Planet History

Author Archive for senchyshyn

Kolumne: Revolution heute

Revolution heute

Revolutionen – die Geschichtsbücher sind voll davon und wir erinnern uns an sie durch Jahrestage und Jubiläen. Im vergangenen Herbst jährte sich die Revolution in Russland zum 100. Mal, in diesen Tagen gedenken wir der Studentenrevolte von 1968. In seiner DHM-Kolumne überlässt sich der Musiker und Autor PeterLicht dem Gedankenspiel einer Revolution, die unmittelbar in seiner Nähe stattfindet.

Geschichte(n) aktuell: Mickey-Mouse- und Tapeten-Mark

Mickey-Mouse- und Tapeten-Mark – Zur Gründung der Bank deutscher Länder 1948

Vor 70 Jahren, am 1. März 1948, wurde die Bank deutscher Länder in Frankfurt am Main gegründet. Ihre Aufgabe war es, die Geldpolitik in den westlichen Besatzungszonen zu regeln. Dr. Michael Kunzel, Leiter der numismatischen Sammlung am Deutschen Historischen Museum, schildert die Vorkehrungen für die Währungsreformen in den Besatzungszonen, die der Teilung Deutschlands vorausging.

Geschichte(n) aktuell: Mickey-Mouse- und Tapeten-Mark

Mickey-Mouse- und Tapeten-Mark – Zur Gründung der Bank deutscher Länder 1948

Vor 70 Jahren, am 1. März 1948, wurde die Bank deutscher Länder in Frankfurt am Main gegründet. Ihre Aufgabe war es, die Geldpolitik in den westlichen Besatzungszonen zu regeln. Dr. Michael Kunzel, Leiter der numismatischen Sammlung am Deutschen Historischen Museum, schildert die Vorkehrungen für die Währungsreformen in den Besatzungszonen, die der Teilung Deutschlands vorausging.

Kolumne: Was ist Virtual Reality?

Was ist Virtual Reality? Nutzen für Gesellschaft und Kultur

Ist Virtual Reality nur ein Buzzword oder kann sie mehr für die Gesellschaft leisten? Revolutioniert sie das menschliche Miteinander über illusionistische Erfahrungsräume, die Empathie auslösen? Oder spielt sie nur mit unseren Emotionen? Verlieren wir uns in virtuelle Welten als Flucht vor der Wirklichkeit? Was genau ist Virtual Reality? In der Kolumne von Dr. Tanja Praske geht es um Begriffsklärungen sowie um Anwendungsgebiete von virtueller Realität in der Kultur.

Kolumne: Was ist Virtual Reality?

Was ist Virtual Reality? Nutzen für Gesellschaft und Kultur

Ist Virtual Reality nur ein Buzzword oder kann sie mehr für die Gesellschaft leisten? Revolutioniert sie das menschliche Miteinander über illusionistische Erfahrungsräume, die Empathie auslösen? Oder spielt sie nur mit unseren Emotionen? Verlieren wir uns in virtuelle Welten als Flucht vor der Wirklichkeit? Was genau ist Virtual Reality? In der Kolumne von Dr. Tanja Praske geht es um Begriffsklärungen sowie um Anwendungsgebiete von virtueller Realität in der Kultur.

Objekte und ihre Herkunft – zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum

Objekte und ihre Herkunft – zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum

In der Diskussion um die Aufgaben von Museen kommt der Provenienzforschung, der Erforschung der Herkunft von Objekten, eine wichtige Rolle zu. Im Deutschen Historischen Museum ist sie Bestandteil der alltäglichen Sammlungsarbeit und wird gleichsam gesondert erforscht. Dabei ist ebenso wichtig wie die Klärung der Herkunftsverhältnisse von Objekten zwischen 1933 und 1945 die Zeit zwischen 1945 und 1989, während der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Dr. Brigitte Reineke, Leiterin des Bereichs Zentrale Dokumentation und Beauftragte für Provenienzforschung, gibt anlässlich des Symposiums zur Provenienzforschung zur SBZ und DDR einen Einblick in die Herausforderungen der Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum.

Objekte und ihre Herkunft – zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum

Objekte und ihre Herkunft – zur Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum

In der Diskussion um die Aufgaben von Museen kommt der Provenienzforschung, der Erforschung der Herkunft von Objekten, eine wichtige Rolle zu. Im Deutschen Historischen Museum ist sie Bestandteil der alltäglichen Sammlungsarbeit und wird gleichsam gesondert erforscht. Dabei ist ebenso wichtig wie die Klärung der Herkunftsverhältnisse von Objekten zwischen 1933 und 1945 die Zeit zwischen 1945 und 1989, während der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Dr. Brigitte Reineke, Leiterin des Bereichs Zentrale Dokumentation und Beauftragte für Provenienzforschung, gibt anlässlich des Symposiums zur Provenienzforschung zur SBZ und DDR einen Einblick in die Herausforderungen der Provenienzforschung am Deutschen Historischen Museum.

Schnabeliger Schutz gegen die Pest

Schnabeliger Schutz gegen die Pest

Menschen in weißen Schutzanzügen, die sich vorsichtig durch eine abgesperrte Zone bewegen, in der ein tödlicher Virus wütet – nein, dies ist nicht der Anfang eines postapokalyptischen Horrorszenarios oder einer Dystopie. Solche Bilder sind uns spätestens seit der Ebola-Epidemie bekannt. Doch auch bereits vor einigen hundert Jahren waren solche Anzüge im Einsatz – zum Schutz gegen die damals wütende Pest und anderen Krankheiten. In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ stellen wir Ihnen vor, welche Funktion die Pesthaube im Kampf gegen verheerende Krankheiten hatte.

Schnabeliger Schutz gegen die Pest

Schnabeliger Schutz gegen die Pest

Menschen in weißen Schutzanzügen, die sich vorsichtig durch eine abgesperrte Zone bewegen, in der ein tödlicher Virus wütet – nein, dies ist nicht der Anfang eines postapokalyptischen Horrorszenarios oder einer Dystopie. Solche Bilder sind uns spätestens seit der Ebola-Epidemie bekannt. Doch auch bereits vor einigen hundert Jahren waren solche Anzüge im Einsatz – zum Schutz gegen die damals wütende Pest und anderen Krankheiten. In unserer Rubrik „Wozu das denn?“ stellen wir Ihnen vor, welche Funktion die Pesthaube im Kampf gegen verheerende Krankheiten hatte.

Baedeker: Vom Feldpostbrief zum Reiseführer

Baedeker: Vom Feldpostbrief zum Reiseführer

Sommerzeit ist Reisezeit und selbst wenn es einen nicht in die Ferne zieht, ist man auf der Suche nach den Geheimtipps fürs Umland. Ein Synonym für Reiseführer schlechthin war lange Zeit die Marke „Baedeker“. Geprägt wurde sie insbesondere von Fritz Baedeker, einem der Söhne des Gründers. Seine präzise Art der Beobachtung und genauen Schilderungen von fremden Gegenden findet sich bereits in seinen Briefen, die er 1866 aus dem Deutschen Krieg an die Heimat schrieb. Von ihnen konnte das Deutsche Historische Museum jüngst 13 erwerben.

Baedeker: Vom Feldpostbrief zum Reiseführer

Baedeker: Vom Feldpostbrief zum Reiseführer

Sommerzeit ist Reisezeit und selbst wenn es einen nicht in die Ferne zieht, ist man auf der Suche nach den Geheimtipps fürs Umland. Ein Synonym für Reiseführer schlechthin war lange Zeit die Marke „Baedeker“. Geprägt wurde sie insbesondere von Fritz Baedeker, einem der Söhne des Gründers. Seine präzise Art der Beobachtung und genauen Schilderungen von fremden Gegenden findet sich bereits in seinen Briefen, die er 1866 aus dem Deutschen Krieg an die Heimat schrieb. Von ihnen konnte das Deutsche Historische Museum jüngst 13 erwerben.

4711 – Erfrischt und beruhigt die Nerven

4711 – Erfrischt und beruhigt die Nerven

Was für den einen nur eine Zahl ist, lässt beim anderen allein bei der bloßen Erwähnung von „4711“ den charakteristisch herben Geruch in die Nase steigen. Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich beim Duft des „Echt Kölnisch Wassers“ die Geister scheiden – und dennoch erfreut sich dieses Parfüm auch heute noch großer Beliebtheit. Trotz des regen Interesses, ist die Geschichte des Duftklassikers nur den wenigsten bekannt.

4711 – Erfrischt und beruhigt die Nerven

4711 – Erfrischt und beruhigt die Nerven

Was für den einen nur eine Zahl ist, lässt beim anderen allein bei der bloßen Erwähnung von „4711“ den charakteristisch herben Geruch in die Nase steigen. Dabei ist es kein Geheimnis, dass sich beim Duft des „Echt Kölnisch Wassers“ die Geister scheiden – und dennoch erfreut sich dieses Parfüm auch heute noch großer Beliebtheit. Trotz des regen Interesses, ist die Geschichte des Duftklassikers nur den wenigsten bekannt.

Multaka – Museum als Hoffnungsträger

Multaka – Museum als Hoffnungsträger

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag, weltweit wird mit Aktionen auf die Not der mehr als 65 Millionen Menschen, die derzeit auf der Flucht sind, gedacht. Für das Deutsche Historische Museum ist es ein Anlass, um das Projekt „Multaka: Treffpunkt Museum – Geflüchtete als Guides in Berliner Museen“ und mit ihm Bashar Almahfoud, einen der ganz besonderen Museumsguides, vorzustellen.

Multaka – Museum als Hoffnungsträger

Multaka – Museum als Hoffnungsträger

Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag, weltweit wird mit Aktionen auf die Not der mehr als 65 Millionen Menschen, die derzeit auf der Flucht sind, gedacht. Für das Deutsche Historische Museum ist es ein Anlass, um das Projekt „Multaka: Treffpunkt Museum – Geflüchtete als Guides in Berliner Museen“ und mit ihm Bashar Almahfoud, einen der ganz besonderen Museumsguides, vorzustellen.

Zwischen Kirchenlied und Eierwurf

Zwischen Kirchenlied und Eierwurf.
Eine kleine Geschichte des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Viele Berliner wundern sich: In der Stadt ist es in diesen Tagen noch voller als sonst. Menschen mit Halstüchern drängen sich in den U-Bahnen und Bussen. Sie blättern in dicken Programmbüchern, schauen sich suchend um, fangen manchmal sogar spontan an, Lieder zu singen. Es ist Kirchentag in Berlin. Die Stadt ist zum fünften Mal Versammlungsort für diese Großveranstaltung, die hunderttausende Menschen anzieht.

Zwischen Kirchenlied und Eierwurf

Zwischen Kirchenlied und Eierwurf.
Eine kleine Geschichte des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Viele Berliner wundern sich: In der Stadt ist es in diesen Tagen noch voller als sonst. Menschen mit Halstüchern drängen sich in den U-Bahnen und Bussen. Sie blättern in dicken Programmbüchern, schauen sich suchend um, fangen manchmal sogar spontan an, Lieder zu singen. Es ist Kirchentag in Berlin. Die Stadt ist zum fünften Mal Versammlungsort für diese Großveranstaltung, die hunderttausende Menschen anzieht.

„Heimwärts geht es für mich nur nach Deutschland“

„Heimwärts geht es für mich nur nach Deutschland“

Nicht zuletzt seit dem Referendum in der Türkei am 16. April 2017 wird viel über die deutsch-türkischen Beziehungen und ebenso über die Haltung der in Deutschland lebenden Türken gesprochen. Zu seiner Befindlichkeit zwischen deutscher und türkischer Kultur hielt der Schriftsteller Feridun Zaimoglu bei der Eröffnung der Ausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“ am 20. Mai 2016 folgende Rede.

„Heimwärts geht es für mich nur nach Deutschland“

„Heimwärts geht es für mich nur nach Deutschland“

Nicht zuletzt seit dem Referendum in der Türkei am 16. April 2017 wird viel über die deutsch-türkischen Beziehungen und ebenso über die Haltung der in Deutschland lebenden Türken gesprochen. Zu seiner Befindlichkeit zwischen deutscher und türkischer Kultur hielt der Schriftsteller Feridun Zaimoglu bei der Eröffnung der Ausstellung „Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland“ am 20. Mai 2016 folgende Rede.

Der Aufstieg des Tourismus

Der Aufstieg des Tourismus

Alljährlich im März findet in Berlin seit einem halben Jahrhundert die „Internationale Tourismusbörse“ statt. Aus bescheidenen Anfängen mauserte sich die ITB zur weltgrößten Leistungsschau der inzwischen wohl weltgrößten Wirtschaftsbranche. Die Konkurrenz ist riesig: In über siebzig Ländern finden tourismusbezogene Messen statt. Führend ist dabei Deutschland mit nicht weniger als vierzig solcher Großveranstaltungen. Dass gerade Deutschland – und hier zumal Berlin – auf diesem Feld so aktiv ist, ist kein Zufall. Vielmehr lässt sich hier eine lange Traditionslinie ziehen, bis zurück ins Kaiserreich.

Der Aufstieg des Tourismus

Der Aufstieg des Tourismus

Alljährlich im März findet in Berlin seit einem halben Jahrhundert die „Internationale Tourismusbörse“ statt. Aus bescheidenen Anfängen mauserte sich die ITB zur weltgrößten Leistungsschau der inzwischen wohl weltgrößten Wirtschaftsbranche. Die Konkurrenz ist riesig: In über siebzig Ländern finden tourismusbezogene Messen statt. Führend ist dabei Deutschland mit nicht weniger als vierzig solcher Großveranstaltungen. Dass gerade Deutschland – und hier zumal Berlin – auf diesem Feld so aktiv ist, ist kein Zufall. Vielmehr lässt sich hier eine lange Traditionslinie ziehen, bis zurück ins Kaiserreich.