Planet History

Author Archive for Manuela Ostermeier, IfZ-Archiv

Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Hermine Lesser engagierte sich in der Wohlfahrtspflege und in der Frauenbewegung, leitete ab den 1900er Jahren eine Rechtsschutzstelle für Frauen und Mädchen und engagierte sich im Bund für Mutterschutz und als Charlottenburger Waisenpflegerin. Im Alter von fast neunzig Jahren wurde Sie nach Theresienstadt deportiert. Um an Sie zu erinnenern, wurde am Mittwoch, 7. Oktober, in der Marburger Straße 5 in Berlin ein Stolperstein angebracht. Im Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) wird ein Teil ihres Nachlasses aufbewahrt: Der Briefwechsel Hermine Lessers mit Verwandten in Holland … Stolperstein in Erinnerung an Hermine Lesser – Teilnachlass im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin hat zum 1. Januar 2021 oder später eine Vollzeitstelle Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) (E 5 TV-L) unbefristet zu besetzen. Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) sammelt nichtstaatliche Quellen vom Beginn des 20. Jahrhunderts an, insbesondere Nachlässe, sowie Akten von Parteien, politischen und gesellschaftlichen Bewegungen sowie privatrechtlichen Vereinigungen und Institutionen. Das IfZ-Archiv bietet ein professionelles Arbeitsumfeld in einem eingespielten Team. Ihre Aufgaben sind im Wesentlichen: Mitarbeit in der Druckschriftensammlung des Archivs, v.a. im Bereich der Katalogisierung. Formalerschließung … Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste (w/m/d) in Vollzeit gesucht weiterlesen

Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller

Text: Simone Paulmichl Vor 80 Jahren, am 8. November 1939, versuchte der Schreiner Georg Elser, Adolf Hitler mit einer Bombe im Münchner Bürgerbräu-Keller zu töten. Ziel seiner Tat: im Angesicht des seit September von Hitler entfesselten Zweiten Weltkriegs “ein noch größeres Blutvergießen zu verhindern.” Seine historische Bedeutung als Widerstandskämpfer ist auch im Nachkriegsdeutschland lange nicht anerkannt worden. Dass der Urheber des gescheiterten Attentats auf Hitler und die NS-Führungselite ein Alleintäter und nicht Werkzeug diffuser Verschwörungen war, haben Wissenschaftler am Institut für Zeitgeschichte in den … Vor 80 Jahren: Das Attentat im Bürgerbräukeller weiterlesen

Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte

Zum 31. Mai 2019 verließ die stellvertretende Archivleiterin Dr. Cathrin Hermann das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte um die Leitung des Stadtarchivs Donauwörth (https://www.donauwoerth.de/kultur/stadtarchiv/) zu übernehmen. Während ihrer Zeit am IfZ hat Frau Hermann vieles bewegt. Neben ihren Routineaufgaben führte sie die von Esther Howell begonnene Konzeption für Aufbau, Betrieb und Pflege eines digitalen Archivs für Übernahme und Storage digitaler Unterlagen fort und arbeitete am virtuellen Lesesaal, der die rechtssichere Zugänglichmachung von digitalisiertem und digitalem Archivgut über das Internet ermöglichen soll. Den Tag der … Wechsel in der Archivleitung des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Ausstellung und Aufsatz “Anonyma – eine Frau in Berlin”

Anonyma, Marta Hillers, Марта Гиллер, Moyland, Dietschy, Dietschy-Hillers, Madie, B., M., RS …. zahlreiche Namen, Pseudonyme und Abkürzungen, die jedoch alle für ein und dieselbe Frau stehen. Marta Hillers wurde 1911 in Krefeld geboren. Nach dem Besuch der Realschule arbeitete sie von 1931 bis 1933 als Fotografin für europäische und amerikanische Blätter. In den Jahren 1933 und 1934 studierte sie an der Sorbonne Geschichte und Kunstgeschichte. 1934 zog Hillers nach Berlin und arbeitete als freie Journalistin für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften des nationalsozialistischen Deutschlands. … Ausstellung und Aufsatz “Anonyma – eine Frau in Berlin” weiterlesen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan zu Besuch im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte

Auf ihrer Studienreise durch Europa besuchte eine Forschungsgruppe für „Vergleichende Forschung zum Archivwesen in Japan und Europa“ der Chukyo-Universität Nagoya und Toyota sowie der Musashino-Universität Tokio Ende November das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte. Die fünf Professorinnen und Professoren der Rechtswissenschaft, Sozialwissenschaft, Linguistik, Politikgeschichte und des Archivwesens wurden von einem Kollegen der Japanologie von der Universität Halle-Wittenberg begleitet, der für die reibungslose Verständigung sorgte. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich ein Bild von einem in ein Forschungsinstitut integriertes Archiv machen, das nichtstaatliche zeitgeschichtliche Quellen … Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Japan zu Besuch im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte weiterlesen

Zum 75. Todestag der Geschwister Scholl und Christoph Probsts

Vor 75 Jahren, am 22. Februar 1943, verurteilte der Münchner Volksgerichtshof Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst zum Tode. Sie zählten zum engsten Kreis der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Gerichtspräsident Roland Freisler begründete das Urteil mit „landesverräterischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat und Wehrkraftzersetzung“ – es wurde noch am selben Abend im Gefängnis Stadelheim vollstreckt. Im Archiv des Instituts für Zeitgeschichte wird der Nachlass von Inge Aicher-Scholl, der Schwester der beiden bekanntesten Gesichter des Münchner Widerstands, aufbewahrt. Nicht nur für Biografen, die sich den Mitgliedern … Zum 75. Todestag der Geschwister Scholl und Christoph Probsts weiterlesen

„Dachbodenfund“ – Leiter des IfZ-Archivs unterwegs mit dem Bayerischen Rundfunk

Nach einem ausführlichen Beitrag der Süddeutschen Zeitung über das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte und die Veranstaltung „Ist das Geschichte oder kann das Weg? Familienerinnerungen aus dem Nationalsozialismus aufarbeiten und bewahren“ gingen viele Angebote zur Übernahme interessanter zeitgeschichtlicher Dokumente aus Privatbesitz im IfZ-Archiv ein. Zusammen mit einem Team des Bayerischen Fernsehens besuchte der Archivleiter Dr. Klaus A. Lankheit eine Familie im Münchner Umland. Sie waren auf umfangreiche Unterlagen des Vaters und Großvaters gestoßen war und wollten Teile davon gern der zeitgeschichtlichen Forschung zugänglich machen. … „Dachbodenfund“ – Leiter des IfZ-Archivs unterwegs mit dem Bayerischen Rundfunk weiterlesen

„Dachbodenfund“ – Leiter des IfZ-Archivs unterwegs mit dem Bayerischen Rundfunk

Nach einem ausführlichen Beitrag der Süddeutschen Zeitung über das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte und die Veranstaltung „Ist das Geschichte oder kann das Weg? Familienerinnerungen aus dem Nationalsozialismus aufarbeiten und bewahren“ gingen viele Angebote zur Übernahme interessanter zeitgeschichtlicher Dokumente aus…