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Blogparade: Was bedeutet mir die Demokratie? #DHMDemokratie

Blogparade: Was bedeutet mir die Demokratie? #DHMDemokratie

In der aktuellen Umbruchsituation zwischen dem weltweiten Aufstieg anti-demokratischer Strömungen, einem drohenden Brexit und der Europa-Wahl blickt das Deutsche Historische Museum im Rahmen seines Demokratie-Schwerpunkts 2019 auf die Herausforderungen der Demokratie in Vergangenheit und Gegenwart. Mit der Blogparade „Was bedeutet mir die Demokratie“ (Laufzeit: 30. April bis 28. Mai 2019) verlängern wir den Demokratie-Schwerpunkt ins Netz. Herzlich laden wir Sie unter dem Hashtag #DHMDemokratie ein, Ihre ganz persönliche Beziehung zur Demokratie zu verraten. Denn: Demokratie geht uns alle an!

Blogparade: Was bedeutet mir die Demokratie? #DHMDemokratie

Blogparade: Was bedeutet mir die Demokratie? #DHMDemokratie

In der aktuellen Umbruchsituation zwischen dem weltweiten Aufstieg anti-demokratischer Strömungen, einem drohenden Brexit und der Europa-Wahl blickt das Deutsche Historische Museum im Rahmen seines Demokratie-Schwerpunkts 2019 auf die Herausforderungen der Demokratie in Vergangenheit und Gegenwart. Mit der Blogparade „Was bedeutet mir die Demokratie“ (Laufzeit: 30. April bis 28. Mai 2019) verlängern wir den Demokratie-Schwerpunkt ins Netz. Herzlich laden wir Sie unter dem Hashtag #DHMDemokratie ein, Ihre ganz persönliche Beziehung zur Demokratie zu verraten. Denn: Demokratie geht uns alle an!

Kolumne: Demokratie 2019

Demokratie 2019

Eröffnungsrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
In unserem Blog veröffentlichen wir die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die er zur Eröffnung der Ausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ und damit unseres Demokratie-Schwerpunktes am 3. April 2019 in Berlin im Zeughaushof des Deutschen Historischen Museums hielt. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2019 zu sehen.

Kolumne: Demokratie 2019

Demokratie 2019

Eröffnungsrede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
In unserem Blog veröffentlichen wir die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die er zur Eröffnung der Ausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ und damit unseres Demokratie-Schwerpunktes am 3. April 2019 in Berlin im Zeughaushof des Deutschen Historischen Museums hielt. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. September 2019 zu sehen.

„Wir sind nicht neugierig, wir sind nur wißbegierig“

„Wir sind nicht neugierig, wir sind nur wißbegierig“

Das Jahr 1989 entwickelt sich zu dem bedeutendsten Umbruchsjahr der Nachkriegszeit Europas. Als exklusiven Vorabdruck ihres Buches gewährt die Literaturwissenschaftlerin und Diplomatin Zsuzsa Breier in vier Beiträgen für den DHM-Blog einen Einblick in die rasanten Entwicklungen in Deutschland und Ungarn vor dreißig Jahren.

„Wir sind nicht neugierig, wir sind nur wißbegierig“

„Wir sind nicht neugierig, wir sind nur wißbegierig“

Das Jahr 1989 entwickelt sich zu dem bedeutendsten Umbruchsjahr der Nachkriegszeit Europas. Als exklusiven Vorabdruck ihres Buches gewährt die Literaturwissenschaftlerin und Diplomatin Zsuzsa Breier in vier Beiträgen für den DHM-Blog einen Einblick in die rasanten Entwicklungen in Deutschland und Ungarn vor dreißig Jahren.

Wozu das denn? Die Frankfurter Küche

Zeitsparend und effizient – die Frankfurter Küche

In der jungen Weimarer Republik herrschte ein enormer Wohnraummangel. Zur Sicherung des sozialen Friedens wurde das Recht auf eine „gesunde Wohnung“ in der Verfassung verankert. Vor allem die Kommunen setzten seit 1924 große Wohnungsprogramme um, zu denen auch die Optimierung der Wohnungseinrichtung zählte. Stefanie Müller stellt im DHM-Blog einen der Klassiker der Zeit vor: die Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky.

Wozu das denn? Die Frankfurter Küche

Zeitsparend und effizient – die Frankfurter Küche

In der jungen Weimarer Republik herrschte ein enormer Wohnraummangel. Zur Sicherung des sozialen Friedens wurde das Recht auf eine „gesunde Wohnung“ in der Verfassung verankert. Vor allem die Kommunen setzten seit 1924 große Wohnungsprogramme um, zu denen auch die Optimierung der Wohnungseinrichtung zählte. Stefanie Müller stellt im DHM-Blog einen der Klassiker der Zeit vor: die Frankfurter Küche von Margarete Schütte-Lihotzky.

Stefan Moses – tierisch nah dran

Stefan Moses – tierisch nah dran

Stefan Moses (1928–2018) gehörte zu den großen Fotografen der Bundesrepublik. Seine Fotoreportagen zeigt das Deutsche Historische Museum noch bis zum 12. Mai 2019 in der Ausstellung „Das exotische Land“. Für den DHM-Blog beschreibt Miriam Zlobinski die Arbeit des Fotografen beim „stern“ im Kontext seiner Zeit und gewährt uns einen Einblick in die Arbeit zu seinen Porträtserien mit Hund.

Stefan Moses – tierisch nah dran

Stefan Moses – tierisch nah dran

Stefan Moses (1928–2018) gehörte zu den großen Fotografen der Bundesrepublik. Seine Fotoreportagen zeigt das Deutsche Historische Museum noch bis zum 12. Mai 2019 in der Ausstellung „Das exotische Land“. Für den DHM-Blog beschreibt Miriam Zlobinski die Arbeit des Fotografen beim „stern“ im Kontext seiner Zeit und gewährt uns einen Einblick in die Arbeit zu seinen Porträtserien mit Hund.

Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist.

Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist

In der Weimarer Republik änderte sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der Frau: Sie war nicht mehr nur Arbeiterin, Hausfrau und Mutter, sondern nun auch Wählerin, Konsumentin und Werbeträgerin. Gesa Troja schreibt im DHM-Blog über neue Frauenrollen in der Weimarer Republik – und damit verbunden den neuen Werbestrategien von Unternehmen und Politik.

Geschichte(n) aktuell: Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist.

Staub aufwirbeln, wo es eh schon dreckig ist

In der Weimarer Republik änderte sich die gesellschaftliche Wahrnehmung der Frau: Sie war nicht mehr nur Arbeiterin, Hausfrau und Mutter, sondern nun auch Wählerin, Konsumentin und Werbeträgerin. Gesa Troja schreibt im DHM-Blog über neue Frauenrollen in der Weimarer Republik – und damit verbunden den neuen Werbestrategien von Unternehmen und Politik.

Geschichte(n) aktuell: „Er war noch so jung“

„Er war noch so jung“

Besondere Vorkommnisse – Heute vor 30 Jahren | Teil 1

Das Jahr 1989 entwickelt sich zu dem bedeutenden Umbruchsjahr der Nachkriegszeit Europas. Als exklusiven Vorabdruck ihres Buches gewährt die Literaturwissenschaftlerin und Diplomatin Zsuzsa Breier in vier Beiträgen für den DHM-Blog einen Einblick in die rasanten Entwicklungen in Deutschland und Ungarn vor dreißig Jahren.

Geschichte(n) aktuell: „Er war noch so jung“

„Er war noch so jung“

Besondere Vorkommnisse – Heute vor 30 Jahren | Teil 1

Das Jahr 1989 entwickelt sich zu dem bedeutenden Umbruchsjahr der Nachkriegszeit Europas. Als exklusiven Vorabdruck ihres Buches gewährt die Literaturwissenschaftlerin und Diplomatin Zsuzsa Breier in vier Beiträgen für den DHM-Blog einen Einblick in die rasanten Entwicklungen in Deutschland und Ungarn vor dreißig Jahren.

Geschichte(n) aktuell: „Er war noch so jung“

„Er war noch so jung“

Besondere Vorkommnisse – Heute vor 30 Jahren | Teil 1

Das Jahr 1989 entwickelt sich zu dem bedeutenden Umbruchsjahr der Nachkriegszeit Europas. Als exklusiven Vorabdruck ihres Buches gewährt die Literaturwissenschaftlerin und Diplomatin Zsuzsa Breier in vier Beiträgen für den DHM-Blog einen Einblick in die rasanten Entwicklungen in Deutschland und Ungarn vor dreißig Jahren.

Kolumne: Moses vor Moses

Moses vor Moses

Stefan Moses gehörte zu den großen Fotografen der Bundesrepublik. Deutschland und die Deutschen blieben bis zuletzt sein fotografisches Lebensthema. Unsere Ausstellung „Das exotische Land. Fotoreportagen von Stefan Moses“ zeichnet seinen Weg nach. Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums beschreibt in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung, die wir hier in Auszügen veröffentlichen, den Werdegang von Stefan Moses, bevor er zum berühmten Bildchronisten der Bundesrepublik wurde.

Kolumne: Moses vor Moses

Moses vor Moses

Stefan Moses gehörte zu den großen Fotografen der Bundesrepublik. Deutschland und die Deutschen blieben bis zuletzt sein fotografisches Lebensthema. Unsere Ausstellung „Das exotische Land. Fotoreportagen von Stefan Moses“ zeichnet seinen Weg nach. Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums beschreibt in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung, die wir hier in Auszügen veröffentlichen, den Werdegang von Stefan Moses, bevor er zum berühmten Bildchronisten der Bundesrepublik wurde.

Wozu das denn? Immer noch Christbaumschmuck?

Immer noch Christbaumschmuck?

Weihnachten ist vorbei und das Obergeschoss des Zeughauses lädt noch immer zum Besuch der Intervention „Engel, Hakenkreuz, Felsendom“ ein. Beim näheren Betrachten wird klar, dass ihr Inhalt weder weihnachtlich süß noch niedlich ist. Sie zeigt, in welchem Maße dieser Schmuck Politik-, Wirtschafts-, Technik- und Bildungsgeschichte und nicht zuletzt den Zeitgeist reflektiert. Regine Falkenberg, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin Alltagskultur, stellt in diesem Beitrag ausgewählte Objekte vor, die deutlich werden lassen, wieso der Besuch auch im Januar und Februar mehr als lohnenswert ist.

Wozu das denn? Immer noch Christbaumschmuck?

Immer noch Christbaumschmuck?

Weihnachten ist vorbei und das Obergeschoss des Zeughauses lädt noch immer zum Besuch der Intervention „Engel, Hakenkreuz, Felsendom“ ein. Beim näheren Betrachten wird klar, dass ihr Inhalt weder weihnachtlich süß noch niedlich ist. Sie zeigt, in welchem Maße dieser Schmuck Politik-, Wirtschafts-, Technik- und Bildungsgeschichte und nicht zuletzt den Zeitgeist reflektiert. Regine Falkenberg, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin Alltagskultur, stellt in diesem Beitrag ausgewählte Objekte vor, die deutlich werden lassen, wieso der Besuch auch im Januar und Februar mehr als lohnenswert ist.

Geschichte(n) aktuell: Die Weihnachtsinsel

Die Weihnachtsinsel

Die „Weihnachtsinsel“ – was wird das für eine Insel sein? Leben dort Männer mit weißen Bärten und roten Bademänteln, die stets Weihnachten feiern? Gibt es hier jeden Tag Geschenke? Schneit es dort unablässig? Herrscht hier stets himmlischer Friede? Der Historiker Robert Kluth hat für unseren Blog zur Geschichte dieser Insel recherchiert.

Geschichte(n) aktuell: Die Weihnachtsinsel

Die Weihnachtsinsel

Die „Weihnachtsinsel“ – was wird das für eine Insel sein? Leben dort Männer mit weißen Bärten und roten Bademänteln, die stets Weihnachten feiern? Gibt es hier jeden Tag Geschenke? Schneit es dort unablässig? Herrscht hier stets himmlischer Friede? Der Historiker Robert Kluth hat für unseren Blog zur Geschichte dieser Insel recherchiert.

Geschichte(n) aktuell: Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Vor 20 Jahren, am 3. Dezember 1998, wurde die Washingtoner Erklärung verabschiedet. Diese internationale Vereinbarung wurde zur Grundlage für den Umgang mit NS-Raubkunst. Erst durch sie konnte das Gemälde Borussia, das derzeit im Fokus der Intervention „RÜCKANSICHT. Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel“ steht, im Jahr 2000 restituiert werden. Warum erfolgte die Rückgabe aber erst so spät, obwohl ein Zwangsverkauf schon in der Nachkriegszeit nachweisbar war? In einem weiteren Beitrag in unserer Reihe zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum gehen die Kuratorinnen der Intervention, Susan Geißler und Darja Jesse, dieser Frage nach.

Geschichte(n) aktuell: Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Vor 20 Jahren, am 3. Dezember 1998, wurde die Washingtoner Erklärung verabschiedet. Diese internationale Vereinbarung wurde zur Grundlage für den Umgang mit NS-Raubkunst. Erst durch sie konnte das Gemälde Borussia, das derzeit im Fokus der Intervention „RÜCKANSICHT. Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel“ steht, im Jahr 2000 restituiert werden. Warum erfolgte die Rückgabe aber erst so spät, obwohl ein Zwangsverkauf schon in der Nachkriegszeit nachweisbar war? In einem weiteren Beitrag in unserer Reihe zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum gehen die Kuratorinnen der Intervention, Susan Geißler und Darja Jesse, dieser Frage nach.

Geschichte(n) aktuell: Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Über NS-Raubkunst, Verantwortung und Restitution

Vor 20 Jahren, am 3. Dezember 1998, wurde die Washingtoner Erklärung verabschiedet. Diese internationale Vereinbarung wurde zur Grundlage für den Umgang mit NS-Raubkunst. Erst durch sie konnte das Gemälde Borussia, das derzeit im Fokus der Intervention „RÜCKANSICHT. Die verborgene Geschichte eines Gemäldes von Adolph Menzel“ steht, im Jahr 2000 restituiert werden. Warum erfolgte die Rückgabe aber erst so spät, obwohl ein Zwangsverkauf schon in der Nachkriegszeit nachweisbar war? In einem weiteren Beitrag in unserer Reihe zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum gehen die Kuratorinnen der Intervention, Susan Geißler und Darja Jesse, dieser Frage nach.

Geschichte(n) aktuell: Die Kindertransporte 1938/1939

Die Kindertransporte 1938/1939

Nach der Berichterstattung zu den Novemberpogromen von 1938 lockerten zahlreiche Länder ihre strikten Einreisebestimmungen für jüdische Flüchtende und erklärten sich bereit, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren aufzunehmen. Das Leo Baeck Institute – New York | Berlin in New York zeigt nun eine Ausstellung zu den damaligen Kindertransporten. Miriam Bistrovic, die die Berliner Repräsentanz des Leo Baeck Instituts leitet, schreibt für den DHM-Blog über die großangelegte Hilfsaktion, dank der knapp 10.000 Kinder nach England gelangten und so den Holocaust überlebten.

Geschichte(n) aktuell: Die Kindertransporte 1938/1939

Die Kindertransporte 1938/1939

Nach der Berichterstattung zu den Novemberpogromen von 1938 lockerten zahlreiche Länder ihre strikten Einreisebestimmungen für jüdische Flüchtende und erklärten sich bereit, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren aufzunehmen. Das Leo Baeck Institute – New York | Berlin in New York zeigt nun eine Ausstellung zu den damaligen Kindertransporten. Miriam Bistrovic, die die Berliner Repräsentanz des Leo Baeck Instituts leitet, schreibt für den DHM-Blog über die großangelegte Hilfsaktion, dank der knapp 10.000 Kinder nach England gelangten und so den Holocaust überlebten.

Geschichte(n) aktuell: 1918. Revolution und Republik

1918. Revolution und Republik

Revolutionen vollziehen sich in der Regel unter Kampf und Gewalt und die sie auslösenden und vorantragenden Ereignisse sind fast immer exzessiv und eruptiv. Was indes im Deutschen Kaiserreich des Novembers 1918 geschah, wurde, vor dem Hintergrund der Revolutionen von 1917 in Russland oder 1789 in Frankreich, schon von Zeitgenossen mit Ungläubigkeit beobachtet und kommentiert. Denn der gesellschaftlich-politische Umsturz war trotz einzelner bewaffneter Auseinandersetzungen im Grunde nahezu gewaltfrei. Der Zusammenbruch der Hohenzollernherrschaft, die Deutschland knapp 50, Brandenburg-Preußen aber über 500 Jahre prägte, verschwand mit der Abdankung Wilhelms II. und seiner Flucht ins holländische Exil in fast unvorstellbarer Stille: nicht der Terror war das Sinnbild der Revolution, sondern die von Revolutionären entfernten Kokarden und Schulterstücke des kaiserlichen Offiziers, schildert Sammlungsleiter Thomas Jander.

Geschichte(n) aktuell: 1918. Revolution und Republik

1918. Revolution und Republik

Revolutionen vollziehen sich in der Regel unter Kampf und Gewalt und die sie auslösenden und vorantragenden Ereignisse sind fast immer exzessiv und eruptiv. Was indes im Deutschen Kaiserreich des Novembers 1918 geschah, wurde, vor dem Hintergrund der Revolutionen von 1917 in Russland oder 1789 in Frankreich, schon von Zeitgenossen mit Ungläubigkeit beobachtet und kommentiert. Denn der gesellschaftlich-politische Umsturz war trotz einzelner bewaffneter Auseinandersetzungen im Grunde nahezu gewaltfrei. Der Zusammenbruch der Hohenzollernherrschaft, die Deutschland knapp 50, Brandenburg-Preußen aber über 500 Jahre prägte, verschwand mit der Abdankung Wilhelms II. und seiner Flucht ins holländische Exil in fast unvorstellbarer Stille: nicht der Terror war das Sinnbild der Revolution, sondern die von Revolutionären entfernten Kokarden und Schulterstücke des kaiserlichen Offiziers, schildert Sammlungsleiter Thomas Jander.

Geschichte(n) aktuell: 1918. Revolution und Republik

1918. Revolution und Republik

Revolutionen vollziehen sich in der Regel unter Kampf und Gewalt und die sie auslösenden und vorantragenden Ereignisse sind fast immer exzessiv und eruptiv. Was indes im Deutschen Kaiserreich des Novembers 1918 geschah, wurde, vor dem Hintergrund der Revolutionen von 1917 in Russland oder 1789 in Frankreich, schon von Zeitgenossen mit Ungläubigkeit beobachtet und kommentiert. Denn der gesellschaftlich-politische Umsturz war trotz einzelner bewaffneter Auseinandersetzungen im Grunde nahezu gewaltfrei. Der Zusammenbruch der Hohenzollernherrschaft, die Deutschland knapp 50, Brandenburg-Preußen aber über 500 Jahre prägte, verschwand mit der Abdankung Wilhelms II. und seiner Flucht ins holländische Exil in fast unvorstellbarer Stille: nicht der Terror war das Sinnbild der Revolution, sondern die von Revolutionären entfernten Kokarden und Schulterstücke des kaiserlichen Offiziers, schildert Sammlungsleiter Thomas Jander.

Geschichte(n) aktuell: Die Novemberpogrome

Die Novemberpogrome

Harry Kranner war erst 12 Jahre alt, als am 12. November 1938 zwei Gestapo-Offiziere in die Wohnung seiner Familie in Wien kamen, angeblich, um nach Waffen zu suchen. Harrys Familie war einer von vielen jüdischen Haushalten, in denen damals solche Razzien stattfanden. In den meisten Fällen wurden die erwachsenen männlichen Familienmitglieder verhaftet und in die Konzentrationslager Dachau oder Mauthausen deportiert, so auch Harrys Onkel Arthur. In Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei wurden rund 30.000 jüdische Männer inhaftiert. Harry hat all diese Ereignisse in seinem Tagebuch festgehalten.