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Author Archive for Geisteswissenschaft im Dialog

GiD-Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ – Nachbericht

In insgesamt vier Gesprächsrunden haben Expertinnen und Experten der Hannah-Arendt-, Antisemitismus-, Rassismus- und Totalitarismusforschung mit Aktivistinnen und Aktivisten die aktuelle gesellschaftliche Relevanz der politischen Theoretikerin und der von ihr behandelten Themen diskutiert. Die Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ war eine Kooperation der Max Weber Stiftung mit der Bundeskunsthalle in Bonn sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“, die bis zum 20. Juni in der Bundeskunsthalle zu sehen war. Dieser Nachbericht bietet eine Übersicht zu allen vier Folgen und fasst die wichtigsten Aspekte der Diskussionsrunden zusammen.

„Hannah Arendt heute“ Folge 4: Totale Herrschaft

Für die vierte und damit letzte Folge unserer Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ zum Thema Totale Herrschaft hat PD Dr. Julia Schulze Wessel mit Prof. Dr. Stefania Maffeis, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Politische Theorie und Bildungstheorien an der EHS Dresden, Prof. Dr. Olga Shparaga, Professorin am European College of Liberal Arts in Belarus (ECLAB), und Dr. Simon Unger-Alvi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom, gesprochen. Das Interview gibt es nun zum Anschauen hier auf dem Blog.

„Hannah Arendt heute“ Folge 3: Rassismus

Für die dritte Folge unserer Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ zum Thema Rassismus hat PD Dr. Franziska Martinsen mit Priya Basil, Schriftstellerin und Aktivistin, Dr. Doron Rabinovici, Autor und Historiker, sowie mit Dr. Maike Weißpflug, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Museum für Naturkunde Berlin, gesprochen. Das Interview gibt es nun zum Anschauen hier auf dem Blog.

„Hannah Arendt heute“ Folge 2: Antisemitismus

Für die zweite Folge unserer Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ zum Thema Antisemitismus hat PD Dr. Julia Schulze Wessel mit Dr. Monika Boll, Philosophin, Publizistin und Kuratorin, Prof. Dr. Michael Brenner, Lehrstuhlinhaber für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, sowie Benjamin Fischer, Program Manager der Alfred Landecker Foundation, Gründer der Jüdischen Studierendenunion Deutschland und ehemaliger Präsident der European Union of Jewish Students, gesprochen. Das Interview gibt es nun zum Anschauen hier auf dem Blog.

„Hannah Arendt heute“ Folge 1: Zum Auftakt – Warum eine Hannah-Arendt-Ausstellung heute wichtig ist

Für die erste Folge unserer Interview-Reihe „Hannah Arendt heute“ hat PD Dr. Franziska Martinsen mit Dr. Anna-Carolin Augustin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Washington, Prof. Dr. Raphael Gross, Präsident des Deutschen Historischen Museums, und Dr. Eva Kraus, Intendantin der Bundeskunsthalle, gesprochen. Das Interview gibt es nun zum Anschauen hier auf dem Blog.

GiD-Interview-Reihe: „Hannah Arendt heute“

Im Rahmenprogramm der Ausstellung des Deutschen Historischen Museums „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“, die noch bis zum 16. Mai 2021 in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen ist, veranstaltet „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) die vierteilige Interview-Reihe „Hanna Arendt heute“. Ziel ist es, die aktuelle gesellschaftliche Relevanz der politischen Theoretikerin und der von ihr behandelten Themen zu beleuchten. Die Interview-Reihe ist eine Kooperation der Max Weber Stiftung mit der Bundeskunsthalle sowie der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und stellt nach „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ aus dem Herbst 2020 bereits die zweite Umsetzung des neuen GiD-Interview-Formats dar. Alle Video-Interviews werden hier auf dem GiD-Blog sowie den Webseiten der Akademienunion und der Bundeskunsthalle veröffentlicht. Reihenstart ist der 7. Mai 2021.

GiD Lab: Erinnerungskulturen in Deutschland, Polen und Russland – Nachbericht und Video

Die jüngste Veranstaltung aus der Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) widmete sich am 27. Januar 2021 unter dem Titel „Erinnerungskulturen im Zeichen von geschichtspolitischem Stress“ den aktuellen Herausforderungen des Gedenkens an den Holocaust und den Zweiten Weltkrieg in Deutschland, Polen und Russland. Die Kooperationsveranstaltung der Max Weber Stiftung mit ihrem Deutschen Historischen Institut in Moskau sowie der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn fand im Online-Format statt. Für all diejenigen, die die Podiumsdiskussion verpasst haben: Die Aufzeichnung und einen Nachbericht gibt es jetzt hier auf dem Blog. 

GiD Lab: Erinnerungskulturen im Zeichen von geschichtspolitischem Stress: aktuelle Herausforderungen in Deutschland, Polen und Russland

Am 27. Januar findet im Rahmen des Hauptseminars „Der deutsche Vernichtungskrieg im östlichen Europa 1939-1945“ von Prof. Dr. Martin Aust, Leiter der Abteilung für Osteuropäische Geschichte an der Universität Bonn, eine Online-Podiumsdiskussion zu Erinnerungskulturen in Deutschland, Polen und Russland statt. Die Veranstaltung aus der Reihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) ist eine Kooperation der Max Weber Stiftung mit ihrem Deutschen Historischen Institut in Moskau sowie der Universität Bonn und steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Januar 2021 möglich.

Schöne neue Welt? – ein Nachbericht zur „GiD Lab“-Interviewreihe

Für unserer vierteilige Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ hat Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda in den vergangenen Wochen mit Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen und Forschungseinrichtungen Fragen des medizinischen Fortschritts und seiner ethischen Implikationen diskutiert. Dieser Nachbericht von Madeleine Winkler fasst noch einmal die wichtigsten Themen der Gespräche zusammen und bietet eine Übersicht zu allen Beiträgen der Reihe.

Capitalism in Motion – A Review

The GiD Lab online panel discussion “Capitalism in Motion. Imagining, Transforming, and Inventing Economic Forms over Time” demonstrated how the views of historians and scholars might contribute to the discussion on the development of capitalism over several centuries and into the modern era. Topics of discussion addressed in particular were the rise of business corporations in the medieval Mediterranean world and beyond, the invention and replication of economic tools – such as money, contracts and joint stock companies – and how the transformation and migration of key components of capitalism occurred across geographies, between cultures and over time. The event took place on 5 November 2020 at the Berlin Science Week and was organized by the German Historical Institute in Rome (GHI Rome) and the Central Office of the Max Weber Foundation in Bonn (MWS). In case you missed it, you can find a short event report by Madeleine Winkler and the recording here. 

GiD Lab: Interviewreihe – Cornelius Borck stellt sich vor

Professor Cornelius Borck ist Direktor des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck und Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Für unsere GiD-Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ stellt er sich als Experte zur Verfügung, um Fragen rund um die Themen Medizingeschichte und -technik zu beantworten. Welche Fragen der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda mit ihm im Interview diskutieren wird, könnt ihr mitentscheiden! In diesem Beitrag erfahrt ihr, wer Cornelius Borck ist, zu welchen Themen er forscht und wie ihr eure Fragen an ihn stellen könnt.

GiD Lab: Interviewreihe – Melike Şahinol stellt sich vor

Dr. Melike Şahinol ist Soziologin und Leiterin des Forschungsbereichs „Mensch, Medizin und Gesellschaft“ am Orient-Institut Istanbul (OI Istanbul). Für unsere GiD-Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“ stellt sie sich als Expertin zur Verfügung, um Fragen rund um die Themen Medizingeschichte und -technik zu beantworten. Welche Fragen der Wissenschaftsjournalist Dr. Jan-Martin Wiarda mit ihr im Interview diskutieren wird, könnt ihr mitentscheiden! In diesem Beitrag erfahrt ihr, wer Melike Sahinol ist, zu welchen Themen sie forscht und wie ihr eure Fragen an sie stellen könnt.

GiD Lab: Interviewreihe „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“

Mit der Veranstaltungsreihe „Geisteswissenschaft im Dialog“ (GiD) leisten die Max Weber Stiftung und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften seit nunmehr zehn Jahren einen signifikanten Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, neue Wege zu beschreiten: Zukünftig werden wir unter dem Namen „GiD Lab“ neben den bereits etablierten auch weitere Formate anbieten – eine Veränderung, die wir mit unserem neuen Logo auch optisch sichtbar machen möchten. Den Anfang macht die GiD-Interviewreihe in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg „Schöne neue Welt? – Chancen und Grenzen medizinischen Fortschritts in Geschichte und Gegenwart“, die heute mit diesem Beitrag hier auf dem GiD-Blog startet.

Zum Anschauen: Bilder als Akteure des Politischen

Bilder haben einen enormen Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln. Sie verändern den Blick, mit dem wir die Welt betrachten, und transportieren politische Botschaften. Über Bilder als Waffen, Terrorbilder, umstrittene Gemälde und die Bedeutung von Bildern in der Politikwissenschaft diskutierte das Podium am 9. Oktober im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Nachbericht: Wissen in Bewegung

Kaum ein Thema beherrschte die öffentliche Debatte in der letzten Zeit so sehr wie die Migration. Zwar wird quasi unentwegt über Migrationsprozesse berichtet und diskutiert, allerdings wird dieses Thema nur allzu häufig auf wenige, ausgewählte Aspekte reduziert. Die besondere Beziehung von Wissen und Migration wird dabei nicht selten ausgeblendet. Wer jedoch den Blick in die Vergangenheit richtet, kann erkennen, welch herausgehobenen Stellenwert Wissen als immaterielles wie interkulturelles Gut besitzt.

Interview: „Das Engagement der Menschen allein ist kein Heilmittel“

An unserer Diskussion zur Public History zwischen Fachdiskurs, Politik und populärer Vermittlung am 15. November nimmt auch PD Dr. Magdalena Saryusz-Wolska teil. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Dort forscht sie zur Film- und Mediengeschichte nach 1945, visuellen Kulturen, Theorien des kollektiven und kulturellen Gedächtnisses und zur Rezeptionsforschung.

Zum Anschauen: Abschied vom Kontinent? Der Brexit aus historischer und aktueller Perspektive

Was bedeutet die Brexit-Entscheidung für Großbritannien – ist sie eine Rückkehr in die Isolation oder einen Aufbruch zu neuen Ufern? Diese und andere Fragen diskutierten unsere Podiumsgäste Anfang Mai in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, das Video unserer Veranstaltung ist nun online.

Zum Anschauen: Geteiltes Erbe? Koloniales Wissen in Geschichte und Gegenwart

Am 26. September 2017 unsere Podiumsteilnehmerinnen und -teilnehmer bei unserer gemeinsamen Veranstaltung mit der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und dem Museum für Völkerkunde Hamburg. Wer die Veranstaltung verpasst hat oder sie sich noch einmal anschauen möchte, kann das nun tun.

Interview: „Ich habe meine Zweifel, ob der Begriff „Populismus“ wirklich eine besonders große wirklichkeitserschließende Kraft hat.“

Im Nachgang unserer Veranstaltung „Einfache Antworten auf schwierige Fragen? Populismus heute und gestern“ hat uns Podiumsteilnehmer Prof. Dr. Wolfgang Knöbl, Direktor des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Fragen zum Begriff „Populismus“ aus sozialwissenschaftlicher Perspektive beantwortet….

Der Rhein – ein europäischer Fluss?

Am 6. Dezember 2016 um 18:00 Uhr wird unsere nächste Veranstaltung von Geisteswissenschaft im Dialog in der Bundeskunsthalle in Bonn stattfinden. Dazu laden wir Sie herzlich ein! Wann? 6. Dezember 2016, 18:00 Uhr Wo? Bundeskunsthalle, Museumsmeile Bonn, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten an: gid@maxweberstiftung.de Der Rhein hat sich von einer vermeintlich natürlichen Grenze zu einem Symbol des geeinten Europas entwickelt. Im 19. Jahrhundert war er aber nicht nur ein „Puffer“ zwischen den Antagonisten Deutschland und Frankreich, sondern auch ein … „Der Rhein – ein europäischer Fluss?“ weiterlesen

(Ge)schlecht konstruiert? Gender und Identität aus transregionaler Perspektive

Am 26. November 2016 um 18:00 Uhr wird unsere nächste Veranstaltung von Geisteswissenschaft im Dialog im Adam-von-Trott-Saal des Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa in Göttingen stattfinden. Dazu laden wir Sie herzlich ein! Wann? 23. November 2016, 18:00 Uhr Wo? Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa, Adam-von-Trott-Saal, Wilhelmsplatz 3,37073 Göttingen Anmeldung bis zum 16. November erbeten an: gid@maxweberstiftung.de Die Vielfalt der Geschlechter und der öentliche Umgang mit ihr ist, nicht nur in Deutschland, ein viel diskutiertes Thema. Im gesellschaftlichen Diskurs kommt es immer wieder zu kontroversen … „(Ge)schlecht konstruiert? Gender und Identität aus transregionaler Perspektive“ weiterlesen