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Author Archive for foucaultblog

Neu in Le foucaldien: Philipp Sarasin bespricht Les aveux de la chair

Aveux de la chair

The forth volume of Foucault’s Histoire de la sexualité, only recently edited by Frédéric Gros, sets the keystone not only to his „history of sexuality,“ but to his entire work. Though the reading of the book with all its scholarly details of early Christian theology might appear quite challenging, it reveals clearly how Foucault’s own thinking has changed from 1977 onwards…

Durch die Nacht mit… Foucault

Michel Foucault (1962)

Bislang wusste man nur wenig über Michel Foucaults einjährigen Aufenthalt in Hamburg in den Jahren 1959 und 1960. Ein Essay von Rainer Nicolaysen, den der foucaultblog mit freundlicher Genehmigung des Autors zur Verfügung stellen darf, bringt nun erstmals Licht in diese interessante und wichtige Etappe von Foucaults Werdegang…

Le foucaldien in the News

Nachdem Le foucaldien am 1. September in der Open Library of Humanities gelauncht wurde, sind mehrere Beiträge über die neue Open-Access-Zeitschrift erschienen. Auf zwei Artikel möchten wir ausdrücklich hinweisen: ein Essay im Online-Magazin Geschichte der Gegenwart und ein Bericht im Wissenschaftsportal des Österreichischen Rundfunks…

Do you want the good news or the good news first?1. Le foucaldien is online! 2. The foucaultblog stays online!

We are pleased and proud to announce the launch of the peer-reviewed open access journal Le foucaldien, published by the Open Library of Humanities from September 1, 2017. Le foucaldien is a spin-off from the foucaultblog, dedicated to interdisciplinary research along Foucauldian lines. However, the foucaultblog will continue to exist as an open platform for more experimental and subjective forms of writing…

featured: „Des Similitudes entre Foucault et Heidegger“ von Peter Faria

Peter de Souza Lima Faria vergleicht in seinem französischen featured-Beitrag Foucaults Konzept des Dispositivs mit Heideggers technikkritischen Rede vom Gestell. Neben einer Nachzeichnung möglicher Rezeptionslinien geht es dem Autor vor allem darum, die tieferen philosophischen Ähnlichkeiten zwischen Dispositiv und Gestells auszuloten und aufzuzeigen, wie selbige für eine kombinierte Macht- und Technikkritik fruchtbar gemacht werden können.

Topologien der Erfahrung bei Belyj und Musil: Vom dynamographischen Petersburg ins relationale Wien

Im Lauf des März haben wir zwei weitere Beiträge unserer laufenden Issue zu literarischen „Topologien der Erfahrung“ veröffentlicht: In einem materialreichen Essay beschreibt Elena Vogman einige von Andrej Belyj hinterlassene Grafiken als dynamographische Rhythmusstudien, und Gottfried Schnödl setzt sich mit Robert Musils „Raum-Schreiben“ im Roman Der Mann ohne Eigenschaften auseinander…

Colin Koopman on „the power thinker“ in Aeon

The American philosopher Colin Koopman, who is co-editor of the foucaultblog, has just published an essay on the current relevance of Foucault’s concept of power in Aeon. Unlike his predecessors, Koopman states, Foucault did not claim to reveal the essence of power, but rather unfolded „an index to an entire field of analysis in which the work of philosophy must continually toil…“

Radiobeitrag über „Distant Reading und Diskursanalyse“

Am 27. Januar 2017 wurde in der Sendereihe „Philosophische Brocken“ auf Radio ORANGE 94.0 ein Bericht über den vom foucaultblog im Herbst 2015 am IWK Wien durchgeführten Workshop „Distant Reading und Diskursanalyse“ gesendet. Die Hörcollage von Luisa Drews bietet ein interessantes Resümee der Vorträge und Diskussionen, und wir freuen uns, die Aufzeichnung der Sendung nun als Beitrag zu unserer Special Issue Distant Reading und Diskursanalyse veröffentlichen zu können.

featured: Laurent Binets (post-)strukturalistische Freak-Show

Foucault wird in der Schwulensauna verhört, Deleuze philosophiert über Tennis, BHL knöpft sein weißes Hemd auf, Lacan dämmert vor sich hin: Laurent Binets neuer Roman Die siebte Sprachfunktion ist eine intellektuelle Freak-Show, die in den Augen von Patrick Kilian spannend und unterhaltsam geschrieben ist, deren Anekdoten und Koreferate aber auch ziemlich ermüden…

„Foucaults Wende“ zur Jahreswende und gute Ausblicke auf 2017!

Zum Abschluss des Jahres 2016 haben wir einen Tagungskommentar zu „Foucault Revisited“ (4.–5.11.2016, Universität Wien) sowie die eröffnende Keynote von Philipp Sarasin publiziert, in der sich Foucault „mit Lichtgeschwindigkeit Sartre annähert“. Für 2017 können wir Issues zu Foucaults „Topologie des Denkens“ (Deleuze) sowie zum Thema „Algorithmic Governmentality“ in Aussicht stellen. Außerdem dürfen wir ankündigen, dass der jährliche foucaultblog-Workshop 2017 unter dem Titel „Foucault & Latour oder Foucault vs. Latour?“ abgehalten wird…

Workshop on Algorithmic Governmentality and ProfilingUniversité Saint-Louis Bruxelles, December 2–3, 2016

The foucaultblog and the Belgian research group Algorithmic Governmentality have organized an international workshop on digital profiling, to be held at the Université Saint-Louis in Brussels on December 2–3, 2016. The event will take up an ongoing debate whether Foucault’s concept of governmentality helps to understand algorithmic practices, especially commercial profiling. The lectures will be published as featured papers on the foucaultblog and edited as special issue in 2017. The program and the abstracts are posted here…

featured: Medienarchäologie und politischer Widerstand

Im Oktober sind zwei gehaltvolle featured papers auf dem foucaultblog erschienen, auf die wir im Blog noch einmal hinweisen wollen. Simon Ganahl publizierte die schriftlich edierte Fassung eines ausführlichen Interviews mit Erkki Huhtamo, der als einer der Begründer und wichtigsten Vertreter der Medienarchäologie gilt. Ausgehend von Daniel Deferts Autobiografie, widmet sich Florian Kappeler in seinem Beitrag hingegen der Rolle des Widerstands in Foucaults Denken der Macht. Warum kommen jene subalternen Gruppen der Gesellschaft, denen Foucaults politisches Engagement in den 1970er Jahren gilt, in seinen genealogischen Studien nicht selbst zu Wort?