Planet History

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Geschichte(n) aktuell: Queer History

Queer History

Im Mai findet in Berlin der Queer History Month statt. Er lädt dazu ein, sich mit der Lebensweise von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Was es damit auf sich hat und wie queer die deutsche Geschichte ist, erläutern Florian Wieler und Katja Hauser vom Netzwerk „Museen Queeren Berlin“.

Geschichte(n) aktuell: Queer History

Queer History

Im Mai findet in Berlin der Queer History Month statt. Er lädt dazu ein, sich mit der Lebensweise von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*- und intergeschlechtlichen Menschen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Was es damit auf sich hat und wie queer die deutsche Geschichte ist, erläutern Florian Wieler und Katja Hauser vom Netzwerk „Museen Queeren Berlin“.

Inside DHM: Warum legen so wenige Menschen in Deutschland ihr Geld in Aktien an?

Warum legen so wenige Menschen in Deutschland ihr Geld in Aktien an?

Wie kommt es, dass die Sparsamkeit in Deutschland lange Zeit von vielen Menschen als Tugend betrachtet wurde und für viele immer noch selbstverständlich ist? Robert Muschalla, Kurator der Ausstellung „Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend“ erklärt, warum so wenige Menschen in Deutschland ihr Geld in Aktien anlegen.

Kolumne: Die Niederländer und ihr Oranjegefühl

Die Niederländer und ihr Oranjegefühl

Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde nicht nur der Dreißigjährige Krieg beendet, sondern auch der Achtzigjährige Krieg der Niederlande gegen Spanien. Dieser begann vor 450 Jahren als Wilhelm von Nassau und andere gegen die spanischen Besetzer aufbegehrten. Das National Militaria Museum (NMM) gedenkt 2018 diesem Krieg und der Person Wilhelm von Nassau und der Gründung der Niederlande. Die Kunsthistorikerin Hedwig Saam, bis vor Kurzem Direktorin des NMM, berichtet, wie gegenwärtig Willem von Oranje heute in unserem Nachbarland ist und gleichzeitig beinahe vergessen – auch im Rest Europas.

Kolumne: Die Niederländer und ihr Oranjegefühl

Die Niederländer und ihr Oranjegefühl

Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde nicht nur der Dreißigjährige Krieg beendet, sondern auch der Achtzigjährige Krieg der Niederlande gegen Spanien. Dieser begann vor 450 Jahren als Wilhelm von Nassau und andere gegen die spanischen Besetzer aufbegehrten. Das National Militaria Museum (NMM) gedenkt 2018 diesem Krieg und der Person Wilhelm von Nassau und der Gründung der Niederlande. Die Kunsthistorikerin Hedwig Saam, bis vor Kurzem Direktorin des NMM, berichtet, wie gegenwärtig Willem von Oranje heute in unserem Nachbarland ist und gleichzeitig beinahe vergessen – auch im Rest Europas.

Wozu das denn? Der Wodka im Exil

Der Wodka im Exil

In der Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ findet sich im Bereich Auswanderung und Exil auch eine Flasche der Marke Wodka Gorbatschow. Im Zuge der Februarrevolution 1917 flohen viele Russen in den Westen, darunter auch die Familie Gorbatschow. Julia Franke, Kuratorin der Ausstellung, beschreibt, wie sich die neuen Machthaber in Russland auch dem Kampf gegen den Alkohol verschrieben, und der Wodka Gorbatschow schließlich im Berliner Exil hergestellt wurde.

Wozu das denn? Der Wodka im Exil

Der Wodka im Exil

In der Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ findet sich im Bereich Auswanderung und Exil auch eine Flasche der Marke Wodka Gorbatschow. Im Zuge der Februarrevolution 1917 flohen viele Russen in den Westen, darunter auch die Familie Gorbatschow. Julia Franke, Kuratorin der Ausstellung, beschreibt, wie sich die neuen Machthaber in Russland auch dem Kampf gegen den Alkohol verschrieben, und der Wodka Gorbatschow schließlich im Berliner Exil hergestellt wurde.

Wie wurde das Sparen in Deutschland zur Tugend?

Inside DHM: Wie wurde das Sparen in Deutschland zur Tugend?

Wie kommt es, dass die Sparsamkeit in Deutschland lange Zeit von vielen Menschen als Tugend betrachtet wurde und für viele immer noch selbstverständlich ist? Robert Muschalla, Kurator der Ausstellung „Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend“ erklärt, wie das Sparen in Deutschland zur Tugend wurde.

Inside DHM: Neuerscheinungen und Raritäten

Neuerscheinungen und Raritäten

Zahlreiche Rezensionen über Neuerscheinungen sind in diesen Tagen in den Feuilletons zu lesen, die großen Zeitungen bringen gar ganze Beilagen heraus, Grund dafür ist die Leipziger Buchmesse. Welches von diesen Büchern zum Beispiel als wichtiges historisches Zeugnis den Weg in eine Bibliothek findet, ist eine der zentralen Aufgaben von Bibliothekaren. Matthias Miller, der Leiter der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums, beleuchtet anlässlich der vielen Neuerscheinungen dieser Tage die Schätze seiner Bibliothek.

Inside DHM: Neuerscheinungen und Raritäten

Neuerscheinungen und Raritäten

Zahlreiche Rezensionen über Neuerscheinungen sind in diesen Tagen in den Feuilletons zu lesen, die großen Zeitungen bringen gar ganze Beilagen heraus, Grund dafür ist die Leipziger Buchmesse. Welches von diesen Büchern zum Beispiel als wichtiges historisches Zeugnis den Weg in eine Bibliothek findet, ist eine der zentralen Aufgaben von Bibliothekaren. Matthias Miller, der Leiter der Bibliothek des Deutschen Historischen Museums, beleuchtet anlässlich der vielen Neuerscheinungen dieser Tage die Schätze seiner Bibliothek.

Geschichte(n) aktuell: Der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Bereits vor den Novemberpogromen 1938 spitzte sich die Situation der deutschsprachigen Jüdinnen und Juden zu. So steigt mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland im März 1938 die Gewalt und öffentliche Diskriminierung gegenüber Juden in Österreich stark an. Die Historikerin Miriam Bistrovic vom Berliner Büro des Leo Baeck Instituts New Yorck zeichnet die Ereignisse dieser Tage in ihrem Blog-Artikel nach. In dem von ihr mitbetreuten virtuellen Kalender „1938Projekt – Posts from the Past“ können Sie nachlesen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden in diesen Tagen machen.

Geschichte(n) aktuell: Der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Bereits vor den Novemberpogromen 1938 spitzte sich die Situation der deutschsprachigen Jüdinnen und Juden zu. So steigt mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland im März 1938 die Gewalt und öffentliche Diskriminierung gegenüber Juden in Österreich stark an. Die Historikerin Miriam Bistrovic vom Berliner Büro des Leo Baeck Instituts New York zeichnet die Ereignisse dieser Tage in ihrem Blog-Artikel nach. In dem von ihr mitbetreuten virtuellen Kalender „1938Projekt – Posts from the Past“ können Sie nachlesen, welche Erfahrungen Jüdinnen und Juden in diesen Tagen machen.

Kolumne: Heraus zum 8. März!

Heraus zum 8. März!

Erstmals fand der Frauentag in Deutschland 1911 statt, seit 1921 wird er am 8. März begangen und 1977 erklärten auch die Vereinten Nationen den 8. März zum Tag für die Rechte der Frau. Veza Clute-Simon vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv formuliert die diesjährigen Forderungen der Frauenverbände und -gruppen zum Paragraphen 219a und wirft dafür einen Blick in die Geschichte der Abtreibungsregelungen.

Kolumne: Heraus zum 8. März!

Heraus zum 8. März!

Erstmals fand der Frauentag in Deutschland 1911 statt, seit 1921 wird er am 8. März begangen und 1977 erklärten auch die Vereinten Nationen den 8. März zum Tag für die Rechte der Frau. Veza Clute-Simon vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv formuliert die diesjährigen Forderungen der Frauenverbände und -gruppen zum Paragraphen 219a und wirft dafür einen Blick in die Geschichte der Abtreibungsregelungen.

Geschichte(n) aktuell: Mit Flugblättern gegen die Diktatur

Mit Flugblättern gegen die Diktatur – Die „Weiße Rose“ und der 18. Februar 1943

Er habe nur seine Pflicht getan, sagte der ehemalige Hausmeister der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, Jakob Schmid, als er vor dem Nürnberger Militärtribunal zu seinem Handeln am 18. Februar 1943 befragt wurde. Auf seiner Runde durch das Haus sah er an jenem Donnerstagvormittag die zwei Studierenden Sophie Scholl und ihren Bruder Hans, die Flugblätter in den Lichthof des Uni-Gebäudes regnen ließen. Es war das letzte Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Sammlungsleiter Thomas Jander schildert, wie die Geschwister Scholl und ihre Unterstützer vor 75 Jahren mit Hilfe von Flugblättern gegen die Diktatur aufbegehrten.

Geschichte(n) aktuell: Mit Flugblättern gegen die Diktatur

Mit Flugblättern gegen die Diktatur – Die „Weiße Rose“ und der 18. Februar 1943

Er habe nur seine Pflicht getan, sagte der ehemalige Hausmeister der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, Jakob Schmid, als er vor dem Nürnberger Militärtribunal zu seinem Handeln am 18. Februar 1943 befragt wurde. Auf seiner Runde durch das Haus sah er an jenem Donnerstagvormittag die zwei Studierenden Sophie Scholl und ihren Bruder Hans, die Flugblätter in den Lichthof des Uni-Gebäudes regnen ließen. Es war das letzte Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Sammlungsleiter Thomas Jander schildert, wie die Geschwister Scholl und ihre Unterstützer vor 75 Jahren mit Hilfe von Flugblättern gegen die Diktatur aufbegehrten.

Geschichte(n) aktuell: Karneval

Karneval – eine kleine Geschichte des organisierten Frohsinns

Mit der heutigen Weiberfastnacht wird wieder die Karnevalssaison eingeleitet. Im Rheinland, aber auch in Süddeutschland, herrscht Ausnahmezustand. Die schwäbisch-allemanische Fastnacht lässt den Besucher denken, er sei Zeuge eines volkstümlichen mittelalterlichen Brauches. Doch ist Karneval wirklich so alt? Wie es zu dieser Tradition des organisierten Frohsinns kam, erläutert der Historiker Robert Kluth.

Geschichte(n) aktuell: Karneval

Karneval – eine kleine Geschichte des organisierten Frohsinns

Mit der heutigen Weiberfastnacht wird wieder die Karnevalssaison eingeleitet. Im Rheinland, aber auch in Süddeutschland, herrscht Ausnahmezustand. Die schwäbisch-alemannische Fastnacht lässt den Besucher denken, er sei Zeuge eines volkstümlichen mittelalterlichen Brauches. Doch ist Karneval wirklich so alt? Wie es zu dieser Tradition des organisierten Frohsinns kam, erläutert der Historiker Robert Kluth.

Geschichte(n) aktuell: Zensur in Deutschland

Zensur in Deutschland

Seit einigen Wochen diskutieren Presse und Öffentlichkeit über eine möglicherweise neue Form der Zensur in Deutschland. Auslöser ist das umstrittene „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, das zum Jahreswechsel vollständig in Kraft trat. Das Gesetz enthält keine neuen Tatbestände, sondern soll eine effektivere Ahndung bereits zuvor strafbarer Äußerungen wie etwa Beleidigung und Volksverhetzung nun auch im Internet ermöglichen. Leider führte es dazu, dass die Betreiber einiger sozialer Netzwerke bereits am zweiten Geltungstag des Gesetzes viele völlig legale Meinungsäußerungen löschten. Während die Gelehrten debattieren, ob es sich dabei um eine staatliche Zensur oder eine unverhältnismäßige Selbstzensur der betroffenen Plattformen handele, blickt der Historiker und Medienwissenschaftler Benjamin Mortzfeld zurück auf die unstreitige historische Zensur.

Geschichte(n) aktuell: Zensur in Deutschland

Zensur in Deutschland

Seit einigen Wochen diskutieren Presse und Öffentlichkeit über eine möglicherweise neue Form der Zensur in Deutschland. Auslöser ist das umstrittene „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, das zum Jahreswechsel vollständig in Kraft trat. Das Gesetz enthält keine neuen Tatbestände, sondern soll eine effektivere Ahndung bereits zuvor strafbarer Äußerungen wie etwa Beleidigung und Volksverhetzung nun auch im Internet ermöglichen. Leider führte es dazu, dass die Betreiber einiger sozialer Netzwerke bereits am zweiten Geltungstag des Gesetzes viele völlig legale Meinungsäußerungen löschten. Während die Gelehrten debattieren, ob es sich dabei um eine staatliche Zensur oder eine unverhältnismäßige Selbstzensur der betroffenen Plattformen handele, blickt der Historiker und Medienwissenschaftler Benjamin Mortzfeld zurück auf die unstreitige historische Zensur.

Kolumne: Die Macht des Bildes

Die Macht des Bildes

In unserer Kolumne veröffentlichen wir die Rede von Andreas Platthaus, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die er zur Eröffnung der Ausstellung „Gier nach neuen Bildern. Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip“ am 28. September 2017 im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums hielt. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. April 2018 zu sehen.

Kolumne: Die Macht des Bildes

Die Macht des Bildes

In unserer Kolumne veröffentlichen wir die Rede von Andreas Platthaus, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die er zur Eröffnung der Ausstellung „Gier nach neuen Bildern. Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip“ am 28. September 2017 im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums hielt. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. April 2018 zu sehen.

Der „Nansen-Pass“

Der „Nansen-Pass“

Infolge des Ersten Weltkrieges waren um 1920 insgesamt bis zu 9,5 Millionen Menschen auf der Flucht, unter ihnen auch die große Gruppe der aus Russland Geflüchteten. Die hohe Zahl an Flüchtlingen stellte Europa vor große Herausforderungen. Aufgrund ihres unsicheren Status setzte sich der norwegische Diplomat Fridtjof Nansen als Hochkommissar für Flüchtlingsfragen des Völkerbundes für ein international gültiges Reise- und Ausweisdokument ein. Am 5. Juli 1922 beschloss der Völkerbund in Genf, einen Ausweis einzuführen: den „Nansen-Pass“.

Der „Nansen-Pass“

Der „Nansen-Pass“

Infolge des Ersten Weltkrieges waren um 1920 insgesamt bis zu 9,5 Millionen Menschen auf der Flucht, unter ihnen auch die große Gruppe der aus Russland Geflüchteten. Die hohe Zahl an Flüchtlingen stellte Europa vor große Herausforderungen. Aufgrund ihres unsicheren Status setzte sich der norwegische Diplomat Fridtjof Nansen als Hochkommissar für Flüchtlingsfragen des Völkerbundes für ein international gültiges Reise- und Ausweisdokument ein. Am 5. Juli 1922 beschloss der Völkerbund in Genf, einen Ausweis einzuführen: den „Nansen-Pass“.

Wie das Lenin-Denkmal ins Deutsche Historische Museum gelangte

Wie das Lenin-Denkmal ins Deutsche Historische Museum gelangte

Im Foyer der Ausstellungshalle des Deutschen Historischen Museums ist sie derzeit zu sehen – die 3,20 Meter hohe und 2,9 Tonnen schwere Statue von Wladimir I. Lenin (1870–1924). Sie ist Teil der Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“, die das Museum noch bis zum 15. April 2018 zeigt. Der Projektleiter der Ausstellung, Dr. Arnulf Scriba, schildert die spannende Geschichte dieses Objekts, das Zeugnis des frühen Personenkults um Lenin ist.

Wie das Lenin-Denkmal ins Deutsche Historische Museum gelangte

Wie das Lenin-Denkmal ins Deutsche Historische Museum gelangte

Im Foyer der Ausstellungshalle des Deutschen Historischen Museums ist sie derzeit zu sehen – die 3,20 Meter hohe und 2,9 Tonnen schwere Statue von Wladimir I. Lenin (1870–1924). Sie ist Teil der Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“, die das Museum noch bis zum 15. April 2018 zeigt. Der Projektleiter der Ausstellung, Dr. Arnulf Scriba, schildert die spannende Geschichte dieses Objekts, das Zeugnis des frühen Personenkults um Lenin ist.

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Schneller, spektakulärer und vor allem selbst mittendrin – die Fotografien Willi Ruges wirken wie unmittelbare Vorläufer heutiger Instagram-Bilder. Mit eigenwilligen Perspektiven transportierte er nicht nur die Sensation bestimmter Ereignisse, sondern nahm an den Ereignissen wie einem Fallschirmsprung oder einem Autorennen teil und wurde so selbst Teil der Aufnahme. So wurde er prägend für die Bildsprache seiner Zeit. Sein eindrucksvolles Bild von der Deutschen Bomberstaffel im Anflug auf Paris aus Jahr 1940 ist in unserer Sonderausstellung zu sehen. Dr. Katrin Bomhoff, Kuratorin der Ausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie“ und Mitarbeiterin von ullstein bild, über einen Fotografen, der sich den Themen seiner Redaktion über Selbstversuche annäherte und einen neuen Stil der Pressefotografie prägte.

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Willi Ruge. Fotos für eine neue Zeit

Schneller, spektakulärer und vor allem selbst mittendrin – die Fotografien Willi Ruges wirken wie unmittelbare Vorläufer heutiger Instagram-Bilder. Mit eigenwilligen Perspektiven transportierte er nicht nur die Sensation bestimmter Ereignisse, sondern nahm an den Ereignissen wie einem Fallschirmsprung oder einem Autorennen teil und wurde so selbst Teil der Aufnahme. So wurde er prägend für die Bildsprache seiner Zeit. Sein eindrucksvolles Bild von der Deutschen Bomberstaffel im Anflug auf Paris aus Jahr 1940 ist in unserer Sonderausstellung zu sehen. Dr. Katrin Bomhoff, Kuratorin der Ausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie“ und Mitarbeiterin von ullstein bild, über einen Fotografen, der sich den Themen seiner Redaktion über Selbstversuche annäherte und einen neuen Stil der Pressefotografie prägte.

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.