Planet History

Autor: Sascha Foerster

VGWort und Blogs: Tantiemen für Wissenschaftliches Publizieren (Teil 3)

In Teil 1 und Teil 2 habe ich beschrieben, wie man für wissenschaftliche Publikationen etwas Geld von der VGWort bekommen kann. Beim Print-Produkt, besonders der Einzelmonographie lohnte sich der Aufwand, beim Online-Text ist der Aufwand so hoch, dass es sich für die meisten Wissenschaftsblogger kaum lohnt. Im dritten Teil möchte ich beschreiben, wie man Online-Texte […]

BarCamp Bonn – das Zweite #bcbn16

Gestern fand das zweite BarCamp Bonn statt. Über 170 Menschen kamen ins Forum Internationale Wissenschaft, um sich zu vernetzen, Ideen vorzustellen, Feedback zu bekommen, Wissen weiterzugeben oder einfach weil sie neugierig waren. Karin, Johannes und ich haben das BarCamp Bonn jetzt zum zweiten Mal organisiert. Aber ein BarCamp wäre ein leerer Sessionplan, wenn da nicht […]

Lebensqualität und Digitalisierung: Digital ist besser? #gutleben

Gestern Abend durfte ich mit Charlotte Jahnz, Johannes Mirus und einigen anderen Bonnern beim Bürgerdialog der Bundesregierung mit Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, dabei sein. Das Thema passte uns ganz gut: Digital leben = gut leben? Wie die Digitalisierung unser Leben verändert. Momentan scheint „digital“ ja ein sehr beliebtes Thema für Podiumsdiskussionen zu sein, […]

L.I.S.A. Interview mit Georgios Chatzoudis: Bonner Blogs, soziale Medien und Wissenschaft

Für das Portal L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung hat mir Georgios Chatzoudis im Interview einige sehr gute Fragen zum Bloggen, zu Bonn und zur Rolle von Blogs in der Wissenschaft gestellt. Leider habe ich es nicht geschafft, kurze Antworten zu geben. Das Interview erschien am 20.08.2015. Hier wird mein Text zweitpubliziert. Ihr solltet den Artikel […]

Töten Bonner Blogs die Pressemitteilung? BarCamp Koblenz 2015 #bcko15 zum Thema “Digitaler Kommunikation”

Bei wenigen anderen Konferenzen erlebe ich soviel Inspiration und Vernetzung wie bei BarCamps. Darum war es klar, dass ich am 7. und 8. August beim BarCamp Koblenz teilnehmen wollte. Hervorragend organisiert wurde es von Sascha Böhr und Björn Schumacher (247Grad), Christoph Krause (Handwerkskammer Koblenz) und Lars Wienand (Rheinzeitung) als auch den weiteren Partnern und Sponsoren GLSBank […]

Crowdfunding in der Wissenschaft: Pro (und Contra) im Helmholtz-Magazin

„Ich konnte sofort mit der Forschung beginnen, nur meinem Gewissen und der Community verpflichtet.“ sagt Sascha Foerster, Promovend am Zentrum für Alternskulturen und Community Manager für das Blogportal de.hypotheses.org. Crowdfundig eröffnet neue Wege in der Wissenschaft. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Dank dieser Finanzierungsmöglichkeit konnte ich von Februar 2014 an für ein Jahr […]

DH Summit am 3.-4.3.2015: DARIAH-Fellowship & Posterpräsentation

“Und wohin fährst Du?” “Äh, ich fahre zu einer Konferenz, da geht’s um digitale Geisteswissenschaften… *kurzes Schweigen* …da treffen sich Historiker, die sich mit Computer auskennen.” “Ach so, sag das doch direkt.” DH steht für “Digital Humanities” und obschon der Begriff gar nicht mal so jung ist und die Tätigkeit selbst noch viel älter, fällt es mir immer noch schwer einfach zu erklären, worum es bei digitalen Geisteswissenschaften eigentlich geht. Das einzige beruhigende ist, dass es nicht nur mir so geht, sondern, dass es … DH Summit am 3.-4.3.2015: DARIAH-Fellowship & Posterpräsentation weiterlesen

Deskriptive Ergebnisse der Aktenanalyse

Aus den Akten ließen sich 4095 ehemalige Teilnehmer mit ihren Adressen rekonstruieren. Diese sind aufgeteilt auf 6 Standorte (Bonn, Frankfurt, Grevenbroich, Remscheid, Nürnberg, Stuttgart), wobei die Stuttgarter Stichprobe vernichtet wurde. Nur noch Teile der Aktensammlung aus dem Jahr 1965, durchweg ohne Adresse, aber doch mit Namen, Geburtsdatum und Geschlecht und somit identifizierbar, sind übrig blieben.22In der folgenden Tabelle wird die Anzahl der Teilnehmer, deren Akten gefunden wurden, pro Geburtsjahr aufgelistet, jeweils sortiert nach Geschlecht und als Gesamtergebnis. Es gab also einige Teilnehmer, die außerhalb … Deskriptive Ergebnisse der Aktenanalyse weiterlesen

Qualitative Evaluation aller Untersuchungsbögen

Im Folgenden werden passende Untersuchungen und Untersuchungsbögen aus den Akten für die aktuellen Forschungsfragen vorgeschlagen. Eine detaillierte Analyse und Auflistung aller Untersuchungsbögen und Variablen befindet sich in Anhang I. Dort lassen sich im Detail die Untersuchungsmethoden, der Umfang der Untersuchungen und die Literatur mit den ursprünglichen Ergebnissen dieser Tests finden. Für alle Forschungsfragen sind der Aktenumschlag (Anhang VIII: 1) und der Umweltbogen (Anhang VIII: 2) relevant, da diese die Grundvariablen zur Einteilung von Kohorten, Orten und Schulklasse abbilden, aber auch die Angaben zu Familienverhältnissen … Qualitative Evaluation aller Untersuchungsbögen weiterlesen

Quantitative Evaluation der psychologischen Untersuchungen

Für die psychologischen Untersuchungen werden im Folgenden die Prognosen für die Gesamtanzahl an Akten je Untersuchung, getrennt nach Jahren, dargestellt, jeweils in einer Tabelle für die einzelnen Kohorten. Diese Schätzungen beruhen auf den Ergebnissen der Prognose in Tabelle 20 in Kombination mit der Aktenanalyse aus Tabelle 2 und Tabelle 1. Je nachdem wie lange und wann die Untersuchungen stattgefunden haben, können für die Kriegskinder voraussichtlich zwischen 161 und 3967 Aktenbögen je Test von bis zu 6 Untersuchungszeitpunkten gefunden werden. Bei den Nachkriegskindern können voraussichtlich … Quantitative Evaluation der psychologischen Untersuchungen weiterlesen

Auswertungsstrategien

Für die Auswertung der Stichprobenreaktivierung sollen vor allem Tabellen mit deskriptiven Statistiken angefertigt werden. Zum Einen geht es um die Darstellungen der vorhandenen Akten je nach Meldeort, nach Kohorten, nach Geschlecht und weiteren Variablen. Diese Ergebnisse lassen sich mit vorherigen Ergebnissen von Thomae1, Rudinger et al.2 und Costa3 vergleichen. Zum Anderen sollen die Ergebnisse der Stichprobenreaktivierung für die obengenannten Variablen analysiert werden. Hier ist es für eine Reaktivierung aufschlussreich Verluste in der Stichprobe durch Motivation, Mortalität und Mobilität zu analysieren. Die Mortalitätsrate der Stichprobe … Auswertungsstrategien weiterlesen

Stichprobenschwund durch Mobilität

Im Folgenden werden durch Georeferenzierung verschiedene Teilstichproben mit Punkten auf Karten markiert. Das erste Bild zeigt die Georeferenzierung der bereits gefundenen Teilnehmer. Im zweiten Bild werden die Länder der ausgewanderten Teilnehmer angezeigt. Das dritte Bild zeigt den Ort für die in Runde 2 zu suchenden ehemaligen Teilnehmer. Es zeigt also die zweiten Wohnorte nach dem Ursprungswohnort der ehemaligen Teilnehmer an, die noch zu suchen sind. Quelle: Foerster, S. (2013). Von den „Deutschen Nachkriegskindern“ zu einer Längsschnittstudie der Entwicklung über die Lebensspanne. Evaluation der Methodologie einer Stichprobenreaktivierung (Diplomarbeit). … Stichprobenschwund durch Mobilität weiterlesen

Stichprobenschwund durch Tod

Die Berechnung des Stichprobenschwunds durch Tod der Probanden zeigt auf, dass nur noch innerhalb eines kurzen Zeitfensters genügend ehemalige Probanden für eine Nachfolgestudie reaktiviert werden können. Im folgenden Diagramm wird die absolute Anzahl der bekannten Todesfälle pro Jahr dargestellt. Hier zeigt sich bereits anhand der exponentiellen Regressionen als Schätzer, dass im Jahr 2020 betreffen die absoluten Sterbezahlen bei jährlich 24 Probanden (etwa 8 für die Kriegskinder und 16 für die Nachkriegskinder) liegen würden. Ein Vergleich zwischen den beiden Kohorten ist in diesem Diagramm nicht … Stichprobenschwund durch Tod weiterlesen

5. Crowdfunding-Newsletter für die “Suche nach den Nachkriegskindern”

Es ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her, dass das Crowdfunding für die “Suche nach den Nachkriegskindern” sich am letzten Tag noch sehr positiv entwickelt hatte und sich so mir die Chance bot, ein Jahr weiter nach potentiellen Studienteilnehmern zu suchen, Erfahrungen zu machen und die Projektidee bekannt zu machen. Das hier wird daher der letzte Crowdfunding-Newsletter sein, wobei ich die Idee eines Newsletter im Grunde gar nicht schlecht finde und weiterführen möchte. Aber zuerst blicken wir zurück auf den letzten Stand der … 5. Crowdfunding-Newsletter für die “Suche nach den Nachkriegskindern” weiterlesen

5. Crowdfunding-Newsletter für die “Suche nach den Nachkriegskindern”

Es ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her, dass das Crowdfunding für die “Suche nach den Nachkriegskindern” sich am letzten Tag noch sehr positiv entwickelt hatte und sich so mir die Chance bot, ein Jahr weiter nach potentiellen Studienteilnehmern zu suchen, Erfahrungen zu machen und die Projektidee bekannt zu machen. Das hier wird daher der letzte Crowdfunding-Newsletter sein, wobei ich die Idee eines Newsletter im Grunde gar nicht schlecht finde und weiterführen möchte. Aber zuerst blicken wir zurück auf den letzten Stand der … 5. Crowdfunding-Newsletter für die “Suche nach den Nachkriegskindern” weiterlesen

Der Wissenschaftsblog ist tot. Es lebe der Wissenschaftsblog. #wbhyp

Diesen Text können Sie leider wegen des enthaltenen Videos nicht ausdrucken. Blogger, insbesondere Wissenschaftsblogger, haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen. Da stehe ich also vor Wissenschaftlern und erzähle etwas vom „wissenschaftlichen Bloggen“ während ich hochzuckende graue Augenbrauen vor mir sehe, vor … Continue reading