Planet History

Author Archive for Dr. Nora Hilgert

Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter. Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin?

DIGIMET 2017, 25./26. September 2017, Berlin

Veranstalter: Leibniz-Wettbewerbsprojekt „Welt der Kinder“ (koordiniert am GEI Braunschweig); Deutsches Historisches Institut Washington, DC (DHIW); Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Facharbeitsgruppe Geschichte in CLARIN-D; AG „Digitale Geschichtswissenschaft“ im VHD
Ort: Humboldt-Universität, Friedrichstraße 191-193, Seminarraum 5009, Berlin
Das Projekt „Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern zwischen 1850 und 1918“ evaluierte in den letzten Jahren digitale Werkzeuge für ihren Nutzen mit Blick auf geschichtswissenschaftliche Fragestellungen. Zum Abschluss organisiert das Projekt in Kooperation mit Vertretern sowohl der digitalen wie der klassischen Geschichtswissenschaften eine Tagung, die über das Projekt hinausreicht und Grundfragen methodenbewusster historischer Forschung adressiert. Führende Vertreter des Faches diskutierten gemeinsam mit jüngeren Historiker/innen Nutzen, Grenzen und Implikationen digitaler Werkzeuge und Methoden für die Geschichtswissenschaft, in der die Diskussion um große Datenmengen und der Umgang mit Methoden und Theorien aus verschiedenen disziplinären Kontexten eine lange Tradition hat. Gegenwärtig jedoch evoziert die fortschreitende Digitalisierung und die Etablierung von Digital Humanities an vielen Universitäten des In- und Auslandes Fragen und Herausforderungen, die für das Fach neu sind, die nach neuen Arbeitsweisen verlangen und Historiker/innen fordern, den Methodenkanon ihres Faches kritisch zu reflektieren und ggf. zu erweitern.
Ziel der Veranstaltung ist es, damit verbundene Chancen, Probleme und Herausforderungen für die Weiterentwicklung der historischen Geisteswissenschaften zu erörtern und insbesondere die Fragen zu adressieren, wie und warum sich der „Werkzeugkasten“ der Geschichtswissenschaft im Zeitalter der Digitalität verändert hat bzw. verändern sollte. Hierbei werden in einzelnen Sektionen verschiedene Anwendungsbereiche sowie die aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen diskutiert:
In fünf thematischen Feldern wird ein intensiver Austausch zu diesen Grundfragen der Disziplin stattfinden. Im Zentrum stehen: Digitalen Quellen bzw. Werkzeuge und die Notwendigkeit der Erweiterung der historischen Quellenkritik, Herausforderungen von Born Digital Sources, neue Forschungsstrukturen, Arbeitsweisen und Herausforderungen der Interdisziplinarität, Aufbau und Sicherung fachbezogener digitaler Forschungsinfrastrukturen, Finanzierung und rechtliche Bedingungen einer Digitalen Geschichtswissenschaft sowie Lehre und Ausbildung der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter.
Die Konferenz schließt ab mit einer Podiumsdiskussion. Die Teilnehmer werden die Ergebnisse der Konferenz auch international rahmen und gegenwärtige Herausforderungen der digitalen Geschichtswissenschaften in Deutschland im Kontext neuerer Entwicklungen in anderen europäischen Ländern (Österreich, Schweiz) und Nordamerikas auf dem Podium wie auch mit dem Publikum diskutieren.

Call for Posters: Doktorandenforum auf dem 52. Deutschen Historikertag 2018

Das Doktorandenforum hat sich mittlerweile zu einer festen Größe auf dem Historikertag entwickelt und soll auf dem 52. Deutschen Historikertag in Münster (25.-28. September 2018) seine Fortsetzung finden. Damit wird einer begrenzten Anzahl von Doktorand/innen der Geschichtswissenschaft die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsvorhaben einer breiten Fachöffentlichkeit in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen und darüber hinaus Kontakte für ihre weitere berufliche Zukunft zu knüpfen. Der Historikerverband möchte auf diese Weise qualitativ herausragende und innovative Projekte unterstützen. Bewerben können sich Doktorand/innen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden.Die Auswahl zur Aufnahme in das Doktorandenforum erfolgt durch den Ausschuss des Historikerverbandes (VHD). Ausschlaggebend sind ein überzeugendes und schlüssig dargelegtes Dissertationsvorhaben mit den zentralen Forschungsthesen (Abstract von ca. 1.000 Zeichen) sowie ein Entwurf des Posters mit Angaben zum inhaltlichen Aufbau (Gliederung, Unterkapitel) sowie zur grafischen Umsetzung (Text/Bild-Gestaltung). Die angenommenen Bewerber/innen werden im Frühjahr 2018 benachrichtigt und erhalten eine Handreichung mit Hinweisen sowie den Kriterien für die formale Gestaltung der Poster. Die Poster werden einer Jury auf dem Historikertag in einem Kurzvortrag präsentiert. Die besten Präsentationen werden prämiert.BewerbungsinformationenBewerbungsschluss: 15.12.2017Umfang der Bewerbungsunterlagen: max. 2 Seiten DIN A41.Seite: Name, Anschrift inkl. Email-Adresse, Titel des Projekts, Betreuer/in, Projektskizze im Umfang von max. 200 Wörtern2.Seite: Entwurf einer Posterpräsentation des PromotionsprojektsArt der Bewerbung: E-Mail-Attachement im PDF-Format (keine anderen Dateiformate)E-Mail: doktoranden@historikertag.deBei Rückfragen stehen Ihnen die Geschäftsstellen des Historikertages und des Historikerverbandes gerne zur Verfügung: info@historikertag.de / info@historikerverband.de.

Geisteswissenschaft auf einem Poster

Das Doktorandenforum des 51. Historikertags (2016) in Hamburg

Zur Förderung qualitativ herausragender und innovativer Projekte des wissenschaftlichen Nachwuchses aller historischen Disziplinen hatte der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands im Rahmen des Deutschen Historikertages wieder zum Doktorandenforum aufgerufen. Doktorandinnen und Doktoranden hatten die Möglichkeit, ihre Forschungsvorhaben in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen. Bewerben konnten sich Promovierende, die sich in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden. Ausschlaggebend für die Auswahl sind die Qualität des Dissertationsprojektes sowie die inhaltliche und optische Gestaltung des Posters. Die besten Präsentationen wurden mit Unterstütztung der Gerda Henkel Stiftung prämiert. Im Folgenden eine Auswahl der eingereichten Plakate in alphabethischer Reihenfolge.

Wie nachhaltig ist die Exzellenzinitiative für die Geisteswissenschaften?

Die Exzellenzinitiative des Bundes soll nach Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in eine dritte Phase gehen. Umfasste das Programm bisher drei große Förderlinien, die Graduiertenschulen, die Exzellenzcluster sowie die Zukunftskonzepte der Universitäten, wird sich in der zukünftigen Exzellenzstrategie einiges verändern. Entsprechend den Empfehlungen eines internationalen Evaluationsgremiums unter Vorsitz von Dieter Imboden soll das Format der  Graduiertenschule zur Förderung von Postgraduierten und Postdoktoranden ersatzlos gestrichen. Neu in die Förderung aufgenommen wird hingegen die „Exzellenzuniversität“. In der Begründung für die Fortführung des Programms heißt es von Seiten der GWK: „Das neue Exzellenzprogramm wird die Spitzenforschung an deutschen Universitäten weiter voranbringen und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit als Wissenschaftsstandort stärken.“
 
Das Ziel der Stärkung der Universitäten ist unter allen Beteiligten sicherlich unbestritten. Kritik entzündet sich an der Frage, ob und wie nachhaltig die Exzellenzinitiative die Wissenschaft und insbesondere die Geisteswissenschaften unterstützt, oder ob sie diese sogar in negativer Weise betrifft. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die neue Exzellenzstrategie auf den wissenschaftlichen Mittelbau und dessen berufliche Perspektiven haben wird.
 
Der VHD wird am 5. Oktober 2016 an der Goethe-Universität Frankfurt im Renate-von-Metzler-Saal ab 17.15 Uhr über dieses Thema diskutieren mit:
 
Prof. Dr. Birgitta Wolff
Präsidentin der Goethe-Universität
 
Prof. Dr. Peter Strohschneider
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
 
Dr. Ulrich Schüller
Abteilungsleiter „Wissenschaftsystem“, Bundesministerium für Bildung und Forschung
 
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel
Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München
 
Prof. Dr. Tilmann Reitz
Professur für Wissenssoziologie und Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
 
Jan-Martin Wiarda (Moderation)
Freier Journalist
 
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@historikerverband.de.
 
Der Renate-von-Metzler-Saal befindet sich auf dem Campus Westend, Casinogebäude, Theodor-W.-Adorno-Platz 2a, 60323 Frankfurt am Main.

51. Deutscher Historikertag eröffnet

Leitthema „Glaubensfragen“

Vom 20.–23. September 2016 findet der 51. Deutsche Historikertag an der Universität Hamburg statt. Mit mehr als 3.500 Besucherinnen und Besuchern ist der Historikertag der größte geisteswissenschaftliche Kongress Europas. Veranstaltet wird er vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) gemeinsam mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD).

51. Deutscher Historikertag „Glaubensfragen“

20. bis 23. September | Universität Hamburg

In der Zeit vom 20. bis 23. September 2016 findet an der Universität Hamburg der 51. Deutsche Historikertag statt. Er steht unter dem Motto „Glaubensfragen“. Mit dem Motto sind religionshistorische, aber auch wissenschaftsgeschichtliche und geistesgeschichtliche Arbeitsfelder angesprochen, zugleich lädt das Motto zu einer Selbstreflexion über die Grundlagen des Faches ein. Partnerland des kommenden 51. Deutschen Historikertages wird Indien sein.

History Slam auf dem 51. Deutschen Historikertag

Ihr Forschungsprojekt gehört auf die große Bühne ? Verlassen Sie Ihren Schreibtisch und präsentieren Ihre Forschung beim History Slam des 51. Deutschen Historikertages. Am 21. 9. 2016 um 21 Uhr gewinnt die junge Geschichtswissenschaft im Klub Uebel & Gefährlich ein neues Gesicht: Sechs Historiker/innen haben die Chance, ihre Themen im Rahmen eines Slams vorzustellen.
 
Bewerben Sie sich noch bis 1. Juli 2016 (siehe unten).
 
Was ist der History Slam ? Beim History Slam geht es um eine pointierte und unterhaltsame Darstellung Ihres Projektes. Sie bringen Ihre Forschungsarbeit in einer 10-minütigen Präsentation dem Publikum nahe. Erlaubt sind alle Methoden und Requisiten, die Sie dabei unterstützen, ihr Thema fachkundig und lebendig darzustellen.
 
Wie unterstützen wir Sie ? Bühnenerfahrung ist keine Voraussetzung. Um Ihnen das Format „History Slam“ zu erklären und die Präsentationen gemeinsam zu entwickeln, bieten wir vorab einen zweitägigen Workshop (5./6. September) an. Der Workshop wird von Dr. Julia Offe durchgeführt, die das Format des Science Slams maßgeblich mitentwickelt und in Deutschland etabliert hat.
 
Teilnahme Falls Sie Interesse haben, am History Slam teilzunehmen, senden Sie uns eine E-Mail mit einem kurzen Abriss Ihres Themas (drei bis vier Sätze) und Stichpunkten zur Person an doktoranden@historikertag.de bis zum 1. Juli 2016. Die Einladung zur Teilnahme gilt allen Doktorandinnen und Doktoranden, die historisch arbeiten. Auch in ihrer Masterarbeit fortgeschrittene Studierende können sich bewerben.
 
Unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung

History Slam auf dem 51. Deutschen Historikertag

Ihr Forschungsprojekt gehört auf die große Bühne ? Verlassen Sie Ihren Schreibtisch und präsentieren Ihre Forschung beim History Slam des 51. Deutschen Historikertages. Am 21. 9. 2016 um 21 Uhr gewinnt die junge Geschichtswissenschaft im Klub Uebel & Gefährlich ein neues Gesicht: Sechs Historiker/innen haben die Chance, ihre Themen im Rahmen eines Slams vorzustellen.
 
Bewerben Sie sich noch bis 1. Juli 2016 (siehe unten).
 
Was ist der History Slam ? Beim History Slam geht es um eine pointierte und unterhaltsame Darstellung Ihres Projektes. Sie bringen Ihre Forschungsarbeit in einer 10-minütigen Präsentation dem Publikum nahe. Erlaubt sind alle Methoden und Requisiten, die Sie dabei unterstützen, ihr Thema fachkundig und lebendig darzustellen.
 
Wie unterstützen wir Sie ? Bühnenerfahrung ist keine Voraussetzung. Um Ihnen das Format „History Slam“ zu erklären und die Präsentationen gemeinsam zu entwickeln, bieten wir vorab einen zweitägigen Workshop (5./6. September) an. Der Workshop wird von Dr. Julia Offe durchgeführt, die das Format des Science Slams maßgeblich mitentwickelt und in Deutschland etabliert hat.
 
Teilnahme Falls Sie Interesse haben, am History Slam teilzunehmen, senden Sie uns eine E-Mail mit einem kurzen Abriss Ihres Themas (drei bis vier Sätze) und Stichpunkten zur Person an doktoranden@historikertag.de bis zum 1. Juli 2016. Die Einladung zur Teilnahme gilt allen Doktorandinnen und Doktoranden, die historisch arbeiten. Auch in ihrer Masterarbeit fortgeschrittene Studierende können sich bewerben.
 
Unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung

Revolution und Krieg (5)

Abschlussvortrag

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil VII unserer Serie beinhaltet Abschlussvortrag der Konferenz:
Andreas KAPPELER, University of Vienna

Revolution und Krieg (5)

Maidan – Konstruktion und Rekonstruktion

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil VI unserer Serie beinhaltet die Podiumsdiskussion: Maidan – Konstruktion und Rekonstruktion Andriy V. PORTNOV, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/ historians.in.ua, Kyiv -Dnipropetrovsk  Ilya GERASIMOV, Ab Imperio Quarterly, Chicago & Kazan Vitaly PORTNIKOV, Kyiv (chair)

Maidan – Konstruktion und Rekonstruktion

Podiumsdiksussion „Revolution und Krieg“ Teil V

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil VI unserer Serie beinhaltet die Podiumsdiskussion: Maidan – Konstruktion und Rekonstruktion Andriy V. PORTNOV, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/ historians.in.ua, Kyiv -Dnipropetrovsk  Ilya GERASIMOV, Ab Imperio Quarterly, Chicago & Kazan Vitaly PORTNIKOV, Kyiv (chair)

Zwischen Revolution und Krieg: Die große europäische Transformation und die Ukraine seit 1989

Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil IV unserer Serie beinhaltet Vorträge und Diskussionen des Panels: Zwischen Revolution und Krieg: Die große europäische Transformation und die Ukraine seit 1989
Marci SHORE, Yale University Philipp THER, University of Vienna (vorgelesen durch Franziska Davies)Yaroslav HRYTSAK, Ukrainian Catholic University, Lviv (chair)

Weltkriege und Weltrevolution: Europa und die Ukraine 1914–1945

Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil III unserer Serie beinhaltet Vorträge und Diskussion des Panels: Weltkriege und Weltrevolution: Europa und die Ukraine 1914–1945
Yuri SHAPOVAL, National Academy of Sciences of Ukraine, Kyiv (vorgelesen durch Prof. Dr. Thomas BOHN)Tanja PENTER, Heidelberg UniversityWlodzimierz BORODZIEJ, Imre Kertész Kolleg Jena (chair)

War and Crisis: The Ukraine in Europe in the 17th century

Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil II unserer Serie beinhaltet Vorträge und Diskussion zu dem Panel Die Ukraine in Europa im 17. Jahrhundert / War and Crises: The Ukraine in Europe in the 17th century:
 
Einführung Yaroslav Hrytsak (Ukrainian Catholic University, Lviv)
Frank SYSYN, University of AlbertaRicarda VULPIUS, Ludwig Maximilians University MünchenGuido HAUSMANN, Ludwig Maximilians University München (chair)

Revolution und Krieg: Eröffnung mit Prof. Dr. Timothy Snyder

Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzten sich Historikerinnen und Historiker am 28. und 29. Mai 2015 in Berlin mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.
 
Die Konferenz fand am 28./29. Mai 2015 in Berlin in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (München/Regensburg) statt und ist Teil der Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
 
Teil I unserer Serie beinhaltet:
Eröffnungsvortrag / Opening Lecture: Timothy SNYDER, Yale University

Call for Posters: Doktorandenforum auf dem 51. Deutschen Historikertag

Das Doktorandenforum des Historikertages hat sich mittlerweile zu einer festen Größe auf dem Historikertag entwickelt und soll auf dem 51. Deutschen Historikertag seine Fortsetzung finden. Damit wird einer begrenzten Anzahl von Doktorand/innen der Geschichtswissenschaft die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsvorhaben einer breiten Fachöffentlichkeit in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen und darüber hinaus Kontakte für ihre weitere berufliche Zukunft zu knüpfen. Der Historikerverband möchte auf diese Weise qualitativ herausragende und innovative Projekte unterstützen. Bewerben können sich Doktorand/innen, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden.
 
Die Auswahl zur Aufnahme in das Doktorandenforum erfolgt durch den Ausschuss des Historikerverbandes (VHD). Ausschlaggebend sind ein überzeugendes und schlüssig dargelegtes Dissertationsvorhaben mit den zentralen Forschungsthesen (Abstract von ca. 1.000 Zeichen) sowie ein Entwurf des Posters mit Angaben zum inhaltlichen Aufbau (Gliederung, Unterkapitel) sowie zur grafischen Umsetzung (Text/Bild-Gestaltung). Die angenommenen Bewerber/innen werden im Frühjahr 2016 benachrichtigt und erhalten eine Handreichung mit Hinweisen sowie den Kriterien für die formale Gestaltung der Poster. Die Poster werden einer Jury auf dem Historikertag in einem Kurzvortrag präsentiert. Die besten Präsentationen werden prämiert.
 
Bewerbungsinformationen:
Bewerbungsschluss: 15.12.2015
 
Umfang der Bewerbungsunterlagen: max. 2 Seiten DIN A41. Seite: Name, Anschrift inkl. Email-Adresse, Titel des Projekts, Betreuer/in, Projektskizze im Umfang von ca. 1000 Zeichen2. Seite: Entwurf einer Posterpräsentation des Promotionsprojekts
Art der Bewerbung: E-Mail-Attachement im PDF-Format (keine anderen Dateiformate)
E-Mail: info@historikertag.de
Bei Rückfragen steht Ihnen die Geschäftsführerin des Historikertages 2016, Frau Alexandra Köhring, unter der E-Mail: info@historikertag.de gerne zur Verfügung.
 
Kontakt
Universität HamburgFachbereich Geschichte51. Deutscher Historikertag 2016Organisationsbüro, Alexandra KöhringJohnsallee 3520148 Hamburg
Tel: E-Mail: info@historikertag.de

Ausschreibung des Carl-Erdmann-Preises und des Hedwig-Hintze-Preises

Auch auf dem 51. Deutschen Historikertag, der vom 20. bis 23. September 2016 an der Universität Hamburg stattfindet, wird der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. Preise für herausragende Forschungsarbeiten aus dem Gesamtgebiet der Geschichtswissenschaft vergeben. Es werden bis zu zwei Preise für die besten Habilitationsschriften (Carl-Erdmann-Preis) und ein Preis für die beste Dissertation (Hedwig-Hintze-Preis) verliehen.

Revolution und Krieg: Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa / Revolution and War: Ukraine and the Great Transformation of Modern Europe

Berlin, 28./29. Mai 2015

Eine der wichtigsten Aufgaben der Historiografie der Ukraine heute, ist die Verortung ihrer Geschichte in transnationalen Bezügen. Dazu leistet die international hochkarätig besetzte Konferenz „Revolution und Krieg. Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa“ einen Beitrag. In vier Sektionen setzen sich Historikerinnen und Historiker mit der ukrainischen Geschichte im Rahmen europäischer Transformationsprozesse vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert auseinander. Eckpunkte der wissenschaftlichen Debatte bilden Zäsuren wie der 30-jährige Krieg, 1618-1648, der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Entwicklung der Ukraine seit 1989.Anmeldung bis 18. Mai 2015 unter info@historikerverband.de.One of the greatest tasks involved in writing the history of Ukraine today is to situate it in its transnational context. To this end, this high-calibre international conference, ‘Revolution and War: The Ukraine and the Great Transformation of Modern Europe’, aims to make an important contribution. In the course of four section, participating historians will engage the history of Ukraine in the context of Europe’s transformations from the seventeenth to the twentieth century. The cornerstones for this examination will be the Thirty Years’ War (1618 to 1648), the First and the Second World Wars, and the development of Ukraine since 1989. Please register by 18 May 2015: info@historikerverband.de.
 
Ort: Georges-Casalis-Saal, Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin
 
28./29. Mai 2015——-Donnerstag, 28. Mai 2015 / Thursday 28 May 201518.30–20.00    Eröffnungsvortrag / Opening LectureTimothy SNYDER, Yale UniversityRespondentsYaroslav HRYTSAK, Lemberg UniversityMartin SCHULZE WESSEL, Ludwig Maximilians University MunichFreitag, 29. Mai 2015 / Friday 29 May 20159.00–9.15           Begrüßung / Welcoming AddressYaroslav HRYTSAK, Lemberg UniversityJoachim VON PUTTKAMER, Imre Kertész Kolleg Jena9.15–11.15           Krieg und Krise: Die Ukraine in Europa 1618–1648 / War and Crises: The Ukraine in Europe 1618–1648Frank SYSYN, University of TorontoRicarda VULPIUS, Ludwig Maximilians University MünchenAndreas KAPPELER, University of Vienna (chair) 11.15–13.00    Weltkriege und Weltrevolution: Europa und die Ukraine 1914–1945 / World Wars and World Revolution: Europe and Ukraine 1914–1945Yuri SHAPOVAL, University, National Academy of Sciences of UkraineTanja PENTER, Heidelberg UniversityWlodzimierz BORODZIEJ, Imre Kertész Kolleg Jena (chair)13.00–14.00     Mittagspause / Lunch Break14.00–16.00     Zwischen Revolution und Krieg: Die große europäische Transformation und die Ukraine seit 1989 / Between Revolution and War: The Great European Transformation and Ukraine since 1989Marci SHORE, Yale University Philipp THER, University of Vienna Yaroslav HRYTSAK, Lemberg University (chair)16.00–18.00     Round Table: Maidan – Konstruktion und Rekonstruktion / Roundtable: Maidan – Construction and ReconstructionAndriy V. PORTNOV, Berlin  Ilya GERASIMOV, Center for the Study of Nationalism and Empire, Kiev Vitaly PORTNIKOV, Kiev (chair)18.00–18.30     Abschlussvortrag / Closing LectureAndreas KAPPELER, University of ViennaEine Konferenz der Deutsch-Ukrainischen Historikerkomission im VHD, dem Imre Kertész Kolleg Jena und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien München/Regensburg.

Aufruf zur Einreichung von Sektionsvorschlägen für den 51. Deutschen Historikertag in Hamburg

Der 51. Deutsche Historikertag wird in der Zeit vom 20. bis 23. September 2016 an der Universität Hamburg stattfinden. Auch für diesen Historikertag haben Vorstand und Ausschuss des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) ein Motto gewählt, das als Orientierung bei der Beantragung von Sektionen dienen mag. Es lautet: „Glaubensfragen“.
 

Aufruf zur Einreichung von Sektionsvorschlägen für den 51. Deutschen Historikertag in Hamburg

Der 51. Deutsche Historikertag wird in der Zeit vom 20. bis 23. September 2016 an der Universität Hamburg stattfinden. Auch für diesen Historikertag haben Vorstand und Ausschuss des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) ein Motto gewählt, das als Orientierung bei der Beantragung von Sektionen dienen mag. Es lautet: „Glaubensfragen“.
 

Familie und Hochschulberuf

Wie familientauglich sind die Hochschulen in Deutschland? Lässt sich der Hochschulberuf mit Familie vereinbaren? Wie sieht es in anderen Ländern aus? Über diese und weiterführende Fragen diskutieren die Osteuropahistorikerinnen Prof. Dr. Rosa Magnusdottir (Universität Aarhus) und Dr. Ricrada Vulpius (LMU München) sowie der Soziologe Prof. Dr. Thomas Hinz (Universität Konstanz). Dabei geht es unter anderem um Arbeitszeitmodelle, soziale Leistungen und praktische Fragen, wie beispielsweise die Versorgung und Betreuung von Kindern. Das Gespräch moderiert die Historikerin PD Dr. Dagmar Ellerbrock (MPI für Bildungsforschung Berlin).

Das deutsche Lehrstuhlsystem im internationalen Vergleich

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren. Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte. Die Journalistin Heike Schmoll diskutiert angesichts dessen mit Prof. Dr. Etienne François (FU Berlin), Prof. Dr. Sven Dupré (FU Berlin), Prof. Dr. Thomas Mergel (HU Berlin), Prof. Dr. Jürgen Zöllner (Stiftung Charité) und Dr. Cornelis Menke (Junge Akademie/Universität Bielefeld) über Zustand und Perspektiven des Lehrstuhlsystems in Deutschland im internationalen Vergleich.

Das deutsche Lehrstuhlsystem im internationalen Vergleich

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren. Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte. Die Journalistin Heike Schmoll diskutiert angesichts dessen mit Prof. Dr. Etienne François (FU Berlin), Prof. Dr. Sven Dupré (FU Berlin), Prof. Dr. Thomas Mergel (HU Berlin), Prof. Dr. Jürgen Zöllner (Stiftung Charité) und Dr. Cornelis Menke (Junge Akademie/Universität Bielefeld) über Zustand und Perspektiven des Lehrstuhlsystems in Deutschland im internationalen Vergleich.

Reminder: 10. Juni 2014: Neue Wege im deutschen Hochschulsystem

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren: Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte.

Reminder: 10. Juni 2014: Neue Wege im deutschen Hochschulsystem

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren: Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte.

HistorySlam auf dem Historikertag – Ausschreibung

Im Rahmen des 50. Deutschen Historikertags in Göttingen wird am 24. September 2014 um 20.15 Uhr erstmals ein Historyslam stattfinden. Dieser ‚Science Slam‘ der Geisteswissenschaften bietet eine große Vielfalt zu einer ideenreichen Auseinandersetzung mit historischen Forschungsthemen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, bisherige Arbeiten zu präsentieren und in direkten Austausch mit einer breiten Hörerschaft zu gelangen. Außerdem können an diesem Abend neue Kontakte geknüpft und Einblicke in andere interessante Forschungsarbeiten gewonnen werden. Die Verbindung von vermeintlich „staubiger“ Wissenschaft und unterhaltsamen Kurzvortrag soll dem Publikum einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Geschichtswissenschaft geben.
Die Forschungsarbeiten sollen mithilfe eines ca. fünf-minütigen Vortrags und/oder einer Präsentation vorgestellt werden. Es sind alle Methoden und Requisiten erlaubt, die das Thema Kollegen, sowie Laien fachkundig und trotzdem unterhaltsam vermitteln, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Am Ende entscheidet eine Jury über die drei besten Vorträge des Abends, diese werden jeweils mit 300€, 200€ und 100€ prämiert. Zusätzlich wird ein Preis durch das Publikum vergeben.
Die Aufforderung zur Teilnahme gilt allen Doktorandinnen und Doktoranden, die historisch arbeiten und ihre Forschungsthemen im Rahmen des Historyslams vorstellen möchten. Auch in ihrer Masterarbeit fortgeschrittene Studierende können sich bewerben.
 
Wir bitten um eine E-Mail mit einem kurzen Abriss des Themas und einigen Sätzen zur Motivation bis spätestens 01.07.2014 an doktoranden@historikertag.de.
 
Der HistorySlam wird im Slam-erprobten Theater im OP stattfinden.
 
Unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung. In Kooperation mit dem British Council.

HistorySlam auf dem Historikertag – Ausschreibung

Im Rahmen des 50. Deutschen Historikertags in Göttingen wird am 24. September 2014 um 20.15 Uhr erstmals ein Historyslam stattfinden. Dieser ‚Science Slam‘ der Geisteswissenschaften bietet eine große Vielfalt zu einer ideenreichen Auseinandersetzung mit historischen Forschungsthemen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Möglichkeit geboten, bisherige Arbeiten zu präsentieren und in direkten Austausch mit einer breiten Hörerschaft zu gelangen. Außerdem können an diesem Abend neue Kontakte geknüpft und Einblicke in andere interessante Forschungsarbeiten gewonnen werden. Die Verbindung von vermeintlich „staubiger“ Wissenschaft und unterhaltsamen Kurzvortrag soll dem Publikum einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Geschichtswissenschaft geben.
Die Forschungsarbeiten sollen mithilfe eines ca. fünf-minütigen Vortrags und/oder einer Präsentation vorgestellt werden. Es sind alle Methoden und Requisiten erlaubt, die das Thema Kollegen, sowie Laien fachkundig und trotzdem unterhaltsam vermitteln, wobei der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Am Ende entscheidet eine Jury über die drei besten Vorträge des Abends, diese werden jeweils mit 300€, 200€ und 100€ prämiert. Zusätzlich wird ein Preis durch das Publikum vergeben.
Die Aufforderung zur Teilnahme gilt allen Doktorandinnen und Doktoranden, die historisch arbeiten und ihre Forschungsthemen im Rahmen des Historyslams vorstellen möchten. Auch in ihrer Masterarbeit fortgeschrittene Studierende können sich bewerben.
 
Wir bitten um eine E-Mail mit einem kurzen Abriss des Themas und einigen Sätzen zur Motivation bis spätestens 01.07.2014 an doktoranden@historikertag.de.
 
Der HistorySlam wird im Slam-erprobten Theater im OP stattfinden.
 
Unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung. In Kooperation mit dem British Council.

Neue Wege im deutschen Hochschulsystem

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren: Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte.

Neue Wege im deutschen Hochschulsystem

Die Universität in Deutschland ist durch die Hochschulreform und speziell die Exzellenzinitiative tiefgreifend verändert worden. Welche Wirkungen davon auf längere Sicht ausgehen, ist noch unabsehbar angesichts neuer Rahmenbedingungen in den nächsten Jahren: Das Auslaufen von Hochschulpakt und Exzellenzinitiative sowie die Schuldenbremse sind die bekannten Stichworte.

2014 Intercultural Award: Historical Sciences – „1914-2014 – A change in perspective“

The Goethe-Institut is offering the internationally announced 2014 Intercultural Award for next-generation academic researchers in the historical sciences. The award ceremony will be held as part of the 50th Convention of German Historians (Historikertag) under the heading “Winners and Losers,” from 23 – 26 September 2014 at Georg-August-University Göttingen. To date, the award has been given to promote intercultural scientific and scholarly exchange in the disciplines of philosophy and sociology.
Through the promotion of innovative young historians, the Goethe-Institut seeks to contribute to the perception of the historical sciences as a further area of activity for cultural and educational relations abroad.

2014 Intercultural Award: Historical Sciences – „1914-2014 – A change in perspective“

The Goethe-Institut is offering the internationally announced 2014 Intercultural Award for next-generation academic researchers in the historical sciences. The award ceremony will be held as part of the 50th Convention of German Historians (Historikertag) under the heading “Winners and Losers,” from 23 – 26 September 2014 at Georg-August-University Göttingen. To date, the award has been given to promote intercultural scientific and scholarly exchange in the disciplines of philosophy and sociology.
Through the promotion of innovative young historians, the Goethe-Institut seeks to contribute to the perception of the historical sciences as a further area of activity for cultural and educational relations abroad.

Interkulturpreis 2014: Geschichtswissenschaften – „1914-2014 – Perspektivenwechsel“

Das Goethe-Institut lobt den international ausgeschriebenen Interkulturpreis 2014 für Nachwuchswissenschaftler/-innen der Geschichtswissenschaften aus. Die Verleihung findet im Rahmen des 50. Deutschen Historikertages unter dem Motto „Gewinner und Verlierer“ vom 23. bis 26. September 2014 an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Bislang wurde die Auszeichnung zur Förderung des interkulturellen Wissenschaftsdialogs in den Fachgebieten Philosophie und Soziologie vergeben. Mit der Förderung innovativer, junger Historiker/-innen will das Goethe-Institut einen Beitrag zur Wahrnehmung auch der Geschichtswissenschaften als Aktionsfeld der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik leisten.

Interkulturpreis 2014: Geschichtswissenschaften – „1914-2014 – Perspektivenwechsel“

Das Goethe-Institut lobt den international ausgeschriebenen Interkulturpreis 2014 für Nachwuchswissenschaftler/-innen der Geschichtswissenschaften aus. Die Verleihung findet im Rahmen des 50. Deutschen Historikertages unter dem Motto „Gewinner und Verlierer“ vom 23. bis 26. September 2014 an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Bislang wurde die Auszeichnung zur Förderung des interkulturellen Wissenschaftsdialogs in den Fachgebieten Philosophie und Soziologie vergeben. Mit der Förderung innovativer, junger Historiker/-innen will das Goethe-Institut einen Beitrag zur Wahrnehmung auch der Geschichtswissenschaften als Aktionsfeld der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik leisten.

Call for Posters: Doktorandenforum auf dem 50. Deutschen Historikertag

Das Doktorandenforum des Historikertages hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt und soll auf dem 50. Deutschen Historikertag seine Fortsetzung finden. Damit wird einer begrenzten Anzahl von Doktorand(inn)en der Geschichtswissenschaft die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsvorhaben in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen und darüber hinaus Kontakte für ihre weitere berufliche Zukunft zu knüpfen. Der Historikerverband möchte auf diese Weise qualitativ herausragende und innovative Projekte unterstützen und seine Bemühungen um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses intensivieren. Bewerben können sich Doktorand(inn)en, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden.

Call for Posters: Doktorandenforum auf dem 50. Deutschen Historikertag

Das Doktorandenforum des Historikertages hat sich mittlerweile zu einer festen Größe entwickelt und soll auf dem 50. Deutschen Historikertag seine Fortsetzung finden. Damit wird einer begrenzten Anzahl von Doktorand(inn)en der Geschichtswissenschaft die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsvorhaben in Form eines DIN A0-Posters vorzustellen und darüber hinaus Kontakte für ihre weitere berufliche Zukunft zu knüpfen. Der Historikerverband möchte auf diese Weise qualitativ herausragende und innovative Projekte unterstützen und seine Bemühungen um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses intensivieren. Bewerben können sich Doktorand(inn)en, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihrer Arbeit befinden.

Aufruf zur Einreichung von Sektionsvorschlägen für den 50. …

Der 50. Deutsche Historikertag wird in der Zeit vom 23. bis 26. September 2014 an der Georg-August-Universität Göttingen stattfinden. Auch für diesen Historikertag haben Vorstand und Ausschuss des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) ein Motto gewählt, das als Orientierung bei der Beantragung von Sektionen dienen mag. Es lautet:
 
Gewinner und Verlierer.
 
Die Rede von „Gewinnern und Verlierern“ gehört seit der Antike zum Kernbestand der Deutung historischen Geschehens. Das Bild vom Gewinner und Verlierer wird dabei von Wettbewerben wie dem sportlichen Wettkampf oder der demokratischen Wahl sowie von regelhaft geführten Konflikten geprägt, in denen sich am Ende Sieger und Besiegte gegenüberstehen. Aber auch historische Prozesse wie Aufbau oder Zerfall von Staatlichkeit, Neuerschließungen von Handelsrouten, koloniale Expansion und Verdichtungen von Kommunikationsräumen haben Gewinner und Verlierer, die sich nicht in direkter Interaktion gegenüberstehen müssen, sondern ggf. erst in der historischen Untersuchung und im historischen Urteil als solche hervortreten.
 
Dabei ist die Rede von Gewinnern und Verlierern stets an bestimmte Perspektiven gebunden. Annahmen darüber, welches „Spiel“ eigentlich gespielt wird, und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Entwicklung bestimmen mit, wer als Gewinner und wer als Verlierer gilt. Teleologische Geschichtskonzepte wie der Marxismus-Leninismus oder die vom britischen Historiker Herbert Butterfield schon 1931 kritisierte „Whig Interpretation of History“ haben Geschichte in aufeinanderfolgende Stadien geordnet, in denen um das letzte Ziel der Geschichte gerungen wird. Alle Geschichten von „siegreichen“ Konzepten, sei es in der politischen Ideengeschichte, sei es in der Wissenschaftsgeschichte, sind jedoch nach den Blindstellen solcher Perspektiven zu befragen. Nicht realisierte Möglichkeiten, Seitenwege und vermeintliche Sackgassen in der Geschichte aufzuspüren, erfordert einen methodischen Ansatz, der um die heuristische Problematik der Einteilung in „Gewinner und Verlierer“ weiß.
 
Den historiographischen Zuschreibungen von Sieg und Niederlage, Gewinn und Verlust steht das Selbstverständnis von Akteuren gegenüber. Wie Niederlagen oder Verluste erfahren und kommuniziert werden, ist nur aus der Perspektive der betroffenen Gruppen und Individuen zu erschließen. Diskurse von Verlierern können ein notwendiges Korrektiv für eine Geschichtsschreibung sein, die mit ihrem Objektivitätsanspruch diese Perspektive nur schwer einzunehmen vermag.
 
Das Motto des Historikertags zielt unter anderem auf folgende Fragen, die sowohl das historische Geschehen als auch die geschichtswissenschaftlichen Deutungskategorien betreffen:
 
– Welche Vorannahmen sind wirksam, wenn historische Akteure in der Geschichtsschreibung zu „Gewinnern“ oder „Verlierern“ werden. Unter welchen Voraussetzungen finden Umdeutungen in der Rollenverteilung statt?
– Wie gehen historische Akteure mit Gewinn und Verlust, Sieg und Niederlage um? Wie reagieren sie auf Verlust, u.a. an symbolischem Kapital wie Ehre? Welche Erfahrungsgewinne können aus Verlust entstehen? Welche Einbußen, etwa an politischer Umsicht, können auf der Seite der Sieger bzw. Gewinner zu verbuchen sein?
– Welche Formen der sozialen Interaktion lassen „Gewinner“ und „Verlierer“ sichtbar werden, unter welchen Bedingungen wird dies in Hinblick auf künftige Kooperation gezielt vermieden?
– Wie sind „Gewinner“ oder „Verlierer“ im historischen Gedächtnis präsent? Welche Rolle spielt die Repräsentation von Sieg und Niederlage, Gewinn und Verlust in Geschichtsbüchern, Filmen, Museen, im Geschichtsunterricht für das Rollenverständnis und die öffentliche Wahrnehmung von „Gewinnern“ und „Verlierern“?
– Welche Rolle spielt die Vorstellung der engen Korrelation von Gewinn und Verlust als Nullsummenspiel in der Geschichtsschreibung beispielsweise in der Militär- und Diplomatiegeschichte, aber auch in Feldern wie der Geschichte von Mensch und Umwelt, der Wirtschaftsgeschichte oder der Geschlechtergeschichte?
– Welche historiographischen Konzepte und Narrative bilden eine Alternative zu der binären Einteilung in „Gewinner“ und „Verlierer“?
 
Wie auch auf den vergangenen Historikertagen werden nicht alle Sektionen auf das Motto bezogen sein. Vielmehr soll sich ein gewisser Anteil am Gesamtprogramm auf andere Fragen beziehen, um der Spannweite aktueller Forschungen hinreichend Raum zu geben.
 
Der Ausschuss bittet darum, Vorschläge zu Sektionen für den 50. Deutschen Historikertag bis zum 31. Oktober 2013 entweder über ein Webformular der Homepage des Historikerverbandes (http://www.historikerverband.de/historikertag/50-deutscher-historikertag-2014/einreichungen.html) hochzuladen oder per E-Mail (Format PDF) bzw. postalisch an die Geschäftsstelle (s.u.) in folgender Form einzureichen:
 
– Name(n) der/ des Antragsteller(s)/Antragstellerinnen – Titel der Sektion – Epochale Zuteilung (Alte Geschichte, Geschichte des Mittelalters, Geschichte der Frühen Neuzeit, Neuere und Neueste Geschichte, Zeitgeschichte, Epochenübergreifend) – Podiumsdiskussion (ja/nein) – Abstract (max. 7.500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Das Abstract sollte Angaben über die Fragestellung, die Inhalte und die Zielsetzungen sowie die Durchführungsformen der Sektion beinhalten. – Liste der Referenten (möglichst endgültig) und Referatstitel – Adresse, Telefon und E-Mail-Adresse der/ des Antragsteller(s)/Antragstellerinnen
 
Sektionsanträge können nur von Mitgliedern des VHD eingereicht werden. Sollten Sie kein Mitglied sein, besteht die Möglichkeit mit Einreichung des Sektionsvorschlages in den VHD einzutreten. Entsprechende Formulare finden sich auf der Website des VHD und sind bei der Geschäftsführung erhältlich. Ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können eine Sektion beantragen, sofern sie dabei mit mindestens einem Mitglied des VHD kooperieren. 
Sektionen des Historikertages sollen zu kontroversen Diskussionen anregen. Es ist für die Antragstellung nicht ratsam, bestehende Zusammenhänge wie Forschungsverbünde in einem Sektionsantrag zu reproduzieren. Bitte achten Sie auf eine ausgewogene Vielfalt in der Zusammenstellung Ihrer Themen und Ihrer Referentinnen und Referenten.
Neben den traditionellen Sektionen mit einer Reihe von Vorträgen werden auf dem 50. Deutschen Historikertag auch andere Präsentationsformen ermöglicht. So können kürzere Sektionen (Länge ca. 2 Stunden) konzipiert werden.
 
Weitere Informationen zum Göttinger Historikertag werden in Kürze im Internet auf der Homepage des Historikertages (www.historikertag.de) sowie auf der Homepage des Verbandes (www.historikerverband.de) verfügbar sein.
 
Bei Fragen steht Ihnen unsere Geschäftsführerin jederzeit gerne zur Verfügung:
 
Dr. Nora Hilgert Geschäftsführung Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. Goethe-Universität Frankfurt Grüneburgplatz 1 60323 Frankfurt E-Mail: geschaeftsstelle@historikerverband.de
 
——
The 50th German Historikertag will be held from September 23 – 26, 2014, at the Georg August University in Göttingen. As in previous years, the board and committee of the German Historical Association (VHD) have selected a theme to serve as a general orientation for all session applications.  The theme is
 
Winners and Losers
 
Since antiquity, the idea of “winners and losers” has been a central component in the interpretation of historical events. Our image of winners and losers has been shaped by competitive scenarios such as athletic contests, democratic elections, and rule-governed conflicts that leave the victor and the vanquished face-to-face.  Historical processes, such as the creation or collapse of statehood, the opening up of trade routes, colonial expansion, and the concentration of spaces of communication, also have winners and losers. They need not directly interact against one another but emerge as opponents only in the wake of historical research and as a result of historical judgment.
 
All talk about winners and losers is always dependent on perspective.  Assumptions about what “game” is actually being played and the expectations regarding future developments help determine who is considered a winner and a loser. Teleological concepts of history, such as Marxism-Leninism or what the British historian Herbert Butterfield criticized already in 1931 as the “Whig Interpretation of History,” have arranged history in consecutive stages marked by the struggle to achieve history’s ultimate goal. However, all narratives of “victorious” concepts must be scrutinized for the blind spots of such perspectives, be it in the history of political ideas or the history of science. In order to detect unrealized possibilities, byways, or supposed dead-ends in history, we need a methodical approach that takes into account the heuristic problems inherent in the dichotomy of “winner and loser.”
 
The historical attribution of victory and defeat, of winning and losing, is pitted against the self-image of the actors. It is only through the perspectives of the affected groups and individuals that we can access and understand the ways in which defeat or loss is experienced and communicated. Discourses of the losers can be a necessary corrective for a historiography that may find it hard to incorporate this perspective, despite its claim to objectivity.
 
The theme of the meeting focuses on the following questions, among others, concerning both historical events and categories of historical interpretation:
– Which presuppositions are at work when historiography labels historical actors as “winners” and “losers”? Under what circumstances are reinterpretations of these roles possible?
– How do historical actors deal with winning and losing, victory and defeat? How do they react to the loss of, among other things, symbolic capital like honor? What good can come from the experience of loss? What can the victor or winner lose with respect, say, to political circumspection?
– What forms of social interaction can be observed between “winners “ and “losers”? Under what conditions is interaction deliberately avoided with regard to future cooperation?
– How are “winners” and “losers” present in our collective memory? How do the depictions of victory and defeat, winning and losing that are found in history books, films, museums, and history lessons influence the roles attributed to and public perception of “winners” and “losers”?
– What role does the idea of a close correlation between winning and losing play in the zero-sum game in historiography? How is this aspect handled in, for example, military and diplomatic history, environmental history, economic history, or gender history?
– What historiographical concepts and narratives offer an alternative to the binary classification of “winners” and “losers”?
 
As has been the case at previous meetings, not all sessions will pertain to this theme. A certain part of the overall program will focus instead on other topics in order to adequately facilitate the presentation of the full range of current research.
 
The committee asks that all proposals for sessions at the 50th German Historikertag be sent in by October 31, 2013. Submissions can be made either online at (www.historikerverband.de/historikertag/50-deutscher-historikertag-2014/einreichungen.html), by e-mail (PDF format), or by mail to our executive office (address listed below). The application should include:
 
– Name(s) of the applicant(s)
– Title of the session
– Time period (ancient history, medieval history, early modern history, modern and recent history,  contemporary history,  epoch-spanning)
– Panel discussion (yes/no)
– Abstract (max. 7,500 characters with spaces). The abstract should indicate the central issue, content, and aims of the session, as well as its mode of presentation.
– List of contributors (as final as possible) and titles of papers
– Address, telephone number, and e-mail address of the applicant(s)
 
Only members of the German Historical Association may submit session applications.  If you are not a member, it is possible to join the VHD at the same time you submit your proposal. The necessary forms can be found at the VHD website or can be obtained from the executive office. Foreign scholars may also submit a proposal in cooperation with at least one VHD member.
 
Sessions at the German Historikertag are meant to spark controversial discussions. Thus, applicants are discouraged from replicating certain existing professional relationships, such as research groups, in the proposed session. Please make sure the session includes a well-balanced variety of subjects and presenters.
 
Aside from the traditional session format in which a number of papers are presented, alternative modes of presentation are also possible at this meeting, including shorter sessions (about 2 hours in length).
 
Additional information about the meeting in Göttingen will be available shortly at the homepage of both the Historikertag (www.historikertag.de) and the German Historical Association (www.historikerverband.de).  
 
If you have any further questions about the meeting or the session application process, do not hesitate to contact us.
 
Dr. Nora Hilgert Executive Manager Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. / German Historical Association Goethe-Universität Frankfurt Grüneburgplatz 1 60323 Frankfurt
Germany E-Mail: geschaeftsstelle@historikerverband.de