Planet History

Author Archive for Horst Gehringer

Für Thron, Altar, Salon. Der Modelleur Carl Schropp (1794–1875) in Erfurt und Bamberg

Vom 09.04. bis 16.10.2016 wird im Historischen Museum Bamberg (Domplatz 7, 96049 Bamberg) die Ausstellung „Für Thron, Altar, Salon. Der Modelleur Carl Schropp (1794–1875) in Erfurt und Bamberg“ im Historischen Museum Bamberg gezeigt (Öffnungszeiten: Di bis So 9-17 Uhr). Es handelt sich dabei um ein Kooperationsprojekt, das der…

Begleitpublikation zur Kriegsende-Ausstellung im Stadtarchiv Bamberg

Zu der Ausstellung im Stadtarchiv Bamberg, die noch bis zum 15.05. geöffnet ist, liegt nun eine Begleitpublikation vor. Unter dem Titel “Vom Krieg verschont? Das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 in Bamberg” ist die Publikation im Stadtarchiv Bamberg oder im Buchhandel erhältlich. Neben den drei Kapiteln – Eine Welt in Waffen, Das Jahr 1944, Luftkrieg und Kriegsende – enthält der Katalog die gezeigten Exponate sowie eine Literaturauswahl zum Thema. Vom Krieg verschont? Das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 in Bamberg. Eine Ausstellung des Stadtarchivs Bamberg 23. Februar – 15. Mai 2015. Neustadt/Aisch: Verlagsdruckerei Schmidt 2015. 48 S. m. zahl. Abb. ISBN 978-3-929341-43-0. Preis: 7,95 €    

Ausstellung des Stadtarchivs Bamberg zum Ende des 2. Weltkriegs

Das Stadtarchiv Bamberg nimmt den 70. Jahrestag der Bombardierung der Stadt im Februar 1945 zum Anlass für eine Ausstellung unter dem Titel „Vom Krieg verschont? Das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 in Bamberg“. Obwohl es auch in Bamberg immer weniger Zeitzeugen gibt, die aus eigenem Erleben über diese Zeit und die Schrecken des Kriegs berichten können, ist dieses Thema zumindest in der Erinnerung zahlreicher Familien aus den Berichten der Großeltern- und Eltern-Generation lebendig. Mitunter ist in privaten Gesprächen zu hören, dass Bamberg „vom Krieg verschont“ wurde. In einem der häufig zuerst benutzten und daher meist frequentierten Online-Lexika fi ndet sich der Hinweis auf die Legende, dass es der Nebelschleier der hl. Kunigunde gewesen sei, der Bamberg vor den alliierten Bomberverbänden gerettet habe. Im Vergleich zu anderen Städten, die vom Luftkrieg fast völlig zerstört wurden, – Köln, Lübeck, Hamburg, Dresden, München, Nürnberg, Würzburg seien hier nur als Stichworte ohne Anspruch auf Vollständigkeit genannt – blieb Bamberg in seiner Struktur erhalten. Auch eine „zweite Zerstörung“, die Verkehrsschneisen oder Spekulationsabsichten wie im Fall anderer Städte im Nachkriegsdeutschland verursachten, ist nicht zu verzeichnen. Viele Jahre später trugen Denkmalschutz und schließlich das in Politik und städtischer Gesellschaft verankerte Engagement der Bürgerinnen und Bürger für die […]

150. Bericht des Historischen Vereins Bamberg erschienen

26 Autorinnen und Autoren zeichnen in diesem Band für eine Fülle von Beiträgen angefangen von der Archäologie über die Kunstgeschichte bis zur Stadtgeschichte und Kulturgeschichte von der Frühzeit bis in die aktuelle Gegenwart verantwortlich . Zu Beginn stellen Nils Ostermeier und Andreas Pross die Ergebnisse ihrer Grabungen vor (Die metallzeitlichen Siedlungen östlich von Röbersdorf. Ergebnisse der Grabung 2010, S. 7-28), die zeigen, dass auch die Nebentäler der Regnitz am östlichen Rande des Steigerwaldes eine ausgeprägte vorgeschichtliche Nutzung aufweisen. Sie gehörten als Randzonen der Mittelgebirge in prähistorischer Zeit zu den intensiv bewirtschafteten Siedlungsräumen. Ebenfalls im Bereich der Archäologie ist der Aufsatz von Stefan Pfaffenberger (Stadtarchäologie in Bamberg 2012 bis 2013, S.29-48) anzusiedeln, der einen Überblick über 30 archäologische Einzelmaßnahmen in diesem Zeitraum detailliert erläutert. Mit dem Beitrag von Klaus Guth (Die Klosterpolitik Heinrichs II. im Umfeld der Gründung des Klosters, St. Michael in Bamberg, S.49-66) wird auf das Jubiläumsjahr 2015 hingewiesen, in dem sich die Gründung dieser bedeutenden Benediktinerabteil zum 1000. Mal jährt. Matthias Scherbaum interpretiert eine Figur im Tympanon des Fürstenportals am Bamberger Dom neu (Eine neue Entdeckung am Bamberger Fürstenportal. Befund und Deutung samt einem Nachtrag zur mittelalterlichen Theologie- und Geistesgeschichte, S. 67-92). Mit Giovanni Bonalino, Antonio Petrini und […]

Bamberg in frühen Fotografien – Ein Kalender für 2015

Das Stadtarchiv Bamberg legt unter dem Titel „Bamberg in frühen Fotografien“ mit dem Jahreskalender 2015 eine Publikation vor, die sich bewusst an alle Interessierten aus Wissenschaft und Heimatforschung sowie an alle Bamberg-Liebhaber  richtet. In zwölf Kalenderblättern werden großformatige Aufnahmen aus den Beständen des Stadtarchivs gezeigt, die von Stadt- und Gebäudeansichten bis hin zu Aufnahmen aus der Arbeits- und Freizeitwelt die Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ca. 1950 darstellen. Der Kalender ist im Buchhandel oder direkt beim Stadtarchiv Bamberg erhältlich. Im Preis von 14,95 Euro sind 2,50 Euro als Spende für die Sanierung der ehemaligen Klosterkirche von St. Michael enthalten. Aufgrund der wegen gravierender Schäden anstehenden Sanierungsarbeiten dieser stadtbildprägenden Kirche, deren 1000-jähriges Bestehen im nächsten Jahr gefeiert wird, tragen die Käufer des Kalenders zur Erhaltung dieses für die UNESCO-Welterbestadt Bamberg wichtigen Kirchengebäudes bei. Bamberg in frühen Fotografien, hrsg. v. Stadtarchiv Bamberg; Bildzusammenstellung: Jürgen Schraudner (Stadtarchiv Bamberg), Layout: Stefan Mähringer (Stadt Bamberg, Kämmereiamt); Bamberg: Fruhauf 2014; ISBN: 978-3-929341-42-3 Bestellung im Buchhandel oder im Stadtarchiv Bamberg: stadtarchiv@stadt.bamberg.de; Preis: 14,95 Euro

Website der bayerischen Kommunalarchive online

Auf der 48. Tagung der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Kommunalarchive wurde am 16.05.2014 in Coburg die Website http://www.kommunalarchive-bayern.de/ offiziell vorgestellt. Mit dem Engagement des Kollegen Christoph Engelhard (Stadtarchiv Memmingen) wurde dieses Angebot im Auftrag des Arbeitskreises Stadtarchive beim Bayerischen Städtetag erstellt. Damit steht nun eine Plattform zur Information, aber auch zum Austausch zur Verfügung, das in der Folgezeit sukzessive ausgebaut werden soll. Ansätze und Vorstellungen, wie diese Website erweitert werden kann, u. a. mit entsprechenden Texten zum download, aber auch mit Funktionalitäten im Sinne des web 2.0 wurden in den Arbeitssitzungen in einer Reihe von Vorträgen diskutiert.

“Blickpunkte – 60 Jahre Fotografie Werner Kohn” – Ausstellung im Stadtarchiv Bamberg

Seit 60 Jahren ist der über Bamberg hinaus bekannte Fotograf Werner Kohn mit seiner Kamera auf der Suche nach Motiven und dokumentiert so in seiner Heimatstadt, aber auch weit außerhalb von Bamberg Personen, Ereignisse und Orte. Ganz bewusst soll mit der Ausstellung der Blick auf vermeintlich alltägliche Motive in Bamberg und in der Region gerichtet werden. Alltägliches Zeitkolorit wird oft wenig oder gar nicht dokumentiert und wird doch schon per Zeitablauf wieder Teil des Gedächtnisses einer Stadt und zur Quelle für Fragestellungen an die Vergangenheit. Das Stadtarchiv Bamberg verwahrt eine Reihe umfangreicher Foto-Beständen und wendet sich ganz bewusst mit dieser zeitgenössischen Ausstellung an die Öffentlichkeit, um zu zeigen, dass im professionellen wie nicht-professionellen Bereich noch zahlreiche Schätze in Fotoalben, Dia-Kästen oder auf digitalen Datenträgern schlummern, die das Bild der Stadt und der hier lebenden Menschen dokumentieren – und im Stadtarchiv auf Dauer verwahrt, gesichert, erschlossen und zur Verfügung gestellt werden können. Die Ausstellung “Blickpunkte – 60 Jahre Fotografie Werner Kohn ” ist vom 30.01. bis 28.03.2013 im Stadtarchiv Bamberg (Untere Sandstr. 30a, 96049 Bamberg) geöffnet: Mo-Mi 08.00-16.00, Do 08.00-20.00 Uhr, Fr 08.00-14.30, Sonderöffnung: 16.03.2014, 08.00-18.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich zu einem Ausstellungsbesuch eingeladen.

149. Bericht des Historischen Vereins Bamberg erschienen

Traditionsgemäß wurde Anfang Dezember der diesjährige Bericht des Historischen Vereins Bamberg vorgestellt. 25 Autorinnen und Autoren haben mit unterschiedlichen Beiträgen, Buchbesprechungen oder Jahresrückblicken auf die Aktivitäten einzelner Vereinssparten am Zustandekommen dieses 149. Berichtes mitgewirkt. Dabei spannt sich der Bogen zeitlich über mehr als ein Jahrtausend Bamberger und fränkischer Geschichte. Der Band umfasst Beiträge zur Namenskunde, Kunstgeschichte, Volkskunde, zur Adels- und Klostergeschichte, zur Geschichte der Stadt Bamberg, zur Literatur- und Kunstgeschichte, zur Kirchengeschichte bis hin zur Geschichte des 20. Jahrhunderts und – sozusagen passend zu dem vor uns liegenden europäischen Gedenkjahr zur 100. Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs – auch zu einem entsprechenden Teilaspekt im Rahmen der Bamberger Stadtgeschichte. Die Reihe der Beiträge eröffnet Joachim Andraschke. Er widmet sich der Ansiedlung der moselromanischen Bevölkerung in Ostfranken und der Einführung des Weinanbaus (S. 15-47) und leistet damit einen Beitrag zur frühmittelalterlichen Landeskunde. Mit neuen Überlegungen zum Bamberger Antependium befasst sich Tanja Kohwagner-Nikolai. Sie konzentriert sich dabei in Ihrer Untersuchung dieses Altarbehangs auf den Zug der Heiligen Drei Könige und Hugo von Trimberg (S. 49-64). Es folgt ein Beitrag zur Adelsgeschichte des Hochstifts Bamberg, konkret über die Herren von Lengenfeld-Pettendorf-Hopfenohe aus der Feder von Caroline Göldel (S. 65-92). Daran schließt sich mit […]

Neuerscheinungen zur Hexenverfolgung im Hochstift Bamberg

Im geistlichen Staat der Bischöfe von Bamberg wurden im 17. Jahrhundert etwa 1.000 Menschen – Männer, Frauen und Kinder ohne Rücksicht auf Alter oder soziale Herkunft – Opfer einer grausamen “Hexenverfolgung”. Kulturreferat und Stadtarchiv nahmen diese Thematik 2012 zum Anlass zu sog. Themenwochen, die sich in zahlreichen Veranstaltungen damit beschäftigten. Die Vorträge wie auch der Katalog zur Ausstellung der Staatsbibliothek Bamberg “Zeugen eines Massenmords. Die Hexenprozessakten der Staatsbibliothek Bamberg” (Werner Taegert, Günter Dippold) wurden nun in einem Sammelband publiziert. Darin steckt zunächst Ulrich Knefelkamp (Ordinarius in Frankfurt/Oder) in einem grundlegenden Beitrag den Rahmen “Von der Ketzerei zur Hexerei. Ursachen und Hintergründe der großen Hexenverfolgungen ca. 1570-1630″ ab. Günter Dippold (Bezirksheimatpfleger von Oberfranken, Bayreuth) untersucht in seinem Beitrag “Die ‘Hexenpolitik’ der Bamberger Fürstbischöfe”. Domkapitular Norbert Jung behandelt “Die Bamberger Hexenverfolgungen in theologiegeschichtlicher Perspektive”. Robert Zink, bis 2013 Leiter des Stadtarchivs Bamberg, untersucht den Bamberger Bürgermeister Johannes Junius, der ebenfalls Opfer der Hexenverfolgungen wurde. Dass es sich bei dem Untersuchungsgegenstand keineswegs um ein Phänomen ausschließlich in katholischen Territorien handelte, zeigt Kai Lehmann (Schmalkalden) in seinem Beitrag “Hexenverfolgungen in den protestantischen Gebieten des heutigen Südthüringens und der Fall der Lena Güntzlin aus Benshausen” auf. Eine literarische Ergänzung erfährt das Buch mit der Veröffentlichung […]

Schätze heben am Domberg – Veranstaltungshinweis für Kurzentschlossene

Donnerstag, 17. Oktober 2013 Im Gesprächskreis des Historischen Vereins Bamberg spricht Dr. Birgit Kastner, Koordinatorin der Kultureinrichtungen am Bamberger Domberg, zum Thema: “Schätze heben am Domberg: Das gebündelte Potenzial der Museen und Kultureinrichtungen um den Bamberger Dom”. Herzliche Einladung zu dieser Veranstaltung im Stadtarchiv, Untere Sandstr. 30 (Beginn: 18:00 Uhr)