Planet History

Author Archive for Martin Fischer

SBK048 Parteiarbeit (1)

Obwohl die Verfassung der DDR den Führungsanspruch der SED gewährleistete, gehören zu einer „Demokratie“ noch weitere Parteien. Eine dieser im „Antifaschistisch-demokratischen Block“ zusammengeschlossenen Parteien war die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD). Ich spreche in dieser Folge mit Hartmut Grube über seine Zeit als Mitglied dieser Partei, welche Beweggründe er für seinen Beitritt hatte und wie das aktive Parteileben ausgesehen hat. Wir werfen zudem am Anfang des Gesprächs einen Blick auf das politische System der DDR und versuchen anschließend am Beispiel von Hartmuts Erfahrungen in der LDPD, die Rolle, die Aufgaben und die Gestaltungsmittel einer Blockpartei in der DDR herauszuarbeiten.

SBK047 Wende (3)

In unserer letzten Folge zum Thema Wende verlassen wir die DDR-Zeit und schauen uns an, was mit Weida nach 1990 geschah. Wie erging es Verwandten und Bekannten und wie veränderte sich ihr Leben im vereinten Deutschland? Und welchen Bezug haben wir heute zu der Entscheidung, in „den Westen“ zu gehen? Das alles besprechen wir in dieser Episode und freuen uns wie immer über Euer Feedback!

SBK046 Wende (2)

Im Anschluss an unsere letzte Folge habe ich wie versprochen eine neue Stimme ans Mikrofon gebeten: Mit meiner Cousine Judith Porcel spreche ich über Ihre Erinnerungen an die Jahre 1989/1990. Wir greifen noch einmal Themen der vergangenen Sendung auf und sprechen über das letzte Schuljahr in einem Land, das bald darauf nicht mehr existierte und welche Umbrüche und Chancen sich in dieser Zeit ergaben. Und am Ende gibt’s noch eine kleine Erinnerung an die Kindheit – weil Herbst ist.

SBK045 Wende (1)

Kurz vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls blicken auch wir zurück auf die Zeit, die man lapidar „Wende“ nennt. Diese Folge schießt direkt an die beiden Episoden über unsere Ausreise an. Aus Briefen meiner Oma rekonstruieren wir ein Bild aus den letzten Tagen der DDR. Prager Botschaft, Mauerfall, Visum für Westberlin: Auch vor der Kleinstadt Weida und ihren Bewohnern machen die Ereignisse des Jahres 1989 nicht halt. Und in der Ferne halten uns Ausgereiste die Fernsehbilder gefangen und lassen urplötzlich ein Wiedersehen doch in greifbare Nähe rücken. Eine hoffentlich anregende Folge erwartet Euch und wir sind gespannt auf Eure persönlichen Erinnerungen an die „Wende“.

SBK044 Kunst und Kultur (2)

Nach der „großen Kunst“ in der letzten Folge ziehen wir uns dieses Mal ins Private zurück. In der ersten Hälfte telefonieren wir mit Rosemarie Fischer, meiner Oma, die nicht nur während Ihrer Nachtwache in der Kinderkrippe allerhand selbst produziert und an dankbare Abnehmer gebracht hat. Danach sprechen mein Papa und ich über verschiedene Einrichtungen, an denen man selbst kreativ werden konnte und landen letztendlich bei seinem Hobby der Zauberkunst. Denn wie vieles in der DDR bedurfte auch das Magische einer genauen Vermessung und Klassifizierung. Euch erwartet eine bunte Folge voller großer Kleinkunst. Gute Unterhaltung!

SBK043 Kunst und Kultur (1)

Mit großer Kunst beschäftigt sich die Stammbesetzung in dieser Folge. Nach mehreren Sommerausgaben und einem großen Gästespektrum haben sich nun endlich wieder einmal meine Eltern und ich gemeinsam hinters Mikro gesetzt. Wir unterhalten uns über die kulturelle Infrastruktur der DDR, das Angebot an Museen, Baudenkmälern und Theatern für die interessierten Bevölkerung. In welchem Zustand befanden sich die Kultureinrichtungen, wer hatte Zugang dazu und wie sehr war die Kunst „auf Linie“ oder „Opium fürs Volk“? Wir streifen die Themen Kino und Kabarett und schließen mit Betrachtungen über den Stellenwert der Kultur in unserer Gesellschaft heute. Viel Spaß und Erkenntnisgewinn mit unserer Comeback-Folge (um im Jargon des Themas zu sprechen).

SBK042 Behinderung

In dieser Folge sind nicht weniger als sechs Leute zu hören. Dazu leider ein Sommergewitter und ein Mobiltelefon. Aber nichtsdestotrotz ist es eine hörenswerte Episode. Ich bin nach Brandenburg gefahren und habe Familie Fubel besucht. Susanne Fubel ist in der DDR mit einer Behinderung auf die Welt gekommen und in unserem Gespräch sprechen wir darüber, wie sich das Leben mit Schule, Ausbildung und der langsamen Erweiterung des eigenen Wirkungskreises für Susanne und ihre Eltern gestaltet hat. Nebenbei schweifen wir ab zu Patientenverfügung, den Fürsorgepflichten des Staates und der Sonderschulpädagogik damals und heute.

SBK041 Kindheit (1)

Mal wieder ist ein Comic-Künstler zu Gast: Markus „Mawil“ Witzel aus Berlin hat sein neues Werk „Kinderland“ veröffentlicht. Und was für ein tolles Buch ist das geworden! Auf über dreihundert Seiten schickt er seinen Helden Mirco durch eine Kindheit der späten DDR. Freundschaft, erste Liebe, Tischtennis, die sich anbahnende Wende, Ferienlager und Pioniernachmittag – all das verbindet Mawil kunstvoll zu einer niemals kitschigen Geschichte rund um seine jungen Protagonist_innen. Ich habe mit ihm über einzelne Episoden in seinem Buch gesprochen, über unsere Erinnerungen an die eigene Kindheit und über die Arbeit an „Kinderland“. Viel Spaß und lest unbedingt diesen tollen Comic-Schmöker!

SBK040 DDR-Sprech

Dieses Mal geht’s um das, was in der Zeitung steht. Eigentlich als „vierte Gewalt“ in einem Staat mit der Aufgabe betraut, den Regierenden und Mächtigen auf die Finger zu schauen, können die Medien auch anderweitig „verwendet“ werden. Mit Constanze Kurz, Kai Biermann und Martin Haase vom Neusprechfunk habe ich mich in Berlin getroffen, um über den typischen „DDR-Sprech“ zu diskutieren. Wir analysieren Artikel des „Neuen Deutschlands“ auf Informationsgehalt und sprachliche Mittel, befassen uns ein wenig mit Pressetheorie und betrachten sprachliche Umdeutungen im offiziellen Sprachgebrauch. Zwei Stunden Gesprochenes über Sprache erwarten Euch!

SBK039 Stasi-Aufarbeitung

Die Mauer ist offen, die Wende in vollem Gang – aber was macht man mit der Behörde, die jahrzehntelang systematisch die Bürger der DDR ausspioniert und überwacht hat? Wie nähert man sich diesem System und wie geht man mit den Dokumenten um, die es gesammelt hat? Darüber spreche ich mit dem Historiker, Buchautor und wissenschaftlichen Leiter des DDR-Museums Dr. Stefan Wolle. Er wurde 1990 vom Runden Tisch mit der Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen beauftragt und stand vor der gewaltigen Aufgabe, das Unvorstellbare zu verstehen. Zuvor jedoch werfen wir einen Blick zurück in die persönliche Vergangenheit von Dr. Wolle und zeichnen seinen Lebensweg bis zum Mauerfall nach – inklusive eines Exkurses über das russische Mittelalter.

SBK038 Freie Rede (1)

Von der re:publica 2014, aus dem Sendezentrum und fast live erreicht Euch diese Folge. Und statt einem Thema präsentieren sich erneut mehrere. In einem spontan entwickelten Format habe ich vier Gäste zur „Freien Rede“ eingeladen. Jede und jeder durfte sein Thema selbst mitbringen und so rede ich mit Heiko über seine Erlebnisse als Amateurfunker, mit Petra über ihren Urlaub als Kind in Leipzig, mit ajuvo über das Geld der DDR und mit Martin über nachgemachte und neue Spiele. Dazu gibt’s Atmo und tolle Stimmung. Seid gespannt auf dieses Konferenz-Experiment.

SBK037 Fragestunde (Teil 1)

Mal was anderes: In dieser Folgen haben wir kein großes Thema, sondern viele kleine. Ihr habt uns Fragen und Themenvorschläge geschickt, die wir sorgfältig gesammelt haben. Nicht alles davon würde für eine ganze Sendung reichen. Und deshalb gibt’s zum ersten Mal eine Fragestunde. Vom Reichtum ist die Rede, gutem Essen oder Sekundärrohstoffen. Wir sprechen über den Schießbefehl, Tschernobyl und die Pressezensur. Elf kurze Schlaglichter auf das Leben in der DDR. Wir sind gespannt, wie Euch dieses Format zwischendurch gefällt und freuen uns über neue Fragen für eine kommende Runde – wenn Ihr mögt! Gute Unterhaltung und viel Erkenntnisgewinn nun aber erst mal mit der ersten Fragestunde.

SBK036 Sowjetunion

Keinem Land stand die DDR – zumal in der öffentlichen Darstellung – so nah wie der Sowjetunion. Der „große Bruder“ war stets präsent, durch politische Richtungsentscheidungen ebenso wie das Schulfach Russisch und die lebendige Ausgestaltung der „unverbrüchlichen Freundschaft“. Mit meinen Eltern spreche ich über den Einfluss, den die Sowjetunion auf Alltagsleben in Kindergarten, Schule oder Beruf hatte und welche Vorstellungen sich mit ihr verknüpften – war das Russlandbild der DDR doch oft oberflächlich und durch Propaganda beeinflusst. Und auch wenn der Einfluss sowjetischer Lebensart und Produkte nicht dem US-amerikanischer Prägung entsprach, fanden doch Wörter, Kulturwerke und Ideen aus Russland Einzug in das Leben im östlichen Deutschland.

SBK035 Studium

Widerborstige Technik konnte uns nicht stoppen. In dieser Folge sprechen meinen Eltern und ich über ihr Studium in der DDR. Beide wollten Lehrer werden und haben sich so in Jena kennen gelernt. Ihr erfahrt, wie man zum Studium zugelassen wurde und welche Vorraussetzungen man mitbringen musste. Wir untersuchen den Studentenalltag und die Studieninhalte – fachspezifische und fachübergreifende. Und diskutieren über den Gehalt und die Qualität der Lehre in der DDR. Die kleinen Audiofehler in der Aufnahme bitte ich zu entschuldigen – die nächste Folge entsteht wieder mit bewährter Technik. Dennoch viel Spaß in unserem kleinen Hörsaal.

SBK034 Kleiner Grenzverkehr

Ein Tagesausflug in die DDR: Diese Möglichkeit konnten Bürger_innen der BRD ab 1972 nutzen – sofern sie in grenznahen Städten oder Gemeinden wohnten. Ein Zusatzprotokoll zum Verkehrsabkommen erlaubte ihnen Besuche im „anderen Deutschland“. Was einen dann als unbescholtene_n Bundesbürger_in auf der anderen Seite der Grenze erwartete, darüber habe ich mit meinem Gast dieser Folge gesprochen. Stephan war ein aktiver Teilnehmer am „Kleinen Grenzverkehr“ und erzählt von seinen Erlebnissen vor, während und nach den Reisen in „den Osten“. Das Gespräch haben wir im Podlove-Sendezentrum auf dem 30. Chaos Communication Congress in Hamburg aufgenommen, daher gibt’s authentische Hacker-Atmo und wer genau hinhört, kann sogar die Seidenstraße im Trubel ausmachen.

SBK034 Kleiner Grenzverkehr

Ein Tagesausflug in die DDR: Diese Möglichkeit konnten Bürger_innen der BRD ab 1972 nutzen – sofern sie in grenznahen Städten oder Gemeinden wohnten. Ein Zusatzprotokoll zum Verkehrsabkommen erlaubte ihnen Besuche im „anderen Deutschland“. Was einen dann als unbescholtene_n Bundesbürger_in auf der anderen Seite der Grenze erwartete, darüber habe ich mit meinem Gast dieser Folge gesprochen. Stephan war ein aktiver Teilnehmer am „Kleinen Grenzverkehr“ und erzählt von seinen Erlebnissen vor, während und nach den Reisen in „den Osten“. Das Gespräch haben wir im Podlove-Sendezentrum auf dem 30. Chaos Communication Congress in Hamburg aufgenommen, daher gibt’s authentische Hacker-Atmo und wer genau hinhört, kann sogar die Seidenstraße im Trubel ausmachen.

SBK034 Kleiner Grenzverkehr

Ein Tagesausflug in die DDR: Diese Möglichkeit konnten Bürger_innen der BRD ab 1972 nutzen – sofern sie in grenznahen Städten oder Gemeinden wohnten. Ein Zusatzprotokoll zum Verkehrsabkommen erlaubte ihnen Besuche im „anderen Deutschland“. Was einen dann als unbescholtene_n Bundesbürger_in auf der anderen Seite der Grenze erwartete, darüber habe ich mit meinem Gast dieser Folge gesprochen. Stephan war ein aktiver Teilnehmer am „Kleinen Grenzverkehr“ und erzählt von seinen Erlebnissen vor, während und nach den Reisen in „den Osten“. Das Gespräch haben wir im Podlove-Sendezentrum auf dem 30. Chaos Communication Congress in Hamburg aufgenommen, daher gibt’s authentische Hacker-Atmo und wer genau hinhört, kann sogar die Seidenstraße im Trubel ausmachen.

SBK033 Jugendweihe

Die Kindheit ist vorbei und das Erwachsensein ist noch weit weg. Dazwischen liegt das, was man wohl Jugend nennt. In vielen Kulturen und Religionen wird der Übergang in diesen Lebensbereich mit einem großen Fest begangen – so auch in der DDR. Doch die Jugendweihe hat ihren Ursprung nicht im Arbeiter- und Bauernstaat, der diesen Gegenentwurf zu kirchlicher Konfirmation und Kommunion aber fest in der eigenen Gesellschaftsordnung verankert hat. Mit meinen Eltern spreche ich über die Vorbereitung auf den großen Tag, die eigentliche Feier und welche Bedeutung ein solches Fest auch heute noch unter anderen Vorzeichen haben könnte: Was muss ein junger Mensch wissen und können und wurde die Jugendweihe in der DDR ihrem Anspruch gerecht?

SBK033 Jugendweihe

Die Kindheit ist vorbei und das Erwachsensein ist noch weit weg. Dazwischen liegt das, was man wohl Jugend nennt. In vielen Kulturen und Religionen wird der Übergang in diesen Lebensbereich mit einem großen Fest begangen – so auch in der DDR. Doch die Jugendweihe hat ihren Ursprung nicht im Arbeiter- und Bauernstaat, der diesen Gegenentwurf zu kirchlicher Konfirmation und Kommunion aber fest in der eigenen Gesellschaftsordnung verankert hat. Mit meinen Eltern spreche ich über die Vorbereitung auf den großen Tag, die eigentliche Feier und welche Bedeutung ein solches Fest auch heute noch unter anderen Vorzeichen haben könnte: Was muss ein junger Mensch wissen und können und wurde die Jugendweihe in der DDR ihrem Anspruch gerecht?

SBK033 Jugendweihe

Die Kindheit ist vorbei und das Erwachsensein ist noch weit weg. Dazwischen liegt das, was man wohl Jugend nennt. In vielen Kulturen und Religionen wird der Übergang in diesen Lebensbereich mit einem großen Fest begangen – so auch in der DDR. Doch die Jugendweihe hat ihren Ursprung nicht im Arbeiter- und Bauernstaat, der diesen Gegenentwurf zu kirchlicher Konfirmation und Kommunion aber fest in der eigenen Gesellschaftsordnung verankert hat. Mit meinen Eltern spreche ich über die Vorbereitung auf den großen Tag, die eigentliche Feier und welche Bedeutung ein solches Fest auch heute noch unter anderen Vorzeichen haben könnte: Was muss ein junger Mensch wissen und können und wurde die Jugendweihe in der DDR ihrem Anspruch gerecht?

SBK032 Die Mauer – Yadegar Asisi

Am 9. November dieses Jahres jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Daher möchten wir 2014 das Thema „Mauer“ verstärkt ins Programm nehmen. In SBK019 NVA und anderen Folgen klang das Thema schon an und in kommenden Episoden wollen wir den Komplex „Mauer“ aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Zum Auftakt dieser Reihe habe ich Yadegar Asisi eingeladen. Mit seinen großformatigen Panoramen hat er die Besucher_innen visuell verblüffend in das barocke Dresden, den Dschungel des Amazonas oder das antike Rom versetzt. In Berlin am Checkpoint Charlie steht seit 2012 eine Rotunde, die ein ganz besonderes Panorama beinhaltet: „Die Mauer“. Ich spreche mit Yadegar Asisi über seine Arbeit an diesem Bild und der dahinter stehenden Motivation. Zuvor jedoch gehen wir zurück in die Kindheit und Jungend des als Kind persischer Eltern in Wien geborenen und in der DDR aufgewachsenen Künstlers. Wie sprechen über seinen besonderen Status als Immigrant, die Schul– und Studienzeit und den Umzug nach Westberlin. Dort, in Kreuzberg, fand Yadegar Asisi die Realität vor, die er dann in seinem beeindruckenden Panorama „Die Mauer“ künstlerisch verarbeitet hat.

SBK032 Die Mauer – Yadegar Asisi

Am 9. November dieses Jahres jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Daher möchten wir 2014 das Thema „Mauer“ verstärkt ins Programm nehmen. In SBK019 NVA und anderen Folgen klang das Thema schon an und in kommenden Episoden wollen wir den Komplex „Mauer“ aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Zum Auftakt dieser Reihe habe ich Yadegar Asisi eingeladen. Mit seinen großformatigen Panoramen hat er die Besucher_innen visuell verblüffend in das barocke Dresden, den Dschungel des Amazonas oder das antike Rom versetzt. In Berlin am Checkpoint Charlie steht seit 2012 eine Rotunde, die ein ganz besonderes Panorama beinhaltet: „Die Mauer“. Ich spreche mit Yadegar Asisi über seine Arbeit an diesem Bild und der dahinter stehenden Motivation. Zuvor jedoch gehen wir zurück in die Kindheit und Jungend des als Kind persischer Eltern in Wien geborenen und in der DDR aufgewachsenen Künstlers. Wie sprechen über seinen besonderen Status als Immigrant, die Schul– und Studienzeit und den Umzug nach Westberlin. Dort, in Kreuzberg, fand Yadegar Asisi die Realität vor, die er dann in seinem beeindruckenden Panorama „Die Mauer“ künstlerisch verarbeitet hat.

SBK032 Die Mauer – Yadegar Asisi

Am 9. November dieses Jahres jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Daher möchten wir 2014 das Thema „Mauer“ verstärkt ins Programm nehmen. In SBK019 NVA und anderen Folgen klang das Thema schon an und in kommenden Episoden wollen wir den Komplex „Mauer“ aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Zum Auftakt dieser Reihe habe ich Yadegar Asisi eingeladen. Mit seinen großformatigen Panoramen hat er die Besucher_innen visuell verblüffend in das barocke Dresden, den Dschungel des Amazonas oder das antike Rom versetzt. In Berlin am Checkpoint Charlie steht seit 2012 eine Rotunde, die ein ganz besonderes Panorama beinhaltet: „Die Mauer“. Ich spreche mit Yadegar Asisi über seine Arbeit an diesem Bild und der dahinter stehenden Motivation. Zuvor jedoch gehen wir zurück in die Kindheit und Jungend des als Kind persischer Eltern in Wien geborenen und in der DDR aufgewachsenen Künstlers. Wie sprechen über seinen besonderen Status als Immigrant, die Schul– und Studienzeit und den Umzug nach Westberlin. Dort, in Kreuzberg, fand Yadegar Asisi die Realität vor, die er dann in seinem beeindruckenden Panorama „Die Mauer“ künstlerisch verarbeitet hat.

SBK031 Volkspolizei

Die letzte Folge im Jahr 2013 handelt von Recht und Ordnung. Mein Gast ist Hans-Jürgen Schäfer, der in der DDR bei der Volkspolizei tätig war. Wir sprechen über seinen Weg in den Polizeidienst und welche Aufgaben er danach als „Schupo“ und Abschnittsbevollmächtigter hatte. Zwischen dem ersten Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, dem Ordnungshüter und einem Vertreter der Staatsmacht bewegte sich die Rolle des Polizisten. Im Gespräch beleuchten wir jeden dieser Aspekte und können vielleicht manche vorgefertigte Vorstellung etwas ins Wanken bringen. Das Interview endet mit einem Blick auf die Wendezeit und wie sich Anforderungen und Aufgabe innerhalb des Polizeidienstes verändert haben.

SBK031 Volkspolizei

Die letzte Folge im Jahr 2013 handelt von Recht und Ordnung. Mein Gast ist Hans-Jürgen Schäfer, der in der DDR bei der Volkspolizei tätig war. Wir sprechen über seinen Weg in den Polizeidienst und welche Aufgaben er danach als „Schupo“ und Abschnittsbevollmächtigter hatte. Zwischen dem ersten Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, dem Ordnungshüter und einem Vertreter der Staatsmacht bewegte sich die Rolle des Polizisten. Im Gespräch beleuchten wir jeden dieser Aspekte und können vielleicht manche vorgefertigte Vorstellung etwas ins Wanken bringen. Das Interview endet mit einem Blick auf die Wendezeit und wie sich Anforderungen und Aufgabe innerhalb des Polizeidienstes verändert haben.

SBK031 Volkspolizei

Die letzte Folge im Jahr 2013 handelt von Recht und Ordnung. Mein Gast ist Hans-Jürgen Schäfer, der in der DDR bei der Volkspolizei tätig war. Wir sprechen über seinen Weg in den Polizeidienst und welche Aufgaben er danach als „Schupo“ und Abschnittsbevollmächtigter hatte. Zwischen dem ersten Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, dem Ordnungshüter und einem Vertreter der Staatsmacht bewegte sich die Rolle des Polizisten. Im Gespräch beleuchten wir jeden dieser Aspekte und können vielleicht manche vorgefertigte Vorstellung etwas ins Wanken bringen. Das Interview endet mit einem Blick auf die Wendezeit und wie sich Anforderungen und Aufgabe innerhalb des Polizeidienstes verändert haben.

SBK030 Weißensee

In dieser etwas ungewöhnlichen Episode sprechen meine Eltern und ich vordergründig erst einmal nicht über unsere Zeit in der DDR. Statt dessen werfen wir einen Blick auf die ersten beiden Staffeln der ARD-Serie „Weißensee“. Diese viel diskutierte Produktion behandelt anhand zweier sehr gegensätzlicher Familien das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik aus gänzlich unterschiedlichen Blickwinkeln. Stasi-Famliie auf der einen und Künstlerleben auf der anderen Seite und mittendrin eine tragische Liebesgeschichte, angesiedelt in den 1980er Jahren – das ist die Ausgangsbasis für eine ungewöhnliche Fernsehserie mit einem namenhaften Ensemble. Wir haben uns die Folgen angeschaut, sprechen über die Schauspieler_innen und ihre Rollen sowie die in der Serie verhandelten Themen. Und fragen uns, wie authentisch die Serie das Leben in der DDR zeigt und finden dann doch auch hin und wieder Anknüpfungspunkte zu unserer eigenen Vergangenheit. Auf Eure Meinung zu unserer Experimentalfolge sind wir sehr gespannt!

SBK030 Weißensee

In dieser etwas ungewöhnlichen Episode sprechen meine Eltern und ich vordergründig erst einmal nicht über unsere Zeit in der DDR. Statt dessen werfen wir einen Blick auf die ersten beiden Staffeln der ARD-Serie „Weißensee“. Diese viel diskutierte Produktion behandelt anhand zweier sehr gegensätzlicher Familien das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik aus gänzlich unterschiedlichen Blickwinkeln. Stasi-Famliie auf der einen und Künstlerleben auf der anderen Seite und mittendrin eine tragische Liebesgeschichte, angesiedelt in den 1980er Jahren – das ist die Ausgangsbasis für eine ungewöhnliche Fernsehserie mit einem namenhaften Ensemble. Wir haben uns die Folgen angeschaut, sprechen über die Schauspieler_innen und ihre Rollen sowie die in der Serie verhandelten Themen. Und fragen uns, wie authentisch die Serie das Leben in der DDR zeigt und finden dann doch auch hin und wieder Anknüpfungspunkte zu unserer eigenen Vergangenheit. Auf Eure Meinung zu unserer Experimentalfolge sind wir sehr gespannt!

SBK029 Post und Telefon

Das Westpaket ist vermutlich die bekannteste Assoziation, wenn die Sprache auf die Post in der DDR kommt. Natürlich reden wir in dieser Folge auch über die Überraschungen, die im Karton aus dem goldenen Westen kamen. Aber wir werfen auch einen Blick auf die klassische Briefpost, diskutieren die Frage, warum nicht alle über einen Telefonanschluss verfügten und wen man eigentlich warum anrufen wollte. Mit Blick auf die Überwachung durch die Staatssicherheit fragen wir uns dabei außerdem, ob und wie das Kommunikationsverhalten dadurch beeinflusst wurde und können uns auch einen kurzen Kommentar zum aktuellen Abhörskandal nicht verkneifen.

SBK029 Post und Telefon

Das Westpaket ist vermutlich die bekannteste Assoziation, wenn die Sprache auf die Post in der DDR kommt. Natürlich reden wir in dieser Folge auch über die Überraschungen, die im Karton aus dem goldenen Westen kamen. Aber wir werfen auch einen Blick auf die klassische Briefpost, diskutieren die Frage, warum nicht alle über einen Telefonanschluss verfügten und wen man eigentlich warum anrufen wollte. Mit Blick auf die Überwachung durch die Staatssicherheit fragen wir uns dabei außerdem, ob und wie das Kommunikationsverhalten dadurch beeinflusst wurde und können uns auch einen kurzen Kommentar zum aktuellen Abhörskandal nicht verkneifen.

SBK028 Arbeit

In dieser Episode über den Arbeiter- und Bauernstaat beschäftigen wir uns mit der ersten Hälfte des programmatischen Namens und sprechen über die Arbeit in der DDR (wobei wir natürlich nicht unterstellen möchten, dass die Leistung der Bauern keine Arbeit gewesen sei!). In unserer Dreierrunde diskutieren wir, ob es überhaupt einen Arbeitsmarkt in der DDR gab, welche Rolle die Erwerbsarbeit im alltäglichen Leben spielte und ob tatsächlich jeder – vom Fabrikleiter bis zum Hausmeister – das Gleiche verdiente. Am Ende schweifen wir dann noch ein wenig ab und sprechen über die moderne Arbeits- und Wirtschaftswelt.

SBK028 Arbeit

In dieser Episode über den Arbeiter- und Bauernstaat beschäftigen wir uns mit der ersten Hälfte des programmatischen Namens und sprechen über die Arbeit in der DDR (wobei wir natürlich nicht unterstellen möchten, dass die Leistung der Bauern keine Arbeit gewesen sei!). In unserer Dreierrunde diskutieren wir, ob es überhaupt einen Arbeitsmarkt in der DDR gab, welche Rolle die Erwerbsarbeit im alltäglichen Leben spielte und ob tatsächlich jeder – vom Fabrikleiter bis zum Hausmeister – das Gleiche verdiente. Am Ende schweifen wir dann noch ein wenig ab und sprechen über die moderne Arbeits- und Wirtschaftswelt.

SBK027 Lehrerberuf

Reinhard Zipfel war Lehrer in Weida und lange Zeit ein Kollege meines Vaters und unterrichtete ebenfalls Mathe und Physik. Für diese Folge haben wir uns mit ihm getroffen und uns am Kaffeetisch berichten lassen, wie er in der noch jungen DDR zum Lehrerberuf kam. Wir sprechen mit ihm über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu der Zeit, als mein Vater Lehrer wurde und auch über die neue Situation an den Schulen nach der Wende. Von den Anfängen seiner Berufslaufbahn, als man händeringend nach Lehrern suchte, erzählt Herr Zipfel ebenso wie von selbstgebastelten Unterrichtsmaterialien und vom Reiz „seiner“ Fächer.

SBK027 Lehrerberuf

Reinhard Zipfel war Lehrer in Weida und lange Zeit ein Kollege meines Vaters und unterrichtete ebenfalls Mathe und Physik. Für diese Folge haben wir uns mit ihm getroffen und uns am Kaffeetisch berichten lassen, wie er in der noch jungen DDR zum Lehrerberuf kam. Wir sprechen mit ihm über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu der Zeit, als mein Vater Lehrer wurde und auch über die neue Situation an den Schulen nach der Wende. Von den Anfängen seiner Berufslaufbahn, als man händeringend nach Lehrern suchte, erzählt Herr Zipfel ebenso wie von selbstgebastelten Unterrichtsmaterialien und vom Reiz „seiner“ Fächer.

SBK026 Lebensmittel

Heute geht’s um die Wurst. Und ums Brot, die Milch, den Zucker und alle anderen Lebensmittel, die man in der DDR kaufen wollte. Wir stellen die verschiedenen Arten von Geschäften vor, in denen es Essbares zu kaufen gab und werfen einen Blick auf den Einkaufszettel und in die Kochbücher. Denn trotz anders lautender Berichte konnte man auch in der DDR satt werden. Man war nur – wie so oft – viel unterwegs und musste auch mal improvisieren.

SBK026 Lebensmittel

Heute geht’s um die Wurst. Und ums Brot, die Milch, den Zucker und alle anderen Lebensmittel, die man in der DDR kaufen wollte. Wir stellen die verschiedenen Arten von Geschäften vor, in denen es Essbares zu kaufen gab und werfen einen Blick auf den Einkaufszettel und in die Kochbücher. Denn trotz anders lautender Berichte konnte man auch in der DDR satt werden. Man war nur – wie so oft – viel unterwegs und musste auch mal improvisieren.

SBK025 Wohnen

Ob Altbau, Plattenbau oder gar ein eigenes Haus: Gewohnt haben die Menschen in der DDR ganz unterschiedlich. Und machmal auch „gehaust“, denn obwohl offiziell jeder eine Wohnung hatte oder bekommen konnte, waren die Unterscheide in der Wohnsubstanz oft ganz erheblich. Meine Eltern berichten von ihren ersten beiden Wohnungen und dem großen Glück, als sie dann Aussicht auf eine Neubauwohnung hatten. Wir sprechen auch darüber, wie man überhaupt an eine Wohnung kam, wie es einem als Hausbesitzer ergehen konnte und warum es „in der Platte“ gar nicht so übel war.

SBK025 Wohnen

Ob Altbau, Plattenbau oder gar ein eigenes Haus: Gewohnt haben die Menschen in der DDR ganz unterschiedlich. Und machmal auch „gehaust“, denn obwohl offiziell jeder eine Wohnung hatte oder bekommen konnte, waren die Unterscheide in der Wohnsubstanz oft ganz erheblich. Meine Eltern berichten von ihren ersten beiden Wohnungen und dem großen Glück, als sie dann Aussicht auf eine Neubauwohnung hatten. Wir sprechen auch darüber, wie man überhaupt an eine Wohnung kam, wie es einem als Hausbesitzer ergehen konnte und warum es „in der Platte“ gar nicht so übel war.

SBK024 Kirchenmusik

Kirchenmusiker war kein typischer Beruf im Arbeiter- und Bauernstaat DDR. Jens Goldhardt wollte ihn dennoch unbedingt erlernen und hat dafür einen ebenso untypischen Ausbildungs- und Studienweg eingeschlagen. Ohne Abitur ging er mit 17 Jahren nach Eisenach und studierte dort sowie später in Halle. Im Interview sprechen wir über seinem Weg zum Traumberuf, die Berufsaussichten zu Beginn und nach Ende seines Studiums sowie den Stellenwert der Musik in der DDR und heute. Jens Goldhardt lebt und arbeitet heute in Gotha und musiziert außerdem gemeinsam mit Jens Benschu als Duo „Orgelsax“ und tritt mit Gerhard Schöne auf.

SBK024 Kirchenmusik

Kirchenmusiker war kein typischer Beruf im Arbeiter- und Bauernstaat DDR. Jens Goldhardt wollte ihn dennoch unbedingt erlernen und hat dafür einen ebenso untypischen Ausbildungs- und Studienweg eingeschlagen. Ohne Abitur ging er mit 17 Jahren nach Eisenach und studierte dort sowie später in Halle. Im Interview sprechen wir über seinem Weg zum Traumberuf, die Berufsaussichten zu Beginn und nach Ende seines Studiums sowie den Stellenwert der Musik in der DDR und heute. Jens Goldhardt lebt und arbeitet heute in Gotha und musiziert außerdem gemeinsam mit Jens Benschu als Duo „Orgelsax“ und tritt mit Gerhard Schöne auf.