Planet History

Author Archive for Sarah Fründt

„Was treiben die Deutschen in Afrika?“

Ausstellungsrezension: Was treiben die Deutschen in Afrika? Im Berliner Rathaus Tiergarten zeigt das Mitte Museum vom 12.07. bis zum 30.08.2019 eine kleine Ausstellung zum Thema „‘Was treiben die Deutschen in Afrika?!‘ Deutschland und Kamerun in Fotos aus dem deutschen Bundesarchiv (1880 bis heute)“. Konzipiert wurde die Schau vom Bundesarchiv in Kooperation mit dem Goethe-Institut in Kamerun.  Inhaltlich, so beschreibt es schon der Flyer zur Ausstellung, geht es um die „historischen Bezüge beider Länder zueinander“, von der Kolonialzeit bis heute. Dabei sind die Texte zwar gut … „Was treiben die Deutschen in Afrika?“ weiterlesen

Ankündigung: Buchvorstellung

Buchvorstellung Provenienzforschung in ethnografischen Sammlungen der Kolonialzeit. Positionen in der aktuellen Debatte Herausgegeben von Larissa Förster (CARMAH/AG Museum), Iris Edenheiser (Museum Europäischer Kulturen, SMB-SPK/AG Museum), Sarah Fründt (University College Freiburg/AG Museum) & Heike Hartmann, gefördert von der VolkswagenStiftung. English version below. The event will be held in German. Hiermit möchten wir Sie sehr herzlich zu einer Veranstaltung der AG Museum der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) und des Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH) einladen: BUCHVORSTELLUNG am Mittwoch, den … Ankündigung: Buchvorstellung weiterlesen

Annoucement: Rewiew of the German Recommendations now completely online!

Forum: Human Remains in Museums and Collections. A Critical Engagement with the „Recommendations“ of the German Museums Association (2013) In 2013, the German Museum Association (Deutscher Museumsbund) published the Recommendations for the Care of Human Remains in Museums and Collections. There is now a forum with reviews from different perspectives – very interesting reading material as it covers a wide range of aspects and puts the recommendations into a broader perspective!  

Save the Date: Tagung zu Provenienzforschung in München!

Auf jeden Fall schon mal vormerken: Am 7./8. April 2017 organisiert die AG-Museum der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (DGV) in Zusammenarbeit mit dem Museum Fünf Kontinente in München eine Tagung zum Thema „Provenienzforschung zu ethnologischen Sammlungen der Kolonialzeit“. Sie wird von der VW Stiftung im Rahmen der Förderlinie „Forschung in Museen“ gefördert und findet im Museum in München statt. Das genaue Programm und weitere Informationen werden demnächst hier veröffentlicht und auch an anderen Orten zirkuliert. Ab dann sind auch Anmeldungen möglich. Es fallen keine Tagungsgebühren … Save the Date: Tagung zu Provenienzforschung in München! weiterlesen

Ausprobiert: Die neue App des Museums für Völkerkunde in Hamburg

„Koloniale Hintergründe“ im Hamburger Museum für Völkerkunde Seit Juli 2016 besitzt das Hamburger Museum für Völkerkunde eine App mit der sich zwei thematische Rundgänge herunterladen lassen. Jeder Rundgang besteht aus zwei Teilen, die sich jeweils auf das Erd- bzw. Obergeschoß des Museums beziehen. Das erste Thema lautet „Koloniale Hintergründe: Das Museum für Völkerkunde Hamburg“ und ist der eigentliche Gegenstand dieser Rezension. Der Rundgang geht zurück auf das Kooperationsprojekt „Kolonialismus und Museum“ zwischen dem Museum und der Universität Hamburg, in dessen Verlauf sich Studierende zwischen … Ausprobiert: Die neue App des Museums für Völkerkunde in Hamburg weiterlesen

Ankündigung: Sammlung – Provenienz – Kulturelles Erbe

Ankündigung: Öffentliche Vorlesungsreihe  Die Universität Würzburg bietet zum Wintersemester 2016/2017 erstmalig den interdisziplinären Master-Studiengang „Sammlung – Provenienz – Kulturelles Erbe“ an.  Parallel dazu wurde eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema organisiert, die unter dem gleichen Titel in 14 Vorträgen unterschiedlichste Perspektiven auf die Thematik vorstellt. Jede Veranstaltung kann einzeln besucht werden und ist kostenfrei.  Das genaue Programm und weitere Informationen zum Veranstaltungsort finden sich hier. 

Ankündigung: Sammlung – Provenienz – Kulturelles Erbe

Ankündigung: Öffentliche Vorlesungsreihe  Die Universität Würzburg bietet zum Wintersemester 2016/2017 erstmalig den interdisziplinären Master-Studiengang „Sammlung – Provenienz – Kulturelles Erbe“ an.  Parallel dazu wurde eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema organisiert, die unter dem gleichen Titel in 14 Vorträgen unterschiedlichste Perspektiven auf die Thematik vorstellt. Jede Veranstaltung kann einzeln besucht werden und ist kostenfrei.  Das genaue Programm und weitere Informationen zum Veranstaltungsort finden sich hier. 

Die Vermessung des Unmenschen in Dresden

Interessante Ausstellungsrezensionen Vom 13. Mai bis 7. August 2016 zeigten die Staatlichen Kunststammlungen Dresden die Ausstellung „Die Vermessung des Unmenschen. Zur Ästhetik des Rassismus. Proposition IV“ (Projektleiter: Wolfgang Scheppe). Anstelle einer eigenen Analyse empfehle ich dieses Mal für einen umfassenden Einblick die sehr lesenswerte Rezension der Forschungsgruppe Anthropologie globaler Ungleichheiten (Institut für Sozial- und Kulturanthropologie) an der FU Berlin. Etwas kürzer, aber auch sehr informativ: Die Rezension von Barbara Wiegand.        

Die Vermessung des Unmenschen in Dresden

Interessante Ausstellungsrezensionen Vom 13. Mai bis 7. August 2016 zeigten die Staatlichen Kunststammlungen Dresden die Ausstellung „Die Vermessung des Unmenschen. Zur Ästhetik des Rassismus. Proposition IV“ (Projektleiter: Wolfgang Scheppe). Anstelle einer eigenen Analyse empfehle ich dieses Mal für einen umfassenden Einblick die sehr lesenswerte Rezension der Forschungsgruppe Anthropologie globaler Ungleichheiten (Institut für Sozial- und Kulturanthropologie) an der FU Berlin. Etwas kürzer, aber auch sehr informativ: Die Rezension von Barbara Wiegand.        

Ankündigung: Wem gehören die Dinge im Museum?

Ankündigung: Podiumsdiskussion Am 1. Februar 2016 veranstalten das Historische Institut der Uni Köln und das Rautenstrauch-Joest Museum – Kulturen der Welt eine Podiumsdiskussion zum Thema “Wem gehören die Dinge im Museum?”  Aus der Ankündigung: “Berühmte Künstler ziehen angesichts des geplanten Kulturschutzgesetzes ihre Leihgaben aus Museen ab. Gegenstände aus früheren Kolonialgebieten werden zurückgefordert. Persönliche Zeugnisse von Gefangenen in ehemaligen Konzentrationslagern sind nicht ohne weiteres zugänglich. Fälle wie diese verleihen der vertrauten Frage neue Brisanz: Wem gehören die hier gesammelten Dinge eigentlich? Museen stehen für die staatliche Aufgabe des Bewahrens. […]

Ankündigung: museOn forscht

Ankündigung: Tagung Am 25. und 26. Februar 2016 veranstaltet museOn, die Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung im Bereich Museum in Freiburg, eine Tagung zum Thema “museOn forscht Museen und Universitäten – Orte des Wissens im Austausch” statt.  “Die beiden Institutionen Universitäten und Museen werden als Wissenschaftseinrichtungen in Hinblick auf ihre Funktionen für die museale Arbeit hinterfragt: Wie arbeiten verschiedene Einrichtungen zusammen? Wer forscht mit wem? Wer forscht für wen? Wie nutzen Museen und andere Kulturinstitutionen Grundlagenforschung und technische Innovation für ihre Infrastruktur? Wie entstehen aus der Museumspraxis neue […]

Announcement: Listening to the Archive

Announcement: Workshop The HU Berlin and the Max-Planck Institute for the History of Science have organized a workshop called “Listening to the Archive” in Berlin from February 11th to 13th, 2016. The conference “reexamines the founding, use, and reuse of sound archives in the humanities and sciences. One of its aims is to contextualize pioneering scientific sound archives, and thus the development of recording technologies, archival practices, and new research methods and disciplines. A second objective is to explore the relationship between the history […]

Bericht: Eine Ausstellung zu Provenienzforschung in Köln

Ausstellungsrezension: Provenienz – Macht – Geschichte  Das doppeldeutige Wortspiel dieses Titels stammt vom Kölner Wallraf-Richartz-Museum, das derzeit (noch bis zum 31. Januar 2016) eine Ausstellung zum Thema zeigt und außerdem eine gleichnamige Konferenz organisiert hat (siehe unten). In beidem geht es um die am Haus durchgeführte Provenienzforschung zu deutschen Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, die zwischen 1933 und 1945 – also während der Zeit des Nationalsozialismus – erworben wurden. Das WRM spricht sicherlich bewusst von „Einblick“, „ersten Ergebnissen“ und „ausgewählten Beispielen“ (siehe Ausstellungsflyer), denn […]

Ankündigung: Nicht nur Raubkunst!

Ankündigung: Tagung Am 21. und 22. Januar 2016 findet an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine Tagung zum Thema „Nicht nur Raubkunst! Sensible Dinge in Museen und wissenschaftlichen Sammlungen“ statt. Laut Ankündigung soll die Tagung das Themenfeld „erstmals mit Blick auf die besonderen Herausforderungen wissenschaftlicher Sammlungen an Universitäten“ ausleuchten und Fachleute aus Universitäten und Museen in einen Erfahrungsaustausch bringen. „Neben Fragen eher praktischer Natur, beispielsweise zur Aufbewahrung oder öffentlichen Präsentation, befassen sich die Teilnehmer_innen auch mit wissenschaftshistorischen und objekttheoretischen Aspekten. Die Tagungsbeiträge widmen sich einem […]

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Dieses Blog ist ein unbefristetes Langzeitprojekt. Beiträge von dritter Seite sind herzlich willkommen, müssen jedoch bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehört beispielsweise eine zumindest grundlegende wissenschaftliche Objektivität. Dieser Blog versteht sich als eine Informationsplattform, nicht als ein politisches Organ. Leser sollen vielmehr dazu angeregt werden, sich selbst eine Meinung zu bilden. Wenn Sie Interesse haben, dabei mitzuwirken, kontaktieren Sie bitte die Herausgeberin und beschreiben Sie kurz, wer Sie sind und zu welchem Thema Sie einen Beitrag liefern wollen. Möglich sind Beiträge auf Deutsch und Englisch. […]

P wie Provenienzforschung

Wie kann ein Museum oder eine Sammlung eigentlich entscheiden, ob bestimmte Objekte oder Sammlungsteile sensibel sind? An anderer Stelle habe ich bereits festgestellt, dass die Sensibilität von Objekten in erster Linie von ihrer Beziehung zu Menschen außerhalb der Sammlung abhängt. In manchen Fällen mögen diese Beziehung und damit vielleicht auch der angemessene Umgang offensichtlich sein, in den meisten ist dafür jedoch ein umfassenderes Wissen um die Sammlungsumstände erforderlich, dass leider in vielen Sammlungen nicht auf Anhieb vorhanden ist. Zum einen ist die tatsächliche Information nicht […]