Planet History

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Das Fernsehen

Das Fernsehen

Es waren die 1960er Jahre, in denen sich das neue Medium Fernsehen etablieren sollte. Verschiedene Fernsehereignisse prägten ganze Generationen, die zur gleichen Zeit das Geschehen am Bildschirm verfolgten und mit der Wirkung von bewegten Bildern mussten sich nun auch Politikerinnen und Politiker auseinandersetzen, wie die Ausstellung „Von Luther zu Twitter. Medien und politische Öffentlichkeit“ zeigt.

Das Radio

Das Radio

1923 geht in Deutschland der öffentliche Rundfunk erstmals auf Sendung. Hauptsächlich zur Unterhaltung, doch kam es ab 1933 dazu, dass die nationalsozialistischen Machthaber die Möglichkeit nutzen, ihre Propaganda über den Äther zu verbreiten, wie die Ausstellung „Von Luther zu Twitter. Medien und politische Öffentlichkeit“ zeigt.

Die Zeitung

Die Zeitung

Verschiedene Bewegungen wie nationale, liberale, soziale und Arbeiter- und Frauenbewegungen haben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Ursprung. Sie alle waren sich einig in der Forderung nach Pressefreiheit, denn Zeitungen waren in der immer weitreichender alphabetisierten Gesellschaft ein wichtiges Medium zur Politisierung und Meinungsbildung geworden, wie die Ausstellung „Von Luther zu Twitter. Medien und politische Öffentlichkeit“ zeigt.

Der Buchdruck

Der Buchdruck

Die vollkommen neuen Möglichkeiten der Kommunikation, die die Erfindung des Buchdrucks und die massenhafte Produktion von Druckschriften eröffneten, waren der Beginn für die Entstehung der modernen Form von Öffentlichkeit. Davon profitierten auch Martin Luther und die Reformation, wie die Ausstellung „Von Luther zu Twitter. Medien und politische Öffentlichkeit“ zeigt.

Deutsche Kolonialgeschichte – zur Neugestaltung in der Dauerausstellung

Deutsche Kolonialgeschichte – zur Neugestaltung in der Dauerausstellung

Mit der Wiedereröffnung der Dauerausstellung am 1. Juli 2020 präsentiert das Deutsche Historische Museum (DHM) einen neuen Bereich zur deutschen Kolonialgeschichte. Angesichts der intensiven Diskussionen zur deutschen Kolonialgeschichte und der Kontroversen um den Umgang mit kolonialem Erbe in Museen war es dem DHM wichtig, diesen Bereich noch vor der zeitnahen Schließung der Dauerausstellung zu überarbeiten. Dr. Stephanie Neuner, Leiterin der Dauerausstellung, schildert den Ansatz dieser Neupräsentation, den sie als ersten Schritt für eine weitere Überarbeitung in einer zukünftigen Dauerausstellung sieht:

Deutsche Kolonialgeschichte – zur Neugestaltung in der Dauerausstellung

Deutsche Kolonialgeschichte – zur Neugestaltung in der Dauerausstellung

Mit der Wiedereröffnung der Dauerausstellung am 1. Juli 2020 präsentiert das Deutsche Historische Museum (DHM) einen neuen Bereich zur deutschen Kolonialgeschichte. Angesichts der intensiven Diskussionen zur deutschen Kolonialgeschichte und der Kontroversen um den Umgang mit kolonialem Erbe in Museen war es dem DHM wichtig, diesen Bereich noch vor der zeitnahen Schließung der Dauerausstellung zu überarbeiten. Dr. Stephanie Neuner, Leiterin der Dauerausstellung, schildert den Ansatz dieser Neupräsentation, den sie als ersten Schritt für eine weitere Überarbeitung in einer zukünftigen Dauerausstellung sieht:

Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Der Holocaust hinterließ zahlreiche persönliche Gegenstände, die den todgeweihten Opfern geraubt wurden. Über diese stummen Zeugnisse berichtet Thomas Jander, Sammlungsleiter Dokumente und Kurator der Ausstellung „Deportiert nach Auschwitz“, am Beispiel der Tagebuchaufzeichnungen der ungarischen Jüdin Sheindi Miller-Ehrenwald.

Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Zeugnis des Holocaust: Sheindi Ehrenwalds Aufzeichnungen

Der Holocaust hinterließ zahlreiche persönliche Gegenstände, die den todgeweihten Opfern geraubt wurden. Über diese stummen Zeugnisse berichtet Thomas Jander, Sammlungsleiter Dokumente und Kurator der Ausstellung „Deportiert nach Auschwitz“, am Beispiel der Tagebuchaufzeichnungen der ungarischen Jüdin Sheindi Miller-Ehrenwald.

Was heißt urteilen? Johanna Mattern

Was heißt urteilen? Johanna Mattern

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir Johanna Mattern, Lehrerin für Geschichte am Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Johanna Mattern

Was heißt urteilen? Johanna Mattern

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir Johanna Mattern, Lehrerin für Geschichte am Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Michael Jevtschenko

Was heißt urteilen? Michael Jevtschenko

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Schüler Michael Jevtschenko vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Michael Jevtschenko

Was heißt urteilen? Michael Jevtschenko

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Schüler Michael Jevtschenko vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Moritz Leopold Kaiser

Was heißt urteilen? Moritz Leopold Kaiser

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Schüler Moritz Leopold Kaiser vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Moritz Leopold Kaiser

Was heißt urteilen? Moritz Leopold Kaiser

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Schüler Moritz Leopold Kaiser vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Magdalena Haseloff

Was heißt urteilen? Magdalena Haseloff

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Deutschlehrerin Magdalena Haseloff vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Magdalena Haseloff

Was heißt urteilen? Magdalena Haseloff

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Deutschlehrerin Magdalena Haseloff vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Barbara Vinken

Was heißt urteilen? Barbara Vinken

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Modetheoretikerin Barbara Vinken gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Barbara Vinken

Was heißt urteilen? Barbara Vinken

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Modetheoretikerin Barbara Vinken gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Kyra Gehrmann

Was heißt urteilen? Kyra Gehrmann

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Schülerin Kyra Gehrmann vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt urteilen? Kyra Gehrmann

Was heißt urteilen? Kyra Gehrmann

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir die Schülerin Kyra Gehrmann vom Hannah-Arendt-Gymnasium, Potsdam gefragt, was für sie urteilen heißt.

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Journalisten Jan Feddersen gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Was heißt „urteilen“? Jan Feddersen

Eine Ausstellung über Hannah Arendt ist auch eine über die Lust und das Wagnis zu urteilen. In der Ausstellung sind daher Filminterviews zu sehen, in denen Menschen aus verschiedenen Bereichen und Berufen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Urteilen erzählen. So haben wir den Journalisten Jan Feddersen gefragt, was für ihn urteilen heißt.

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Wenn wir heute an Hannah Arendt denken, haben wir oft die ikonisch gewordenen Porträts des Fotografen Fred Stein vor Augen. Mehrfach fotografierte er die politische Theoretikerin, manchmal stundenlang in ihrem eigenen Wohnzimmer, und fing Arendts besondere Ausstrahlung meisterhaft ein. Was seine Bilder so besonders machen und wie sich die Lebenswege der beiden überhaupt kreuzten, davon berichtet Ulrike Kuschel, Projektassistentin unserer aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ auf dem DHM-Blog.

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Fred Stein – Hannah Arendts Lieblingsfotograf

Wenn wir heute an Hannah Arendt denken, haben wir oft die ikonisch gewordenen Porträts des Fotografen Fred Stein vor Augen. Mehrfach fotografierte er die politische Theoretikerin, manchmal stundenlang in ihrem eigenen Wohnzimmer, und fing Arendts besondere Ausstrahlung meisterhaft ein. Was seine Bilder so besonders machen und wie sich die Lebenswege der beiden überhaupt kreuzten, davon berichtet Ulrike Kuschel, Projektassistentin unserer aktuellen Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ auf dem DHM-Blog.

Glückauf! Glückauf!

Glückauf! Glückauf!

Am 21. Dezember 2018 endete in Deutschland die rund 200 Jahre zurückreichende Tradition der Steinkohleförderung. Im Sommer 2018 konnte Sammlungsleiterin Dr. Sabine Witt noch einmal bei einer Grubenfahrt die Arbeit unter Tage kennenlernen. Anlässlich der Schenkung mehrerer Objekte aus der Zeche Prosper-Haniel seitens des Betreibers, der RAG Aktiengesellschaft, berichtet sie von ihrer Grubenfahrt, den Arbeitsabläufen im Bergbau und den Objekten, die sich jetzt in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums befinden.

Glückauf! Glückauf!

Glückauf! Glückauf!

Am 21. Dezember 2018 endete in Deutschland die rund 200 Jahre zurückreichende Tradition der Steinkohleförderung. Im Sommer 2018 konnte Sammlungsleiterin Dr. Sabine Witt noch einmal bei einer Grubenfahrt die Arbeit unter Tage kennenlernen. Anlässlich der Schenkung mehrerer Objekte aus der Zeche Prosper-Haniel seitens des Betreibers, der RAG Aktiengesellschaft, berichtet sie von ihrer Grubenfahrt, den Arbeitsabläufen im Bergbau und den Objekten, die sich jetzt in der Sammlung des Deutschen Historischen Museums befinden.

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt ist die Denkerin des Neuen und der Freiheit. Darum wird sie in Zeiten des Umbruchs – seien es Krisen, seien es Revolutionen – gerne zitiert. In der gegenwärtigen Corona-Krise scheinen Arendts Überlegungen zum Totalitarismus wieder aktuell, um auf die politischen und gesellschaftlichen Gefahren eines fortgesetzten Notstands hinzuweisen. Doch ist dies eine einseitige Sicht auf politische Freiheit, wie nicht nur die aktuelle rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Vereinnahmung des Begriffs zeigt. Der viel größere Freiheitsverlust droht dadurch, dass wir im planetarischen Maßstab die Grenzen der Natur überschreiten und so die Grundlagen unseres Zusammenlebens gefährden.

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt: Freiheit ist nur in den Grenzen der Natur möglich

Hannah Arendt ist die Denkerin des Neuen und der Freiheit. Darum wird sie in Zeiten des Umbruchs – seien es Krisen, seien es Revolutionen – gerne zitiert. In der gegenwärtigen Corona-Krise scheinen Arendts Überlegungen zum Totalitarismus wieder aktuell, um auf die politischen und gesellschaftlichen Gefahren eines fortgesetzten Notstands hinzuweisen. Doch ist dies eine einseitige Sicht auf politische Freiheit, wie nicht nur die aktuelle rechtspopulistische und verschwörungstheoretische Vereinnahmung des Begriffs zeigt. Der viel größere Freiheitsverlust droht dadurch, dass wir im planetarischen Maßstab die Grenzen der Natur überschreiten und so die Grundlagen unseres Zusammenlebens gefährden.

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

Den Frühling überleben. Das lange Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa

1945 war das letzte Jahr des Zweiten Weltkrieges. Als es begann, war alles andere als ein Sieg der Alliierten bereits unmöglich – zu groß war ihre Überlegenheit, zu unterlegen waren die Reste der deutschen Streitkräfte. Und doch dauerte es noch viereinhalb Monate bis die letzten Schüsse fielen. Bis dahin forderte der Krieg zahllose weitere Opfer. Thomas Jander, Sammlungsleiter und Kurator der Intervention „Deportiert nach Auschwitz“ schreibt über den langen Weg zum Schweigen der Waffen in Europa mit einem Blick auf die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Sheindi Miller-Ehrenwald.