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Author Archive for Historisches Lexikon Bayerns

Neue Artikel im HLB

Im Historischen Lexikon Bayerns wurden seit Anfang des Jahres zahlreiche neue Artikel veröffentlicht, die vom Frühmittelalter bis in die Zeitgeschichte (nach 1945) reichen. Klaus Wolf befasst sich mit Althochdeutscher Literatur im Frühmittelalter in Altbayern/Österreich, Franken und Schwaben. In althochdeutscher (Volks-)Sprache verfasste Literatur erlebte in Bayern im…

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel online

November und Dezember konnten zahlreiche Artikel aus dem Mittelalter und dem 20. Jahrhundert im Historischen Lexikon Bayerns publiziert werden.Alheydis Plassmann befasst sich mit den Anfängen der Bayern in Chronik, Heiligenlegende und Geschichtsdichtung. Im Unterschied zu anderen frühmittelalterlichen „Völkern“ besitzen die Bayern keine frühe Herkunftserzählung. In der…

Erster Artikel aus dem Epochenmodul Frühmittelalter publiziert

Im Historischen Lexikon Bayerns wurde der este Artikel des Epochenmoduls Frühmittelalter veröffentlicht. Er behandelt das älteste bayerische Herzogsgeschlecht, die Agiloflinger. [Zum vollständigen Artikel]Weitere Artikel, die in jüngster Zeit publiziert wurden, behandeln Epochen des Spätmittelalters, der Weimarer Republik und der Zeitgeschichte nach 1945:Die Herren von Grumbach und…

1075 Artikel im Historischen Lexikon Bayerns

Das Historische Lexikon Bayerns zählt mittlerweile 1075 Artikel aus den Epochenmodulen Spätmittelalter, Weimarer Republik und Zeitgeschichte (nach 1945). Ab 2018 wird in einem neuen Epochenmodul das Frühmittelalter erschlossen. Die Wurzeln der Reichsstadt Augsburg lagen im Hohen Mittelalter des 12. und 13. Jahrhunderts. Augsburg durchlief einen verfassungsgeschichtlichen…

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel 2017

Zehn neue Artikel wurden seit Jahresanfang im Historischen Lexikon Bayerns veröffentlicht: Sechs entstammen der Epoche ‚Spätmittelalter‘,  jeweils zwei sind in den Epochenmodulen ‚Weimarer Republik‘ bzw. ‚Zeitgeschichte nach 1945‘ angesiedelt: Die Jagd auf wilde Tiere, die mit den damaligen Wurf- und Stichwaffen nicht ungefährlich war, hat dem…

Historisches Lexikon Bayerns – Neueste Artikel

Seit der Publikation des 1000. Artikel am 28. Juli gingen im Historischen Lexikon Bayerns zahlreiche neue Artikel online. Überwiegend entstammen diese dem Epochenmodul ‚Spätmittelalter‘, sind aber freilich oft epochenübergreifend. Seit Beginn des 11. Jahrhunderts bestand das Domkapitel Eichstätt als selbständige juristische Person. Seine Ursprünge gehen auf…

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel 2016

Seit Anfang des Jahres wurden zahlreiche Artikel im Historischen Lexikon Bayerns publiziert. Vier neue Lemmata befassen sich mit Adelsgeschlechtern: Erstmals 1238 belegte fränkische reichsritterschaftliche Adelsfamilie, die sich nach dem Ort und der Burg Absberg (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen) benannte. Hauptlinie waren die Absberg zu Absberg. Im 13. Jahrhundert…

Neue Homepage des Historischen Lexikon Bayerns

Am 1. Dezember 2015 ist die runderneuerte Homepage des Historischen Lexikons Bayerns online gegangen. Optisch präsentiert sich das Lexikon in einem neu gestalteten, zeitgemäßen Gewand. Gleichzeitig ist das Angebot nun deutlich benutzerfreundlicher, seine Mobilfähigkeit gewährleistet eine optimale Nutzung auch über Smartphones oder Tabletcomputer. Seinen Lesern bietet…

Historisches Lexikon Bayerns – Publizierte Artikel im August

Vier neue Artikel publizierte das Historische Lexikon Bayerns im August: In Europa entstanden seit Mitte des 12. Jahrhunderts Universitäten. Sie genossen im Unterschied zu anderen Bildungseinrichtungen große Autonomie und waren mit zahlreichen Privilegien ausgestattet. Im Reich nördlich der Alpen gründeten Fürsten und Städte von 1348 bis…

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel im Juni

Im Juni wurden folgende Artikel im Historischen Lexikon Bayerns publiziert: Als Geschlechterbücher werden Handschriften bezeichnet, die im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit, v.a. im oberdeutschen Raum, die Materialien zur Geschichte einer oder mehrerer vernetzter Familien der mittleren und oberen Schichten über mehrere Generationen darlegen. In Bayern entstand in Spätmittelalter und Früher Neuzeit eine beträchtliche Zahl an Geschlechterbüchern, die insbesondere aus Augsburg und Nürnberg stammen. Sie informieren uns über die lokalen Eliten und deren Beziehungen. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Vereinbarkeit von kommunaler und adliger Kultur in den Reichsstädten und somit zur zunehmenden Angleichung von Stadt- und Landeliten. [Zum vollständigen Artikel] Der so genannte Süddeutsche Städtekrieg tobte 1449/50 zwischen den Mitgliedern eines Städtebundes und den in Einungen verbundenen Adligen. Hintergrund der Auseinandersetzungen waren Streitigkeiten des Markgrafen Albrecht “Achilles” von Brandenburg-Ansbach (reg. 1440-1486) mit der Reichsstadt Nürnberg. Der Städtekrieg blieb ohne eindeutigen Sieger: Am 22. Juni 1450 wurde ein Waffenstillstand festgelegt, am 27. April 1453 in Lauf endgültig Frieden geschlossen. [Zum vollständigen Artikel] Die Landstände Pfalz-Neuburgs hatten weitgehend die gleiche rechtliche Ausgangssituation wie die Stände des 1505/1506 vereinigten Herzogtums Bayern. Hier wie dort bestand die Landschaft aus den drei Kurien, der Prälaten, des Adels sowie der Städte und Märkte. […]

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel online

Seit Ende April wurden vier neue Artikel online gestellt. Das Historische Lexikon Bayerns umfasst somit derzeit 938 Artikel zur bayerischen Geschichte zum Spätmittelalter, der Weimarer Republik und der Zeitgeschichte: Weltchroniken stellen die Weltgeschichte von der Schöpfung bis in die Gegenwart des Autors dar. Auf Grundlage spätantiker Geschichtsschreibung und Theologie entwickelte sich ab dem 11. Jahrhundert in Mitteleuropa eine facettenreiche Weltchroniktradition. Sie umfasst lateinische Texte, die sich an Schriftkundige richteten. Vor allem im Spätmittelalter entstanden auch volkssprachliche Reimchroniken. Einige bedeutsame Weltchronisten wirkten auch im Raum des heutigen Bayerns, etwa Frutolf von Michelsberg (gest. 1103), Bischof Otto von Freising (reg. 1138-1158), Heinrich von München (14. Jh.) und Hartmann Schedel (1440-1514). Inhalte und ideengeschichtliche Grundlagen der Weltchronistik haben auch in andere Gattungen der Historiographie Eingang gefunden. [Zum vollständigen Artikel] Etwa im 13. Jahrhundert verfasste der Würzburger Arzt Ortolf von Baierland (ca. 13./14. Jh.) das unter seinem Namen bekannte Arzneibuch. Das 167 Kapitel umfassende Werk basiert stark auf vorangehenden und zeitgenössischen Vorlagen. Es deckt alle Bereiche der mittelalterlichen Medizin ab und stellte bis in die Frühe Neuzeit ein medizinisches Standardwerk im deutschsprachigen Raum dar. [Zum vollständigen Artikel] Die Reichsritterschaft, Kanton Steigerwald lag im Raum zwischen Main, Regnitz, dem Tal der Aisch sowie Bad Windsheim […]

Historisches Lexikon Bayerns – Neue Artikel zum Epochenbereich Spätmittelalter online

Vier Artikel aus dem Epochenbereich Spätmittelalter wurden Ende April publiziert: Die Reichspolitik der Wittelsbacher gestaltete sich in den jeweiligen Teilherzogtümern unterschiedlich, die Schwerpunkt- und Zielsetzungen variierten auch im Laufe der Jahrhunderte. Auf der einen Seite bestanden enge Verbindungen der Wittelsbacher zum Königs- bzw. Kaiserhaus (u. a. Eheverbindungen), andererseits gab es immer wieder Konflikte, etwa über von beiden Seiten begehrte Territorialgebiete (z. B. Mark Brandenburg, Tirol, Straubinger Land, Reichsstädte wie Regensburg) und Bistumsbesetzungen. Innerfamiliäre Streitigkeiten, die nicht selten durch königlich-kaiserliches Eingreifen beendet wurden, schwächten den Einfluss der Wittelsbacher auf die Reichspolitik. Diese suchten ihren Einfluss über Heiratsverbindungen mit auswärtigen Mächten (Sizilien, Mailand, Mantua, Lancastar, Valois, dänisches, polnisches und ungarisches Königshaus) zu stärken. Im Mittelpunkt des Handelns der einzelnen Herrscher stand stets der Hausgedanke und damit die Stärkung des “Hauses Bayern”. [Zum vollständigen Artikel] Die Wettiner lassen sich urkundlich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen und sind damit nach den Welfen das älteste urkundlich nachgewiesene deutsche Adelsgeschlecht. Der Name leitet sich her von der Stammburg Wettin (Stadt Wettin, Saalekreis, Sachsen-Anhalt). Im späten Mittelalter gelang ihnen ein kontinuierlicher Ausbau ihrer landesherrlichen Macht, die ihnen eine hegemoniale Herrschaft über ganz Mitteldeutschland ermöglichte. Mit dem Erwerb der sächsischen Kurwürde im Jahre 1423 stiegen die Wettiner in […]

Historisches Lexikon Bayerns – Artikel zur Freiheitsaktion Bayern (FAB) online

Bei der so genannten Freiheitsaktion Bayern handelte es sich um einen Widerstandskreis, der sich aus heterogenen Gruppen von NS-Gegnern zusammensetzte. In der Nacht vom 27. auf den 28. April 1945 unternahmen rund 440 Soldaten im Raum München einen Aufstandsversuch, bei dem es allerdings nicht gelang die NS-Machthaber abzusetzen. Gelungen war die Übertragung von Rundfunkaufrufen an die Bevölkerung. Auf diese Aufrufe reagierten 78 Gruppen mit insgesamt etwa 990 Personen im Rahmen unterschiedlicher Aktionen im gesamten südbayerischen Raum. 20 dieser Situationen eskalierten, dabei verloren 57 Menschen ihr Leben. [Zum vollständigen Artikel]