Planet History

Author Archive for Stefan Hemler

1968 an der LMU München

Vortrag am 17. Mai 2018 im Institut für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität „1968 an der LMU“ lautet mein Thema,[1] und es passt sicher gut, darüber gerade im Mai 2018 zu referieren.[2] Jedoch genau heute vor 50 Jahren, am 17. Mai 1968, erlebte die Ludwig-Maximilians-Universität eigentlich einen…

GeschichtsWerkstatt Augsburg: Ulrich Chaussy stellt seine Dutschke-Biographie am 25.9.2018 vor

50 Jahre 1968 – Ulrich Chaussy stellt seine Rudi Dutschke-Biographie in Augsburg vor:Dienstag, 25. September 2018, 19 Uhr – freier Eintritt im Taschenbuchladen Krüger e.K., Färbergäßchen 1, 86150 Augsburg, Tel. 0821/518093.Veranstalter: GeschichtsWerkstatt Augsburg e.V. (www.gw-augsburg.de), Taschenbuchladen Krüger e.K.Weitere Informationen aus dem Ankündigungstext der Veranstalter:„Niemand anders hat…

Neu- und altlinke Rückschau auf protestbewegte Zeiten – der Münchner „Gewerkschaftliche Arbeitskreis der Studenten“ 50 Jahre nach 1968

„Den Kapitalismus in Frage stellen“ – so lautete am 22. März 2018 im DGB-Haus München der Titel einer Retrospektive auf die 68er-Zeit. Im Fokus stand bei der Rückschau auf die lokale Protestbewegungsgeschichte der sechziger Jahre ein heute weitgehend vergessener, damals aber durchaus bedeutsamer mikrokollektiver Akteur, der…

„Den Kapitalismus in Frage stellen – Gewerkschaftlicher Arbeitskreis der Studenten (GAST) 1968 in München“ – Kurzvorträge und Zeitzeugengespräche am 22.3.2018 im Münchner DGB-Haus

Das Archiv der Münchner Arbeiterbewegung und der DGB Region München veranstalten am Donnerstag, den 22. März ab 19 Uhr im DGB-Haus München (Schwanthaler Str. 64) einen Abend mit Kurzvorträgen und Zeitzeugengesprächen zur 68er-Bewegung und den Gewerkschaften in München. Der Titel der Veranstaltung, die mit Unterstützung des…

Noch bis 5. Dezember 2017 im Bayerischen Hauptstaatsarchiv München: Ausstellung „Original! Pracht und Vielfalt aus den Staatlichen Archiven Bayerns“.

„Original! Pracht und Vielfalt aus den Staatlichen Archiven Bayerns“ lautet der Titel einer Ausstellung, die noch bis 5. Dezember 2017 in Räumen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs München gezeigt wird. Das Prunkstück im Erdgeschoss der Ludwigstr. 14 ist zweifelsohne die Goldene Bulle von 1356, die in der Ausfertigung…

Vom „Blatt“ übers „Keller Journal“ bis zu „Der Tod“ – eine kleine Schau zur Münchner Alternativpresse in der Obersendlinger PLATFORM

„GEGEN KULTUR – Münchner Independent Magazine“ lautet der Titel einer kleineren Ausstellung, die in München-Obersendling in den Räumen des Kulturprojekts PLATFORM zu sehen ist. „GEGEN #KULTUR – #München|er #Independent Magazine“ – Rundgang durch eine #Ausstellung zu #Zeitschriften der #Alternativkultur#HistBav pic.twitter.com/0yG4MXM3zi — Stefan Hemler (@Muenchen1968) July 22,…

Das Garchinger „Zentrum Digitalisierung.Bayern“ startet eine neue Themenplattform für Bildung, Wissenschaft und Kultur

  Es beginnt @LMU_Muenchen am IBG der Vortrag über das „Zentrum #Digitalisierung. #Bayern (ZD.B)“ mit Holger Wittges #HistBav pic.twitter.com/kbegTyBoDV — Stefan Hemler (@Muenchen1968) May 15, 2017 Kathrin Zimmer jetzt @LMU_Muenchen über die neue Plattform „Bildung – Wissenschaft – Kultur“ des Zentrums #Digitalisierung .#Bayern (ZD.B) pic.twitter.com/u1yIPI4WFF —…

„Meine Kindheit in Giesing“ – eine lokalgeschichtliche Ausstellung eines Münchner P-Seminars

Wäsche trocknet @StadtBibMuc?Nein, das ist Deko für „Meine Kindheit in #Giesing“ @asg_news… es folgt ein Ausstellungsrundgang in Tweets. pic.twitter.com/wOw5BlZ2wy — Stefan Hemler (@Muenchen1968) January 13, 2017 Wer in München in der Herzogstandstraße an den Fenstern der Giesinger Stadtbibliothek vorbeischlendert, mag sich wundern, warum in diesem öffentlichen…

NS-Prozesse, Fritz Bauer und die Menschenrechte – eine historisch-politische Fortbildung der Münchener BUXUS STIFTUNG (23./24.6.2017)

Seit 2013 besteht die gemeinnützige BUXUS STIFTUNG GmbH, geleitet von der Historikerin Irmtrud Wojak, Privat-Dozentin an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg. Erinnerungskultur unter dem Leitgedanken des Einsatzes für Menschenrechte steht im Mittelpunkt der Arbeit der jungen Münchener Stiftung. Wie sie auf ihrer Homepage schreibt, fördert…

Wieder virenschleuderpreisverdächtig – der Tweetwalk „#Lustwandeln auf den Spuren des ‚Blauen Kurfürsten‘ in Schleißheim“

Zum Neuen Schloss Schleißheim, das im späten 18. Jahrhundert erbaut worden ist, sind es zwar nur 15 Kilometer vom Stadtzentrum Münchens, aber dennoch liegt das barocke „bayerische Versailles“ eher abseits der großen Touristenströme. Im Vergleich zum Schloss Nymphenburg hatte es 2015 mit 32.000 Besuchern nur rund…

Wieder virenschleuderpreisverdächtig – der Tweetwalk „#Lustwandeln auf den Spuren des ‚Blauen Kurfürsten‘ in Schleißheim“

Zum Neuen Schloss Schleißheim, das im späten 18. Jahrhundert erbaut worden ist, sind es zwar nur 15 Kilometer vom Stadtzentrum Münchens, aber dennoch liegt das barocke „bayerische Versailles“ eher abseits der großen Touristenströme. Im Vergleich zum Schloss Nymphenburg hatte es 2015 mit 32.000 Besuchern nur rund…

„Unsere Tela. Die Tegernseer Landstraße im Wandel der Zeit“: Ausstellung und Crowdfunding-Projekt in München-Giesing

„#Tela, du siehst so anders aus!“ – Wandel der Tegernseer Landstraße in #München–#Giesing @vhs_muenchen-Ost#HistBav pic.twitter.com/7QQH3PhH5g — Stefan Hemler (@Muenchen1968) September 12, 2016 „Die Tegernseer Landstraße im  Wandel der Zeit“ lautet das Thema der Ausstellung „Unsere Tela“, die sich anhand von historischen Fotografien mit der Geschichte von…

„…ein Fan-T-Shirt in Größe L…“ – das Historische Lexikon Bayerns feiert seinen zehnten Geburtstag

Das Geburtstagskind: Historisches Lexikon Bayernshttps://t.co/yYYH9OiH1a Hashtag: #HistLexBay pic.twitter.com/SB2rIiZY1F — Maria Rottler (@MariaRottler) June 23, 2016 10 Jahre Historisches Lexikon Bayerns: Historiker Stefan Hemler @Muenchen1968 begleitet jetzt die Jubiläumsfeier unter #HistLexBay. #Histbav — Staatsbibliothek (@bsb_muenchen) June 23, 2016 #HistLexBay @Muenchen1968 wird bei uns im Blog einen Bericht…

Ein Jahr NS-Dokumentationszentrum in München – Rückblick auf die wechselvolle Entstehungsgeschichte und Betrachtungen zu ausstellungsdidaktischen Problemlagen

Zum ersten Mal jährte sich am 1. Mai 2016 das Bestehen des Münchener NS-Dokumentationszentrums. In der Presse wurde der Jahrestag unter Verweis auf knapp 220.000 Besucher seit der Eröffnung 2015 durchweg positiv gewürdigt.[1] Auch die an der Barer Straße in München, am historischen Standort des „Braunen…

Tagung: Die Sammlungen der Ludwig-Maximilians-Universität München gestern und heute. Eine vergleichende Bestandsaufnahme 1573–2016 (17.–19. Februar 2016)

Das Universitätsarchiv München möchte auf folgende Tagung gerne hinweisen: Die Sammlungen der Ludwig-Maximilians-Universität München gestern und heute. Eine vergleichende Bestandsaufnahme 1573–2016. Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München. 17.–19. Februar 2016   Zu der Tagung: Das Archiv der Ludwig-Maximilians-Universität München veranstaltet im Vorfeld der 550-Jahr-Feier der…

Neuerscheinung: Claudius Stein (Hrsg.), Domus universitatis. Das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München 1835-1911-2011

Das Universitätsarchiv München möchte auf folgende Neuerscheinung hinweisen: Claudius Stein (Hrsg.), Domus universitatis. Das Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität München 1835-1911-2011 (Beiträge zur Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München 6), München: Herbert Utz Verlag 2015, 319 S., Tafelteil, Kartenbeilagen   Zum Buch: Im Jahr 2011 beging die Ludwig-Maximilians-Universität München ein…

„Die Gruppe KEKS – Aufbruch der Aktionistischen Kunstpädagogik“: Vortrag und Diskussion in der Akademie der Bildenden Künste in München am 17.11.2015

„Die Gruppe KEKS – Aufbrüche der Aktionistischen Kunstpädagogik“ – so lautet der Titel einer 2014 fertiggestellten und nun kürzlich im kopaed-Verlag erschienenen Dissertation, deren Ergebnisse ihre Verfasserin Tanja Baar am 17. November in der Münchner Akademie der Bildenden Künste vorstellte.1 Im Anschluss an Baars Vortrag fand…

„München im Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung und Stadtgesellschaft“: Vorträge im NS-Dokumentationszentrum München am 20.11.2015

Im Münchner NS-Dokumentationszentrum wurden kürzlich Ergebnisse des seit fünf Jahren laufenden Forschungsprojekts „München im Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung und Stadtverwaltung“ vorgestellt, das als Kooperationsprojekt mit dem Stadtarchiv am Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität angesiedelt ist.1 Wie Lehrstuhlinhaberin Margit SZÖLLÖSI-JANZE in ihrem Einführungsreferat erläuterte, soll das…

„Mythos“ und „Macht der Bilder“ – Franz Josef Strauß zum 100. Geburtstag: Besprechung des Vortrags von Werner K. Blessing am 4.5.2015 und der Kabinettausstellung im Stadtmuseum München (24.4.-2.8.2015)

Franz Josef Strauß als altersmilder Greis – schwerlich kann man sich den 1988 verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten so vorstellen. Und doch wäre der temperamentvolle „Herrscher und Rebell“ – so der Untertitel von Horst Möllers in diesen Tagen erschienenen 853-seitigen Strauß-Biografie1 – heuer 100 Jahre alt geworden. Die Hanns-Seidel-Stiftung nimmt das zum Anlass, dem langjährigen CSU-Vorsitzenden mit einem umfassenden Festprogramm zu gedenken.2 Zum Auftakt der Vortragsveranstaltungen sprach am 4. Mai im Münchner Konferenzsaal der christsozialen Stiftung der emeritierte Erlanger Neuzeithistoriker Werner K. Blessing. Seinem Referatsthema „Mythos Strauß“ näherte sich die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Ursula Männle, in ihrer Einleitung begrifflich an. Mythen seien demzufolge als Erzählungen ein fester Bestandteil der kollektiven Erinnerung. Bezogen auf eine Person entstehe ein Mythos als „Produkt großer öffentlicher Ausstrahlung“, wie das etwa bei Stars oder Kultfiguren feststellbar sei. Hat FJS aber den Status einer politischen Ikone nicht längst schon erreicht? Blessing wollte Strauß ganz so weit noch nicht mythisch entrücken, denn er begann seinen Vortrag mit den Worten: „Nein, in die Walhalla kommt er noch nicht.“ Ein Überblick über Strauß‘ politische Biografie verdeutlichte, wie sehr dessen Karriere in Bonn und München von „Polarisierung und Skandalisierung“ geprägt war: Als junger Abgeordneter der steile Aufstieg unter Kanzler Adenauer bis ins […]

Tagungsbericht und Ausstellungsbesprechung: „Napoleon und Bayern“ – die Bayerische Landesausstellung in Ingolstadt und der Tag der bayerischen Landesgeschichte am 12.5.2015

„Bayern und Napoleon“ lautete das Thema des 9. Tages der bayerischen Landesgeschichte, den der Verband der bayerischen Geschichtsvereine in Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum, der Bayerischen Museumsakademie und dem Haus der Bayerischen Geschichte am 12. Mai 2015 in Ingolstadt veranstaltete. Wie in den Jahren zuvor gab auch diesmal die Landesausstellung das Thema des Tages vor – heuer ist eine Schau über „Napoleon und Bayern“ in den Räumen des Bayerischen Armeemuseum im Ingolstädter Neuen Schloss zu sehen. Bei der Eröffnung des Landesgeschichtstags, der sich nicht nur an Mitglieder der Geschichtsvereine richtet, sondern ebenso an interessierte Studierende, Lehrkräfte, Museumsmitarbeiter, Archivare und Wissenschaftler, begrüßte der Vorsitzende des Geschichtsvereinsverbandes, Manfred Treml, die rund 200 Besuchern und wies darauf hin, dass die Veranstaltung insbesondere als Lehrerfortbildung mittlerweile viel Zuspruch erfahre. Einen Überblick über die Konzeption von „Napoleon und Bayern“ gab Projektleiterin MARGOT HAMM vom Haus der Bayerischen Geschichte. Ihr zufolge ist es ein Kernanliegen der Landesausstellung, dass der Betrachter „sich in die Geschichte hineinversetzen, selbst noch einmal teilnehmen“ könne. Am deutlichsten spürbar wird diese Intention sicherlich bei der multimedialen Rauminszenierung zur Schlacht von Eggmühl 1809: Beamer projizieren auf zwei im rechten Winkel stehende Wandflächen wechselnde Gemäldeszenen zu der Schlacht, akustisch untermalt von reinszeniertem Kriegslärm; dazu […]

Tagungsbericht und Ausstellungsbesprechung: „Napoleon und Bayern“ – die Bayerische Landesausstellung in Ingolstadt und der Tag der bayerischen Landesgeschichte am 12.5.2015

„Bayern und Napoleon“ lautete das Thema des 9. Tages der bayerischen Landesgeschichte, den der Verband der bayerischen Geschichtsvereine in Zusammenarbeit mit dem Museumspädagogischen Zentrum, der Bayerischen Museumsakademie und dem Haus der Bayerischen Geschichte am 12. Mai 2015 in Ingolstadt veranstaltete. Wie in den Jahren zuvor gab auch diesmal die Landesausstellung das Thema des Tages vor – heuer ist eine Schau über „Napoleon und Bayern“ in den Räumen des Bayerischen Armeemuseum im Ingolstädter Neuen Schloss zu sehen. Bei der Eröffnung des Landesgeschichtstags, der sich nicht nur an Mitglieder der Geschichtsvereine richtet, sondern ebenso an interessierte Studierende, Lehrkräfte, Museumsmitarbeiter, Archivare und Wissenschaftler, begrüßte der Vorsitzende des Geschichtsvereinsverbandes, Manfred Treml, die rund 200 Besuchern und wies darauf hin, dass die Veranstaltung insbesondere als Lehrerfortbildung mittlerweile viel Zuspruch erfahre. Einen Überblick über die Konzeption von „Napoleon und Bayern“ gab Projektleiterin MARGOT HAMM vom Haus der Bayerischen Geschichte. Ihr zufolge ist es ein Kernanliegen der Landesausstellung, dass der Betrachter „sich in die Geschichte hineinversetzen, selbst noch einmal teilnehmen“ könne. Am deutlichsten spürbar wird diese Intention sicherlich bei der multimedialen Rauminszenierung zur Schlacht von Eggmühl 1809: Beamer projizieren auf zwei im rechten Winkel stehende Wandflächen wechselnde Gemäldeszenen zu der Schlacht, akustisch untermalt von reinszeniertem Kriegslärm; dazu […]

Tagungsbericht: Der rhetorische Auftritt. Redekultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Rektorats- und Universitätsreden 1826-1968. Studiotagung des Archivs der LMU München am 4./5.2.2015

Seit Februar 2015 sind die Rektorats- und Universitätsreden, die an der Ludwig-Maximilians-Universität München zwischen 1800 und 1968 gehalten wurden, vom Archiv der LMU als Quellen vollumfänglich online bereit gestellt.1 Den Abschluss seines dreijährigen Projekts, bei dem die Reden in Kooperation mit der Universitätsbibliothek, der Bayerischen Staatsbibliothek und dem Herzoglichen Georgianum erfasst und digitalisiert wurden, vollzog das Archiv allerdings nicht als letzten Mausklick in aller Stille. Vielmehr lud es am 4. und 5. Februar 2015 zu einer Studiotagung unter dem Titel „Der rhetorische Auftritt. Redekultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München“ in das Internationale Begegnungszentrum der Wissenschaft ein. Prof. Körner eröffnet jetzt die Studiotagung über Rektoratsreden an der #LMU @lmu_muenchen #histbav pic.twitter.com/1nSoFXCTu0 — Stefan Hemler (@Muenchen1968) February 4, 2015 Grußwort des Rektors der #LMU, Bernd Huber. Und jetzt der Abendvortrag von Prof. Dieter Langewiesche pic.twitter.com/XYudaVRUDu — Stefan Hemler (@Muenchen1968) February 4, 2015 Claudius Stein stellt jetzt die neue Onlinepräsentation des #LMU-Redenkorpus vor. #histbav pic.twitter.com/bU4L0NP4kS — Stefan Hemler (@Muenchen1968) February 4, 2015 Projektleiter Claudius Stein stellte so am 4.2. den Online-Quellenkorpus in einer multimedialen Präsentation vor. Nicht allein dass die LMU München neben der TH Darmstadt bislang die einzige Hochschule ist, die ihren Redekorpus digitalisiert der Forschung zur Verfügung stellt, lässt das Universitätsarchiv zufrieden […]

Tagungsbericht: Fiktion und Wirklichkeit in Feuchtwangers „Erfolg“. Kolloquium des Literaturhauses München und des Instituts für Bayerische Geschichte der LMU München am 30.1.2015

Es kommt unter bayerischen Landeshistorikern eher selten vor, dass sie sich in angestammte Gebiete der Literaturwissenschaft vorwagen und einen Roman als Untersuchungsobjekt wählen. Im Falle von Lion Feuchtwangers „Erfolg“ lag dieser Rollenwechsel, der unter Federführung des Instituts für Bayerische Geschichte der LMU im Literaturhaus München vorgenommen wurde, freilich nahe. Der 1930 erschienene erste Band der Trilogie „Der Wartesaal“ wird häufig als „Schlüsselroman“ Münchens der zwanziger Jahre verhandelt. Wie es aber genauer um das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit im „Erfolg“ bestellt sei, wurde nach einführenden Worten von Ferdinand Kramer in drei Etappen mit insgesamt zwölf Kurzvorträgen untersucht. Waldemar Fromm schickte zunächst einige grundsätzliche poetologische Bemerkungen über das Geschichtsbild Feuchtwangers voraus. Er ordnete den später ideologisch dem Marxismus verpflichteten Autor zur Zeit seiner Arbeit am „Erfolg“ (1925-29) eher dem linksliberalen Berliner Literatenmilieu zu. Sodann beleuchtete eine erste Vortragssektion das Verhältnis zwischen ausgewählten Romanfiguren und ihren historischen Vorbildern näher. Start der zweiten Podiumsrunde über #Feuchtwanger mit Reinhard Weber, Matthias Bischel und Johann Kirchinger pic.twitter.com/2WA6aVdXzF — Stefan Hemler (@Muenchen1968) January 30, 2015 Danach verglichen die Referenten der zweiten Sektion die Romandarstellung von Institutionen mit der historischen Realität während der Weimarer Jahre in Bayern. Und schließlich widmeten sich die dritte Runde auf dem Podium […]