Planet History

Author Archive for Ingolf Seidel

Tagung #erinnern_kontrovers.

Im Jahr 2015 jährt sich zum 70. Mal das Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Formate und Formen der Erinnerung an Nationalsozialismus, Holocaust und Zweiten Weltkrieg haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Dieser Wandel ist wesentlich markiert durch das Sterben der Zeitzeug/innen, dem Übergang vom kommunikativen zum kulturellen Gedächtnis und der damit verbundenen Historisierung der Ereignisgeschichte. Die Zusammensetzung der bundesdeutschen Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten u.a. durch die Einwanderung stark verändert, und sie wurde sich der ohnehin vorhandenen Heterogenität zunehmend bewusster. Die lange Zeit vorherrschende Selbstwahrnehmung als ethnisch homogenes Kollektiv gehört zu den Problematiken der postnationalsozialistischen Gesellschaften in DDR und BRD, unterschiedliche sexuelle Orientierungen, der Umgang mit sogenannten Behinderungen u.a.m. ausgeblendet. Die Heterogenisierung wirkt(e) sich zwangsläufig auch auf Geschichtsbilder, Geschichts- und Erinnerungskulturen aus, und digitale Medien mit ihren sozialen Netzwerken und Webangeboten erlauben es persönliche Geschichtsbilder einer (breiten) Öffentlichkeit darzustellen. Die entstandene Vielfalt birgt neue Herausforderungen. Fragen nach den Wertigkeiten dieser vielfältigen Geschichtsbilder und Umgangsweisen, nach ihrer Durchlässigkeit für andere Entwürfe, aber auch nach der Notwendigkeit von „Master-Narrativen“ stehen im Raum. Hinzu kommt, dass bestimmte Opfer- und Verfolgtengruppen des NS-Staats erst spät in den Blick von Wissenschaft und erinnerungspolitischen Akteuren rückten. Die unterschiedlichen Akteure der Zivilgesellschaft, die vor allem die westdeutsche Gedenkstättenlandschaft wesentlich geprägt haben, wurden im Zuge der Professionalisierung oft randständig, sind aber für eine lebendige Erinnerungskultur, die nicht in Ritualen versteinern will, unabdingbar.
 
Die Vervielfältigung der Erinnerungsnarrative führt zwangsläufig zu Narrationssträngen, die sich mit anderen decken („shared memory“), die keine Übereinstimmungen finden („divided memories“), und andere wiederum, die sich widersprechen bzw. Kontroversen erzeugen („conflicting memories“). Über die daraus folgenden Widersprüche und Kontroversen wird allerdings nur wenig diskutiert und oft geschwiegen. Auf der Tagung möchten wir ein transdisziplinäres Fachpublikum dazu einladen, in einen Dialog zu treten, um nach Möglichkeiten des produktiven und reflektierten Umgangs zu suchen und nachvollzuziehen wie Master-Narrative aufgebrochen, bzw. wie Narrationen neu gedacht werden können. Daran anschließend sollen Wege erforscht und erprobt werden, wie sich das Aufbrechen und die Vervielfältigung der Narrative und Erinnerungskulturen auf die Bildungsarbeit auswirken.
 
Ziel der Tagung ist es für ausgewählte Themenkomplexe – In and out: Inklusion, Erinnerungskultur und digitale Medien, Narrationen in der „Post-Augenzeugenschaft“ – zu neuen Impulsen und Perspektiven anzuregen. Sie sind weniger als fertiges Produkt zu verstehen, denn als gemeinschaftlich entstandene und vielfältig dokumentierte Anregungen, mit denen weitergearbeitet und diskutiert werden kann.
 
Das Tagungsformat soll den notwendigen gesamtgesellschaftlichen Aushandlungsprozess, der Erinnerungskultur(en) ausmacht, gewissermaßen in einem Mikrokosmos widerspiegeln: Eine transdisziplinäre Fachexpertise der Teilnehmenden, aber auch unterschiedliche Alterskohorten, Berufszweige, Migrationshintergründe sind eingeladen, sich partizipativ am Prozess zu beteiligen. Statt einer Aneinanderreihung von Vorträgen wird Raum geschaffen gezielte Impulse zu den Themenfeldern und für längere Diskussionsphasen mit allen Beteiligten. Kreative Methoden und digitale Medien sind integraler Bestandteil der Tagung. Anhand von Leitfragen und Projektbeispielen finden in großzügig und sorgfältig konzipierten Workshops tiefergehende Diskussionen statt, um zu möglichst konkreten (Zwischen-)Ergebnissen zu kommen. Der gesamte Prozess wird über Beobachter/innen, Kommentator/innen, über eigens geschaffene Kommentarfunktionen und digitale Protokolle sowie graphic recordings und später eine Tagungswebseite transparent dokumentiert.
 
Ziel dieser Tagung ist es mit neuen Impulsen und Perspektiven herauszugehen, die gemeinschaftlich entstanden sind. Sie sind weniger als fertiges Produkt zu verstehen, denn als vielfältig dokumentierte Anregungen, mit denen weitergearbeitet und diskutiert werden kann. Besonderes Augenmerk soll darauf gelegt werden, eine interdisziplinäre Fachexpertise der Teilnehmenden einzubinden. Das kann nur erreicht, wenn sich alle Teilnehmenden partizipativ am Prozess beteiligen können – dafür werden wir unterschiedliche Formate und digitale Werkzeuge anbieten – und die Teilnehmenden und Referierenden sich in ihren Zugehörigkeiten, Identitäten und Disziplinen unterschiedlich zusammensetzen. Deshalb sollen mit der Tagung möglichst unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden.
 
Weitere Informationen finden Sie auf unserem Tagungsblog http://erinnern.hypotheses.org
Dort finden Sie auch ein Anmeldeformular.

LaG-Magazin „Den Holocaust erzählen“

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe steht die Diskussion darum, ob und wie sich die Geschichte des Holocaust erzählen lässt. Wir greifen damit eine schon länger geführte und immer wieder auf das Neue aktualisierte Debatte auf, der wir sowohl für das Unterrichtsgeschehen in den Fächern Deutsch und Geschichte, als auch für die außerschulische Bildung Relevanz beimessen.
 
Sascha Feuchert gibt einen kurzen Überblick zur Diskussion und widmet sich in seinem Beitrag dem Verhältnis zwischen fiktiver Literatur über den Holocaust und den Geschichtswissenschaften.
 
Anhand von Christopher Brownings Studie Remembering Survivalzeigt Daniel Fulda beispielhaft Möglichkeiten und Herausforderungen an die Geschichtsschreibung, den Holocaust zu erzählen.
 
Mit den literarischen Facetten von Erzählungen über den Holocaust setzt sich Irmela von der Lühe auseinander. Dabei diskutiert sie die Literatur in einem Spannungsfeld zwischen einem Darstellungsverbot und einem Konsum des Schreckens.
 
Unser Redaktionsmitglied David Zolldan hat sich mit den Arbeiten des Holocaust-Überlebenden Imre Kertész auseinandergesetzt, für den die Annäherung an Auschwitz im Zeugnis ablegen des Überlebenden nur über die Fiktion möglich ist.

LaG-Magazin: Die aktuelle und historische Situation von Roma

Die historische und aktuelle Situation von Sinti und Roma in Deutschland, aber auch in Europa, zu thematisieren war uns vor dem Hintergrund eines sich zunehmend stärker bemerkbar machenden Rassismus gegen Sinti und Roma ein wichtiges Anliegen. Wie auch bei anderen Formen von Rassismus oder beim Antisemitismus ist auch beim Antiziganismus das Ressentiment keine Angelegenheit neonazistischer oder rechtsextremer Minderheiten alleine, sondern tief in der Mehrheitsgesellschaft verwurzelt. Gleichzeitig besuchen junge Roma vermehrt Schulen und sind ein wahrnehmbarer Teil der Migrationsgesellschaft geworden. Die nötigen schulischen oder sozialpädagogischen Ressourcen hinken dieser Entwicklung hinterher. Wir möchten Lehrkräften und anderen im Bildungsbereich tätigen Pädagog/innen Anregungen zur eigenen Reflexion und praktische Hinweise für die historisch-politische Bildung, aber auch für den schulischen und außerschulischen Alltag geben.
 
Das Thema haben wir – trotz eines über Grenzen reichenden Blickwinkels – auf Deutschland fokussiert. Die Nachwirkungen der Geschichte von Verfolgung und Vernichtung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus, auch mit einem aus dem Romanes stammenden Begriff als „Porajmos“ bezeichnet, wirkt aufgrund der späten Anerkennung dieses Teils nationalsozialistischer Vernichtungspolitik in besonderer Weise in die Gegenwart hinein. Daher finden sich in dieser Ausgabe sowohl Beiträge mit Aktualitätsbezug neben solchen zur historischen Dimension – verkürzende Analogieschlüsse sind damit nicht beabsichtigt.
 
Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend auf eine ältere Ausgabe des LaG-Magazins von 2009 mit dem Titel „Zwischen Verfolgung und Projektion. Historisches Lernen über Sinti und Roma“ hinweisen.
 
Wir danken den externen Autor/innen herzlich für ihre Mitarbeit und die uns zur Verfügung gestellten Beiträge.
 
Dominik Sauerländer bringt in seinem Beitrag über Sinti, Roma und Jenischen eine schweizerische Perspektive ein und zeigt didaktische Ansatzpunkte für die Geschichtsvermittlung auf, die auch für den Unterricht in Deutschland handhabbar sind.
 
Die Arbeitsweise und die Chancen, die einem Projekt der Roma-Schulmediation zugrunde liegen, das im Berliner Beusselkiez situiert ist, zeigt Barbara Kirchner auf.
 
Steffen Jost geht in seinem Beitrag auf die Bildungs- und Seminararbeit des Max Mannheimer Studienzentrums Dachau zu Sinti und Roma ein. Dabei reflektiert er vornehmlich die Rolle und Situation der meist mehrheitsdeutschen Pädagog/innen.
 
Eine besondere Form der Auseinandersetzung mit Geschichte birgt das Dokumentar-Theater-Projekt des Historikerlabors. Eike Stegen beschreibt das Vorhaben sich in einer Inszenierung mit dem Völkermord an Sinti und Roma auseinanderzusetzen. Das Projekt, dritter Teil einer Triologie, setzt sich mit Aspekten der Organisation der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik auseinander.
 
Wir verabschieden uns mit dieser Ausgabe in die Sommerpause. Aufgrund der, in den Bundesländern, stark gegeneinander verschobenen Schulferien, erscheint die nächste Ausgabe des LaG-Magazins am 27. August. Sie wird sich dem 75. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges widmen.

LaG-Magazin: Die aktuelle und historische Situation von Roma

Die historische und aktuelle Situation von Sinti und Roma in Deutschland, aber auch in Europa, zu thematisieren war uns vor dem Hintergrund eines sich zunehmend stärker bemerkbar machenden Rassismus gegen Sinti und Roma ein wichtiges Anliegen. Wie auch bei anderen Formen von Rassismus oder beim Antisemitismus ist auch beim Antiziganismus das Ressentiment keine Angelegenheit neonazistischer oder rechtsextremer Minderheiten alleine, sondern tief in der Mehrheitsgesellschaft verwurzelt. Gleichzeitig besuchen junge Roma vermehrt Schulen und sind ein wahrnehmbarer Teil der Migrationsgesellschaft geworden. Die nötigen schulischen oder sozialpädagogischen Ressourcen hinken dieser Entwicklung hinterher. Wir möchten Lehrkräften und anderen im Bildungsbereich tätigen Pädagog/innen Anregungen zur eigenen Reflexion und praktische Hinweise für die historisch-politische Bildung, aber auch für den schulischen und außerschulischen Alltag geben.
 
Das Thema haben wir – trotz eines über Grenzen reichenden Blickwinkels – auf Deutschland fokussiert. Die Nachwirkungen der Geschichte von Verfolgung und Vernichtung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus, auch mit einem aus dem Romanes stammenden Begriff als „Porajmos“ bezeichnet, wirkt aufgrund der späten Anerkennung dieses Teils nationalsozialistischer Vernichtungspolitik in besonderer Weise in die Gegenwart hinein. Daher finden sich in dieser Ausgabe sowohl Beiträge mit Aktualitätsbezug neben solchen zur historischen Dimension – verkürzende Analogieschlüsse sind damit nicht beabsichtigt.
 
Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend auf eine ältere Ausgabe des LaG-Magazins von 2009 mit dem Titel „Zwischen Verfolgung und Projektion. Historisches Lernen über Sinti und Roma“ hinweisen.
 
Wir danken den externen Autor/innen herzlich für ihre Mitarbeit und die uns zur Verfügung gestellten Beiträge.
 
Dominik Sauerländer bringt in seinem Beitrag über Sinti, Roma und Jenischen eine schweizerische Perspektive ein und zeigt didaktische Ansatzpunkte für die Geschichtsvermittlung auf, die auch für den Unterricht in Deutschland handhabbar sind.
 
Die Arbeitsweise und die Chancen, die einem Projekt der Roma-Schulmediation zugrunde liegen, das im Berliner Beusselkiez situiert ist, zeigt Barbara Kirchner auf.
 
Steffen Jost geht in seinem Beitrag auf die Bildungs- und Seminararbeit des Max Mannheimer Studienzentrums Dachau zu Sinti und Roma ein. Dabei reflektiert er vornehmlich die Rolle und Situation der meist mehrheitsdeutschen Pädagog/innen.
 
Eine besondere Form der Auseinandersetzung mit Geschichte birgt das Dokumentar-Theater-Projekt des Historikerlabors. Eike Stegen beschreibt das Vorhaben sich in einer Inszenierung mit dem Völkermord an Sinti und Roma auseinanderzusetzen. Das Projekt, dritter Teil einer Triologie, setzt sich mit Aspekten der Organisation der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik auseinander.
 
Wir verabschieden uns mit dieser Ausgabe in die Sommerpause. Aufgrund der, in den Bundesländern, stark gegeneinander verschobenen Schulferien, erscheint die nächste Ausgabe des LaG-Magazins am 27. August. Sie wird sich dem 75. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges widmen.

Das unschuldige Deutschland? NS-Aufarbeitung zwischen Schuldabwehr und staatlichem Antifaschismus

Der Titel der neuen Ausgabe des LaG-Magazins „Das unschuldige Deutschland?“ verweist auf den immer noch weit verbreiteten Mythos, in der DDR hätte es eine umfassende Entnazifizierung und eine gründlichere Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit gegeben als in der Bundesrepublik. Vielmehr gab es in beiden deutschen Staaten, wenn auch je unterschiedlich in den konkreten Ausprägungen, weitverbreitete Formen der Erinnerungs- und Schuldabwehr. Daher macht es Sinn zur Betrachtung dessen wie die „Aufarbeitung der Vergangenheit“ in beiden deutschen Staaten stattgefunden hat, vergleichende Perspektiven heranzuziehen, aber auch die jeweiligen Besonderheiten zu betrachten. Aus den unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus haben sich verschiedene Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur entwickelt, die bis heute wirkmächtig sind. Dies in Betracht zu ziehen scheint uns für Schulunterricht wie für die außerschulische Bildung bis heute notwendig. Materialien und Projekte, die eine Ost-West-Perspektive berücksichtigen sind ebenso rar, wie überhaupt didaktische Konzepte, die sich differenziert mit der Geschichte des, so die Selbststilisierung, antifaschistischen Staats auseinandersetzen. Hier sehen wir ausdrücklich Handlungsbedarf. Dementsprechend stellen wir im Besprechungsteil auch Materialien vor, die in erster Linie die Auseinandersetzung mit dem NS in der Bundesrepublik zum Thema haben, während die einleitenden Essay den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte legen.

Das unschuldige Deutschland? NS-Aufarbeitung zwischen Schuldabwehr und staatlichem Antifaschismus

Der Titel der neuen Ausgabe des LaG-Magazins „Das unschuldige Deutschland?“ verweist auf den immer noch weit verbreiteten Mythos, in der DDR hätte es eine umfassende Entnazifizierung und eine gründlichere Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit gegeben als in der Bundesrepublik. Vielmehr gab es in beiden deutschen Staaten, wenn auch je unterschiedlich in den konkreten Ausprägungen, weitverbreitete Formen der Erinnerungs- und Schuldabwehr. Daher macht es Sinn zur Betrachtung dessen wie die „Aufarbeitung der Vergangenheit“ in beiden deutschen Staaten stattgefunden hat, vergleichende Perspektiven heranzuziehen, aber auch die jeweiligen Besonderheiten zu betrachten. Aus den unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus haben sich verschiedene Formen der Erinnerungs- und Gedenkkultur entwickelt, die bis heute wirkmächtig sind. Dies in Betracht zu ziehen scheint uns für Schulunterricht wie für die außerschulische Bildung bis heute notwendig. Materialien und Projekte, die eine Ost-West-Perspektive berücksichtigen sind ebenso rar, wie überhaupt didaktische Konzepte, die sich differenziert mit der Geschichte des, so die Selbststilisierung, antifaschistischen Staats auseinandersetzen. Hier sehen wir ausdrücklich Handlungsbedarf. Dementsprechend stellen wir im Besprechungsteil auch Materialien vor, die in erster Linie die Auseinandersetzung mit dem NS in der Bundesrepublik zum Thema haben, während die einleitenden Essay den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte legen.

LaG-Magazin „100 Jahre Erster Weltkrieg“

Die neue Ausgabe des LaG-Magazins befasst sich mit dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Die Ausgabe ist umfangreicher ausgefallen als gewohnt. Die Zentralität der Debatte um Geschichtsbilder und -politiken, die auch jeweils Einfluss auf das historische Lernen haben – und die anhand der Studie „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark einen zentralen Ausdruck fanden –  rechtfertigt die Ausführlichkeit dieser Ausgabe. Demgemäß repräsentieren die Beiträge unterschiedliche Standpunkte und didaktische Modelle.
 
In seiner Rezension setzt sich Gerd Krumeich kritisch mit Christopher Clarks Buch „Die Schlafwandler“ auseinander. Wir danken dem Autor sowie der Redaktion von „geschichte für heute – Zeitschrift für historisch-politische Bildung“ herzlich für die Möglichkeit zur Zweitveröffentlichung des Textes in unserem Magazin.
 
Sven Tetzlaff setzt sich mit der Fragestellung auseinander, was historisch-politische Bildung zum Ersten Weltkrieg in einer europäischen Perspektive zu leisten hat, wenn sie das von ihm festgestellte Bedürfnis junger Menschen nach Informationen zu diesem Themenkomplex erfüllen will.
 
Das Projekt „European History Crossroads as pathways to intercultural and media education (EHISTO)“ geht der Frage nach, wie eine europäische Perspektive in den Geschichtsunterricht einfließen kann, ohne gleichzeitig eine neue Meistererzählung zu konstruieren. Miriam Hannig stellt dieses Projekt vor und weist auf dessen multiperspektivische Materialien hin.
 
Ute Engelen zeigt die regionalgeschichtliche Konzeption und eine erste Evaluation des Projekts „Der Erste Weltkrieg im heutigen Rheinland-Pfalz“ auf, das neben einer Webseite auch Unterrichtseinheiten sowie eine Ausstellung anbietet.
 
Die Figur von Benjamins „Engel der Geschichte“ für eine Gesamtkontextualisierung nutzend, stellt Thomas Schlepper das Projekt „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“ vor.
 
Eine profunde und interessante Auswahl an (Jugend-)Literatur, die sich für einen fächerübergreifenden Einsatz in Geschichte und Deutsch für die Sekundarstufen I und II anbietet, präsentiert Helmut Krohne in seinem Essay.
 
Das Spannungsfeld zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung, begriffen als frühe Form von Globalisierung, sowie Imperialismus und Nationalismus am Vorabend des Ersten Weltkrieges diskutiert Annette Nogarède.
 
Mit der ambivalenten Geschichte der „Blauen Armee“, einem Verband von polnischstämmigen Soldaten, der gegen Ende Ersten Weltkrieges aufgestellt wurde, setzt sich Arthur Osinski auseinander.
 
Christos-Nilokas Vittoratos thematisiert, welchen Niederschlag die sich wandelnden künstlerischen Ausdrucksformen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Kriegsgräberstätten gefunden haben, und wie Soldatenfriedhöfe eine Vorwegnahme der funktionalistischen Moderne wurden.
 
Der Dank gilt allen Autorinnen und Autoren, die ihre Beiträge zur Verfügung gestellt haben.
 
Das nächste LaG-Magazin erscheint am 21. Mai und trägt den Titel „Das unschuldige Deutschland? NS-Aufarbeitung zwischen Schuldabwehr und staatlichem Antifaschismus“.

LaG-Magazin „100 Jahre Erster Weltkrieg“

Die neue Ausgabe des LaG-Magazins befasst sich mit dem 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Die Ausgabe ist umfangreicher ausgefallen als gewohnt. Die Zentralität der Debatte um Geschichtsbilder und -politiken, die auch jeweils Einfluss auf das historische Lernen haben – und die anhand der Studie „Die Schlafwandler“ von Christopher Clark einen zentralen Ausdruck fanden –  rechtfertigt die Ausführlichkeit dieser Ausgabe. Demgemäß repräsentieren die Beiträge unterschiedliche Standpunkte und didaktische Modelle.
 
In seiner Rezension setzt sich Gerd Krumeich kritisch mit Christopher Clarks Buch „Die Schlafwandler“ auseinander. Wir danken dem Autor sowie der Redaktion von „geschichte für heute – Zeitschrift für historisch-politische Bildung“ herzlich für die Möglichkeit zur Zweitveröffentlichung des Textes in unserem Magazin.
 
Sven Tetzlaff setzt sich mit der Fragestellung auseinander, was historisch-politische Bildung zum Ersten Weltkrieg in einer europäischen Perspektive zu leisten hat, wenn sie das von ihm festgestellte Bedürfnis junger Menschen nach Informationen zu diesem Themenkomplex erfüllen will.
 
Das Projekt „European History Crossroads as pathways to intercultural and media education (EHISTO)“ geht der Frage nach, wie eine europäische Perspektive in den Geschichtsunterricht einfließen kann, ohne gleichzeitig eine neue Meistererzählung zu konstruieren. Miriam Hannig stellt dieses Projekt vor und weist auf dessen multiperspektivische Materialien hin.
 
Ute Engelen zeigt die regionalgeschichtliche Konzeption und eine erste Evaluation des Projekts „Der Erste Weltkrieg im heutigen Rheinland-Pfalz“ auf, das neben einer Webseite auch Unterrichtseinheiten sowie eine Ausstellung anbietet.
 
Die Figur von Benjamins „Engel der Geschichte“ für eine Gesamtkontextualisierung nutzend, stellt Thomas Schlepper das Projekt „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“ vor.
 
Eine profunde und interessante Auswahl an (Jugend-)Literatur, die sich für einen fächerübergreifenden Einsatz in Geschichte und Deutsch für die Sekundarstufen I und II anbietet, präsentiert Helmut Krohne in seinem Essay.
 
Das Spannungsfeld zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung, begriffen als frühe Form von Globalisierung, sowie Imperialismus und Nationalismus am Vorabend des Ersten Weltkrieges diskutiert Annette Nogarède.
 
Mit der ambivalenten Geschichte der „Blauen Armee“, einem Verband von polnischstämmigen Soldaten, der gegen Ende Ersten Weltkrieges aufgestellt wurde, setzt sich Arthur Osinski auseinander.
 
Christos-Nilokas Vittoratos thematisiert, welchen Niederschlag die sich wandelnden künstlerischen Ausdrucksformen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Kriegsgräberstätten gefunden haben, und wie Soldatenfriedhöfe eine Vorwegnahme der funktionalistischen Moderne wurden.
 
Der Dank gilt allen Autorinnen und Autoren, die ihre Beiträge zur Verfügung gestellt haben.
 
Das nächste LaG-Magazin erscheint am 21. Mai und trägt den Titel „Das unschuldige Deutschland? NS-Aufarbeitung zwischen Schuldabwehr und staatlichem Antifaschismus“.

LaG-Magazin (3/14) „Schwule und Lesben in der DDR“

Die neue Ausgabe des LaG-Magazins greift die Geschichte von Schwulen und Lesben, aber auch von transgender Personen in der DDR auf. Das Thema verwiest auf eine Lücke: Unterrichtsentwürfe und didaktische Materialien sind für das Geschichtslernen und die außerschulische Bildungsarbeit rar, bzw. kaum vorhanden. Eine Unterrichtseinheit findet sich auf dem Portal queer history, das in einer Zusammenarbeit unseres Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien mit der Freien Universität Berlin und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft entstanden ist.
 
Wir möchten mit der Ausgabe für die spezifische Geschichte von Lesben, Schwulen und Transgender in der DDR sensibilisieren und dazu ermutigen, das Thema selbst im Unterricht oder in der (historisch-)politischen Bildung aufzugreifen.
Der Geschichte von Lesben in der DDR geht Irene Beyer in ihrem Beitrag nach. Dabei zeichnet sie ein Bild, das geprägt ist von Isolation der Frauen bis in die 1970er Jahr hinein und einer zunehmenden Organisierung unter dem Dach der Kirche in den 80ern.
 
Teresa Tammer gibt einen informativen Überblick zur Schwulenbewegung in Ost-Berlin, die sich in vielen Aspekten an der Bewegung im Westen orientierte, darüber aber auch eigenständige Vorstellungen von homosexueller Selbstorganisation entwickelte.
 
Der Sonntags-Club war Ort für Lesben und Schwule in der DDR sich, jenseits der Kirche, zu treffen, aber auch für Beratungen und für kulturelle Angebote. Der Beitrag von Jens Dobler, Kristine Schmidt und Kay Nellißen zeichnet die schwierige Geschichte dieser Institution nach.
 
Der Umgang mit transsexuellen Personen in der DDR ist ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der Geschichte der Sexualpolitik im zweiten deutschen Staat. Wie Ulrike Klöppel aufzeigt, hatte die „Verfügung zur Geschlechtsumwandlung von Transexualisten“ darin eine wichtige Funktion und zeigt die ambivalente Haltung des Staates gegenüber Menschen, die ihr Geschlecht ändern wollten
.
Wir danken allen externen Autor/innen herzlich für Ihre Mitarbeit.
 
IN EIGENER SACHE Wir möchten Sie schon jetzt auf unser Webinar mit dem Geschichtsdidaktiker Michele Barricelli aufmerksam machen. Es findet am 28. April um 17.00 Uhr statt. Das Thema lautet „Interkulturelles Lernen zum Nationalsozialismus, die veränderte Rolle von Zeitzeugen und die Migrationsgesellschaft – neue Herausforderungen?“ Anmeldungen bitte wie immer an webinar@agentur-bildung.de
 
Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins erscheint am 16. April und befasst sich mit „100 Jahre Erster Weltkrieg“.
 
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin (3/14) „Schwule und Lesben in der DDR“

Die neue Ausgabe des LaG-Magazins greift die Geschichte von Schwulen und Lesben, aber auch von transgender Personen in der DDR auf. Das Thema verwiest auf eine Lücke: Unterrichtsentwürfe und didaktische Materialien sind für das Geschichtslernen und die außerschulische Bildungsarbeit rar, bzw. kaum vorhanden. Eine Unterrichtseinheit findet sich auf dem Portal queer history, das in einer Zusammenarbeit unseres Vereins Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien mit der Freien Universität Berlin und der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft entstanden ist.
 
Wir möchten mit der Ausgabe für die spezifische Geschichte von Lesben, Schwulen und Transgender in der DDR sensibilisieren und dazu ermutigen, das Thema selbst im Unterricht oder in der (historisch-)politischen Bildung aufzugreifen.
Der Geschichte von Lesben in der DDR geht Irene Beyer in ihrem Beitrag nach. Dabei zeichnet sie ein Bild, das geprägt ist von Isolation der Frauen bis in die 1970er Jahr hinein und einer zunehmenden Organisierung unter dem Dach der Kirche in den 80ern.
 
Teresa Tammer gibt einen informativen Überblick zur Schwulenbewegung in Ost-Berlin, die sich in vielen Aspekten an der Bewegung im Westen orientierte, darüber aber auch eigenständige Vorstellungen von homosexueller Selbstorganisation entwickelte.
 
Der Sonntags-Club war Ort für Lesben und Schwule in der DDR sich, jenseits der Kirche, zu treffen, aber auch für Beratungen und für kulturelle Angebote. Der Beitrag von Jens Dobler, Kristine Schmidt und Kay Nellißen zeichnet die schwierige Geschichte dieser Institution nach.
 
Der Umgang mit transsexuellen Personen in der DDR ist ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der Geschichte der Sexualpolitik im zweiten deutschen Staat. Wie Ulrike Klöppel aufzeigt, hatte die „Verfügung zur Geschlechtsumwandlung von Transexualisten“ darin eine wichtige Funktion und zeigt die ambivalente Haltung des Staates gegenüber Menschen, die ihr Geschlecht ändern wollten
.
Wir danken allen externen Autor/innen herzlich für Ihre Mitarbeit.
 
IN EIGENER SACHE Wir möchten Sie schon jetzt auf unser Webinar mit dem Geschichtsdidaktiker Michele Barricelli aufmerksam machen. Es findet am 28. April um 17.00 Uhr statt. Das Thema lautet „Interkulturelles Lernen zum Nationalsozialismus, die veränderte Rolle von Zeitzeugen und die Migrationsgesellschaft – neue Herausforderungen?“ Anmeldungen bitte wie immer an webinar@agentur-bildung.de
 
Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins erscheint am 16. April und befasst sich mit „100 Jahre Erster Weltkrieg“.
 
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.
 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin „Heterogenität in der historisch-politischen Bildungsarbeit

Das titelgebende Thema der Februar-Ausgabe „Heterogenität in der historisch-politischen Bildungsarbeit“ beschreibt eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Nämlich, dass es im Unterricht und in der außerschulischen Bildung um die Arbeit mit Jugendlichen bzw. auch mit Erwachsenen geht, die höchst uneinheitlich strukturierte Individuen mit unterschiedlichen Vorlieben, Abneigungen, Herkünften und sozialen Prägungen sind. Heterogenität fließt selbstverständlich in den pädagogischen Prozess ein und sollte durch Pädagog/innen entsprechend reflektiert werden. Dass dies im gesellschaftlichen Rahmen noch lange nicht selbstverständlich ist, zeigt die gegenwärtige homophobe Kampagne gegen die Thematisierung von sexueller Vielfalt im Unterricht in Baden-Württemberg und darüber hinaus. 
 
Wir haben in dieser Ausgabe Heterogenität so interpretiert, dass sie Vielfalt und Unterschiedlichkeit im Sinne von Herkunft ebenso fasst, wie in Bezug auf sexuelle Orientierung, religiöse Unterschiedlichkeit, sogenannte Behinderung etc. Mit dieser Deutung soll vermieden werden, dass Heterogenität im Subtext und durch die Hintertür ethnisch gedeutet wird.
 
Elke Gryglewski stellt den Ansatz der Pädagogik der Anerkennung vor, den sie in einem Spannungsfeld zur Ausübung von unterschiedlichen religiösen und kulturellen Praxen durch Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen diskutiert. 
Ulla Kux diskutiert unterschiedliche aktuelle Stränge der Interpretation von Differenz in zivilgesellschaftlich geprägten und historisch orientierten Bildungsprojekten. 
 
Barbara Lenz und Roos Versteeg  haben das Projekt „Geteilte Erinnerungen. Gemeinschaftsleben in der Großsiedlung Britz im Spiegel internationaler Erfahrungen“ im Berliner Bezirk Neukölln durchgeführt und geleitet. In Ihrem Essay geben Sie Einblick in Konzeption und Ablauf dieser Auseinandersetzung mit Geschichte.
 
Die türkische Region Dersim war zum Ende der 1930er Jahre Schauplatz eines Massakers an der regionalen Bevölkerung, dessen Ursprung in der Türkisierungspolitik Atatürks liegt. Birgit Uhning und Miriam Jussuf skizzieren den Verlauf eines Geschichtsprojekts zu diesem wenig beachteten Massaker in Zusammenarbeit mit der Dersim-Gemeinde Rhein-Ruhr e.V. 
 
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe des LaG-Magazins.
 
IN EIGENER SACHE
Wir möchten Ihnen unser nächstes Webseminar ankündigen. Es findet am 18.03. 2014 um 17 Uhr statt und trägt den Titel „NS-Täterschaft als Herausforderung für Unterricht und historisch-politische Bildung“. Referent/innen werden Dr. Sabine Kittel (Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster) und Stefan Querl (Villa ten Hompel) sein. Anmeldung bitte an: webinar@agentur-bildung.de
 
Im Monat März werden wir zwei LaG-Magazine herausgeben. 
 
Am 12. März erscheint eine Sonderausgabe. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-israelischer Jugendaustausch. Fragen des Erinnerns und Gedenkens in diesem bilateralen Jugendaustausch werden dabei im Mittelpunkt stehen. 
 
Am 19. März erscheint ein Magazin mit dem Titel „Schwule und Lesben in der DDR.“

LaG-Magazin „Heterogenität in der historisch-politischen Bildungsarbeit

Das titelgebende Thema der Februar-Ausgabe „Heterogenität in der historisch-politischen Bildungsarbeit“ beschreibt eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Nämlich, dass es im Unterricht und in der außerschulischen Bildung um die Arbeit mit Jugendlichen bzw. auch mit Erwachsenen geht, die höchst uneinheitlich strukturierte Individuen mit unterschiedlichen Vorlieben, Abneigungen, Herkünften und sozialen Prägungen sind. Heterogenität fließt selbstverständlich in den pädagogischen Prozess ein und sollte durch Pädagog/innen entsprechend reflektiert werden. Dass dies im gesellschaftlichen Rahmen noch lange nicht selbstverständlich ist, zeigt die gegenwärtige homophobe Kampagne gegen die Thematisierung von sexueller Vielfalt im Unterricht in Baden-Württemberg und darüber hinaus. 
 
Wir haben in dieser Ausgabe Heterogenität so interpretiert, dass sie Vielfalt und Unterschiedlichkeit im Sinne von Herkunft ebenso fasst, wie in Bezug auf sexuelle Orientierung, religiöse Unterschiedlichkeit, sogenannte Behinderung etc. Mit dieser Deutung soll vermieden werden, dass Heterogenität im Subtext und durch die Hintertür ethnisch gedeutet wird.
 
Elke Gryglewski stellt den Ansatz der Pädagogik der Anerkennung vor, den sie in einem Spannungsfeld zur Ausübung von unterschiedlichen religiösen und kulturellen Praxen durch Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Hintergründen diskutiert. 
Ulla Kux diskutiert unterschiedliche aktuelle Stränge der Interpretation von Differenz in zivilgesellschaftlich geprägten und historisch orientierten Bildungsprojekten. 
 
Barbara Lenz und Roos Versteeg  haben das Projekt „Geteilte Erinnerungen. Gemeinschaftsleben in der Großsiedlung Britz im Spiegel internationaler Erfahrungen“ im Berliner Bezirk Neukölln durchgeführt und geleitet. In Ihrem Essay geben Sie Einblick in Konzeption und Ablauf dieser Auseinandersetzung mit Geschichte.
 
Die türkische Region Dersim war zum Ende der 1930er Jahre Schauplatz eines Massakers an der regionalen Bevölkerung, dessen Ursprung in der Türkisierungspolitik Atatürks liegt. Birgit Uhning und Miriam Jussuf skizzieren den Verlauf eines Geschichtsprojekts zu diesem wenig beachteten Massaker in Zusammenarbeit mit der Dersim-Gemeinde Rhein-Ruhr e.V. 
 
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe des LaG-Magazins.
 
IN EIGENER SACHE
Wir möchten Ihnen unser nächstes Webseminar ankündigen. Es findet am 18.03. 2014 um 17 Uhr statt und trägt den Titel „NS-Täterschaft als Herausforderung für Unterricht und historisch-politische Bildung“. Referent/innen werden Dr. Sabine Kittel (Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster) und Stefan Querl (Villa ten Hompel) sein. Anmeldung bitte an: webinar@agentur-bildung.de
 
Im Monat März werden wir zwei LaG-Magazine herausgeben. 
 
Am 12. März erscheint eine Sonderausgabe. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit ConAct – Koordinierungszentrum Deutsch-israelischer Jugendaustausch. Fragen des Erinnerns und Gedenkens in diesem bilateralen Jugendaustausch werden dabei im Mittelpunkt stehen. 
 
Am 19. März erscheint ein Magazin mit dem Titel „Schwule und Lesben in der DDR.“

Anfrage für Beiträge – Call for Papers – für das Magazin von „Lernen aus der …

Die Redaktion des  Webportals www.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für das erste Halbjahr 2014 erneut dazu einladen Beiträge für die monatlichen Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen. Wir möchten Ihnen dabei die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln. 
Wir bitten alle Interessierten ein Abstract von 300 Zeichen (inklusive Leerzeichen) einzureichen. Der Abstract zum jeweiligen Thema sollte zwei Monate vor der Veröffentlichung bei Lernen aus der Geschichte eingehen. Die Redaktion behält sich nach Eingang des Abstracts eine Auswahl nach inhaltlichen und qualitativen Kriterien vor. Die Abgabe des fertigen Textes sollte ca. vier Wochen vor dem Erscheinen erfolgen. Die genauen Daten können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

Anfrage für Beiträge – Call for Papers – für das Magazin von „Lernen aus der …

Die Redaktion des  Webportals www.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für das erste Halbjahr 2014 erneut dazu einladen Beiträge für die monatlichen Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen. Wir möchten Ihnen dabei die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln. 
Wir bitten alle Interessierten ein Abstract von 300 Zeichen (inklusive Leerzeichen) einzureichen. Der Abstract zum jeweiligen Thema sollte zwei Monate vor der Veröffentlichung bei Lernen aus der Geschichte eingehen. Die Redaktion behält sich nach Eingang des Abstracts eine Auswahl nach inhaltlichen und qualitativen Kriterien vor. Die Abgabe des fertigen Textes sollte ca. vier Wochen vor dem Erscheinen erfolgen. Die genauen Daten können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

LaG-Magazin: „Italien und der Zweite Weltkrieg“

Der Titel „Italien und der Zweite Weltkrieg“ für das vorliegende Onlinemagazin verweist bereits auf eine Einschränkung: Thema sind nicht historische und pädagogische Überlegungen zu einer Gesamtgeschichte des italienischen Faschismus. Vielmehr wollen  wir, jenseits der Beschränkung  auf den Zweiten Weltkrieg, auf häufig weniger im Mittelpunkt des Interesses stehende Aspekte eingehen, die uns nichtsdestotrotz relevant für die historisch-politische Bildung erscheinen. 
Der österreichische Geschichtsdidaktiker Christoph Kühberger weist auf den zentralen Charakter von Männer- und Frauenbildern im Nationalsozialismus und im italienischen Faschismus hin. Zu den Gemeinsamkeiten gehört ein bestimmtes Männlichkeitsideal, das an das Soldatische geknüpft ist, doch ergeben sich in der Betrachtung auch Nuancierungen. 
Der Beitrag von Matthias Durchfeld zeigt eindrucksvoll, wie unzureichend die Morde und Untaten der NS-Täter bis heute gesühnt wurden. Der späte Prozess von 2011 in Italien gegen 12 Wehrmachtsangehörige zeigt zudem erneut die Verstrickung der Wehrmacht in viele NS-Massaker auf. 
Artur Osinski gibt einen Einblick in polnische Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg und zeigt diese anhand des Marsches polnischer Soldaten von der russischen Stadt Busuluk bis ins italienische Brisighella auf. 
In eigener Sache
Wir möchten es nicht versäumen, auf zwei kommende Webseminare hinzuweisen. Die nächste Onlineveranstaltung findet am 29. Januar um 17.00 Uhr mit Annemarie Hühne zu „Geocaching in der Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus“ statt. Unter der Überschrift „Selbstbestimmtes Geschichtslernen mit Webblogs“ können Sie sich am 11. Februar an einem Webinar mit Lisa Rosa beteiligen. Anmeldungen wie immer unterwebinar@agentur-bildung.de. 
Die nächste Ausgabe unseres Magazins erscheint am 19. Februar 2014. Sie trägt den Titel „Geschichtslernen in heterogenen Gruppen“. 
Wir wünschen Ihnen eine ertragreiche Lektüre,
Ihre LaG-Redaktion 

LaG-Magazin: „Italien und der Zweite Weltkrieg“

Der Titel „Italien und der Zweite Weltkrieg“ für das vorliegende Onlinemagazin verweist bereits auf eine Einschränkung: Thema sind nicht historische und pädagogische Überlegungen zu einer Gesamtgeschichte des italienischen Faschismus. Vielmehr wollen  wir, jenseits der Beschränkung  auf den Zweiten Weltkrieg, auf häufig weniger im Mittelpunkt des Interesses stehende Aspekte eingehen, die uns nichtsdestotrotz relevant für die historisch-politische Bildung erscheinen. 
Der österreichische Geschichtsdidaktiker Christoph Kühberger weist auf den zentralen Charakter von Männer- und Frauenbildern im Nationalsozialismus und im italienischen Faschismus hin. Zu den Gemeinsamkeiten gehört ein bestimmtes Männlichkeitsideal, das an das Soldatische geknüpft ist, doch ergeben sich in der Betrachtung auch Nuancierungen. 
Der Beitrag von Matthias Durchfeld zeigt eindrucksvoll, wie unzureichend die Morde und Untaten der NS-Täter bis heute gesühnt wurden. Der späte Prozess von 2011 in Italien gegen 12 Wehrmachtsangehörige zeigt zudem erneut die Verstrickung der Wehrmacht in viele NS-Massaker auf. 
Artur Osinski gibt einen Einblick in polnische Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg und zeigt diese anhand des Marsches polnischer Soldaten von der russischen Stadt Busuluk bis ins italienische Brisighella auf. 
In eigener Sache
Wir möchten es nicht versäumen, auf zwei kommende Webseminare hinzuweisen. Die nächste Onlineveranstaltung findet am 29. Januar um 17.00 Uhr mit Annemarie Hühne zu „Geocaching in der Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus“ statt. Unter der Überschrift „Selbstbestimmtes Geschichtslernen mit Webblogs“ können Sie sich am 11. Februar an einem Webinar mit Lisa Rosa beteiligen. Anmeldungen wie immer unterwebinar@agentur-bildung.de. 
Die nächste Ausgabe unseres Magazins erscheint am 19. Februar 2014. Sie trägt den Titel „Geschichtslernen in heterogenen Gruppen“. 
Wir wünschen Ihnen eine ertragreiche Lektüre,
Ihre LaG-Redaktion 

LaG-Magazin „Wohnen und Leben in der DDR – Selbstverwirklichung oder Nische?“

Das titelgebende Thema „Wohnen und Leben in der DDR“ verweist auf den Bereich der Alltagsgeschichte. Deren Behandlung bietet gute, multiperspektivische Annäherungsmöglichkeiten für das Geschichtslernen und die außerschulische historisch-politische Bildung. Zudem ermöglicht ein alltagsgeschichtlicher Zugang eine Beschäftigung mit Widersprüchlichkeiten und Handlungsoptionen, die eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR erlauben, als es eine schlichte, normative Verurteilung ermöglicht. Vielmehr werden die Handlungsspielräume, aber auch Zwänge des Lebens in der DDR offengelegt. 
Saskia Handro zeigt in ihrem Beitrag die didaktischen Potentiale auf, die in der Behandlung des DDR-Alltags im Unterricht liegen, die sich unter anderem aus den Lebenswelt- und Schüler/innenbezügen ergeben.  
Sophia Ihle reflektiert die Bedeutung der Erzählungen von Zeitzeug/innen über Ihren Alltag in der DDR und weist auf die notwendigen Begrenzungen des menschlichen Gedächtnisses hin.  
Henning Schulze setzt sich mit den Ambivalenzen der Wohnungsbaupolitik in der DDR auseinander. Als Vergleichsebene dienen ihm Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Wohnungsbaus in beiden deutschen Staaten.  
Christos-Nikolas Vittoratos befasst sich mit der Entwicklung des Produktdesigns unter den Bedingungen der Planwirtschaft. Er geht der Frage nach westdeutschen Vorbildern nach und verweist auf das Scheitern der Produktentwicklungs- und Vermarktungspolitik.  
Das didaktische Material zu dieser Ausgabe hat Arne Thomsen erstellt.  
Unser herzlicher Dank gilt allen externen Autor/innen, die an diesem LaG-Magazin mitgearbeitet haben. 
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Projektpartner/innen und – förderern, besonders beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und bei allen Kolleg/innen, die uns solidarisch durch das Jahr begleitet haben. 
IN EIGENER SACHE 
Am 9. Januar 2014 findet um 17.00 unser nächstes Webseminar statt. Als Referenten  konnten wir Oliver von Wrochem, Leiter des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gewinnen. Sein Thema ist die Menschenrechtsbildung in der Gedenkstättenpädagogik. Weitere Informationen finden Sie auf „Lernen aus der Geschichte“ unter Online Lernen. Wegen der Ferien ist es bereits jetzt möglich sich anzumelden unter: webinar@agentur-bildung.de  
Das erste LaG-Magazin im neuen Jahr erscheint am 22. Januar 2014. Es befasst sich mit dem Thema „Italien im Zweiten Weltkrieg“.  
Wir wünschen Ihnen allen einen guten Jahresausklang, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin „Wohnen und Leben in der DDR – Selbstverwirklichung oder Nische?“

Das titelgebende Thema „Wohnen und Leben in der DDR“ verweist auf den Bereich der Alltagsgeschichte. Deren Behandlung bietet gute, multiperspektivische Annäherungsmöglichkeiten für das Geschichtslernen und die außerschulische historisch-politische Bildung. Zudem ermöglicht ein alltagsgeschichtlicher Zugang eine Beschäftigung mit Widersprüchlichkeiten und Handlungsoptionen, die eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Geschichte der DDR erlauben, als es eine schlichte, normative Verurteilung ermöglicht. Vielmehr werden die Handlungsspielräume, aber auch Zwänge des Lebens in der DDR offengelegt. 
Saskia Handro zeigt in ihrem Beitrag die didaktischen Potentiale auf, die in der Behandlung des DDR-Alltags im Unterricht liegen, die sich unter anderem aus den Lebenswelt- und Schüler/innenbezügen ergeben.  
Sophia Ihle reflektiert die Bedeutung der Erzählungen von Zeitzeug/innen über Ihren Alltag in der DDR und weist auf die notwendigen Begrenzungen des menschlichen Gedächtnisses hin.  
Henning Schulze setzt sich mit den Ambivalenzen der Wohnungsbaupolitik in der DDR auseinander. Als Vergleichsebene dienen ihm Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Wohnungsbaus in beiden deutschen Staaten.  
Christos-Nikolas Vittoratos befasst sich mit der Entwicklung des Produktdesigns unter den Bedingungen der Planwirtschaft. Er geht der Frage nach westdeutschen Vorbildern nach und verweist auf das Scheitern der Produktentwicklungs- und Vermarktungspolitik.  
Das didaktische Material zu dieser Ausgabe hat Arne Thomsen erstellt.  
Unser herzlicher Dank gilt allen externen Autor/innen, die an diesem LaG-Magazin mitgearbeitet haben. 
Bedanken möchten wir uns auch bei allen Projektpartner/innen und – förderern, besonders beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und bei allen Kolleg/innen, die uns solidarisch durch das Jahr begleitet haben. 
IN EIGENER SACHE 
Am 9. Januar 2014 findet um 17.00 unser nächstes Webseminar statt. Als Referenten  konnten wir Oliver von Wrochem, Leiter des Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gewinnen. Sein Thema ist die Menschenrechtsbildung in der Gedenkstättenpädagogik. Weitere Informationen finden Sie auf „Lernen aus der Geschichte“ unter Online Lernen. Wegen der Ferien ist es bereits jetzt möglich sich anzumelden unter: webinar@agentur-bildung.de  
Das erste LaG-Magazin im neuen Jahr erscheint am 22. Januar 2014. Es befasst sich mit dem Thema „Italien im Zweiten Weltkrieg“.  
Wir wünschen Ihnen allen einen guten Jahresausklang, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin November 2013: Kriegsgefangenschaft im Kontext des Zweiten Weltkriegs

Ein besonderes Augenmerk liegt in dieser Ausgabe auf dem Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen. Die Maßstäbe von Kriegs- und Völkerrecht wurden in Bezug auf diese Soldaten vollkommen außer Kraft gesetzt. Aufgrund der ideologischen Mischung von fanatischem Antikommunismus, Rassismus und Antisemitismus waren sie dem nationalsozialistischen Terror in besonderer Weise ausgesetzt. In der stalinistischen Sowjetunion hingegen wurden diejenigen, die aus deutscher Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, als Verräter betrachtet und häufig verfolgt. Im Westen wurde ihrer kaum erinnert. Überhaupt ist die Beachtung von Kriegsgefangenschaft im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bis heute im öffentlichen Diskurs unterrepräsentiert, was auch für das historische Lernen gilt. Unterrepräsentiert im erinnerungskulturellen Diskurs sind auch die italienischen Militärinternierten. Notwendigerweise bleibt unsere Betrachtung lückenhaft – die Beschäftigung mit gefangenen Soldaten in anderen Regionen, besonders im pazifischen Raum bleibt in dieser Ausgabe ausgeklammert. Wir sind wir dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Förderung dieser Ausgabe des LaG-Magazins besonders verbunden. 
Anhand seiner Studie „Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42“ setzt sich Rolf Keller mit dem Schicksal und den Lebensbedingungen derjenigen sowjetischen Kriegsgefangenen auseinander, die bis Ende 1941 in das Deutsche Reich gebracht wurden.

Eberhard Radczuweit stellt die Freitagsbriefe vor, die der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Briefe ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener und ihrer Nachfahren, die nicht nur ein hohes erinnerungskulturelles Potential haben, sondern gleichzeitig zum Teil einzigartige Quellen darstellen. 
Am Beispiel von Ugo Brilli zeigt Daniela Geppert die Situation der ehemaligen italienischen Militärinternierten auf. Die Autorin weist auch auf die vernachlässigte Erinnerung an diese Opfergruppe hin. 
Artur Osinski befasst sich mit der besonderen Situation polnischer Soldaten, die in der Schweiz interniert waren und dort eine spezielle Form von Zwangsarbeit leisten mussten.  
Für die Rubrik „Neu eingetroffen“ hat Markus Nesselrodt eine hoch interessante Rezension zu „Das Erbe“ beigesteuert, einer Graphic Novel der israelischen Künstlerin und Autorin Rutu Modan.  
Wir bedanken uns herzlich bei allen Autor/innen für ihre Beiträge. 
IN EIGENER SACHE
Als Vorgriff auf unseren jährlichen „Call for Papers“ möchten wir Interessierte bereits jetzt ermuntern, uns für die Ausgabe im Januar 2014 Abstracts einzureichen. Diese Ausgabe wird den Titel „Italien und der Zweite Weltkrieg“ tragen. Abstracts mit einer Länge von 300 Zeichen können bis zum 5. Dezember an Ingolf Seidel (seidel@agentur-bildung.de) geschickt werden. Abgabeschluss für die abgesprochenen und fertigen Artikel wird der 8. Januar sein.
 
Am 27. November findet unser nächstes Webinar mit Uta George statt. Es trägt die Überschrift „Leichte Sprache in der Gedenkstättenarbeit – neue Zielgruppen erschließen“. Informationen zum Inhalt und den Anmeldemodalitäten finden Sie auf unserem Portal.
 
Unser nächstes LaG-Magazin erscheint am 18. Dezember 2013. Es trägt den Titel „Wohnen und Leben in der DDR – Selbstverwirklichung oder Nische?“. 
Ihre LaG-Redaktion 

LaG-Magazin November 2013: Kriegsgefangenschaft im Kontext des Zweiten Weltkriegs

Ein besonderes Augenmerk liegt in dieser Ausgabe auf dem Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen. Die Maßstäbe von Kriegs- und Völkerrecht wurden in Bezug auf diese Soldaten vollkommen außer Kraft gesetzt. Aufgrund der ideologischen Mischung von fanatischem Antikommunismus, Rassismus und Antisemitismus waren sie dem nationalsozialistischen Terror in besonderer Weise ausgesetzt. In der stalinistischen Sowjetunion hingegen wurden diejenigen, die aus deutscher Kriegsgefangenschaft zurückkehrten, als Verräter betrachtet und häufig verfolgt. Im Westen wurde ihrer kaum erinnert. Überhaupt ist die Beachtung von Kriegsgefangenschaft im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus bis heute im öffentlichen Diskurs unterrepräsentiert, was auch für das historische Lernen gilt. Unterrepräsentiert im erinnerungskulturellen Diskurs sind auch die italienischen Militärinternierten. Notwendigerweise bleibt unsere Betrachtung lückenhaft – die Beschäftigung mit gefangenen Soldaten in anderen Regionen, besonders im pazifischen Raum bleibt in dieser Ausgabe ausgeklammert. Wir sind wir dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für die Förderung dieser Ausgabe des LaG-Magazins besonders verbunden. 
Anhand seiner Studie „Sowjetische Kriegsgefangene im Deutschen Reich 1941/42“ setzt sich Rolf Keller mit dem Schicksal und den Lebensbedingungen derjenigen sowjetischen Kriegsgefangenen auseinander, die bis Ende 1941 in das Deutsche Reich gebracht wurden.

Eberhard Radczuweit stellt die Freitagsbriefe vor, die der Verein KONTAKTE-KOHTAKTbI veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Briefe ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener und ihrer Nachfahren, die nicht nur ein hohes erinnerungskulturelles Potential haben, sondern gleichzeitig zum Teil einzigartige Quellen darstellen. 
Am Beispiel von Ugo Brilli zeigt Daniela Geppert die Situation der ehemaligen italienischen Militärinternierten auf. Die Autorin weist auch auf die vernachlässigte Erinnerung an diese Opfergruppe hin. 
Artur Osinski befasst sich mit der besonderen Situation polnischer Soldaten, die in der Schweiz interniert waren und dort eine spezielle Form von Zwangsarbeit leisten mussten.  
Für die Rubrik „Neu eingetroffen“ hat Markus Nesselrodt eine hoch interessante Rezension zu „Das Erbe“ beigesteuert, einer Graphic Novel der israelischen Künstlerin und Autorin Rutu Modan.  
Wir bedanken uns herzlich bei allen Autor/innen für ihre Beiträge. 
IN EIGENER SACHE
Als Vorgriff auf unseren jährlichen „Call for Papers“ möchten wir Interessierte bereits jetzt ermuntern, uns für die Ausgabe im Januar 2014 Abstracts einzureichen. Diese Ausgabe wird den Titel „Italien und der Zweite Weltkrieg“ tragen. Abstracts mit einer Länge von 300 Zeichen können bis zum 5. Dezember an Ingolf Seidel (seidel@agentur-bildung.de) geschickt werden. Abgabeschluss für die abgesprochenen und fertigen Artikel wird der 8. Januar sein.
 
Am 27. November findet unser nächstes Webinar mit Uta George statt. Es trägt die Überschrift „Leichte Sprache in der Gedenkstättenarbeit – neue Zielgruppen erschließen“. Informationen zum Inhalt und den Anmeldemodalitäten finden Sie auf unserem Portal.
 
Unser nächstes LaG-Magazin erscheint am 18. Dezember 2013. Es trägt den Titel „Wohnen und Leben in der DDR – Selbstverwirklichung oder Nische?“. 
Ihre LaG-Redaktion 

LaG-Magazin vom Oktober 2013: Die DDR – Unrechtsstaat? Stasistaat? Zur Auseinandersetzung mit …

Liebe Leserinnen und Leser, 
wir begrüßen Sie zur Oktoberausgabe unseres LaG-Magazins. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung darum, mit welchen Begrifflichkeiten sich das politische System der DDR fassen lässt: SED-Diktatur, Konsensdiktatur, Unrechtsstaat, Stasi-Staat oder ist von der zweiten deutschen Diktatur zu sprechen?  
Wir haben profilierte Autoren eingeladen sich zu diesem Thema zu äußern und es von unterschiedlichen Perspektiven auf Geschichte zu beleuchten. Unser Anliegen war und ist dabei weniger eine normative Eingrenzung nachzuzeichnen, sondern für eine Offenheit in der Diskussion um Kategorien zu plädieren. Wo es sich anbot, haben wir uns bemüht den Blick international zu weiten, um Erfahrungen im Umgang mit extremismustheoretisch grundierten Deutungen im Umgang mit Diktaturerfahrungen zu problematisieren. Entsprechend dem Grad an Abstraktheit, die in der Thematik begründet liegt, war es eine Herausforderung, praxisrelevante Materialien zu finden.  
Wolfgang Wippermann setzt sich mit polykratischen Aspekten der Herrschaftsstruktur in der DDR auseinander und plädiert für eine Abgrenzung gegenüber dem Begriff der „zweiten deutschen Diktatur“.  
Christoph Kleßmann thematisiert die Schwierigkeit von Vergleichen höchst unterschiedlicher Diktaturen wie dem Nationalsozialismus und der DDR. Er fragt nach dem Erkenntnisgewinn solcher Vergleiche.  
Bernd Faulenbach widmet sich der grundsätzlichen Schwierigkeit einer angemessenen Begriffsbildung zur DDR. Er verortet die wesentliche Herrschaftsstruktur in der führenden Partei, der SED und zeigt die Problematiken anderer Begrifflichkeiten, wie dem des Unrechtsstaates auf.  
Alexander Hasgall schließlich zeigt am Beispiel des Umgangs mit den Folgen der argentinischen Militärdiktatur auf, wie Extremismusthesen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortungsübernahme für eine Diktaturerfahrung behindern.  
Die didaktischen Materialien zu dieser Ausgabe hat Thomas Spahn für uns erarbeitet.  
Wir möchten es nicht versäumen auf eine Sammelrezension zu Geschichtscomics über die DDR hinzuweisen, die Christoph Hamann, u.a. Mitglied unseres Vereinsvorstandes, für diese Ausgabe beigesteuert hat. 
Unser Dank gebührt allen, die zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben.  
IN EIGENER SACHE 
Wie häufig schon müssen wir wieder einmal auf unsere angespannte Finanzsituation hinweisen. Die entsprechende Ausstattung unserer Redaktion ist ausgesprochen prekär und führt zwangsläufig zu Engpässen, die sich in Ungenauigkeiten und Fehlern niederschlagen können. Um unseren selbstgesetzten Ansprüchen zu genügen und Ihnen ein kostenfreies Angebot präsentieren zu können, sind wir auf Ihre Spenden oder ihre Fördermitgliedschaft angewiesen. Hinter dem Button „Unterstützen Sie uns“ finden Sie Hinweise in welcher Form Sie uns helfen können. 
Die nächste Ausgabe unseres LaG-Magazins erscheint am 13. November und widmet sich dem Thema „Kriegsgefangenschaft im Kontext des Zweiten Weltkrieges“.  
Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen Ihre,  
LaG-Redaktion

LaG-Magazin vom Oktober 2013: Die DDR – Unrechtsstaat? Stasistaat? Zur Auseinandersetzung mit …

Liebe Leserinnen und Leser, 
wir begrüßen Sie zur Oktoberausgabe unseres LaG-Magazins. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung darum, mit welchen Begrifflichkeiten sich das politische System der DDR fassen lässt: SED-Diktatur, Konsensdiktatur, Unrechtsstaat, Stasi-Staat oder ist von der zweiten deutschen Diktatur zu sprechen?  
Wir haben profilierte Autoren eingeladen sich zu diesem Thema zu äußern und es von unterschiedlichen Perspektiven auf Geschichte zu beleuchten. Unser Anliegen war und ist dabei weniger eine normative Eingrenzung nachzuzeichnen, sondern für eine Offenheit in der Diskussion um Kategorien zu plädieren. Wo es sich anbot, haben wir uns bemüht den Blick international zu weiten, um Erfahrungen im Umgang mit extremismustheoretisch grundierten Deutungen im Umgang mit Diktaturerfahrungen zu problematisieren. Entsprechend dem Grad an Abstraktheit, die in der Thematik begründet liegt, war es eine Herausforderung, praxisrelevante Materialien zu finden.  
Wolfgang Wippermann setzt sich mit polykratischen Aspekten der Herrschaftsstruktur in der DDR auseinander und plädiert für eine Abgrenzung gegenüber dem Begriff der „zweiten deutschen Diktatur“.  
Christoph Kleßmann thematisiert die Schwierigkeit von Vergleichen höchst unterschiedlicher Diktaturen wie dem Nationalsozialismus und der DDR. Er fragt nach dem Erkenntnisgewinn solcher Vergleiche.  
Bernd Faulenbach widmet sich der grundsätzlichen Schwierigkeit einer angemessenen Begriffsbildung zur DDR. Er verortet die wesentliche Herrschaftsstruktur in der führenden Partei, der SED und zeigt die Problematiken anderer Begrifflichkeiten, wie dem des Unrechtsstaates auf.  
Alexander Hasgall schließlich zeigt am Beispiel des Umgangs mit den Folgen der argentinischen Militärdiktatur auf, wie Extremismusthesen eine gesamtgesellschaftliche Verantwortungsübernahme für eine Diktaturerfahrung behindern.  
Die didaktischen Materialien zu dieser Ausgabe hat Thomas Spahn für uns erarbeitet.  
Wir möchten es nicht versäumen auf eine Sammelrezension zu Geschichtscomics über die DDR hinzuweisen, die Christoph Hamann, u.a. Mitglied unseres Vereinsvorstandes, für diese Ausgabe beigesteuert hat. 
Unser Dank gebührt allen, die zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben.  
IN EIGENER SACHE 
Wie häufig schon müssen wir wieder einmal auf unsere angespannte Finanzsituation hinweisen. Die entsprechende Ausstattung unserer Redaktion ist ausgesprochen prekär und führt zwangsläufig zu Engpässen, die sich in Ungenauigkeiten und Fehlern niederschlagen können. Um unseren selbstgesetzten Ansprüchen zu genügen und Ihnen ein kostenfreies Angebot präsentieren zu können, sind wir auf Ihre Spenden oder ihre Fördermitgliedschaft angewiesen. Hinter dem Button „Unterstützen Sie uns“ finden Sie Hinweise in welcher Form Sie uns helfen können. 
Die nächste Ausgabe unseres LaG-Magazins erscheint am 13. November und widmet sich dem Thema „Kriegsgefangenschaft im Kontext des Zweiten Weltkrieges“.  
Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen Ihre,  
LaG-Redaktion

LaG-Magazin „Displaced Persons und Gerechtigkeit für NS-Verfolgte“

Liebe Leserinnen und Leser,  
mit der vorliegenden Ausgabe des LaG-Magazins nähern wir uns zwei Thematiken an. Zum einen geht es um das Weiterleben derjenigen, die den Holocaust, Zwangsarbeit oder andere nationalsozialistische Verbrechen überlebt haben und nach 1945 als Displaced Persons (DPs), häufig in Deutschland, gestrandet sind. Eine Heimkehr an die Heimatorte war vielen, vor allem den jüdischen Überlebenden, nicht möglich oder nicht vorstellbar. 
Zum anderen geht es um eine mit der ersten eng verbundenen Thematik,  die Frage nach Formen der Gerechtigkeit für die Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Auch wenn Gerechtigkeit angesichts des Ausmaßes und der Monstrosität der Verbrechen nicht zu erreichen ist, erlangten die Nachkriegsprozesse gegen NS-Täter/innen dennoch eine hohe Symbolkraft für die ehemals Verfolgten – trotz der aus ihrer Sicht häufig unzulänglich erscheinenden Urteile. So etwas wie Gerechtigkeit scheint aber auch im Gedenken an die Ermordeten auf. Die Erinnerung kann immerhin dazu beitragen, dass die Toten nicht dem vollständigen Vergessen unterliegen und ihre Individualität im Bewusstsein der Nachlebenden bleibt. Zu beiden Themensträngen finden Sie in dieser Ausgabe Essays und Anregungen für historische und pädagogische Annäherungen. 
Wir möchten den engagierten externen Autorinnen und Autoren herzlich für ihre Mitarbeit danken.  
Markus Nesselrodt greift die Situation jüdischer DPs im Nachkriegsdeutschland auf. Er plädiert dafür, ihre Lebenswege als Teil deutsch-jüdischer Geschichte in der historisch-politischen Bildung aufzugreifen.  
Artur Osinsky greift eine wenig beachtete Sondersituation im Emsland auf: Die Existenz einer polnischen Enklave in der Stadt Haren, in der polnische DP’s und Angehörige der polnischen Exilarmee lebten.  
Anna Turré geht der Frage nach, wie Opfer des Nationalsozialismus, die in sogenannten Kriegsgräbern bestattet wurden, auf Dauer vor dem Vergessen bewahrt werden können.  
Wie zwei NS-Prozesse – der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65) und der Düsseldorfer Majdanek-Prozess (1975-81) – in der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin in einem neuen Kapitel aufgegriffen werden, beschreibt die Kuratorin Monika Flores Martínez.  
Die historische Migration jüdischer Displaced Persons greift Anja Schade auf und stellt ein Planspiel zur Fahrt der Exodus 1947 vor.  
Birgit Marzinka stellt das pädagogische Onlinemodul „Jüdische Displaced Persons nach 1945“ auf unserem Portal „Lernen aus der Geschichte“ vor. 
WIr freuen uns zudem über eine Rezension von Akim Jah zu den Materialien „Nicht durch formale Schranken gehemmt“ Die deutsche Polizei im Nationalsozialismus. 
Am 3. Oktober erscheint eine Sonderausgabe unseres Magazins. Mit ihr dokumentieren wir das 10. Berlin-Brandenburgische Forum für zeitgeschichtliche Bildung.“  Das nächste reguläre LaG-Magazin erscheint am 23. Oktober. Es trägt den Titel „Die DDR – Unrechtsstaat? Stasistaat? Zur Auseinandersetzung mit dem Begriff der Diktatur“.  
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin „Displaced Persons und Gerechtigkeit für NS-Verfolgte“

Liebe Leserinnen und Leser,  
mit der vorliegenden Ausgabe des LaG-Magazins nähern wir uns zwei Thematiken an. Zum einen geht es um das Weiterleben derjenigen, die den Holocaust, Zwangsarbeit oder andere nationalsozialistische Verbrechen überlebt haben und nach 1945 als Displaced Persons (DPs), häufig in Deutschland, gestrandet sind. Eine Heimkehr an die Heimatorte war vielen, vor allem den jüdischen Überlebenden, nicht möglich oder nicht vorstellbar. 
Zum anderen geht es um eine mit der ersten eng verbundenen Thematik,  die Frage nach Formen der Gerechtigkeit für die Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Auch wenn Gerechtigkeit angesichts des Ausmaßes und der Monstrosität der Verbrechen nicht zu erreichen ist, erlangten die Nachkriegsprozesse gegen NS-Täter/innen dennoch eine hohe Symbolkraft für die ehemals Verfolgten – trotz der aus ihrer Sicht häufig unzulänglich erscheinenden Urteile. So etwas wie Gerechtigkeit scheint aber auch im Gedenken an die Ermordeten auf. Die Erinnerung kann immerhin dazu beitragen, dass die Toten nicht dem vollständigen Vergessen unterliegen und ihre Individualität im Bewusstsein der Nachlebenden bleibt. Zu beiden Themensträngen finden Sie in dieser Ausgabe Essays und Anregungen für historische und pädagogische Annäherungen. 
Wir möchten den engagierten externen Autorinnen und Autoren herzlich für ihre Mitarbeit danken.  
Markus Nesselrodt greift die Situation jüdischer DPs im Nachkriegsdeutschland auf. Er plädiert dafür, ihre Lebenswege als Teil deutsch-jüdischer Geschichte in der historisch-politischen Bildung aufzugreifen.  
Artur Osinsky greift eine wenig beachtete Sondersituation im Emsland auf: Die Existenz einer polnischen Enklave in der Stadt Haren, in der polnische DP’s und Angehörige der polnischen Exilarmee lebten.  
Anna Turré geht der Frage nach, wie Opfer des Nationalsozialismus, die in sogenannten Kriegsgräbern bestattet wurden, auf Dauer vor dem Vergessen bewahrt werden können.  
Wie zwei NS-Prozesse – der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65) und der Düsseldorfer Majdanek-Prozess (1975-81) – in der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin in einem neuen Kapitel aufgegriffen werden, beschreibt die Kuratorin Monika Flores Martínez.  
Die historische Migration jüdischer Displaced Persons greift Anja Schade auf und stellt ein Planspiel zur Fahrt der Exodus 1947 vor.  
Birgit Marzinka stellt das pädagogische Onlinemodul „Jüdische Displaced Persons nach 1945“ auf unserem Portal „Lernen aus der Geschichte“ vor. 
WIr freuen uns zudem über eine Rezension von Akim Jah zu den Materialien „Nicht durch formale Schranken gehemmt“ Die deutsche Polizei im Nationalsozialismus. 
Am 3. Oktober erscheint eine Sonderausgabe unseres Magazins. Mit ihr dokumentieren wir das 10. Berlin-Brandenburgische Forum für zeitgeschichtliche Bildung.“  Das nächste reguläre LaG-Magazin erscheint am 23. Oktober. Es trägt den Titel „Die DDR – Unrechtsstaat? Stasistaat? Zur Auseinandersetzung mit dem Begriff der Diktatur“.  
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin vom August 2013: Schriftsteller/innen und die DDR – von ambivalenten Verhältnissen

Liebe Leserinnen und Leser, 
die Sommerferien liegen hinter den meisten von uns und wir begrüßen Sie zu unserem ersten Magazin im zweiten Halbjahr. Wir haben uns bemüht, für diese Ausgabe das Thema „Schriftsteller/innen und die DDR – von ambivalenten Verhältnissen“ anzugehen, indem wir öffentlich weniger wahrgenommene Autor/innen vorstellen. Die Autor/innen stammen aus beiden deutschen Staaten. Manche derer, die in diesem Magazin rezensiert werden, haben ein kommunistisches Selbstverständnis, das sich an der autoritären Staatsrealität der DDR bricht, so bei Ronald M. Schernikau. Andere, wie Jürgen Fuchs, der, obwohl literarisch anerkannt, in das Blickfeld der Staatssicherheit geriet und ausgebürgert wurde, kritisieren nach der Vereinigung harsch einen unkritischen Umgang mit der DDR. Alle eint, dass sie etwas Sperriges repräsentieren, das sich gegen Vereinnahmungen stellt und so nicht in simplem Schwarz-Weiß-Bildern aufgeht. Damit sind die in dieser Ausgabe angesprochenen Schriftsteller/innen für das Geschichtslernen, viel mehr noch für den Deutschunterricht, interessant. 
Wir danken den externen Autor/innen herzlich für ihre Beiträge. 
Eine Lyrikanthologie namens „Poesiealbum“, die von 1967 bis 1990 in der DDR erschienen ist und eine große kulturpolitische Leistung der Herausgeber/innen ist, stellt Hartmut Lindner in seinem Beitrag vor.
Udo Scheer hat eine Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Jürgen Fuchs verfasst.
Martin Brand schließlich nähert sich der komplexen Person Ronald M. Schernikau, einem der wenigen Schriftsteller, den es von West nach Ost zog, obwohl sein schwuler subkultureller Lebensentwurf mit der Realität der DDR kaum kompatibel sein konnte.
Die didaktischen Materialien hat Susanne Jahn-Manske erstellt, die einen Vorschlag für die Arbeit mit Gedichten der Lyrikerin Susanne Kerkhoff unterbreitet. 
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. 
IN EIGENER SACHE
Im September bieten wir die beiden nächsten Webinare aus unserer Reihe an. Am 5. September ab 17.00 Uhr führt Gottfried Kößler (Stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts) in die Thematik von Gedenkstättenbesuchen mit Jugendlichen ein.Christoph Pallaske gibt in einer zweiten virtuellen Veranstaltung am 11.09. ab 19.00 Uhr eine Einführung in das historische Lernen mit digitalen Medien. Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie in Kürze auf unserem Portal (http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/Web-Seminare).
Unser nächstes Magazin erscheint am 18. September 2013 und trägt den Titel „Displaced Persons und Gerechtigkeit für NS-Verfolgte“, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin vom August 2013: Schriftsteller/innen und die DDR – von ambivalenten Verhältnissen

Liebe Leserinnen und Leser, 
die Sommerferien liegen hinter den meisten von uns und wir begrüßen Sie zu unserem ersten Magazin im zweiten Halbjahr. Wir haben uns bemüht, für diese Ausgabe das Thema „Schriftsteller/innen und die DDR – von ambivalenten Verhältnissen“ anzugehen, indem wir öffentlich weniger wahrgenommene Autor/innen vorstellen. Die Autor/innen stammen aus beiden deutschen Staaten. Manche derer, die in diesem Magazin rezensiert werden, haben ein kommunistisches Selbstverständnis, das sich an der autoritären Staatsrealität der DDR bricht, so bei Ronald M. Schernikau. Andere, wie Jürgen Fuchs, der, obwohl literarisch anerkannt, in das Blickfeld der Staatssicherheit geriet und ausgebürgert wurde, kritisieren nach der Vereinigung harsch einen unkritischen Umgang mit der DDR. Alle eint, dass sie etwas Sperriges repräsentieren, das sich gegen Vereinnahmungen stellt und so nicht in simplem Schwarz-Weiß-Bildern aufgeht. Damit sind die in dieser Ausgabe angesprochenen Schriftsteller/innen für das Geschichtslernen, viel mehr noch für den Deutschunterricht, interessant. 
Wir danken den externen Autor/innen herzlich für ihre Beiträge. 
Eine Lyrikanthologie namens „Poesiealbum“, die von 1967 bis 1990 in der DDR erschienen ist und eine große kulturpolitische Leistung der Herausgeber/innen ist, stellt Hartmut Lindner in seinem Beitrag vor.
Udo Scheer hat eine Erinnerung an den 1999 verstorbenen Schriftsteller Jürgen Fuchs verfasst.
Martin Brand schließlich nähert sich der komplexen Person Ronald M. Schernikau, einem der wenigen Schriftsteller, den es von West nach Ost zog, obwohl sein schwuler subkultureller Lebensentwurf mit der Realität der DDR kaum kompatibel sein konnte.
Die didaktischen Materialien hat Susanne Jahn-Manske erstellt, die einen Vorschlag für die Arbeit mit Gedichten der Lyrikerin Susanne Kerkhoff unterbreitet. 
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre. 
IN EIGENER SACHE
Im September bieten wir die beiden nächsten Webinare aus unserer Reihe an. Am 5. September ab 17.00 Uhr führt Gottfried Kößler (Stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts) in die Thematik von Gedenkstättenbesuchen mit Jugendlichen ein.Christoph Pallaske gibt in einer zweiten virtuellen Veranstaltung am 11.09. ab 19.00 Uhr eine Einführung in das historische Lernen mit digitalen Medien. Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie in Kürze auf unserem Portal (http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/Web-Seminare).
Unser nächstes Magazin erscheint am 18. September 2013 und trägt den Titel „Displaced Persons und Gerechtigkeit für NS-Verfolgte“, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin: Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen im Nationalsozialismus

Liebe Leserinnen und Leser,
 
Die aktuelle Ausgabe des LaG-Magazins befasst sich mit der Thematik von Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen gegenüber dem Nationalsozialismus. Insgesamt waren Opposition und Widerstand gegen die NS-Politik in der deutschen Gesellschaft randständig. Obwohl jedoch durch Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel ein Großteil der Jugend in Deutschland als Staatsjugend organisiert wurde, war der Anteil an Jugendlichen, die sich unangepasst verhielten höher als bei den Erwachsenen. Auch anfangs Begeisterte gerieten in Opposition, wie das bekannte und häufig verklärte Beispiel von Sophie und Hans Scholl zeigt. Jugendliche hatten in ihrem oppositionellen Verhalten nicht zwangsläufig politische Gründe für Verweigerung gegenüber dem (paramilitärischen) Drill in den staatlichen Jugendorganisationen. Vielmehr scheinen jugend- und subkulturelle Renitenz im Mittelpunkt entscheidende Momente darzustellen, sich wie der Swing-Jugend oder den Edelweißpiraten in eine Frontstellung zur herrschenden gesellschaftlichen Stimmung zu begeben. In vielen Fällen zog derlei Renitenz, die bis hin zu aktivem Widerstand ging, Folter, Einweisung in Konzentrationslager oder Todesurteile nach sich.
In den Essays der externen Autor/innen steht diese jugendkulturelle Opposition im Mittelpunkt.
Martin Rüther gibt einen Überblick über den Stand der Diskussion zum Verhalten von Jugendlichen im Nationalsozialismus. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die informellen Cliquen rund um Köln.
Fragen der Vermittlung und Didaktik geht Barbara Kirschbaum in Ihrem Aufsatz nach. Obwohl die Lebensphase „Jugend“ bei der vorliegenden Thematik einen Anknüpfungspunkt für Gegenwartsbezüge nahelegen mag, weißt sie auf die Unterschiede in den Lebensumständen hin.
Das unangepasste Verhalten jugendlicher Cliquen in und um Erfurt, die unter anspielungsreichen Namen wie Trenkerbund, Blonde Sieben, Kleinmoskautrupp u.a. firmierten, stellt Eckart Schörle in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen.
Christine Müller-Botsch geht auf die pädagogischen Angebote der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin ein und verdeutlicht das didaktische Konzept des Seminarangebots zu Jugendopposition und -widerstand im NS-Staat.
Wir möchten allen Autor/innen für ihre Beiträge herzlich danken. 
VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG IN EIGENER SACHE
Wir möchten Sie auf ein Webseminar (Webinar) mit Astrid Messerschmidt aufmerksam machen. Das Thema lautet: „Erinnerungsbildung in der Migrationsgesellschaft auf dem Hintergrund von Rassismus und Antisemitismus“. Die Online-Veranstaltung findet am 17. Juni um 17 Uhr statt. Weitere Informationen zum Inhalt und zum technischen Ablauf des Webinars finden Sie unter „Online Lernen“ auf unserem Portal.
Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns als Magazinredaktion in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins erscheint am 14. August. Sie wird den Titel „Schriftsteller/innen, Literatur und die DDR – Von ambivalenten Verhältnissen“ tragen, 
Ihre LaG-Redaktion

LaG-Magazin: Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen im Nationalsozialismus

Liebe Leserinnen und Leser,
 
Die aktuelle Ausgabe des LaG-Magazins befasst sich mit der Thematik von Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen gegenüber dem Nationalsozialismus. Insgesamt waren Opposition und Widerstand gegen die NS-Politik in der deutschen Gesellschaft randständig. Obwohl jedoch durch Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel ein Großteil der Jugend in Deutschland als Staatsjugend organisiert wurde, war der Anteil an Jugendlichen, die sich unangepasst verhielten höher als bei den Erwachsenen. Auch anfangs Begeisterte gerieten in Opposition, wie das bekannte und häufig verklärte Beispiel von Sophie und Hans Scholl zeigt. Jugendliche hatten in ihrem oppositionellen Verhalten nicht zwangsläufig politische Gründe für Verweigerung gegenüber dem (paramilitärischen) Drill in den staatlichen Jugendorganisationen. Vielmehr scheinen jugend- und subkulturelle Renitenz im Mittelpunkt entscheidende Momente darzustellen, sich wie der Swing-Jugend oder den Edelweißpiraten in eine Frontstellung zur herrschenden gesellschaftlichen Stimmung zu begeben. In vielen Fällen zog derlei Renitenz, die bis hin zu aktivem Widerstand ging, Folter, Einweisung in Konzentrationslager oder Todesurteile nach sich.
In den Essays der externen Autor/innen steht diese jugendkulturelle Opposition im Mittelpunkt.
Martin Rüther gibt einen Überblick über den Stand der Diskussion zum Verhalten von Jugendlichen im Nationalsozialismus. Er legt dabei den Schwerpunkt auf die informellen Cliquen rund um Köln.
Fragen der Vermittlung und Didaktik geht Barbara Kirschbaum in Ihrem Aufsatz nach. Obwohl die Lebensphase „Jugend“ bei der vorliegenden Thematik einen Anknüpfungspunkt für Gegenwartsbezüge nahelegen mag, weißt sie auf die Unterschiede in den Lebensumständen hin.
Das unangepasste Verhalten jugendlicher Cliquen in und um Erfurt, die unter anspielungsreichen Namen wie Trenkerbund, Blonde Sieben, Kleinmoskautrupp u.a. firmierten, stellt Eckart Schörle in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen.
Christine Müller-Botsch geht auf die pädagogischen Angebote der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin ein und verdeutlicht das didaktische Konzept des Seminarangebots zu Jugendopposition und -widerstand im NS-Staat.
Wir möchten allen Autor/innen für ihre Beiträge herzlich danken. 
VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG IN EIGENER SACHE
Wir möchten Sie auf ein Webseminar (Webinar) mit Astrid Messerschmidt aufmerksam machen. Das Thema lautet: „Erinnerungsbildung in der Migrationsgesellschaft auf dem Hintergrund von Rassismus und Antisemitismus“. Die Online-Veranstaltung findet am 17. Juni um 17 Uhr statt. Weitere Informationen zum Inhalt und zum technischen Ablauf des Webinars finden Sie unter „Online Lernen“ auf unserem Portal.
Mit dieser Ausgabe verabschieden wir uns als Magazinredaktion in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins erscheint am 14. August. Sie wird den Titel „Schriftsteller/innen, Literatur und die DDR – Von ambivalenten Verhältnissen“ tragen, 
Ihre LaG-Redaktion

Kirchen in der DDR. Zwischen Glaube und Politik

Liebe Leserinnen und Leser, 
die aktuelle Ausgabe unseres Onlinemagazins befasst sich mit der Rolle der Kirchen in der DDR. Über die Rolle von Kirche bei den Umwälzungsprozessen in der DDR ist bereits viel geschrieben worden. Trotzdem ist die Anzahl der methodisch-didaktischen Entwürfe hierzu überschaubar. Die Beiträge unserer externen Autor/innen drehen sich um die Spannungsfelder von Glaube und Politik sowie von Anpassung und Opposition gegenüber dem System. Verschiedene Beiträge streifen dabei die Felder von Religions- und Friedenspädagogik. Wir hoffen, dass die Aufsätze und die vorgestellten didaktischen Materialien und Rezensionen inspirierend wirken, um das Thema in den Unterricht oder die außerschulische Bildungsarbeit aufzunehmen. 
Christoph Ehricht erinnert sich in seinem Essay an seine Zeit als Pfarrer der damaligen Greifswalder Landeskirche. Gleichzeitig bietet sein Beitrag einen kompakt gehaltenen Einblick in die Kirchengeschichte des zweiten deutschen Staates. 
Die Arbeit des Pankower Friedenskreises bringt uns Marie Anne Subklew näher. Die Autorin schafft einen Einblick in das Selbstverständnis und in die konkrete Friedensarbeit vor Ort und zeigt darüber hinaus die durchgehende Bedrohung durch die Staatssicherheit auf. 
Möglichkeiten sich mit dem Spannungsverhältnis von Kirche und Staat im Religions- oder Geschichtsunterricht auseinanderzusetzen zeigt David Käbisch auf. Er unternimmt dies exemplarisch an dem Webportal „Akteure der friedlichen Revolution“. 
Die didaktischen Materialien zu dieser Ausgabe hat Arne Thomsen für uns entwickelt. 
Wir bedanken uns herzlichst bei allen Autor/innen für Ihre Mitarbeit. 
Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins, die auch die letzte vor der einmonatigen Sommerpause sein wird, erscheint am 12. Juni. Sie trägt den Titel „Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen gegen den Nationalsozialismus“. 
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre des vorliegenden Magazins, 
Ihre LaG-Redaktion

Kirchen in der DDR. Zwischen Glaube und Politik

Liebe Leserinnen und Leser, 
die aktuelle Ausgabe unseres Onlinemagazins befasst sich mit der Rolle der Kirchen in der DDR. Über die Rolle von Kirche bei den Umwälzungsprozessen in der DDR ist bereits viel geschrieben worden. Trotzdem ist die Anzahl der methodisch-didaktischen Entwürfe hierzu überschaubar. Die Beiträge unserer externen Autor/innen drehen sich um die Spannungsfelder von Glaube und Politik sowie von Anpassung und Opposition gegenüber dem System. Verschiedene Beiträge streifen dabei die Felder von Religions- und Friedenspädagogik. Wir hoffen, dass die Aufsätze und die vorgestellten didaktischen Materialien und Rezensionen inspirierend wirken, um das Thema in den Unterricht oder die außerschulische Bildungsarbeit aufzunehmen. 
Christoph Ehricht erinnert sich in seinem Essay an seine Zeit als Pfarrer der damaligen Greifswalder Landeskirche. Gleichzeitig bietet sein Beitrag einen kompakt gehaltenen Einblick in die Kirchengeschichte des zweiten deutschen Staates. 
Die Arbeit des Pankower Friedenskreises bringt uns Marie Anne Subklew näher. Die Autorin schafft einen Einblick in das Selbstverständnis und in die konkrete Friedensarbeit vor Ort und zeigt darüber hinaus die durchgehende Bedrohung durch die Staatssicherheit auf. 
Möglichkeiten sich mit dem Spannungsverhältnis von Kirche und Staat im Religions- oder Geschichtsunterricht auseinanderzusetzen zeigt David Käbisch auf. Er unternimmt dies exemplarisch an dem Webportal „Akteure der friedlichen Revolution“. 
Die didaktischen Materialien zu dieser Ausgabe hat Arne Thomsen für uns entwickelt. 
Wir bedanken uns herzlichst bei allen Autor/innen für Ihre Mitarbeit. 
Die nächste Ausgabe des LaG-Magazins, die auch die letzte vor der einmonatigen Sommerpause sein wird, erscheint am 12. Juni. Sie trägt den Titel „Widerstand und Verweigerung von Jugendlichen gegen den Nationalsozialismus“. 
Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre des vorliegenden Magazins, 
Ihre LaG-Redaktion

Geteilte Erinnerungen – Historisches Lernen in Gedenkstätten mit doppelter Vergangenheit

Liebe Leserinnen und Leser,  
wir begrüßen Sie zu unserem LaG-Magazin. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf der historisch-politischen Bildung in solchen Gedenkstätten, die für eine mehrfache Vergangenheit stehen. Im Allgemeinen werden darunter Orte verstanden, die durch den Nationalsozialismus sowie zusätzlich durch die diktatorische Variante des real existierenden Sozialismus kontaminiert sind. Das Beispiel der Mahn– und Gedenkstätten Wöbbelin zeigt jedoch, dass die Geschichte durchaus noch komplexere Spuren hinterlassen kann. 
Die Recherche zu didaktischen Entwürfen und Materialien für die historisch-politische Bildung zum Themenschwerpunkt, die den fachlichen Kriterien wie der Multiperspektivität, der Subjektorientierung, der Förderung narrativer Kompetenz u.a. entsprechen, gestaltete sich hier als ausgesprochen schwierig. Ein Grund mag in der Zentrierung der außerschulischen Bildung auf Verfolgte und Betroffene zu den Themenkomplexen SBZ/DDR, Stalinismus und Speziallager liegen. Aber auch immer wieder aufscheinende Versatzstücke von totalitarismustheoretischen Deutungen erschweren die notwendige fachliche Orientierung an den bis heute relevanten Kriterien des Beutelsbacher Konsenses.
In den Essays der von uns angefragten externen Autor/innen haben wir uns bemüht eine gewisse Spannbreite der Ansätze historisch-politischer Bildung an Orten mit mehrfacher Vergangenheit zu entfalten. 
Freundlicherweise hat uns Prof. Dr. Günter Morsch seine geschichtspolitischen Thesen zu Orten mit zweifacher Vergangenheit für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es geht um die Darstellung der Geschichte und das Gedenken an die Opfer der Konzentrationslager sowie der Sowjetischen Speziallager. Die prominente Positionierung als Einleitung in die Thematik dieser Ausgabe kann durchaus als programmatisch verstanden werden. 
Bert Pampel thematisiert in seinem Aufsatz die Chancen und Problematiken für die gedenkstättenpädagogische Arbeit an Orten wie beispielsweise Buchenwald, Torgau oder am Münchner Platz in Dresden. Er sieht in der zeitlichen Mehrschichtigkeit dieser Orte ein didaktisches Potential, welches noch unzureichend genutzt wird. 
Julia Zimmermann skizziert  die pädagogische Arbeit und die Angebote des DIZ Torgau, einem Ort, an dem drei unterschiedliche Epochen thematisiert werden: Nationalsozialismus, sowjetische Besatzungszeit und die DDR.
Die Arbeit an einem hochkomplexen Ort wie der Gedenkstätte ROTER OCHSE in Halle (Saale) thematisiert Dr. André Gursky in seinen Ausführungen. Er widmet sich u.a. dem Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der historischen Bausubstanz auf der einen und den Notwendigkeiten bildungspädagogischer Aufgaben, die Veränderungen erfordern, auf der anderen Seite. 
Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin sind vor allem durch die Geschichte des dortigen Konzentrationslagers geprägt. Der Ort ist auch Begräbnisplatz von 160 Opfern dieses Lagers. Hier fanden auch Theodor Körner († 1813) und seine Familie ihre Ruhestätte. Ramona Ramsenthaler zeigt die Projektarbeit an diesem Ort auf, der in der Geschichte von höchst unterschiedlichen politischen Kräften und Regimes funktionalisiert wurde.
Anregende didaktische Hinweise zur historisch-politischen Bildungsarbeit an Orten mit einer mehrfachen Vergangenheit hat Norbert Reichling beigetragen.
Unser herzlicher Dank gebührt allen Autor/innen, die Texte für diese Ausgabe beigesteuert haben.
 
Ihre LaG-Redaktion

Geteilte Erinnerungen – Historisches Lernen in Gedenkstätten mit doppelter Vergangenheit

Liebe Leserinnen und Leser,  
wir begrüßen Sie zu unserem LaG-Magazin. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf der historisch-politischen Bildung in solchen Gedenkstätten, die für eine mehrfache Vergangenheit stehen. Im Allgemeinen werden darunter Orte verstanden, die durch den Nationalsozialismus sowie zusätzlich durch die diktatorische Variante des real existierenden Sozialismus kontaminiert sind. Das Beispiel der Mahn– und Gedenkstätten Wöbbelin zeigt jedoch, dass die Geschichte durchaus noch komplexere Spuren hinterlassen kann. 
Die Recherche zu didaktischen Entwürfen und Materialien für die historisch-politische Bildung zum Themenschwerpunkt, die den fachlichen Kriterien wie der Multiperspektivität, der Subjektorientierung, der Förderung narrativer Kompetenz u.a. entsprechen, gestaltete sich hier als ausgesprochen schwierig. Ein Grund mag in der Zentrierung der außerschulischen Bildung auf Verfolgte und Betroffene zu den Themenkomplexen SBZ/DDR, Stalinismus und Speziallager liegen. Aber auch immer wieder aufscheinende Versatzstücke von totalitarismustheoretischen Deutungen erschweren die notwendige fachliche Orientierung an den bis heute relevanten Kriterien des Beutelsbacher Konsenses.
In den Essays der von uns angefragten externen Autor/innen haben wir uns bemüht eine gewisse Spannbreite der Ansätze historisch-politischer Bildung an Orten mit mehrfacher Vergangenheit zu entfalten. 
Freundlicherweise hat uns Prof. Dr. Günter Morsch seine geschichtspolitischen Thesen zu Orten mit zweifacher Vergangenheit für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es geht um die Darstellung der Geschichte und das Gedenken an die Opfer der Konzentrationslager sowie der Sowjetischen Speziallager. Die prominente Positionierung als Einleitung in die Thematik dieser Ausgabe kann durchaus als programmatisch verstanden werden. 
Bert Pampel thematisiert in seinem Aufsatz die Chancen und Problematiken für die gedenkstättenpädagogische Arbeit an Orten wie beispielsweise Buchenwald, Torgau oder am Münchner Platz in Dresden. Er sieht in der zeitlichen Mehrschichtigkeit dieser Orte ein didaktisches Potential, welches noch unzureichend genutzt wird. 
Julia Zimmermann skizziert  die pädagogische Arbeit und die Angebote des DIZ Torgau, einem Ort, an dem drei unterschiedliche Epochen thematisiert werden: Nationalsozialismus, sowjetische Besatzungszeit und die DDR.
Die Arbeit an einem hochkomplexen Ort wie der Gedenkstätte ROTER OCHSE in Halle (Saale) thematisiert Dr. André Gursky in seinen Ausführungen. Er widmet sich u.a. dem Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der historischen Bausubstanz auf der einen und den Notwendigkeiten bildungspädagogischer Aufgaben, die Veränderungen erfordern, auf der anderen Seite. 
Die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin sind vor allem durch die Geschichte des dortigen Konzentrationslagers geprägt. Der Ort ist auch Begräbnisplatz von 160 Opfern dieses Lagers. Hier fanden auch Theodor Körner († 1813) und seine Familie ihre Ruhestätte. Ramona Ramsenthaler zeigt die Projektarbeit an diesem Ort auf, der in der Geschichte von höchst unterschiedlichen politischen Kräften und Regimes funktionalisiert wurde.
Anregende didaktische Hinweise zur historisch-politischen Bildungsarbeit an Orten mit einer mehrfachen Vergangenheit hat Norbert Reichling beigetragen.
Unser herzlicher Dank gebührt allen Autor/innen, die Texte für diese Ausgabe beigesteuert haben.
 
Ihre LaG-Redaktion

Erfahrungen Konzepte Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und …

Liebe Leserinnen und Leser, 
diese Sonderausgabe des LaG-Magazins dokumentiert Vorträge und Workshopergebnisse rund um die Tagung „Erfahrungen – Konzepte – Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte“. Die Tagung wurde am 15./16. November 2012 durch den Verein PRORA-ZENTRUM in Prora auf der Insel Rügen ausgerichtet. Dieses Magazin erscheint in Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen der Tagung und wird gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung, die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR sowie von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Erfahrungen Konzepte Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und …

Liebe Leserinnen und Leser, 
diese Sonderausgabe des LaG-Magazins dokumentiert Vorträge und Workshopergebnisse rund um die Tagung „Erfahrungen – Konzepte – Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte“. Die Tagung wurde am 15./16. November 2012 durch den Verein PRORA-ZENTRUM in Prora auf der Insel Rügen ausgerichtet. Dieses Magazin erscheint in Zusammenarbeit mit den Veranstalterinnen der Tagung und wird gefördert durch die Rosa Luxemburg Stiftung, die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR sowie von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Aktuelles LaG-Magazin erschienen: Aus der Mitte an die Macht – 80. …

Liebe Leserinnen und Leser,
vor Ihnen liegt die neueste Ausgabe unseres LaG-Magazins. Den thematischen Schwerpunkt bildet der 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Wir haben im Rahmen dieser Schwerpunktsetzung der Vorstellung von Projekten und Ausstellungen, die innerhalb des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ statt finden, große Beachtung geschenkt, da sie auch überregional von Bedeutung sind und manche Anregung für Klassen- oder Kursfahrten bereit halten. 
In seinem einleitenden Aufsatz geht Christoph Hamann, LISUM Berlin-Brandenburg, auf den Umgang mit dem Prozess der Machtübergabe im historischen Lernen ein. Darin geht der Autor der Entwicklung nach, dass der Nationalsozialismus heute gewissermaßen von seinem Ende her interpretiert wird und die Betrachtung der Shoah dabei im Zentrum steht. 
Das ehemalige SA-Gefängnis in der Berliner Papestraße, dessen Nutzung als frühes Konzentrationslager zwischen März und Dezember 1933 bis in die 1990er Jahre unbeachtet blieb, wird durch die Kuratorin der Dauerausstellung,  Irene von Götz,vorgestellt. Dieser Gedenkort, der seit dem April 2011 öffentlich zugänglich ist, bietet unterschiedliche Angebote für die historisch-politische Bildung. 
„Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur“ ist der Titel einer Ausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors“, die Klaus Hesse, der kuratorische Leiter des Ausstellungsprojekts, in seinem Beitrag thematisiert. Dem Beitrag von Klaus Hesse zugeordnet ist ein kurzer Ankündigungstext von Kay-Uwe von Damaros über die Ausstellung „Zwischen den Zeilen? Zeitungspresse als NS-Machtinstrument“, die ebenfalls im Dokumentationszentrum der Stiftung „Topographie des Terrors“ gezeigt wird. 
Ein Onlineprojekt des Jüdischen Museums Berlin stellt Henriette Kolb vor. Unter der Überschrift „1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums“ werden Quellen zur frühen antisemitischen Diskriminierungs- und Verfolgungspraxis präsentiert. 
Ein Brandenburger Projekt des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit verweist auf die Möglichkeit zivilgesellschaftlichen Engagements mit einem regionalgeschichtlichen Ansatz. Ralf Dietrich stellt das Projekt „Brandenburg ´33 – Erinnern vor Ort“ und die dazugehörige Webseite vor, an der unser Verein „Agentur für Bildung“ redaktionell beteiligt war. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf einen eintägigen Workshop unseres Kooperationspartners am 23. Februar aufmerksam machen. 
Wir danken allen Beiträger/innen dafür, dass Sie mit Ihren Essays die Herausgabe dieses LaG-Magazins ermöglicht haben. 
Unsere bereits angekündigte Sonderausgabe zur Dokumentation der Tagung „Erfahrungen Konzepte Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte“ mussten wir leider aus technischen Gründen verschieben. Sie wird am 27. Februar erscheinen.
Die nächste reguläre Ausgabe unseres LaG-Magazins erhalten Sie am 20. März. Sie wird den Titel „Geteilte Erinnerungen ‐ Historisches Lernen in Gedenkstätten mit doppelter Vergangenheit“ tragen.  
Wir wünschen Ihnen eine bereichernde Lektüre, 
Ihre LaG-Redaktion Das Magazin können Sie hier einsehen: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin/11003 

Aktuelles LaG-Magazin erschienen: Aus der Mitte an die Macht – 80. …

Liebe Leserinnen und Leser,
vor Ihnen liegt die neueste Ausgabe unseres LaG-Magazins. Den thematischen Schwerpunkt bildet der 80. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Wir haben im Rahmen dieser Schwerpunktsetzung der Vorstellung von Projekten und Ausstellungen, die innerhalb des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ statt finden, große Beachtung geschenkt, da sie auch überregional von Bedeutung sind und manche Anregung für Klassen- oder Kursfahrten bereit halten. 
In seinem einleitenden Aufsatz geht Christoph Hamann, LISUM Berlin-Brandenburg, auf den Umgang mit dem Prozess der Machtübergabe im historischen Lernen ein. Darin geht der Autor der Entwicklung nach, dass der Nationalsozialismus heute gewissermaßen von seinem Ende her interpretiert wird und die Betrachtung der Shoah dabei im Zentrum steht. 
Das ehemalige SA-Gefängnis in der Berliner Papestraße, dessen Nutzung als frühes Konzentrationslager zwischen März und Dezember 1933 bis in die 1990er Jahre unbeachtet blieb, wird durch die Kuratorin der Dauerausstellung,  Irene von Götz,vorgestellt. Dieser Gedenkort, der seit dem April 2011 öffentlich zugänglich ist, bietet unterschiedliche Angebote für die historisch-politische Bildung. 
„Berlin 1933 – Der Weg in die Diktatur“ ist der Titel einer Ausstellung der Stiftung „Topographie des Terrors“, die Klaus Hesse, der kuratorische Leiter des Ausstellungsprojekts, in seinem Beitrag thematisiert. Dem Beitrag von Klaus Hesse zugeordnet ist ein kurzer Ankündigungstext von Kay-Uwe von Damaros über die Ausstellung „Zwischen den Zeilen? Zeitungspresse als NS-Machtinstrument“, die ebenfalls im Dokumentationszentrum der Stiftung „Topographie des Terrors“ gezeigt wird. 
Ein Onlineprojekt des Jüdischen Museums Berlin stellt Henriette Kolb vor. Unter der Überschrift „1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums“ werden Quellen zur frühen antisemitischen Diskriminierungs- und Verfolgungspraxis präsentiert. 
Ein Brandenburger Projekt des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit verweist auf die Möglichkeit zivilgesellschaftlichen Engagements mit einem regionalgeschichtlichen Ansatz. Ralf Dietrich stellt das Projekt „Brandenburg ´33 – Erinnern vor Ort“ und die dazugehörige Webseite vor, an der unser Verein „Agentur für Bildung“ redaktionell beteiligt war. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf einen eintägigen Workshop unseres Kooperationspartners am 23. Februar aufmerksam machen. 
Wir danken allen Beiträger/innen dafür, dass Sie mit Ihren Essays die Herausgabe dieses LaG-Magazins ermöglicht haben. 
Unsere bereits angekündigte Sonderausgabe zur Dokumentation der Tagung „Erfahrungen Konzepte Perspektiven. Zeitzeugenberichte in der Bildungsarbeit zur NS- und DDR-Geschichte“ mussten wir leider aus technischen Gründen verschieben. Sie wird am 27. Februar erscheinen.
Die nächste reguläre Ausgabe unseres LaG-Magazins erhalten Sie am 20. März. Sie wird den Titel „Geteilte Erinnerungen ‐ Historisches Lernen in Gedenkstätten mit doppelter Vergangenheit“ tragen.  
Wir wünschen Ihnen eine bereichernde Lektüre, 
Ihre LaG-Redaktion Das Magazin können Sie hier einsehen: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Magazin/11003 

Anfrage für Beiträge im Online-Magazin des Bildungsportals „Lernen aus der Geschichte“ …

Die Redaktion des  Webportals www.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für das Jahr 2013 erneut dazu  einladen Beiträge für die monatlichen Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen. Träger des Portals ist die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. (vormals Lernen aus der Geschichte e.V.). 
Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln.

Anfrage für Beiträge im Online-Magazin des Bildungsportals „Lernen aus der Geschichte“ …

Die Redaktion des  Webportals www.lernen-aus-der-geschichte.de möchte Sie für das Jahr 2013 erneut dazu  einladen Beiträge für die monatlichen Ausgaben unseres LaG-Magazins einzureichen. Träger des Portals ist die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. (vormals Lernen aus der Geschichte e.V.). 
Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, sich mit fachlichen Essays an der Gestaltung des Magazins zu beteiligen. Die Beiträge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der jeweiligen Ausgabe orientieren und Ihre Erfahrungen in der Praxis von Lehre und Forschung in den Bereichen von Zeitgeschichte, Didaktik und Pädagogik widerspiegeln.