Planet History

Autor: Berit Pohns

Ein Befreiungskleid aus Mulhouse

Ein Befreiungskleid aus Mulhouse

In Kleidung ist bis heute ein Code der Zugehörigkeit eingeschrieben. So erzählt ein Befreiungskleid aus Mulhouse von einem Bekenntnis zur französischen Staatsbürgerschaft während der wechselvollen politischen Geschichte des Elsass. Marie Czarnikow, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“, schreibt zu diesem Thema auf dem Blog.

Gespräche im Park

Gespräche im Park

Zwei Kolleg*innen aus dem Fachbereich Bildung und Vermittlung im Deutschen Historischen Museum sind durch verschiedene Berliner Parks gegangen und haben die Meinung der Parkbesucher*innen zum Thema Staatsbürgerschaft aufgenommen. Die Stimmen werden als Teil der Intervention „Gespräche im Park“ in der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789“ präsentiert.

Wozu das denn? Ausreisedokument für eine Polin jüdischer Herkunft

Wozu das denn? Ausreisedokument für eine Polin jüdischer Herkunft

In den 1960er-Jahren lebten in der Volksrepublik Polen noch etwa 30.000 Jüdinnen*Juden. Während die meisten Holocaust-Überlebenden emigriert waren, waren die in Polen Verbliebenen stark heimatverbunden, urban und oft gut ausgebildet; viele hatten Karriere in Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Wissenschaft gemacht. Umso drastischer traf sie die antisemitische Kampagne ab 1968, die von der Kommunistischen Partei Polens ausging. In unserer Reihe „Wozu das denn?” stellt Historiker Dariusz Stola das Ausreisedokument von Anna Trachtenherz vor, die mit ihrer Familie im Rahmen der Kampagne ausreiste und welches in der Ausstellung „Staatsbürgerschaften. Frankreich, Polen, Deutschland seit 1789” zu sehen ist.

Eine „türkische Bäckerei mit deutschem Material nach deutschem Muster“

Eine „türkische Bäckerei mit deutschem Material nach deutschem Muster“

Schon im Ersten Weltkrieg war der militärische Austausch von Material zwischen Verbündeten ein gängiges Mittel zur gegenseitigen Unterstützung. Die hinterlassenen Schriftstücke eines deutschen Feldbäckers, der für den Angriff der Mittelmächte auf das Königreich Rumänien einer türkischen Division zugeteilt wurde, geben Einblicke über den streckenweise schwierigen Hergang eines solchen Austausches, wie Nico Geisen, Volontär der Sammlung, in diesem Beitrag schildert.