründet. Mit der wissenschaftlichen Begutachtung der Projekte ist die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig betreut. Das in diesem Rahmen geförderte Projekt „Multiple Secularities“ stellt im Akademie-Kolloquium am 27. Mai 2011 seine Arbeit vor. Vortrag Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr: Multiple Secularities. Auf dem Weg zu einer vergleichenden Kultursoziologie der Säkularität Mit anschließender Diskussion.
Interessenten sind herzlich willkommen.
Ort:
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig
Zeit:
11.15–13 Uhr
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/akademie-kolloquium-multiple-secularities

Akademie-Forum: Klug sparen? Wissenschaftsentwicklung in der Krise

Einführungsvorträge und Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Georg Unland, Sächsischer Staatsminister der Finanzen,Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig,Prof. Dr. Joachim Thiery, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig,Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigModeration: Sven Heitkamp, freier Jounalist
 
Die drastische Minderung des Haushaltsvolumens stellt einerseits sowohl Bund als auch Länder vor eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte, andererseits steht die Gefahr im Raum, durch eine falsche, von drastischen Einsparungen gekennzeichnete Bildungspolitik einen der stärksten Motoren für Innovationen und die langfristige Entwicklung von Wohlstandssicherung im Lande bis zum Stillstand zu drosseln. Möglicherweise jedoch gibt es durch geschickte Kombination von Finanz- und Bildungspolitik einen Weg aus diesem Dilemma. Denn es ist eine alte Weisheit, dass Krisen für eine gute Entwicklung immer auch notwendig sind. Weder soll das Akademie-Forum in die übliche Schelte der scheinbar Verantwortlichen einstimmen, noch allgemeine Überlegungen erneut wiedergeben; es geht im Gegenteil um eine differenzierte Analyse der Situation und um die zielgerichtete, methodische Suche nach praktikablen (Aus-)Wegen aus wissenschaftlicher Sicht.
Interessenten sind herzlich willkommen.

Öffentliche Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Die Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig lädt herzlich zur Öffentlichen Frühjahrssitzung in den Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig ein.

Freitag, 15.4.2011, 16–18 Uhr, Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig
Programm Olivier Messiaen (1908–1992), Quatuor pour la fin du temps (1940/41): Liturgie de cristal / Vocalise, pour l’Ange qui annonce la fin du Temps Eröffnung durch den Präsidenten Pirmin Stekeler-Weithofer Grußworte Bericht des Vizepräsidenten Heiner Kaden über die Arbeit der Akademie Einführung der neu gewählten Akademiemitglieder Verleihung des Theodor-Frings-Preises 2011 FESTVORTRAG Klaus Manger, Jena: Goethes Künstlerdrama Olivier Messiaen, Quatuor pour la fin du temps: Intermède / Fouillis d’arcs-en-ciel, pour l’Ange qui annonce la fin du Temps Henriette Störel – Klarinette Deniz Tahberer – Violine Daniel Wachsmuth – Violoncello Nora Bartosik – Klavier

Akademie-Forum: Klug sparen? Wissenschaftsentwicklung in der Krise

Einführungsvorträge und Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Georg Unland, Sächsischer Staatsminister der Finanzen,Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig,Prof. Dr. Joachim Thiery, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig,Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig / Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigModeration: Sven Heitkamp, freier Jounalist
 
Die drastische Minderung des Haushaltsvolumens stellt einerseits sowohl Bund als auch Länder vor eine der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte, andererseits steht die Gefahr im Raum, durch eine falsche, von drastischen Einsparungen gekennzeichnete Bildungspolitik einen der stärksten Motoren für Innovationen und die langfristige Entwicklung von Wohlstandssicherung im Lande bis zum Stillstand zu drosseln. Möglicherweise jedoch gibt es durch geschickte Kombination von Finanz- und Bildungspolitik einen Weg aus diesem Dilemma. Denn es ist eine alte Weisheit, dass Krisen für eine gute Entwicklung immer auch notwendig sind. Weder soll das Akademie-Forum in die übliche Schelte der scheinbar Verantwortlichen einstimmen, noch allgemeine Überlegungen erneut wiedergeben; es geht im Gegenteil um eine differenzierte Analyse der Situation und um die zielgerichtete, methodische Suche nach praktikablen (Aus-)Wegen aus wissenschaftlicher Sicht.
Interessenten sind herzlich willkommen.

Öffentliche Frühjahrssitzung der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Die Sächische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig lädt herzlich zur Öffentlichen Frühjahrssitzung in den Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig ein.

Freitag, 15.4.2011, 16–18 Uhr, Festsaal des Alten Rathauses zu Leipzig
Programm Olivier Messiaen (1908–1992), Quatuor pour la fin du temps (1940/41): Liturgie de cristal / Vocalise, pour l’Ange qui annonce la fin du Temps Eröffnung durch den Präsidenten Pirmin Stekeler-Weithofer Grußworte Bericht des Vizepräsidenten Heiner Kaden über die Arbeit der Akademie Einführung der neu gewählten Akademiemitglieder Verleihung des Theodor-Frings-Preises 2011 FESTVORTRAG Klaus Manger, Jena: Goethes Künstlerdrama Olivier Messiaen, Quatuor pour la fin du temps: Intermède / Fouillis d’arcs-en-ciel, pour l’Ange qui annonce la fin du Temps Henriette Störel – Klarinette Deniz Tahberer – Violine Daniel Wachsmuth – Violoncello Nora Bartosik – Klavier

150 Jahre „Codex diplomaticus Saxoniae“ – Festliche Präsentation

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Dresden, laden anlässlich des 150. Gründungsjubiläums des „Codex diplomaticus Saxoniae“ zur festlichen Präsentation der neu erschienenen Bände in die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ein. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, wird ein Grußwort sprechen; den Festvortrag hält Prof. Dr. Theo Kölzer, Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique.
 
Montag, 7. Februar 2011, 10.00 Uhr, Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden
PROGRAMM
Begrüßung Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Prof. Dr. Enno Bünz, Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.
 
GrußwortStanislaw Tillich,Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Präsentation der neu erschienenen Bände Oliver Waffender, Hannover Verlag Hahnsche Buchhandlung Festvortrag
»Urkundeneditionen heute?!«
Prof. Dr. Theo Kölzer, Bonn Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique
Musikalische Umrahmung: Ensemble Baroccolo Petra Andrejewski (Oboe), Signe Dietze (Violine), Frieder Stange (Violoncello)Im Anschluss kleiner Empfang.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 26.1.2011 an sekretariat@saw-leipzig.de.
 
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/codex
 
 
Der „Codex diplomaticus Saxoniae“ wurde am 6. November 1860 durch Beschluss des Sächsischen Landtags als Vorhaben der Sächsischen Staatsregierung begründet. Er bildet die maßgebliche Edition der mittelalterlichen Urkunden der Markgrafen von Meißen, Kurfürsten von Sachsen und Landgrafen von Thüringen, der Urkunden der Städte und geistlichen Institutionen Sachsens sowie der Papsturkunden in Sachsen. Das breit angelegte Urkundenwerk erlebte vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Erscheinen zahlreicher Bände eine einzigartige Blüte, kam aber nach 1918 und erst recht nach 1945 weitestgehend zum Erliegen. Erst nach der friedlichen Revolution und der Gründung des Freistaates Sachsen 1989/90 waren wieder günstigere Voraussetzungen gegeben. Seitdem haben sich die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. seine Fortführung zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Als erstes Ergebnis konnten vor Kurzem – erstmals nach fast 70 Jahren – drei neue Urkunden-Bände vorgelegt werden. Ihr Erscheinen bietet den Anlass, das 150. Gründungsjubiläum des „Codex diplomaticus Saxoniae“ auch in der breiteren Öffentlichkeit als den Wiederbeginn dieses für die sächsische, deutsche und europäische Geschichte des Mittelalters zentralen Grundlagenwerks zu begehen.

150 Jahre „Codex diplomaticus Saxoniae“ – Festliche Präsentation

Die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V., Dresden, laden anlässlich des 150. Gründungsjubiläums des „Codex diplomaticus Saxoniae“ zur festlichen Präsentation der neu erschienenen Bände in die Sächsische Staatskanzlei in Dresden ein. Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, wird ein Grußwort sprechen; den Festvortrag hält Prof. Dr. Theo Kölzer, Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique.
 
Montag, 7. Februar 2011, 10.00 Uhr, Sächsische Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden
PROGRAMM
Begrüßung Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Prof. Dr. Enno Bünz, Direktor des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V.
 
GrußwortStanislaw Tillich,Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Präsentation der neu erschienenen Bände Oliver Waffender, Hannover Verlag Hahnsche Buchhandlung Festvortrag
»Urkundeneditionen heute?!«
Prof. Dr. Theo Kölzer, Bonn Ehrenpräsident der Commission Internationale de Diplomatique
Musikalische Umrahmung: Ensemble Baroccolo Petra Andrejewski (Oboe), Signe Dietze (Violine), Frieder Stange (Violoncello)Im Anschluss kleiner Empfang.
Wir bitten um Anmeldung bis zum 26.1.2011 an sekretariat@saw-leipzig.de.
 
Weitere Informationen unter www.saw-leipzig.de/aktuelles/codex
 
 
Der „Codex diplomaticus Saxoniae“ wurde am 6. November 1860 durch Beschluss des Sächsischen Landtags als Vorhaben der Sächsischen Staatsregierung begründet. Er bildet die maßgebliche Edition der mittelalterlichen Urkunden der Markgrafen von Meißen, Kurfürsten von Sachsen und Landgrafen von Thüringen, der Urkunden der Städte und geistlichen Institutionen Sachsens sowie der Papsturkunden in Sachsen. Das breit angelegte Urkundenwerk erlebte vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Erscheinen zahlreicher Bände eine einzigartige Blüte, kam aber nach 1918 und erst recht nach 1945 weitestgehend zum Erliegen. Erst nach der friedlichen Revolution und der Gründung des Freistaates Sachsen 1989/90 waren wieder günstigere Voraussetzungen gegeben. Seitdem haben sich die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. seine Fortführung zur gemeinsamen Aufgabe gemacht. Als erstes Ergebnis konnten vor Kurzem – erstmals nach fast 70 Jahren – drei neue Urkunden-Bände vorgelegt werden. Ihr Erscheinen bietet den Anlass, das 150. Gründungsjubiläum des „Codex diplomaticus Saxoniae“ auch in der breiteren Öffentlichkeit als den Wiederbeginn dieses für die sächsische, deutsche und europäische Geschichte des Mittelalters zentralen Grundlagenwerks zu begehen.

Islam – Mythos und Wirklichkeit

Eine gemeinsame Veranstaltung von Geisteswissenschaft im Dialog und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
 
Freitag, 18.2.2011, 17-19 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Villa Klinkhardt, Karl-Tauchnitz-Str. 1,
04107 Leipzig
 

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam, Christian-Albrechts Universität zu Kiel
Prof. Stefan Leder, Direktor des Orient-Instituts Beirut
Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Freie Universität Berlin, Projektleiterin des Akademie-Projekts „Corpus Coranicum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Prof. Dr. Bülent Uçar, Universität Osnabrück, Mitglied der Deutschen Islam Konferenz
Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Moderation: Mechthild Baus, Mitteldeutscher Rundfunk, MDR Figaro (angefragt)

Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.
 
 
Weitere Informationen unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/islam-mythos-und-wirklichkeit

Um Anmeldung wird gebeten: neschke@leibniz-gemeinschaft.de
www.geisteswissenschaft-im-dialog.de

Islam – Mythos und Wirklichkeit

Eine gemeinsame Veranstaltung von Geisteswissenschaft im Dialog und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
 
Freitag, 18.2.2011, 17-19 Uhr, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Villa Klinkhardt, Karl-Tauchnitz-Str. 1,
04107 Leipzig
 

Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Anja Pistor-Hatam, Christian-Albrechts Universität zu Kiel
Prof. Stefan Leder, Direktor des Orient-Instituts Beirut
Prof. Dr. Angelika Neuwirth, Freie Universität Berlin, Projektleiterin des Akademie-Projekts „Corpus Coranicum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Prof. Dr. Bülent Uçar, Universität Osnabrück, Mitglied der Deutschen Islam Konferenz
Prof. Dr. Pirmin Stekeler-Weithofer, Universität Leipzig, Präsident der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Moderation: Mechthild Baus, Mitteldeutscher Rundfunk, MDR Figaro (angefragt)

Im Anschluss gibt es einen kleinen Umtrunk.
 
 
Weitere Informationen unter:
www.saw-leipzig.de/aktuelles/islam-mythos-und-wirklichkeit

Um Anmeldung wird gebeten: neschke@leibniz-gemeinschaft.de
www.geisteswissenschaft-im-dialog.de